Affichage des articles dont le libellé est Nokturne. Afficher tous les articles
Affichage des articles dont le libellé est Nokturne. Afficher tous les articles

dimanche 5 janvier 2020

Der letzte Kuss....

Der letzte Kuss....
er lag lange auf meinen Lippen.
Honigsüssbitter
Und er löschte seinen Durst
mit den salzigen Tränen
aus der Sehnsucht nach dir.

Als die Sehnsucht weg war,
waren meine Lippen trocken
und kussleer.

Nur ein Gedanke erinnerte mich an dich
und ich lächelte

©Émilia

vendredi 29 novembre 2019

Traumgedanken

Heute Nacht habe ich geträumt wir wären zwei Engel.
Ich saß über den Wolken und du darunter.
Du hast mich angelächelst,
du hast mir etwas zuflüsterst
Irgendwie hast du das Fenster zwischen uns berührt ...
der Himmel zersprang in tausende Augen
und begann mit deinen Augen zu regnen ...
und wir liebten uns in dieser Unendlichkeit.

Letzte Nacht träumte ich,
wir wären zwei Sekunden ...
Ich stand zu einem Ende der Stunde,
du am anderen ... Ich drehete mich mit dem Uhrzeiger
in seinem Sinne
und versuchte dich einzuholen dich einzuholen.
als du dich in der Stille des Minutenzeigers ausruhen wolltest
Du hast deine Stille auf diesen späten Moment gelegt ...
Um Mitternacht wolltest du nicht gehen ...
die Zeit blieb stehen und du ranntest auf mich zu
wir trafen uns
und in unserem Traum sind wir unendlich geworden ...

©Émilia

mardi 19 novembre 2019

Ich habe neben deiner Stimme gelegen.

Ich habe neben deiner Stimme gelegen.
Es war wirklich schön dort
Wange an Wange
und deine warme Armhöhle
war mir wie ein Tempel.

Ich kann mich nicht einmal erinnern,
was du gesungen hast.
Vielleicht ein Lied über die Bäume und der Fluss
die dich umgaben
oder ein Lied über verträumte Nächte.
Oder vielleicht deine Kindheit, die sich
irgendwo in den Worten verloren hat oder in der Musik.

Ich kann mich nicht einmal erinnern, was du gesungen hast.

Ich habe mit den Fingern in deinen Haaren gespielt.
Sie hatten viele Ringe im Morgengrauen
und du hast mich ausgelacht.

Ich erinnere mich nicht einmal,
warum du im Schaf geweint hast.
Vielleicht einfach so, aus der Traurigkeit heraus,
oder vielleicht vor Sehnsucht oder vor Rührung.
Ich kann mich nicht erinnern, warum du geweint hast.

Ich lag neben deiner Stimme und ich liebte dich.

©Émilia

samedi 16 novembre 2019

Schlaf süss

Ich bewache deinen Schlaf.....
schlaf süss.....
ich habe alle Träume geküsst,
jeden einzelnen gutenachtgeküsst
und sie zum Schlafen unter deine Lider gesetzt.

Ab und zu
lächelt einer im Schlaf,
ein anderer seufzt,
ein anderer dreht sich unruhig hin und her
ein anderer redet im Schlaf.

Lege deinen Kopf auf meinen Schoß und schlaf....
Ich forme kostbare Haarringe mit meinen Fingern.
Der Regen malt Ideogramme auf die Fensterscheiben,
ich bemühe mich nicht sie zu deuten.
Ich folge nur den Regenrinnsalen
die sich auf die Scheiben schreiben
alles löschen und von vorne beginnen.

Der Wind peitscht die regenschweren Zweige
hin und her und her und hin
wie die Träume deine Lider zum Zittern bringen

Schlaf süss....
heute Nacht werde ich dich bestimmt träumen.

