lundi 11 décembre 2017


Ich muss mich wirklich wieder finden. Ich habe mich verloren. Ich ziehe mich zurück.
Ich muss erst loslassen.Ich lasse dich schnell los. Die Erinnerung an dich, ich lasse sie verblassen. Ich frage mich, wie lange es dauern wird. Aber ich hoffe, ich hoffe wirklich, dass ich Erfolg haben werde mich in einer Ecke meines Ichs versteckten und  auf den Moment warten  in dem ich mich endlich nicht mehr an dich erinnere.
Vielleicht bin ich dann bereit mich mit ganzem Herzen dem Menschen an meiner Seite zu widmen.
Vielleicht kehrt meine Fröhlichkeit zurück. Vielleicht fühle ich mich nicht mehr unfertig.
Vielleicht sehne ich mich nicht mehr danach endlich anzukommen, weil ich angekommen bin.

dimanche 10 décembre 2017

Momente








samedi 9 décembre 2017

Il y a
de Dante l'essence
les mots du paradis
qui repoussent les murs
de la chambre
cela suffit à chasser les enfers
les recommencements
les tristesses par mille
tous les maux sous la peau
ces vieilles cicatrices
que nos baisers
chassent loin
dans la chair.

Il y a
ces ombres sur la table
entre les miettes
la mélancolie
le rouge de mes lèvres
sur la serviette blanche
et ton épaule nue
qui cajole ma joue
“dis, à quoi penses-tu ?”

Il y a
midi à quatorze heures
mes jambes arrondies
dans le compas des tiennes
nos corps
en corbeille
l'un dans l'autre
enchâssés.

Il y a
la chaleur de l'amour
qui nous fait un berceau
nous sieste et nous songe
nous sommeille profond
l'un à l'autre
rêvant.

Il y a....
©Émilia

Du verdienst alles Glück der Welt.

Du verdienst alles Glück der Welt.
Aber welcher?
Sicher nicht dieser.
Sie ist zu groß und wird immer dunkler

Diese Welt ist einsam und schmerzt
wenn du sie tragen wolltest
Etwas in deinem Körper würde brechen
unter dem Gewicht dieser Sorgen,
Das ist nicht die Welt, die du verdienst.

Nimm diese Welt
aus der Sandkiste
Sie ist es klein
im Taschenformat
vergessen von dir als  Kind.

Oder diese
hinter dem Haus
wo die Schaukel an einem Ast hängt
und du glauben kannst
himmelhoch fliegen zu können

Oder nimm die
hinter meinen Augen
und sehe dich
wie ich dich sehe

 - eine große Liebe -

©Émilia


Ich atme
weil du mich
an das Mögliche im Unmöglichen
zu glauben lernst.
An die Tage, an die Nächte
an den neuen Morgen nach der Nacht.
An die Farben des Lebens
an die Liebe
an die Freundschaft
Ich habe einen Herzschlag
für dich
weil du mir ein Licht schenkst
um den Weg nach Hause zu finden.

©Émilia

Le papillon


Naître avec le printemps, mourir avec les roses.
Sur l’aile du zéphyr nager dans un ciel pur,
balancé sur le sein des fleurs à peine écloses,
s’enivrer de parfums, de lumière et d’azur.
Secouant, jeune encor, la poudre de ses ailes,
S’envoler comme un souffle aux voûtes éternelles,
Voilà du papillon le destin enchanté.
Il ressemble au désir, qui jamais ne se pose.
Et sans se satisfaire, effleurant toute chose,
retourne enfin au ciel chercher la volupté.

Nacht der Malerei

Ein Für-Immer-Moment mit dir
unter diesem Dezemberhimmel.
Die Schneeflocken tanzen ihren Liebestanz
wirbeln nach dem Winterlied des Windes
und fallen erschöpft über uns.

Wärend sie sanft unsere Haut sanft
wie ein Morgenkuss berühren,
berühre ich hauchzärtlich sanft
deine Lippen mit einem Kuss.

Während sich die Schneeflocken
in unseren Haaren verstecken und zerbarsen
wandern meine Finger über deine Wirbelsäule.

