dimanche 27 août 2017

Grün







Bevor Wände und Dach ein Haus wurden,
bevor eine Wandöffnung Tür und Fenster wurden
standen hier ein paar Bäume
war hier ein verwilderter Garten.
Das sagen Nachbarn.

Irgendjemand hat sich hier gefreut
Auf das Echo des Schlüssels im Schloss
Ein wundersamer unvergesslicher Klang.

Irgendwann wurde es still,
und es ist so
als würde ein Vogel sein Nest verlassen
und nie mehr mehr zurückkehren
Dann stand das Haus einige Zeit leer
und die Leere und die Stille waren Freunde.

Um hier her zu kommen
musste ich loslassen.
Wie ein Vogel sein Nest verlassen.
Und ich fand dieses Nest
Stille und Leere
haben jetzt einen Klang

Ich habe in mir
eine Melodie für dieses Nest.
Ich habe Worte für diese Ballade.
Ich habe eine Gitarre für die Noten.

Und du singst dieses Lied
an meinem Fenster als Serenade
wenn ich mal wieder nicht einschlafen kann.
Es gibt viele Arten von Sehnsucht.

©Émilia


Radtour Frühnebel.



















Ich beobachte den Regen wie er fällt
und sich spiegelt im fahlen Licht der Laterne
sich dann im nassen amorphen Asphalt verliert.

Ich erinnerte mich wie ich mich in dich verliebte
wie ich mich in dir verlor.

Ich beobachte die Regentropfen
wie sie fallen
und meine Haut küssen.

Ich fühle deine  Küsse auf meiner Haut.

©Émilia



samedi 26 août 2017

Tu es
dans tous
mes mots.

Et dans
tous mes
silences…

©Émilia
Je rêve que nous sommes des papillons n’ayant à vivre que trois jours d’été. Avec vous, ces trois jours d’été seraient plus plaisants que cinquante années d’une vie ordinaire.

©Émilia

Poème pour ....

Cést la vie, mais je suis pas d'accord.
©Émilia
Tout est en désordre. Les cheveux. Le lit. Les mots. La vie. Le cœur.
©Émilia

vendredi 25 août 2017

Instantanée


Viens, reviens danser avec moi comme les rayons du soleil et chasse les ombres.
 ©Émilia
I love you in the moonlight
and
I love you in the daylight
I decide
that light
was invented to illuminate you.

I love you

©Émilia
Wir brauchten keine Musik
als wir über den feinen Sand
am Flussrand  Hand in Hand schlenderten.
Die Wellen rauschten auf uns zu
bevor sie sich an den Felsen brachen.
Wir blieben stehen und lauschten
den Wellengesang
und ich wollte Worte finden für diese Ballade.

"Hörst du?
Wir sollen Morgen wieder kommen singen die Wellen."
Deine Lippen streifen küssend mein Ohr.
"Aber ja. Ich werde wieder kommen.
Ich liebe dieses Wellenrauschen."

Aber ich liebte dich

©Émilia





Always, when I think of you
I think of love
©Émilia
Es gibt einen Ort
in einem leeren Himmel
wo Sterne keine Angst haben zu explodieren
um diese Endlosigkeit mit Liebe und Leben zu füllen.
Da wo Sonne und Mond sich begegnen
und gleichzeitig nebeneinander liebend sich zeigen.
Wo Meteore ihr ZuHause in einer Konstellation finden.
So gibt es einen Ort
wo wir uns finden.
Wo wir uns bei jemandem zu Hause fühlen

