samedi 31 octobre 2020

C'est quelqu'un de spécial


 Une personne "rayon de soleil", c'est en fait quelqu'un qui te tombe dessus quand tu t'y attends pas.
Tu n'as pas besoin d'avoir plein de choses en commun avec lui.
Cette personne n'a pas spécialement une vie incroyable, des projets impressionnants, c'est juste quelqu'un qui te ramasse quand tu es par terre, qui t'apporte de la lumière quand tu pensais que tu allais rester dans le noir pour toujours.

C'est quelqu'un de spécial, quelqu'un qui ne ressemble en rien à tous les gens que tu croises tous les jours, ni à tous les gens que tu connais ou que tu as connu.

C'est quelqu'un de complètement décalé, qui n'a pas du tout sa place dans ta vie mais qui y entre en défonçant la porte et qui te fait voir les choses sous un autre angle.

C'est quelqu'un qui a un rire qui s'élève et qui te fait t'élever en même temps. C'est quelqu'un qui donne un autre goût à tous les petits trucs insignifiants de la vie.

C'est quelqu'un qui illumine sans le faire exprès.

Qui " illumine" la vie des autres sans forcément réussir à toujours illuminer la sienne.

C'est quelqu'un qui te fait sentir que t'es vraiment en vie, même après avoir été engourdi pendant des années.

Quelqu'un avec qui tu savoures chaque bouffée d'air, chaque repas, chaque sensation de froid, de chaud, de plaisir, de picotement.

Quelqu'un qui t'aide à voler en gardant les pieds sur terre..

Verwüsteter Herbsthimmel

Es ist Herbst auf den Straßen

in den Gedanken

und jenseits der Fenster ist es herbstmilchig.

Ich weiß nicht wieviele Träume

ich noch übrig habe zu, träumen

bevor der Regen sie herauswäscht.


Jenseits der Fenster 

beginne ich die fallenden Blätter zu zählen.

Zu den einige Bäume sind blätterleer.

An der Schwelle der Nacht ruhe ich mich aus.

Ich fühle die Leere der Bäume in mir,

der beängstigte Duft des vergehenden Lebens.

Zwischen den großen Bäumen

sehe ich verwaistes Grün,

lebendige kleine Bäumchen.

Noch habe ich Hoffnung

Und die Stille in mir singt eine Herbstmelodie.

Kleeblätter 

vergessen im Schatten hinter dem Haus.

Ein kleiner Spaziergang

zwischen den raschelnden Blätter, 

bevor der Regen sie auflöst.


©Émilia




 

mardi 27 octobre 2020

Autumnale


D
ie Sonne hob
die Farben der Blätter ins Licht.
Der Wind wirbelte sie in ihrem letzten Tanz herum
bis sie zu Boden fielen.
Nur der Boden sah sie fallen
und fühlte ihr Sterben.
Dann beweinte der Himmel
die Farben 
den Tanz 
und die leere Blatthülle.
Aber alle sahen das Leben.

©Émilia


dimanche 25 octobre 2020

Je suis


 Je suis de ces gens fous
qui font d'un rien un tout
qui crient au feu
pour une brindille presque immobile.


J'ai une désastre dans le ventre
il s'apelle amour,
il ne dort jamais très longtemps.

C'est le désordre dans mes carnets
c'est le désordre sur l'étagère
c'est le désordre dans les tiroirs 
le désordre partout où je pose mes valises.
Elles ne ferment plus
comme ma mémoire.

Je collectionne le désordre pour tenter d'y trouver l'invisible.
Je cherche au fond des choses ce qui
j'espère secrètement, existe au fond de moi.

