mardi 27 février 2018

Nokturne

Ungeschriebener Poème

Du hast mit deiner Liebe
jeden Winkel in meinem Herzen gefüllt.
Du hast dich
in den winzigsten Winkel des Herzens geliebt
in den keinen Tropfen Blut Platz hätte.

Ich wusste
du bist der Poème der nicht geschrieben werden darf.
Ich habe Vers für Vers geschrieben
auf jede Herzfaser.
Nun wickele ich dich ein ein Gebet
und lege deine Liebe ab als ungeschriebener Poème,
im südlichen Herzwinkel.

Und wenn ich dich vermisse
lege ich sie
im Morgengrauen
in meine Gedanken
und sie bekommt die Frische des Morgentaus
auf dem frisch erwachten Grashalmen.
und in der Dämmerung
duftet sie wie frisch gemähtes Heu.

Ich wärme dann deine Hände
und schreibe dich
in Versen und Farben,
um dich immer bei mir zu tragen.
Dein Pastell lebt in mir,
und ich schreibe alle Worte in Aquarell
bis sie ausbluten und verblassen

©Émilia

Manchmal träume ich dich in Form eines Schmetterlings.


So der Prolog:
Manchmal träume ich dich
in Form eines Schmetterlings.
Er setzt sich auf meine Hand
oder wartet geduldig in einer Ecke des Herzens,
bis der Traum kommt
wo alles möglich ist.
Manchmal hängt ein Gedanke an dich
am seidenen Faden der Sehnsucht.
Sogar die Liebe
liegt zusammengerollt in der Ecke
und schläft innocent wie ein Kind.

Manchmal ist ein Traum ein Gedanke an dich,
der in der Dunkelheit der Nacht gefangen ist.
Birken halten seinen Schatten so hoch
dass sogar Engel sich darin verlieren
Du bist mir dann nah
und im Traum liebe ich dich.

Dann, wenn ich aufwache
sehe ich nur noch die bunten seidenen Flügel
davon fliegen.
Ich sehe dir hinterher bis zum Punkt des Vermissens.

So der Epilog

©Émilia

lundi 26 février 2018

Beginn einer Romanze

Ich vermisse manchmal die alten Zeiten
wo wir nur Freunde waren
wo weder du noch ich an die Liebe dachten.

Natürlich sind sie nicht weg.
auch wenn sie Vergangenheit sind.
Sie sind Nostalgie
und ich erinnere mich gerne
an die ersten Berührungen,
als wir uns in die Augen sahen
und uns anlächelten.
An die heiße Schokolade
die wir gemeinsam aus meinem Becher tranken.
"Nimm die andere Seite, sagte ich.
Und du nahmst den ersten Schluck
von meiner Seite des Bechers.
Ich nahm einen Kugelschreiber
aus deiner Brusttasche
und du legtest deine Hand auf meine.
"Was bekomme ich?" fragtest du.
Ich verstrubellte deine Haare
und du küsstest mich schnell auf dem Mund.
"Was soll das denn?" und ich sah dich nicht an.
"Ich habe nur den Lippenstift weggeküsst," lachtest du.
"Ich habe keinen."
"Dann lass und sie rotküssen."
Ich rannte weg.
Und tagelang ging ich dir aus dem Weg.

Du sahst mich immer mit sterngesprenkelten Augen an.
"Komm schon, wir haben uns schon geküsst.
Jetzt kann es weiter gehen."
Und es ging weiter
mit Liebe, mit Vemissen, mit dem ersten Streit,
mit dem Ja-Wort für immer,
mit dem nächsten Streit,
mit Tränen,
ohne Tränen
mit Trennung,
mit Freundschaft,
mit Vermissen
mit Liebe

©Émilia

dimanche 25 février 2018

Da sind wilde Wellen in meinen Sinnen
die versuchen, die weit entfernte Küste zu erreichen
während sie verführerische Melodien singen.
Möge mein Herz Liebe fühlen
und dem Fluss der Liebe folgen.