©Émilia


dimanche 3 novembre 2019

Novemberballade (Teil 2)

Sie lief auf dem Herbstweg durch den Garten bis zum Tor.
Das Hoflicht verlor sich durch die kahlen Zweige des Kirschbaumes.
Plötzlich hörte sie hinter sich ein leises Knacken, wie ein hauchleises Flüstern. Angst keimte leise auf und durchfuhr ihr Herz, ihre Sinne, ihren Körper bis unter die Haut. Sie erschrak einen Herzschritt lang.
Ein grünbraunes Herbstblatt, das sein Schicksal nur zögernd annahm, gab unter dem Impuls des Schicksals nach und löste sich mit einem erschrockenen Flüstern vom Baum und fiel nur hauchweit hinter ihr.
Es fiel auf einen gemusterten Asphaltstein und verschmolz mit den Mosaikfarben den Asphaltsteins und den Farben des Nachthimmels. Graubraungrüngold.
Das allerletzte Blatt des Kirschbaumes.
An einem Zweig an der Baumspitze baumelte die letzte Herzkirsche ohne Herzblut.

Das letzte Herbstblatt
flüstert sein letztes Wort in den Wind
Zwischen Himmel und Erde.
Es singt seinen Abschied,
bis es seinen Atem verliert,
als es fällt.
Dann kam die große Stille.

Das letzte Blatt, wie ein Traum vom Wind getragen,
ein leises Flüstern, ein letztes Wort,
auf dem Herbstparkett..

Es ist keine Novemberballade nur über Tod und Regen,
es ist ein Abschiedlied der Herbstblätter für mich.


vendredi 1 novembre 2019

Folk für die Sinne



Habe auf November gewartet

vendredi 18 octobre 2019

Zwischen den Zeilen

Es gibt endlose farblose Tage,
dann verliere ich mich im Nebel.
Ungesagte Worte zwischen gesagten Worten
in meiner Stille
Und ich bitte dich, zwischen den Zeilen zu lesen
den Sinn.

Es gibt viele, unendliche Momente,
schmerzhafte Momente
Und während ich mit der Zeit einen Pakt beschließe
Erinnerungen hinter dem nebligen Schleier der Zeit,
verstecken zu dürfen
scheint die Sonne manchmal durch
und die Erinnerung steht im Licht,
bekommt Farbe und Liebe und Leben.

Es gibt Nächte ohne Träume
weil in schlaflosen Nächten
die Träume sich verstecken.
Dann finde ich Zuflucht in Gedanken
Und in dem versprochenen Versprechen
Sie machen ihren Frühling, damit sie kühlen können.

Und ich nehme Zuflucht in meinen Gedanken,
wandere ich zwischen den Zeilen
suche nach ungesagten Worten
schreibe ihre Bedeutung zwischen die Zeilen.

©Émilia

jeudi 17 octobre 2019

Rund um die Uhr

Meine Augen sind tränenvoll
wie ein Abend im Sommerregen.
Irgendwann zu später Stunde
berührt die Nacht meine Augenlider
und ein Gedanke fällt aus dem Herzaugenwinkel
in diese spätabendliche Stille
und berührt meine Lippen
wie ein hauchsanfter Kuss.
Der Sekundenzeiger der Uhr
synchronisiert jeden Atemzug
und stoppt die Zeit
auf punktgenau auf die Minute
mit einem sehnsuchtsvollen Seufzer.
In meinen Wimpern hängt noch eine Regenträne,
und spiegelt das Braun meiner Augen.

Mein Haar ist noch regennass
vom Abendregenspaziergang.
Ein ungedachter Gedanke an eine Liebe
fällt als Regentropfen aus einer Haarsträhne
und verliert sich in der Stille.
Ein Wort aus dem Gedanken flüstern meine Lippen.
Die Zeit unterwirft sich der Uhr
und punktgenau stoppt der Minutenzeiger
mit einem sehnsuchtsvollen Seufzer
jede Regenträne, jeden Gedanken und jedes Wort.
Die Nacht legt sich auf meinen Traum
auf die Liebe
und auf den Tag.



mardi 1 octobre 2019

Entzauberung und Beständigkeit

Das Träumen den Sonnenuntergang betrachtend führt mich mit meinen Gedanken weit weg. Und da will ich wieder hin.
Der Wärme des Sonnenuntergangs, nachdem die Sonne hinter der Horizontliene verschwunden ist,  hinterlässt sie Farben für einen Traum , dann folgt die Wärme eines Körpers im Schutz der Nacht.
Möge die Liebe bleiben wie die Sonne. Wissend dass jedem Sonnenuntergang ein Morgenrot folgt und ein Sonnenaufgang.

