dimanche 12 juin 2022

Ich fühle......fühle dich.

Ich fühle......fühle dich.
Durch meine Finger rieselt Schatten, 
fein wie Strandsand.
Es ist Nacht
und der Mond mit blassem Gesicht
leuchtet wie eine müde Laterne,
zitternd flackernd in das Herz 
eines einzigen Wortes,
das dich beinhaltet.

Ich lebe wie eine ewig Verliebte
diese Liebe.
Ich werde sie immer leben.

Du bist wie ein nährendes Feuer 
und aus jedem Gedanken, aus jedem Wort
aus jedem abgerundeten Buchstaben
fließt Liebe.
Du bist mir Mond
und ich liebe die Nächte mit dir.
Ich liebe die Dunkelheit der Nacht
wegen dir.
Wenn deine Hände
mit ihrer unbeschreiblichen Neugier,
unausgesprochene Worte sinnlich auf meine Haut malen.
Schatten rieselt 
wie feiner Sand durch meine Finger.
Aus meinem Herzen
rieseln Sandbäche,
Liebe löst sich auf...
fließt dahin.
Ich liebe diese Stille die mich umgibt,
aber ich fühle......fühle dich.
©Émilia





samedi 11 juin 2022

Tu

 " Et s'il faut te suivre jusqu'au gouffre, je te suivrai. Tu n'es pas la passante, mais celle qui demeure. La notion d'éternité est liée à mon amour pour toi. Non, tu n'es pas la passante ni le pilote étrange qui guide l'aventurier à travers le dédale du désir. Tu m'as ouvert le pays même de la passion. Je me perds dans ta pensée aussi sûrement que dans un désert. Tu n'es pas la passante, mais la perpétuelle amante. "


mercredi 11 mai 2022

Die Nocturne




Wir,
du und ich
unter einem sternenlosen Himmel.
Der Zug der Liebe hat angehalten
an einem Bahnhof ohne Reisende.

Ich,
ein Vers auf einer leeren Seite des Lebens,
du
ein Traum
in der Stille der Nacht.

Sieh mich an!
Ich bin bei dir
an diesem neuen Morgen.

Lass mich ausreden:
wir sind beide sterblich,
du in der Helligkeit des Tages,
ich in der Dunkelheit der Nacht.
Schreiben wir Liebe
hinter die Augenlider,
unter die Haut,
auf alle Herzhäute
sonnenfarben und silberfarben,
weben wir eineen Himmel nur für uns zwei,
ein Universum in einem Wir.

Und nun?
Hattest du schon mal das Gefühl,
dass die Zeituhren still stehen?
Ich nicht.
Ich lebe und liebe außerhalb eines Gedichtes
und ich bin so neugierig wie Poesie fliegt,
welche Art von Flügeln meine Poesie zu den Wolken trägt
diese ungezügelte Verzauberung der Liebe.

©Émilia




Anfänge


Sogar die Nacht zittert in ihrer Dunkelheit,
wenn der neue Tag anbricht
und in Augenblicke zerbarst.
Der Mond flüchtet diskret in seine Nacktheit,
verliert sich in der Stille,
als ein himmlischer feuriger Sonnenkuss
hauchzärtlich seine Lippen berührt.

Er löste seine Unsterblichkeit
in einem Augenblick auf.
Er hört nicht auf die Herzstürme,
auf den milden Herzwind,
auch nicht auf die Uhren der Zeit.
Auf versteckten Wegen wandert er 
aus Angst vor der unendlichen Sonnenfinsternis
und versteckt sich zwischen den Wolkenkissen der Nacht.
Es ist still im Himmel.
Niemand flüstert von Liebe.
Und die Nacht zittert sogar in ihrer Dunkelheit
wenn ein neuer Sonnenkuss den Mond gutenacht küsst
im neuen Tag.