©Émilia

samedi 24 octobre 2020

bittersüß


Ich habe mein Herz
in einer Kaffeetasse gefunden
deine warmen Lippen
hinterließen auf den Herzhäuten
bittersüße Küsse.
Immer verliere ich mein Herz
in einer Espressotasse am frühen Morgen,
am Mittag schwimmt es in einer Café au lait Tasse
in deinem Lächeln.
Und am Abend ist mein Herz in einer Milch mit Honig Tasse
in deinem honigsüßen Kuss.
Und immer liegt es in deinen Händen
so ungeschützt nackt. 

©Émilia



jeudi 22 octobre 2020

Ich bin kein Blatt im Wind.

 Ich werde dich nicht mehr vermissen,
ich werde keine Sehnsucht nach dir mehr haben.
Sieh wie die Blätter 
sich vom Ast lösen,
auch wenn es schmerzhaft ist.
Sie lösen sich
und fliegen umher
sehnsuchtsvoll bunt.
Chlorophyllehr.

Und der Regen
sammelt alle Regentropfen
zu einem Weinem
zu einer einzigen Traurigkeit.
Kein Regentropfen seufzt
und ein Weinen ist dem Regen nicht genug.
Er will Melancholie

Und der Wind hört nicht auf zu flüstern
er hört nicht auf zu heulen
Ununterbrochen ist sein Seufzer.
Er will die Sehnsucht, das Vermissen.

Ich werde dir nicht mehr sagen
dass ich dich vermisse.
Die Sehnsucht überlasse ich nicht dem Wind.
Dem Regen überlasse ich nicht meine Tränen
Ich bin kein Blatt im Wind.

©Émilia


Herbstblatt - Élégie


 Ein gelbes Blatt

getrennt vom Ast.

Der Ast vom Sturm abgetrennt

vom Baum.

Wohin gehe ich?

Der Zéphyr oder Aquilon

treiben mich

mit ihrem un beständigen Atem

durch Berg und Tal,

über Feld und durch den Wald.

Ich lasse mich tragen

wohin er mich führt

überall hin

Aber wohin gehen das Rosenblatt

und das Lorbeerblatt?




Je suis

Je suis de l'eau qui passe 
je suis les feuilles qui vibrent
frappées par le bruit du vent 
qui traverse à la hâte

Je suis du soir 
qui ne veut pas s'endormir 
regarde obstinément 
avec les yeux affamés des étoiles

La nuit - à travers les veines bleues 
dans chaque fibre du corps 
aux bouts des doigts 
bat d'un inassouvi passionné

Je suis une voix rauque 
qui se tait sourdement
par-dessus moi les jours 
aux grandes ailes vides s'en vont… 

mardi 13 octobre 2020

Es wäre leichter für mich


Es wäre leichter für mich, 
dir nahe zu sein,
um meine Gedanken 
in der Stille verbergen zu können.
Es wäre einfacher für mich
dir einfach alles sagen zu können
ohne dass wir im Gestern stöbern.

Ich würde keine Worte verstecken,
in Ungewissheit eingepackt lassen
Mit keinem Schritt würde ich deine Türschwellen überschreiten 
und ich würde auch nicht an die Fenster klopfen,
um dich zu fragen, ob ich dir Traumfragmente geben kann.

Ich würde die gefallenen Blättern sammeln,
Wünsche aussortieren, 
sie in meinem Herzen verstecken
und ich würde vertraute Düfte sammeln
während ich verspreche zu bleiben.

Es wäre leichter für mich, wenn du in der Nähe wärst.
Lass mich meine Gedanken nicht in ungesagten Worten verbergen,
Sagen wir uns alles im Flüsterton
oder lassen wir die Stille uns zum Schweigen bringen.

©Émilia

lundi 12 octobre 2020

Herbstelegie


Sage mir nicht,
dass ich braune Knopfaugen habe 
mit goldfarbenen Pünktchen 
die vor Freude oder Wut Funken sprühen.
Ich weiß,
herbstfarben versteckt sich die Zeit darin.
Wenn ich dich mit zartbitterfarbenem Blick ansehe,
senkt sogar der Mond seinen Silberblick.

