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samedi 4 avril 2020

Lass uns Möwen sein für einen Augenblick

Lass uns Möwen sein
für einen einzigen Tag,
oder nur für einen einzigen Augenblick.
So könnten wir schweben
zwischen Himmel und Meer.

Du würdest mir eine wolkenweiße Feder reichen
um im Schatten einer dunklen Wolke
unsere Liebe aufzuschreiben.
Ich würde dir eine meeresschaumfarbene Feder reichen,
damit du mich auf den Wellenschaum malst.

Wir würden und teilen und teilen
bis du ich wärst und ich du wäre.
Wir würden nebeneinander sitzen
auf einem Küstenstein
Flügel an Flügel
und würden die Musik unserer Herzen lauschen.

Wir würden uns ansehen
und Liebende werden
am Meeresufer.

Und jeder würde die gleiche Liebesgeschichte
mit der Sehnsuchtsfeder des anderen
in den Sand schreiben.

Nimm meine Hand
und lass uns Möwen sein für einen Tag
oder nur für einen einzigen Augenblick

©Émilia

mardi 19 novembre 2019

Ich habe neben deiner Stimme gelegen.

Ich habe neben deiner Stimme gelegen.
Es war wirklich schön dort
Wange an Wange
und deine warme Armhöhle
war mir wie ein Tempel.

Ich kann mich nicht einmal erinnern,
was du gesungen hast.
Vielleicht ein Lied über die Bäume und der Fluss
die dich umgaben
oder ein Lied über verträumte Nächte.
Oder vielleicht deine Kindheit, die sich
irgendwo in den Worten verloren hat oder in der Musik.

Ich kann mich nicht einmal erinnern, was du gesungen hast.

Ich habe mit den Fingern in deinen Haaren gespielt.
Sie hatten viele Ringe im Morgengrauen
und du hast mich ausgelacht.

Ich erinnere mich nicht einmal,
warum du im Schaf geweint hast.
Vielleicht einfach so, aus der Traurigkeit heraus,
oder vielleicht vor Sehnsucht oder vor Rührung.
Ich kann mich nicht erinnern, warum du geweint hast.

Ich lag neben deiner Stimme und ich liebte dich.

©Émilia

vendredi 25 octobre 2019

Tu me regardes comme si j'étais un poème

Et maintenant,
vous regardez mes imperfections,
vous ressentez chaque part de moi
comme si elles étaient à vous dès le début. 

Tu me regardes comme si j'étais un poème,
comme si le monde allait
s'effondrer sans mon existence. 

Tu me regardes comme si j'étais la quintessence de l'amour.

vendredi 18 octobre 2019

Prognosen in Gedanken


Regen wird angekündigt, und ein Sturm
wird alles verwüsten, so das Gerücht.
Und morgen wird alles vergessen sein.

Ich habe einen Schal über dieses eine Wort gelegt
das noch an den Lippen hängt, bevor der Regen kommt
und es durchnässt und der Sturm es in der Luft zerreißt.

Rächen sich unsere Wolken, und es wird Sturm geben?
Geh nicht vor das Haus, denn alles ist verlassen,
Die Blätter fallen und wirbeln um dich herum,
um dich an unsere Worte im Sreit zu erinnern.

Ich bitte dich die Fenster zu schließen,
sonst werden wir Angst haben
vor unserem Fühlen
und unseren Worten.
Dass wir irgendwann nicht mehr Liebende sein werden.

Wie auch immer,
die ganze Nacht wird es regnen.
Bis morgen regnet es,
und Sturm wird erwartet
Vielleicht wird es bis morgen vorbei sein
und wir vergessen.
Bis dahin verlieren wir unsere Schritte im Wort.

©Émilia

mercredi 9 octobre 2019

Oktobermorgen


Ein kalter regnerischer Oktobermorgen
hat seinen Zauber
in einem Lächeln zwischen zwei  "Ich Liebe Dich"
geflüstert am frühen Morgen
bei Liebe und Hingabe.

Ein kalter regnerischer Oktobertag
hat seinen Charme
in einem Lindenblütentee mit Honig
und Hintergrundmusik
die den Nachzauber untermalt.

