jeudi 21 janvier 2021

unendliche Liebe


Ich trage dein Lächeln in mir

als Herzkleid

um dir unendlich zu sein.

Ich lege meine Stille ab

und bin dir Wirbelwind

und Lied und Gedanke

Ich bin dir Sonnenaufgang 

und Abendrot

und Nacht mit Sternenhimmel.

Du machst mich besser

und liebevoller.

Meine Hände sind sehnsuchtsvoll

wie Schmetterlingsflügel.

Ich nehme deinen  Kuss als Gebot

für eine unendliche Liebe.

©Émilia


lundi 18 janvier 2021

Der Augenblick


Der Augenblick davor

war viel schöner als dieser Augenblick.

Zwischenzeitlich erinnerten mich meine Sinne

an den Duft von Akazien- und Lindenblüten.

Ich sehe wie die Akazienblüte

tropfenweise in den Lindenblütentee fällt.

Es schneit und es regnet im nächsten Augenblick

weiße Sternentränen vom Himmel.

Im nächsten Augenblick

malt sich ein Lächeln auf meinen Mund

eine Schneeflocke in meiner Handfläche

lehrt mich Sehnsucht und Vergänlichkeit 

in einem einzigen Augenblick.


©Émilia


samedi 16 janvier 2021

Es schneit und es ist still.

Es schneit
und es ist still.
Ein divines Weiß
in einer diviner Stille.
Und ich stehe still
divine et païenne zugleich.
Es schneit über mich
und ich fühle und sehe
und ich bin ein Schneemensch.
Es schneit gnadenlos schön
es schneit Liebe bis es schmerzt
und Schmerz bis es liebt.
Es schneit über mich
in mich
mit fragilen Schneesternchen
mit Freude und Traurigkeit
Und ich bin ein fragiler Schneemensch
fröhlich und melancholisch zugleich.
Es schneit gnadenlos über mich,
auf meine Augenlider, auf meine Wimpern
auf meinem Mund
in mein Herz.
Ich stehe still gedankenlos
nur mein Herzschlag
erinnert mich an meine Lebendigkeit.
Divine et païenne zugleich
bin ich.
Es schneit chaotisch,
unermüdlich, ununterbrochen
mit weißer Stille
über mich.

©Émilia




dimanche 10 janvier 2021

Nimm mir nicht.......


N
imm mir nicht alle Gedanken,
lass mir einen leeren übrig.
Nur einen einzigen
für alles Ungedachte.
Nimm mir nicht alle Erinnerungen
lass mir nur eine einzige zurück
eine schöne oder eine schmerzhafte.
Nimm mir nicht alle Träume, 
lass mir einen Teil der Nacht
für einen noch ungeträumten Traum.
Nimm mir nicht mein ganzes Herz,
lass mir eine Herzkammer
dür meine Sehnsucht,
für meine Liebe
©Émilia


Rauhreifaugenblick



D
er Nebel verschlingt alles um mich herum
der zottelige Rauhreif legt sich 
wie gefrorenes weisses Winterfell über den Tag
Der warme Atem des Winters
berührt meine Glut.
Meine Küsse fallen auf deine milchige Porzellanhaut
wie schneeweiße Pusteblumen.
Wir sollten uns etwas wünschen
im Rauhreifaugenblick.

©Émilia


 

Schneemenschen


Es schneit 
da wo ich seit einer gefühlten Ewigkeit auf dich warte.
Und jede Schneeflocke
ist mir Schmerz und Heilung zugleich.

Es ist kalt und still und weiß
und ich habe Angst
dass wenn ich schreie
sich meine Schreie 
sich in der Stille verlieren,
dass das Weiß sie zudeckt
Schneeflocke für Schneeflocke.

So viele Schneemenschen um mich herum
und große und kleine Hände die sie formen
vom Rumpf bis zum Kopf 
und ich mittendrin in einer Spielschneeschlacht
wiege Illusionen in meinem Herzen.

So viel Lachen so viel Freude, so viel Wildheit
und so viel Leben.
Es schneit über mich
und der Schnee haftet an meiner Stirn
in meinen Gedanken.

Ich warte auf dich, erwarte dich.
Es ist weiß hier, es schneit und es ist still hier
und du bist mir Schmerz und Heilung zugleich.