Sage mir nicht,
mein Haar sei zu lang
und versteckt meine Schultern.
Irgendwann versteckt der herbst seine Silberfäden darin.
Ich weiß wie der Herbst sich entfaltet
das Chlorophyll aus dem Leben spült.
Und wenn wir zusammen den Mond ansehen
haben wir altweiberfarbene Haare
und der Mond lächelt uns zu.

Sage mir nicht,
dass irgendwann der Tod an unsere Tür klopfen wird.
Ich weiß,
dass das Leben nur einen Spaziergang der Zeit im Lichtstaub ist

Wir gehen den verborgenen Weg der Liebe
Wenn wir uns ansehen,
teilt der Mond sein Silber mit uns.

Sage mir nicht,
dass das was wir fühlen
ein "Für immer" ist.

©Émilia


dimanche 11 octobre 2020

Serenade


Über den Bäumen 
hängt der Mond an einem seidenen Faden
unbeholfen pendelt er zwischen Tag und Nacht 
hin und her.

In der Abenddämmerung
habe ich die Meereswellen beobachtet 
wie sie sich 
zwischen den Felsen an der Küste brechen.
In der Luft schwebt der salzige Duft 
einer Liebe
als ich in einem entfernten Port
durch die namenlosen Gassen eilte
die nirgendwohin führten,
gefolgt von den Blicken 
der Möwen und Schwänen, 
die eine Sensucht in meinem Blick erkennen,
sie in meinem Herzen fühlen.

Die Sonne hängt noch zwischen abendrotfarben
über den Dächern.

Ich frage mich
ob Sonne und Mond wissen,
dass du zu Hause 
auf mich wartest.

Nun sitze ich hier in meinem Zimmer
im Kerzenlicht genieße ich 
den liebevollen, sehnsuchtsvollen Kuss 
zwischen Sonne und Mond
und der Kalender zeigt Oktober
und du wunderst dich wegen dem Kerzenlicht.

Der Zeiger der Wanduhr
bewegt sich einen Schritt
im Sinne des Augenblicks.

Dein Kuss in meinem Haar 
ist ein Wellenbrecher.
Wir sind Sonne und Mond 
in dieser Nacht.

Das Kerzenlicht wirft
ab und zu seinen zitternden Blick auf uns
und der Urzeiger verlängert den Augenblick.

©Émilia






Au soir des choses

 Au soir des choses
L'horizon est si fragile
et les couleurs s'effacent
J'écoute les derniers secrets
du vent dans les feuilles
qui ramène la pluie
Vent lumineux dans les feuilles
Les arbres chorégraphient
le spectacle des ombre 
un peu du ciel

entre nos mains
pour étreindre trop d'absence
Ce qu’on ne peut pas dire,
il ne faut surtout pas le taire, mais l’écrire
Une signature sur la page du ciel 
Je me demande  pourquoi  
je reste là  quand tout m'efface       
à tire-d'ailes

J'aime l'automne

J'aime l'automne, 
cette triste saison va bien aux souvenirs. Quand les arbres n'ont plus de feuilles, quand le ciel conserve encore au crépuscule la teinte rousse 
qui dore l'herbe fanée, 
il est doux de regarder 
s'éteindre tout 
ce qui naguère brûlait encore en vous. 
 

jeudi 8 octobre 2020


Ich liebe dich, weil du die einzige Person bist, mit der ich über einen Schatten einer Wolke, über ein Lied und eine bedeutungslose Idee sprechen kann, weil du derjenige bist, mit dem ich alles teilen kann, was wichtig ist und was nicht wichtig ist. 

Sie ließ los

Sie ließ los. 

Ohne einen Gedanken oder ein Wort ließ sie los.
Sie ließ die Angst los. 
Sie ließ die Vorurteile los.
Sie ließ den Zusammenfluss von Gedanken los, 
die um ihren Kopf schwärmten.
Sie ließ das Komitee der Unentschlossenheit in sich los.
Sie ließ alle "richtigen" Gründe los. 
Ganz und gar,
ohne zu zögern oder sich Sorgen zu machen, ließ sie einfach los.

