mardi 10 octobre 2017

Jamais deux sans trois

"Man geht davon aus," sagte sie leise, " dass wir im Leben nicht mehr als drei Menschen lieben. Wir verlieben uns oft, aber wir lieben nur drei Menschen."
"Wieso drei?" fragte ich neugierig.
"Es ist so."
Nun ja. jede Liebe ist anders. Aber ob es nur eine oder drei gibt ....wer bestimmt das?

"Die erste Liebe ist eher ein Ideal. Die Jugendliebe. Man verliebt sich zum ersten Mal und glaubt diese Liebe ist wie ein Märchen, dass man als Kind gelesen hat. Und man glaubt daran dass sie unendlich ein wird. Bis dass der Tod sie trennt. Und da wir nichts Anderes kennen glauben wir es ist die richtige Liebe. Wir legen Wert was andere über uns denken, anstatt zu fühlen.

Die zweite Liebe ist schwierig. Wir messen sie an der ersten. Wir wissen was wir wollen und wie und was wir nicht wollen. Wir haben Erwartungen an die Liebe. Das ist die Liebe die schmerzt.

Wir glauben, andere Entscheidungen als in der ersten Liebe zu treffen aber machen es in Wirklichkeit nicht. Wir sammeln einige Erfahrungen. Die zweite Liebe hat etwas vom Wahnsinn - wir machen immer wieder dasselbe und die selben Fehler und hoffen auf ein anderes Ergebnis. Aber es wird nur schlimmer. Manchmal ist es auch ungesund, unausgeglichen und narzisstisch. Es gibt eine Menge Drama! Eine emotionale Achterbahnfahrt durch extreme Höhen und Tiefen. Wir wandeln wir durch die Tiefen und hoffen auf die Höhe. In dieser Liebe verbringt man mehr Zeit damit, alles am Laufen zu halten als irgendwas zu genießen. Es ist die Liebe, bei der wir uns so sehr wünschen, dass sie funktioniert.
Die Dritte Liebe ist die, die wir nicht kommen sehen oder nicht sehen wollen. Diejenige, die so falsch aussieht und gar nicht mit unseren Idealen übereinstimmt. Sie kommt einfach, auch wenn sie nicht möglich zu sein scheint. Bei dieser Liebe kann man die Verbindung nicht erklären, sie haut uns einfach von aus den Schuhen, weil sie nicht geplant war. Man kommt mit jemandem zusammen und es passt einfach. Man hat keine genauen Erwartungen, wie sich der andere Verhalten sollte und man verliert den Druck sich der Erwartung des Partners anzupassen. Wir werden einfach für das akzeptiert, was wir sind. Diese Liebe lehrt uns, dass Liebe eben nicht das sein muss, was man sich immer vorgestellt hat.
Diese Liebe die nicht aufhört an der Tür zu klopfen. Egal wie lang es dauert bis jemand aufmacht. Die Liebe, die sich einfach richtig anfühlt. Vielleicht erfahren wir nicht alle diese 3 Lieben in unserem Leben. Vielleicht erwarten wir mehr. Vielleicht müssen wir alle lernen was Liebe ist, bis wir begreifen, was sie ist! Möglicherweise dauert es ein Leben lang, wenn man Glück hat nur ein paar Jahre. Vielleicht geht es nicht darum ob man sich zuerst verliebt oder man ist zuerst befreundet.

Manche bleiben bei der ersten Liebe. Die, die perfekt zu sein scheint und jeden glücklich macht. Manche bleiben auch bei der zweiten Liebe und glauben, dass man dafür kämpfen muss. Und manchmal kämpft man gar nicht und nimmt sie so hin wie sie ist.
Aber man kann sich auch für die dritte Liebe entscheiden. Diejenige bei der man sich Zuhause fühlt. Die Liebe, die nicht wie ein Sturm ist, sondern wie die friedliche Ruhe danach. Vielleicht ist da etwas Besonderes an der ersten Liebe und etwas herzzerbrechend Einzigartiges an der zweiten Liebe, aber da ist auch etwas Wunderschönes an der dritten. Die, die wir niemals kommen sehen. Die, die wir manchmal nicht wollen, weil wir noch in eine Liebe hängen. Die, die uns aber zeigt, wieso es vorher nicht gepasst hat. Und es ist die, die uns zeigt, dass es sich lohnt an die Liebe zu glauben."

