mardi 16 août 2016

Die ganzen Tage,

die ganzen Nächte
schreibe ich dir Briefe
die ich nicht versenden werde.


Dann gehe ich hinaus in den neuen Tag,
der Morgentau versilberte die Bäume
mit dir in meinem Ich
fühle ich mich immer lebendig.

Unten am Fluss
schreibe ich mich zu dir
zeitvergessen
flüstere ich
am jadefarbenen Wasser
deinen Namen.

Nur einen Gedanken habe ich
meine ungelesenen Briefe
in deine Träume legen.

Morgensonnenstrahlen gleiten über das Wasser
sein Kräuseln schreibt ein neues Alphabet
wie lange brauchen meine Worte
bis sie dich erreichen?
©ÉmiRennart
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vendredi 5 août 2016

Geh wohin der Weg dich führt.

Vielleicht reicht der Augenblick

unwissend an einer Weggabelung zu stehen

und aus Angst vor Verfahrenheit

stehen zu bleiben.

Der Sinusknoten ist

der primäre elektrische Taktgeber der Herzaktion.

Es tut auch gut mal nur das eigene

Herz wahrzunehmen.


Wir wissen,

dass wir nur an unsere Seiten fassen müssen

wenn wir uns brauchen.

Auf der Suche

nach einer gemeinsamen Melodie

leise Töne nur für uns

während sich das Ich in Silben legt

alte Träume auf neue treffen

greife ich nach losen Worten

in den Zwischenräumen

der Tonverlorenheit

und schreibe mich ohne Punkt und Komma



Wildfremd waren wir uns

und doch im Denken und Fühlen so ähnlich

als gäbe es keine anderen Sichtweisen



Du kennst meine unsichtbare Sprache

zu jeder Zeit

Vielleicht reicht der Augenblick

um dich zu erinnern

Wer küsst dein Haar

wenn du in deinen

Träumen versinkst


Wer liebt die

Schatten in deiner Nacht

erhellt die Gedanken


Wer liebt dich grenzenlos

so wie ich es tue


©ÉmiRennart

Wortstill

Wortstill
werfe ich alle Gedanken weg,
alle leisen und lauten Worte
schließe ich weg.
Lausche die Melodie der Regentropfen
und sehe ihnen beim Tanzen zu
auf dem Fensterscheibenparkett
verlieren sie sich ineinander
klangvoll und warm.
Alles wird still
und die Gedanken schweigen

©ÉmiRennart

mercredi 3 août 2016

Liebe mich mit geschlossenen Augen

In der Stille unter meiner Haut
Wo keine Versprechungen
mehr gehalten werden müssen
©ÉmiRennart

mardi 2 août 2016

In meinen Lieblingsfarben


dachte ich dich.
Ich formte die Liebe.
Die Farben durch meine Finger
die Leinwand ist tränennass.
Lass es sein
meine Farben zu mischen.
Trockne die Leinwand,
damit die Farben bei mir bleiben

©ÉmiRennart

Bevor du einschläfst,


so wie die Sonne in den Armen des Meeres versinkt
kommst du als Sehsucht in meinen Morgen,
berührst meinen Herzstrand mit einem Lächeln,
berührst mich mit einem Kuss,
umschmeichelst meinen Tag
und in den sanften Wellen eines Traumes
gehst du fort in die Nacht

Wir sehen uns im Abendrot

©ÉmiRennart

Musik die ich bis anhin noch nie gehört habe


ich werde sie hören.
Ein Film den ich bis anhin nie gesehen habe
ich werde ihn mir ansehen.
Worte die ich noch nie gehört habe
ich werde ihnen zuhören.

Irgendwann entdecke ich eine neue Sprache
ich werde sie sprechen lernen

Ich werde lieben

©ÉmiRennart

Ein Drachenboot auf Rollen


im Meer aus Tränenwasser
Wo Boote sind, ist auch randloser Himmel
Meersalz heilt
Wunden
Die Täler voll von Regen
Ich finde keinen Ort zum bleiben
und fahre vorbei
inmitten von Fischen und Seerosen
bin ich barfuß
ein Kleid aus Wasserseide glatt und meergrün
Nimm die Schuld nicht von mir
sie ist alles was ich habe.
Ich verzeihe dir,
denn Liebe ist eine Gabe

©Émi Rennart

Zuerst wir der Baum gepflanzt - neues Leben


atmet und wächst in den Himmel.
Dann kommt der Wind
die Musik beginnt
Er tanzt mich dem Baum
bis er schwankt
lässt seine Äste sanft schwingen
bis die Zweige brechen
und mit einem Knicks auf den Boden fallen.
Der Tanz endet mit einem Blätterfall
sonnengelb, lieberot, purpurfarben dann blass.

©ÉmiRennart

Dieses gebe ich dir zum Gebot:


An den Atem
der dir die Sehnsucht auf den Nacken malt,
sollst du dich erwärmen nicht erfrieren

Dieses gebe ich dir zum Gebot:
Lass meine Stille in deiner liegen
bis wir ein Wort finden,
ein kleines nur für Alles

Dieses gebe ich dir zum Gebot:
Den Worten einen Namen geben
bis sie Hoffnung werden für Alles
was wir zur Seite legen
für spätere Tage

Dieses gebe ich dir zum Gebot:
Den Worten Sehnsucht schenken
bis sie uns tragen.
Liebe die wir in uns fragen
wann die Zeit beginnt
©ÈmiRennart

Von Samstag auf Sonntag,
ich weiss nicht was ich fühlte
nachts um fünf Minuten nach drei,
als man mich telefonisch weckte
um zu fragen...
wie man Leben....schreibt...
Groß natürlich groß
sagte ich und malte Herzchen
unzählige...

und ich blieb dann wach....

