dimanche 10 septembre 2017

Unten am Fluss





samedi 9 septembre 2017

Ich bitte dich um ein paar Augenblicke mehr Zeit.
Lass uns miteinander schweigen
Wir berühren nicht unsere Samthaut,
wir sitzen uns nur gegenüber.
Unsere Augen verlieren sich ineinander.
Du ertrinkst in meinen
ich ertrinke in deinen.
nur für ein paar Augenblicke
lass uns träumen.
Danach wachen wir auf
in der Erinnerung
du in meiner
ich in deiner

©Émilia




Ich erkläre meine Gefühle nicht.
Sie sind was sie sind.
Ich bin wie ich bin.
Ich liebe wie ich liebe
und lebe wie ich lebe.

Und doch 
weiß ich manchmal nicht was ich fühle
und manchmal bin ich nicht wie ich bin
und ich liebe manchmal nicht genug
und ich lebe manchmal nich wie ich leben will.

Und doch tief in mir
bin ich ein Kind das nie erwachsen wird
und tief in mir bin ich ein Wulkan 
der oft auszubrechen droht
und tief in mir liebe ich mit einer Liebe
deren Intensität erschrecken würde
und noch tiefer in mir
lebe ich ....unsichtbar für andere intensiv.

©Émilia


Keiner weiß wie stark er ist
bis er es endlich sein muss.
©Émilia
Wir wandern unter dem späten Abendhimmel,
ich sehe dich an
und deine Sommersprossen werden zu Sternen,
die Konstellationen sind filigrane Muster.
meine Finger folgen den Sommersprossen
auf deinen Wangen,
auf deinen Schultern,
auf deiner Brust bis zum Herzen.

Ich schmiege mich an dich
unsere Herzschläge synchronisieren nicht,
sie sind Frage und Antwort.
Im fahlen Laternenlicht
werfen wir engumschlungene Schatten
auf den regennassen Asphalt.

Jeder ist mit seinen Gedanken allein.
Mit seinen Ängsten auch
Die Liebe teilen wir uns.

In tiefster Nacht haben wir uns geteilt
unser Ich und alles was wir sind und haben.

Teile von uns in einem neuen Leben so schön verwachsen.

Du wirst nicht zum Mond,
ich werde nicht zur Sonne.

Ich möchte nie aufhören deine Sommersprossen zu zählen.
Und du solltest nie aufhören mich mit Küssen zu verwirren.
Ich möchte mich immer und immer wieder verzählen.

©Émilia




Le Regard.

Il regarde l’objectif de ses yeux tristes, jaloux, peureux : quelle pensivité pitoyable, déchirante ! En fait, il ne regarde rien; il retient vers le dedans son amour et sa peur : c’est cela, le regard.

vendredi 8 septembre 2017

Les petits oiseaux

Les petits oiseaux qui sommeillent
Rentrent tour à tour à leurs nids,
Se cachent sous les tendres feuilles -
Bonne nuit!

Il n'y a que la source qui geind,
Pendant que le noir bois se tait;
Même la fleur dort au jardin -
Dors en paix!

Et le cygne blanc comme neige
S'endort dans les roseaux qui veillent
Que tous les anges te protègent,
Doux sommeil!

Et la lune fière se lève
Sur la nocturne féerie,
Tout est pure harmonie et rêve -
Bonne nuit!
Douce douce odeur du silence
il pleut dans mes yeux cette nuit
le ciel est un ruban usé,
l’étoile une bête qui fuit
©Émilia
To you,
my prayers are with you
and you
may you be safe.

Have a good day

How many bad days do you have?
You must to get through to finally.
you deserve a good day because
you need a break.

Lass uns einen gemeinsamen Tanz erfinden

Lass uns einen gemeinsamen Tanz erfinden

Ich liebe das sinnliche verspielte Drehen
das leichte Schwingen der Hüften
das herausfordende Fangen
das Salsa.

Du verlierst dich
in der sinnlichen Melancholie
des Tango.
Mit jeder Berührung weckst meine Passion
Eroberst mich.
Ich schließe die Augen
lasse mich führen
und antworte dir feurig sinnlich
fordere deine Sinne zur Hingabe.

Ich berühre dich ohne dich zu berühren,
du fesselst mich an dich ohne mich zu fesseln,
ich drehe mich zu dir,
gebe mich hin,
lasse mich fallen.
du fängst mich auf,
ich befreie mich.
Angetrieben von deiner Sehnsucht
eilst mir entgegen.

