vendredi 22 septembre 2017

Nur die Sache ist verloren die man aufgibt











How do I
ink you
in the pages
of my heart?

How can I
live in your
every dream?


Der Himmel
gerinnt
in unheilvolle dunkelgraue Wolken

Regen fällt
als würde er die Welt
aus dem Universum wischen würde.

Menschen zeigen ihre Regenschirme
und bitten den Wettergott
um Waffenstillstand.

Der Wettergott donnert
und wirft Blitze
auf die bunten Regenschirme

Irgendwo springt ein Kind in die Pfützen,
tanzen Liebende im Regen.

Und der Wettergott trocknet seine Tränen
und lacht sonnengelb

©Émilia

jeudi 21 septembre 2017

Am frühen Morgen, kurz vor dem Aufwachen, träumt man so intensiv und man meint der Traum ist Wirklichkeit.

Man springt aus dem Traum heraus, öffnet die Augen und die Sonne scheint einem ins Gesicht.

Dann schließt man sofort die Augen, möchte sich wieder in den Traum setzen, aber man findet ihn nicht mehr.

So gehen Träume verloren.

Mit dir zu tanzen, mein Freund, ist,
als bekäme mein Ich Flügel.
Ich wünschte die Musik würde kein Ende finden,
bis wir uns umarmen und fliegen würden.
Du mit dem einen Flügel,
ich mit dem anderen.
Wir müssten uns nur anpassen.
Du an mir und ich an dir.
Wir würden uns dann ergänzen.
©Émilia
Ich wünschte ich könnte
die Farben des Sonnenaufgangs
dir als Geschenk
in dein Herz legen.
Wenn du traurig bist
sollte es dich daran erinnern,
es gibt immer ein neuer Tag
ein neuer Anfang
ein neues Glück.
Und ich liebe dich
immer neu.

©Émilia
Sieh mich nicht so an!
Nicht mit diesem Blick,
der so viel Liebe darin gespeißt hat.

Ich verliebe mich nicht mehr
auf dünnem Eis
wo ich den Atem einhalten muss,
wo ich mit jeden Schritt den ich gehe
dich verletze.
Wenn es mir bewusst wird,
dass ich dich liebe,
wirst du mich vergessen müssen.

Deshalb werde ich keine Wärme in meine Worte legen,
ich werde dich nicht umarmen
wie man einen Freund umarmt,
ich werde dich nicht küssen,
denn Küsse sind ein Versprechen
und ich verspreche dir nichts.

Ich habe Herz und Gehirn
um mich nicht in dich zu verlieben.
Meine Hände sprechen eine andere Sprache
und meine Augen,
sehen dich nicht mit  der Liebe der Liebenden.

Sei klug mein Freund,
bleib bitte weg von mir.

Ich darf dich nicht lieben.

©Émilia

mercredi 20 septembre 2017

In stillen Momenten,
nur die alte Wanduhr
bewegt sich sekundenwärts im alten Kreis,
fragst du mich
was ich denke.

Dich.

Ich denke dich.
Jetzt ist die Stille weg.

Deine Umarmung ist hauchzärtlich sanft.
du führst mich in einen Tanz der Sinne.
Ich tanze mir das Herz aus dem Brustkorb
und lege es dir in die Hand.
Nur für heute Abend.
Dann nehme ich es wieder
und lege es zurück unter den Rippenbogen.
Nimm du den Goldfaden und Nadel
und nähe mir deine Liebe ein.

Lege mich dann auf feinen Sand
Hauche mir Leben ein mit einem Kuss.

©Émilia



J'ai rêvé tellement fort de toi,
J'ai tellement marché, tellement parlé,
Tellement aimé ton ombre,
Qu'il ne me reste plus rien de toi.
Il me reste d'être l'ombre parmi les ombres
D'être cent fois plus ombre que l'ombre
D'être l'ombre qui viendra et reviendra
               dans ta vie ensoleillée.
©Émili
Die Wolke hat kein Ziel, das sie erreichen muss. Sie zieht dahin im Blau, im Grau, im Nachtfarben des Himmels. Vielleicht hat sie eines, unsichtbar für uns.