©Émilia



Manchmal hört man auf zu hoffen, dass etwas Besonderes geschieht.
Es gibt keine Feen und man hat im Leben keine drei Wünsche frei. Zumindest ich nicht.
Es geschieht nichts. Und der Alltag ist heftig, man vergisst an das Besondere zu denken, sich nach dem Besonderen zu sehnen.
Man findet sich oft damit ab, da man ja "alles hat" und dafür sollte man so wie es ist dankbar sein.
Und auf einmal scheint das Besondere erreichbar. Und dieses Besondere ist ein Geschenk.
Man sollte sich vom Alltag einen Tag Urlaub nehmen, um dieses Geschenk zu genießen.
Und dann geschieht etwas und hat das Besondere um sich herum. Tag und Nacht. Jeden Augenblick.
Es reicht nicht sich ab und zu einen Tag Urlaub zu nehmen. Es reicht nicht.
Das Besondere darf nicht zu Selbstverständlichkeit werden. Das Besondere verschwindet im Alltag. Die Wissenschaft kennt das Verschwinden.
In der Medizin kennt man das Verschwinden.
Im Leben löst so sich einiges in Luft auf. Wissen wir wann die Liebe im Besonderen verschwindet?
Selbstvertändlichkeit tötet die Fähigkeit das Besondere in dem Menschen zu sehen, die Liebe zu fühlen.
Irgendwann trennt man sich weil man das Besondere als alltägliche Begleitung sieht.
Nur manchmal hat man Glück im Leben. Ich ganz selten. Dann bekommt man das Besondere zurück. Das besondere Glück. Und die besondere Liebe.

©Émilia

Was würde man tun, wenn das was einem im Inneren ausmacht weggenommen würde?
©Emilia

jeudi 24 août 2017

Ich bin wie der Regen.
Ich falle aus allen Wolken
über dich.
Ich erfrische dich,
ich verletze dich,
ich falle dir vor die Füße
und sickere in den Boden.

Du streckst deine Hände nach mir aus
fängst mich tropfenweise.
Ich lege mich auf deine Haut,
küsse dich.

Du entflammst
und ich werde zu Dampf
habe Atem und Herzschlag und Seele
Ich liebe
ich lebe
und dann steige ich auf
und schwebe auf Wolke neun
trage deine Liebe in mir.

Du bist wütend und stürmst
bis Regentropfen in mir keimen
Der Himmel kann mich nicht halten
und ich falle aus der Wolke erneut zu dir auf die Erde

©Émilia


Ich verstecke meine Liebe für dich
wie ich Tränen verstecke im Regen.

Und ich hoffe du siehst nur den Regen.
Nur die Regentropfen kennen mein Ich.

In den Farben der Regentropfen findest du mich.

©Émilia


mercredi 23 août 2017

Ich bin ein Poème der Erde,
sagte der Regen.
ich falle als Tropfen
auf die Erde und ins fühlbar bodenlose Meer.
Das Meer gibt mich dem Himmel frei.
Der Wind dreht und verändert mich
und doch bin ich der Selbe

©Émilia.


©Émilia 





Ich denke dich
und ein Herz schlägt in c-Moll.
Lege dein Ohr an meine Brust
und du hörst ein Refrain von Mondschein-Sonaten
der an die Rippen klopft
wie an eine verschlossene Tür.

Es ist fast ein Liebeslied
gespielt auf einer C-Gitarre.
Ein Liebeslied für empfindliche Ohren.
Keinen Threnos für eine verlorene Metapher.
Es ist ein Fast-Liebeslied für dich.

Ich singe mich zu dir unter den Bäumen
unter deren Ästen du dich in mich küsstest.
An deren Stamm gelehnt
höre ich deren Wasseradern bis in die Blätter fließen.

Und ich schließe die Unendlichkeit in meine Hand
und die Ewigkeit in einen Augenblick.

Und dann webe ich mein Lied in mein Ich
in vielen Nuancen und Farben,
lege es über mich.
wie Samt.
Und ich denke deine Hand auf meiner Haut

©Émilia





mardi 22 août 2017

Für Immer ist Jetzt.