Ob ich sie dann weinte
die Tränen
als ich mich fragte
was bleibt?

ja
©ÉmiRennart

Die Sonne malt Schattenspiele

über ihrem Schreibtisch
in dem kleinen Raum
in dem sie Leben Skizzen anfertigte
wie Leben korrigiert und zusammengenäht wird,
ihn umschlungend dachte
und ihn vermisste.
Er ihr kilometerweit entfernt
küsschen sendete
und sie lächelte wegen der Worte
die sich in ihren Kopf schlichen,
ihm handgeschriebene Boschaften sendete
und er versuchte sie zu lesen
wie man Menschen nun mal liest
doch scheiterte an ihrer verschlungenen Schrift.

Nun liest sie ihn mit dem Herzen
und er nicht mehr sie

©ÉmiRennart

Wind lässt azurfarbene Wellen

ihre Beine umtanzen
ihren eigenen Schatten in den Strahlen der Sonne,
die
ihre Augen zu Feuer werden lässt
und unzählige Blicke verlieren sich
in diesem Bild
und sie sie lächelt traurig
über diesen Gedanken
denn sie hat
den einzigen Blick
in dem sie sich
verlieren wollte

verloren

©ÉmiRennart

Die ganzen Tage,

die ganzen Nächte
schreibe ich dir Briefe
die ich nicht versenden werde.

Dann gehe ich hinaus in den neuen Tag,
der Morgentau versilberte die Bäume
mit dir in meinem Ich
fühle ich mich immer lebendig.

Unten am Fluss
schreibe ich mich zu dir
zeitvergessen
flüstere ich
am jadefarbenen Wasser
deinen Namen.

Nur einen Gedanken habe ich
meine ungelesenen Briefe
in deine Träume legen.

Morgensonnenstrahlen gleiten über das Wasser
sein Kräuseln schreibt ein neues Alphabet
wie lange brauchen meine Worte
bis sie dich erreichen?

©ÉmiRennart

Ich spreche bei Farben nicht von Tönen

und bei Klängen nicht von Farben.
Die Welt dreht sich nicht um die eigene Achse.
Weder um meine, noch um deine.


Und der Schmerz ist zu überwinden.
Die Meancholie ebenso.
Wir sprechen kein Wort
weil es zu viel zu sagen gibt.
Es blieb viel übrig.
Viel ungeliebte Liebe
und viel gemeinsames Glück.

Wir sangen traurige Lieder
in glückliche Nächte.

In meinen ging es um die Farbe deiner Stimme
und den Ton deiner Augen.
In deinen ging es um den Klang meiner Stimme
und die Farbe meiner Augen.

In unseren Liedern ging es um die Liebe.
Der gemeinsame Text
haben wir nicht fortgeschrieben

Ich hätte den gerne geschrieben.

Irgendwann......

©ÉmiRennart

dimanche 3 juillet 2016

unperfekt perfekt

Nachdem wir uns hörten
berührten sich unsere Herzklänge
für einen winzigen Augenblick.

Die Tränen in meinem Augen
erstickten die Worte
in meinen Stimmbändern.

Wie viel ich ich aufgegeben hatte
wird mir von Augenblick zu Augenblick klarer.
Alles was für mich bist
und wie viel Liebe.

Und ich weiß,
ich bin nicht perfekt,
ich liebe nicht perfekt,
ich spreche nicht perfekt.
Ich weiß aber
ich liebe dich
so perfekt wie ich kann.

Und ich weiß
ich kann dich mehr lieben als ich dachte

©ÉmiRennart

dich zu lieben



Und wenn der Tag zur Ruhe kommt

und die Abendsonne längst hinter dem Horizont träumt,

bin ich bei dir,

denke mich in deinen Traum.

In dieser Stille

denke ich mich

dich zu lieben.

©ÉmiRennart

Der Morgen



Am frühen Morgen

als ich das Fenster öffnet

streichelte die aufgehende Morgensonne

sanft über die halb geschlossenen Lider,

bis ich lächelte.

Ich öffnete die Augen

und der zärtliche Morgenkuss

erinnerte mich an dich.

Ich lächelte traurig….

dann kam eine Nachricht von dir.

©ÉmiRennart

Farben

Mit offenen Augen träumen,

so weit die Farbe reicht.

Wie weit werde ich sehen,

wenn die Farbe ausgeht?

Werden wir uns umarmend

zwischen den Herzhäuten zusammenwachsen

wenn wir uns aneinander halten

so eng es geht?

Ich beneide die Bäume um ihre tiefen Wurzeln,

sie haben die Fähigkeit zu bleiben

©ÉmiRennart

ars amandi


Wenn ich die Augen schließe

habe ich Angst blind zu sein.

Wie viel werde ich dann mit dem Herzen sehen?

Ich will wissen

und schließe die Augen:

ich sehe dich mit dem Herzen

so wie mit den Augen.

©ÉmiRennart