dimanche 30 avril 2017

Liebe ist wenn man gemeinsam schweigen kann,
und deine Stille genieße ich.
Sie ist die Ruhe vor dem Liebessturm.
Dein sanfter grünbraunen Blick
nimmt die Farbe der Gezeiten an.

Wir sehen uns dann im Herzwasserspiegel
du in meinem,
ich in deinem
gemeinsam spiegeln wir uns
im Tränensee
im Roten Liebesmeer.

Dort sind wir Liebende
dort sind wir Gefährten,
sind uns Liebe
sind uns Glück.

Wr teilen uns Liebe
wir teilen uns Brot
wir teilen uns Kummer und Schmerz.

Wir teilen uns Sonne und Mond
Himmel und Meer
Tag und Nacht
Kuss um Kuss

Liebe und Leben entstehen durch Hingabe
Lass uns einander hingeben
in Liebe

©Émilia Rennart
Dieser letzte Aprilsonntag
war länger als alle anderen Sonntage bis anhin.
Der Zeitgott schenkte uns heute jede Menge Zeit.

Er hielt Zeit an,
als wir uns berührten.
Haut an Haut geschmiegt
unsere Wärme fühlten,
unsere Herzschläge zählten,
unsere Fasern miteinander verflochten
um uns zu vertauen
um uns zu teilen
um uns zu verlieren
bis unter die Haut und Knochen
um unsere Perlen
im Meer zu versinken
sie aneinander reihen
Perle um Perle.

Er hielt den Atem an
als unsere Berührungen
Liebesspuren auf das Laken malten,
als wir kleine Tode starben
du für mich
ich für dich
gemeinsam für uns.
Wolken fangend, Sterne erntend
Feuerfangend,  Liebe brennend Glut werdend.
Asche werdend und Sternenstaub.

Der Zeitgott schenkte und jede Menge Zeit.
Und wenn der Himmel über dem April bricht
atmen wir Mai.



©Émilia Rennart
Appelez-moi et ne vous dites rien, je peux vous réconforter en silence. Montrer sur mon chemin et ne pas faire de son, je peux vous tenir tranquillement. Honnêtement, je ferais tout juste pour vous faire trouver la paix et espérer que vous le trouverez en moi.
Vous aimer est comme réveiller à quatre heures du matin et prendre mon téléphone pour envoyer un message texte rapide en disant "je me manque". Parce que Dieu sait que je ne rêve que de vous tous les jours depuis le moment où vous êtes entré dans ma vie . Il vous appelle à toute heure du jour où je désire désespérément entendre votre voix et il se moque de vos blagues quand il n'y a personne d'autre à notre entendre. L'amour de vous est spontanément mouvementé et plein de hauts et de pieds, mais ça vaut la peine. Cela vaut vraiment la peine.

samedi 29 avril 2017

Der Tag hat noch kein Morgen,
er ist noch Nacht,
etwas Nachthimmel, etwas Wolke
und er ist noch Halbtraum.

Und ich bin halbwach
halb Herz noch liebeverloren ganz bei dir,
Halbgedanke bei dir.

Der Tag ist noch nachtblau
färbt sich leicht gold und morgenblau
und leicht grau leuchtet noch der Mond

Die Helligkeit übermalt die Nacht
und der Uhrzeiger malt Veränderungen
an die Wand.
Und ich sammle die Worte die gerade da sind,
aus deinen Augenwinkeln entwirre ich einen Traum.

Mit der Liebe in den Händen
kleben wir noch schwebend in der Nacht.
und wissen nicht ob wir stehen oder schweben in einem Kuss

Als Antwort reicht uns etwas Stille
eines Atemzugs im Moment.
Ich lege mein Herz nach vorne
um zu fühlen
bis der Tag sich sammelt und wird.

©Émilia Rennart



Du bist überall
hier bei mir.
im Wolkensaum eines frühen Morgens
in der aufgehenden Sonne
in meinen Gedanken
in meinem Fühlen,

Begleite mich ein kleines Stück Weg,
berühre ganz zufällig meine Hand,
berühre mich herzwärts,

Lass mich bitte den Regen weinen,
sei mir Wolke
Lächele mir die Augen liebevoll,
sei mir Sonne.

Ich bin streiche dir dann
die Tautropfen von den Wangen,
eine Träne für die Erde.

Du darfst kein Regen sein.
Ich lasse es nicht zu,
dass Tränen dich auswaschen.

