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mardi 11 février 2020

Einen Augenblick für mich

Lass mir noch einen Augenblick.
Das ist alles was ich noch brauche
um den Traum fertig zu träumen
in dem ich mich wie ein Kind verstecke
und rufe "Finde mich Glück!"

Wenn du mir noch eine ganze Stunde schenkst
deren rauhen Sand durch die Sanduhr rinnt
und sich in ihrer eigenen Düne versteckt.
Nächsten Sommer werde ich am Strand
nach dir Ausschau halten
und uns ein Bett im Sonnenuntergang machen.

Dich um einen ganzen Tag zu bitten,
habe ich angst.
Die Tage sind gezählt
und am Ende wird das Schicksal nicht aufgehen.
Ein Lächeln und ein Gedanke
würden das Gleichgewicht stören
ein paar Augenblicke mehr für mich.

Ich bitte dich jedoch um eine Sekunde
und ein Viertel aus der Ewigkeit.
So viel braucht ein Traum,
um sich zu entfalten
Einen Augenblick lang würde mir gehören
der Rest wäre Sehnsucht und Vermissen.

©Émilia


mercredi 20 novembre 2019

Definitionen

Du bist der Himmel und ich bin das Meer.
Du bist der Traum und ich bin die dich Träumende.
Du bist ein Gedanke und ich bin die dich Denkende
Du bist der Flug und ich bin die Flügel.
Du bist die Uhr und ich die Sekunde.

Du bist der Wasserfall und ich der Fluss
Du bist eine Hand und ich bin die Geste.
Du machst alles und ich mache den Rest.
Du bist die Freude und ich das Lächeln
Du bist der Frost und ich bin das Eis.

Du bist das Lied und ich bin die Stimme
Du bist der Weg
und ich gehe die Schritte.

Du bist die Nacht und ich bin der Tag.
Du bist der Eine und ich bin die Eine
Du bist das Buch und ich bin das Lesezeichen.

Du bist der Wind und ich bin der Sturm
Du bist Sehnsucht und ich die Vermissende
Du bist Liebe und ich die dich Liebende.


©Émilia

jeudi 29 août 2019

Das Nachtbuch

Das Nachtbuch

samedi 24 août 2019

Ich liebe dich

Ich hoffe, du wirst dich immer daran erinnern,“ sagte er und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
"Aber ja! Das wäre?"
"Drei Worte." Er sah sie liebevoll an.
"Egal was kommt, wir haben uns. Egal was auf uns zukommt, egal was passiert," fuhr er fort, "ich habe dich."
Sie lächelte und nahm seine Hand und hielt sie fest.

"Ich hoffe, du wirst dich auch immer an eine Sache erinnern. Auch drei Worte", fuhr sie fort und hielt ihren Mittelfinger, Ringfinger und kleinen Finger hoch.
"Ich liebe dich."

©Émilia

vendredi 26 juillet 2019

Bloggen

Das Nachtbuch

lundi 20 mai 2019

Nimm mich mit,

Nimm mich mit,
trage mich immer bei dir
in der Herztasche am Hemd.
Ich werde mit dir schweigen,
die wachsenden Worte für mich behalten.
Ich werde dich in Pausen anlächeln
wie ein Punkt der seinen Platz gefunden hat
am Rand der Worte.

Ich bin dir herzschlagnah,
immer bei dir.

Das Nachtbuch

samedi 18 mai 2019

Und du weißt

Vor dem Sonnenaufgang
ist es immer am dunkelsten.
Blind und müde
erobert dich die Tenebrosität der Nacht.

Und du weißt
der Sonnenaufgang wartet auf dich
mit dem winzigsten Lichtstrahl
der am Horizont flimmert
bevor der Morgen kommt.





lundi 13 mai 2019

Metamorphosis

Du wartest auf Zeiten voller Liebe und Hoffnung......leicht und bedingungslos?
Komm lass dir zeigen wie man mit Schmetterlingsflügel fliegt.....farbenfroh, hauchzart und fragil.

Der Magnolienbaum

Der Magnolienbaum vor meinem Fenster - eine Erinnerung die ich nicht loslassen möchte, weil ein Stück Kindheit verloren gehen würde. Darin hat sich mein Herz verfangen. Seine tiefen Wurzeln erden mich, und seine Äste halten meine Gedanken. Er ist meine Lebensader und durch seine Herzrinde blühe ich immer wieder auf, kitzele mit seinen Ästen die Wolken weg und mein Herzkleid ist rosa

lundi 25 mars 2019


Gefühle überfluteten das Herz,
bis alle Dämme brachen.
Ein Gefühlsturm fegte das Blatt vor dem Mund weg
und Worte tanzten mit dem Regen, kollidierte mit den Wolken und hagelten über mich.
Das Blatt……
ach das Blatt hat sich ängstlich wieder auf den Mund geklebt,
verschloss die Herztüren und Herzfenster.
Die Sonne hat doch zwei Gesichter…
eines im Licht und eines im Schatten.
Ich….
Ich trage immer einen Orkan im Herzen
bis sich alle Worte
für einen Gefühlsausbruch gesammelt haben
bis zu den nächsten Gezeiten.