Ein kalter regnerischer Oktobermorgen
hat seinen Reiz,
wenn mit zärtlichen Händen
Kleider abgestreift werden,
zu Füßen fallen wie Blätter im Herbsttanz,
wir sind nackt und leicht wie Wolken
und tanzen einen herbstfarbenen Tanz
auf einem herbstfarbenen Laken
an einem regnerischen Oktobermorgen.

©Émilia





mardi 1 octobre 2019

Entzauberung und Beständigkeit

Das Träumen den Sonnenuntergang betrachtend führt mich mit meinen Gedanken weit weg. Und da will ich wieder hin.
Der Wärme des Sonnenuntergangs, nachdem die Sonne hinter der Horizontliene verschwunden ist,  hinterlässt sie Farben für einen Traum , dann folgt die Wärme eines Körpers im Schutz der Nacht.
Möge die Liebe bleiben wie die Sonne. Wissend dass jedem Sonnenuntergang ein Morgenrot folgt und ein Sonnenaufgang.

Ich mag den Norgenwecker nicht. Er entzaubert die Farben und die Wärme.

Nur die Farben und der lauf der Liebe sind beständig.


Rund um die Uhr

Dich
einmal rund um die Uhr gedacht,
ab und zu für einen Augenblick,
für einen Wimpernschlag,
für einen Herzschlag.

Ein Du
und dann zieht die Zeit weiter
und ich mit ihr.
Sekundenweise.
Ach, weißt du,
dass mit mit dir in Herz und Gedanken
jeder Weg schöner,
jeder Weg leichter ist.

Die Uhr?
Die Uhr ist nur eine Konstante.

Sanft bei dir ab und zu
mit einem Gedanke
einen Herzschlag lang
mit Sehnsucht im Augenblick
und dann die Zeit zieht weiter
mit den Jahreszeiten,
mit den Gezeiten.

Ich schreibe das hier
und versuche
dich nicht zu denken
dich nicht zu fühlen
die Sehnsucht zu verscheuchen.

Dann sehe ich zu wie weitere Augenblicke
an mir vorbeiziehen
wie ein Schwarm  hellsilberfarbene Wildgänse.

Doch in den Gedanken
hängt hauchfeinzart noch ein Wort
dass sich zu Tinte verflüssigt
und dunkelblau in ein Tagebuch tropft.

Eine Kerze die mir Licht ist
tanzt ihren Lebenstanz
in den Augenblick hinein.

Es ist still
nur der Uhrzeiger
stellt sich von einer Sekunde auf die andere,
Augenblicke flanieren
durch die Zeit,
legen sich in einen Wimpernschlag
auf meine Wimpern
die zärtlich mit einem Du
meine Wangen berühren
mein Herz
und mein Traum



samedi 28 septembre 2019

Auf dem Weg nach Hause. Ich habe für fünf Tage (Nächte) einen für meinen Körper belastenden Dienst. Ich beginne um 23: 45 meinen Dienst und arbeitete gestern "open end" bis 12:15. Es war extrem viel los und wir waren wieder total unterbesetzt. Urlaube, Krankenstand häufen sich gerade in der Ferienzeit. Viele haben Kinder und keine Betreuung für die Ferienzeit. Freitag war wieder Unfalltag, Notfalltag und Chaostag.

Ich geriet auf dem Nachhauseweg in einen Stau, dann in einen abartigen Stop-and-go und dann in eine rote Welle. Rot, rot, rot und ich im Semischlafmodus.
Frankfurter Straßen sind  durch die Innenstadt Samstags immer überfüllt und Zweiradfahrer schlängeln sich noch zusätzlich kreuz und quer durch. Hinzu kommen die hektischen und ungeduldigen Fußgänger die keine Ampel kennen und schlängeln sich noch seelenruhig mit dem Kinderwagen oder mit Kindern an der Hand über die Straße.

Da bekomme ich immer ein mulmiges panikartiges Gefühl. Und meine Augen und Brille sind überall.
Ich stand am Affentor(das heißt so!) in Sachsenhausen in einem ziemlich langen (ca 10 Minuten) Stau. Es fühlte sich für meine verschlafenen Augen an, wie eine kleine Ewigkeit.
Hinter mir hörte ich ein Hupen aus gefühlter weiter Ferne. Aus dem Nebenverkehr rief neben mir
eine männliche Stimme "Liebe Frau, nicht träumen!"
Mein Herz machte gefühlte tausend Sprünge vor Schreck. Der Mann, ich sah in nicht, da er ja weiter fahren konnte. Meine Reaktion war am NULLPUNKT überhaupt.