Manchmal scheint die Welt sich ein bisschen schnell zu drehen und das Chaos wischt mit seinen struppigen Federn über das Leben. Manchmal fühlt man sich. als würde man in einem Zug sitzen auf einer langen Reise ins Unbekannte und hat das Gefühl für einige Zeit irgendwo auszusteigen.
Man schaut aus dem Fenster und erkennt, man fährt durch einen Gewitterregen. Es donnert und blitzt heftig. Vor Angst versteckt man sich hinter dem staubigen Vorhang und betet an irgendeinen Gott er möge den Himmel zähmen. Man verwirft den Gedanken aussteigen zu wollen und bleibt brav in der Ecke sitzen.
Und dann verliert urplötzlich der Donner seine Stimme und die Blitze brechen sich an den Fensterscheiben des rasenden Zuges. Die Regenwolken verziehen sich, als sich das Sonnenlicht sich an ihnen bricht. Man denkt, welcher Gott schenkt einem den Regenbogen über dem Horizont und man möchte auf der Stelle aussteigen und sich an dem Ort zu Hause fühlen.
Der Himmel wird klar und die Wolken ziehen ihr Schäfchenfell an. Und dann singen die Vögel und Bäume blühen wieder. Man glaubt dass die Zeit alles heilen kann.

Man fährt weiter und weiter und fährt durch den Alltag, durch das Leben. Menschen ziehen an einem vorbei wie Landschaften. Einige nimmt man wahr, andere übersieht man und bei einigen bleibt man stehen.
Und es gibt die Menschen in die man sich verliebt, die Menschen die man ins Herz schließt und es gibt den einen Menschen den man liebt. Bei ihm bleibt man.

Für Immer ist Jetzt.


©Émilia



lundi 21 août 2017

Man sagt doch
Haare fühlen nicht.

Du küsstest meine Haare
und die Wärme deines Kusses
legte sich wie eine Umarmung
um meine Schultern.

©Émilia
Im vorabendlichen Schatten
geht ein Traum voraus.
Am Flussufer auf den Felsen
steht unser Bett.

Wenn unsere Liebe beginnt
werde ich dir gegenüber neu geboren
und schenke dir mein Ich.
Und du schenkst dich mir.

Wir schenken uns einander
alles was wir sind
Haut und Haar
Fleisch und Knochen
Flüsse und Herz.

Niemand und nichts ist uns Lehrer und Gott.
Liebe fließt aus dem Ich
Über uns Himmel
unter uns Erde.

Liebend fordern wir die Welt heraus
wir tanzen mit dem Mond und der Sonne
und gewinnen Licht und Liebe
für die nächste Zeit.

©Émilia

Hypnagogie

Heute am frühen Morgen
lange vor Sonnenaufgang
wachte ich auf
wie ein Kokon eingesponnen in deinen Armen.

Unsere Arme und Beine ineinander verschlungen,
unsere Körper Haut an Haut.
Ich liege da im halbwachen Schlummer.
Mit dem Kopf auf deiner Brust.
Aufmerksam lauschte ich deine Herzschläge.
Und mit jedem Herzschlag
mit jeder Antwort
durch Haut und Fleisch und Knochen
entfalte ich mich
zeige dir alle meine Farben.

Und im Schlaf kehre ich wieder zurück
zu dir nach Hause
und werde wieder Kokon.

©Émilia

Oldtimer Ausstellung am Heusenstammer Schloss

























dimanche 20 août 2017





Ich fragte dich vor einiger Zeit:
Wo ist mein Garten?
Wo werde ich Bäume pflanzen
um mein Ich zu verwurzeln?

Einfach deine Antwort
Da wo du dich wohl fühlst.

Welche Farbe werden meine Herzwände haben
wenn ich beginne dich zu lieben?

Deine Antwort ist einfach:
die zartesten.

©Émilia Rennart

samedi 19 août 2017

Eine Frage an die Regentropfen
der tropfenweise an meinen Fensterglas herunterperlen
und die Farben meines Ichs annehmen.

Erzählt mir von euerem Weg aus der Wolke
zu meinen Fensterscheiben.
Was habt ihr gehört, gesehen, gefühlt?
War euer Fallen Haltlosigkeit?
Lacht ihr oder weint ihr?
Ist es euch zu warm auf meiner Haut?

