lundi 30 avril 2018

Ich liebe Dich

Falls ich einschlafe und es vermisse
neben dir zu liegen
Wange an Wange, Auge an Auge
dieser eine Momen nur für uns
bevor wir einschlafen
Kuss an Kuss.

Sag es jetzt
bevor ich einschlafe
bevor ich träume
und es vermisse:
Ich liebe Dich

©Émilia

Journée internationale de la danse

J'aime - J' aime à m'oublier…
Je vous tire ma révérence
Wir schreiben tagsüber Poesie.
Wir schreiben über nie endende Liebe,
über Küsse
die so innig und sanft uns beseelen.
Wir schreiben über Sehnen und Vermissen.

Unsere Poesie tanzt bei Nacht.
Wilde Feuertänze und sanftes Drehen.
Manchmal sind unsere Worte
voll mit Liebe und Sehnsucht
Freude und Trauer.
Unsere Worte sind zärtlich und sanft und weich,
leidenschaftlich,
hart und verletzlich
Wir schreiben tagsüber bei Sonnenlicht und bei Regen
Nachts sind wir voll Liebe
und voll Tränen
Wir teilen tagsüber und nachts
das scheinbare Glück
und die scheinbare Grausamkeit des Lebens.
Wir sind voller Magie
und voller Trauer
und doch immer
sind wir Liebe
©Émilia

dimanche 29 avril 2018

Wie die Zeit vergeht:

Ich vergesse deine Stimme
Erinnerungen an dich verblassen.
In meinen Gedanken bist du so weit weg
wie die Sonne vom Mond

Ich vergesse dein Lachen
ich möchte mich nicht mehr daran erinnern
Ich finde dich noch in einer Herzecke
würde ich dich suchen.
Ich suche dich nicht mit den Gedanken.
Manchmal erinnert sich ein Herzschlag an dich.

Aus den Tagen wurden Wochen,
dann Monate, dann Jahreszeiten
Die Seiten in meinem Kalender
erinnern sich noch an dich.
Jede einzelne wenn ich sie am frühen Morgen abreiße.
Auf eine Herzwand schrieb ich
"Ich liebe dich"
und ich kann es nicht mehr löschen


©Émilia

Musik zum Sonntag Morgen

samedi 28 avril 2018

Spiegelungen

Der Himmel spiegelt sich im Fluss.
Unter der Spiegelhaut
liegen meine Gedanken.
Ich bitte alle Schiffe, alle Wildenten
alle Schwäne und Möwen und den Wind,
keine Wellen zu schlagen,
keine Kreise zu ziehen,
sie nicht zu berühren,
um sie aufzuwühlen.
©Émilia

Ein Gedanke

Wie das Herz sich an Menschen erinnert, die man am liebsten vergessen will 
©Émilia

Der Kuss

Dein Kuss auf meiner nackte Schulter
weckte mich aus dem Tiefschlaf.

Schlaftrunken greifen greifen wir nach einander
mitten in der Nacht.

Herzen die sehnen
Sinne die wollen,
Hände die greifen,
Worte die flüstern.

Dein Körper bedeckt meinen
mein Körper klammert sich an deinen
und wir geben unserem Verlangen  nach

Du nennst mich "mein" und
und ich nenne dich "mein".

Die Nacht ist unser
wir sind "uns" in dieser "unser" Nacht

Dann gehört der Morgen dir
und er gehört mir
Wir lassen ihn ganz uns.

Bis jeder erschöpft sich selbst gehört.

©Émilia

vendredi 27 avril 2018

Es gab eine Zeit

Es gab eine Zeit,
bevor du in meinem Leben eine Bedeutung hattest
wo Liebe nur ein Wort und kein Kampf war.
Es gab eine Zeit,
in der ich das Leben liebte und auf dem Weg stehen blieb,
um den Honig von Akazienblüten zu küssen.
Ich liebte die Sterne,
weil sie lebendig und glühend waren,
und nicht nur,
weil sie aus Feuer gemacht waren.
Das Leben hatte eine andere Bedeutung als jetzt.

Es gab eine Zeit für uns,
wo Liebe nur ein Wort und kein Kampf war.
Ich liebte dich
war bereit mein Herz für dich zu öffnen,
bereit für dich, mein Herz zu erobern,
obwohl wir beide nur allzu gut wussten,
dass es nicht einfach sein wird
uns bedingungslos zu lieben.