"Und es gibt die Liebe die man nicht leben darf! Sie kommt nicht zum richtigen Zeitpunkt. Die Liebe für die man nichts aufgibt, die Liebe die keine neue Veräderung zulässt. Die Liebe die man aufgeben muss."


lundi 9 octobre 2017

Das Leben ist ein Rätsel
und ich bin nicht das große Glück
©Émilia
Die Regentropfen,
klopfen verzweifelt an mein Fenster.
Sie suchen  Schutz vor dem Sturm.

Wenn ich das Fenster öffne
fallen sie mir in die Arme
küssen mein Gesicht, verstecken sich in meinen Haaren
legen sich auf mein Haut
durch jede Pore
wandern sie in mein Ich.

Ich muss mich beherrschen sie nicht auszuweinen.
Sie erneut dem Sturm zu geben.
Sonst gebe ich einen Teil von mir weg.

©Émilia

dimanche 8 octobre 2017

Ich sage dir:
Manchmal ist es besser
das was man zu sehr liebt zu verlieren,
was noch keine Möglichkeit hatte
Wurzeln zu schlagen.

Manchmal sollte man gehen
bevor das Lied zu Ende ist.

Lieben aber,
lieben wird man für immer.

Du wist diese Weltordung der Liebe niemals verstehen.


©Émilia


Ich weiß es,
ich fühle es
in meinem Ich,
ich bin der Himmel in dir
und du bist meine Erde.

Du erdest mich,
wir berühren uns
in der Unendlichkeit
als eine Linie
als Horizontlinie und mischen unsere Farben
unsere Welten
unser Ich.

Wo endet mein Ich
und wo beginnt dein Ich
Nehmen wir die Arme und den Kuss als Brücke.

Wir sind die Welt
du meine Erde und ich dein Himmel

©Émilia



Superbe chanson dédié à toi

Ob ich dich liebe,
ich fühle ja
mit ganzem Herzen.

samedi 7 octobre 2017

Elle est triste, la saison où nous sommes : on dirait que la vie va s’en aller avec le soleil, le frisson vous court dans le cœur comme sur la peau, tous les bruits s’éteignent, les horizons pâlissent, tout va dormir ou mourir.
©Èmilia
Im Alptraum  habe dich gebeten
du sollst nicht mit dem Feuer
in meinem Ich spielen.
Du wirst in Flammen aufgehen
und verbrennen.
Aber du hast mich nicht gehört.
Jetzt fragen alle
nach dir wo du seist.

Ich antworte du sitzt auf der Bank vor dem Haus
und denkst nach
Und sie sagen
da ist nur deine Asche.

Dann öffnen sich meine Augen himmelweit
und ich schreie deinen Namen in das Morgenblau.

Meine Kehle brennt
und auf meine Haut hat es geregnet.

Ich habe dich nur geträumt

©Émilia


Ich male dich 

unter meine Haut
auf die Herzseite.
Dann habe ich dich immer bei mir
und am Ende des Tages
beobachte ich wie der Himmel
im Feuer zwischen Sonne und Mond schmilzt
©Émilia
Deine Saiten sangen
bei jeder Berührung.
Deine Sinne bebten
deine Wellen tanzten
als meine Finger deine Rippen berührten
und deine Lenden

©Émilia
Lass uns Herbstblätter sammeln
von allen Bäumen aus dem Wald.
Lass uns ein purpurfarbenes Bett machen
auf dem Waldboden.
Lehre mich die Liebe
auf eine mir noch unbekannte Art.
Nehme mich wie der Wind die Blätter nahm
fordere mich
im Liebestanz
bis wir fallen
purpurfarben
und kleine Tode sterben
wie ein Blatt nach dem Herbsttanz

©Émilia


vendredi 6 octobre 2017

Ich denke dich
die Nacht fühlte sich an
wie ein nie enden wollender Traum.
Wir waren ein Traum.
Ich zwischen Erde und dir
du zwischen mir un den Sternen.
Und was wir sehen konnten waren
ein Laken aus grünem Gras
und den indigofarbenen Himmel über uns
Unsere Körper waren uns Wunder auf Erden
Wir waren uns Farbe und Honig und Milch.
Wir waren uns Süße aus Frucht
auf dem Laken des endenden Sommers
Wir waren uns Meer
und der Himmel schwamm im Wasser mit uns.

Das Meer schluckte uns ganz
mit Haut und Haar und Fleisch und Sünde.
Als wir unsere Kleider dem Fluss als Opfer gaben
für die Endlosigkeit unserer Liebe.
Wir waren perfekt und rein
Wir hatten keine Fragen an uns
und an die Liebe
Wir waren zwei freie Menschen die gleichzeitig im Meer tauchten
und gleichzeitig im Himmel schwebten.