Erzählt mir euren Weg
bevor ihr vergänglich werdet
wenn die Sonne euch auf der Fensterbank
pastellfarben zerbarsen lässt

©Émilia Rennart




Aber so einfach läuft es im Leben nicht. Vielleicht ist es auch gut so wie es ist. Und manche Dinge sollen nicht mehr als einen Moment sein. Diesen Moment ist dann das Besondere.

©Émilia
Ich brauche Musik
für mein Herz,
für meine Sinne.

Ich brauche Musik
die mich durch den Tag,
durch das Leben begleitet.
Ich brauche Musik für die Liebe
für die guten und schlechten Zeiten.

Und wenn der Tag so richtig traurig ist
ist wenigstens Musik da.
Und an der Stelle wo das Lied am schönsten ist
müsste die CD aufspringen
und ich höre nur diesen Moment.
Nur diesen einen schönsten Moment.

©Émilia

vendredi 18 août 2017

Es regnet
und der Sommer weicht auf
zerfließt mohnrot, sonnenblumengelb, kornblumenblau
weizengelb,
verliert sich erdfarben, feldfarben
und löst sich auf
mit dem ersten Tanz der Blätter.
Der Himmel verdunkelt sich
und treibt die Wolken
wie schwarze Schafe vor sich hin.

Ich lehne mich an dich,
bin dir ganz nah.
Fühle deinen Atem an meiner Wange,
deine Wimpern kitzeln meine Schläfen.
Ich bin müde und schläfrig vom vollen Tag.
Deine Hand streichelt sanft meinen Arm.

Ich bin dir heute einen Fragment näher.
Sag mir wie ich dich heute berühren soll.
Ich kann dir nicht versprechen,
dass ich nicht einschlafe.
Du hältst mich warm,
es regnet mich in den Schlaf
der Sommer verliert Farben.
Du bist mir einen Fragment näher.
Und jetzt sind wir Liebende
eine Welt und einen Sonnenaufgang.
©Émilia





Du bist das Sanduhrglas
und ich der Sandsturm in dir.
Hand in Hand
rieseln wir durch die Zeit
In der Liebe sind wir zusammen
endlos.

© Émilia

jeudi 17 août 2017

Wie sich die Liebe doch einnäht,
doppelt und dreifach.
Einmal in die Fäden,
dann in den seidenen Herzstoff,
und dann in den umgelegten Saum in den Herzhäuten.

So ist es auch mit den Gedanken;
sie nähen sich fest
jeden Augenblick einen neuen Gedankenstich
der am Gewebe liebkost oder zerrt.

Und so ist es mit der Liebesinsel,
wenn die Sonne sich ins Meer bettet.
Das Meer und die Felsen fangen Feuer.
Salz und Sand auf der Haut
und Liebe die flüssig wird.

Die Nacht legt die Arme liebevoll um uns
bis wir unzählige kleine Tode sterblich sind
um im Herzstoff unsterblich zu bleiben.


©Èmilia Rennart
Und im Traum trägst mich fort
um mich als zärtlichkeitfarbenes Sandkorn am Strand zu legen
In deiner liebevollen Begleitung
träume ich schön
©Émilia
Den Klang der Stille zu hören
nicht denken, nur fühlen
Hände die sich berühren,
Augen die ineinander versinken,
Herzschlag um Herzschlag
entscheidet sich mehr zu sein

©Emi Rennart
Man liebt einen Menschen, weil man in ihm etwas sieht, das kein anderer sehen kann

©Émi Rennart
Wie kann ein Mensch denn die Wolken mit Nummern versehen? Muss alles seine Ordnung haben?
Und ich wähle Wolke.......DU.....meine Herzordnung

©Émi Rennart
Während ich dies hier schreibe
hoffe ich
dass ich dich fühlen werde
wenn du mich liest.
Deine Blicke auf diesen Worten,
deine Gedanken
die drumherum kreisen.

©Émilia Rennart
Ich könnte hier bleiben und üben,
das besondere Sein für dich
Oder ich lässe es die Zeit machen.
Wir haben viel zu tun
Worte den Gedanken anzupassen,
das Fühlen aufbrechen hören
und immer weiter
üben....das besondere Sein
für einander


©Émilia Rennart

Nur ein Gedanke

Wenn die Stimme eines Menschen dein Lieblingslied wird und seine Augen,dein schönstes Gemälde was deine Augen je gemalt haben ist es.........Liebe?