Ich lasse mich fallen.
du fängst mich auf
und ich befreie mich.
Angetrieben von deiner Sehnsucht
eilst mir entgegen.

Tanzt um mich
siehst mir in die Augen
bezirzst meinen Koerper
durch alle Klänge hindurch
bis ich mich dir erneut hingebe

Lass uns einen gemeinsamen Tanz erfinden

©Émilia















jeudi 7 septembre 2017

Noch ein Lied lang möchte ich dich denken

Am frühen Abend,
auf dem selben Nachhauseweg
wie seit Tagen,
bleibe ich hinter der Kreuzung stehen.

Noch dieses eine Lied lang
will ich die Regentropfen beobachten.
Wie sie tanzend wirbeln und fallen.
Dich denkend
erwacht die Sehnsucht nach dir.

Ich denke uns flüsternd auf pfirsichfarbenen Laken
von wilder Begierde und viele kleine Tode.
Und vergesse die Zeit.

Noch ein Lied lang möchte ich dich denken.

©Émilia





mercredi 6 septembre 2017

Wieder ein Fühlen
das ich für mich behalte.
Du sollst es weder wissen noch ahnen.

Wie ein nichtversendeter Brief
©Émilia

Sonnenblumen






I wish you everything
was as magical
as a morning sunrise
©Émilia
Wenn ich dich denke
schließe ich die Augen
meine Sinne gehen auf Zeitreise
bis zum Moment
als wir alle Hemmungen aufgaben.

Ich fühle deinen Mund
weich auf meiner Stirn,
auf meinen Wangen,
auf meinen Lippen.
Ich fühle deine Küsse
hauchzart sanft
bis leidenschaftlich wild.

Ich denke dich wild
hingebungsvoll leidenschaftlich
Unsere Hände entdecken uns
wandern sinnlich über Haut und Haar.

Wir entdecken Meer und Himmel in uns
Wellen die uns mitreißen
Wellen die uns tragen
Wellen die uns verschlingen
Wir sind Wellenbrecher an unseren Küsten
wir sind Flut und Ebbe
und liegen gestrandet und erschöpft im Sand.

Unsere Finger zeichnen Linien und Kreise
auf  unsere Haut.
Deine Finger verstecken sich in den Wellen meines Haares
ziehen mich zu dir.
Du beschwörst und verführst mich dir ganz zu gehöre.

Ich bin eine Gitarre für dich.
Deine Finger streicheln zart meine Saiten
jede Berührung ist Musik für deine Sinne.
Ich spiele Note für Note
auf deiner Haut
flüstere deine Haut küssend Ich liebe dich.

Wir erleben zusammen einen göttlichen Moment
von Passion und Liebe
bis wir gemeinsam kleine Tode sterben
für die Sinne
für die Liebe
für uns
für die Magie der Sinne.

Der Moment wo wir wussten
Liebe ist mehr

©Émilia











Noch im Traum streifte mich ein Kuss
ich wache in deinen Armen auf
meine Augen bleiben an deinem Lächeln hängen.
Bedeutungsvoll diese Stille
in diesem Lächeln.
Dein Kuss vor dem Tag
im Halbschlaf
im Vierteltraum
mit einem Lächeln in den Mundwinkeln
die Mond und Sonne zeichnen

©Émilia

mardi 5 septembre 2017

Nur ein Gedanke

Es geht gar nicht darum, dass alles schön und leicht und harmonisch sein muss. Es sollte immer so viel Kraft und so viel Liebe da sein, dass es für den nächsten Schritt nach vorne reicht.
©Émilia
Now is seconds away from never
©Émilia

