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dimanche 10 janvier 2021

Schneemenschen


Es schneit 
da wo ich seit einer gefühlten Ewigkeit auf dich warte.
Und jede Schneeflocke
ist mir Schmerz und Heilung zugleich.

Es ist kalt und still und weiß
und ich habe Angst
dass wenn ich schreie
sich meine Schreie 
sich in der Stille verlieren,
dass das Weiß sie zudeckt
Schneeflocke für Schneeflocke.

So viele Schneemenschen um mich herum
und große und kleine Hände die sie formen
vom Rumpf bis zum Kopf 
und ich mittendrin in einer Spielschneeschlacht
wiege Illusionen in meinem Herzen.

So viel Lachen so viel Freude, so viel Wildheit
und so viel Leben.
Es schneit über mich
und der Schnee haftet an meiner Stirn
in meinen Gedanken.

Ich warte auf dich, erwarte dich.
Es ist weiß hier, es schneit und es ist still hier
und du bist mir Schmerz und Heilung zugleich.

©Émilia




samedi 15 février 2020

vendredi 7 février 2020

Le prélude hivernale

Mit einem einzigen Wort beschreibe ich dich
 - melancholisch.
Du spielst mit der Sonne, mit dem Wind und mit dem Regen.
Und deine Welt in grauer Kleidung
strebt nach harmonischen Farben.
Im Tanz der chlorophylleeren Blättersterne
auf dem zu warmen Boden,
zeigt sich deutlich deine Agonie.

Ein Gebet an den Wettergott:
Gib dem Winter das reine Weiß.
Gib ihm die Stille
und die Schneedecke und die Farben
unter dem kristallinen Weiss.

Von Blatt zu Blatt sehen wir uns an
und alles was ich fühle
- du bist ein rostiger Winter
und ich fühle wie mich deine Agonie erdrückt.
Liebe ist endlich wie das Leben vor der Stille


©Émilia


vendredi 10 janvier 2020

Farben

Verstecke in meiner Seele das Blau,
das du fühlst und lasse einen Gedanken fallen,
ein leidenschaftlicher Kuss auf das Rosarot meiner Lippen
wie der Morgentau seine Tautropfen auf eine Blume legt
- hauchzärtlich -
Gelb malt der Sonnenuntergang
für einen Moment die Dämmerung
und vertreibt die Kälte in uns.
Nachtfarbene Regentropfen werden zu Fluss
und das Meer ertrinkt im Regen..
Male unter meine Augenlider zarte Liebesblütenknospen mit einem Kuss.

Auf den Flügeln des Denkens rennen wir, wie zwei Kinder, in Farben getaucht
Male Goldgelb auf die Sternschnuppen, die den Nachthimmel erhellen.
Lass meine Leidenschaft ausbrechen wie ein Vulkan
und flüstere mir die Liebe ins Herz.
Auf meine Wimpern setzt sich ein orangefarbener Schmetterling,
um mit den Flügeln eine Träne wegzuwischen.

Mit Kreide zeichne auf dem schwarzen Asphalt ein Sonnenaufgang aus dem Meer,
Wische die Dunkelheit der Nacht ins ewige Nichts
und führe uns dann zur Sonne.um uns erwärmen.
Von dort oben brechen wir mit einem Rosenlächeln die Sanduhr und die Zeit.

Lassen uns den Uhrensand in einer Vase aus uraltem Porzellan füllen
und in der Schublade am großen Tisch verstecken.
Vergiss die Worte die ich wie Blitze in dein Herz geschossen habe
und lege dich in mein Herz,
Genieße mich wie ein Nektar.

©Émilia


vendredi 20 décembre 2019

Antonymen

Träume verfallen
wie Herbstblätter verfallen
und der Regen wäscht ihre Farben aus,
und verflüssigt sie.
Irgendwann fällt Schnee
in diesem mit Sehnsucht vollen Winter über sie,
wie im Sommer Gras über einen zerbrochenen Traum wächst.

Von heute auf  Morgen baut kein Herz sein Zuhause auf,
auch wenn der Herzwunsch riesengroß ist.

Für einen Augenblick
wärmen wir uns mit Illusionen auf
und legen einen Schal über die Schatten.
Wenn wir vor dem neuen Tag Angst haben,
verlegen wir das Ende der Nacht
um eine Ewigkeit und einen Augenblick.