Zum ersten Mal, seit langer Zeit betete ich. "Lieber Gott, lass mich gesund und ohne Unfall zu Hause ankommen.

Als ich Zu Hause ankam, war ich wunschlos glücklich. Ich habe mich so gefreut, ich hatte so eine Euphorie in mir, dass ich die ganze Welt hätte umarmen konnen.
Gott sei aller Dank.

Ich sah meine Lieben um mich herum wie durch einen milchigen Schleier. Ich hatte so viel Schlaf in mir wie noch nie.
Lars hat gekocht. Kürbissuppe mit Omi Elke-Anleitung. War superlecker mit gerösteten Kürbiskerne und Creme fraiche.
Zoé schmeckte es und Nöelle ißt eh alles. Hauptsache "selbstgemacht" denn das ist für sie heilig. Woher ihr Hype kommt, weiß ich nicht, aber die hilft kochen und backen und ist so stolz auf ihr Können.
Bein Espresso, hörte ich alle um mich herum weit weg.
Ich machte mich bettfertig und kroch unter die Decke. lars legte Zoé neben mich und ich bekam es nicht einmal mehr mit. Ich wollte mich irgendwann umdrehen und Zoé lag auf meiner Brust.
So gegen 17:00 Uhr hatte ich Händchen im Gesicht und Küsschen auf meinem Mund.
"Aufstehen! Augen auf! Auuuufstehen! Aus gehen. Rrrrausgehen, korrigiert sie sich." Ich habe mich schlafend gestellt um sie zu genießen. Dann beißt sie mich leicht in die Wange.
"Hey du Frechdachs, bist keine Katze." rief ich lachend.

Ich liebe diesen Frechdachs.

Auch wenn sie eigensinnig nach ihrer Liebingsstrumpfhose mit Glückskäfer sucht und keine andere anziehen möchte als diese.

Ich kaufe ihr am Montag noch eine davon.

"Noch eine Stumpfhose!" rief sie.

Ich war so müdeee....

Macht mich nachdenklich.... Alles.... das ganze Leben

mardi 24 septembre 2019

Nebelmorgen

Im Nebelmorgen

fallen schwere Regentränen
auf die Blätternester der Bäume.
Sanft fallen bunte Blätter
müde nach dem letzten Tanz
in das noch lebensgrüne Gras
am Ende des Sommers.

Träume werden eingeschult
und malen seit Tagen
bunte Worte auf fallende Blätter.

Ganz tief im Unterholz
singen die Worte
Partituren einer Herzballade
leise flüsternd.

In den Notenschlüssel meiner Herzmusik
schneidet der Nebel
neue Herzwege in Moll mit ein paar Sonnenstrahlen.

Ich tauche mein Herz in ein Tintenfass
mit rostfarbenen Hoffnungen,
schreibe heute die Liebe rostrot auf das Kalenderblatt.



dimanche 15 septembre 2019

Nur ein Gedankengedicht

Nur ein Gedanke
Wenn du weinst mein Lieber,
stirbt eine ganze Welt in meiner Seele
und in meinen Augen
trocknen alle Ozeane und alle Meere aus.

Und ich wünschte nur,
ich könnte jede Träne von dir nehmen
und sie in ein Lächeln voller Wunder verzaubern.

Ich möchte nur wissen,
wie ich all die Traurigkeit von deiner Seele sammeln
und sie in die süßeste und vollkommenste Freude tauschen kann

©Émilia

mercredi 11 septembre 2019

Stille, Farben und Musik

Die Stille ist im Herzen nicht still,
sie ist nur nach außen nicht hörbar.
Sie ist ein Lied, ein Sturm, ein Unwetter
sie ist ein liebevolles Flüstern, eine Elegie.
Ihre Farben sind pastell oder bunt oder nur schwarz-weiss.
Unsichtbar für andere.

Nur manchmal hat jemand Augen und Ohren
und ein besonderes Fühlen.
Und er sieht und hört und fühlt
das Lied und die Farben und die Musik.

Das Fühlen, dass sinnliche Fühlen ist der größte Sinn.

