vendredi 12 mai 2017

Sa déclaration d'amour

Tu est sensuel. Tes mains aime danser sur les peaux, prendre des sexes et les amener au bord du souffle, apeurés, étonnés. Tu marche avec des désirs coulés dans les hanches et ton âme basculait, consentante. Tu aime les odeurs de mon corp. Glisser ton nez dans l’aisselle, dans les aines, les cheveux.
Tu aime caresser, toucher, tu aime que je te découvre. Partout.
Tu aime que je te morde la nuque, que je frotte mon sexe entre tes fesses. Tu aime mon langue derrière tes genoux, que je te dit « Dis-moi ce que tu aimes » et que je fasse connaissance avec ton corps.

Tu aime que j'entre en toi pas seulement avec mon sex, mais avec l’âme, le désir. Tu aime moi mon le désir ne s’arrête pas au sexe, mais est vénération, communion. Prendre et donner tout. Tu aime que j' emmêle tes cheveux entre mes doigts et murmur« je t’aime » pendant l’amour.

Tu aime les fruits entre les caresses, l’eau sur les corps.
Tu aime que je pleure, parfois, parce que je touche à un monde inexploré et que le désir est sur le chemin le plus lumineux de l’inconnu.

Tu aime que te regarde en essayant de tout saisir de toi, de me livre quand on m’abandonne. Tu aime que je cherche sur ton corps le carré de peau le plus doux, celui qui chatouille. Tu aime accéder à mon intériorité alors que vos corps se soudaient, s’imbriquaient, exigeaient de se fondre l’un dans l’autre. Tu aime goûter au sel des plages dans ma peaux, les textures des salives. Tu aime entendre chaque soupir.Tu aime pencher la tête et te sentir vaincue par l’absolu, la plénitude.

jeudi 11 mai 2017



Ma main caresse ton rêve

Et pour le caresser mieux

Se transforme elle même en rêve.

Mais alors ton rêve

Se transforme en une main,

Pour correspondre à cette caresse.

L'amour sera t'il toujours

La croisée d'une main qui va

Et d'une autre main qui vient?

Ou sera t'il simplement

La foulée de deux rêves qui se croisent?
Letzte Nacht,
eine Stunde vor Mitternacht
saßen wir auf der alten Holzbank im Garten.
Eigentlich viel zu spät für Gespräche
unter dem Himmel ohne Sterne.

Wir teilten miteinander unsere Schmerzen
du nahmst meine
ich nahm deine.
Liebevoll Hand in Hand
Schulter an Schulter
redeten, weinten, lächelten wir.

Wir nahmen unser Boot und
setzten die Segel neu.
Jeder neue Tag wird uns weiter tragen
und irgendwann sind wir meilenweit.

Wir werden stärker sein,
weil wir unsere Herznacktheit kennen.
Wir lernen unsere Haut zu heilen,
wir schützen uns gegenseitig.
Wir werden uns annehmen
mit allem was uns ausmacht

Letzte Nacht
unsere Tränen, unser Flüstern
unsere Versprechen
lässt uns miteinander wachsen.

Mit Liebe wachsen wir gemeinsam

©Émilia Rennart





Wir sprechen Herzsprache
das ist die Sprache die ich heute sprechen möchte mit dir
©Émilia Rennart

mardi 9 mai 2017

L'Arbre et sa beauté,
sa générosité,
sa grandeur,
sa longévité,
sa symétrie,
sa perfection,
son harmonie,
sa paix…

Mais,

Les arbres doivent se résigner,
ils ont besoin de leurs racines ;
les hommes pas.
Nous respirons la lumière,
nous convoitons le ciel,
et quand nous nous enfonçons dans la terre,
c’est pour pourrir. …

©Émilia Rennart


See!

We under the tree!
Some would say a dream!
The dream is we!
Eyes of dreams!
The tree dances for we!
Where else should we be!
And we dance in our dreams,
each night bringing us closer,
until the day we finally met
and embraced with us
lingering in our hearts.


©Émilia Rennart
Notre promenade
celle de nos mots
mot dans le mots

Our walk
our words
word in word

Wege
unserer Worte
Wortwege
©Émilia Rennart



Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich anlächelst

würde ich gerne fliegen.