Sie hat niemanden um Rat gefragt wie man loslässt
Sie hat keine Bücher darüber gelesen wie man loslässt ... 
Sie ließ einfach los.
Sie ließ all die Erinnerungen los, die sie zurückhielten.
Sie ließ all die Angst los, die sie davon abhielt, sich vorwärts zu bewegen.
Sie ließ die Planung und alle Berechnungen darüber los, 
wie man es genau richtig macht.

Sie versprach sich nicht, dann und dann werde ich loszulassen.
Sie hat nichts in ihrem Tagebuch darüber geschrieben.
Sie hat das geplante Datum nicht in ihren Tagesplaner geschrieben.
Sie überprüfte weder den Wetterbericht noch las sie ihr Tageshoroskop.
Sie ließ einfach los.

Sie analysierte nicht, ob sie loslassen sollte.
Sie rief ihre Freunde nicht an, um darüber zu sprechen.
Sie sprach kein Wort. Sie ließ einfach los.

Niemand war da, als es passierte.
Es gab keinen Applaus oder Glückwünsche.
Niemand dankte ihr oder lobte sie.
Niemand bemerkte etwas.

Wie ein Blatt, das von einem Baum fällt, ließ sie einfach los.
Es gab keine Anstrengung. Es gab keinen Kampf.
Es war nicht gut und es war nicht schlecht.
Es war was es war und es ist genau das.
Im Herzraum des Loslassens ließ sie alles gehen und fallen.
Ein winziges Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Eine leichte Brise wehte durch sie. Sie fröstelte für einen Moment.
Und die Sonne und der Mond schienen für sie gleichzeitig.

Und dann weinte sie 
in der leeren Herzkammer,
benetzte mit Regentränen die Herzwände
ein Lächeln trochnete die leeren Wände

Loslassen ohne Leere.....
wenn es schmerzt hatte es Bedeutung.




mardi 6 octobre 2020

Dass ich bin

Lass mich Blatt werden
lass mich fliegen
damit ich den Ablösungsschmerz
vom Zweig, vom Ast, vom Baum vergesse.

Lass mich Herbst werden

damit ich die Wälder durchstreife
um sie blutrot anzumalen. 

Lass mich wind werden

lass mich fliegen
um zu sein
um zu fühlen, 
dass ich bin 

©Émilia

lundi 5 octobre 2020

Danser toujours…


 Danser toujours…

Baiser de rencontre, baiser d’adieu… un baiser est toujours le premier pas d’une danse qui reste à inventer. Un Paso doble ou un tango. 

Corps à demi-dénudés, premier jet de la fusion à venir… 

Après l’amour, la délivrance qui s’impose et le retour à l’unité, à l’individualité. 

Comme à la fin de la mélopée, les corps s’embrassent puis se délacent, se détachent.

Le retour à l’un.

Danser toujours…

samedi 3 octobre 2020

Où vont les mots

Quelle est cette force qui me pousse à t'écrire, encore et encore, toujours et toujours ?
Témoins de nos envies, de nos désirs, de nos passions…
Nos mots se posant en historiens de nos émois..

mercredi 30 septembre 2020

Mit einem Traum




Mit einem Traum beginnt ein Weg
Die Gedanken zerpflücken ihn
und das Herz folgt nicht immer.

Und wieder stehst du im Garten
unter den Bäumen 
und zählst die Sterne zwischen den Zweigen
und das Blätterlaub verdeckt sie.
Du suchst und zählst
immer wieder
alle Sterne die nicht ins Fenster passen.
Dann wenn nach Mitternacht
der Mond wandert
was flüstern die Sterne dir?