Es liegt die Sehnsucht in einer Herzkammer
das Leben so zu nehmen, wie es ist
und mich mit Haut und Haar und Knochen dem Hedonismus anzuschließen.
Mich hinzugeben der Liebe und den Sinne-Fluten
ein reichliches, leckeres Picknick vorzubereiten
Möge mein Herz wissen
wie süß das Leben sein kann mit dir!

Ich träume tausend Träume
meine Zeit auf verschiedene Arten
an deiner Seite zu verbringen

Da sind wilde Wellen
die versuchen, die weit entfernte Küste zu erreichen
während sie verführerische Melodien singen
Möge mein Herz immer bei dir sein!

©Émilia



Vielleicht tragen uns unsere Herzen im Traum
an Orte an die wir nie gehen würden, wären wir wach.
Deshalb diese Schlaflosigkeit
die wir am Ende des Traumes
noch in den Augen und Herzen haben.

Vielleicht lösen unsere Herzen
wenn sie sich zum ersten Mal berühren
ein Unwetter aus.
Deshalb ist der erste Kuss so zärtlich und warm,
wie das Lächeln eines Regenbogens
wenn die Sonne sich in den Regenropfen reflektiert.

Vielleicht sind wir deshalb uneins mit unseren Wünschen
weil für das Gleichgewicht des Lebens
Sehnsucht zu fragil scheint.
Deshalb verlieren wir oft
das was wir lieben.

©Émilia





samedi 24 février 2018

Musik zum Abend

vendredi 23 février 2018

Zum vierten Mal begleite ich Assistenzärzte durch ihr Examen. Und trotz dass ich offiziell in Mutterschutz bin, begleite ich sie durch das Examen.
Bin zu müde um hier zu schreiben.

Noch einen Tag an dem ich um 4 Uhr Morgens aus dem Nest muss und Abends erst ab 21 Uhr zu Hause bin.


jeudi 22 février 2018

And when you smile at me, everything gets better.
© Émilia

mercredi 21 février 2018

Reviens

Reviens souvent et prends-moi,
sensation bien-aimée,
reviens et prends-moi
quand la mémoire du corps se réveille,
quand un ancien désir passe à travers le sang,
quand les lèvres et la peau se souviennent,
et que les mains croient toucher de nouveau…

Reviens souvent et prends-moi la nuit,
à l'heure où les lèvres et la peau se souviennent.
©Émilia

Sonnenaufgang heute Morgen




Die intime Stille

Die intime Stille,
eine Berührung
ausdrucksstark über alle Worte hinaus,
Das ist es, wonach ich mich sehne
in Stunden wie diese,
wenn du mich fragst,
"Magst du darüber reden?"

Nein. Sei mit mir still.

©Émilia
On sait toujours ce que les autres sont pour nous, mais on ne sait jamais ce que nous sommes pour les autres.
©Émilia
Risquer sa vie est l'une des plus belles expressions de notre langue. Est-ce nécessairement affronter la mort - et survivre. .. Ou bien y a-t-il, logé dans la vie même, un dispositif secret, une musique à elle seule capable de déplacer l'existence sur cette ligne de front qu'on appelle désir ?
©Émilia

mardi 20 février 2018

Süße sanfte Mitternachtsseufzer, und ein zartes", "Ich liebe dich" und ich wünschte dir eine ruhige und gute Nacht. Würde ich beten, würde ich dich in mein Gebet schließen. Ich schließe dich in die Melodien meines Herzens, in meine Gedanken die aus hoffnungsvollen Metaphern bestehen und in meine Nacht. Ich werde mich auf deine Bettseite legen, so bin ich dir nahe.
Wir zählen die Tage bis Anfang März.

Wenn die Sonne aufgeht, werde ich dir meine ersten Gedanken ihm widmen. Diese Tage sind viel intensiver, mit vielen Farben. Dieses Warten ist schön.
Wenn das unser Leben ist, dann lass es uns zur Kunst machen.
Wenn das Liebe ist, dann lass sie zu einem Gedicht werden.
Lass es uns schön machen.

