dimanche 1 octobre 2017

Vom großen rechteckigen Zimmer mit seiner expansiven himmelfarbenen Decke aus, kann man den Sonnenuntergang sehen. Seidene abendrotfarbene Vorhängen verstecken Abend für Abend die zwei kleinen Fenster vor der Welt.

Die milchkaffeefarbene Decke die sich über das große Bett kräuselt die Wellen der Gezeiten wird von zwei Händen vom Bett gezogen.

Auf dem crémefarbenen Laken küssten sich zwei Liebende in die Nacht. Seine Finger schwebten hauchzart über ihr Schlüsselbein, sie umrahmte sein Gesicht mit ihren Händen.
Sie schmeckten ihre Sinnlichkeit, sie rochen den Duft ihrer Haut.
Sie tauschetn mit den Händen die Noten ihrer Melodie.
Ihre Hände malten feine Notenschlüssel auf die Haut und Noten voll Sanftheit und Zärtlichkeit.
Ihre Küsse waren stürmisch und leidenschaftlich.
Ihre Hände strichen die Saiten bis sie klangen. Wild und sinnlich schrieben sie sich die Noten auf Brust und Bauch und Rippenbögen und sie flüsterten sich gegenseitig ihr Lied in die Sinne.
Die Passion die sich harmonisch weidete im Lied, sanft und geduldig, dann pulsierend mit verzweifelter Sehnsucht verschmolzen ihre Akkorde miteinander. jede Note spiegelte sich in ihren Augen in ihrem Lächeln, in ihrer Liebe, in ihrer Umarmung.
Sie liebten sich bis ihr Lied seinen Crescendo erreichte, die letzten Akkorde fielen und die Nacht dem Morgen wich.

©Émilia

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