©Émilia






samedi 7 mai 2022

Im Kreis

Manchmal drehe ich mich in einem Emotionskreis. Ich schwelge regelrecht darin. Ich höre das Flüstern, die Musik, ich sehe die Farben, ich schmecke die Süße, sowie die Bitterkeit der Gefühle und fühle mich manchmal zerrissen und manchmal wunschlos glücklich.
Manchmal sind sie Nadel und Faden und nähen mein Herz und manchmal sind sie eine Schere die jeden Gedanken in einzelne nichtssagende Worte zerschneiden. 
Und dann habe ich das Bedürfnis vor meinem Herzen davonzurennen, vor meinen Gedanken zu fliehen.
Ohne Ausweg im Kreis gefangen. Aber nur manchmal, habe ich den Herzenswunsch aus den Herzhäuten auszubrechen. Und dann fassen sich meine Gedanken in Worte und fragen mich: willst du alle Farben verblassen lassen, die Musik ausklingen lassen? Wenn Ja, dann wird alles um dich herum neu. Wenn Nein, dann mach es in deinem Herzen schön.
Und manchmal breche ich aus und stelle den Tag auf den Kopf und wieder auf die Beine.






mardi 19 avril 2022

Seidenfaden

Deine Stille hüllt mich ein
wie ein Kokon eine Seidenraupe.
Ich suche nach Worten
und du webst feine Seide um mein Herz.

Du hast mir einst Flügel gewebt
für meine Träume.
Du hattest Liebe für mich
in unzähligen Farbnuancen
durch alle Jahreszeiten
in die Flügel gewebt
und ich versteckte noch heute mein Herz darin.
Heute hat sich ein Löwenzahn 
in eine Pusteblume verwandelt
für dich.
Winzige kleine Sterne pustet der Wind in den Himmel zu dir.
Zieh bitte am Seidenfaden.
Lass mich Schmetterling werden für dich,
ich schicke dir nur einen Augenblickgedanken
und setze mich dann mitten ins Leben
auf eine sonnenfarbene Blume.
Regne auf mich bitte
all deine Tränen und webe dein Ich in meine Flügel aus Seide
©Émilia



vendredi 8 avril 2022

Si j'étais vent, 
tu serais l'air qui passerait à travers moi. 
Si j'étais feu, 
tu serais l'oxygène qui me nourrirait. 
Si j'étais nuit, 
tu serais mon rêve. 
Mais je suis poésie 
et tu ne pourras jamais être mon poète. 

dimanche 27 mars 2022

Ich bin das Meer und du mein Ufer

Ich bin das Meer
und du bist mein Ufer.
Ich berühre dich zärtlich
mit weichem Wellenschaum
wasche ich deine Strandhaut.
Und oft brechen sich meine Wellen
leidenschaftlich seufzend
an deinen Küsten.
Ich überschütte dich mit Seesternen,
Muscheln und Seegras.

Sanft entfalten sich alle Herzhäute
wie ein Regenschirm über mir
als mein Gefühlsregen mich heftig überrascht. 
Wir entfalten uns und erodieren,
wir sind uns und sind uns nicht,
geben uns einander hin,
nehmen uns zurück
und jedes Sandkorn wird zur Perle.
In meiner unergründlichen Tiefe,
sehne ich mich nach Festigkeit,
nach einem Sinn, 
nach einem Herzplatz. 
Du erwägst meine Tiefen
und entschlüsselst mein Ich.

©Ėmilia






samedi 26 mars 2022

Echo

Jede Musiknote hat ihre Resonanz,
jeder Ton hat sein Echo,
jedes Bild in der Natur
hat seinen Himmel,
Und wir, wenn unsere Gedanken singen,
Worte malen,
sollten wir jedem Wort seinen Horizont geben
jedem Ton eine Melodie
und jedem Gedankenlied sein Echo.

©Émilia

jeudi 24 mars 2022

Seerosenliebe

Auf leisen Sohlen,
leichtfüßig in weißen Sandalen,
Bahne ich mir quer durch den Park,
durch eine atemberaubende Tanzfläche  aus Farben.
Über mir Rosenbögen durch die
der schäfchenwolkenverhangene Himmel
durchscheint,
meinen Weg zum Seerosenteich.