Und wenn du bei mir bist werde ich dich umarmen. Ich werde dir meinen Traum erzählen.
Und wir werden händchenhatend warten
einen Kuss lang
eine kleine Ewigkeit lang.


©Émilia

lundi 19 février 2018

Anfrage

Oh meine Götter....Anfrage bekommen....

Ich muss mir überlegen ......ob ich zusage....
die Zeit ist zu kurz......werde nicht bis Anfang März damit fertig werden........

Aber ich freue mich sehr

fühle mich geehrt.




J’aurais dû être plus gentile

J’aurais dû être plus gentile

Seit heute Morgen liebe ich dich jeden Augenblick mehr

Seit heute Morgen
liebe ich dich jeden Augenblick mehr
©Émilia

Blitze

Meine große Nichte und Patenkind rief heute Morgen an. Sie wurde am 15. Februar 16 Jahre alt. Sie hat sich noch einmal extra bei mir für ihr Geburtstagsgeschenk bedankt. Sie hat ihren Geburtstag nur mit Freunden gefeiert.
"Ich bin ab Montag zu Hause. Wenn du Lust hast können wir deine Geburtstagsfeier hier bei uns nachholen. Du, Nöelle und wir." fragte ich.
"Gerneeeee!" rief sie aus. Ich habe sie hüpfen gesehen und gehört.
Aber ja. Sie hat es verdient. Sie hat sich in diesem einen Jahr sehr verändert. Sie ist nicht mehr so flippig und sie hat im Gymnasium aufgeholt. Sie hat sich "gemausert".
Sie vermisst ihren Vater sehr. Nicht so extrem wie die Kleine, aber wenn sie sich unbeobachtet fühlt, ist sie sehr nachdenklich, traurig und zurückgezogen.
Wir redeten bis sie kurz vor 8 Uhr zur Schule musste.
Ich hätte sie gerne länger gesehen und gehört.
Wir lachten über ihr Schuhgröße, über ihre Körpergröße. Sie ist groß. Sogar 2 cm größer als ihr Papa. Sie machte sich lustig über sich selbst. Und über mich. Über meine Haare.
"Zeig mal deinen Babybauch!" lachte sie.
Und wir lachten über uns beide.
Dann wurde sie ernst.
"Aber diesen Herzklappenfehler wir ihr den habt,  hat sie nicht? Und am Rücken wie Fiona auch nicht? " fragte sie leise als würde sie etwas Verbotenes fragen.
"Nein! Es ist alles o.k. bis auf dass sie noch etwas wachsen muss." Es beunruhigte mich. Hoffentlich haben wir nichts übersehen oder es sit so versteckt, dass es nicht zu sehen war.
Und diese verdammte Unruhe und Angst ist da.
Und ich kann mich mit nichts davon ablenken.

Ich habe geschrieben, Haushalt gemacht, wieder geschrieben. Dann fuhr ich los. Habe mit Lars während seiner Pause gesprochen. Nun sitze ich im Büro und warte bis 13 Uhr für die Übergabe an den Kollegen der mich vertreten wird.

Und plötzlich wie ein Blitz sah ich ein Bild vor mir.

Ich war 10 Jahre alt und mein ganz großer Bruder hatte seinen 21. Geburtstag gefeiert. Große Party mit Gästen die ich nicht alle kannte.
Von seiner Mama bekam er ein Fahrrad geschenkt. Damals wusste ich nicht viel mit dieser Marke anzufangen.
Ich lachte darüber, wieso die Räder so klein waren.
Er erklärte mir, dass es ein Sportrad sei und sehr teuer war usw....
"Darf ich bitte damit eine Runde fahren?" fragte ich schüchtern. Das große Verhältnis hatten wir damals nicht. Ich war seine Halbschwester und das war alles. Und 11 Jahre jünger.
"Nein!!" schrie seine Mutter. Das nein kam wie aus der Pistole geschossen. Wie ein knapper Knall.
Ich sah sie erschrocken an und wollte mich verziehen. Vor ihr hatte ich immer Angst. Sie sah und Kinder immer böse an.
Sie ließ uns spühren wir gehören nicht dazu.