Ich mag den Norgenwecker nicht. Er entzaubert die Farben und die Wärme.

Nur die Farben und der lauf der Liebe sind beständig.


samedi 14 septembre 2019

Erntemond


Du hast in meinen Träumen getanzt,
ich wirbelte den Herbstebel wie ein Ballkleid um uns,
und deine Hände waren warm und weich,
als wir uns geküsst haben
unter einem Erntemond,
inmitten von Sonnenblumen
die uns mit dunklen Kernaugen folgten.
wir tanzten durch die Vollmondnacht
und die Musik war so sehnsuchtsvoll

Wir haben im Mondlicht getantzt
und die Geigen füllten die Nacht mit Musik.
Es war Magie auf den Erntefeldern,
ich hatte Sonnenblumen im Haar.

Dann hast du mir in die Augen gesehen,
als der Erntemond hell schien,
und ich wusste, dass ich nicht träume,
in dieser  Erntenacht.

©Émilia

mercredi 4 septembre 2019

Nachtgedanke

Die Nacht legt sich zart über deine Haut,
über deinen Schlaf,
über deine Gedanken.
Der leise Nachtwind singt dir flüsternd
eine Serenade.
Unter deinen Augenlidern
erwacht bald der neue Tag.
Ein Traum legt sich sanft an deine Schläfe
küsst hauhzärtlich deine Wange
versteckt sich in deinem Mundwinkel
und verzaubert sich in ein Lächeln
mit bunten kleinen Wunder.
Und dann...
Und dann lächele auch ich
mit allen Sternen und dem Mond
und wünsche dir eine gute Nacht.



mardi 27 août 2019

Wie ein noch ungeträumter Traum

Das blasse Mondlicht fällt
durch das Fenster,
bleibt an den Gardinen hängen
und spiegelt sich
im hauchzarten
mit fragilen Eisblumen bestickten Schleier.
Meine Augenlider werden schwer.
Legen sich über den Tag,
offnen die Tür zur Nacht
und zum Traum.

Der Mond mit dem silberfarbenem blassen Gesicht
und die fragilen Eisblumen
haben sich auf meine Lider gemalt
wie ein noch ungeträumter Traum

©Émilia

dimanche 25 août 2019

Sichtweisen

Aus der Sichtweise des Menschen
ist der Mensch ein Gedankenwald.
Aus der Sichtweise des Waldes
ist der Mensch ein feuerspeiender Drache,
ist ein herzloser Baumfäller und Tiermörder.
Aus der Sichtweise des Menschen,
ist der Mensch Wasser, Feuerlöscher ein Säer und Pflanzer.
Aus der Sichtweise des Wassers
ist der Mensch angesammeltes Gift das Flussleben tötet.
Aus der Sichtweise des Menschen verkörpert der Mensch den Himmel
Aus der Sichtweise des Himmels ist der Mensch Feinstaub und Rauch
Aus der Sichtweise des Menschen, ist der Mensch frische Luft
Aus der Sichtweise der Luft ist der Mensch ein rauchender Schlot.
Aus der Sichtweise des Menschen ist der Mensch ein freier Vogel
Aus der Sichtweise des Vogels ist der Mensch Gewehr und Kugel aus Blei.
Aus der Sichtweise des Menschen, ist der Mensch Gott über die Erde
Aus der Sichtweise der Erde ist der Mensch eine Heuschrecke die sich für Gott hält
Aus der Sichtweise des Menschen ist der Mensch Feuer das ein Traum verwirklicht.
Aus der Sichtweise des Feuers ist der Mensch, Tot, Lauge und Asche.

