samedi 12 août 2017

Lass uns zurückwandern
zum allerersten Tag.
Erinnern wir uns an die Seerosen am Teich
die uns ihre weißen und zitronengelben  Blüten zeigten.
Die Blätter webten einen dunkelgrünen Teppich über dem See.

Erinnerne wir uns an die pastellgrünen Flecken auf der Jeans
vom Grasteppich am Ufer.
Der erste Kuss der nie enden wollte.
Wir wussten, wir bleiben,
Wir kannten unser Platz im Labyrinth

Erinnern wir uns an das Chaos
deine Ruhe im Wirbelsturm unserer Liebe.
Inmitten des Sturms
hast du ein Feuer entfacht.
Wir haben uns gewärmt bis in die Knochen
bis ins Knochenmark.
An diesem inneren Lagerfeuer
haben unsere Herzen getanzt als gäbe es keinen weiteren Tag für uns.
Meine Hand lag in deiner,
deine Finger malten Herzen auf jede Lebenslinie,
der Ring war zu groß
für meine Finger.
"Deine Hände sind aber winzig," hast du geflüstert.
War meine Liebe zu klein für deinen Ring?
Deine Arme wiegten mich wie ein Kind.
Ich will nie einschlafen.
ich lege noch Reising ins Feuer
wir wämen uns an uns.
Die Seerosen blühen gelb und weiß.
Der Platz im Graß ist unverändert.
Lass uns in einen weiteren endlosen Kuss
die Welt um uns herum vergessen.

©Émilia

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