Als gäbe es ein Schicksal

würde ich zu dir rennen als hätte ich hundert Beine.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

ich will dich glücklich sehen

dich glücklich fühlen in meinem Ich

und möchte glücklich sein

weil du glücklich bist in meinem Ich

als wäre es dein ZuHause.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich zum Lachen bringst

möchte ich lachen bis ich keinen Atem mehr habe.

Ich lache schon so sehr viel bei dir.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn ich dich denke

weiss ich nicht wie ich dich denken soll,

Denn jetzt bin ich das was die Liebe aus mich macht für dich.



©Émilia Rennart




lundi 8 mai 2017

Nur ein Fragment

Alles was bleibt ist Liebe.

©Émilia Rennart

Sous un canopée d'étoiles
Nous écrivons des contes
Rêver des jours invisibles
Aucune mention des jours passés
Sur la colline des amoureux, nous sommes optimistes
Porter l'espoir et ne pas promettre
Porter l'amour
Essayer un nouveau départ
Ensemble
Amener les jours invisibles qui viendront

©ÉmiliaRennart

Happier - Ed Sheeran [Lyric]

dimanche 7 mai 2017

Und heute Morgen
lagst du neben mir
so still
Dein leiser Atem
kaum wahrnehmbar.
Dein Schlaf riecht gut
nach Honig und Milch.

Du küsst meinen Mund
und meinen Hals
und dann bin ich ganz bei dir
an deinem Herzen.
Du bist ganz bei mir
an meinem Herzen.

Dann sind wir ein Liebeslied.
aus Herzschlägen
aus Atem
aus Flüstern
aus Glut und Feuer
aus Vulkan
aus Lava und Wellen.

Und dann tauchen wir ein
in die Stille des Morgens.

©ÉmiliaRennart



Und du bist der
den ich heute Nacht geträumt habe.
Der der mich geträumt hat.
Der der seinen Arm um mich legte
und sich an mich schmiegte,
sich an meinen Rücken legte
mit dem Gesicht in meinen Haaren wühlte
und mich mit einem Nackenkuss weckte.

Ich streichelte deinen Arm
und deinen Handrücken
bis sich die feinen Härchen
unter meinen Fingerspitzen
wie Weizenähren der Sonne entgegenstreckten.

Ich legte meine Hand auf deine
und drückte sie an mein Herz.
Dein Herzschlag fühlte ich an meinem Schulterblatt.

Wir träumen uns gemeinsam.

Tiefer atmend
neigt sich ein Erfüllen nieder zu uns.

Wir schenken uns zu eigen
leidenschaftlich zitternd.
In der indigofarbenen Nacht
im Halbschlaf
haben wir uns Sterne auf die Haut gemalt.
Wir waren leise Musik
und haben den Himmel beschwört.


Es ist kein Traum
der im Saum unseres Ichs saß
und mit dem Allmorgendlichen davon fliegt
wenn wir das Fenster öffnen für den Tag.

Wir finden uns mit dem ersten Augenblick
in den Tag
Haut an Haut liegend
in den mit Liebe vollen Laken.

©Émilia Rennart



samedi 6 mai 2017

Wort für Wort
reiht sich Zärtlichkeit in deiner Stimme.
Du sprichst mit Herzblut
und Rhythmus.
Deine Hände malen
Flüsse auf meine Haut
die herzwärts fließen
und dein Atem
an meinem Ohr
weitet mein Ich.

Aus deinen Haaren entwirre
ich mehr Zärtlichkeit
aus deinen Küssen tropft Honig.

Hier wo wir gerade sind
geben wir uns hin.
Mit uns in unseren Händen
schweben wir für eine kleine Ewigkeit
über dem Boden.

Meine Finger malen neckende Kreise auf deiner Brust
und ich sehe das Meer in deinen Augen
grünbraun, dunkel, tosend und gefährlich wild.
Ich spiegele mich in seinen Augen.
Du fühlst das Meer in mir
heftige Wellen schlagen.
"Ich liebe dich"
ist ein Gebet
für dich
für mich.
"Pulse of passion" flüsterst du
Wir lauschen unsere Herzschläge
genießen uns

©Émilia Rennart



jeudi 4 mai 2017

Am späten Abend
schrieben wir uns wieder ein Gedicht
auf die Haut und in die Sinne.
Wir schrieben uns die Liebe
in unser Ich
Wir liebten uns neu.
Wir entdeckten uns neu.