Ich versuche zu fühlen, zu empfinden,
tief, nuancenreich die Liebe und auch den Schmerz.
Ich versuche mich einzufühlen, einzudenken,
ich liebe mich ein.
Verstehen ist Lieben
Einfühlen ist Lieben.
Lieben im Schwersten wie im Schönsten

©Émilia




mardi 10 septembre 2019

Lindenblütentee


Ich liebe den Herbst und seine Farben. Gestern am frühen Nachmittag (gegen 14:00 Uhr) hatte ich Pause. Urselten kann ich meine ganzen 45 Minuten Pause genießen.
Im Aufenthaltsraum roch es nach undefinierbarem Essen. Manche Kollegen lassen sich oft etwas liefern. Und es stinkt abartig.
Ich schnappte meinen kleinen esspressobraunen Lederrucksack, rannte die Treppe hinunter und wollte mich auf eine Bank im kleinen Park setzen. 
Pustekuchen! Daraus wurde nichts, denn er regnete. Die Sonne schien und vom Himmel sprühte ein feiner Regen. Ich setze mich auf die dunkelblaue Bank in der Raucherecke neben der Tür. 
Die Lindenbäume blühen Anfang Juni und die Silberlinden im August.
Wir haben September, aber wegen der lange andauernden Sommerhitze, litten die Bäume an Wassermangel und werfen früher ihre Blätter ab.
Ein paar Blätter lösten sich vom Lindenbaum und tanzen verloren im Wind, im feinen Sonnenregen und in der Zeit. Mit einem versteckten Lächeln in den Mundwinkeln bewunderte den Blättertanz der honigfarbenen Blättern.
Eine von der Zeit getragene Magie. Ich sehne mich nach Freizeit.
Ich aß nichts. 

Ich wünschte mir einen Lindenblütentee mit Honig. Das Wetter ist passend dazu. 
 Nachbarn von Oma hatten immer Bienen. 
Und sie schwirrten auch in Oma's Garten herum. Zwischen den Blumen, bei den Sonnenblumen, in den Maulbeerenbäumen, in den Lindenbäumen und Kastanienbaumkerzen auf den Straßen. Ich hatte Angst vor Bienen. Sie stechen nur wenn man sie bedroht. Trotzdem konnte ich ihr Summen nicht ausstehen. Aber sie schenkten uns immer so viel Honig, dass wir nie welchen kaufen mussten.
Lindenblütentee erinnert mich immer an Mama.
Sie konnte den besten Lindentee mit Honig zaubern. Als isch sie eines Tages fragte wieso ihr Tee so gut schmeckt, lachte sie uns sagte: "da sind  zwei Tropfen Liebe drinnen und Geduld. Trinke ihn wenn er noch ganz warm ist. Unten am Tassenboden liegen zwei Tropfen Geduld."
Ich machte riesengroße Augen und schluckte den noch fast heißen Tee herunter. 
Geduldig bin ich heute immer noch nicht, honigsüß ist relativ, aber ich mag Geschirr mit gemusterten Boden. 

Ich war noch Schülerin(im letzten oder vorletzten Jahr des Lycée) lud mich ein Mitschüler zum Café au lait in ein schönes gemütliches Nachmittagscafé ein. Damals trank ich weder Kaffee noch vertrug ich Milch. "Dann zu einem Kamillentee," bat er. 
"Ich bin nicht krank um Kamillentee zu trinken!" rief ich.
"Komm schon, wir finden etwas für dich!" beharrte er.
Wir setzen uns in die hinterste Ecke des Café's. Unser Schülerstammplatz.
Die Bedienung kam an den Tisch um unsere "Bestellung" entgegen zu nehmen. 
"Haben Sie Lindenblütentee?" fragte ich und schämte mich zugleich für meine Extrawünsche. Und sie hatte.
Sie hatte Lindenblütentee. Ich freute mich wie ein Kind und die Bedienung lachte über mein Gehabe.
Als sie noch ein Portionsgläschen Honig dazustellte war ich wunschlos glücklich.
"Löscht die Kerzen wenn ihr geht!" sagte sie als er bezahlte. Sicherlich war der Tee mit Liebe gemacht. Denn Oma und Mama wussten bevor ich nach Hause kam, dass ich mich über den Lindenblütentee sehr gefreut hatte und sehr artig und höflich war. 
"Ah das alte Tratschblättchen!" murmelte ich verlegen. Base Ésther wollte mich nur bei Oma loben. Sie hatte mich irgendwie gern. Für meine Art oder weil ich mit ihr auch gute Gespräche führen konnte. Und für uns Schüler hatte sie immer ein "Extra". Ich war verärgert aber nicht auf sie, sondern auf die zu Hause, denn da wollte man nicht dass ich in "männlicher" Begleitung in irgendein Café gehe. Was würden die Leute sagen?