Und die Sehnsucht schmilzt
wie der Schnee
und wir schmelzen wie Schneemenschen
in der Frühlngssonne.
Mit farbenleeren Herzen
brennen wir nicht mehr vor Sehnsucht.
Verfallene Träume,
weggeschmolzene Sehnsucht
farbenleere Herzen
riesengroße Herzenswunsch
dieser Winter voller Sehnsucht nach dir
wird ein Winter der Unsehnsucht

©Émilia



jeudi 5 décembre 2019

Folk am Donnerstag

mercredi 27 novembre 2019

Komm mit!

"Komm mit!" sagte er.
"Zieh dein rotes Kleid und deine roten Schuhe an und komm mit mir. Tanze mit mir den Tanz der Blätter."
"Ich ziehe mein grünes Kleid an!" erwiderte sie.
"Die Blätter ändern auch ihre Farbe, Lass das Grün zurück, wie sie es tun."
Tanz mit mir.
Flüstere mein Ohr die Geheimnisse,
die du unter dem Rauschen der Blätter verbirgst.
Dann küsse mich! Ich möchte deine kalten Hände in meinen Haaren fühlen. Ich möchte wissen, ob deine Lippen nach reifen Äpfeln schmecken. Ich möchte sehen, wie deine Wangen rot werden Ich möchte dir beibringen, dich selbst zu lieben und dich selbst so zu sehen, wie ich dich sehe: voller Farbe und Leben. "

Sie tanzten leise, Minuten, Stunden, Jahre, Jahrhunderte. Die Zeit war ein endloser Augenblick. Musik war ein Vorhang, der sie von dem Rest der Welt trennte. Sie tanzten bis alle Blätter auf dem Boden lagen, bis die Bäume kahl waren, bis ihr Kleid in Fetzen hing und sie ohne Farbe und ohne Leben war.

©Émilia

lundi 25 novembre 2019

Es ist zu spät, Liebe, der Herbst ist vorbei.

Es ist zu spät,
Liebe,
der Herbst ist vorbei.
Er beweint die kahlen Bäume nicht,
Es hat unerfüllte Träume hinterlassen
die wir irgendwann und irgendwo verließen.

Versuche nicht sie zu suchen,
es hat keinen Sinn sie zurück zu rufen
Vergebens ist die Anstrengung,
sie nicht ehen z lassen,
sie nicht loszulassen
Die Liebe, wie das Leben erhört dich nie
Der Herbst ist vorbei,
und die Liebe ist auch weg.

Eines Abends oder eines Morgens,
ging sie weg mit dem Wind
und ließ ihn ihre Asche zerstreuen.
die Bäume haben auch ihre toten Blättern verloren,
Und wir haben unsere Sehnsüchte zu uns auch inzwischen veloren

Es ist spät,
Liebe,
der Herbst ist vorbei,
Er kümmert sich nicht um Äste,
er kümmert sich nicht um uns,
Er hat uns auf der Türschwelle zurückgelassen
wie wir unsere Träume
Wir werden sie vergessen
und sie werden sich dann in Regen verwandeln
und wir in zwei Schneeflocken
und dann
werden wir fallen
fallen.....
und vergehen....


So ist die Liebe wie der Herbst
sie hinterlässt uns verletztlich und nackt

Wollen wir hoffen auf den Schnee
so dass wir Schutz finden unter seiner wärmenden Stille

©Émilia

Sommerregen

Sie sangen einander
sehnsuchtsvolle Serenaden,
liebevolle Matinale.
Ihre Stimmen waren sinnlich warm wie ein Sommerregen.
Es ist als wird die Liebe als Regen geboren

©Émilia

dimanche 24 novembre 2019

Novemberblume

 Eine verlorene Blume auf dem Novemberfeld.

Ich trage mein Lächeln in den Augen,
im Blick versteckt zwischen den Wimpern.
 - Du findest in grauen Tagen
ein bisschen Farbe für ein Lächeln.
- Gestern sah ich den Sonnenaufgang in deinen Augen
und ein verstecktes Lächeln wärmte mich
- Gestern Nacht legte sich der Mond in deine Haare
wie in sein Himmelbett
Du hast mich angesehen und ich sah viel Liebe in deinem Blick
Die Wolken lagen dir zu Füßen und genossen dein Lächeln wie ich
Als dein Kuss meine Lippen berührte,
ein bisschen süss, ein bisschen salzig,
fühlte ich die verliebten Farben eines Sonnenuntergangs.
Ganz tief  hinter den Rippen
tanzte mein Herz seinen weißen Zaubertanz.


