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dimanche 10 janvier 2021

Schneemenschen


Es schneit 
da wo ich seit einer gefühlten Ewigkeit auf dich warte.
Und jede Schneeflocke
ist mir Schmerz und Heilung zugleich.

Es ist kalt und still und weiß
und ich habe Angst
dass wenn ich schreie
sich meine Schreie 
sich in der Stille verlieren,
dass das Weiß sie zudeckt
Schneeflocke für Schneeflocke.

So viele Schneemenschen um mich herum
und große und kleine Hände die sie formen
vom Rumpf bis zum Kopf 
und ich mittendrin in einer Spielschneeschlacht
wiege Illusionen in meinem Herzen.

So viel Lachen so viel Freude, so viel Wildheit
und so viel Leben.
Es schneit über mich
und der Schnee haftet an meiner Stirn
in meinen Gedanken.

Ich warte auf dich, erwarte dich.
Es ist weiß hier, es schneit und es ist still hier
und du bist mir Schmerz und Heilung zugleich.

©Émilia




vendredi 1 janvier 2021

Die erste Nacht des Neuen Jahres


 In dieser Nacht
möchte ich meinen Traum
in dein Herz legen.
Du, küsse mich in Gedanken
in dieser nächtlichen Stille.

In dieser Nacht
lege ich mein unruhiges Herz 
in die Höhle deiner wärmenden Hände.
Du. schließe meinen Traum in dein Herz.

Lass uns zusammen
Nacht für Nacht
Sternenstaub für unsere Liebe sammeln

©Émilia


vendredi 25 septembre 2020

Danse


Danse tant que tu peux danser, danse autour de la terre, danse pour qu'un printemps balaye les hivers. Danse comme l'on vit, danse comme l'on aime.
Danse comme on écrit sur les murs un poème.

samedi 9 mai 2020

Die Geschichte ungeschriebener Geschichten





Die Sonne geht bis zum Nichts des Tages unter. Der Sonnenuntergang zeigt sich in seinen schönsten Farben, bevor der indigofarbene Nachthimmel die Sonne zudeckt bis zum nächsten anbrechenden Tag, wenn die Sonne in ihrem Aufgang sich erneut in den schönsten Farben zeigt.
Die Nacht ist ruhigund traumlos. Leer und weiß bleibt auch mein Blatt. Traumlos und wortlos bin ich. Nur ein Hund heult den Mond an.
Ich schreibe heute nicht mehr! Ich würde schreiben, aber ich kann nicht! Tatsächlich schreibe ich immer noch, aber ich schreibe besser nicht was ich schreibe! Nicht, dass ich ein großartiger Schriftstellerin wäre, nicht einmal eine kleinartige. Ich schreibe.....
Die Linie wellt sich sanft auf dem Papier und singt seine Sehnsucht, die sich bis ins Unendliche zerstreuen möchte!
* Magst du die Zeilen?
* Sie beflügeln mich
* Was flüstern sie dir zu?
* Sehnsucht ...
Wir schweigen beide.
* Ich mag, wie du angefangen hast ...
* Ich hoffe dir gefällt das Ende ...
* Du musst es mögen!
* Wann wirst du fertig damit?
* Ich habe Angst daran zu arbeiten ...
* Du hast lange daran gearbeitet ...
* Du weißt was passieren wird, wenn ich etwas nicht mag!
* Du denkst zu viel!
* Sei still!
* Still? Wer redet? Du singst, du singst!

Es regnet blau
auf den einzigartigen und einzigen Gedankenfaden
der mich noch an dich bindet.

Tränen aus blauen Wolken bleichen
waschen noch verlorene Schritte
auf endlosen Wegen
wo wir uns verlaufen haben
blau
wie in einem ewigen Traum!

©Émilia





mercredi 6 mai 2020

Meteosensitivität

Das Blau des Himmels
wurde von einem Augenblick zum anderen grau.
Vielleicht für einen gefühlten Moment
- für eine gefühlte Ewigkeit und einen Augenblick dazu -

Auch mein Blick wurde grau,
nur weil der Himmel grau war.
Dann, wenn meine Herzgedanken ihre Farben sortieren,
nach Nuancen, nach Intensität, oder nach Zufälligeit.

Es wurde kalt für einen Augenblick.
Eine dunkelgraue Regenwolke bedeckte die Sonne.
Für einen Herzschlag und einen Gedanken
legte sich die Traurigkeit um mein Herz.

Nun ja, denke ich,
Melancholie der Natur wie das Herzwetter manchmal.
So wie unter einem Lächeln
Tränen reifen.
Tränenlächeln und Lächelnweinen.