Nichts.
Sie schweigen,
Sie singen ohne Stimme.
In mir ist Stille
und mein Herzmeer ist sanft.
Die Sterne zähmen mich.

Was wäre 
wenn Gefühlswolken und Emotionsblitze
ein Herzgewitter auslösen 
und kein Stern zeigt dir den Weg zu den Träumen?
Bis zum frühen Morgen wenn die Nacht graut
und der Morgen sich farbenlos zeigt?

In mir ist auch Himmel,
nicht nur Abis.
Ich kann in meinem Himmel Herzsterne zählen.
Die fröhlichsten die liebevollen, die geduldigsten,
die ungeduldigen und die rebellen, 
die zähmbaren und ungezähmten.

Auf die Regenwolken
würde ich einen Himmel malen,
damit die Menschen
die meine Herzwände lesen können.
Alle Träume.
Die verlorenen, die vergessenen,
die ungeträumten.

Ein Weg beginnt mit einem Traum.

©Émilia




samedi 26 septembre 2020

Wir schreiben uns....



Wir schreiben uns, 
wir schreiben uns um,
wir verschreiben uns 
und verstreuen uns
wie Herzsamen, Gedankensamen
zwischen den Zeilen,
zwischen den Satzzeichen.

Und manchmal
liest man uns 
nur zwischen den Zeilen,
Im Schatten der Satzzeichen
findet man uns versteckt.

Und man fühlt uns
wenn wir lachen, wenn wir weinen
wenn wir lieben
und uns entlieben
am Rande des Tages,
in der Ecke einer Herzkammer.

Wir schreiben uns
retouchieren uns
im Gefühl und in den Gedanken,
im Leben, in der Liebe.

Und schreibend
gehen wir einen Schritt oder zwei nach vorne
und einen oder zwei Schritte zurück
und drehen und wie im Tanz
zwischen den Worten.

Doch manche bleiben ungeschrieben 
so wie sie ungesagt bleiben,
so wie im Tanz 
das Herz sich unsichtbar mitdreht,
mitschreitet, mithüpft.
Eine Sehnsucht, einen Seufzer, eine Träne,
ein Lachen als Interpunktion,
und wir verstecken uns
hinter dem Punkt, hinter den Fragezeichen
wenn man uns fragt
wie es uns geht,
sagen wir GUT und setzen einen Punkt 
dahinter und ein Lächeln vor den Punkt.

Manchmal machen wir lange Pausen
zwischen den Worten,
diese Stille
wenn wir aufhören
zu lachen oder zu weinen.
Wenn wir uns sammeln
Gefühle und Emotionen in den Herzkammern sortieren
wie die Kleider im Schrank
neu und alt,
noch auszubessern oder zum wegschmeißen.

Wir schreiben uns

vendredi 25 septembre 2020

Je porte ton cœur, je le porte dans mon cœur

Je porte ton cœur avec moi, 
je le porte dans mon cœur. 
Sans lui, jamais je ne suis, la où je vais, tu vas
et tout ce que je suis le seul à faire, est ton fait.

Je ne crains pas le destin 
car tu es a jamais le mien.
Je ne veux aucun monde car belle, 
tu es mon monde. 
Et tu es tout ce que la lune a toujours signifié 
et tout ce qu’un soleil chantera jamais.

C’est le secret profond que nul ne connait.
C’est la racine de la racine, 
le bourgeon du bourgeon 
et le ciel du ciel d’un arbre appelé vie.

Je porte ton cœur, je le porte dans mon cœur

©Émilia

Danse


Danse tant que tu peux danser, danse autour de la terre, danse pour qu'un printemps balaye les hivers. Danse comme l'on vit, danse comme l'on aime.
Danse comme on écrit sur les murs un poème.

jeudi 24 septembre 2020

 

N’hésitez pas à visiter le blog Das Nachtbuch

Il est quelque part en moi

Il y a quelque chose que j’entends
Mais que je ne vois pas.
Un bruit fait de rapides mouvements,
Que je n’oublierai pas.
 