Sanft streichen seine Finger über meine Augenwinkel
wischen den Tag weg.
Ich berühre seine Augenbrauen,
seine Stirn, seine Nase, seine Wangenknochen.
Seine Haut fühlt sich an wie immer.
Weich, warm und vertraut.
Sein Atem ist warm,
als deinen Mund meinen verschließt.

Er klemmst mich zwischen sich
und die Wand im Hausgang.
Ich fühle deine Wärme, deinen Körper, deine Kraft.
Sein Herz schlägt schnell,
sein Atem geht tief.
"Ich liebe dich," flüstert er
und lässt mich los.
Ich vermisse ihn.
Im Bad mache ich mich frisch
putze die Zähne
und er siehtt mir zu.
"Hast du nichts zu tun?" fauche ich verlegen.
"Doch," sagst er "dich zu nehmen." flüstert er in mein Ohr.
Küsst mein Ohrläppchen, meinen Hals,
meine pulsierende Halsvene.
Ich stehe in Flammen.
Seine Hände liegen auf meiner Brustd
seine Finger liebkosen meine Knospen.
Er schmiegst sich an mich
umschlingt mich fester mit einem Arm
und seine andere Hand versteckt sich in meinem Haar.
Ich will mehr von ihm,
mehr von seiner Haut,
ihn. Alles.
Ich winde mich,

fordere mehr und mehr.
Er hebt den Saum meiner Bluse,
seine Finger streicheln meinen Rücken
schmiege ich mich an seine Brust.
Seine feine Brustbehaarung kitzelt
und ich bekomme Gänsehaut.

Dann drehe ich mich zu ihm,
lehne mich an die kalten Badkacheln,
meine Hände wandern unter sein T-shirt,
streichele seine Haut
und fühle wie seine Musklen unter meinen Fingern zucken.
Ich weiß wie er sich anfühlt,
aber so kenne ich ihn noch nicht.
Das hier ist neu und schön und aufregend.
Küssend bewege ich mich seinen Hals entlang,
küsse seine Brust, seinen Bauch.
Ich schmecke seine Haut,
höre seinen tiefen Atem
ich fühle wie er genießt,
was ihn erregt
und was ihn die Kontrolle verlieren lässt.

Er streichelt mich mit seiner weichen Hand
meine Brust
und ich halte den Atem an,
verliere mich in Berührungen.
Er lächelt an  meiner Haut
und mit jedem Kuss
kitzelt sein 2Tage-Bart
Er weiß wie er meine Sinne verführen kann.
Mir fehlt nur ein Kuss
und ich sterbe den ersten petite mort.



Er hebst mich hoch trägt mich in Schlafzimmer,
wirft mich auf den Rücken
beugt sich über mich
und sieht mich einen Augenblick lang lächelnd an.
Um zu begreifen was passiert.
"Ich verhüte nicht, du auch nicht mehr, bitte!" sagte er.
Er presst seine Hüften am meine,
streift meine restliche Kleidung ab.
Er lächelt als hätte ich einen meinen witzigen Sprüche losgelassen.
Er küsst mich, berüht mich, entflammt mich, quält mich
und zögert mich zu nehmen.