Schneeflockengeküsst
in einem Für-Immer-Moment mit dir
in einer Umarmung
sind wir Winterkinder
die eine Liebewinterschlandschaft malen.
Unsere Haut ist eine Leinwand.
Ich fühle deine Hände auf meiner Haut,
ich fühle dein heftiges Verlangen.
Ich belebe wildfarben dein Fleisch
deine Lebensflüsse mit einem heftigen Sehnen
nach mehr, nach Endlosigkeit.
Wir erobern diese Winternacht für uns
für unsere Winterlandschaft
Wir geben ihr Herzschlag und Leben

©Émilia


vendredi 8 décembre 2017

Pour Noëlle - Das Geheimnis in den Hügeln

Ein Mädchen nutzte seine Kräfte, um seinen Puppen ein Königreich zu bauen. Mitten in der Lichtung zwischen Rhododendren und Berglilien baute es ein Schloss. Es nannte es das Geheime Schloss. Es schuf in der hinteren Ecke ihres Kinderzimmers eine Festung aus Legosteinen in einer wunderschönen Landschaft mit Bergen und Hügeln und Brücken und einen Feenwald mit vielen Wildtieren.  Mit Eisenbahnen war das Geheime Schloss für seine Puppen erreichbar.
Eine seiner Puppen wählte es zur Königin und bastelte ihr eine Krone aus künstlichen Wildblumen.
Jeden Augenblick iher Freizeit, spielte Noëlle mit den Puppen, mit den Honigbienen und Feen. Sie kämpfte gegen die Drachen und Dinosauerier.

Immer wenn die Sonne unterging und die Dunkelheit der Nacht sich über den Tag legte, war Schlafenszeit.
Am Fuße des Hügels hat  Noëlle ihr Nest aus bunten Decken und Kissen. Sie wurde in warme Schlafkleidung gehüllt und auf ihre weichen samtigen Wangen gutenacht geküsst.  Sie fürchtete sich und wollte nicht allein sein. Im Geheimen Schloss brannte die ganze Nacht das Licht und die Eisenbahnen und Güterzüge fuhren durch Tunnels und über Brücken.
Noëlle schlief tief und fest neben ihrem Königreich am Fuße des Hügels bis ihr Wecker klingelte und sie zur Schule musste.


Das Geheime Schloss - wir bauen es ihr erneut auf.

©Émilia



jeudi 7 décembre 2017

Ces doux mots
il semble que ta voix les répand sur mon coeur ;
Que je les vois brûler à travers ton sourire ;
Il semble qu'un baiser les empreint sur mon coeur
©Émilia

Ich schreibe nicht


Ich schreibe nicht. Ich bin traurig, und ich würde mich gerne einfach nur zurückziehen. Es ist angebracht, mich zurückzuziehen. Aber ich habe kein Schneckenhaus, also muss ich mir eines bauen.

Die schöne Zeit, sie ist die Nacht ohne Fackel.
Wer mich in die Arme schließt, kann mich nicht erreichen. Nicht mein Ich.
Und an mein Herz zu appelieren, bedeutet, meinen Herzschlag zu hören, außerhalb der Herzkammern
Ich schreibe nicht!
Ich schreibe nicht, denn ich muss lernen auf mein Herz zu hören, für uns selbst zu entscheiden und nicht logisch abzwiegen wen ich damit verletze. Ich verletze doch eh nur noch. Mit und ohne Absicht. Aus Angst oder Bequemlichkeit. Aus Faulheit für das zu kämpfen, was mein Herz sagt.
Frag nur deinen Gott ... was ist mit dir, wenn ich dich liebe?
In den Tiefen meiner Abwesenheit, höre auf deine Liebe.
Es ist den Himmel zu hören, ohne jemals dort oben zu sein.
Ich schreibe nicht!
Ich schreibe nicht. Ich habe Angst vor meiner Erinnerung;
Sie hat mich oft mit deiner Stimme gerufen.
Ich zeige das lebende Wasser nicht jedem, der es nicht trinken kann.
Ein liebes Schreiben ist ein lebendiges Porträt. Ich finde die lebendigen Farben nicht. Also bleibt es schneeweiß.

Ich schreib nicht!
Am Wochenende soll es schneien, verspricht die Météo - Prognose. Denke die Schneekristalle die in der Schneedecke verwebt sind.


©Émilia

Ne montre pas l'eau vive à qui ne peut la boire.
©Émilia

mardi 5 décembre 2017

Ungeachtet
der Entfernung
- gerade jetzt -
in diesem Augenblick
denke ich dich.
Du bist hier bei mir.
Und du hast nie verstanden warum
ich den Regen liebe.
Vielleicht ist es die Kadenz
der Regentropfen
die die Stille unterbrechen
wenn sie an mein Fenster klopfen.
Erinnert mich an deinen Herzschlag,
erinnert mich an dich.
Wie wenig Sonne ich brauche
um mich gewärmt zu fühlen.