Il m’arrive de croire  parfois
Que je l’attraperai du bout des doigts.
D’un geste délicat, au creux de ma main
Je le laisserai rythmer mes lendemains.
 
Mais ce chant me hante, il m’envahit.
Je ne sais plus quoi faire.
Pour le trouver, j’ai besoin de lumière.
Je le cherche, je pleure et j’en ris.
 
Parce que le petit quelque chose que j’entends
Cadre très bien avec les sentiments
Que j’ai pour toi. Et ça, je n’y peux rien.
Il est quelque part en moi si je comprends bien.

©Émilia

mardi 22 septembre 2020

Distance

 

Das Nichts zwischen uns wächst.
Das Nichts in uns auch.
Das Nichts zwischen uns,
das Nichts in uns - verwüstet.
Quellen sind versiegt,
Träume und Hoffnungen verbrannt,
die Felder liegen brach.
Geerntet, leer und zerstört.
Die Bäume sind durstig,
ihre Blätter haben die Farbe des Herbstes angenommen.
Ein agonischer Herbst.
Seelen schlafen nackt.
wie gequälte Körper,
denen Wasser und Nahrung entzogen sind.
Agonie innen und außen,
hinter bunten Masken traurige Gesichter.
Kein Singen, kein Tanzen,
keine Berührung sondern Distance.
Distance zu anderen,
Distance zum Denken,
Distance in den Worten.
Auf der Suche nach Sinn und Freiheit im Denken und Handeln
versammeln sie sich nicht.
Sie begeben sich in die trügerische Stille
auf der Suche nach der eigenen vergänglichen Brillianz.

Die Leere, die fühlbare Lehre
gefüllt mit Angst.
Resignation lässt sich
im Geist und Körper nieder
und gedeiht und wächst vor sich 
Der Rhythmus endloser Tage, der lähmt, 
der die ganze Menschheit an Händen und Füßen bindet.

©Émilia



vendredi 18 septembre 2020

jeudi 17 septembre 2020

Ce que l'on aime n'a pas de nom

À quoi reconnaît-on ce que l'on aime.
À cet accès soudain de calme,
à ce coup porté au cœur
et à l'hémorragie qui s'ensuit -
une hémorragie de silence dans la parole.
Ce que l'on aime n'a pas de nom.
Cela s'approche de nous
et pose sa main sur notre épaule
avant que nous ayons trouvé un mot pour l'arrêter,
pour le nommer,
pour l'arrêter en le nommant.

©Émilia

mercredi 16 septembre 2020

Es wird so schön sein wie du weißt ...

Habe ich dir heute gesagt, dass ich dich liebe?
Ich weiß es nicht mehr,
ich bin in Gedanken versunken,
aus Liebe, habe ich dir so viele Zeilen geschrieben
durch die Zeit,
ohne zu wissen, ob du sie liest,
ob sich für dich so lebendig sind
wie deine Liebkosungen alle Tage für mich
Fragmente, winzige Augenblicke,
ein Vers, ein Gedicht, ein Lied
fließen aus dem Herzen, aus den Gedanken
ohne zu wissen, ob du es weißt, dass ich liebe ...

Habe ich dir heute gesagt, dass ich dich vermisse?
wie eine Blume auf dem Feld ohne Blütenblätter,
stehe ich da sehnsuchtdurstig nach dir
unter dem blauen Himmel, ohne Wolke,
kein Tropfen Regen fällt auf mich
und ich habe Durst nach dir
unter der Sonne.
Mein Herzschlag ist allein viel zu leise
und ohne Echo ist meine Stimme nur Flüstern.
Ich fühle nur wie sehr ich dich vermisse.

Habe ich dir heute gesagt, dass ich dich liebe?