©Émilia

lundi 18 mars 2019

Parfois les mots se mêlent aux cris des oiseaux, lorsque leurs plumes fendent la mémoire, sur le tombeau des cendres. Parfois le coeur se trouve à l'étroit, serré sur les lèvres de l'éternité, dans un nuage de carbone carbonisé. Parfois les pensées sont trempées, emportées par les larmes salées, dans le courant de la peau délavée. Parfois je vais te chercher dans l'antre de la nuit, lorsque le cri écrit, un cri fracassé. Parfois… Oui… Parfois…”

dimanche 10 mars 2019

Mit dir schlafen
Seite an Seite
für gemeinsame Träume
für paralleles Atmen
Mit dir schlafen
für einzigartige Farben,
für gemeinsame Nähe,
für gemeinsame Einsamkeit
bis zur gemeinsamen Morgendämmerung

©Émilia

dimanche 27 janvier 2019

Farben


Comme un battement d’ailes perce l’horizon
Comme la fleur éclose embrase le chemin
Comme le rire d’un enfant éteint les peines
Comme l’écume orne le sable d’arabesques
Comme l’eau pure abreuve et cajole les sens
Comme le ciel peint de soleil dans l’aube nue
Comme le parfum du fleurs au soir tombant
Comme la brise qui fait chanter les feuillages
Comme un frisson dans la chaleur d’un jour d’été
Comme le goût d’un fruit cueilli sur le rameau
Comme la sève perle et teinte d’or l’écorce
Comme danse un torrent qui charme le désert
Comme enfle et pousse et se développe l’orage
Comme la brume dessine des monts d’argent
Comme l’étoile qui s’attarde au bord du jour
Comme le lierre embrasse la pierre des murs
Je t’aime







vendredi 25 janvier 2019

Tanz der Seerosen

Die Stadt ist eingeschlafen
und hat die Sonne am Himmel vergessen
Flussaufwärts
eine Ecke des Himmels brannte.
Und dann ging der Mond auf
und die Seerosen tanzten
über dem seegrünen Wasser.

Oh, wie schön diese Herzwellen....

Und ich habe die Zeit angehalten
und mich selbst vergessen

©Émilia

mercredi 23 janvier 2019

Farben und Musik

Wenn ich in die Stille gehe
fühle ich mein Lied
und lerne seine Noten


mardi 22 janvier 2019

Gedankenfragmente

Vielleicht
heißt lieben,
zu lernen,
zu sein
wie ein Baum.
Zu lernen still zu sein,
die Welt sehen und hören,
und die Frühlingssonne,
die Dürre, den Wind
und den kalten Schnee fühlen.
Geduldig sein.
Wurzeln zu schlagen,
zu wachsen
und den Himmel berühren.

Vielleicht heißt lieben,
laut zu sein,
wenn der Wind, der die Äste biegt,
wenn der Wind das Laub durchwirbelt.
Vielleicht ist lieben viel mehr als das.

Momente die sich tief in die Herzwände graben,
und tief  bis in die Knochen.
Vergangene Momente
die sich nie mehr im Traum zeigen.
Verschlungene Erinnerungen
die sich wie ein Festkleid um mich wickeln
wenn ich in einen Traum schlüpfe.
Momente die mich zurück
in die Kindheit zaubern
um die Welt zu verändern
und ich zu klein war
um mein Schicksal zu ändern.

Vielleicht heißt lieben
genau das:
Herauszuwachsen

©Émilia

dimanche 20 janvier 2019

Lass mich ..........

Lass meine Gedanken Finger sein
an deinen liebevollen Händen.
Lass mich Linien ziehen
über alle Hautfelder
für mit Liebe volle Saaten.

Lass mich den Sonnenaufgang finden
imitten deiner Augenbrauen,
lass mich ihn enträtseln
im See deiner Augen.

Lass mich dir zeigen,
dass die Nacht auch Tag sein kann,
mit allen Farben.

Lass mich dir sagen,
deine Sommersprossen sind schön.
Sie sind Sterne auf deinem Hauthimmel.



©Émilia






lundi 7 janvier 2019

Il faut la vie intérieure, sinon, on manque à tout

Si vous venez à moi,
Je me trouve derrière le pays du rien.
Derrière le pays du rien, il est un lieu.
Derrière le pays du rien, les veines de l’air regorgent d’aigrettes
Apportant des nouvelles de la fleur éclose au plus lointain bouquet de la terre,
Et les sables gardent trace des chevaux de ces sublimes cavaliers qui, au matin,
Gravirent la colline où s’élève le coquelicot.
Derrière le pays du rien, le parapluie du désir est ouvert :
Dès qu’une brise de soif s’élance au cœur d’une feuille,
Le tocsin de la pluie se met à sonner.
Ici l’homme est seul
Et dans cette solitude l’ombre d’un orme court pour l’éternité.

Si vous venez à moi,
Venez-vous en doucement, de crainte que ne se craquelle
La fine porcelaine de ma solitude.

vendredi 28 décembre 2018

Stille

Ich saß auf der verwitterten Bank
hinter dem Haus
und starrte auf vorbeiziehende Winterwolken.
Ich versuchte mich an einen Traum zu erinnern.
Dann setztest du dich hinter mir,
legtest deinen Kopf auf meinen Rücken.
Deine Stille sagte mir wortlos,
dass du mich verstehst.
Du verstehst meinen Sturm und meine Stille.

©Émilia