dimanche 27 juin 2021

Noch verabschiede ich mich nicht von dir,
noch spielen die Apfelblütenblätter mit dem Wind
Sehnsucht und Liebe und Vermissen
an ihren Zweigen und in meinen Haaren.
Morgen verabschiede ich mich auch nicht,
denn ich erlebe mit den Apfelblütenblättern im Haar
den Augenblick wie ein Wunder
als stünde mir die Unendlichkeit zur Verfügung.

Ich verabschiede mich vielleicht nie von dir,
ich finde dafür keine Worte.
Es wurde dafür noch kein Wort kreiert,
noch keines erfunden.
Passe auf dich auf, sage ich dir,
oder bis irgendwann
in einem anderen Augenblick,
oder ich sage dir es geht dir besser ohne mich.
Aber ich habe noch Apfelblüten im Haar
und der Wind spielt noch mit den Blütenzweigen 
an unserem Baum.

Ich bleibe,  eine Weile oder eine Ewigkeit
setze mich hin ins Gras
und denke:
Ohne Flügel,
kann man nicht fliegen
Und wie kann es regnen
ohne Wolke?

Was wäre ein Abend 
ohne Sonnenuntergang?
Ohne Tränen gibt es kein Weinen,
was wäre ein Meer ohne Wellen,
ein Sommertag.ohne Sonnenlicht ?

Was würde ich sein ohne Gedanken,
ohne Worte, ohne Sehnsucht, ohne Traum.
Was wäre ich
ohne Himmel über mir 
ohne Liebe in mir
und ohne Unendlichkeit unter mir?





samedi 26 juin 2021

Es ist leicht mir zu sagen ich liebe dich

 E
s ist mir leicht zu sagen
-Ich liebe dich-
wenn der Wind mein Flüstern
in ein Liebeslied verwandelt.
Ich kann mich in den Hoffnungen verstecken
an der Schwelle zur Nacht.
Ich vermisse es manchmal
dir zu sagen, dass ich dich vermisse.
Aber es ist einfacher für mich zu schweigen,
so sehr meine Herzhäute schmerzen
wenn sie sich dehnen vor Sehnsucht nach dir.
Ich fühle mich gut hier mit dir
im Schatten des Zufalls
Ich habe so viele Augenblicke gesammelt von uns
wie Samen seltener Blumen.
Ich teile alle Augenblicke durch zwei.
Es ist Frühling mit dir und Sommer,
irgendwann wird es herbst sein und Winter mit uns
im Regen, in der Sonne, im Nebel und und im Schnee,
im Flüstern und in der Nacht.
Es ist leicht mir zu sagen 
- Ich liebe dich-
Ich weiß wir sind näher uns
im flüsternden Wind
und im Lied.


©Émilia


vendredi 25 juin 2021

Das besondere Halten ist das Händehalten

 

Je porte

 
J
e ne quitte personne
Les personnes me perdent.
Quand je sens que rien ne nous unit, 
rien ne nous est commun,
rien n'est en harmonie....
je respire et me retire.
Discrètement,
sans rien dire ni prévenire,
avec le sourire.
J'ai pris d'autre chemin.
Mais sachez,
que toujours je vous ai aimés.
Je porte ton coeur avec moi.
je le porte dans mon coeur.


©Émilia

lundi 21 juin 2021

Liebevoller Gedanke (summarium)



(Summarium von gestern)

Liebervoller Gedanke.
Zu Beginn des Tages fallen zitternd
tausende Sterne aus seinen Erinnerungen 
und tausende Sonnen gehen auf ... 
Eine Möwe schreit an seinen Schläfen
und aus seinen Augen fließen große Meere und Ozeane ... 
an seiner Schultern kräuseln sich schäumende Wellen zu Flügel 
und im Flug folgt er seinen Gedanken von gestern ...