Wir waren Liebe
Es war Liebe im Atem unserer Lungen
Es war Liebe im Herzen
im Blut
in den Knochen und Sehnen
im Fleisch
und in den Wellen, als sie das Ufer unseres Ichs berührten.
Liebe im Augenblick
Liebe für den Akt des Seins.
Für das Leben in unseren Körper

©Émilia

jeudi 5 octobre 2017


"Wo bin ich jetzt? Ich bin mit dem Baby im Arm spazieren gegangen und jetzt halte ich ein Kleinkind im Arm mit braunen Locken. Es hat einen hellblauen Pullover und dunkelblaue Samthosen an. Ich gehe lieber den Weg zurück." Dann klingelte der Handywecker.
"Es ist vier Uhr." sprach die Handystimme.
Wenn ich die Augen öffne stehe ich aber auch gleich auf. Heute Morgen blieb ich noch liegen. Ich habe meinen freien Tag., da kann ich noch liegen bleiben.
Ich drehe mich um und möchte weiter schlummern.
"Ich habe noch nicht fertig geträumt," denke ich und möchte mich zurück in den Traum schleichen.
Pustekuchen!  Der verrückte Kater Maurice springt auf meine Füße, dann auf meine Brust. Gefühlte Tonnen animalische Kraft.
"Mauuuuu".
"Schnauze!" murmelte ich wütend "Du verfressenes Vieh! Verpiss dich!"
Wütend stehe ich auf.

Ich kann ihn nicht wegdenken

Was will mir dieser Traum wieder sagen?



ich habe einen Organspendeausweis

Wenn ich gehe,
wenn ich für immer gehe,
zerstreue mich.

Gebe mein Herz der Erde
und meine Augen den Sternen
Mein Blut gib es den Vulkanen
und meinen Atem dem Wind.
Gib meine Schultern
den Menschen zum Weinen
und meine Beine denen,
die glauben
nicht weiter gehen zu können

Gib Fragmente von mir
denen die leben und lieben wollen.
Meine Liebe aber
lass bei diesem Menschen
der mich liebt

©Émilia


ich habe einen Organspendeausweis
An manchen Tagen
musst du loslassen
was du fest in den Händen hältst.

Du musst es fließen lassen
wie Blut und Wasser.
Sanft und ruhig soll es seinen Weg finden
und sein Ufer.

©Émilia Rennart

mercredi 4 octobre 2017

Deine Haut ist aus Holz. Du warst einmal ein Baum.
Deine Haare aus sind aus Baumrinde
mit gesägtem Rand.
Deine Wangenknochen sind skulptiert,
dein Mund rot lackiert 
und er singt vom Rauschen des Windes 
in deinen Haaren, 
die Blätter tanzen an den Zweigen und Ranken

Du hast Rippen wie ein geschnitzter Käfig, 
darin singen Vögel, wann immer du lachst.

Wie feine Äste sind deine Arme,
und auf dem Rücken 
hast du von der Witterung  verletzte Flügel 
und deine Beine gleichen Wurzeln,
die mit Geborgenheit locken.
Und du wartest am Rand des Flusses
auf Wanderer
in der erwachenden Sonne bis zum Abendrot.


“Ich habe dich zum Abbild eines Menschen gemacht”, gesteht der Künstler schamvoll, 
doch du lachst und in dir bauen die Vögel ein Nest, 
damit wir nicht allein sind, wenn wir wandern.
©Émilia

je suis désolé

je suis si loin de toi
et le ciel est si loin de moi
et tu me manques
©Émilia

mardi 3 octobre 2017

Ich suche ein großes Wort
das mich wärmt,
mich wie eine Höhle beschützt
vor dem Gefühlsunwetter.
Ein Wort
das klingt wie eine launische Note
im Aprilregen,
die auf den Saiten einer Harfe tanzt
im kirschroten Kleid. 
Ein Wort das bleibt
wie ein Herz in einer Baumrinde geritzt.
Ein Wort das bleibt
verführt nicht. 
Ein Wort das alles beinhaltet.
Liebe, Leben, Stille, Lärm,
Angst und Wunder und dich.
©Émilia
Manchmal bluten die Farben aus. Verblassen. Werden schwarz-weiß. Vergilben in Erinnerungen bis sie unsichtbar werden
— ©Émilia Rennart
Manchmal sind die schönsten Farben in ihrer Tiefe …….traurig.

