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dimanche 10 janvier 2021

Schneemenschen


Es schneit 
da wo ich seit einer gefühlten Ewigkeit auf dich warte.
Und jede Schneeflocke
ist mir Schmerz und Heilung zugleich.

Es ist kalt und still und weiß
und ich habe Angst
dass wenn ich schreie
sich meine Schreie 
sich in der Stille verlieren,
dass das Weiß sie zudeckt
Schneeflocke für Schneeflocke.

So viele Schneemenschen um mich herum
und große und kleine Hände die sie formen
vom Rumpf bis zum Kopf 
und ich mittendrin in einer Spielschneeschlacht
wiege Illusionen in meinem Herzen.

So viel Lachen so viel Freude, so viel Wildheit
und so viel Leben.
Es schneit über mich
und der Schnee haftet an meiner Stirn
in meinen Gedanken.

Ich warte auf dich, erwarte dich.
Es ist weiß hier, es schneit und es ist still hier
und du bist mir Schmerz und Heilung zugleich.

©Émilia




vendredi 28 février 2020

Musik für die Sinne

dimanche 23 février 2020




Der Winter ohne Weiß
verzieht sichstürmisch mit Regentränen.
Schneeglöckchen ragen neugierig aus der Erde
und die milde Frühlingssonne
wärmt ihre zarten Blüten.

Mutig und hoffnungsvoll
blühen Frühlingsgedanken in mir.
Die Zeit schreibt Veränderungen
auf zarte Schultern eines Liedes
wie auf ein fragiles weißes Blatt.

Ich bringe meinen Himmel näher zu deinem,
barfuß und mit einem hauchzarten Lächeln





samedi 15 février 2020

mardi 11 février 2020

Einen Augenblick für mich

Lass mir noch einen Augenblick.
Das ist alles was ich noch brauche
um den Traum fertig zu träumen
in dem ich mich wie ein Kind verstecke
und rufe "Finde mich Glück!"

Wenn du mir noch eine ganze Stunde schenkst
deren rauhen Sand durch die Sanduhr rinnt
und sich in ihrer eigenen Düne versteckt.
Nächsten Sommer werde ich am Strand
nach dir Ausschau halten
und uns ein Bett im Sonnenuntergang machen.

Dich um einen ganzen Tag zu bitten,
habe ich angst.
Die Tage sind gezählt
und am Ende wird das Schicksal nicht aufgehen.
Ein Lächeln und ein Gedanke
würden das Gleichgewicht stören
ein paar Augenblicke mehr für mich.

Ich bitte dich jedoch um eine Sekunde
und ein Viertel aus der Ewigkeit.
So viel braucht ein Traum,
um sich zu entfalten
Einen Augenblick lang würde mir gehören
der Rest wäre Sehnsucht und Vermissen.

©Émilia


vendredi 7 février 2020

Le prélude hivernale

Mit einem einzigen Wort beschreibe ich dich
 - melancholisch.
Du spielst mit der Sonne, mit dem Wind und mit dem Regen.
Und deine Welt in grauer Kleidung
strebt nach harmonischen Farben.
Im Tanz der chlorophylleeren Blättersterne
auf dem zu warmen Boden,
zeigt sich deutlich deine Agonie.

Ein Gebet an den Wettergott:
Gib dem Winter das reine Weiß.
Gib ihm die Stille
und die Schneedecke und die Farben
unter dem kristallinen Weiss.

Von Blatt zu Blatt sehen wir uns an
und alles was ich fühle
- du bist ein rostiger Winter
und ich fühle wie mich deine Agonie erdrückt.
Liebe ist endlich wie das Leben vor der Stille


©Émilia


jeudi 30 janvier 2020

Ungefiltert

Im Herzwald
fallen die Sterne vom Himmel
zwischen die Bäume
und sie werden zu Asche.
Nur die Krähen singen vor Freude
mit der Stille.

Ich möchte dir kein Licht
in der Dunkelheit sein
und auch keinen Spiegel
der es reflektiert.
Ich möchte dir kein Wort in dieser Stille sein
und kein Trost.

Lehne dich nicht an meine fragilen Herzwände,
sie können dich nicht halten.







mercredi 29 janvier 2020

Einen Tag war es Winter

Es ist ein Wintertag
und Eisschmetterlinge tanzen
im Glitzernieselregen
wie perlenverzierte weiße fragile Sterne.
Der Tanz der verspielten Schneeflocken
hat weder Anfang noch Ende.
Die feinen Eisschmetterlinge tanzen
im Rhythmus einer winterlichen Stille.
Sie machen Pirouetten


Es schneit und schneeregnet über mich.
die Eisschmetterlinge verfangen sich in meinen Haaren
setzen sich auf meine Wimpern
und tanzen mit dem Augenblick.
Die wissen nichts von ihrer Vergänlichkeit

Es schneit über den Tag
über die Dächer, auf die Bäume

Und dann werden transparent, werden zu Wasser
verflüssigen sich
auf meinen Wimpern
in meinen Haaren
auf meiner Hand,
auf deiner Hand
auf unseren Händen die sich halten
auf unseren Lippen
die sich nähern,
in unserem Kuss
und in der Stille.