Und es endete mit einem Streitgespräch zwischen Oma, Mama und mir. Ich hatte keine amoureusen Gedanken im Kopf . Ich war zu dem Zeitpunkt noch so kindisch, noch so verspielt. 
Oma konnte beleidigend und Mama sarkastisch und ironisch werden. "Was willst denn mit dem?" Und Mama fragte ob er wenigstens drei cm vor der Nase etwas gesehen hätte.
Opa mischte sich schneller als üblich ein. "Ihr zwei blöde F..... lasst das Kind in Ruhe. Und schaut euch selber an! Dann wurde er beleidigend und ich rannte raus und schlug die Tür extra heftig zu. Sie wollten mich beschützen, aber wovon denn? Ich verliebte mich erst Jahre später richtig. Und Liebe ist immer nur das was man selbst daraus macht.
Danach sprachen wir ein paar Tage nur das Nötigste.
Für "Leck mich am Arsch alte Schachtel, Oma,"  erhielt ich von Mama eine Ohrfeige. Ich machte ein paar flinke Schritte zurück, so konnte sich mich nur an der Wange streifen.

Und ich ging weiterhin mit Schulkollegen und Freunden ins Café. 

Trotzdem liebe ich bis heute Lindenblütentee. Nach Jahren treffen wir uns "Ehemaligen"immer noch für einen Lindenblütentee mit Honig und reden über die Götter und die Welt, über die eine oder andere Liebe, über das Leben.Und da er wieder in seinem Elternhaus wohnt, treffe ich auch ihn, wenn ich nach Hause fahre. Er ging seinen Weg, ich meinen. Es war nie mehr als Gute Freundschaft zwischen uns. Ob es ihm dmals etwas ausmachte, von vielen nicht gemocht zu werden nur weil er nicht gut sah und nicht überall dabei sein konnte, fragte ich ihn nie. b es ihm etwas ausmachte auch von den Lehrern ausgegrenzt zu werden, fragte ich nie. Er machte sein Studium in Forstwirtschaft und liebt seinen Job. Warum er nie geheiratet hat, auch nicht. Ich frage nicht gerne jemanden aus. Nicht weil es mich nicht interessiert, sondern weil jeder Mensch seine Intimität und sein innerliches Leben hat, die man respektieren sollte.
Im Streit verletzt man jemanden zu sehr damit, weil man genau weiß wo der wunde Punkt zu finden ist.

Ich weiß nicht mit welchen Augen er mich sieht. Seine Sehkraft ist immer noch schlecht, aber verschlechtert sich nicht.  Ich sehe ihn mit braunen Augen und freundschaftlich an.
"Du wirst nie erwachsen werden!" lacht er.
"Egal!" Ja, nein, es ist mir nicht egal, das ist nun mal meine Natur. Und ich ecke damit oft an.

"Wenn du etwas machst, mach es mit Liebe." denke ich an die Worte von Mama.

Es gibt so viele verdammte Arten von Liebe......
so viele.....wie es Arten von Lindenblütentee gibt. Mit Honig, mit Zucker, mit ohne Alles.


Ich versuche alles besser zu machen und mit Liebe. Alles wird besser wenn es die Liebe anspornt ... einen Tee, einen Kaffee, ein Mensch den man liebt.