lundi 4 septembre 2017

Entscheidungen

An meinen Schuhsohlen hängt noch Erde aus vergangenen Tagen. Der Duft von Ernte hängt noch in meinem Haar.
Und eine Herzkammer hängt noch irgendwo im alten Landhaus oder verloren auf irgendeinem Feld.
Oder sie hängt verloren zwischen den Traubenreben. Mag sein, das ein Teil an einem Apfelbaum hinter dem Haus hängt. Meine Augen spazieren zum Quittenbaum, zu allen anderen Bäumen.
Ich klettere auf den alten Walnussbaum hinter dem Zaun, setze mich auf einen riesigen Ast. Ich liebe den Duft grüner Walnüsse. Die knorpelweiche Schale unter dem grünen Mantel, der sich langsam dunkelbraun  färbt, zweigt dass sie bald reif sind.
"Ich bin jetzt größer als du!" rief ich lachend aus.
"Spinnst du? Wieso kletterst du jetzt da hoch?" schriest du besorgt. Du warst verärgert, genervt und du hattest Fragen an mich.
Und wie immer fragst du nichts.
Ich springe mit einem Satz vom Ast. Deine Arme fingen mich auf, hielten mich fest. "Fester als sonst" dachte ich.
Du sahst mich fragend an.
"Sag mal!" ermunterte ich dich mich zu fragen.
Ich nehme dich an der Hand und wir gehen ein Stück Feldweg.
"Was willst du jetzt tun?" fragtest du leise.
"Wir gehen ein bisschen spazieren in der Natur und wenn du das meinst was ich denke, dass du es denkst, kann ich dir genau sagen: wir verabschieden uns in ein paar Stunden von den lieben Menschen hier, die mir Familie sind und immer sein werden, packen unsere sieben Zwetschgen, setzen uns ins Auto und fahren nach Hause. Ich fahre und du kannst neben mir sitzen und Witze erzählen. Dann halten wir da wo es das beste Eis und den besten Café au lait gibt mit einem Mount Everest Milchschaumberg und Zimt und Zucker oben drauf und die beste Wurst mit Walnüssen und Walnussbaguette. Dann fahren wir nach Hause."

Dann standen wir engumschlungen. Atmeten den Duft von Ernte und Erde und wir sind im Einklang mit der Natur um uns herum und mit uns.
Wir redeten ohne Erwartung und Nachdruck.

Wenn uns danach ist, werden wir zurückkommen und die Familien hier besuchen und wieder gehen.

Aber ich habe nicht den Wunsch hier zu bleiben.

"Wegen mir?" lachst du
"Aber ja, wegen dir. Du wirst die Sprache nie schön lernen, wie ich englisch nie schön sprechen lernen werde. Ich weiß wo ich hin gehöre."

Hinter dem Haus am Wonzimmerfester steht immer noch der Apfelbaum und zeigt uns stolz seine rotgelben Früchte. Ein Ast hängt besonders tief.  Dennoch muss ich mich strecken und da ich klein bin muss ich hüpfen um ein paar Apfel zu pflücken.  Ich drücke dir einen  Apfel in die Hand.
Das sind säuerliche Kuchenäpfel.


Dazu machst wieder deine Witze.

Mit dir will ich das Leben entdecken. Ich brauche kein Paradies, dass mich zurückhält.



©Émilia


J'ai la tête  dans les nuages et ce sont de fort beaux nuages. Blancs et doux et légers. Mais comme toi, ils passent, comme toi ils filent, comme toi ils se détachent, au loin, sans rien dire du tout, rien de rien, ni du temps qui passe.
Le ciel est déchirant.
Le bleu du ciel est vide.
Reviendront-ils demain ?
Je les attends. J'attends de heures longues quelques mots tout au plus. J'attends quelques mots doux, légers, légers, et doux comme les blancs nuages.
Quelques mots, tout au plus, qui feraient une phrase dans la nuit qui tombe.

©Émilia

dimanche 3 septembre 2017

 Der Tag hat noch nicht seine Farben freigegeben,
 der Morgennebel schwebt über dem Fluss.
 Ich flattere mit Händen und Füßen
 durch die Morgenfrische.

Der Sonne beim Aufstehen zusehen,
wie sie sich durch die nebelverhangenen Wolken drängt,
die Götter zwingt Farben freizugeben.
Herbstgrün und himmelblau.

Ich sehe mich fest
in dieser Weite.

Und ich finde mich in Gedanken
in ihrem Haus schlafend.
Kein Wort mag mich wecken,
keinen Schritt mich stören
aus dem Morgentraum.



Dann höre ich sie flüstern

« Réveille-toi! »
Meine Ohren hören nicht im Traum
Meine Hände rühren sich nicht.

Die Uhrzeiger schienen zu rasen.
« Réveille-toi ! On va au lit. »


Dann öffnete ich die Augen.
Der Zauber war vorbei.

Der Zauber ist vorbei.
Ich wünsche du könntest mich sehen,
du könntest dich mit mir freuen.
Ich wünschte du würdest mich wecken.
Nur ab und zu.