©Émilia

Elle

Elle voulait respirer
le parfum de son amour
si profondément en elle,
qu'il pourrait combler les lacunes
entre son corps et son âme.

Je voudrais dire

Je voudrais dire,
je voudrais dire la nudité de ta peau,
la caresse des vents et la pluie sur tes épaules,
je voudrais toucher,
je voudrais te toucher,
je voudrais me trouver,
je voudrais étancher cette soif
je voudrais libérer la langue pour être ce monde
Wir tanzen den Tanz
       nach den Noten
       und dem Tempo
die das Leben für uns schreibt,
      nach der Melodie
unserer Herzen.
   
Die richtigen Schritte kommen
    so natürlich wie das Atmen
    und wir bewegen uns zusammen
    bis zum Ende des Liedes
Und dann verweilen Sie dort
    schwankend in unserer Umarmung
    Warten auf die nächste Melodie
Und wir tanzen den nächsten Tanz

©Émilia

lundi 4 décembre 2017

Ich hoffe du bist lächelnd wie ein Kind im Rest des Traumes aufgewacht
©Émilia

Die neue Woche

Ich hatte um 8:00 Uhr auf den Schlag genau einen Termin beim Cardio.
Zwischen dem letzten und dem heutigen Termin, war ich leicht erkältet. Der letzte Termin war ein Desaster.
Heute geht es mir gut. Ich habe gut geschlafen. Ich bin seit 6:00 wach und ich hatte keine Morgenübelkeit.
Bei der Terminvereinbarung habe ich deutlich gesagt, dass ich nicht viel Zeit habe, da ich ab 10:00 - 20:00 Uhr Dienst habe.
Ich musste keine 5 Minuten warten. Die Assistentin führte mich in den Behandlungsraum und nach der RR-Messung legte sie mir das EKG an. Danach plauderten wir lurz über das Ergebnis. Als Assistentin darf sie sich nicht zur Diagnose äußern. Wir redeten über das Klima in der Praxis und über die Hektik in der Klinik. Dann erzählte sie mir über ihre Kinder und wie ihre SSW waren.
Die Praxis ist ultramodern eingerichtet und verfügt über die aktuellsten Geräten. Das ganze Praxisteam wirkt entspannt und die Räume sind sehr warm gestaltet.
Nach dem Belastungs- EKG war ich etwas müde und hätte mich am liebsten auf die Liege verfrachtet und eine Runde geschlafen. Komischerweise habe ich mehr Hektik und Stress im Job als anhin und bin nach 10 Stunden immer noch nicht so müde.
Ich habe den Gedanken sofort ad acta verworfen, als sich die Tür öffnete und der Kardiologe auf mich zu kam mir die Hand reichte und mich ansah als wäre ich vom anderen Planeten auf die Erde gefallen.
Heute hat  Hr. Dr. die Praxis geschmissen. Kollegin hat Dienst in der Klinik. Sie haben Belegbetten in einer Klinik in FFM
Aber er war informiert. Alles wird sauber in der Datei notiert.
"Ihre Werte sind nicht viel besser. Was machen Sie denn?" fragte er besorgt.
Ich habe aber keine Beschwerden. Ich trainiere auch zu Hause. Renne den ganzen Tag umher ohne große Müdigkeit.
"Sie müssen heute noch?" fragte er. Er scheint ganz nett zu sein. Und Humor hat er auch. Und beide nehmen sich Zeit für ihre Patienten.
"Aber ja. Ich kann mir nicht leisten jetzt krank zu sein. Wir haben die Examensvorbereitungen laufen...." Es geht mir gut.
Dem Baby geht es gut. Sein Herzchen schlägt regelmäßig und kräftig und hat keine Auffälligkeiten.
Um 9:10 Uhr war ich endlich aus der Praxis.
Es ist Winter und auf den Dächern liegt der erste Schnee.
Ich sende die Befunde an Lars mit der Notiz: "das Herzchen von little girl"

Ich habe um 13:00 Uhr Besprechung bis dahin muss ich noch einges vorbereiten.

Und ich habe besorgte Nachricht Nr. 9 erhalten.