©Émilia




vendredi 8 janvier 2021

2021


Die Sonne steigt auf
in morgenroten Farben,
steigt höher in das Himmelblau
steigt ab in abendroten Farben
und geht unter.
Aus jedem Sonnenuntergang 
entsteht ein Sonnenaufgang.

Nach jedem Regen scheint die Sonne,
nach jeder Traurigkeit ein Lächeln.
Nach der Schwere wird es leichter,
wie nach jedem Unglück
das Glück da ist.

Jeder Absteig birgt ein Aufstieg,
in jedem Menschen ein Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.
Und die ganze Mischung 
definiert uns, unifiziert uns.

Wir sind Kerzen in der dunklen Nacht,
sind Laternen auf dunklen Wegen,
sind Licht für andere
oder wir gehen unter.

Wir entscheiden was wir sind.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern 
ein gutes Neues Jahr 
ein zufriedenes, gesundes  und liebevolles 2021.
Mögent ihr für jemanden Licht sein und Liebe
©Émilia






vendredi 1 janvier 2021

Die erste Nacht des Neuen Jahres


 In dieser Nacht
möchte ich meinen Traum
in dein Herz legen.
Du, küsse mich in Gedanken
in dieser nächtlichen Stille.

In dieser Nacht
lege ich mein unruhiges Herz 
in die Höhle deiner wärmenden Hände.
Du. schließe meinen Traum in dein Herz.

Lass uns zusammen
Nacht für Nacht
Sternenstaub für unsere Liebe sammeln

©Émilia


mardi 22 décembre 2020

Regen

 


Stille Regentränen
rinnen 
wie kleine Rinnsale
zwischen den Herzhäuten
in ein Bedauern. 

Regentränen 
gleiten lautlos
wie silberfarbene Schlangen
und speisen 
den vergehenden Augenblick.
Regentränen
fallen wie Wasserfälle 
und rinnen melancholisch
wie Flüsse durch meine Herzlandschaft.


jeudi 17 décembre 2020

Wintermoment

 Die Nacht legt sich über meine Herzgedanken
mit Regentränen in den Wolkenaugen.
Die Stille legt sich über die Gedanken
wenn der Mond aufgeht.
und sich über alle Herzgedanken erhebt.

Schneesterne fallen  sanft  vom Himmel
auf  meine regentränennassen Wimpern.
 Träume weben sich schneeweiß
Schneeflockenworte   
fallen ,
in die Schneestille.

Im Kerzenlicht  schreibe ich
mit roter Tinte 
ein   Hauch von Sehnsucht in mein  Tagebuch.

Das Kerzenlicht  tanzt ,
wirft lange und winzige Schatten,
zwischen die Worte .

Es ist  still in mir
um mich herum.
Nur  noch der Schneeregen  singt sein Lied vor dem Fenster .

Ich habe noch warmes Brot und Honig und Tee
und ich habe Liebe für dich -


©Émilia

jeudi 10 décembre 2020

Durch die Jahreszeiten

Das kleine Kind
pflückt verspielt eine Blüte vom Frühlingsbaum.
Aus Blütenblätter, Blütenstaub und zartgrünen Grashalmen,
webt es seinen Weg ins Leben.
Was ist Leben?
Ein Spiel.
Und im Spiel erscheinen sie wie im Traum,
Feen und Drachen und Elfen.
Es ist Magie.

Im Morgengrauen am offenen Fenster 
steht ein junger Mensch und wundert sich.
Der Lindenbaum schüttelt seine Blüten ab.
Womit kann man Liebe vergleichen?
Mit dem Himmel, mit einem Berg, mit dem Meer,
in Weite, Höhe und  Tiefe?
Was ist Leben? 
Liebe und Wunder.
Er wird neugierig.

Der alte Mensch
mit Nebelfäden im Haar
und Stirnfalten.
Abends ist er müde und gedankenverloren
sitzt er da 
zwischen kahlen Bäumen und gefallenen purpurfarbenen Blättern.
Sogar der Traum schmerzt
wenn er ihn fragt was noch passieren wird.
Er sammelt Sehnsucht und ein paar Blätter.
Was ist Leben? Ein Kampf  und Hoffnung auf ein Morgen.

Der alte Greis
mit den Schläfen im Winter
von einem schneebedeckten Baum 
nimmt er eine Schneeflocke.
Er legt die Sehnsucht 
in eine Eisblume am Fenster
Was ist Leben?
Ein Moment.
Und im nächsten Augenblick
flüchtet er still und leise
zum spielen in das nächste Leben
in den nächsten Anfang
und hinterlässt Spuren im Schnee.