Zu Beginn des Abends fällt aus der Stille ein Lächeln, 
schmerzende Sehnsucht legt sich in sein Herz. 
Doch die Erinnerung küsst hauchzärtlich sanft seine Schläfen, 
und in seinem Augenmeer badet ein lächelnder Engel ... 
Auf seinen Schultern ist wieder Frühling, 
und am anderen Ende des Wunders findet er seinen Traum von gestern ...

Und zu Beginn der Nacht, aus Gebeten, 
wird Gott erschüttert und tausende Welten werden geräuschvoll geboren ... 
seltsame Geschichten verlieren sich an seinen Schläfen, 
ein Wunder legt sich auf seine Augenlider ... 
er schneit wieder auf seinen Schultern mit Engelsfedern 
und - im Traumflug findet er endlich wieder seine Liebe ...
nur für einen Traum.

Zu Beginn des nächsten Tages 
lösen tausende Morgenröte den Traum auf
und tausende Sonnen wie tausende Lächeln wärmen ihn.
Die Engelsfedern schmelzen auf den Schultern
Sein Augenmeer ist still und ruhig
und der Himmel spiegelt sich darin.
Die Sehnsucht küsst sanft und hauchzärtlich seine Schläfen
Dann fällt ein Lächeln auf die Erde.
Noch eines und weitere Lächeln fallen.
Wie viel Leben .....im Heute.


©Émilia


dimanche 20 juin 2021



Die süßenden Träume sind die kürzesten, als ob das Leben uns selbst im Unterbewusstsein beigebracht hätte, dass Glück vergänglich und daher noch schöner ist. Und in diesem Traum liebte ich dich so sehr wie nie zuvor, und für einen kurzen Moment lernte ich fliegen. In jenem Augenblick mit dir  habe ich alles um mich herum vergessen.
Das Wissen, dass ich einmal etwas so Perfektes hatte und dass das Leben es mir genommen hat, ist zu schmerzhaft und ich wage es nicht, es zu denken, aus Angst, ich höre auf zu atmen. Deshalb ziehe ich es vor, dich als Traum zu betrachten, dich nicht zu denken um dich zu vergessen, dich der mein Herz einmal geträumt hat.


Menschen sterben nicht. Sie ziehen nur um zu den Sternen, in unsere Herzen, in unsere Gedanken. Wenn wir sie sehr vermissen, schließen wir die Augen und sie sind bei uns. Sie setzen sich auf unsere verwitterte  Sehnsuchtbank vor unserer Herztür, oder auf die alte Gedankenbank in unserem Gedankengarten und hören uns wortlos zu. Und manchmal fühlen wir sie im Wind der unsere Haut leicht berührt, oder unsere Haare zerzaust.

©Émilia

la femme est un ange


 De tous les ennemis des femmes, je vous dis que les pires sont ceux qui insistent sur le fait que la femme est un ange. Dire que la femme est un ange, c’est lui imposer, de manière sentimentale et admirative, tous les devoirs et se réserver pour lui-même tous droits ; c’est présupposer que sa spécialité est l’annulation de soi, la résignation et le sacrifice ; c’est lui suggérer que la plus grande gloire d’une femme, son plus grand bonheur, est de se sacrifier pour les personnes qu’elle aime. C’est à dire qu’elle répondra à l’absolutisme avec soumission, à la brutalité avec docilité, à l’indifférence avec tendresse, à l’inconstance avec fidélité, à l’égoïsme avec dévotion.

 Nous savons, tout n'est pas supposé devenir quelque chose de beau et de durable dans la vie.


Was soll ich schreiben?

Zu meinen Füßen liegen die Gedanken in Wellen
wie die Gezeiten im Meer.
Was soll ich über mich schreiben?
Über das Gestern, das Heute? 
Das Gestern - hat sich schon in Erinnerungen gehüllt,
oder in Nebelwänden versteckt 
und zeigt sich manchmal augenblicksweise,
oder aber es ist schon längst in Vergessenheit geraten.
Soll ich über meine Farben schreiben? 
Ich bin voller Nuancen von Pastell bis Intensiv
Alles was ich fühle und denke hat seine Farben
Manchmal trage ich an kalten Abenden einen geblümten Schal
und an warmen Tagen feine weiße Spitze.