Ich erinnere mich an die Nacht,
als ich dir sagte,
wir sollten uns selbst finden.
Ich dachte, wir würden den Weg in unsere Arme finden,
aber stattdessen fand ich mich in den Armen eines anderen.
Ich war bereit erneut zu lieben,
aber nicht dich.

Es gab eine Zeit
da wurde Liebe zum Kampf.
Nicht gegeneinander, sondern füreinander.
Du bekamst in meinem Leben Bedeutung
und das Leben hat eine Bedutung mit dir.

©Émilia

Ich sehe dich.

Ich sehe dich.
Ich sehe, wie deine Augen aufleuchten,
wenn du über Wissenschaft und Universum,
über Gott und die Welt und sprichst.
Ich sehe dich.
Ich sehe,
wie du seufzt, wenn ich etwas dagegen sage
aber du lässt mir meine Meinung.

Ich sehe den Blick in deinen Augen, wenn du nachdenklich bist.
Ich sehe alles.
Ich sehe, wie sehr du mich liebst.
Mit welcher Hingabe du dich um Menschen kümmerst die uns nahe stehen.
Ich sehe die Sorge in deinen Augen,
wenn ich das Haus verlasse.
Und ich sehe auch das Glück,
dass ich mein Leben mit dir teile.
Ich sehe dich,
wenn du mich nicht siehst.
Und, ich liebe dich dafür. Für diese kleine Lächeln  das du mir schenkst,
wenn du denkst, ich sehe es nicht.
Ich sehe dich immer lächeln.
Ich sehe dich,
mehr als du dir vorstellen kannst.
©Émilia

jeudi 26 avril 2018

Pour Toi

Je voudrais que tu lèves la tête à la cime de l'arbre
que tu pointes ton coeur vers des choses nouvelles.
Prouve, que le pas de l'Indien trouve toujours son sentier.

Émilia

Wasserdiamant

Eine Hand am Fenster.
Da ist noch Regen auf dem Holzrahmen.
Ein paar Tropfen nur,
vergessene Regentränen
die darauf warten,
dass die Sonne sie trocknet.

Und nur ein Hauch,
ein flüchtiger Gedanke:
sie sehen aus wie winzige Diamanten.

Ich verliere mich in diesem Gedanken,
und mein Finger berührt einen Regentropfen
- ein Wasserdiamant-

Ich stehe hier an diesem Fenster
voller Kunst und
voller Wunder und
ich möchte nur fühlen
den Wind auf meinen Schultern
und die Sonne in meinem Gesicht.

Dann sehe ich viele davon im Gras
und sehne mich danach barfuß im nassen Gras zu laufen.

Es ist nicht kalt, es ist nicht warm.
Der Regen war da, jetzt scheint die Sonne
und meine Füße
sind diamantenbestickt

©Émilia






mercredi 25 avril 2018

Höhlenmenschen

Die Schrift an der Wand,
Worte, Namen, Herzen,
von Kinderhänden
für die Ewigkeit gedacht.

Einkerbungen der Zeit
in Kreisen und Linien
Spiralen, in Gesichtern, in Herzen
auf kalkfarbenen Wänden.

Der Sonnaufgang hinter dem Akazienbaum,
der Sonnenuntergang hinter dem Hasenhügel.
Die ziegelrote Hütte aus roten Ziegeln gebaut
am Rand des Weingartens
wir nannten sie Höhle.

Wir spielten Höhlenmenschen
die im schwachen Kerzenlicht
Träume an Höhlenwände malten

Folgten mit den Augen den Sternenspuren
und hatten viele Wünsche
wortlos in den Himmel gerufen.

Wir spielen auf einer Gitarre
mit ockerfarbenen Fingern
den Hymnus der alten Erde
und Liedern von Sternen.

Die Höhle hallte wie ein heiliger Ort im Gebet
die Worte an der Wand
entfaltetenn sich und zitterten im Kerzenlicht.
Symbole die lebendig wurden
auf Höhlenwänden wo wir Höhlenmenschen spielten
und nach dem Sonnenuntergang
mit erdigem Gesicht und ockerfarbenen Händen
Hand in Hand nach Hause rannten.

©Émilia

ich habe mich verloren


Du lässt mich fühlen
dass ich im Sternenlicht tanze
und Goldstaub einatmete.

