mercredi 31 mai 2017

Heute Nacht
vor 2 Jahren
gab ich dir den Ring zurück.
"Ich halte mich an das "Für immer" schriest du mich an.

Heute vor einem Jahr
sagtest du
"du fehlst mir immer mehr."

Heute am letzten Tag im Mai
legtest deine Hand auf meine
Küsst mich verliebt und ich küsse dich verliebter.

Nächstes Jahr im Mai
werde ich immer noch Sommersprossen auf deiner Haut zählen.
"Es sind zu viele, du kannst gar nicht mehr aufhören zu zählen," lachst du.
"Wenn ich sie alle gezählt habe?"
"Es gibt doch eh immer neue."
©Émilia Rennart
Und so still liegt der Fluss in seinem Bett
ahnt unsere Nähe,
spürt unsere Liebe,
wir atmen den lauwarmen Abend,
lauschen die Stille des Wassers.
Diese Zärtlichkeit
kein Wort darf sie durchbrechen
und kein Kuss.

"Die Sonne geht unter", sagst du.
und als der Himmel sich abendrotfarben färbt.
Im Spätrot
umarmen wir uns unter diesem Himmel,
synchronisieren unsere Herzschläge.
"Ich liebe dich" flüsterst du.
Meine Lippen schmecken deinen Kuss.
"Ich liebe dich" sage ich leise.

Und ich fühle nicht diese Art Liebe die mich zerreißt,
wie Rodin's Liebende sich aneinanander klammern
um sich nicht gegenseitig verlieren.
Ich fühle das tiefe vorfreudige Vermissen,
den Gleichklang.
Herz an Herz
Atem an Atem.


©Émilia Rennart

dimanche 28 mai 2017

Wir sind Liebe.

Ich schreibe über Liebe, ich rede über Liebe, ich gebe Liebe, ich empfange Liebe, ich sehne mich nach Liebe und ich habe Liebe. Und diese Liebe, in der ich dich vermisse, in der ich mich um dich sorge, die Liebe die ich mit dir teile und Liebe in der wir Tag für Tag näher zusammen rücken, diese Sehnsucht, die ich verspüre, wenn du nicht da bist und ich über uns nachdenke. Das Gefühl  ist wie Hintergrundmusik vorhanden und es begleitet mich mal leise, mal laut, wie Hintergrundmusik nun mal ist.
 Aber ich bin nicht einsam wenn du nicht da bist, auch fühle ich mich nicht allein, es ist auch keine traurige Sehnsucht ohne Ziel, eher ist es eine Kraft die Hoffnung gibt immer das Ich zu öffnen und empfänglich zu sein für das “Wir”. Denn “Wir” sind Liebe Liebe  in ihrer ganzen Vielfalt und Größe.


Und ich stehe hier,  hoffend dass diese Sehnsucht mich bewegt und mit nimmt zu diesem “Dir”, “Wir”, “Uns”.  Aber gerade weil ich es fühlen kann, weil ich hoffe und weil ich sie spüre, diese Liebe, dieses “Wir”, schreibe ich weiter über Liebe, rede ich weiter über Liebe, gebe ich weiter Liebe, empfange ich weiter Liebe, werde mich weiter sehnen nach deiner Liebe und du wirst weiterhin meine Liebe haben. Diese Liebe werde ich Tag um Tag in mir tragen. Diese Tag um Tag weiter zu dir tragen. Um immer wieder zu erkennen, dass “Wir” Liebe sind, sie spüren und leben können, in ihrer ganzen Größe.

©Émilia Rennart

mercredi 24 mai 2017

Du bist der Richtige für mich.
Ich weiß es und ich fühle es.

Mag sein, dass es nicht alles perfekt ist
aber es ist wie es ist
und es ist schön.
Es ist unser Perfekt.

Eine Krise zu überleben
ist Liebe.

©Émilia Rennart
Was ich dir bis nie sagte:
Ich liebe deine Notizen
die überall herumliegen,
damit ich sie finde.

Wenn du einen Tag
keine Notiz an der Kaffeemaschine klebt
oder in der Espressotasse steckt
vermisse ich dich.

Das ist neu
und du weißt schon
die Kammer unter dem Schlüsselbein
Das Fenster ist offen
und die Sonne in dir
ist Liebe

©Émilia Rennart
Suche mich
in der Stille der Nacht
in meinen Träumen
im Resonanzkörper
meines Ichs

Küsse mich aus dem Traum,
küsse mich wach
ich tanze mit dir auf den Saiten
deiner Sinne

©Émilia Rennart
Ich denke dich
meine Tage beginnen mit dir.
Ich fühle deinen Atem
auf meiner Haut,
ein Kuss der meine Lippen streift .
Ich fühle die Wärme in deinem Blick,
wenn du mich ansiehst
und die Liebe in deiner Stimme
wenn sie flüstert
"Ich Liebe dich"

Dann möchte ich bei dir sein
in deinem Ich
in deinen Gedanken
um zu fühlen
wie sich der Tag dir öffnet,
als gäbe es keinen weiteren Tag.

