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vendredi 25 septembre 2020

Danse


Danse tant que tu peux danser, danse autour de la terre, danse pour qu'un printemps balaye les hivers. Danse comme l'on vit, danse comme l'on aime.
Danse comme on écrit sur les murs un poème.

mercredi 4 mars 2020

Ich schenke mein Herz nicht dem Wind

Ich schenke mein Herz nicht dem Wind
Heute ist es hier, morgen ist es weit weg ...
Woanders irgendwo und nirgendwo
hin und her gerissen zwischen  Himmel und Erde,
um die Blätter zum Singen bringen
und die Bäume zum Tanzen.
Schweben, um zu träumen
und und die ganzen abgebrochenen Zweige...

Ich binde mein Herz nicht
Ich bin schon von der Wolke Sieben gefallen
und dann gehörte ich niemandem ...

Ich atme vorsichtig
um durch die Poren
die Liebe nicht zu verlieren.
Alles verändert sich mit dem Wind.
Die Liebe, die Hoffnungen,
die Gedanken
und ich.

Du weisst es nicht....
aber bei dir wachsen mir Flügel
und der Frühling
sprießt pastelldarben in deiner Umarmung
und der Duft deiner Haut
beschwört meine Sinne.

Du weißt es nicht....
Ich schenke mein Herz nicht dem Wind
denn heute ist es hier, morgen ist es weit weg
und ich bin nie bei mir selbst.....
sondern irgendwo, nirgendwo....ruhelos...bei dir...

Ich schenke mein Herz nicht dem Wind

©Émilia

mardi 25 février 2020

Regenrennen

Heute regne ich mit den Regenwolken.
Wir regnen um die Wette
Ich weine mit den Regenwolken und sie mit mir
und wir malen Tränenringe in Pfützen.

Barfuß renne ich,
und barfuß rennen auch die Wolken
und wir regnen gemeinsam
ich aus den Augen
und die Wolken sind nur Tränen
Wir verflechten den Wind in die Regentränenzöpfe.

Wir rennen gemeinsam um die Wette
und wir spiegeln uns in den Regenpfützen
bis die Sonne uns kitzelt
bis der Himmel sich spiegelt,
mein Lachen sich spiegelt.

Und heute wird es kalt
und unsere Tränen umarmen sich
und fallen als winzige Schneeflocken
über uns.

Dann liegen wir still
als Schneefocken,
als Lächeln
als Liebe
im salzigen Tränenmeer
du ohne Schuhe
und ich ohne Schuhe
und lächeln uns an
und lösen uns auf.

©Émilia



dimanche 23 février 2020




Der Winter ohne Weiß
verzieht sichstürmisch mit Regentränen.
Schneeglöckchen ragen neugierig aus der Erde
und die milde Frühlingssonne
wärmt ihre zarten Blüten.

Mutig und hoffnungsvoll
blühen Frühlingsgedanken in mir.
Die Zeit schreibt Veränderungen
auf zarte Schultern eines Liedes
wie auf ein fragiles weißes Blatt.

Ich bringe meinen Himmel näher zu deinem,
barfuß und mit einem hauchzarten Lächeln





vendredi 7 février 2020

Le prélude hivernale

Mit einem einzigen Wort beschreibe ich dich
 - melancholisch.
Du spielst mit der Sonne, mit dem Wind und mit dem Regen.
Und deine Welt in grauer Kleidung
strebt nach harmonischen Farben.
Im Tanz der chlorophylleeren Blättersterne
auf dem zu warmen Boden,
zeigt sich deutlich deine Agonie.

Ein Gebet an den Wettergott:
Gib dem Winter das reine Weiß.
Gib ihm die Stille
und die Schneedecke und die Farben
unter dem kristallinen Weiss.

Von Blatt zu Blatt sehen wir uns an
und alles was ich fühle
- du bist ein rostiger Winter
und ich fühle wie mich deine Agonie erdrückt.
Liebe ist endlich wie das Leben vor der Stille


©Émilia


lundi 27 janvier 2020

Die Liebe ist nur ein Flug

Zwischen den Gedanken
die Unruhestifter unter den Herzhäuten
- Schmetterlinge entpuppen sich aus dem Kokon
und fliegen umher
zu einer Liebe ohne Grenzen,
zu einer platonischen Liebe,
wie ein Zeitreisender
durch die Gefühle in den Erinnerungen.
Und ich
werfe einen tiefen Blick
in mein Herz,
öffne jede Herzkammer
und die Schmetterlinge umkreisten mich
und flogen davon.

Ich weiß,
die Liebe ist nur ein Flug
zwischen Namen, Träumen und Erlebnissen.

Und das Leben ist nur eine Promenade
zwischen Alpha und Omega rund um die Zeitachse.

Emilia





vendredi 10 janvier 2020

Das rote Ballkleid

Am Abend legt sich die Stille
wie ein Schleier aus Nebel über die Zeit.
Die Herzstimme legt tief in dir
einen geheimen Schalter um.
Und das Herz...
es wird zum großen Fluss
der randvoll mit Regen ist.
Ich muss schwimmen,
ich muss den Schalter finden,
bevor alle Wege und alle Verkehrsschilder überflutet werden
und der Regen weiterhin den Fluss füllt.
Ich öffne das Fenster
hinter den Nebelvorhängen,
blicke in den Nieselregen
der wie feine Kristalle im Lanternenlicht tanzt.
Der Nachthimmel zeigte sich in den schönsten bunten Farben.
Der volle Mond versteckte sich hinter einer Wolke
und sah mich an.
Ich denke an das rote Ballkleid der Liebe
wie meine Augen sich wie Bernstein darin spiegelten
und ich schwimme nicht im Fluss
sondern ich schwebe tanzend auf dem kristallinen Asphalt
und alle Bäume sehen mir zu
und denken an die schlafenden Knospen und an den Frühling.
Und der Schlüssel?
Der lag doch da auf der Kommode hinter der Herztür.
Diese blöde Sucherei immer....

©Émilia