Das vom Morgentau erfrischte Gras
umspielt meine Füße, 
küsst meine Zehen,
während der morgenfrische Sommerwind
sich verspielt in meinen Haaren verfängt.

Die Morgensonne
spiegelt sich im Seerosenteich
und ich blicke verträumt
in diesen farbenverspielten Teich.
Mein Spiegelbild tanzt
auf der Seehaut
und du spiegelt dich lächelnd.
Mein kirschrotes Kleid 
mit dünnen Trägern 
geben meine Schultern frei
und ich
träume mich zu dir
und fühle deine Lippen hauchzartlich
auf meiner Haut.
Traumverloren
sehne ich mich nach diesen hauchzarten Küssen.
Von einer Trauerweide löst sich ein Blatt
und fällt ins Wasser, in deinen Kuss,
in meine  Sehnsucht, in meinen Traum,
in dein Lächeln.
"Bleib noch einen einzigen Augenblick hier,
in meiner Sehnsucht, in meinem Traum
mit deinem lächelnden Kuss auf meiner Haut," flüsterte ich wortlos.
Dann kamst auf mich zu und meine Wangen färbten sich rosig.
"Habe ich sie erschreckt?" hörte ich deine Worte, doch meine Sinne riefen: "küss mich!"
Wir lachten beide über Nichts und Alles

©Ėmilia








mercredi 23 mars 2022

Heute

Heute habe ich die Weltnachrichten gelesen
und habe meinen Herzschlag 
bis über beide Ohren gefühlt.
Plötzlich überflutete ich 
mit meinem Tränenmeer meine Wangen.
Heute habe ich in den Spiegel gesehen
als ich meine Haare kämmte
und meine Gedanken waren überall verstreut.
Wir haben heute Geburtstag. 
Ich bin da und er ist im Himmel.
Heute haben meine Augen 
ihn in den Wolken gesucht.
Gott lässt sich nicht in die Himmelkarten blicken.
Da ist er der Künstler, der Engel kreiert.
Gestern bekam ich viele Küsse geschenkt
und ganz viel Liebe.
Ich denke später,
dass alles was vom Menschen übrig bleibt,
ist vollkommene Stille.
Heute habe ich sehr oft gelächelt.
Heute habe ich mit Herz und Sinnen gelacht.
Noch habe ich keinen Stein ins Rollen gebracht.
Heute ist noch lang.
Noch ist der Tag eine Herzleseprobe
und ich werde jede Menge Blumen pflanzen. 
Neununddreissig.....wie die Zeit vergeht...
Ich passe auf mich auf.



jeudi 17 mars 2022

Nachts

Nachts werden die Gefühle klarer, die Gedanken lauter und die Musik schöner.
Und dann startet man die Musik neu, weil sie zu schön war und man das Gefühl hat, wegen den lauten Gedanken vergessen zu haben, sie zu genießen.

Wo ich dir Liebe bin

Ich schenke dir meine Stille.
Nicht die Stille in der ich mich zurückziehe
an schweren Tagen.
Ich schenke dir
meine Stille wo dein Herz Ruhe findet,
die Stille wo ich dir Liebe bin.
Essentiellement, 
chaque personne est une mélodie.
Il y a des gens 
qui sont doués d'une incroyable capacité 
à guérir et à apaiser doucement 
les autres avec tout le son de leur propre vie...
 ... Il y a des gens qui sont des requiems, 
des gens qui sont des hymnes à eux-mêmes, des gens qui sont des danses et des gens qui sont des chansonnettes.
Et certains ressemblent ridiculement 
à un étrange pot-pourri 
de musique légère et sérieuse.