©Émilia





Das Leben einer Sonnenblume

Ich sollte nicht schreiben
wenn die Traurigkeit mich umarmt.
Festgewickelt in einem Wollknäuel
fühle ich mich in deinen Armen an.

Ich zupfe mir ein Lächeln
aus deinem Gesicht
und fädele mich auf.

Hinter dem Gartenzaun ist ein Sonnenblumenfeld
Die Blumen blühen noch nicht.

Mein Ich füllt sich mit Sehnsucht.
Ich setze mich ins tautränennasse Gras
und weine die Sehnsucht aus den Augen.

Ich möchte hier bleiben
dem Leben der Sonnenblumen folgen.

Ein Glückskäfer setzte sich auf ein Blatt
wie eine Seele die fliegt.
Will man sie berühren,
fliegt sie davon.
Ich sehe ihr nach mit einem Lächeln.



























©Émilia


samedi 2 septembre 2017

Aujourd'hui, j'ai peut-être vu ma grand-mère pour la dernière fois.
Je croyais qu'écrire serait une évidence après une journée comme aujourd'hui.
Je m'étais préparée depuis que j'avais décidé de prendre cette journée pour aller voir ma grand-mère.

Unvollkommen

Ich habe Noten geschrieben
für mein Lied.
Unvollkommen wie ich.

Ich liebkose die Saiten meiner Gitarre,
unvollkommen.
Du flüsterst mir Worte ins Ohr.
Zusammen kreieren wir Akkorde.

Ich kämpfe mit dir Wort um Wort
mit der Gitarre um Klang um Klang.

Unvollkommener harmonischer Gleichklang
Du und ich.

Komm lieben wir uns perfekt.

©Émilia




vendredi 1 septembre 2017

Berühre mich sanft.
Male mit einer Feder
hauchzärtlich Träume auf meine Haut
Verführe meine Sinne
mit deiner Liebeskunst.
Schreibe ein Gedicht in mein Ich
mit einem einzigen Kuss.

Wenn ich es zulasse
dass meine Liebe zu dir,
in meinem Ich Wurzeln
einer verbotene Frucht geschlagen kann
würde ich innerlich verbluten,
würde ich sie schnell ausreißen müssen
und würde langsam innerlich verbluten.

Berühre mich zärtlich
male mir mit einer Feder,
wie der Mond die Erde berührt.
Wir lieben uns hefig
auf dem Laken unter dem Nachthimmel
Wir lieben uns verboten
bis zum Morgengrauen.
Bis wie eine Decke über unsere Nacktheit ziehen
und uns versprechen.
Wir lieben uns auch Morgen.

Unsere Seelen sind miteinander verflochten
das ist unser Geheimnis.
Wir sind als Liebende verboten

Morgen werden wir es allen sagen
wir sind als Liebende für einander geschaffen
Wir geben der Liebe Bedeutung
Aus unserer Liebe wird Leben geboren
Wir haben uns das als Geschenk gemacht.

©Émilia







Ich warte auf dich
unten am Fluss
im Sonnenuntergang.

Ich warte auf dich
zwischen den Linden und Akazien
im Park auf der grünen Bank.

Ich warte auf dich
am Rand des Waldes
zwischen Zedern und Kiefern.

Überall warte ich auf dich

©Émilia




Sie tanze im Rhythmus des Regens
mit Regenperlen im Haar
mit Regenperlen in den Wimpern
mit der Regenmelodie im Blut

Er tanzte mit ihr im Regen
eine zarte Elegie
einen fragilen Tanz von Liebe

Mit einem Seufzer
endete die Regenwolke ihre Melodie.
Er hält ihre Hand noch warm in seiner.
Ein paar Regenperlen fielen aus ihrem Haar.

Sie war ein Regenmeer
und er der Sturm.
Seine Wut
weckte ihren Zorn.
Er donnert 
sie blitzt ihn an.

Sie tanzten im Regenmeer
brachen Welle um Welle
im Liebesgewitter.
Sie tanzten in allen Farben
in allen Nuancen
aus der Nacht in den Tag

©Émilia

Zum Lied des Lebens
schreibe ich die Worte
schreibe ich die Noten
und singe es
mal leise, mal laut.
Die Landschaften des Lebens
male ich in mein Herz.
Wie die Gitarre des Sängers
wie die Farbpalette des Malers
möchte ich die Kunst fühlen
mit dem Herzen sehen.
Dich sehen
mit den Augen der Liebe
♡Emilia

jeudi 31 août 2017

Lege eine Decke
aus Augenblicken über mich.
Wir liegen uns in den Armen
wir haben alle Augenblicke für uns
Wir entwirren Träume
mit unseren Händen

©Émilia

Indulgence

Der Tag endet
in einer endlos gefühlter Minute.
Ich hoffe ich habe mein Bestes gegeben.
Mit einem Seufzer sehe ich auf das Nachher.