Meine Nächte
beginnen mit dir.
Ich fühle das Knistern meiner Haut
unter deinen neugierigen Fingern
Chaos und Hingabe.
Das flüstern in einer gemeinsamen Sprache
Zwei Flüsse die ins Meer fließen.
Brückenzerbrochen
wüten sie gegen alle Sinne
Sturm und Wellen brechend
schwimmen wir herzwärts.

Dann möchte ich
bei dir sein
in deinem Ich, in deinen Gedanken
möchte fühlen
wie sich die Nacht in deinen Händen entfaltet
als gäbe es keine weitere Nacht

©Émilia Rennart


lundi 22 mai 2017

Geh dort hin
wohin der Weg dich führt,
wohin dich die Gedanken tragen,
dort wo dein Morgenblick dich hinzieht.
Du wirst mit dem Herzen getragen,
dort wo du schutzlos und verletzlich bist
unter feinen Rippen
zusammengerollt.

©Émilia Rennart

dimanche 21 mai 2017

Kein einziges Mal
habe ich es im Traum besucht -
das Schloss im Himmel
wovon man mit als Kind erzählte
das mich in den Schlaf sang
das mich als Kind lehrte
was Liebe ist,
wie sich Einsamkeit anfühlt,
und Sehnsucht.
Sehnsucht nach dem Besonderen.

Und dann traf ich dich.
Wir legten uns,
wie in der Legende
sich zwei Freunde
Steine oder Bonbons auf die Bank an der Straßenecke legten,
winzige Zeichen, wenn unsere Wege sicht kreuzten,
und wussten ohne Worte
wir sind für einander da.

Du lehrtest mich wie Liebe sich anfühlt,
und Einsamkeit und Geborgenheit
Du zeigtest mir, dass das Besondere
nicht zu finden ist.
Man muss es Kreieren

©Émilia Rennart





Ich bleibe für immer Kind
auf dieser Erde
und zähle Blüte für Blüte
bis ich sterbe

Dann zähle ich die Sterne
im Nachtstaub des Himmels über der Erde
und bleibe immer noch Kind
aber eines der Sterne

©Émilia Rennart

samedi 20 mai 2017

Wäre ich der Kern eines Apfels
würde ich keimen
in deiner hohlen Hand.
Du wärst die Erde
und ich würde wachsen als Baum.

Wärst du ein Meer
wäre ich deine Gezeiten.
Du wärst der Strand
ich würde dir Sandburgen bauen.

Wärst du ein Vulkan
wäre ich Glut und Feuer
Du wärst Lawa und Asche und Magma
Ich würde aus dir ausbrechen.


©Émilia Rennart

vendredi 19 mai 2017

Fragile Momente

ist über Amazon, kobo, i Tunes, Thalia und Google play erhältlich

Buch 2. zum Blog

Ars amandi
Du hast heute Nacht
deine warme Seele um mein Herz gelegt,
hast mich zugedeckt mit deinem Ich.
Die dunklen Töne
eines Albtraumes
sind wie ferne Donner verklungen.

Und ich legte mich leise
in deine Arme
schließe die Augen,
als deine Finger sich in meinem Haar verstecken
dein warmer Atem meine Wange streift
bis dein Mund meine Lippen findet für ein Kuss.

Unter meinen Fingern hebt und senkt sich dein Brustkorb
Unter deinen Händen
mein Beben und Biegen dir entgegen
ein lautes erwidern deines ebenso lauten Sehnens.

Wir gehen eineinander auf
sind Resonanz und Sehnen und Körper.
Wir lieben uns lachend
weil wir uns in unserem Ich berühren.
Frequenzen aus dem Ich
die selbe Melodie
in vielen Variationen
bis wir uns gemeinsam verlieren.
Finger die am Laken reißen
leise Schreie die die Nacht durchbrechen
verstummen unter Küssen.
Wir fallen in die Liebe
tief
ich fühle mein Herz
wie es feine Haarrisse in meinen Rippenbogen schlägt
im Feuer
in der Lawa
im Staub.

Wir sammeln uns ein Kuss um Kuss.

Der Schlaf weicht aus den Augen.

©Émilia Rennart

jeudi 18 mai 2017

Dein leiser Atem
bedeckt sanft die Nacht
eine süße Schwere entfaltet sich über uns.

Dein Mund auf meinem Haar,
mein Mund an deinem Hals.
Schlafküsse
In dieser Zärtlichkeit
murmeln wir im Schlaf Worte.

Es spricht die Nacht
was der Tag denkt.
Was der Tag nicht sagt wenn es laut ist.

Worte die bin in den Tag klingen werden
bis sie der Tag mit anderen Worten bedeckt.

In der Stille der Nacht sind sie wieder da
murmeln wieder im Schlaf
©Émilia Rennart

mardi 16 mai 2017

Urlaub bis Montag den 22. Mai 2017
Lege eine schützende Decke über uns
damit sie uns schützt.