Mir gegenüber saß ein Mann. Etwas erschöpft, schläfrig und etwas in Gedanken versunken. 
Ich frage und erzählt über sich. Wir nennen das Anamnese( anámnēsis)
“Sind sie Raucher?”
Er ist seit einiger Zeit Nichtraucher.
“Trinken sie Alkohol?” 
Gelegentlich trinkt er mal ein Glas Wein oder ein Bier.
Seine Hände zittern leicht. Seine Finger(schön geformt) sind blutleer, seine gepflegten Fingernägel haben die Farbe einer hellen Malve(mauve). Er war nicht nervös.
Ein Taxi hat ihn gebracht. Niemand hält seine Hand.
Die Augen.
Ich sehe ihn an. Ich blickte in schöne blaue Augen. Die schönsten die ich je gesehen habe. 
Es ist zwei Uhr dreißig am Frühen Morgen. Nach sieben Stunden Dienst darf ich auch müde sein. Aber ich war konzentriert. Konzentrierter als sonst.
Ich sehe ihn an, als würde ich ein Wesen ansehen.
“Tragen sie Kontaktlinsen?” 
Er hat eine Brille die er nur während des Autofahrens trägt. Sonst nie.
Und ich stelle noch ein paar Fragen. Und er antwortet und erzählt.  Er sagt wieso er  da ist. Ich erkläre ihm was jetzt getan werden muss.  Er hat Humor und Charisma. 
Seine Augen. Ich verliere mich fast in diesen tiefblauen See. 
Und er sieht mich an. Er starrt mich an. Tintentiefblau.
Und er folgt mir nicht. Ich rede und er bleibt stumm. 
Ich stehe auf. Er bleibt sitzen. 
Er kann nicht mehr stehen. Er hat eine vorläufige Diagnose. Und es geht weiter.....
Ich rufe meinen Assistenten. Und auch ein paar Kollegen. Und die rufen die diensthabende Sandfrau. Wir haben einen Notfall.
Und diese Augen, diese Farbe, dieses Meer habe ich die ganze Zeit vor Augen. Und es muss schnell gehen. Die Vorbereitung .......die Augen. 
Ich bete zu allen meinen Göttern(ich weiß gar nicht ob es einen Gott gibt) aber ich bete….ich glaube an Schutzengel. 
Für ihn, für mich, für die Farben, für den wütenden Himmel oder das stürmige Meer.
Irgendwann am späten Morgen, als die Uhr neun zeigte, stand ich mit Kollegen neben seinem Bett. Es geht ihm “gut” und er lächelt. 
Es wird noch Monate dauern bis er gesund ist. Seine Augen werden nicht mehr  so tiefblau wie Tinte sein. Aber mit welcher Nuance er die Welt sehen wird ist doch egal.
Nur nicht so tintenblautraurig.
©Émilia
Zeige dich in den Augen der Sternen.
Sehe auf mich herab
und flüstere mir zu
wenn ich Entscheidungen
aus dem Herzen heraus treffe.
Noch in der Somnolence
SEI HIER BEI MIR

unsichtbar

sichtbar

leuchtend.

©Émilia

lundi 2 octobre 2017

Wenn ich gehe

Wenn ich gehe
sage ich es dir in der Nacht
wenn ich am glücklichsten bin.
Dann mache ich Musik an
und tanze den Schmerz weg.
Ich tanze mich frei
von meiner Liebe zu dir.

Wenn ich gehe
werde ich es dir am Morgen sagen.
Wenn deine Augen noch geschlossen sind
und dein Herz noch im Halbschlaf.
Bitte mich nicht
zum Frühstück zu bleiben.
Koche keinen Kaffee für mich
und frage mich nach dem Grund oder Gründen.

Wenn ich gehe,
weine keine Träne um mich.
Sehe mir nicht in die Augen.
Suche nicht nach einer Entschuldigung,
stelle keine Fragen
ob wir uns gegenseitig reichen.
Wir schulden uns nichts.

Wir verdienen nicht mehr
und nichts Besseres.
Ich wünsche dir kein Glück
und du mir nicht einen Besseren als dich.

Klopfe nicht Tage später an meine Tür
um mir zu sagen
wir haben uns doch geliebt.
Es wird mir das Herz brechen
und dir auch.
Rufe mich nicht mehr an
wenn du mich vermisst.

Suche mich nicht mit den Augen
in anderen oder an Orten wo wir einmal waren.
Denke mich nicht
um deinen Bauch mit Schmetterlingen zu füllen.

Wenn ich gehe
gehe ich ganz.

Frag nicht ob ich dich geliebt habe
die Antwort bleibe ich dir ewig schuldig.