Ich war ein lang gehegter Traum.
Soll ich diesen Traum in eine Poésie schreiben?
Soll ich mich singen? 
Mich in Verse und Strofen und Fragmente zersplittern?

Soll ich mich in ein Lied schreiben? 
In Noten?
Ich habe viele Notenschlüssel und Noten schon verloren
Ich würde mich in  Erinnerungs-Akkorden verlieren.
Ich kann weder Troubadur noch Muse sein.
Selbst in gewählten Rhythmen, kann ich mich nicht singen.

Und dann... was soll ich schreiben?
Heute schreibe ich mich
mit all meinen Unstimmigkeiten.
Die Spitze eines Gedanken
formt Salzworte in einer Träne
und mein Herzmeer ist stürmisch und wild und salzig
Ich höre gerne meine Musik,
aber manchmal möchte ich nur ein Lied hören
dass mich nicht an meine Farben, an meinen Träume an meine Gedanken erinnert
und erst recht nicht an Liebe.
Doch heute möchte ein Gedanke sein,
aber einen mit einer Calligraphiefeder an der Spitze
der Worte nur mit viel Liebe darin schreibt,
oder ein Lied aus Herznoten und Hoffnungsnoten.
Abwechselnd leise, fast flüsternd, dann laut wie ein starker Herzschlag
von Leben und Liebe erzählt Augenblick für Augenblick.


Le secret de l’existence

Un jour je t’inviterai au coeur des nuits sans lune
ecouter le chant de la terre
on l’entend les soirs d’été,
frémir des soupirs dans la nuit
et répondre au balbutiement des matins d’hivers,
des caresses solaires.
Un jour je t’inviterai
et nous partagerons aux murmures de l’amour
entre deux longs silences
le secret de l’existence.
Viens avec moi, je t'emmène dans mon rêve.
Dis-moi tous tes silences que je sache ton cœur.

©Émilia

Je suis

Je suis la dangereuse et la très douce.
Celle qui tourbillonne mais ne change jamais.
Je suis la puissance et l’innocence,
la tempête et l’embellie.
Le printemps tenace et le sang sur la neige.
L’amante aux gestes lents, aux yeux plein de lumière.
La clémente et la très lointaine.

Je bouscule tous vos plans d’un grand rire,
j’éparpille vos lois
et en tremblant je vous offre une rose.
Je suis la nostalgie au fond de votre cœur.
Je vous attends depuis l’aube du monde,
 je veille sur chaque heure de votre sommeil.

C’est mon sourire
qui vous a portés jusqu’à ce jour
et qui vous fait croire en la vie.
Je suis votre destin, je fais tourner la roue.


Je suis, ce que je suis. 
Je vaux, ce que je vaux.
Mais qu'importe, 
je vais dire ce que j'ai à dire,  
je vais faire, ce que j'ai à faire.
Ce sera peut-être pas parfait, mais ce sera ! 
©Émilia

samedi 19 juin 2021


Mein Herz seufzt.
Die Spuren deiner  graublaufarbenen Tränen.
-wie aufgewühltes Meerwasser-
berühren meine Herzhäute
wie Schmetterlingsflügel.
Was ist wenn ich ein Schmetterling bin?
Depuis trop longtemps, 
nous avons été séduits par un chemin 
qui ne nous conduisait pas à nous-mêmes. 
Pendant trop longtemps, 
nous avons dit oui alors que nous voulions dire non. 
Et depuis trop longtemps,
nous avons dit non 
alors que nous voulions désespérément dire oui…. 