Wolkendecke -
ich habe sie noch.
Darunter habe ich mich immer versteckt
und fühlte mich geborgen.

Und wenn der Augenblick vorbei war,
der Himmel sich wieder sein Blau trug,
als würde er sich mit Gott versöhnen
Ideale haben,
wurde mein Blick himmelblau und sonnig
wie mein Herzwetter.

©Émilia




mardi 28 avril 2020

De t'aimer

De t'aimer comme on crie
comme on chante,
comme un regard de toi,
enchante l'ange en moi
de t'aimer comme un souffle
au bord de l’asphyxie,
de t'aimer comme on prie,
en implorant le ciel,
comme on brûle en l'ardente,
et vivace étincelle,
de t'aimer j'ai des ailes.
comme naissent les pleurs.

Vas, mon cœur, et demeure
aux rives de mes yeux.
D’un regard fais l’aveu
qui dit silencieux
que c’est lui que j'aime.

©Émilia

samedi 18 avril 2020

Le train

Le train passe et je ne le prends pas.
Il continue son chemin, je ne l’arrête pas.
Je ne cherche pas à voir les gens dedans,
Je préfère m’isoler intérieurement.

Le froid est là, je ne le sens pas.
Pourtant il est bien en moi,
Vidant mon cœur de sa substance,
Je me sens mourir en silence.

Le train passe et je ne le regarde pas.
Je m’isole de la lumière, j’attends.
J’attends qu’un arbre me couvre de feuilles
Et me cache lentement sous terre.

Parce que j’ai honte que le train continue sans moi,
Et qu’ille s’y trouve passagère
Me laissant seul sous une pluie légère.
Sans jamais entendre le son de sa voix.

Himmel und Farben









mardi 7 avril 2020

Auf der stillen Bank

Langsam
augenblicksweise,
tropfenweise,
verblassen die Farben an den Schläfen
und die Wunder fallen
aus dem Herzen.
Unerfüllt.

Nur noch die Stille brennt auf meinen Lippen,
wie ein Fieber im Fleisch und in den Sehnen-
In der Abenddämmerung
singt der Wind seine Elegie
und barfuß warte ich im Tiefblau
auf der stillen Bank,
dass um mich herum Nacht wird.

Unter den Rippen
schlafen schon alle Worte, alle Gedanken.
Nur das Herz schlägt noch mit Liebe.
Noch brennt das Fieber in der Brust
und mit jedem Atemzug färbt sich der Rasen blau.
Was für eine Agonie
in jeder Herzfaser.

Die Hoffnung fliegt davon
und fällt in das Azurblau
wie ein Stein
und zieht Kreise.
Große Kreise
kleine Kreise,
keine Kreise
um die Stille Bank
auf der ich sitze
ohne Farben,
ohne Wunder
herzstill.
So viel Liebe ungelebt in mir.


©Émilia

dimanche 5 avril 2020

"ich liebe dich" auf tausend Arten

Sie öffnete das Fenster zum Frühling weit und breitete die Hände aus, um die pastellzarten Farben anzuziehen wie ein Magnet.  Ein Schmetterling wirbelte sanft zwischen den Kirschblüten und saß neugierig auf einer aufgehenden Knospe. Dann kam noch einer und noch einer dazu und setzten sich auf die blühenden Zweige, im  Mittagsfrühlingswind zitterten und sich erhaben beugten.
Sie wärmte ihre Hände in der Frühlingssonne.
"Weißt du,"sagte sie lautlos vor sich hin.

Die Freude an dieser Traurigkeit ist
die Liebe allein.
Die Menschen lernen
dass "ich liebe dich"
auf tausend Arten gesagt werden kann,
immer wieder,
das Herz
singen lernt
für zwei.


©Émilia

jeudi 2 avril 2020

Perpétuum mobile

Rund wie ein Vollmond
rollt mein Traum
durch die pastellfarbenen Fenster einer Zeit,
in der ich die Erinnerungen an dich verschloss,
während der samtweiche Duft eines Frühlingsmorgen
meine Sinne zu dir führte.
Ich renne auf Gedankenblütenblättern
rotiere mich im Kreis der Sehnsucht,
ohne zu wissen, dass in deiner Abwesenheit
alles nur ein Perpétuum mobile ist.
Einfach und perfekt,
aber absolut inutil.

©Émilia

lundi 30 mars 2020

Vemissen

Mit einem Espresso in der Hand,
sitze ich auf der Bank hinter dem Haus
bewundere die Aprikosenblüten
und vermisse dich.

©Émilia

dimanche 29 mars 2020

Die Straßen sind müde und leer.