Mit dem ersten logischen Gedanken,
entstand die menschliche Gier.
Gierig hat der Mensch die Erde
wie ein Heuschreckenschwarm invasiert.
Die Höhlen sind zu klein, die Wälder werden abgefressen.
Einige Menschen vernichten die Weizenfelder
und andere haben kein tägliches Brot.
Einige bauen Bomben und Waffen
von den Gelden aus Sport und Kunst
und spielen auf der Weldkarte Schach.
Und  Kinder rennen barfuß zur Schule.

Wenn die Gier des Menschen
nicht aus den Gedanken verschwindet,
werden die Erde, der Himmel, das Wasser sich gegen den feuerspeienden Drachen rächen.
©Émilia



vendredi 23 août 2019

Im Fluss

Sanft fließend
wie ein langsames, dünnes Rinnsal
ist unsere Liebe.

Mauern um mich herum zermürben
und erodieren in tosenden Wasserfällen.

Ich lerne schwimmen und tauchen
im Fluss dieser Liebe.

Manchmal habe ich Angst unter zu gehen
mit Herz und Seele.


©Émilia

dimanche 18 août 2019

Nokturne

dimanche 11 août 2019

Si tu savais…

Si tu savais… Je ne peux pas m’en empêcher. A chaque fois que résonne un accord de guitare, de piano, je m’envole jusqu’à toi ; en esprit, je te rejoins, et tout en moi devient volcan.
Tu n’imagines pas combien j’espère. Tu n’as pas idée de la place immense que tu occupes en moi, des torrents dont tu es la source, de l’espoir indicible et du frisson irrépressible sur ma peau.
Tu ne sais pas non plus que quand j’écris c’est toujours pour toi.
Et tu n’en sais rien.

Où j'étais tienne

Tu vis là
sous ma peau.
Dans mon pouls ton cœur bat,
Sur mes cils ton baiser
encore chaud.
Ton souffle à mon oreille…
Tu as fait de caresses.
Un nid au creux de moi
et ton regard pareil
au ciel illuminé
était une promesse
si l'amour meurt demain,
se perd au quotidien
des histoires avortées.
Je sais que resterons ces heures d'éternité
où j'étais tienne

©Émilia

Nur ein Gedanke. Was, wenn...

Was und wenn. Ein Adverb und eine Konjunktion. Eigentlich harmlos. Doch werden sie in einem Satz zusammengesetzt, entsteht eine Frage.
Und diese Frage hat so viel Aussagekraft, weil sie Zweifel, Neugier und alles was das Leben auf den Kopf stellen kann in sich trägt. Was, wenn begleitet einem wie ein treuer Freund das ganze Leben.
Was wäre wenn?

©Émilia

jeudi 1 août 2019

Doch am Ende des Tages trägt mich wieder ein Traum, ohne mich zu fragen.



In einer lauwarmen Sommernacht,
ein Traum führt mich weit weg von mir
Meine Gedanken sind frei von dir, von uns.
Ich lege den Tag in den Traum,
befreie mich von seiner Routine,
wenn die Nacht sich indigofarben legt
über den Traum, finde ich den Weg zu dir.
Und der Traum nimmt mein Herz
ohne mich zu fragen
und trägt mich durch alle Sehnsüchte zu dir

Liebe ich halte dich versteckt
tief  am Grund meines Herzens
wie eine kostbare Perle.
Nur der Traum trägt mich auf seinen Wellen
und spült mich an den  Herzküsten Sand.

Am frühen Morgen schält sich die Sonne
morgenrotfarben aus dem Morgennebel
wie ich aus dem Traum,
sie begrüßt den Tag mit Morgentau in den Augen
und ich mit Tränen aus dem Traum.

Der Tag hält für mich bereit
wichtige Dinge, unwichtige Dinge
Freude und Sorgen
und ich bin wichtig und unwichtig
beflügelt oder müde.

Doch am Ende des Tages
trägt mich wieder ein Traum, ohne mich zu fragen.

©Émilia



mercredi 31 juillet 2019

Nur ein Fühlen

Und meine Tage und meine Nächte
leicht nostalgisch
wiederholen manchmal das Lied
von meinem Glück
dem ich entflohen bin.

Und heute mein Lied
ist wie eine Ballade
die summend über mich wacht
über meine Gegenwart
wie ein unsichtbarer Schutzengel

©Émilia