Denke mich so schlecht wie du kannst.
Das ist Heilung

©Émilia



dimanche 1 octobre 2017

Pierre à pierre et pied à pied
Et cœur à cœur et tête à tête
Les beaux jours sont passés
Fil à fil et feuille à feuille
Et un à un et seul à seul
Les jours sont beaux et ne passent pas
Grain à grain corps à corps
Et côte à côte et main à main
Bien malin qui gagnera la bataille
Pierre à grain et seule à un
Et main à cœur et tête à cœur
L’amour est vaste
©Émilia
Ich bin bei dir
mit einem Wort aus jedem Gedanken,
mit einem Augenwinkel,
mit einem Atemzug voll Sehnsucht,
mit einem Herzschlag je Minute
mit einem Teilchen Liebe.

Und ab und zu bringe ich meine Hände
näher an die Flamme
um das Feuer zu sehen
wie es brasselt
in meinem Ich.
Ab und zu lege ich Gedankenreisig auf die Glut.

Ich soll es Asche werden lassen
sagt der Gott der Liebe auch.

Aber die Gedanken
sie fallen und fallen
auf meinen Herzweg.
Liebe ist wie ein Sturm,
wie ein Orkan
und er zerrt an meinem Ich
wie Finger an den Harfensaiten zerren,
wild und schmerzhaft
um eine Elegie zu für die Welt zu zaubern.

Und wenn der Augenblick vorbei ist
bin ich vernünftig
und denke nicht an eine Liebe die nie enden will

©Émilia





C'est quelque chose de profond et de miroitant comme le rêve, de mystérieux et de parfait comme le cristal.

Toi

qui tour à tour me regarde,
regarde les nuages,je te sens,
quand tu me regardes, si lointain,
quand tu regardes les nuages, si proche.
©Émilia

Ich könnte sofort einschlafen. Seit vier Uhr am frühen Morgen bin ich wach. Ich hatte nur vier Stunden unruhigen Schlaf. Nach drei mittellangen (neunzig Minuten, fünfundsiebzig Minuten und fünfundvirzig Minuten) hat mein RR  einen Wert von 115/65 erreicht und ich wäre fast aus den Latschen gekippt.
Einen Biss in mein Pausenbrot sollte Wunder wirken. Das Gegenteil trat ein. Was ist das Gegenteil zu Wunder? Katastrope?
Immerhin landete mein Brot, nach kurzem Besuch in meinem Magen, da wo es oft landet.

Danach ging es mit zwar einigermaßen so gut, dass ich die letzte OP hinter mch bringen konnte.

Heute ist Erntedankfest.

Ich mag die Feier in der Kirche nicht. Die ließ ich die letzten Jahre immer weg. Diese Feiern haben nichts mit Gott und Dank oder Nächstenliebe zu tun, sondern sind kommerziell ausgeartet. Und die Kirche hier kenne ich nicht. Und zu was mir fremd ist, bin ich distanziert.

Und ich konnte mir keinen Freizeitausgleich nehmen um nach Hause zu fahren.

Ich habe gestern eine Ernte-Dank-Suppe(Gemüse mit Rindfleisch und winzige Klößchen(Riewelesupp) gekocht. Soll ja Wunder(gut gegen Erkältungen) wirken.
Und einen Frankfurter Kranz gebacken. Buttercréme habe ich noch nie vertragen. Aber Traditionen sollte man bisschen pflegen. Bei uns waren sie schon immer gemischt.

Ich war zu müde um zu reden, geschweige denn zum feiern. Es fehlen besondere Menschen um mich herum. Das macht mich tief traurig.  Es ist  als fehlt ein Stück Herz. Aber ich riss mich zusammen, weil er sich so viel Mühe gab diesen Tag schön zu gestalten. Wir haben vier Gäste eingeladen. Es war einfach so perfekt  und so schön. Man sieht sich nicht jede Woche oder jeden Monat, sondern nur zu Feiertagen. Und es war so entspannend und so ruhig in seinen Armen Seine Stimme war so vollkommen, als er über die Dinge sprach, die er liebte, und ich wurde still und traurig, als er von seinen Ängsten sprach.
Er legte seinen Arm um mich, macht er immer und überall, und ich weiß, dass ich zu ihm gehöre.

©Émilia

Vom großen rechteckigen Zimmer mit seiner expansiven himmelfarbenen Decke aus, kann man den Sonnenuntergang sehen. Seidene abendrotfarbene Vorhängen verstecken Abend für Abend die zwei kleinen Fenster vor der Welt.

Die milchkaffeefarbene Decke die sich über das große Bett kräuselt die Wellen der Gezeiten wird von zwei Händen vom Bett gezogen.