Wenn es das Gefühl der Sorge nicht mehr gibt, eine Sorge für das, was als nächstes kommt, kommt man nie irgenwo ans Ziel. Man bekommt nicht das Gefühl irgendwo angekommen zu sein, am Ziel zu sein.
Man ist wunschlos, kampflos, sorglos. Vegetativ.
Manchmal wünsche ich mir eine Wolke zu sein. Meistens aber will ich etwas erreichen, irgendwo ankommen. Die Sorge um jemanden, die Sorge um etwas ist mein Ziel.
Eine Wolke mit Herausforderung
©Émilia



mardi 19 septembre 2017

Je veux marcher,
je veux marcher seule
dans l'herbe haute
dans les champs.
Mais laissez-moi ma robe blanche.
Ma robe blanche tachée de sperme,
tâchée de sperme et de sang.
Laissez-moi
seulement la robe,
la voile blanche des sentiments.

Prenez la fleur,
prenez le pistil et le cœur,
prenez le parfum et l’essence,
prenez tout ce qui vous plaira.

Mais laissez-moi aller seule
dans la robe blanche,
la robe blanche des pétales,
pour que les ôtant une à une
avec le vent il murmure
je t'aime un peu beaucoup,
à la folie je t'aime
je t'aime nue,
passionnément.

©Émilia

Septemberfarben




























Schulde ich dir mein Leben oder meine Liebe?
Ich schulde dir nichts
Gar nichts.

Einen winzigen Teil meines Ichs
wird für immer dir gehören.
Ab und zu ein Gedanke,
manchmal ein Traum,
manchmal meine Sehnsucht.

Und Liebe......die gehört mir
und ab und zu werde ich dich lieben.

Und das ist alles

©Émilia
Nach einem melancholischen Mondkuss
schlafe ich ein.
Unter einer Decke von Abendsternen
fühle ich mich geborgen.

Ein stilles Wiegenlied liegt in deinem Kuss.
Deine Arme sind mir Wiege.
Ich tauche ein
in einen herrlichen seraphischen Schlummer
und träume dich.

In der Morgendämmerung
dein Lächeln
verankert in deiner Sanftheit.
Du bist das Flüstern
in meinem Ich.
Du hast die Sonne geweckt.

Sieh wie sie den Himmel morgenrotfalben färbt.
Tapfer nähere ich mich dem Tag,
du bist bei mir.

©Émilia




Pieds nus dans la rosée, je marche vers toi, sur la respiration perlée de la terre.
Je précède le soleil en heures courbes.
Autour de moi, aériennes, ombres et lumières avancent décousues jusqu'aux racines de l'aube.

Tu es à mes chevilles et mes poignets le fil d’Ariane de mes nuits
Tu es à mes lèvres et ma langue une mathématique exquise.
©Émilia

lundi 18 septembre 2017

Jenseits der Gezeiten,
dort wo der Fluss inne hält,
dort wo Liebende
Herzen in den feinen Sand malen,
dort wo sie aus Kies ein Herz formen,
ist ein Wald.
Dort wo der Wind mir ein Lied
von Sehnsucht und Liebe singt
und ich mit den Bäumen tanze,
dort vermisse ich dich.


Dort wo der Nebel die Farben nimmt
um sie wieder freizugeben.
Dort wo die Schwäne im Schilf
ihr Nest zum träumen aufsuchen
und wilder Wein sich an die Felsen klammert,
dort erwartest du mich
um mich zu verzaubern,
um mich zu enträtseln.

©Émilia
Sie schmiegte sich an ihn
er küsste sich in ihre Sinne,
bis sie sich ihm entfaltet
wie eine Blume die ihre Blütenblätter entfaltet.
Er streichelt mit Sanftheit ihre Samthaut.

Sein Griff war stark,
als er sie über die Felsen führte,
unter den Zweigen
bis sie das Rieseln eines Stromes fühlten.

©Émilia
Dans le parfum des nuits sans pareil
Et l'éclat des corps qui s'émerveillent
Ses lèvres avaient un goût de miel
©Émilia

dimanche 17 septembre 2017

Sing mir eine Ballade
in die ich mich verlieben werde.
Eine Ballade in deiner Sprache,
die ich nur mit dir lernen möchte.
Worte die nur für uns gedacht sind.