Ich lenke ihn mit Küssen ab
rolle ihn herum, setze mich auf ihn.
Seine Arme ziehen mich näher,
er küsst mich heftig und wirft mich zurück auf den Rücken.
"Netter Versuch, aber ich bin dir so näher."
Er verharrt
"Ich verwöhne" er ist tief in mir, "ich foltere," er ist ganz tief in mir
"bis du vor Lust zerfließt."
Seine Bewegungen sind langsam
und ich kralle mich an seinem Rücken fest.
"Schläfst du ein?" flüstere ich.
"Nein," lachte er und bewegt sich furchtbar langsam weiter.
Dann zeigt er mir dass er es auch heftig kann
und dringt heftig tiefer in mich ein.
"Ich glaube ich bin heftig genug"
Ich versuche das Tempo zu verändern.
"Ich kann auch ganz anders"
Gnadenlos sinnlich
bewegt er sich und hält Blickkontakt.
Er ist überall auf und in mir.
Seine Lippen sind überall.
Auf meinen Knospen, auf meiner Brust,
am Hals, am Ohrläppchen.
Seine Hände packen meine Hüften
und halten mich fest
damit er mich teufelisch ganz langsam quälen kann.
" Ich habe dich vermisst,
wie du dich windest,
wie sich deine Hüften an meinen anfühlen
wie du schmeckst,
wie deine Augen leuchten,
deine Punktchen wie sie Funken sprühen wenn du mehr möchtest."
Ich küsse ihn heftig, fordernd und wild.
Ich lasse ihn fühlen, was er auslöst in mir.
Unsere Zungen umtanzen sich.
Er hält inne und stützt sich über mir auf.
Er malt mit dem Daumen die Konturen meiner Lippen nach
Ich küsse seinen Finger
sage an ihm.
Er ist noch tief in mir
und ich fühle seine Erregung hart und groß wie sie mich weitet.
Ich fühle sein Pulsieren.
Er sprengt mich und ich pulsiere synchron mit ihm.
Er beißt mich leicht in den Hals
fordert mich heraus,
küsst mich heftig
und fortführt was wir noch nicht beenden wollen
und er mit mir anstellt was er will
mich berührt und verführt
und eine neue Art petite mort auslöst,
die jede einzelne Zelle meines Körpers umfasst.
Als ich denke,
"schöner und liebevoller kann es nicht werden"
bewegt er sich schneller,
reiß mich mit seinem heftigen Orgasmus mit,
steigert meinen Höhepunkt
und wir empfinden eine Lust
die kaum enden will.

Ich fühle ihn bis in die Fingersptzen, bis in die Zehenspitzen.
Wir kleben aneinander.
Ich fühle mich als hätte ich zwei Herzen.
Ich fühle ihn als einen Teil von mir.

Zum ersten Mal hat er mich so voller Begehren angesehen,
zum ersten Mal hat er gezeigt, wie sehr er das schätzt was ich ihm gebe.
Zum ersten Mal habe ich mich mit ihm auf eine Art verbunden gefühlt,
dass es schmerzt.

Ein Tränenregen weinen meine Augen
und ich ziehe ihn näher
um mein Gesicht in seiner Achselhöhle zu vergraben.
Dann zerreisst es mich erneut.
Und ich schreie mich frei
und fühle mich für einen Augenblick frei.
Seine heftigen Küsse schlucken mein Schreien
begleiten meinen petite mort.
Sein Stönen wird tiefer und
stönennd lässt er sich fallen.
Wir beobachten uns
und uns fehlen die Worte
Wir lachen und lachen.
Dann löst er sich von mir,
und küsst mich weg,
umhüllt mich mit seinem Körper
und zieht die Decke über uns,
küsst meinen Nacken
und legt seine Hand auf meinen Bauch
und die andere zwischen meine Beine.
Zum ersten Mal haben wir nicht verhütet.
"Hast du Angst? fragt er vorsichtig
"Du?"
"Nein. Vertraue es wird gut. Alles!" flüstert er
"Ich denke schon. Ich hoffe es." Er weiß dass ich Angst habe.
Er fühlt es.
"Ich habe ein bisschen Angst."
Er bettet mich in seine Achselhöhle
damit ich mich bei ihm geborgen fühle.

Ich fühle dieses Nest in meinem Ich
und bin bereit es mit Leben zu füllen.

Wir sind wie Feuer und Wasser
Aber bilden nicht gerade Gegensätze eine Einheit?






Das Meer in uns
und Augenblicke um uns herum
die sich weiten und vertiefen.

Jetzt und immer
warten wir auf einander
uns nach unseren Händen sehnend
nach unseren Küssen
nach unserer Güte,
nach unserer Haut,
nach unserer Liebe.

Wir schenken uns ganz
wir denken uns ganz
wir lieben uns ganz in allen Dingen
unsere Sonnen werden uns scheinen
wir werden uns sein
wir werden uns werden
mehr als wir uns sind
mehr als wir uns waren.

Zärtlich und wild unsere Träume uns sind
Unser Blut singt unsere Unendlichkeit
wir sind uns Liebende
im Gestirn Liebe
©Émila Rennart


mercredi 3 mai 2017

In diese frühe Morgenstille,
denke ich dich
In diesen ereignisvollen Tag
denke ich dich.
Ich erinnere mich jeden Augenblick daran
wie es ist dich zu lieben,
wie es ist dich mit einem Morgenkuss zu wecken
um dein Lächeln zu sehen,
in deine noch schlafstillen Augen
den Sonnenaufgang zu malen
Feuer und Glut in deinen Sinnen zu entfachen.