Solltest du wissen:
im Winter sind Wunder weiß
und sie duften nach Lindenblütentee mit Honig und Zimt

Und es isr still
der Tag ist zu Ende


mardi 28 janvier 2020

Je t’aime un peu

Sous le jour de tes yeux se dessine un chemin
Incertaine est l’issu
Mon sourire est l’aveu qui enflamme le tien
Mon âme est mise à nu
Ce que tu lis en moi, ce qui te lie à moi
Est silencieux

Je t’aime un peu

Obscure et sensuelle
Essence essentielle
De ta présence en moi
Dessous ma peau fébrile
Qui n’aspire qu’à toi…

Je t’aime un peu

lundi 27 janvier 2020

Die Liebe ist nur ein Flug

Zwischen den Gedanken
die Unruhestifter unter den Herzhäuten
- Schmetterlinge entpuppen sich aus dem Kokon
und fliegen umher
zu einer Liebe ohne Grenzen,
zu einer platonischen Liebe,
wie ein Zeitreisender
durch die Gefühle in den Erinnerungen.
Und ich
werfe einen tiefen Blick
in mein Herz,
öffne jede Herzkammer
und die Schmetterlinge umkreisten mich
und flogen davon.

Ich weiß,
die Liebe ist nur ein Flug
zwischen Namen, Träumen und Erlebnissen.

Und das Leben ist nur eine Promenade
zwischen Alpha und Omega rund um die Zeitachse.

Emilia





Powersong

Die Farben deines Lächelns

Dein Lächeln heute Morgen,
malte den Sonnenaufgang
auf die noch farblose Leinwand des neuen Tages.
Mit dieser Magie 
hat dein Lächeln meine Augen verzaubert
und ich sehe dich heute liebevoll an.

Du hast meinen Morgen sonnenaufgangfarben gemalt
und der Tag mit dir wird so viele Farben haben.
Du ahnst nicht wie liebevoll ich dich in meinem Herzen trage
Irgendwann werde ich dir ein Wörterbuch schreiben
über Farben und Synonyme.

Ich schreibe dir Gedichte
in Morgentaukleidern
oder ganz stille Gedichte und schneeweiß
Ich schreibe indigofarbene Noten
auf ein weißes Notenblatt
für unsere Symphonie.
Lerne mich die schönen und eleganten Tanzschritte
zwischen den Noten,
denn Liebe ist eine unendliche Tanzübung.

Mit dir wache ich morgens auf
und meine Gedanken sind lieberot.
Ich fühle deine Wärme an kalten Tagen
und mit dir decke ich mich zu
wenn die Regenwolken aufreißen
und es über mich regnet.

Mit dir blühe ich auf
wie ein Kirschbaum im Frühling
Mit dir renne ich barfuß
durch das taunasse Gras.

Mit dir wandere ich
über Berge und durch Täler
und schlafe mit dir unter der sternklaren Himmelsdecke
Mit dir renne ich durch den Regen
und springe von Pfütze zu Pfütze
mit dir bin ich wild


Ich schreibe deine Farben auf
und die Nuancen zwischen den Noten
und die unsichtbaren Tanzschritte
zwischen den Noten
und die Farben deines Lächelns

©Émilia











Ein Echo

Wenn die Worte leiser werden
und die Musik verstummt
reverberiert das Lied noch eine Weile in den Gedanken
wie ein verzögertes Echo
verwoben zwischen Solfegien und Worten
und gibt ihm einen wilden Rhythmus.

So wie ein Blick einen Augenblitz hinterlässt
und das Herz einen Vulkan aus Gefühlen
die sich in der Vernunft verankern
und das Echo der Emotionen
im Herzen ausbricht
die Leidenschaft alle Sinne überflutet
und verstummt mit Wort und Musik.

©Émilia


vendredi 24 janvier 2020

Es schneit doch gar nicht

Es ist schwer an den Winter zu denken,
wenn die Magie eines Erinnerungslächeln
an eine stille weiße Schneelandschaft,
an die lautlosen Spuren im Schnee
an die eisige Kälte und an das Schlittschuhfahren auf dem zugefrorenen See
die Schneeflocke schon in der Wolke schmilzt.

Die Zeit beeilt sich,
die ersten Schneeglöckchen sprießen
aus der noch herbstwarmen Erde.
Das Schwalbennest unter dem Hausdach
ist noch leer, aber man fühlt die Sehnsucht
nach Leben darin.
Die Bäume sind bereit zum Knospen.

Es ist zu früh....
für so viel Leben.

©Émilia

jeudi 23 janvier 2020

Deine Augen

Welch schöne lächelnde Augen
mich jeden Morgen wecken.
Im See deiner Augen wache ich auf,
erwache zum Leben, erwache zur Liebe.