©Émilia


Ein Gedanke

Zwei rostfarbene Blätter
auf einer Bank
im im eisig wehenden Dezemberwind.
Wer wird gehen,
wer wird fallen
oder werden beide bleiben?

Zwei Ruder in einem Boot
auf dem stillen Meer
wie ein Spiegel der Sonne und des Mondes.
Sind beide Ruder Wellenbrecher
die den Sturm durchbrechen?

Zwei mit Liebesseide miteinander verflochten
und der Wind zerrt daran.
Würde er einen begehren,
könnte die Seide reißen?

Wir sind Blätter,
wir sind Ruder,
das Boot ist die Liebeswiege,
die Seide der rote Faden
der uns zusammenhält.

Wird der Wind den Faden reißen,
wird das Boot im Sturm kentern.
Weden wir an der Welle zerbrechen?

©Émilia


Paysage d'hiver

 
U
nzählige Schneeschmetterlinge
sie fliegen umher mit schneeflockensamtigen Flügeln.
Sie fliegen höher, sie drehen sich,
sie wirbeln schüchtern im Schneetanz 
fallen über mich,
fallen auf die Natur
wie eine Schmetterlingsdecke im Winter.

Unzählige Sc hneeschmetterlinge tanzen
um mich herum und in mir.
Sie  legen sich auf meine Wimpern,
auf meinen Mund,
sie  zergehen, vergehen,
werden Träne und verlieren sich.

Sie fallen aus allen Wolken
und wirbeln über mir.
Und wenn sie  ermüden
legen sie sich auf mich, 
auf die Erde
mit einer samtweichen Sanftheit
und  dann kommt die  schneeweiße  divine Stille

©Émilia

mercredi 9 décembre 2020

Dass ich noch bin



Fremd,
in Seelentücher gekleidet,
die Fußsohlen verletzt vom Gehen
über Kies und Steine und Waldweg.
Ich klopfe schüchtern
mit geschlossenen Augen
und zitternder Hand
an das angelehnte Herztor.

Ich habe Durst,
ließ ich dich wissen
und du gabst mir Hoffnung.

Mir ist kalt,
ließ ich dich wissen
und du hast mich in dein Sehnsuchtshemd eingehüllt.

Mit deinen Küssen 
hast du ein Feuer entfacht.
Du hast mich gewärmt, du hast mich geliebt.

Deine Arme waren mir Wiege für einen Traum,
deine Schulter war mir Kissen
und deine Hände waren mir Halt. 

Ich danke dir mit diesem Lied.
Note für Note
schicke ich es dir als Schneeflocken
mit dem Winterwind
oder vielleicht mit einem Blatt
das zu Boden fällt
um dich daran zu erinnern,
dass ich noch bin.

©Émilia


Nur ein Winterwunsch

I
ch möchte manchmal
ein Schmetterlingsflügel des Windes sein,
damit ich deine Wimpern 
tröstend streife wenn du weinst.

Dann möchte ich manchmal
eine Wolkenträne sein,
die mit einem Kuss
deine Durst stillt.

Manchmal möchte ich noch
eine Wildblumenknospe sein
die an deinen Herzwänden blüht,
die deinen Herzschlag sanft streift
wenn er traurig klingt.

©Émilia


mardi 1 décembre 2020

Schneeweiß

Ich habe Sehnsucht nach dem Schneeweiß
wie nach dir.
Sehnsucht die den ganzen Winter wärmen könnte
bis der ganze Schnee sich in Schneetränen auflöst.

Der Winter kam um mit Sehnsucht
über mich zu schneien
um mich mit Weiß zu bedecken

Es ist weiß in mir und still
und die Sehnsucht kam mit Weiß
und durch den Winter wird mir leicht
mit dem Sehnsuchtschneeweiß


©Émilia


vendredi 27 novembre 2020

Für den richtigen Zeitpunkt

Ein wenig Zeit,

Nur einen Augenblick,

ein Wimpernschlag

im Gefüge der Uhr.

Ein Zeitrest

vergessen in den Hosentaschen,

den einen oder anderen Augenblick

zwischen " ein anderes Mal", "später"

"im richtigen Moment"

die sich verschieben, sich aufschieben

im Kontinuum, 

ein winziges Fraktal

in einer gefühlten Unendlichkeit.