Ich genieße den Honig des Abends,
in der Stille der Nacht
Dich
Für einen Augenblick
legt sich Liebe hauchzart um mein Herz


Bis ich bei dir begleitet mich die Sehnsucht

©Émilia

Menschen sind wie Musik.
Manche kann man gar nicht hören,
sie vergreifen sich im Ton und in Worten.
Manche kann man manchmal hören,
aber sie sind langweilig, stumpf.
In manche verliebt man sich sofort,
man fühlt die Wärme in der Melodie,
die Liebe in den Worten.
Mit manchen wächst man zusammen.
Man möchte sie immer hören.
Tag und Nacht.

Manche Musik ist nicht unser Stil.
Sie sagt uns nichts.
Und manche kann man nicht verstehen
weil sie eine andere herzsprache sprechen.
Manche lädt uns zum tanzen ein.
Man fühlt die gleiche Melodie in den Sinnen.
Manche lädt uns zum mitsingen ein,
sie definiert wer man ist.

Und manche liebt man einfach.
Sie ist Liebesmusik
Manche ist perfekt um sich zu lieben.
Sie ist die Musik für die Sinne
Und dann gibt es die Musik des Lebens.

Die einzigartige Melodie des Lebens
Das ist Lieblingsmusik
Auch wenn sie manchmal in den Ohren
und din der Seele schmerzt.

Man singt sein Lebenslied
sein Liebeslied

©Émilia
Lege keinen Schmerz in die Worte
mein Lieber.
Lass die Stürme der Zeit ihr Gelübte erneuern.
Lass uns zusammen liegen
auf dem nachtfarbenen Laken
unter den mondlichtfarbenen Bäumen.

Unsere Hände bemalen goldfarben unsere Haut
wie Septembersonne bemalt
das Laub der Bäume.
Lass uns unsere Sinne mit Küsse beleben.

Lass uns uns fühlen.
Die Stille in uns.
Die Enigma in uns.
Den Wirbelsturm in uns.
Das Salz und den Honig.
Lass uns inne halten.

Lege deinen Schmerz nicht in Worte
Lass mich neben dir liegen
Wenn deine Tränen auf dem Gras perlen
bitte ich die Götter mir ein Stück Sonne zu schenken.

Den Morgentau sammele ich in einer Schale aus Kupfer.

Ich lege all meine Liebe in die Worte für dich

©Émilia




mercredi 30 août 2017

nur ein Gefühl

Eine Sekunde bitte!
Das ist ja eine Ewigkeit, weißt du?

D u und I c h

Am Ende des Tages
bevor die indigofarbene Nacht uns verschluckt
sind wir nur zwei händehaltende Schatten
Du und ich.

Und dann sind wir indigofarben wie die Nacht
Du und ich.
Zwei indigofarbene Schatten.

Auf dem schlaffarbenen Laken des Nachthimmels
werden wir neu geboren
händehaltend
Du und ich
lieberotfarben

©Émilia







Du weckst mich
aus meinen Träumen.
Ich habe den Geschmack von Salz auf den Lippen
und das Lied der Wellen
klingt noch in meinen Ohren.

Ich verstecke mein Gesicht
in deiner Achselhöhle
wie eine Muschel sich eingräbt in den Sand.
und warte auf die Gezeiten

©Émilia

mardi 29 août 2017

I ask you

Won’t you breathe
life into my chest
And fire into my
Soul?

©Émilia
Meine Augen spiegeln sich im Mosaikfenster.
Die Farben mischen sich
in einer zarten Sybiose
wie auf einer Farbpalette,
als das Sonnenlicht sich bricht am Fensterglas.

Farben mischen sich
und Sonnenstrahlen
sind Pinsel die über die Glasleinwand streifen.

Meine Augen verlieren sich in der Reflektion.
Ich verliere ein Stück von mir
in diesem Mosaik
wie in der Liebe.