Lorsque nous n’écoutons pas notre intuition,
nous abandonnons nos âmes. 
Et nous abandonnons nos âmes 
parce que nous avons peur 
si nous ne le faisons pas, 
les autres nous abandonneront.
Éteignez le monde, 
ses voix, ses catastrophes. 
Donnez-moi le coucher du soleil, 
faites-le maintenant. 
Puisse-t-il durer un temps infini, 
que son silence et ses couleurs 
donnent la paix à l'âme,
aux battements du cœur .. aux pensées.

©Émilia

Verspielter Gedanke

Man freut sich auf die nächste Zeit wie ein Küken, das sich vorbereitet aus dem Ei zu schlüpfen.

Sehe, hier werde ich meine Flügel entfalten und in die Welt strecken. Zuerst der eine, dann der andere. Und hier an dieser Linie, die ich mühsam mit dem Schnabel in meine Schale gezeichnet habe, wede ich meine Hülle sprengen und mich enthüllen.
Niemand weiß, wie sorgfähltig man sich auf das Leben vorbereitet. Nur die Sonne, der Mond und die Sterne strahlen auf das Schalengewölbe und dann sieht man sich wie in einem großen Spiegel.
Man lächelt, wenn Träume einem über die Stirn rennen und in den Mundwinkeln geht die Sonne oder der Mond auf und unter.
Ich werde für jemanden das Besondere sein, sage ich lautlos und schlafe glücklich in den Armen eines ungeborenen Augenblicks.

©Émilia

E
in Gedanke ist wie eine Wolke.
Sie verliert sich im Blau des Himmels

©Émilia

 In einem Lichtfaden
tanzen Staubfäden
um das Licht im Faden
spielt der Staub im Licht.

Das ist es:

Es ist nie zu spät
im Staub den Faden zu finden
dann das Licht
und dann die Welt in einem Lichtfaden.

Ich mag Menschen 
die Augenblicke sammeln, 
um daraus die Unendlichkeit zu flechten.

©Émilia

Du

Du wiegst mein Herz
wie der Mond das Meer wiegt
als großes gelbes Licht
voll mit Liebe.
Zusammen sind Mark und Knochen und Fleisch und Seele. 
Mit Höhen und Tiefen 
und der dazugehörigen Liste von Eigenschaften. 
Wir lieben das Leben, 
sind euphorisch wenn das Glück uns umarmt 
und melancholisch und traurig, 
wenn das Unglück uns umwirft

Ich mach den Anfang, du das Ende.
Dazwischen machen wir alles gemeinsam

©Émilia

Elle

Elle est restée là au milieu du poème
comme au centre d’une île
à manger la lumière
comme on mange à pleine bouche
les fruits mûrs de l'été
et ceux au soir des râles.
À manger la lumière
et sa pulpe,
sentir le jus dans la gorge
comme un sirop de vie
et mordre dans ses éclats
jusqu'au noyau
jusqu'à l'amertume
sans regrets.
Elle s’est tenue assise dans l’été pourrissant
comme les figues du jardin
à dévorer la lumière des mots
et puis les mots d'absinthe du poète
jusqu'au frémissement de l’aube
jusqu’à la nausée
à voir mourir le jour et la dernière églantine.
Tu sais toi, tout ce que l’on peut trouver
dans la chair des mots et celle de la mer.
L’éternité dans une étreinte. 

©Émilia

mein Herz wird leer sein von dir

Die Spuren deiner Schritte
waren vor einem Augenblick
doch noch so lebendig, noch so tief
Sie verlieren sich in diesem Augenblick
im silbergraufarbenen Sand…
Der Sand verliert sich
in einer Welle
die das Meer schäumend über den Sand wirft,
wie eine meerblaufarbene flauschige Decke
und bedeckt das Parfüm
einer vergeblichen Liebe mit Meeresduft.
Nur noch einen Augenblick,
nur noch einen Wellenschlag
und das Meer nimmt seine Muscheln zurück
und mein Herz wird leer sein von dir.

 ©Émilia (12. Juli.2009)