©Émi Rennart
Jetzt versuche ich den Weg nach Hause zu finden.
Der Donner synchronisiert meine Herzschläge,
der Himmel blinzelt mir zu.
Ich endecke meine Herzenge auf der Angstklala
von 1 bis 10 auf 8
Wo soll ich mich verstecken
wenn die Welt um mich herum unterzutauchen droht?
©Émi Rennart
Legenden besagen, dass wenn man nicht schlafen kann, im Traum einer anderen Person wach ist.
Und manchmal sage ich mir, es sind nur Legenden.
Ich frage mich dann, ob es gute Träume sind.
Wer träumt mich und ob mich jemand außerhalb seiner Träume, auch im Leben haben möchte, oder wieder im Leben haben möchte.
Mich nicht nur in seinem Traum verblassen sehen.
Und dann frage ich mich, ob du überhaupt noch schläfst, wenn du in meinen Träumen herumspukst.
Und ich frage mich ob du dich das Selbe fragst wie ich. Wer dich träumt und wie...
Im Traum verfangen zu sein..... es ist schön. Traumverhangen....

©Émilia Rennart
Mir ist eines klar geworden, es gibt immer etwas was mich Staunen lässt.
Ich nehme wahr
und erkenne mich ein ganzes Stück klarer.
Und ich erkenne bei Menschen ist es wie bei Filmen,
die Grundmelodie höre ich am deutlichsten
©Émilia Rennart
Eine Schutzwand zwischenmenschlicher Herzsubstanz
- Distance -
schützt das fragile Ich

©Émilia Rennart
Und Morgen ist es anders.....
denn manche Berührung hinterlässt nicht nur Fingerabdrücke.
Daneben ist noch etwas anderes.
Etwas was sich noch nicht benennen lässt.
Etwas Unsichtbares.


©ÉmiliaRennart
Deine Sehnsucht, deine Liebe, dein Verlangen, deine Neugier, sehe ich in deinen Augen, fühle ich in deinen Händen, erlebe ich in deinem Kuss, entdecke ich in deiner Kunst zu lieben.

Mit durstenden Küssen,
trinkst du den Nektar
aus meinem ICH.

Durstig nach mehr, immer mehr
küsst meine Liebesquelle
mit einer wilden Leidenschaft
In tausende Honigperlen zerspringe ich,
in mikroskopisch winzige Teilchen
bin ich auf deiner Zunge, in deinem Ich


Die Wurzeln deiner Liebe
bohren sich tief in meine Erde.
Pflanzt Liebe in mein Ich.
Wir sind zwei aneinandergereihte Perlen
die sich gegenseitig schenken.

©Emilia Rennart

Immer wenn es regnet

denke ich dich,
wie du mich ansiehst
mit goldfarbengrünen Augen,
mich liebevoll anlächelst,
als wolltest du die Sonne über die Wolken malen.

Ich denke dich,
wie deine Hand
nach meiner greift,
wie deine Finger
meinen Handrücken hauchzärtlich streicheln.

Ich denke dich,
wie deine andere Hand
mir sanft durch die Haare streicht,
wie deine Finger
einzelne Stränen um sich wickeln.

Ich denke dich,
wie deine Lippen
meine suchen
um mit einem sanftzärtlichen Kuss
das Feuer in meinem Ich zu entfachen.

Ich denke uns
wie wir uns nehmen
und einander schenken.
wie wir uns die Liebe ins Ich pflanzen.

Bei Regen denken wir uns immer
als würde der Regen
Segen für die Liebe bringen.

©Émilia Rennart
Ich habe mich entschlossen hier nicht über Persönliches zu schreiben.

Hier schreibe ich Gedanken und Gedichte. Ich schreibe für einen besonderen Menschen den ich liebe.

Hier schreibe ich als Liebende und als Autorin.