Ich möchte die Sehnsucht im Rhythmus
in jeder Schwingung der Melodie
mit jedem Herzschlag fühlen.

Einen Tanz der Flammen
um mein Ich.
Für dich ziehe ich mein kirschrotes Kleid an
bin dann Feuer und Flamme und Passion.
Die Welt dreht sich um uns
um dich und mich
und mit jedem Kuss steht sie still
für eine Ewigkeit im Augenblick


©Émilia



samedi 16 septembre 2017

Du nahmst mein Hand warm in deine.
Du stecktest die Saturnringe an meinen Finger.
Das Licht aller Monde
webte sich in mein Kleid.
Du maltest mit einem Kuss
das Sonnenlicht auf meine Lippen.
Du legtest alle Sterne aus der Milchstraße
auf meine Haare
und Strähne um Strähne
verflechtete sich in Galaxien.
Du brachtest das Universum zu mir.

Lass mich dir Erde sein
und Liebe

©Émilia

"Hier fühle ich mich lebendig." Und alle Wände hörten ihr Flüstern. Sie braucht hier keine Worte.
Ein Seufzer
Stille
Der frühe Morgennebel lichtete sich und gibt Farben frei
wie ein Maler sein Landschaftsbild freigibt
bei einer Ausstellung.
Sie offnete das Fenster weit und lächelte glücklich.
Der Himmel an ihren Wänden lächelt pastellblau

©Émilia



Ich

Ich bin zwar klein,
aber du kannst mir vertrauen:
ich kann dich geerdet halten
du wirst nicht fallen

©Émilia

vendredi 15 septembre 2017

Und wie schwer wiegt ein fast?

Fast den Termin zu verpassen wäre nicht passend gewesen.
September wäre vorbei gewesen
und Oktober fast zu Ende
hätte ich die Uhrzeit verpasst.

Fast hätte ich geweint vor Glück
weil ich das Glück teilen konnte.
In die Augenwinkel hat sich eine Träne geschlichen
eine in einem Auge,
eine im anderen.
Und sie zitterten wie Regentropfen nach dem Gewitter
auf einem Wildblütenblatt am Waldrand.

Die Sonne zeigte sich die ganze Stunde
und trocknete fast den ganzen Asphalt.
Fast wäre ich mit beiden Beinen in eine Pfütze gehüft.
Ein Lächeln schlich sich fast in deine Mundwinkel.
Fast wäre ich gehüpft
und fast hätte ich laut losgelacht.

Fast wäre mein Herz da geblieben,
aber es blieb nur noch ein paar Augenblicke da
so lange die Umarmungen der Menschen hielten.

"Du wärst fast da geblieben!"
"Aber ja, nur einen Augenblick.
Der Augenblick als ich mir vorstellte 
im Herbst durch die Maisstoppeln über die Felder zu rennen."

"Wir kommen doch wieder."

Fast weinend fahren wir zur zurück 
und fast sind wir zu Hause.

Und fast ist die Freizeit vorbei.
Ich ruhe mich nur kurz aus.
Fast schlafe ich in deinen Armen ein.

wie schwer wiegt fast......


©Émilia

jeudi 14 septembre 2017

Die Zeichen der Zeit



Wieder zu Hause. Nicht das ZuHause gemeinsam mit ihm. Sondern das erste ZuHause wo ich aufgewachsen bin, wo ich als Kind gespielt, gelernt und gelebt habe. Das, wo man als erstes weglaufen will, weil man sich erwachsen fühlt und endlich alt genug sein Leben selbst in die Hände zu nehmen.
Da wo man den Flaum vom Gefieder abschüttelt, die noch unsicheren Flügel ausbreitet und fliegt.
Weit weg.
Das ZuHause wo man, nachdem man ordentlich hinfliegt, zurückkehrt und aufgenommen und getröstet wird, wie ein Kleinkind wenn es hinfällt beim Fahrradfahrenlernen.