Seitdem habe ich versuche, diese Liebe zu geben, die meine Seele braucht, um besser zu werden.





lundi 9 septembre 2019

Zwischen den Worten

Zwischen den Worten

dimanche 1 septembre 2019

Heute ein Journal

Heute um 5:25 Uhr habe ich mich auf den Weg um Dienst gemacht. Sonntagsfrühdienste sind alles andere als leicht.
Ich bin anstatt um 4:00 erst um 4:45 aus dem Nest gefallen. Bin erst nach Mitternacht eingeschlafen und habe den Handywecker nicht gehört.
Ich habe von Koffern geträumt ....Ich fand mich noch bei Mama in meinem alten Kinderzimmer und ich hatte jede Menge Sachen und zu wenige Koffer. Und Mama schimpfte über mein Chaos und über meine Packkunst.
Im Traum hatte eine Jeans in der Hand mit Applikationen aus Strasssteinchen auf den Gesäßtaschen. Doch ich hatte nie eine davon. Ich hasste diese Krönchen die Shirts und Jeans zierten. Die waren so etwa 2010-2012 stark in der Mode.  Ich konnte Applikationen nie ausstehen. Und dann noch auf den Arschbacken. Niemals!
Im Traum hörte ich Mama sagen. "Sortiere doch das Chaos hier zuerst aus."
Und ich war so wütend weil sie mir nicht dabei half. Sie half mir nicht und ich hatte keine Koffer mehr. Ich suchte und suchte in jeder Ecke des Hauses nach Koffern und nach Mama.
Dann wachte ich auf. Ich sah auf die Uhr und war schneller unter der Dusche als ich denken konnte. Zum erstem Mal in meinem Leben habe ich knapp verschlafen.
Und manche Morgen sind nicht zärtlich. Sie wecken einem nicht mit einem Kuss, oder mit einer sanften Berührung, sondern reißen einem unsanft aus dem Traum und bevor man Zeit hat einen Seelenmantel überzuziehen, wird man eilig vor die Tür geschoben. Die frühmorgendliche Stille schluckte jeden einzelnen Schritt.

Der Wettermann sagte im Radio es werden heute nur 25°C werden.
Ich dachte an den Traum, versuchte während der Fahrt mich detailliert an ihn zu erinnern und irgendwie hatte ich Angst. In Träumen sah ich sie bis anhin immer ihr entstelltes "Unfall" Gesicht und ihre mit Blut verschmierten Arme. Meinen Bruder sehe ich im Traum mit blutleeren weißen Lippen. Selten träume ich noch von ihnen. Es sei denn ich spreche mit jemanden über sie. Heute sah ich Mama aber anders, Sie sah so gesund aus. Ihre langen Haare umrahmten ihr schmales Gesicht. Ihre dunkelbraunen Knopfaugen erinnerten mich an die von meinem Teddy aus Kindertagen.
Ich brauche ein Schloß damit ich meine alles wegschließe was mich traurig macht, was mich belastet und was ich vergessen möchte...Doch es gibt Augenblicke da denke ich sie mit Liebe. Und manchmal fühle ich sie als Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Wegweiser, Schutzengel.

Ich fuhr heute Morgen sehr vorsichtig und achtete auf jedes Detail auf der Straße. Ja und ich betete auf meine Art.
Oma sagte immer: "sie brauchen ein Gebet." Also hörte ich auch dieses Mal auf Oma.
Während der Fahrt mischte ich symbolisch meine Gedanken in einer Espressotasse. Eine Portion Espresso, Wasser und vier Gedanken ohne Zucker. Einer noch müde und drei morgenrotfarben. Niemals umgekehrt. Ansonsten schmeckt der Espresso nach Resignation.

Dankbar bin ich: für Zoé, für den besonderen Menschen den ich liebe. Zoé ist das freundlichste und verspielteste Kind das ich kenne.

Liebe: Müsste ich diese Liebe beschreiben wäre es eine langsame Ballade. Manchmal zu leise für einen Wirbelwind wie mich.
Ich habe auch schöne Lektionen für das Leben bekommen.

Der Tag. Ich reiße mich zusammen und sage artig und leise Guten Morgen. Enige grüßen zurück, andere nicht. Ein kurzer Smalltalk aus Höflichkeit, ein paar Hände schütteln. Ein paar Neckereien, Witze und dann geht es nahtlos zur Tagesordnung über.