Danke ganz herzlich fürs Lesen.

Émilia




Ich liebe dich
hastig in den Sand gekritzelt.
Einen Augenblick
aus meinem Ich
freigegeben
für die nächste Welle
die kommen wird
um Wort für Wort
ins Meer zu ziehen.

Achte auf die Flut.
Sie bringt dir meinen Liebesbrief.
Die Wellen die an deinem Ufer brechen
geben mein Ich frei
für deine Liebe
Körnchen für Körnchen

©Émilia

I hold him
we need a song
and he says
"We don't need a song.
We are a song."

©Émilia
Er ahnte er würde sie dort finden.
Am Abend unten am Fluss,
wenn die Sonne hinter dem Horizont
in den Fluss fallen wird,
die letzten Sonnenstrahlen
ihre Wangen küssen,
ihre Schultern liebkosen
in einer Umarmung,
und die Wellen sich in ihren Augen spiegeln
und die Sonne noch auf ihrer Haut verweilt,
geht er aus sie zu,
umrahmt ihr Gesicht mit seinen Händen.
Im verblassenden Sonnenlicht
sah er ihr in die Augen.
Es wurde nichts gesagt.
Es wurde gefühlt.
Worte fanden sie nicht.
Der purpurfarbene Horizont
war Leinwand
für ihr unausgesprochenes Gelübte
in der Stille dieser Nacht.

©Émilia



mercredi 16 août 2017

Que nos cuisses enlacées
l’odeur de nos corps sans honte.
Nos bouches infatiguées
et nos sexes qui s’affrontent
Mes seins ton membre dressé
a l’amour qui nous harcèle.
Nos sanglots entrecoupés
que la jouissance appelle.
Notre désir épuisé qui revit sous nos caresses.
Nos chairs
émues de baisers.
Que des doigts plus fiévreux pressent
nos ventres
Enfin soudés à l’aube conceptionnelle
Fassent de ces nuits passées
Un chant
éternel.

©Émilia
Glück ist leise, unsichtbar, nicht fühlbar. Es sitzt schweigend am Küchentisch, wenn du nach Hause kommst, es legt sich neben dich  und wenn du nicht schlafen kannst singt es dir ein Schlaflied. Manchmal zeigt es sich als Schatten im Augenwinkel. Glück ist leise.

Unglück ist laut. Es tritt Türen ein, schüttelt dich durch und nimmt dir weg Menschen, Dinge, Leben.

©Émilia


Die Sache ist die:
dass wir nie richtig bereit sind auf das was kommt. Egal wie sehr wir uns vorbereiten, egal wie viele Gedanken wir uns machen, egal wie viele schlaflose Nächte und zitterne Tage wir haben.
Schlussendlich ändert sich nichts daran, dass alles für uns neu ist.

©Émilia
Eine Symphonie in Sommerfarben
Sonnenlicht pulsiert durch Blumen und Sträucher.
Im lauen Sommerwind
tanzen die Blumen im Morgentauglanz.
Rosen spiegeln ihr Petalenkleid in den Perlen.

Die Bäume neigen sich leicht
über die schmalen Wege.
Der Rasen wiegt sich wie grüne Wellen,
das Gras neigt sich, legt sich auf die Erde.

Nur mit den Zehen berühre ich leicht die Grashalme
Das Grün ist mir heiliges Leben.
Die verwitterte Holzbank
erzählt wortlos von Leben
bestimmt auch von Liebe.

Ich bin glücklich hier fühle ich.
In dieser Stille des Morgens
der Himmel scheint nah

©Émilia






I breathe out
I love you
like a prayer
He cames into my life like music
and his voice was like a familiar song.
I couldn't remember
but each time he smiled
it reminded me of another verse.

Even one the day we met.
I knew he was my favorite love song,
because his melody
was already playing in the wind
for only my soul to hear.

©Émilia

mardi 15 août 2017

Manchmal nachts
wandern meine Hände über dich.
Dann fühle ich die Farben deiner Träume

©Émilia
Eine Wimper
vom oberen oder vom unteren Augenlid
gelöst
Ich weiß es nicht genau
"Du hast einen Wunsch frei," hat man mir erzählt.