In der Liebe wie im Leben
verbergen sich Gefahren
wie das reflektierende Mosaikfenster
in das meine Augenfarbe sich verliert.

Einen Teil von mir ist gefangen in diesem Mosaik.

©Émilia





Sag das nie wieder!
Nie wieder!
Du wirst getragen
Du wirst geliebt
Sag das nie wieder!
Liebe endet nie!
©Émilia

Ganz behutsam
gehe ich in die Stille
in mein Refugium
um deinen Herzschlag zu fühlen.



©Émilia

lundi 28 août 2017

Wie die Saiten einer Harfe
berühren meine Finger 
die Wellen des Meeres.

Du hörst mein Lied,
die Wellen singen es wie ein Kanon.
Gefangen im Schilf
singen die Wellen
mein Lied ohne Worte.

Mit einem einzigen Atemzug
antwortet dein Echo.
Wir liegen am Ufer im Sand
und lassen uns von den Wellen umarmen.

Ich erreiche die Sterne
sie halten mich einen endlosen Augenblick gefangen
dann falle ich zurück auf die Erde
und versuche ans Ufer zu schwimmen.
Doch die Wellen halten mich zurück.

Lass mich schwimmen
im Bett der Wellen
Lass mich schmwimmen
bis ich sinke in den Schlaf

©Émilia

Good Morning Poème



Somewhere pleasant
somewhere free
with fragments of morning

falling on me…
your love
©Émilia


Die Vögel sangen heute im Morgengrauen.
"Ich liebe dich" liegt im Wind
das sich wünscht nicht zu schweigen.
"Du sollst laut sein!" sagt ein Herzschlag.
Ein Gedanke sagt:
"Sei vorsichtig mit dem offenen Himmel
auch was endlos zu sein scheint
kann dich begrenzt sein."

Wenn du mir aber sehr nahe bist
kannst du mich hören, kannst du mich fühlen.
Und dann bin ich still.

Denn aus einer sanftzärtlicher Brise
kann ein Sturm werden.
Und dann wütet der Himmel
und der Wind.
So viele Herzschläge habe ich nicht
um mich laut zu entscheiden.

©Émilia

Du wünschst dir
mich zu lieben
unter dem  abendrotfarbenen Abendhimmel

Ich lege mich auf dich
und hoffe die Wellen werden uns tragen

In der Morgendämmerung
finden wir uns
am Ufer engumschlungen

©Émilia

just a feeling

Nobody said it was easy
It’s such
a shame for us to part
Nobody said it was easy
No one ever said it would be this hard

Oh,
take me back to the
start.

©Émilia

dimanche 27 août 2017

Grün







Bevor Wände und Dach ein Haus wurden,
bevor eine Wandöffnung Tür und Fenster wurden
standen hier ein paar Bäume
war hier ein verwilderter Garten.
Das sagen Nachbarn.

Irgendjemand hat sich hier gefreut
Auf das Echo des Schlüssels im Schloss
Ein wundersamer unvergesslicher Klang.

Irgendwann wurde es still,
und es ist so
als würde ein Vogel sein Nest verlassen
und nie mehr mehr zurückkehren
Dann stand das Haus einige Zeit leer
und die Leere und die Stille waren Freunde.

Um hier her zu kommen
musste ich loslassen.
Wie ein Vogel sein Nest verlassen.
Und ich fand dieses Nest
Stille und Leere
haben jetzt einen Klang

Ich habe in mir
eine Melodie für dieses Nest.
Ich habe Worte für diese Ballade.
Ich habe eine Gitarre für die Noten.

Und du singst dieses Lied
an meinem Fenster als Serenade
wenn ich mal wieder nicht einschlafen kann.
Es gibt viele Arten von Sehnsucht.

©Émilia


Radtour Frühnebel.



















Ich beobachte den Regen wie er fällt
und sich spiegelt im fahlen Licht der Laterne
sich dann im nassen amorphen Asphalt verliert.

Ich erinnerte mich wie ich mich in dich verliebte
wie ich mich in dir verlor.

Ich beobachte die Regentropfen
wie sie fallen
und meine Haut küssen.

Ich fühle deine  Küsse auf meiner Haut.

©Émilia



samedi 26 août 2017

Tu es
dans tous
mes mots.

Et dans
tous mes
silences…

©Émilia
Je rêve que nous sommes des papillons n’ayant à vivre que trois jours d’été. Avec vous, ces trois jours d’été seraient plus plaisants que cinquante années d’une vie ordinaire.