Ich werde immer lieben

Um mich herum
fühle ich so viel Angst
in den Herzen der Menschen
sehe ich so viel Leid
in ihren Augen.
Und ich sehe den Unfrieden,
den Hass und ich denke:
NEIN!
Nicht ich.
Ich werde mich nicht
in dieser gruseligen Welt verlieren,
ich werde nicht gegen Menschen sein
und nicht für den Krieg.
Ich werde weiterhin mutig und freundlich sein.
Und egal was geschieht,
ich werde nie aufhören zu lieben.
Ich werde immer lieben.

dimanche 6 mars 2022

Wir lernten die Sterne das Leuchten

Du suchtest sorgfältig
nach einer bequemen Straße
in der wir aneinander vorbeigehen können
ohne uns mit dem Herzen zu begegnen.
Und ich suchte den Herzweg
für eine perfekte Liebe
für dich liebesmüdes Du,
für mich sehnsuchtsvolles Ich,
für uns Aneinandervorbeigehene Liebende.
Wir waren himmelblaue Schweigende
unter dem nachtblauen Himmel
die lernten die Sterne das Leuchten.

©Émilia


dimanche 27 février 2022

Ich schreibe dir nichts über mich

Ich schreibe dir
in dieser späten und kalten Nacht, 
dass es nichts Neues gibt was ich dir sagen könnte.
Die Planeten rotieren weiter nach ihren seltsamen Regeln,
die Welt dreht sich mit.
Am Pol versammeln sich die Pinguine zum Ball
und die Weltordnung zerfleddert langsam.
Aber allgemein ist alles gleich geblieben
wie gestern, wie ein paar Tage zuvor,
eigentlich wie immer.

Wie ich schon sagte: nichts Neues.
Ich trage immer noch diese alte Liebe in mir
und ich spiele immer noch Schach 
mit meinen Gedanken, mit meinen Gefühlen.
Und du wunderst dich, 
dass ich immer noch nichts gelernt habe
über dieses Schwarz-Weiss-Spiel.
Ich schreibe dir über Farben, über meine Musik
über die Jahreszeiten
die das Bild vor dem Fenster verändern,
aber nichts über mich für dich,
nichts über dich,
nichts über meine Liebe.

Weisst du, 
manchmal verliere ich mich in meinem Gedankenkarussell
und bleibe mit meinen Herzhäuten 
an einem zufälligen Gedanken hängen,
wie dein Blick meinen streift,
oder wie deine Hand zufällig meine Hand berührt.
Und du denkst,
ich sei unaufmerksam, gedankenlos
und spiele Schach nach einem Zufallprinzip.

Du lächelst und schweigst
und bereitest dich vor....
du denkst ich lerne es doch eh nie
und ich sage dir nicht
"ich spiele doch gar nicht mehr"
Ich schreibe dir nichts über mich
und über die Herzhäute
die dich sehr nahe fühlen
und dass dein Winterduft
sich über sie wie eine endlose Traurigkeit legt.
Ich schreibe dir nichts  Neues über mich
in dieser späten kalten Nacht.


Februar schneit

Februar schneit
flüsternde Worte,
hauchzärtlich, herzhautsamtweich
auf meine Wimpern.
Im März erwachen Traumperlen
aus den Erinnerungsschneewehen.
Am Rande eines Gebetes
vergessen wir alles,
wenn der Schnee schmilzt,
fallen aus den Wimpern
geflüsterte Worte aufgereiht wie Perlen 
auf einem Erinnerungsfaden.
Er regnen geflüsterte Worte
herzhautsamtweich
über meine Wangen
und ich warte im März auf die Blüte,
In den Wimpern hängt die Sehnsucht herzhautsamtig,
auf den Wangen erblüht die pastellwarben
die Hoffnung nach einem hauchzärtlich geflüsterten Kuss.


dimanche 20 février 2022

Nouveau blogue

 

365 jours pour écrire Ideen, Gedanken, Fragmente, aus Worten, Tinte. Ideen, Zitate,

Wir bleiben hier

Wir bleiben hier
umarmen uns,
halten einander fest,
besonders nachts
wenn der Himmel
nachtblaufarben ist,
zählen wir die Sterne
zeichnen den kleinen
und den großen Wagen
mit den Fingern auf die Haut des Himmels
und sammeln darin alle Sterne

Und dann wenn der Himmel
ebenholzfarben
den Glauben an das Licht verloren hat,
bleibwn wir erst recht hier,
Seite an Seite
und besprengen ihn
mit unseren gesammelten Sternen.