Stille

Ich wünsche mir.....

"Du sollst dir was wünschen!" flüsterte mein Herz mit einem Schlag.

Ich wünsche mir ein Liebeslied.

Das ist nicht bescheiden
Es ist viel

©Émilia

nur ein Fragment

Du bist wie der Augustregen
leidenschaftlich stürmisch 
dann sanft und erfrischend.
©Émilia

lundi 14 août 2017

Die Sommerrosen
zeigen ihre karminroten Petalen in der Dämmerung
wie ein Ballkleid für den Baccalauréat.
Wild tanzen sie im lauen Abendwind
Petale für Petale wibrieren
unter den Berührungen des Windes
karminroter Tanz im Passionsfeuer.

Auf der Bank hinter dem Haus
finden wir uns in einem Kuss.
Deine Berührungen sind hauchzärtlichsanft wie die des Windes
meine Haut verwandelt sich in ein karminrotes Feuerkleid
unter deinen Händen.

Lass uns der indigofarbenen Nacht zeigen
was wir können.
Unter dem Erntemond
sind wir reif für die Liebe

©Émilia
Der Morgentau legt sich fein über das Gras
glitzernde Perlen zerbarsen in tausende Splitter
wie sanfte Musik klingen sie unter den Füßen.

Ich stehe unter dem Walnussbaum
er trägt die Früchte
die ein Versprechen für den Herbst tragen.
Du hast Worte in die Tauperlen gewebt
und mich geführt
an unbekannte Orte in mir
du fühlst dich bei mir zu Hause

©Émilia




dimanche 13 août 2017

Heute Morgen, ich sehe dir zu,  du schläfst noch
mit schlafgeröteten Wangen und weicher Haut.
So sanft siehst du aus und hauchzart dein Atem.
Dein flüchtig in den Tag gehauchtes Lächeln
bevor die Nacht dem Morgen weicht.

Ich denke dich
und kann mich gar nicht mehr aus dir herausdenken.
Ich küsse deine Augenlider,
fühle das Heben und Senken deiner Brust
unter meinen Fingerkuppen.
Rhythmisch wie ein bekanntes Liebeslied
dein Beben und Biegen unter meinen Händen.

Du fährst aus deinen Schlaf mit Küssen
über und unter meine Haut
um mehr als Liebe füreinander fühlen
um uns im Gefühl zu haben.

©Émilia





samedi 12 août 2017

Lass uns zurückwandern
zum allerersten Tag.
Erinnern wir uns an die Seerosen am Teich
die uns ihre weißen und zitronengelben  Blüten zeigten.
Die Blätter webten einen dunkelgrünen Teppich über dem See.

Erinnerne wir uns an die pastellgrünen Flecken auf der Jeans
vom Grasteppich am Ufer.
Der erste Kuss der nie enden wollte.
Wir wussten, wir bleiben,
Wir kannten unser Platz im Labyrinth

Erinnern wir uns an das Chaos
deine Ruhe im Wirbelsturm unserer Liebe.
Inmitten des Sturms
hast du ein Feuer entfacht.
Wir haben uns gewärmt bis in die Knochen
bis ins Knochenmark.
An diesem inneren Lagerfeuer
haben unsere Herzen getanzt als gäbe es keinen weiteren Tag für uns.
Meine Hand lag in deiner,
deine Finger malten Herzen auf jede Lebenslinie,
der Ring war zu groß
für meine Finger.
"Deine Hände sind aber winzig," hast du geflüstert.
War meine Liebe zu klein für deinen Ring?
Deine Arme wiegten mich wie ein Kind.
Ich will nie einschlafen.
ich lege noch Reising ins Feuer
wir wämen uns an uns.
Die Seerosen blühen gelb und weiß.
Der Platz im Graß ist unverändert.
Lass uns in einen weiteren endlosen Kuss
die Welt um uns herum vergessen.

©Émilia