Gespräche führte ich mit einem Kollegen. Ein Kollege der mehr zu sagen hat.mich aufgefordert mit dem Kollegen ein Gespräch zu führen. Also musste ich mich dazu hinreißen.  Wir sind gute Kollegen, bessere Kollegen, aber wir sind privat nicht miteinander befreundet.
"Sag mal, was ist los mit dir? " Ich zeigte ihm sein Journal mit den Fehlzeiten. Und ich fühle mich nicht gut dabei. "90 Tage bis anhin, sind ganz schön viel." sagte ich leise.
Er sah mich an, er sah mir in die Augen. Er sieht müde aus und seine Haut ist fahl.
Er zeigte mir einen Befund von seinem Arzt und die Diagnose machte mich sprachlos.
"Ich bin nicht so einer." Nicht eine Miute dachte ich dass er ein Faullenzer ist. Er hat bestimmt auch seine privaten Verantwortungen. Er hat 2 Kinder. Er erzählte mir wie es mit ihm weitergeht.
"Und wenn mir dann das gelegt wird und ich aus dem .......dann gehe ich!" Er war direkt wie immer.  Als Kollegin würde ich ihn zur Theapie schicken, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt. Was soll man da noch sagen? Arbeitsrechtlich klar wird man es mit anderen Augen sehen. Das weiß er auch.
Ich würde aber auf die gleichen Gedanken kommen, hätte ich diese Diagnose. Ich würde gehen. Für mich entscheide ich sonst niemand.
Ich denke mal die beste Beziehung und die beste Ehe hält nicht alles aus. So etwas könnte ich Lars nicht zumuten. Es ist OK so. Ob er mir das zumuten könnte? Aber ja, bis zu einem gewissen Grad schon.  Blöde Gedankengänge.
Über so etwas kann ich mit Lars nicht sprechen. Es gibt Vieles über das ich nicht mit ihm sprechen kann. Wir würden uns nur streiten, da unsere Meinungen zu vielen Themen konträr sind. Er würde mich dann mit irgendwelchen Blödeleien ablenken wollen und dass würde mich dann noch wütender machen. Ich bin kein ruhiger Mensch. Und ich kann sehr wütend werden. Hätte ich eine laute Stimme hätte er kein intaktes Trommelfell mehr. Ein weiteres Gespräch hatte ich mit meinem unmittelbaren Vorgesetzten. Unser OP-Pläne sind voll. Zu viele Überstunden machen wir. Zurückfahren müssten wir damit und können nicht. Pausen werden nicht eingehalten. Innerlich kochte ich.
Eine Kollegin flüsterte draußen. "Den sägen die eh bald ab." Ich antwortete nicht darauf. "Ich habe meine Quellen," flüsterte sie weiter.
Tratschtante. "Ich muss weiter," sagte ich und eilte voraus. Ich lasse mich nicht in das Getratsche verwickeln.

Küche: Nudelsalat mit Entenfleisch. Die riesige Schüssel ist fast leer. Sogar Zoé hat "Meone essen" vergessen und aß artig alles auf.
Kleidung: Shorts(bleumarine - dunkelblau) und ein Trägertop(eishimmelblau).
Duft: mit Orchidee-Kokos Duschgel geduscht
Haare: frisch gewaschen.
Lesen: "Alles was wir wussten" Karry Lonsdale über Kindle App

TV "Plötzlich Mutter" - TLC.  und nebenbei bloggen.

Zoé nach dem Baden eingeschlafen. Schläft bei mir im Bett bis 22:30 Uhr bi ihr Papa vom Dienst kommt. Hat von mir geschimpft bekommen. Wir haben ihr ein Laufrad gekauft. Sie liebt es. Abends stellen wir es immer in den Flur. Noëlle hat es nur kurz angefasst, da rannte unser Raufbold zu ihr und wollte sie wegschubsen. "Meins" schrie sie. Da musste ich eingreifen. So geht es nicht. Da setzte sie sich auf den Boden vor das Rad und bewachte es. Ich hätte am liebsten gelacht wie sie da saß mit ihren dunklen funkelnden Augen und mit den hellbraunen verwuschelten Löckchen und dem winzigen trotzigen Mund. So geht es auch nicht. "Du stehst da auf, und zwar sofort." sagte ich streng. "Meins!" antwortete sie trotzig. "Hey du Giftzicke, steh ja auf und gib Noëlle ein Küsschen. Entschuldige dich bei ihr."
Da stand sie auf rannte zu ihrer Cousine, schmiegte sich an sie und sagte "Tussen". Ich konnte mein Lachen kaum zurückhalten. Sie schickte Luftküsschen mit beiden Händchen.