Träumend durch den November


Träumend gehe ich Hand in Hand mit dem November
und ich sammle weinende Blätter
die der Novemberwind von den Bäumen schüttelt.
Schritt für Schritt gehe ich träumend die Wege
die auf meine Rückkehr lange gewartet haben.

Auf den verlassenen Alleen zerstreue ich alle Erinnerungen
und ich sammle verlorene, geflüsterte Sehnsüchte
aus dem Wind der Zeit
Wie nach einem Ende vom Lied
höre ich im Traum
verlorene Sehnsüchte flüstern.

Hand in Hand gehe ich mit dem November spazieren
Ich gehe leise durch die weinenden fallenden Blätter.
Das Lied des Windes ist nur noch ein leises Flüstern,
regentränenschwer liegen die Blätter mit ausgewaschenen Farben.
im Traum sind alle Blätter noch sonnenuntergangfarben
und ab und zu wird die Sehnsucht noch ein Novembersonnefarbenes Lied.

©Émilia


mardi 19 novembre 2019

Ich habe neben deiner Stimme gelegen.

Ich habe neben deiner Stimme gelegen.
Es war wirklich schön dort
Wange an Wange
und deine warme Armhöhle
war mir wie ein Tempel.

Ich kann mich nicht einmal erinnern,
was du gesungen hast.
Vielleicht ein Lied über die Bäume und der Fluss
die dich umgaben
oder ein Lied über verträumte Nächte.
Oder vielleicht deine Kindheit, die sich
irgendwo in den Worten verloren hat oder in der Musik.

Ich kann mich nicht einmal erinnern, was du gesungen hast.

Ich habe mit den Fingern in deinen Haaren gespielt.
Sie hatten viele Ringe im Morgengrauen
und du hast mich ausgelacht.

Ich erinnere mich nicht einmal,
warum du im Schaf geweint hast.
Vielleicht einfach so, aus der Traurigkeit heraus,
oder vielleicht vor Sehnsucht oder vor Rührung.
Ich kann mich nicht erinnern, warum du geweint hast.

Ich lag neben deiner Stimme und ich liebte dich.

©Émilia

dimanche 17 novembre 2019

Sehnsucht nach .....Wir






Ich trage alle Jahreszeiten
dieser Liebe in mir.
Den Frühlingsregen,
die Sommersonne,
die Herbstfarben
und die Eisblumen.
Ich fühle die Sehnsucht
des fragilen Anfangs,
ich fühle die Wärme Sommersonne,
ich fühle das Farbenfeuer im Tanz der Blätter
und die Kälte der Eisblumen auf meinen Wangen.

Die Zeit gräbt Tiefen in die Liebe
ungezähmt wild.
Und die Sehnsucht nach uns...nach wir
ist eine Quelle die zum Fluss wächst.

Es ist das Vermissen...... das Uns...das wir...

Ich warte auf dich
in meinem Herzen,
Lass uns unsere Sinne verflechten
im Regen
und Blicke zu einem Gelübte formen
und aus dem Herzen
den Mut zu Uns schöpfen.
Mit dir würde ich lernen
die Liebe im Wir
und im Liebessturm
das Uns und das Wir.

©Émilia

vendredi 15 novembre 2019

Lass mir das Wort

Nimm mir den Herbst, wenn du willst,
und alles was dazu gehört.
nimm mir den Regen und das Blatt im Wind,
nimm den Raureif aus den Gedanken,
lass mir die Worte

Nimm meine kalten Abende,
die verlorene Sehnsucht auf den Pfaden,
nimm mir die Montage und die Freitage
nimm mir alles, was du sammeln kannst,
nimm mir kein Wort.

Nimm dir Zeit zwischen den Nächten
den Sonnenuntergang, wenn du willst
nimm das Grau und den Rost, 
es ist schon spät,
aber lass mir das Wort.

Ich behalte das Wort
und schreibe meine Gedanken
im Regen und im Traum,
in weiß und in grau und rostfarben
und webe Sehnsucht 
zwischen die Zeilen.
Ich streue Worte auf die Pfade
zertrete sie nicht
mit deinen Schritten.

Ein Wort, eine Farbe ein Gedanke
sonst will ich nichts behalten

©Émilia

mercredi 13 novembre 2019

Tränenwolke

Ich habe meine Tränen versteckt
in der Tasche einer Wolke.
Die kleinste und weißeste Wolke.
schlief in einer Ecke des Himmels
dünn und weich.
Ich achtete darauf,
mit Sehnsucht und Tränen
schnell ihre Tasche zu füllen

Ich rannte schnell weg
damit sie mich nicht sah
damit sie mich nicht hörte.
Als dei Wolke aufwachte, wollte sie weiterziehen.
aber sie viel auf die Erde
wie eine Tränensinflut.

