mardi 20 août 2019

Der Duft der Seerosen



Ich
ohne Traum,
mein Herz
-ein Vogel mit gerupften Federn-
Hände haben mich entwurzelt.
Nein, ich bin nicht laut,
ich erfülle nur kein Glück .
Nur das Flattern meiner Herzhäute
im Wind ohne Himmelsrichtungen,
durchbrechen meine Stille.
Meine Wangen sind tränennass
und meine unter meinen Schulternblättern
sammelt sich ein salziger See.
Kein Lebensraum für Seerosen.

Mit lächelnden Sonnenfeuerfackeln den Mundwinkeln
zünde die Mohnblumen an
wie rote Kerzen
im blauen Korblumenfeld
der Stille.
Und dann im Abendrot
ein paar Herzgedanken
und die Vernunft
rieten mir:
"Sieh, dein Mädchen ist noch so klein,
wie ein kleines Sternchen
mit dunkelhonigfarben Haaren,
mit großen lächelnden Rehaugen
und rosafarbenen, zarten Blütenblätterwangen.
Wovor hast du Angst?
Seine Welt ist noch nicht groß,
sein Universum ist noch ein Puppenhaus.
Es kennt noch nicht einmal,
Dornen aus fremden Augen,
keine traurigen Worte bringen es zum weinen
keine messerscharfes Wort der Welt, tut ihm weh."

Ich nahm es dann in meine Arme,
hob es hoch und drückte es an mich
und flüsterte ihm:
"Vergiss nicht den Duft der Seerosen
die Fragilität der Blüten
und die willensstarken Wurzeln
die dich halten werden."
Seine Augen blickten mich rehverwundert an,
sein Haar schüttelte dunklen Honig
über meine Schulter
und sein rosiger Mund
schenkte mir das schönste Lächeln.

Dann erlischt das Abendrot
zitternd wie ein Kerzenlicht.
Mein Herz findet den Weg .....


©Émilia







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