In deinen Augen verliere ich mich
tauche ich in die Tiefe wie in einem See.
Wenn ich einschlafe,
schlafe ich ganz ruhig in deinen Augen
wie das Licht des Vollmonds,
das die Laken des Himmels still beleuchtet.

Nur die Sternschnuppen huschen durch die Nacht
und setzen sich zärtlich auf meine Netzhaut.

©Émilia

Il est frais du matin

Montée lente du jour.
Pas de vent.
Le jardin encore humide de la pluie de nuit…
Calme froid.
L’écureuil se ballade sur le grand platane roux,
en face, puis s’installe sur le pin.

Ne pas savoir par quel bout prendre ce silence.
Il s’installe sans peser.
Un calme, une attente douce, on ne sait de quoi.
Le temps perle.
On est là,
sans penser,
sans appuyer d’une quelconque façon sur le dehors.
On est au monde, il est frais du matin.

Le cycle des choses

La pluie a demandé à la fleur pourquoi c'était si triste, la fleur a répondu à la pluie qu'il n'était venu que quand il faisait noir, mais ne restait jamais quand le soleil était sorti.

Mais je vous donne tout ce que j'ai pendant que je suis ici, la pluie a insisté, n'est-ce pas suffisant? Mais la fleur ne pouvait pas comprendre pourquoi la pluie devait partir, et la pluie devait partir parce que c'était le cycle des choses.

- Et dans la nature on peut se retrouver si on regarde assez près, n'est ce pas?

©Émilia

mardi 21 janvier 2020

Partager correctement, n'est ce pas?


Reprenez votre côte,
Je garde la pomme compromise.
Partager correctement, n'est ce pas?
Je fais un rêve, tu fais un rêve.

Je prends quelques secondes sans sommeil
et mes larmes.
L'amour porte le fardeau d'aujourd'hui,
le gui est mort beaucoup trop tôt

Je laisse tous les nuages impeccables,
Où m'as-tu accompagné un jour,
Mais laissez-moi, s'il vous plaît,
les hirondelles
Et le printemps. Le printemps est à moi.

Je vais t'apporter le parfum
ces nuits. Tu le connais trop bien!
Et si tu me manques
Mon cœur est dans ta poitrine!

Et tout ce que j'ai vécu,
Tu as confisqué goulûment!
Ah, pardonne-moi, les grands drames
Tu les as laissés moi.

Partagez-le correctement, n'est ce pas?
Séparez-vous en syllabes, "nous"!
L'amour, le grand atout,
Vous ne pouvez pas le diviser en deux.

©Émilia

Kompromisse

Kompromisse?
Nein!
Der halbe Weg dir, der andere halbe Weg mir!
Nein! Zeitverschwendung! Unpassend ist unpassend!
Wird doch passend gemacht!
Für wen?
Für beide!
Einen Teil passend, einen Teil unpassend!? Ein Drama!
Dramaturgie ist doch Abwechslungsreichtum!
Nein! Kategorisch ja, aber dauerhaft belastend.
Ein Mittelweg - jeder hat doch seinen Teil!
Seinen Teil - und dann?
Kompromisse!

Sie zeigen die Kraft der Liebe -

Oder den Weg der Trennung.







samedi 18 janvier 2020

Dancing in the dark



Es ist spät in der Nacht
und es schon zu spät in mir.
Ich schreibe mich mit ein paar Zeilen zu dir.

Es fallen keine Sternschnuppen zwischen die Gedanken
und die Tinte in meiner Feder ist fast aufgebraucht.
Keine Gedankenstraße führt mich zu dir.
Die Straßen sind leer,
die Bäume in der Alée und Blumen sind schon im Schlaf.

Im braungrün gekachelten Ofen
liegt noch die Asche vergangener Tage.
Irgendwann lag darin Freuer und Glut
vergangener Leben.
Wenigstens im Herzen und in den Gedanken
bleibt Leben unsterblich.

Auf dem langen Tisch mitten im Raum
steht noch ein leeres Wasserglas
und eine halbvolle Karaffe.
Sie ist frisch, wie alles hier frisch ist.
Sie erfrischt mich
stillt den Durst meiner Sehnsucht.

Nicht einmal die Fensterscheiben sind blind.
Sie reflektieren mich.
Ich sehe mich als Kind und als erwachsene Frau zugleich.

In der grauen Ecke,
ein paar Risse in den gemusterten Fliesen
Zartgrüne Linien und Kreise
wie ein aufkeimender Frühlig
sind nur etwas verstaubt.

Nur damit du weißt:
ich behalte keine geplatzten Träume
und keine vergangenen Lieben hier.

Ich ging den langen Weg
und ließ alles zurück.
Und wenn ich etwas zurück lasse
bleibt es hinter mir.

Ich sehe nicht zurück,
sondern nach vorne.

Ich schreibe nur den letzten Buchstaben,
bevor die Tinte versiegt.
Die Uhr an meiner Hand zählt die Sekunden
laut in diese Stille.
Ich lächele und mein Herz weint.

Ich gehe schlafen und mein Herz bleibt bestimmt noch lange wach.

©Émilia