Nur so viel möchte ich.

Ich möchte nicht

zum Dank verpflichtet sein, 

denn ich habe 

nur mich den Sternen zu geben.

Ich habe keine Zeit zu verlieren.

Hätte ich noch einen Augenblick

aus der verlorenen Zeit

würde ich ihn zurückhalten

für später, für den richtigen Zeitpunkt.

Dann übergebe ich mich den Sternen

und werde zu Staub

und der Nebel des Vergessens umhüllt mich.

wenn ich mich mich zu den Gestirnen geselle .


©Émilia



mercredi 25 novembre 2020

Pandemiebilanzsumme

Blätter fallen prematur
wie Perlen fallen Knospen vor der Blüte,
Schneeflocken fallen als Nieselregentränen
kurz vor dem Schnee,
kurz vor der Winterstille.
Ungesagte Worte fallen laut
und Gedanken lösen sich wortvoll auf.
Ungeträumte Träume fallen hastig 
und Ideen verpuppen sich vor Angst.


Ziffern und Zahlen reihen sich untereinander,
nebeneinander auf
Pandemiebilanzsumme
sollte man sie nennen.
Flügel die nicht fliegen trocknen aus und brechen.
Liebe die zählbar wird, Liebe auf die man bauen will
und Sehnsucht die schmerzt.

Hungrige Wölfe die am Fleisch ziehen
ihre Zähne fletschend unter einem Stück Stoff
Regierungen die über Verschwörungen diskutieren
sich gegenseitig beschuldigen,
sich blutrünstig  in Fleisch und Knochen verbeißen.
Sie sehen die Summe am Ende des Tages,
des Monats, des Jahres
und vergessen die Gebete für Wunder 
die geweinten Tränen,
den Menschen hinter der Summe.
Sie sehen nur die hungrigen Taschen im Fell
und stopfen die mit Geld.

Es ist nur eine Summe aus Verzicht und Schmerzen für die einen
ein Gewinn für die Krieger im Retterschafspelz

Denn jede Ziffer und jede Zahl 
ist eine ganze Welt
aus Gedanken und Sehnsüchte und Träume
aus Ideen und Hände und Herz,
aus Liebe und Hoffnung
und Namen.
Ein unerfülltes Nichts - eine Leere.

Ein Gewinn für die gefräßigen Ratten
manipulativer Regierungen, Parteien,
Politiker ohne Herz und Wissenund mörderischen Händen.


Und die Angst vor der Angst
denn die Blätter fallen prematur
und die Knospen vor dem Blühen
fallen wie Perlen.
Die Schneeflocke wird zur Träne
und ungesagte Worte schreien laut im Herzen
wenn ungeträumte Träume fallen
und man zählt auf die Liebe 
wie auf den Grashalm an den man sich klammert

Pandemiebilanzsumme

©Émilia

 





jeudi 19 novembre 2020

Nur so gefühlt

 
Du
hast mich gefragt wie sehr ich dich liebe

und ich zeigte auf den höchsten Berg.

Du sagtest du hättest Höhenangst

eine Anhöhe würde dir reichen.

Ich nahm meine Liebe 

setzte sie in die Tiefe eines Meeres.

Du sagtest du könntest weder schwimmen noch tauchen.

Dann nahm ich die Liebe

setzte sie auf eine Wolke

Du magst keine Gewitter und keine Stürme sagtest du

Dann nahm ich meine Liebe

legte sie in alle Jahreszeiten

auf den höchsten Berg

verstreute sie auf den Meeresgrund,

legte sie auf die steilsten Küsten,

wärmte sie in der Sonne

legte sie in den Schnee

aufs Eis

verwilderte sie 

zähmte sie 

nur um sie dir nicht anzupassen.


©Émilia

mercredi 18 novembre 2020

Herbstkalt


B
lätter fallen bunt.
Liebster gib mir einen Traum
oder ein Lied
damit ich nicht in ein autoumnales Abis falle.

Es regnet Liebster,
ich vermisse dich
und schreibe ein paar Verse für dich
mit roter Tinte
auf weißem Papier.

Es ist herbstkalt Liebster
novemberkalt.
Küsse mich heiss und innig
bringe mir Wärme und Farbe in den Tag.
Ich liebe dich, flüstere ich dir zu
und bin dir näher als gestern