Dein Lachen ist ein Tulpenfeld
das unter einer neuen Sonne blüht
unbeschreiblich

Ich habe mich
in jedem Lächeln verloren
und darin möchte ich nie mehr gefunden werden.


©Émilia



Musik zum Tag

mardi 24 avril 2018

Regengedanken

Wenn es regnet,
bitte ich dich,
dass du bleibst.
Denn der Blitz wird sich
vielleicht in den Bäumen brechen
und mein Herz höher schlagen lassen.

Und der Donner wird vor Wut grollen
und mich bis ins Mark zittern lassen.

Ich bitte dich
mich im Stum in deinen Armen zu halten
und mit mir in die Pfützen zu hüpfen,
nachdem er vorbei ist.

©Émilia

lundi 23 avril 2018

Bring mich zurück zu den Anfängen

Bring mich zurück,
zu den Anfängen.

Bring mich zurück,
dorthin, wo wir
weder du und ich
noch ich und du waren.

Wo ich noch die Geborgenheit jener Abende,
als Musik und das Kerzenlicht
und eine unbeschreibliche Sehnsucht
mich einhüllten wie ein Seidenkokon.

Tage flossen dahin
ohne dass wir uns mehr als nur Freunde dachten.
Zu unseren verschlossenen Herzen
hatten wir nur den Schlüssel.
Jeden Tag als du an mir vorbeigingst
lächeltest mich an
und meine Wangen färbten sich rosarot.

Bring mich zurück zu dem Punkt,
wo wir die unsere Zeit miteinander teilten,
wo jeder gemeinsame Moment ein Unikat war.

Bring mich zurück zu dem Augenblick
als ein Kuss meine Wange streifte
und ich dich einfach auf den Mund küsste
und auf eine Kussantwort wartete.

Bring mich zurück,
dahin wo es Liebe war.

Du warst ein wenig länger in meinen Armen
Wir hatten uns in eine weiße Decke gehüllt
Es war Liebe.
Als es morgendämmerte lag ich immer noch in deinen Armen
Wir kuschelten uns zusammen
und wir fühlten uns geborgen.

Bring mich zurück zu dem Knoten
wo wir unseren gemeinsamen Weg webten.
©Émilia

Magie

Lass uns das Beste aus dieser Magie machen
bevor der Morgen kommt.

Lass uns in dieser Nacht in unsere Wünsche eintauchen
bis wir Wachs in unseren Händen werden
um uns als Liebende zumodelieren.
bevor die Morgendämmerung anbricht
und wir im Licht zerfließen.

Lass uns unser Kern erkunden
mit einer noch unbekannten Leidenschaft
und Sehnsucht nach mehr.

Lass uns die wirbelnden aufsteigenden Wellen teilen,
und schmecken das Salz auf unserer Haut
lass uns hungrig betteln nach mehr Nektar
aus den Küssen.

Lass uns im Feuer miteinander
in einer Umarmung verschmelzen
bevor die Nacht zu Ende ist,
bevor die Sonne aufgeht
und uns verletzlich sieht.

©Émilia

Musik zum Wochenstart

Sonnenuntergänge

Sonnenuntergänge bewundere ich, aber sie machen mich traurig. Als ob ich auf das Ende einer schönen Schöpfung zusteuere, auf das Ende eines Lebens. Es ist schmerzhaft sich vorzustellen, wenn die Sonne so hinter einer Linie sinkt. Wie ein Feuerball von dem was unter dieser Linie ist verschlungen wird. Wenn die Nacht den Boden unter meinen Füßen mit einem dunkelgrauen Schleier bedeckt.
Wie die Liebe mit die einer Flamme im Herzen beginnt, nur um kalt zu werden. Wie Leben geboren wird wird, nur um es wieder zu verlieren.
Sonnenuntergänge sind die Farben der Tage die enden. Deshalb sehe ich sie mir nie gerne allein an. Sie machen mich nachdenklich und traurig. Allein habe ich nicht den Mut in den Himmel zu sehen, wie er sich indigo färbt, wenn sich die Sterne zeigen. Der eine oder andere Stern, ist immer ein Mensch der gegangen ist. Wenn du bei mir bist, sehe ich die Sterne wie sie mir wortlos Mut zusprechen, dass hinter der Horizontlinie sich immer wieder ein neuer Tag versteckt, egal wie schnell die Welt sich dreht und verändert.
Wenn du bei mir bist,

©Émilia