Mein Bruder lief mir nach und wollte mich trösten. Er fühlte sich verpflichtet mich zu trösten.
Mein Vater ging auf die Mutter von meinem Halbbruder zu und knallte ihr die Faust mitten auf die Nase. Nasenbeinbruch - so war die Diagnose.
Sie fiel sofort um.
Die Party war vorbei. Mein großer Bruder packte mich und meine anderen 2 Brüder ins Auto und fuhr mit uns nach Hause zu unserer Mama.
Ich schrie fast de ganze Fahrt. Hatte Angst mein Vater würde und folgen.

Zu Hause angekommen hatten meine Mutter und die ganze Familie alle Hände voll zu tun um mich zu beruhigen.

Und mein ganz großer Bruder wollte seinen Vater nie wieder sehen.
Und er war auch nicht auf seiner Beerdigung.

Und ich habe mir später geschworen: wenn mich ein Parter angreift, ich breche ihm alle Knochen.

Es macht mich heute noch wütend, meinen Vater so in Erinnerung zu haben.
Obwohl er uns Kinder nie etwas getan hat. Für ihn waren wir alles. Er hätte uns sein letztes Hemd gegeben. Uns hat er beschützt. Uns hat er verhätschelt. Wir Kinder konnten ihm auf den Kopf steigen, das machte ihm nichts aus.

Ich hatte immer Angst vor ihm. Immer.
Und ich habe vor lauten Menschen Angst.

Ich schreibe

Manchmal möchte ich einfach nur schreiben. Überall möchte ich schreiben. Sogar wenn ich spazieren gehe, möchte ich stehen bleiben und schreiben. Wenn ich still meinen Zauberkaffee trinke, oder einen Espresso. Wenn ich mein Butterbrot mit meiner Lieblingskonfitüre esse. Brombeere-Vanille und Kirsch-Schokolade. Wenn ich meinen Abendtee trinke.
Schreiben über alles, was mich mich am Leben hält. Alle Hoffnungen.
Alle meine Ängste und alle meine Stärken  möchte ich aufschreiben

Ich schreibe über alle Menschen die in meinen Herzen einen Platz gefunden haben und mich ab und zu besuchen und über Menschen die in meinem Herzen wohnen.
Ich schreibe über all die Sterne, die sterben um so hell zu leuchten.
Ich schreibe über diese kleine Hoffnung, die mich nachts wach hält.
Ich schreibe über all diejenigen, die mich hassen und all jene, die mich lieben für das, was ich bin.

Ich schreibe über die Einsamkeit die mich manchmal überfällt, obwohl jemand an meiner Seite steht.
Ich schreibe über all die Gedanken, die in meinem Kopf  herumvagabundieren.
Ich schreibe über das Lächeln, über das Weinen, wie über die Sonne und den Regen
Ich schreibe über alles in meinen verletzlichen Ich.


Ich schreibe über mein Lieblingslied, obwohl ich keines habe. Ich liebe Musik die mich wild tanzen lässt, die mich die Augen schließen lässt um zu träumen. Die Musik bei der ich still dasitzen und alle Tränen aus den Augen weinen kann.
Ich schreibe über Farben, wie ich sie sehe.

Ich schreibe über Liebe. ich schreibe über die Musik, über die Farben, über den Duft, über die Worte die mich mit Menschen verbinden.
Ich schreibe  über die Traurigkeit die in mir wohnt. Über die Geduld die immer wieder von mir wegrennt.

Ich schreibe über all die kleinen Dinge, die so viel mehr bedeuten.
Und letztendlich schreibe ich über nichts was für mich viel bedeutet.

Nichts ist viel
weil es für andere oft unsichtbar ist.

©Émilia