Auf dem crémefarbenen Laken küssten sich zwei Liebende in die Nacht. Seine Finger schwebten hauchzart über ihr Schlüsselbein, sie umrahmte sein Gesicht mit ihren Händen.
Sie schmeckten ihre Sinnlichkeit, sie rochen den Duft ihrer Haut.
Sie tauschetn mit den Händen die Noten ihrer Melodie.
Ihre Hände malten feine Notenschlüssel auf die Haut und Noten voll Sanftheit und Zärtlichkeit.
Ihre Küsse waren stürmisch und leidenschaftlich.
Ihre Hände strichen die Saiten bis sie klangen. Wild und sinnlich schrieben sie sich die Noten auf Brust und Bauch und Rippenbögen und sie flüsterten sich gegenseitig ihr Lied in die Sinne.
Die Passion die sich harmonisch weidete im Lied, sanft und geduldig, dann pulsierend mit verzweifelter Sehnsucht verschmolzen ihre Akkorde miteinander. jede Note spiegelte sich in ihren Augen in ihrem Lächeln, in ihrer Liebe, in ihrer Umarmung.
Sie liebten sich bis ihr Lied seinen Crescendo erreichte, die letzten Akkorde fielen und die Nacht dem Morgen wich.

©Émilia

samedi 30 septembre 2017

Ich werde ihm niemals sagen
"Ich liebe dich"
Niemals.
So sollte er lernen mich zu lesen
wie ein Buch.
In jedem Blick,
in jedem Lächeln,
in jeder Berührung,
in jedem Kuss,
in jeder Umarmung.
Auch die Satzzeichen
Die Fragen die Antworten.
Das Schweigen dazwischen.
Die Stille
im Schein der herunterbrennenden Kerze
bei heißem Tee mit Honig.
In tiefster Traurigkeit
in chaotischter Hektik
im Schlaf
und beim Aufwachen.

©Émilia Rennart

Auf dem Notenblatt sieht die Symphonie immer gleich aus. Der Dirigent gibt ihr die persönliche Note
©Émilia Rennart

Wie der Sommer fällt

Hörst du es Liebster?
Der Wind flüstert
den Blättern Zärtlichkeiten zu.
Getragen von der Brise,
tanzen sie in gelben, roten und purpurfarbenen Kleidern
ihren PraeMortemTanz mit ihm.
Die Götter wiederbeleben die Wolken
mit weißer Unendlichkeit.
Liebster sieh mal
der Sommer
beginnt zu fallen

Komm Liebster,
lass uns nie Sommer werden
Unsere grüne Liebe
wird dann karminrot.
Das heißt
wenn sie purpurfarben wird
lieben wir uns schon nicht mehr.


©Émilia




vendredi 29 septembre 2017

Bleib bei mir länger als einen Augenblick . Ich koche dir einen Lindenblütentee mit Honig. Draußen ist kalt. Ich habe dir aus Federn ein Nest gebaut.
— ©Émilia Rennart
 An jedem freien Tag fahre ich achtundzwanzig Kilometer mit dem Fahrrad bis zum Sonnenblumenfeld um die verschiedenen Stadien der Sonnenblumen zu fotografieren.
Und während ich die Kamera in das eine oder andere Sonnenblumengesicht richtete, tauchte folgender Gedanke auf:
September endet und ob der Oktober golden wird, wissen nicht einmal die Götter. Die eine oder andere Sonnenblume verwelkt schon und andere sind noch Knospen.
Die einen sind schon Nahrung für die Vögel, die anderen für Bienen und andere werden weder Blüte noch Nahrung sein.
So ist es auch mit den Menschen. Die einen sind nicht einmal geboren, die anderen sind uralt und wieder andere werden aus dem Leben gerissen ohne geblüht oder Ernte getragen zu haben.

Tränenregen in meinem Ich. Tränen in den Augen und in den Wimpern.
In sechs Tagen habe ich wieder frei.......irgendwann stehe ich vor den Stoppeln deren Wurzeln Leben trugen und Liebe.
Und irgendwann stehe ich vor einem grauen und leeren Ackerfeld.

Heute ist alles sonnengelb und warm

©Émilia











Der Apfel hing verträumt am Baum
ich pflückte ihn für dich.
Du hältst ihn warm in deiner Hand
und riechst wie sich sein Duft entfaltet.

Ein Kuss auf seine verlegen gerötete Haut
und dann ein Biss.

Süßsauer.
Und noch einen Biss
und noch mehr Saft
und noch mehr Fruchtfleisch.