Und man kehrt ab und zu zurück zum ersten Haus. Auch wenn man glaubt mit der Zeit hat sich vieles verändert. Man ist erwachsen(ich werde es nur nie werden) ist doch alles so wie man es zurückgelassen hat.
Man läuft den selben Weg zum Haus. Hund und Katze bergüßen einem, als wäre man nie weg gewesen. Die Obstbäume neigen ihre Äste wie immer im Herbst. Man soll sie doch endlich ernten.
Der selbe Walnussholzküchentisch unter dessen Tischplatte ich immer mein  Kaugummi geklebt habe, weil es verboten war "schmatzen wie die Affen" am Tisch Kaugummi zu kauen. Immer noch die selben Stühle, mit den selben Kissen aus himbeerfarbenem dicken Polstersamt, und den selben großen Schleifen. Und noch immer werden die Katzen und Hunde gut erzogen, sie nicht aufzureißen.

Nur sitzen heute nicht mehr die selben Menschen am Tisch. Jeder auf seinen Stammplatz. Menschen gehen, neue Menschen kommen dazu. So ist es mit den Generationen.
Noch immer sitzen die alten Vorwürfe, gemeinsam mit den verletzten Gefühlen, gemeinsam mit der Wut und der Enttäuschung, am Tisch.
Doch irgendwie werden sie kleiner. Man freut sich wenn man sich sieht. man redet miteinander und nicht gegeneinander. Die Gefühle heilen und man verletzt sich nicht erneut.
Man fühlt sich verbunden. Man gehört ja schließlich immer zusammen.

Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Ich habe seit gestern achtzehn Uhr nicht geschlafen. Der Nachtdienst und die Fahrt waren anstrengend.

Schlafen ist unmöglich. Der Kopf ist voll mit Gedanken. Man hat einige Vorbereitungen zu treffen. Die Männer haben einen Männerabend am Küchentisch ausgerufen. Und das Wort "leise" kennen sie nicht. Nicht wenn sie alle an einem Tisch sitzen und Traubenmost trinken.
Der Wind rüttelt an den Fenstern wie die Erinnerung an eine Zugfahrt auf Klassenfahrt. Mit den Frauen ist nicht viel anzufangen. Tante schnarcht auf der Couch und wir müssen alle lachen.
"Ich schlafe nicht, ich höre euch wenn ihr mich auslacht." schimpft sie im Halbschlaf und dann sägt sie weiter. Aus Höflichkeit und aus Gastfreundschaft zu uns zwingst sie sich aufzubleiben. Die andere Tante mischt bei den Männern mit und erzählt mir wie faul alle sind und sie lieber allein gekeltert hätte. Und sie flucht mehr als alle Männer zusammen.

Regentropfen an den Fensterscheiben. 
Ein bellender Hund.

Man kann sich nicht losreißen. Es ist so schön. 

LindenblütenTee für mich. 
Regentropfen in den Augenwinkeln
Küsschen für mich im Mundwinkel.

Morgen wird ein langer Tag






I have so much of You in my heart

mercredi 13 septembre 2017


Keine Liebeserklärung

Ich habe mich in dein Lächeln verliebt. In die Art wie sich dein Lächeln formt
©Émilia
Manchmal passiert es in einem Augenblick. Wir stehen an einer Kreuzung und wählen einen Weg. Auch wenn wir keine Ahnung haben, wohin er uns führt. Wir gehen ihn.(nicht immer bis zum Ende) 
©Émilia

Verlassene Orte

Wenn der Sommer fällt,
regnen alle Wolken des Himmels
über verlassene Orte.

Zwischen den Weinreben
in der alten Hütte
war ein Spielplatz
in der linken Ecke.
Der Regen weint jetzt durch das Triangel-Dach
auf  Sandförmchen und Legosteinchen.

Hinten im kleinen Wald
ein verlassener Spielplatz
unter den Bäumen
für viele ungerade Jahre.

Verblassende Orte
mit verbleichenden Farben.
Hier habe ich mal
im Schatten gespielt, gegessen und geschlafen.
Hier habe ich mal gelacht und geweint.

Hier habe ich mein erstes Buch allein gelesen.