Alles ist kalt was uns regnen lässt

Mit einem Lächeln berühre ich
noch einmal leise deine Haut,
dein Kuss legt sich sanft auf mein Haar

Nur eine Minute
Nur eine Minute
wirst du traumgeküsst von mir
du bist überall hier bei mir

©Émilia Rennart

vendredi 28 avril 2017

Ich  höre dich
in deiner Stille.
Ich bin mit meinen Gedanken bei dir
in meinem Herzen wohnst du
und ich teile
mit dir Liebe und Schmerz und 
Brot und Wasser.

Und in einigartigen Augenblicken
halte ich deine Hand
damit du nicht allein bist,
damit dir nichts geschieht.
Halte mich fest
wenn du traurig bist

Ich bin dein Wiegenlied
zähle deine Atemzüge wenn du schläfst,
küsse dir ein Lächeln in deinen Traum

Ich bleibe bei dir
ich teile mit dir diese Stille
wie zwischen Blumen 
am frühen Morgen
und teile mit dir Honig und Sonne und Regen

©Émilia Rennart




jeudi 27 avril 2017


Lorsque la nuit j'effeuille et mords les roses
C'est comme si je tenais entre mes dents
Le clair de lune des nuits transparentes,
L'éclat des après-midis lumineuses,
Le vent baladin du printemps,
La douceur amère des couchants
Et l'exaltation de toutes les attentes.

©Émilia Rennart

Das Buch zum Blog

https://www.bookrix.de/_ebook-francine-emilia-rennart-fragile-momente/

Und es ist vorerst erhältlich bei: Amazon, kobo, Thalia und iTunes
Ich habe gestern
am späten Abend,
während meine Gedanken
bei dem Menschen waren
den ich liebe
noch eine Hand gehalten
und habe gefühlt wie sich Zerbrechlichkeit anfühlt.
Ich habe gewartet
wortlos und hielt den Atem an
als eine Seele sich auf den Weg machte
zu fliegen.
Und ich ging gedanklich mit an den Rand
um zu sehen was dort ist.


Dann fuhr ich nach Hause
und der Mensch der mich liebt
umarmte mich wortlos
Ich hielt den Atem an
als sein Kuss
mir zeige wie lebendig ich bin.
Und wie zerbrechlich.

Und meine Finger gehalten zwischen seinen
gaben mir Kraft.

©Émilia Rennart
Wir legen uns
unbekleidet in die Nacht
und küssen uns Sterne auf unsere Haut.
Wir sind leise Musik
die die Nacht beschwört.

Im Sonnenaufgang
liegen wir nackt
und küssen uns den Schlaf aus den Augen
Wir sind laute Musik
Kuss um Kuss
beschwören wir den Tag.

©Émilia Rennart

Wir

Wir haben uns gehalten,
durch alle Zeiten.
Wir haben uns geliebt.
Wir haben uns zerissen
in kleinste Stücke.
Wir haben uns eingesammelt
und wieder zusammengenäht.
Wir haben unser Buch geschrieben,
es in die Bibliothek gestellt.
Es zerissen und Blatt für Blatt zusammengeknüllt.
Wir haben all unsere Blätter eingesammelt.
und glatt gestrichen.
Wir haben uns verloren und wieder gefunden.
Wir haben uns gehalten
Wir haben uns geküsst.
Wir haben uns geliebt.
Wir sind uns wichtig
Und wenn wir uns zerreissen, verlieren
werden wir uns lieben
küssen uns wieder ganz.
Denn wir sind uns wichtig


©Émilia Rennart

lundi 24 avril 2017

Hommage



Wir verabschiedeten uns
mit salzigen Wangen
und tränenzerissenen Augen von dir.
Du hast nur die Augen geschlossen
für den Ewigkeitsschlaf.
Uns bleibt nichts übig
als deinen blumigen Erdhügel zu besuchen
und die Hoffnung,
du hast deinen inneren Frieden gefunden.

Heute scheint die Sonne hell.
Im Licht der aufgehenden Sonne
aus dem Apfelbaum hinter dem Haus
hören wir ein leises Lied.

Eine Amsel,
sie hüpft nach rechts
ein Nest mit zwei grünmarmorierten Eier
zeigt uns neues Leben.