Und dann liebe ich dich
mit allen Herzsaiten
die meinen Rippenbogen spannen
bis es ein Lied wird.
Und wir erinnern uns
an die Melodie,
an die Worte:
-Ich liebe dich für immer-

Liebend verwandeln wir uns
brechen alle Vernunft,
fühlen die Freiheit
erinnern uns an das Glück
das wir hatten.
Wir lernen geduldig
das Sonnenlicht
an die Haustür zu hängen.
Den Mond zu Mitternacht
über das Bett zu hängen.
Wir bringen den Sonnenaufgang
und den Sonnenuntergang
wieder nach Hause.

©Émilia Rennart




Vor meinem Haus regnet es Kirschblüten.
Verfangen im Regennetz
weben sie einen weißen Blütenteppich.

Zur Wolke geworden
schneit eine Seele
Blüten über uns.
Traumzarte hingetupfte grüne Hoffnung
Kirschembryos
hängen an pastellgrünen dünnen Fäden
an den Ästen.

In diesem Haus
haben wir so viele Schlüssel gefunden
und verloren.
Wenn ich hier mit dir
auf den Sommer warte
trägt unsere Liebe Frucht?
Trage ich dann Ohrringe aus Kirschen?

©Émilia Rennart

lundi 1 mai 2017

Zwei Schritte von mir entfernt steht er.
Wir strecken uns die Hände entgegen,
doch unsere Fingerspitzen berühren sich nicht.
Ich nicke ihm nur zu
und für einen Augenblick
schließe ich die Augen.
Ein winziges hoffnungvolles Lächeln
umspielt seine Mundwinkel
Wir sehen uns an,
ich spiegele mich in seinen Herbstaugen
und senke den Blick.

Zwei Schritte voneinander entfernt
sind wir
und zwischen uns
die tiefe Schlucht.
"Lass uns vernünftig miteinander reden,"
sagst er.
"Ich bin nicht vernünftig!" schreie ich.
Und renne weg.

Seine Hand 
fängt meinen rechten Arm.
Du drehst mich zu dir
"Du rennst nich weg. Nicht mehr!"
Seine Augen sind dunkelherbstfarben.
Grünbraungold.
"Du sagst mir gar nichts mehr!"
sage ich bestimmend.

"Doch," seine Stimme ist sanft und ruhig wie immer.
"Ich liebe dich! Du bist gegangen, ich nicht."
"Du warst innerlich weg von mir!" schreie ich.
"War ich nicht und du weißt das auch."

Zwei Schritte nur
sind wir voneinander entfernt
und jeder steht auf seinem Berg
entstanden aus Missverständnissen und Ängsten.
In kleinen und großen Rinnsale,
fließen die Tränen
plätschernde Wasserfälle
ins Tal wo unsere liebe liegt.
Der Berg unter uns bebt
in ihm ein Vulkan aus Wut
droht auszubrechen.
Unsere Worte spucken Feuer,
heiße Lava aus Bitterkeit
pulsiert aus unserem Herzen.
In uns die noch glühende Glut
der Liebe.

"Küsse mich jetzt, "bestimmt er.

"Lass uns uns friedlich trennen." bitte ich
"Nie im Leben." schreit er
"Ja nein, du hältst mich nicht!"
"Immer für immer!"

Liebe ist für einander da zu sein
in guten und in schmerzhaften Tagen.
Ich habe es dir versprochen
und werde mein Versprechen halten 
für immer.

©Émilia Rennart
Und ich ging
über Wald und Wiesen und Flüsse.
Ich wollte lieben,
intensiv lieben.
Mit Herz und Sinnen
mit viel Feuer
mit viel Passion.

Es ist wichtig:
Die Weite des Ichs
mit allen Unwettern
mit dem Honig in der Blüte,
mit allen Gezeiten,
mit allen Himmeln und allen Meeren
Mit aller Glut, allem Feuer und aller Asche.

All das Unsichtbare und Erhabene.

Und manchmal siegt die Vernunft
des Lebens
Liebe ist immer nur das was man daraus macht,
Und die Liebe liegt allein in meinen Händen
um sie zu formen
zu dem was sie sein soll.


©Émilia Rennart