Die Straßen sind müde und leer.
Sie schlängeln sich um die Tore und betteln um Schritte.
Sie fühlen den Schmerz mit uns
und sie fühlen die Sehnsucht in jedem Stein.

Die Bürgersteige erstrecken sich träge entlang der Zäunen
Die Bestrebungen der Sonne uns zu wärmen,
die Farben die uns nach draußen locken
der Gesang der Vögel an unseren Ohren,
wir sind nich allein.
Von Zeit zu Zeit blicken die Balkone herab
zu den Schatten der Vögel im Flug

Erde ...die Erde atmet auf,
es ist menschenleer auf den Straßen.
Schneeflocken setzen sich auf die Blütenblätter

Die Schneewolle der Lämmer zum heiligen Tag.

©Émilia

samedi 28 mars 2020

Powersong


 Le monde en a tellement besoin des pensées de douceur dans cette période difficile pour nous tous.
Prenez bien soin de vous.

Tendresse à vous.

vendredi 20 mars 2020

C'était en mars 2020 …

C'était en mars 2020 …

Les rues étaient vides, les magasins fermés, les gens ne pouvaient plus sortir.

Mais le printemps ne savait pas, et les fleurs ont commencé à fleurir, le soleil brillait, les oiseaux chantaient, les hirondelles allaient bientôt arriver, le ciel était bleu, le matin arrivait plus tôt.

C'était en mars 2020 …

Les jeunes devaient étudier en ligne, et trouver des occupations à la maison, les gens ne pouvaient plus faire de shopping, ni aller chez le coiffeur. Bientôt il n'y aurait plus de place dans les hôpitaux, et les gens continuaient de tomber malades.

Mais le printemps ne savait pas, le temps d'aller au jardin arrivait, l'herbe verdissait.

C'était en mars 2020 …

Les gens ont été mis en confinement. pour protéger les grands-parents, familles et enfants. Plus de réunion ni repas, de fête en famille. La peur est devenue réelle et les jours se ressemblaient.

Mais le printemps ne savait pas, les pommiers, cerisiers et autres ont fleuri, les feuilles ont poussé.

Les gens ont commencé à lire, jouer en famille, apprendre une langue, chantaient sur le balcon en invitant les voisins à faire de même, ils ont appris une nouvelle langue, être solidaires et se sont concentrés sur d'autres valeurs.

Les gens ont réalisé l’importance de la santé, la souffrance, de ce monde qui s'était arrêté, de l’économie qui a dégringolé.

Mais le printemps ne savait pas. les fleurs ont laissé leur place aux fruits, les oiseaux ont fait leur nid, les hirondelles étaient arrivées. Puis le jour de la libération est arrivé, les gens l'ont appris à la télé, le virus avait perdu, les gens sont descendus dans la rue, chantaient, pleuraient, embrassaient leurs voisins, sans masques ni gants.Et c'est là que l'été est arrivé, parce que le printemps ne savait pas. Il a continué à être là malgré tout, malgré le virus, la peur et la mort. Parce que le printemps ne savait pas, il a appris aux gens le pouvoir de la vie.

Tout va bien se passer, restez chez vous, protégez-vous, et vous profiterez de la vie.

dimanche 15 mars 2020

Powersong

Beyond all that

All that I desire
all the flavour,
all the perfume,
I want only to enjoy them with you.

All the light
all the darkness
all of the pathway,
I burn with desire to walk it with you.

With your love,
I feel peace.
Your warmth graps me
and my soul fills with love.


©Émilia

samedi 7 mars 2020

Si l’on me cherche

Si l’on me cherche c’est un matin d’hiver qu’on me trouvera. Un matin d’hiver sous la pluie, un matin quand la vie n’a plus de hasard Mais que tout est pareil encore à l’hiver les arbres, le pavé, la rue presque déserte. On me trouvera dans l’inutile, dans un mot qui n’a pas de sens, un mot qui n’a pas de raison

I will be just there for you

If you are alone,
I will be your shadow.
If you want to cry,
I will be your shoulder.
If you want a hug,
I will be your pillow.
If you need to be happy,
I will be your smile.
But anytime you need a friend,
I will be just there for you!

vendredi 6 mars 2020

Getragen und gehalten

Ich umrahme dein Gesicht mit meinen Händen
wie du mein Gesicht mit deiner Zärtlichkeit umrahmst.
Du hälst mein Herz warm
wie ich deines wärme wenn du frierst.
Ich halte und werde gehalten,
wie du hältst und gehalten wirst.

So wie der Baum im Frühling Blüten trägt,
so wie der Fluss die Steine ans Ufer trägt,
so wie alles trägt und getragen wird
und ein Herz das andere hält
und eine Hand eine andere hält