Mir geht es gut und sehr gut.
Und ich schließe die Augen für einen Augenblick und habe das winzige Herzchen vor Augen wie kraftvoll und ruhig es schlägt.







dimanche 3 décembre 2017

Wieso ich den Schnee liebe?
Vielleicht ist es die enigmatische Stille der Natur
unter der weißen, flauschigen Schneeflockendecke.
Vieleicht ist es der Tanz der Schneeflocken.
Vielleicht ist es das Glitzern der Schneekristalle
in einer Vollmondnacht
Vielleicht ist es der Kuss der Schneeflocken
der meine Lider hauchzart berührt.
Vielleicht sind es die Spuren im Schnee
oder das Knirschen der Schneedecke
unter den Sohlen.

Oder aber es ist das Schneeengelspiel

©Émilia


Instantanée












Ich habe Angst, dass du verblasst.  Das Leben geht einfach weiter und ich habe keine Zeit stehen zu bleiben und zu trauern.  Als zu aufhörtest zu atmen, ist mein Leben für einen Augenblick stehen geblieben. Dann nahm ein kleines Mädchen meine Hand und will sie nicht mehr loslassen. Also geht das Leben weiter und ich habe mich sehr verändert. Die Verantwortung die du mir hinterlassen hast, muss getragen werden. Ich wurde nicht gefragt ob ich es kann oder möchte.

Ich habe manchmal das Gefühl, ich komme nicht mehr voran. Die Erwartung zu haben "Wer Teil meines Lebens sein möchte, sollte diese Verantwortung mittragen"  wäre sehr egoistisch von mir.
Ich möchte niemandem etwas aufdrängen.  Als ich sagte "Alles bleibt wie es ist" wollte ich dich beruhigen. Manchmal frage ich mich, was war dein letzter Gedanke. Warst du wütend auf mich, weil ich immer weniger Zeit für dich übrig hatte um dir zuzuhören?  Hast du gefühlt, dass dir das Leben wegrennt? 
Und als du gingst, war ich wütend auf dich, weil du nichts geregelt hast. Ich könnte nicht viel auffangen. Rechtlich kamen die Mädels zu ihrer Mutter. Beide wollten es nicht. Sie wollten nicht gehen und ich konnte sie nicht halten.
Ich bin manchmal so wütend auf dich, so wie heute, da würde ich dich aufwecken und dich anschreien, dass du mir ein Chaos hinterlassen hast. Ich würde dich prügeln, wie ich es als Kind immer versuchte. Du hast immer abgewehrt, indem du mir immer sagtest. "Mädchen prügeln nich, sie diskutieren".
Ich habe das Haus verkauft das dein Nest war, wie du immer sagtest. Es musste geteilt werden, so wollte es jemand, die du einmal geliebt hast. Also habe ich es geteilt.

Ich vermisse dich ab und zu. Und heute ganz besonders. Wir haben Advent und obwohl ich nicht viel damit anfangen konnte und kann, vermisse ich heute die Art wie du diese Zeit liebtest. Ich erinnere mich an alles, an jedes leinste Détail. Du warst für die Mädels der beste Vater der Welt. Ich habe dich deswegen sehr bewundert.
Und diese Liebe suchen die Mädels bei mir. Ich bin nicht ihre Mama, aber sie hängen am mir. Sie klammern sich an mich.
Mein Leben geht schrittweise weiter und es gibt viele Veränderungen. Es gibt viel Neues. Das worüber du Witze machtest  "du willst doch eh keine Kinder haben, bist selber noch zu kindisch" hat sich auch geändert. Ich weiß nicht ob ich eine gute Mama sein werde. Ich weiß ich bin eine gute Tante und versuche so gut ich kann eine zu bleiben.

Du würdest mir tausend Argumente liefern welche Fehler ich angeblich mache und wie unlogisch ich bin.
Und ich will nur wütend dagegen halten, dass mir heute eine unlogische Entscheidung abverlangt wird.
Und wieder einmal stellst du indirekt mein Leben auf den Kopf.
Und wieder einmal steht jemand hinter mir, den du nicht an meiner Seite sehen wolltest.
Und ich stehe da und muss nur Ja oder Nein sagen ohne Zwischenfarben und ich bin wieder einmal die jenige, die sieben Minuten ältere Schwester, die ihr Leben beinflussen lassen muss.
Und auch wenn, er mir erklärt "Nun komm schon, die Kleine ist ja ganz lieb und es ist doch Platz genug hier. Du kannst jetzt nicht nein sagen. Wir kriegen das hin, ich weiß es." kann ich das nicht annehmen.
Ich möchte ihm das nicht aufbürden.

Ich bin wütend. 
Heute am 1. Advent bin ich wütend. Heute könnte ich fluchen.