In deinen Armen zu schlafen,
deinen Herzschlag an meinem Ohr fühlen, 
der Melodie deines Herzens lauschen
fühle ich mich geborgen.

Lass uns 
Träume entwirren mit unseren Händen
lass uns den Augenblick um eine Ewigkeit erweitern.

Lass uns Gast sein in unseren Ich
du in meinem,
ich in deinem.
Lass uns all die Dinge sehen was wir uns nicht trauen zu erzählen,
was in uns vorgeht.
In dir, 
in mir.
Wir kennen unser Liebegesicht,
wir kennen unser Traurigkeitsgesicht,
wir kennen unser Sprachlosgesicht
wir kennen unser Orgasmusgesicht
wir kennen unser Müdegesicht,
wir kennen unser Schlafgesicht
wir kennen den Klang hintern unseren Worten
die Musik 

Lass diese Musik einfließen in unser Ich.
Lass uns sie Stille lauschen die uns umgibt
lass uns nichts verpassen.

©Émilia Rennart.


dimanche 14 mai 2017

Gedanken zum Muttertag



Ich sehe dich lachen und ich sehe dich auch weinen. Ich sehe dich atmen und ich sehe auch, wie du aussahst, als alles Leben aus dir weggeflogen war um als Seele den Himmel zu finden.

Heute wenn ich anrufen würde, würdest mich sicher fragen, wie es mir geht und ich würde dir sagen, dass es mir gut geht. Und ich weiß nicht wie du dich heute fühlen würdest ohne dein Kind. Für dich waren wir dein Kleeblatt. Und da ein Blatt fehlt hättest du es heute mehr vermisst als die anderen zwei.

Ich erinnere mich noch genau, wie du bei unserem vorletzten Treffen sagtest. "Du wist nie erwachsen werden. Es liegt in deiner Natur wie ein wildes Kind su sein."

Aber ich komme klar. Ich bin erwachsen. Zumindest sind meine Probleme die eines Erwachsenen. Du würdest erkennen, dass ich es nie sein werde, jedenfalls nicht ohne dich. Und manchmal verliere ich mich und ohne dich finde ich nur schwer nach Hause.

Aber ich komme klar. Ich weine noch um euch, aber nur heimlich. Du würdest es bestimmt sehen. Und du wüsstest auch es auch fühlen, wie sehr wütend ich war, als irgendein Gott, über unsere Köpfe hinweg, entschied, dass du gehen solltest. Niemand hat uns gefragt, ob es an der Zeit war. Es wäre nie an der Zeit gewesen, wenn es nach mir ginge. Doch es geht nie nach mir.


Aber ich komme klar.


Ich komme klar.


Vielleicht verstehst du jetzt auch, weshalb ich dich nur ungern besuchen komme, dort, bei der Erde, wo das, was von dir übrig blieb, in dem kleinen Gefäß liegt, gemeinsam mit der Puppe von Oma, die mit dem roten Samtkleid und dem Eisbären von mir, den ich dir mal zu Weihnachten geschenkt habe. Du hattest dich so gefreut.


Du warst immer so fragil. Ich hätte mehr tun müssen, um dir zu helfen. Selbst bei unserem letzten Treffen tat ich es nicht. Sie haben dir die Haare offen gelassen. Auf deine Haare warst du immer schon stolz, wie auf deine vielen Hochsteckfrisuren die du immer trugst. Ich kann gerade mal einen Zopf flechten, und kann kaum die Strähnen bändigen die sich nach kurzer Zeit aus dem Gewühle lösen. Aber ich war so gelähmt, bitte versteh das. Denn du warst es, die da lag und doch warst du es nicht mehr.


Ich würde dir so viel erzählen, könnte ich nur kurz mit dir persönlich reden. Ich muss nun aufhören, denn die Tränen, die da nicht sein sollten, regnen auf die Tastatur.


Ich liebe dich


Émi

Lass mich schweben
auf einem Meerbett,
mit den Wellen tanzen,
mit den Wellen gleiten
Wellen die mich tragen
um am Ufer zu schlafen
in deinen Armen
die mich umschlingen und betten.

Lass mich schwimmen
dir entgegen bis ich sinke
und in deinem Ich
mein Haus finde.

©Émilia Rennart

samedi 13 mai 2017



I love it when we are joking and teasing each other. When you’ve got that half-mocking half-stern look in your eyes and when I know that one single word from me can tip the scale to each side. Either we’ll be resolving into helpless laughter, clutching our stomachs because they start to ache, or you’ll get upset. You’ll close up again and I know I have missed another chance to experience the beauty of your laughter.

And I love you for that because it teaches me to act carefully whilst being with you. But when you’re laughing, I can finally breathe, knowing you’re safe for the moment.

And I love your laughter when you’re truly not holding back anymore. When your eyes are sparkling and your joy seems to be pouring out of you. Those are the moments I feel most in love with you.