Du hast den Weg
nach Hause gefunden
um uns zu zeigen
die Natur des Lebens
dass Leben sich erneuert,
dass Liebe endlos ist
wie das Leben

©Émilia Rennart
Wir lassen das Meer
herzwärts fließen
die Sonne werden wir abendrot anmalen
die Nacht indgofarben mit Sternschnuppen
den Mond riesig und rund
die Wolken schäfchenweiß bemalen
dem Wind Flügel malen
und die Zeit wird wachsen.
Lieben werden wir wir uns immer

©Émilia Rennart


dimanche 23 avril 2017

Die Nacht
nähert sich dem Tag,
wirft ihren indigofarbenen über ihn.
Komm lass uns
unter diesem Himmel
uns lieben.
Lass uns den Himmel
mit Sternen bemalen.
Sanft spielt der Wind eine Symphonie
nur du und ich können sie hören
Lieben wir uns
im rotgoldfarbenen Bett der untergehenden Sonne

Ich küsse dich dann
warm und zärtlich und weich,
bis du verträumt lächelst,
meine Kleidung berührst
und wie ein Geschenk
Schicht für Schicht auszehst.

Dann schließe ich die Augen
und fühle deinen Blick auf meiner Haut.
Ich fühle dein Atem
auf meinem Schlüsselblatt
ich fühle deinen hauchzärtlichen Kuss

Und als deine Finger dem gleichen Weg folgen
wie deine Lippen fühl es sich heiß an.

Meine Hände streicheln deine Haut
Wie eine winzige Schar Ameisen
wandern meine Fngerspitzen
über deine Stirn, über deine Nase
den Schläfen entlang
zu deinem Hals.
Ich fühle das Feuer
das durch deine Adern  schießt
dein Blut das duch deine Venen rinnt
wie Flüsse die es eilig haben
sich im Meer zu leeren.

Du setzt dich hin
setzt mich auf deinen Schoß und wiegst mich wie ein Neugeborenes
zärtlich langsam und vertrauensvoll.
du küsst mich meinen Hals, meine Schultern
meine Brust.
Deine Hand drückst gegen mein Kreuz
und ich biege mich dir entgegen
Wir finden den Rhythmus unseres Liebestanzes
als deine Hände meine Hüften umfassen.
Wir sind Glut, Feuer und und Feuerblitze
wir sind Vulkan und Lava
wir sind Flüsse und Wellen
wir sind Meeresschaum und Meer
wir sind Himmel und Milchstraße
wir sind Liebe und Passion

Am frühen Morgen lass es regnen über uns
wir waschen uns die Nachtspuren von der Haut.
Wir verreiben das Duschgel mit den Handflächen
und waschen uns damit neu.

Und wir lieben uns neu
und es regnet über uns

©Émilia Rennart









samedi 22 avril 2017

Ich denke dich
und schreibe dich jetzt.
Ich verflechte in Worten
wie die Fingerspitzen deiner rechten Hand
meine linke Wange berühren.
Hauchzärtlich leicht.
Wie dein Daumen
die Kontur meiner Oberlippe nachzeichnet,
neugierig wie sie sich anfühlt.

Ich beschreibe dein Lächeln
das in den Mundwinkeln winzige Grübchen bildet
Deine grünbraunen Augen in den äußeren Winkeln
winzige Lachfältchen bilden.

Ich schreibe
wie du mein Haar hinter meine Ohren streichst,
wie du Strähnen um deine Zeigefinger wickelst und daran riechst.

Ich schreibe,
dass ich kaum atmen kann,
ich am ganzen Körper zittere
und hoffe du merkst es nicht.
Ich halte mein Blick gesenkt
und wünsche dass du mich küsst.

Ich schreibe
wie deine Zunge mit meinen Lippen spielt
bis sie sich öffnen
und mein Ich für dich freigeben.

Ich schreibe den Kuss
und wie meine Haut an deiner verbrennt.
Dein warmer Atem
als unsere Zungen unser Ich erkunden.
Dein Kuss, langsam,
als hättest du die ganze Weltzeit für dich allein.
Wie deine Zunge gegen meine stößt
und dein knabbern an meiner Unterlippe,
das wir Wellen bis ins Rückenmark sendet
und du meinen Hinterkopf hälst
als wäre ich ein Neugeborenes.
Es ist als würden wir Liebe machen.
Deine Lippen sind nass und glänzend
und vom Kuss leicht geschwollen.
Und meine auch.

Und ich beschreibe deine Hände
wie sie warm und weich
auf meiner Haut liegen,
deine sanften doch festen Berührungen
an Hals und Rücken, Bauch, Brustkorb
und Brust.
Deinen Mund auf meinem Schlüsselbein
auf meiner Brust
auf meinem Bauch.

Deine Finger zwischen meinen Schenkeln
umd die Öffnung freizulegen
für das Eins-Sein
Dein Mund auf meinem empfindlichen Fleisch
dein Warmer Atem
mein Winden an deiner Zunge
und die Bewegungen
die Anspannungen meines Körpers
die Wellen auslösen
Und mein Fleisch das sich dehnt für ihn
seine Härte tief in mir vergraben,
als würde sie mich von innen verbrennen.