Der Sommer fällt
die Trauben färben ihre Beeren purpurfarben und indigoblau
und alle Süße sammelt sich darin
wie in einer innigen tiefen Liebe.
Die Weinblätter färben sich gelb, rot und purpurfarben
für ihren Prae-Mortem-Tanz.

Hier färbte sich einmal grüne Liebe karminrot.

Ich nehme deine Hände
ziehe dich unter das Triangeldach.
Der Regen tropft seine Melodie auf die Wellen des Daches

Diese Orte werde ich wiederbeleben.

Dein Lächeln sagt wortlos
"Das weiß ich."

©Émilia

mardi 12 septembre 2017

Du hattest Höhenangst
ich hatte Tiefenangst.
Also trafen wir uns in der Mitte
im Bauchgefühl
und mal flogen wir in die Wolken,
mal tauchten wir unter.
Wir hielten uns immer an den Händen

und blieben immer in unserer Herznähe
©Émilia
Im Dämmerlicht des frühen Morgens
mit dem Kopf in den Wolken
meine Augen enträtseln die ausgefransten Ränder
einer Regenwolke.
Ich halte nicht Ausschau nach irgendeinem Gott
der mir ein Wunder schenkt.
Ich jage mit den Augen die Wolken
um deren Farben zu sehen.

Die erste Ausfahrt
und ich fühle mich dir einen Herzschlag näher.
Die zweite Ausfahrt
und die Sonne zeigt sich zögerlich
in ihrem Halbschlaf.
Im Morgenlicht verblasst der Mond.

Ich denke dich im Halbschlaf
deine Augen versteckt
hinter den halbgeöffneten Lidern
hinter dem Wimpernvorhang.
Du hast noch Schlafsand in den Augen
und ein Lächeln malt sich auf dein Gesicht.
Die Nacht gibt dich frei
wie das Meer den Strand freigibt nach der Flut.
Auf deiner Haut hast noch Liebesspuren.

Die zweite Ausfahrt
und ich fühle mich fast zu Hause.
Noch ein paar Meter und ich bin bei dir.
Das Tor fällt ins Schloss und ich sehe dich
am Fenster stehend
lächelnd.

Ich winke dir zu
du winkst mir kurz zurück.

Für mich öffnet sich eine Tür
und deine Arme.
Sie schließen sich um mich,
die Tür schließt sich hinter mir.

In meinem Rippenhaus
klopft mein Herz
an die Rippenwand.

Ich weiß
was ich immer wusste,

ich liebe dich.

©Émilia







lundi 11 septembre 2017

Nur ein Gedanke



Y a-t-il quelque part, y aura-t-il un jour, où je pourrais enfin te dire à l'oreille ce qui, oui, décidément n'est pas juste un rêve, où je pourrais sans rougir et sans crainte déposer mes désirs sur ta peau, sur tes lèvres, oubliant entre tes bras toutes les vieilles blessures ? Cela se pourrait-il… cela ?
©Émilia

dimanche 10 septembre 2017

im Sonnenblumenfeld
















Dein Hals war schon immer ein (Kuss)Platz
für meine Morgenküsse.
Meine Lippen wandern
zu deiner pulsierenden Vene
und küssen dich weg.

Du verlierst dich in meinem Kuss

©Émilia
Ich und alle meine Herzgedanken
hängen verstreut in allen Himmelsrichtungen.

Der Abend nachtblaut
und die Götter werfen Fragen auf.

In einer Herzkammer brennt noch Licht
und ich betrachte die Wände
herzfleischfarben.

Und mein Herzfluss
fließt mal still in mir
mal wird er zum reißenden Strom.

Und dann hältst du meine Hände in deinen warm
und summst mir ein Lied.
Bevor es indigofarben nachtet
fließen wir ineinander
und werden Horizont

©Émilia

So wie wir uns streiten
schälen wir uns von der harten Schale
vom Fruchtfleisch
das wir lieben.

Zurück bleibt
der weiche Kern
zart und verletzlich.

Lass uns den Kern aufessen.
Lass uns herauswachsen.
Du aus mir
ich aus dir.


©Émilia