Süßsauer
Und noch einen Biss
dann liegt das Haus frei
mit den Kernen.
Und jeder Kern ist verletzlich

©Émilia





Eine Morgentauträne schenke ich dir.
Mein Vermissen.
Im Traum habe ich mit den Tränen gekämpft.
Manchmal weint alles in mir.
Sogar das Herz
©Émilia
Ich suche die Tautropfen
und nicht das Glück

©Émilia


Wer hat den Wind gesehen?
Ich nicht
und du auch nicht.
Aber als die Bäume ihre Äste neigten
tanzte er mit ihnen bis die Blätter fielen
©Émilia

jeudi 28 septembre 2017

Je te revois, tout au début,
dans la douceur du soir et la vanité des choses,
quand rien encore n’est à sa place.
Avant la peau effleurée.
Avant les doigts mêlés.
Avant tes lèvres entr’ouvertes qui vers moi se penchent.
Avant que nous écrivions une histoire.
Avant cette chambre.
Avant toutes les chambres,
tu étais déjà là…
Mon corps appelle la blancheur des draps,
ma bouche a soif de ta bouche.
©Émilia

mercredi 27 septembre 2017

Liebe ist Musik
so lange die Musik dauert.
Es geht nicht darum herauszufinden
ob sie ein Liebeslied,
eine Ballade,
eine Ellegie ist,
oder zu verstehen
wo ein Lied aufhört und das nächste beginnt.

Wichtig ist es,
dass wir
einen gemeinsamen Notenschlüssel schreiben können
unsere Noten aneinander schmiegen
und dann unsere Schuhe ausziehen
und barfuß tanzen,
zur Liebe,
so lange die Musik dauert.

Lernen immer besser zu tanzen
zu jedem neuen Lied
so lange wir Musik fühlen

©Émilia



Légende d’automne


Le vieil arbre avait consulté ses congénères. Ensemble ils avaient décidée de donner tous leurs feuillages en guise de parchemins pour écrire aux habitants de la planète.

Le vent qui les avait entendus leur proposait d'être leur messager et transporter dans sa course folle, toutes les feuilles.
Mon pauvre coeur est un hibou
Qu'on cloue, qu'on décloue, qu'on recloue.
De sang, d'ardeur, il est à bout.
Tous ceux qui m'aiment, je les loue.
Heute Morgen
zog ich mein ärmelloses Kleid aus Mut an.
Meine Finger fuhren durch die Gedanken
wie ein Kamm durch die Haare,
wenn und aber entwirrend
Strähne für Strähne.

Ein müder Versuch
Tapferkeit zu zeigen
während instinktiv die Angst meinen Atem lähmte
und meine Haut sich anfühlte wie ein Strickpullover
aus kratzender, juckender Schurwolle.

Alles was ich tun konnte,
war zu sehen, zu denken und zu tun.
Wer naiv hofft muss auch Mögliches tun
Untätigkeit wird verspottet.

Hört alle auf
mich anzusehen,
schaut nicht auf meine Hände
die emsig sich bewegen,
oder auf den Mund
der betet und flucht,
schaut nicht in meine Augen
wie sich die Pupillen weiten
oder verengen.

Habt Geduld mit mir

Wartet,

wartet.....
ich muss noch an jemanden denken
ich muss ihm mit dem Herzen sagen,
dass ich ihn liebe,
dass er mir nahe ist
und dass er mir Mut und Kraft schenkt

noch einen Herzschlag
noch einen Atemzug
und meine Hände legten sich
neben das  pulsierende Leben.

©Émilia






mardi 26 septembre 2017

The Art Of Missing You

When the sun rises,
I know that I’ve been
thinking of you,
ever since it set

lundi 25 septembre 2017

Gott oder die Natur
man weiß es nicht, man glaubt,
hat eine Umarmmaschine im Menschen eingebaut,
um andere Menschen zu umarmen,
zu halten, zu beruhigen.
Das wird den Stoffwechsel herunter fahren und das beruhigt.

Und jetzt stehe ich da
und soll jemanden umarmen
der eigentlich mich umarmen sollte,
mich beruhigen sollte.

Ich kann nicht so ....umarmen

Lass uns aneinander klammern
unsere Arme miteinenander verflechten
Lass uns einander halten,
festhalten.
Herzschlag an Herzschlag kleben
©Émilia
Im Frühnebelmorgen
ein schreiender Krähenflug
unter grauschattigen Wolken
unterwegs zu dem frischgeernteten Stoppelfeld,
durchbricht die herbstmelancholische Stille.