Der Blitz der duch meinen Körper rast
mit einer Heftigkeit dass es kurz dunkel wird
mein Explodieren dein Höhepunkt hervorruft.
Dein leichtes Stöhnen an meinem Ohr,
dein Pulsieren und Herausspritzen deines Samens,
deine Bewegungen sanft und langsam bis zum Ausklang.

Ich danke dir.
Du lachst und küsst mich lange und intensiv
als würdest du mich an dich kleben wollen.

Ich denke dich
und schreibe dich
in mein Ich

Ich liebe dich
und schreibe deine Liebe zu mir


©Émilia Rennart



vendredi 21 avril 2017

Ich berühre dich sanft
wie man eine Violine berührt.
Ich lege meine Liebe,
meine Sehnsucht nach dir,
meine Sinnlichkeit
in meine Fingerspitzen,
in meine Finger,
in meine Hände
und streiche
über deine Saiten,
hauchzärtlich sanft
fordernd, herausfordernd
bis sie schwingen
vor Lust auf Liebe.

Und jede Rippe zähle ich
mit einem zartsamten Kuss.
Und jeden Punkt der pulsiert
jeden Wirbel der Säule
dich hält und trägt
streichele ich
bis sie sich bäumt und biegt.

Bis der Schaum des Meeres
zum Himmel spritzt.
Hingabe und Resonanz
Herz in Herz
Sinne in Sinne
Liebe in Liebe
im steten Wandel fließt,
bis leise Musik
laut wird in uns.

Weinen und Lachen vor Liebe
Passion und Hingabe,
befehlen und gehorchen
bis hin zu den kleinen Tode,
bis hin den Küssen
zum Ausklang
besiegt im Augenwinkel
eine Träne blitzt,
um später noch an einem Lächeln zu hängen
weil es so unendlich schön war.

©Émilia Rennart

jeudi 20 avril 2017

Dein Guten-Morgen-Kuss,
dein Blick auf meine Haut,
dein Blick auf das zerwühlte Laken,
dein sufficientes Lächeln,
dein nach Kaffee duftender Kuss
bittersüss
deine Umarmung
stürmisch und verspielt,
deine Finger in meinem Haar verflochten.

alles fließt herzwärts.

©Émilia Rennart

Lieben bei schöner Musik


Der harte lebendige Herzschlag einer Gitarre
durchfasert die melancholischen Klänge einer Ballade,
die Sinnlichkeit der Akkorde.
Salzig wie Ebbe, stürmisch wie Flut
Ich schließe die Augen,
meine Sinne
sind Gezeiten.

Ich denke dich
auf einem sandfarbenen Laken.
Ich schließe die Augen
und ich male Liebe auf deine Haut,
so wie man Herzen in den Strandsand malt.
Ich atme den Duft deiner Haut,
fühle deinen Herzschlag
auf meinen Lippen
wie er mein Kuss erwidert.

Ich denke uns als Meer
wie wir uns hineinlegen,
eintauchen in unsere Tiefen
uns verlieren
als Welle
uns wiederfinden,
auftauchen,
Worte ins Ohr flüstern,
mit unseren Haaren spielen
und uns erneut verlieren.

©Émilia Rennart





mercredi 19 avril 2017

1

ich gehe den Weg zurück
als wir noch zwei Fremde waren.
Den ganzen Weg zurück,
bis dahin
wo ich auf deine Hände sah,
deine schmalen Finger
bemalt mit Sommersprossen.
Ich begann deine Sommersprossen zu zählen.
Deine Augen fanden den Weg meiner Augen.
Du sahst auf deine Hände,
erstaunt war dein Blick.
Die Farbe deiner Augen zu definieren
war meine zweite Aufgabe an mich.
Grünbraun wie ein See in der Dämmerung,
wenn das Ufer sich im smaragdgrünen Wasser spiegelt.
Dein Lächeln färbte meine Wangen abendrotfarben.

Dann lag meine Hand in deiner.
Mein Gesicht spiegelte sich in deinen Augen.
"Ich habe die Sommersprossen gezählt.
Neun sind es."
Dein Blich wie ein tiefer See vor dem Sturm.
Vor dem heftigen Lachen.
Mein abendrotfarbenes Gesicht ging in deinem Augensee unter.
"Wollen wir gemeinsam zählen," fragtest du leise.
"Ja nein, ein anderes mal. Ich bin weg." ich rannte weg.

"Wir beginnen Morgen damit!" riefst du mir nach.

Du hast 12 auf der linken Hand

©Émilia Rennart