mercredi 24 juin 2020

Farben









lundi 22 juin 2020

Je pense que nous sommes

Je pense que nous sommes
faits l'un pour l'autre.
Chaque jour , chaque instant
à tes côtés,
est pour moi,
tel une vie de miel...
maintenant,
chaque jour,
je porte de rouge vêtue.

À chaque réveilles,
tu es près de moi,
ton visage près du miens,
je te regarde amoureusement
et je t'effleure.

©Émilia

samedi 20 juin 2020

Prévisions en pensées


Regen wird angekündigt, wir werden Orkan und Sturm sein
und Wind und Regen.
Danach wird alles vergessen sein.
Ich habe einen Schal über die Liebe gelegt
damit sie geschützt ist.

Die Wolken werden uns rächen, es wird einen Sturm geben
und Wind und Regen.
Wir gehen nicht raus, die Straßen sind verlassen.
Die Bäume schütteln ihre Blätter ab
und Gedankenäste
Erinnerungen werden uns umkreisen
und mit uns tanzen.

Schließe das Fenster, sonst tränen die Wolken
und wir werden Angst haben
vor Blitz und Donner.

Jedenfalls regnet es bis morgen,
Warten auf die Nacht, im Wind wird unser Herz durchwirbeln,
wird rütteln und schütteln.
Morgen ist alles still.
Der Sturm, der Wind und wir.

Bis dahin verlieren wir uns in einem Wort.

©Émilia

Liebe bleibt unerforscht

Ich weiß nicht, was ich tun soll
mit all diesen nicht gesendeten Liebesbriefen.

Gefaltet und mit Wachs versiegelt
versteckt in jeder Ecke meines Lebens

Im Bettkasten unter den Decken und Kissen,
im Küchenschrank hinter meinen Kaffeetassen
auf dem Küchentisch unter dem Tischtuch,
ein weiterer in meiner Schublade.

Und mehr, so viele mehr
In meinem Herzen ungeschrieben
Liebe bleibt unerforscht.


©Émilia

jeudi 18 juin 2020

Ils s'embrassent dans le soir


Ils s'embrassent dans le soir
et mêlent leurs baisers
leurs grains de pollen et de peau
au tendre sucré de l’autre
chuchotis à l'oreille
et au coeur de l'amante,
dansent sous la pluie tiède
au royaume de l'amour
et dans l'odeur du désir
se saoulent et se scellent
du jus sur les doigts
et le miel sur la langue,
leur souffle à s'enrouler
autour de leurs âmes
comme un lasso de soie. 

©Émilia

lundi 15 juin 2020

Noch ....

Das Laken zerwühlt,
das Kissen zerdrückt,
die Wolkenbetten durchwühlt
den Himmel aufgewühlt,
unter der Dusche
die Nacht abgewaschen.

Der Liebestanz noch am Ausklingen,
der Herztanz ist noch nicht ausgetanzt.

Noch schwebt die Liebesmelodie
in Herz und Fasern
wie Blütenblätter im  Wind
zwischen Himmel und Erde schweben.

Noch drehe ich mich herzwärts zu dir.

©Émilia


Ich habe ein paar Paperblanks Notizbücher mit feinen seidigen Blättern. Vie zu schade darauf zu schreiben.


samedi 13 juin 2020

Ohne

Ohne Flügel
kannst du nicht fliegen,
ohne Wolke
kannst du keinen Regen sein.

Wie kannst du ein Sommerabend sein,
ohne Sonnenuntergang?
Ohne Tränen
kannst du nicht weinen,
wenn Freude und Traurigkeit Tränen regnen.

Was wäre eine Welle ohne Fluss oder Meer?
Und ein Sommertag ohne Sonne?

Was wäre der Mensch
hätte er kein Lächeln,
hätte er kein Weinen,
würde er nicht lieben?
Hätte er keine Gedanken und keine Worte,
kein Lachen  für die Freude
und keine Tränen für die Traurigkeit,
hätte er keine Farben.
Was wäre er ohne Träume?
Hätte er dann ein Leben?

Wäre er weder Flug
noch Traum,
noch Lachen,
noch Weinen,
noch Farben,
noch Liebe.

©Émilia


jeudi 11 juin 2020

Folk im Juni

lundi 8 juin 2020

Farben




























Notenschlüssel

So viele Tränennoten
hinter dem Herzschlüssel
aufgereiht auf rostigen Notenseilen
wie Schwalben im Herbst
bevor sie dahin fliegen wo es warm ist für sie.

Was mir blieb
ist die traurige Erinnerung.
Noch liegt die Geige
im Geigenkasten in nachtblauer Seide
in der Kommode,
in der mittleren Schublade.


Nie habe ich nur eine Sonate darauf gespielt.
Nie habe ich nur eine Note auswendig gelernt.

Nur noch noch ein Notenblatt
erinnert mich an dich.

.....und eine Geige auf der noch deine Fingerspuren ruhen.

©Émilia

samedi 6 juin 2020

Ein Lächeln

Stellen wir uns einen Abend um 20:00 Uhr vor
und teilen den Tag in Hälften und Viertel auf.
Wir lernen, dass die Zeit,
den einen oder anderen Augenblick inne hält,
um unsere Herzwasserfälle zu lauschen.

Lass uns für einen Augenblick Stille werden
lass uns im letzten Gedanken des Abends
einen Augenblick verweilen.
Lass uns im Traum eines Engels spazieren,
wir setzen uns dann als ein Kuss
auf unsere Mundwinkel
wenn sie im Traum lächeln.

Wenn es uns zu kalt wird
verstecken wir uns in einer Wolke
bis zu Ende des Tages
und fallen am frühen Morgen
als Morgentau wie zwei Perlen
auf eine Rosenblüte
und verlieren uns liebend in einem Lächeln.

Lass uns für einen Augenblick und einem Lächeln
unendlich werden,
unsere Unendlichkeit in zwei gleiche Teile teilen
und uns einen Kuss
auf unser Lächeln flüstern.







mardi 2 juin 2020

Die Straße mit den weißen Häusern

Ich führe dich
durch die Straße mit weißen kleinen Häusern
und roten Blumen an den Fenstern.
Die Steinwege schlängeln wie graue Schlangen
zwischen den Häusern.
Nur unsere Schritte durchbrechen die unheimliche Stille.

Am Abend flüsterst zwischen leidenschaftlichen Küssen,
dass der Tag sehr schön war,
und malst mit den Fingen und Küssen
eine raffinierte Landkarte.

Eines Tages werde ich dich einladen
in ein Café an der Ecke,
Espresso aus winzigen
blumigen nostalgischen Tassen zu trinken,
auf denen Maler ihre Musen und Liebesgärten verewigten.
Wir werden uns in die Augen sehen,
wie Liebende es tun.
Hand in Hand werden wir ein Plätzchen suchen,
eine verwitterte Bank
versteckt hinter den Reben
und Herz an Herz
Haut an Haut
werden wir uns lieben
zwischen den blutroten Sonnenuntergängen
und den orangefarbenen Morgenröten.

Danach werden wir
auf den grauen Steinschlangen
nach Hause schlendern
liebestrunken
zwischen den weißen kleinen Häusern.

©Émilia

Farben