Undurchsichtige Nebelvorhänge hängen tief
Der Wind fordert die Blätter auf zum Tanz.
Und die Zweige peitschen verfluchend,
heulend und regnend den Wind

Mag sein, man weiß es nicht,
aber glaubt,
dass die Blätter
bevor sie fallen,
sich bunt anmalen
bis in die letzte Vene
und Ader,
um uns zu zeigen
dass das Leben,
wenn es endet
seine Farben hier lässt.

Und wenn wir dann
immer wieder
von der selben Wimper
eine Träne pflücken,
uns zeigt dass es Sonnenaufgänge sind
und wir sollen nicht un unserer Traurigkeit ertrinken


©Émilia


Irgendwann…
eines Tages,
oder eines Nachts,
unter einem vergessenen Himmel
wird ein Schatten vorbeiziehen.
Deine Gedanken werden ihm folgen.
Du gehst rückwärts
an deinem Leben vorbei
zu den Anfängen.
Irgendwannfolgt dir Herz und Seele.
Dann öffnest
du eine Tür
in die Finsternis,
oder in das Licht.
Die Geister der Zeit
halten dir dein Lebensbuch vor die Augen
und du blätterst Seite für Seite,
streichelst Zeile für Zeile.
Für einen Augenblick
bist du ein Neugeborenes.
Dann siehst du den Himmel
und die Augen passen sich an….
passen sich an
an die Ewigkeit
hinter dem Fluss
der die Zeit teilt.
Und du fühlst mein Vermissen nicht
©Émilia
I picked you
the prettiest flowers
I could find
in the small garden
of my heart –
that would only bloom
for you
who gave them light.

Even if the sun
is too heavy for the sky
I will search
these shadowed fields
and pluck for you
a sunflower

©Émilia

dimanche 24 septembre 2017

nur ein Gefühl

Je désire presque que nous étions des papillons et que nous vîmes trois jours d'été - trois jours de plus avec vous que je pourrais combler avec plus de plaisir que cent années communes.

Ich berühre hauchzart deine Haut,
die weichen, seidigen Saiten deines Ichs
wecke deine Sinne,
ich berühre deine Sünde.

Ich träume dich heute Nacht.
Deine Zärtlichkeit im Kuss,
deine Wildheit im Blick,
deine Sanftheit in den Händen,
deine Kraft in den Armen.
Ich antworte mit Wildheit im Kuss,
mit Zärtlichkeit in den Händen
ich halte dich in meinem Blick,
deine Saiten sind mir Musik

Ich mache Liebe zu meinem Sturm,
durchwirbele deine Sinne
du hältst mich hoch
durchwirbelst mich
Ich möchte, dass du mich ertrinkst
in deinen Wellen
in deinem Wirbelsturm.

Meine Sinne sind wach,
ich liebe dich in deinem Sturm
schmecke deine Leidenschaft.
fühle deine Kraft die mich hält
die meine Saiten zum singen bringt.
Nochmals berühre ich dich
berühre deine Sünde
um deine Sünde zu werden
um dein Sturm zu sein

Ich zeigte dir meine Kraft
ich ertränke dich
in den Wellen
während du meinen Sturm liebst

Wir leben im Traum
du in meinem
ich in deinem.
Wir sind uns Berührung
wir sind uns Saiten,
wir sind uns Musik
wir sind uns Sünde

©







Knorrige Zweige wollen
das Sonnenlicht erreichen.
Und sie strecken ihre Zweige
wie Fingerspitzen
an den Enden ihrer Glieder,
um sich verzweifelt
an den restlichen Sonnenschein zu klammern
der vom Nachmittag bleibt.


Ich würde mir den Wind leihen,
um dich lachen zu hören.
Wolken hören nie auf sich zu bewegen.
Du wirst mich immer begleiten,
denn du wanderst
zwischen meinen Gedanken und Herz
auf und ab.

Und manchmal bestimmst
du die Musik
des Augenblicks
und manchmal die Symphonie des Tages.

Und wenn
deine Melancholie und Agonie
eine Elegie mir singt
wünsche ich mir Flügel
um zu dir zu fliegen
nur für einen Augenblick
deine Hand zu halten


samedi 23 septembre 2017

Herbstfarben


















Wo die Flut aus Liebe
sich eine Schneise
durch die Sinne bricht.
Ich liebe dich zurück
bis an die Quelle
in deinem Ich.
Diese Welt
will uns liebend sehen
und friedlich.
©Émilia 
Tautropfen am frühen Morgen
Vielleicht habe ich im Traum gelacht
oder geweint.
Oder beides auf einmal.
Gelacht mit einem Auge, 
geweint mit dem anderen Auge.
Sieh das Blattgrün 
wie es meinen Traum spiegelt
♡Emilia