Ich habe Tränen gelacht
und Freude geweint
Schmerz und Sehnsucht
entkommt man sowieso nicht jederzeit ...

©Émilia

mardi 12 novembre 2019

Die letzten Blätter

Die letzten Blätter
geblieben
bis zum Herbstende
 - ein Farbfleck
in einer kalten Welt ...

Pulsierendes Leben
für kalte Gedanken
vergangener Liebe.


Die letzte Erinnerung
bevor der Schnee kommt

©Émilia

dimanche 10 novembre 2019

Mehr


Blätter fallen
und Engel
und Gedanken.
Sie fallen augenblicksweise.
Amalgam aus Emotionen und Farben.

Ein weiterer Herbst vergeht.

Alles wird mehr.

Die Tage werden kälter,
die Umarmungen werden wärmer
der Kaffee ist heißer
mehr Lieben in der Liebe
Mehr Flüstern im Flüstern.

Ein weiteres Blatt fällt
im Traum ist mehr Traum,
es ist mehr Lächeln im Lächeln,
die Sehnsucht ist mehr Sehnsucht.

Blätter fallen
und Engel
und Gedanken ..

Sie fallen herzwärts.

©Émilia

mardi 5 novembre 2019

Powersong für 5.November 2019

lundi 4 novembre 2019

Novemberballade (Teil 3)

Fühlst du den Wind,
siehst du wie die Äste sich biegen,
wie der ganze Baum gegen den Herbststurm ankämpft?
Siehst du die letzte Herzkirsche
am obersten Zweig an der Spitze?
Ein Herzgeschenk an den Winter.
Wetterpragmatiker rechnen mit 110 km/h
die Intensität der fliegenden Farben,
das fliegende  laute Flüstern,
das laut flüsternde Singen.

Und die Schäden!?
Die abgebrochenen Zweige,
die abgerissenen Äste.
Wen interessiert das?
Es fällt niemandem auf,
wenn unsere Gedanken sich von uns losreißen
und den einen oder anderen Traum
im Wind zerreissen, wie Blitze die Regenwolken.

Was wäre wenn wir die Geschwindigkeit,
die Intensität der Farben unserer Gedanken messen würden?
Den Schmerz der fallenden Träume,
die Farben der Träume,
die Intensität der Liebe im Traum?
Den Traum mit offenen Augen
wenn wir die Herbststraße entlang gehen?

Meinst du die Gedanken sind inoffensiv
und in Gedanken ist vieles erlaubt?

Fühlst du wie sich der Sturm verzieht?
Und die Gedanken ins Vergessen geraten?

Die Herzkirsche
trägt die Süße  versteckt unter der Haut
und wartet auf den Winter.



dimanche 3 novembre 2019

Novemberballade (Teil 2)

Sie lief auf dem Herbstweg durch den Garten bis zum Tor.
Das Hoflicht verlor sich durch die kahlen Zweige des Kirschbaumes.
Plötzlich hörte sie hinter sich ein leises Knacken, wie ein hauchleises Flüstern. Angst keimte leise auf und durchfuhr ihr Herz, ihre Sinne, ihren Körper bis unter die Haut. Sie erschrak einen Herzschritt lang.
Ein grünbraunes Herbstblatt, das sein Schicksal nur zögernd annahm, gab unter dem Impuls des Schicksals nach und löste sich mit einem erschrockenen Flüstern vom Baum und fiel nur hauchweit hinter ihr.
Es fiel auf einen gemusterten Asphaltstein und verschmolz mit den Mosaikfarben den Asphaltsteins und den Farben des Nachthimmels. Graubraungrüngold.
Das allerletzte Blatt des Kirschbaumes.
An einem Zweig an der Baumspitze baumelte die letzte Herzkirsche ohne Herzblut.

Das letzte Herbstblatt
flüstert sein letztes Wort in den Wind
Zwischen Himmel und Erde.
Es singt seinen Abschied,
bis es seinen Atem verliert,
als es fällt.
Dann kam die große Stille.

Das letzte Blatt, wie ein Traum vom Wind getragen,
ein leises Flüstern, ein letztes Wort,
auf dem Herbstparkett..

Es ist keine Novemberballade nur über Tod und Regen,
es ist ein Abschiedlied der Herbstblätter für mich.