©Émilia

Poème pour ....

Cést la vie, mais je suis pas d'accord.
©Émilia
Tout est en désordre. Les cheveux. Le lit. Les mots. La vie. Le cœur.
©Émilia

vendredi 25 août 2017

Instantanée


Viens, reviens danser avec moi comme les rayons du soleil et chasse les ombres.
 ©Émilia
I love you in the moonlight
and
I love you in the daylight
I decide
that light
was invented to illuminate you.

I love you

©Émilia
Wir brauchten keine Musik
als wir über den feinen Sand
am Flussrand  Hand in Hand schlenderten.
Die Wellen rauschten auf uns zu
bevor sie sich an den Felsen brachen.
Wir blieben stehen und lauschten
den Wellengesang
und ich wollte Worte finden für diese Ballade.

"Hörst du?
Wir sollen Morgen wieder kommen singen die Wellen."
Deine Lippen streifen küssend mein Ohr.
"Aber ja. Ich werde wieder kommen.
Ich liebe dieses Wellenrauschen."

Aber ich liebte dich

©Émilia





Always, when I think of you
I think of love
©Émilia
Es gibt einen Ort
in einem leeren Himmel
wo Sterne keine Angst haben zu explodieren
um diese Endlosigkeit mit Liebe und Leben zu füllen.
Da wo Sonne und Mond sich begegnen
und gleichzeitig nebeneinander liebend sich zeigen.
Wo Meteore ihr ZuHause in einer Konstellation finden.
So gibt es einen Ort
wo wir uns finden.
Wo wir uns bei jemandem zu Hause fühlen

©Émilia



Manchmal hört man auf zu hoffen, dass etwas Besonderes geschieht.
Es gibt keine Feen und man hat im Leben keine drei Wünsche frei. Zumindest ich nicht.
Es geschieht nichts. Und der Alltag ist heftig, man vergisst an das Besondere zu denken, sich nach dem Besonderen zu sehnen.
Man findet sich oft damit ab, da man ja "alles hat" und dafür sollte man so wie es ist dankbar sein.
Und auf einmal scheint das Besondere erreichbar. Und dieses Besondere ist ein Geschenk.
Man sollte sich vom Alltag einen Tag Urlaub nehmen, um dieses Geschenk zu genießen.
Und dann geschieht etwas und hat das Besondere um sich herum. Tag und Nacht. Jeden Augenblick.
Es reicht nicht sich ab und zu einen Tag Urlaub zu nehmen. Es reicht nicht.
Das Besondere darf nicht zu Selbstverständlichkeit werden. Das Besondere verschwindet im Alltag. Die Wissenschaft kennt das Verschwinden.
In der Medizin kennt man das Verschwinden.
Im Leben löst so sich einiges in Luft auf. Wissen wir wann die Liebe im Besonderen verschwindet?
Selbstvertändlichkeit tötet die Fähigkeit das Besondere in dem Menschen zu sehen, die Liebe zu fühlen.
Irgendwann trennt man sich weil man das Besondere als alltägliche Begleitung sieht.
Nur manchmal hat man Glück im Leben. Ich ganz selten. Dann bekommt man das Besondere zurück. Das besondere Glück. Und die besondere Liebe.

©Émilia

Was würde man tun, wenn das was einem im Inneren ausmacht weggenommen würde?
©Emilia

jeudi 24 août 2017

Ich bin wie der Regen.
Ich falle aus allen Wolken
über dich.
Ich erfrische dich,
ich verletze dich,
ich falle dir vor die Füße
und sickere in den Boden.

Du streckst deine Hände nach mir aus
fängst mich tropfenweise.
Ich lege mich auf deine Haut,
küsse dich.

Du entflammst
und ich werde zu Dampf
habe Atem und Herzschlag und Seele
Ich liebe
ich lebe
und dann steige ich auf
und schwebe auf Wolke neun
trage deine Liebe in mir.

Du bist wütend und stürmst
bis Regentropfen in mir keimen
Der Himmel kann mich nicht halten
und ich falle aus der Wolke erneut zu dir auf die Erde

©Émilia


Ich verstecke meine Liebe für dich
wie ich Tränen verstecke im Regen.

Und ich hoffe du siehst nur den Regen.
Nur die Regentropfen kennen mein Ich.

In den Farben der Regentropfen findest du mich.

©Émilia