Morgen habe ich Freizeit und am Samstag auch.











mercredi 28 août 2019

Das Vermissen



Wir küssten uns gutenmorgen.
Deine Lippen streiften noch für einen Augenblick meine Wange.
Es war nicht der Kuss.
Es waren deine Lippen an meiner Wange....
Meine Herzhäute flatterten
als hätte sich ein Schwarm wilder Schmetterlinge
in mein Herz eingenistet.

Dann das Vermissen.
Dein Kuss hätte mich beinahe im Nest gehalten


©Émilia


mardi 27 août 2019

Wie ein noch ungeträumter Traum

Das blasse Mondlicht fällt
durch das Fenster,
bleibt an den Gardinen hängen
und spiegelt sich
im hauchzarten
mit fragilen Eisblumen bestickten Schleier.
Meine Augenlider werden schwer.
Legen sich über den Tag,
offnen die Tür zur Nacht
und zum Traum.

Der Mond mit dem silberfarbenem blassen Gesicht
und die fragilen Eisblumen
haben sich auf meine Lider gemalt
wie ein noch ungeträumter Traum

©Émilia

samedi 24 août 2019

Ich liebe dich

Ich hoffe, du wirst dich immer daran erinnern,“ sagte er und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
"Aber ja! Das wäre?"
"Drei Worte." Er sah sie liebevoll an.
"Egal was kommt, wir haben uns. Egal was auf uns zukommt, egal was passiert," fuhr er fort, "ich habe dich."
Sie lächelte und nahm seine Hand und hielt sie fest.

"Ich hoffe, du wirst dich auch immer an eine Sache erinnern. Auch drei Worte", fuhr sie fort und hielt ihren Mittelfinger, Ringfinger und kleinen Finger hoch.
"Ich liebe dich."

©Émilia

mardi 20 août 2019

Der Duft der Seerosen



Ich
ohne Traum,
mein Herz
-ein Vogel mit gerupften Federn-
Hände haben mich entwurzelt.
Nein, ich bin nicht laut,
ich erfülle nur kein Glück .
Nur das Flattern meiner Herzhäute
im Wind ohne Himmelsrichtungen,
durchbrechen meine Stille.
Meine Wangen sind tränennass
und meine unter meinen Schulternblättern
sammelt sich ein salziger See.
Kein Lebensraum für Seerosen.

Mit lächelnden Sonnenfeuerfackeln den Mundwinkeln
zünde die Mohnblumen an
wie rote Kerzen
im blauen Korblumenfeld
der Stille.
Und dann im Abendrot
ein paar Herzgedanken
und die Vernunft
rieten mir:
"Sieh, dein Mädchen ist noch so klein,
wie ein kleines Sternchen
mit dunkelhonigfarben Haaren,
mit großen lächelnden Rehaugen
und rosafarbenen, zarten Blütenblätterwangen.
Wovor hast du Angst?
Seine Welt ist noch nicht groß,
sein Universum ist noch ein Puppenhaus.
Es kennt noch nicht einmal,
Dornen aus fremden Augen,
keine traurigen Worte bringen es zum weinen
keine messerscharfes Wort der Welt, tut ihm weh."

Ich nahm es dann in meine Arme,
hob es hoch und drückte es an mich
und flüsterte ihm:
"Vergiss nicht den Duft der Seerosen
die Fragilität der Blüten
und die willensstarken Wurzeln
die dich halten werden."
Seine Augen blickten mich rehverwundert an,
sein Haar schüttelte dunklen Honig
über meine Schulter
und sein rosiger Mund
schenkte mir das schönste Lächeln.

Dann erlischt das Abendrot
zitternd wie ein Kerzenlicht.
Mein Herz findet den Weg .....


©Émilia







lundi 19 août 2019

Pour Zoé

Weißt du,
der Himmel gehört mir nicht.
Ich habe ihn den Wolken geschenkt,
damit ich Regen zurückbekomme.
Den Garten habe ich
den Bäumen und den Pflanzen geschenkt,
damit ich Früchte und Blumen habe.
Der Brunnen ist ein Regenauge
für die Amseln in meinem Garten und
die Bienen die sich an meinen Blumen laben.

Und dich
nehme ich unter meine warmen Flügel.
Wärme dich wenn dir kalt ist
und schenke dir Honig und Brot
und alle Liebe aus dem
unversiegbaren Brunnenwasser

©Émilia


dimanche 18 août 2019

Nokturne