Ich fühle dich, liebe dich, lebe dich
wenn die Stille sich über meine Augenlider legt
wenn Träume mit dir in mein Herzhaus kommen,
liebe ich dich  mit Feuer und Leidenschaft
Es wird so schön sein wie du weißt ...

©Émilia

jeudi 10 septembre 2020

Les mots

Derrière mes mots, il n’y a rien.
Seulement quelques sentiments anciens
Qui ne savent pas faire sortir
L’émotion de mon plus simple désir.

Et ton ombre les cache bien,
Ces mots qui déchirent mon poitrail
Quand il m’arrive soudain
De vouloir percer une muraille.

Ou un mur sur lequel tu déteins.
Un mur imprégné de ces mots,
Des mots qui te vont si bien
Et qui me collent à la peau.

Derrière mes mots, il n’y a rien.
Ou plutôt, il n’y a que toi.
Mais qui suis-je ? Je ne suis rien
Pour croire que tu t’intéresses à moi.

©Émilia

Es ist September zwischen uns



Es ist September zwischen uns
herbstlich still, erntegelb und rostrotfarben
die Sonne scheint noch sommerwarm
doch es ist schon etwas herbstkühl,
Ich lege meine müden Flügel auf die Bank zum trocknen,
doch meine Füße gehen weiter
gehen neue Wege.

Ich gehe sehen, verstehen, vergessen, finden.
Ich gehe wissen
ob die Sehnsucht mich zu dir zieht
weiser und anders und mit weniger Fragen
an die Liebe.
Ob es noch zu früh ist, oder schon zu spät
oder die Zeit ist um und die Liebe weg.
Ob sie noch da ist
mit all ihren Farben,
mit all ihren Herzschlägen
mit jedem Atemzug.

Es ist September zwischen uns
und es duftet nach sommerverbrannten Blättern
nach Ernte und Verwüstung,
nach Süße und Schwere,
nach Salztränen und reifen Früchten.
Noch haben wir bunte Träume, warme sanfte Sehnsüchte
Nächte mit viel Liebe
und wunderschöne rostrote Morgen.

Ich will sehen, entdecken
alle Herbstfarben in uns.
Die Ernte in uns,
die Süße,
das Bittersüße.

Ich warte darauf,
dass der Zenit mich mit einem leidenschaftlichen Refrain einfängt,
mich heraushebt,
mich hochhebt und mit mir den Tanz der karminroten Liebe tanzt,
bis ich zum Morgengrauen
in meinem nassem Haar verflochten
unter einem Seidenlaken einschlafe.

Und du wiegst mich mit dem Laken wie ein Neugeborenes
bis die Zeit sich rückwärts dreht
und uns mit einem letzten Vers entzaubert. .
Seufzend mit kussverbrannten Lippen
singe ich den Refrain aus einem seltsames Lied
eine Art neuen Zauber
und lege mich auf meine morgentaunassen Flügel
und warte auf deinen entzaubernden Morgenkuss

©Émilia




Unvollkommenes Puzzle

Ich bin unvollständig im Herzen.
Mir fehlen ein paar Menschen.
Wunden die sie hinterlassen haben vernarben nicht
Wie aus einem Gletscherspalt fließt die Traurigheit heraus.

Wie Eisblumen zieren die Tränensterne mein Kleid
sie schmelzen nicht in der Sonne..sie glitzern.
Ich habe ein Lächeln in den Augen
sagen Menschen die moch mögeh und lieben.

Sie wissen nicht,
wenn  ich allein bin
Lege ich mein Kleid ab.
Dann bin ich nackt unter meinen Augen.
Dann fallen die Tränen wie ein Wasserfall heraus.

Ich verliere Herzteile...
wie ein unvollkommenes Puzzle.

Menschen die mich lieben basteln an mir
um mich aufzubauen.
Doch niemand ist ersetzbar...

©Émilia

Douce nuit

Ich male dir Träume
im Licht deiner Hoffnungen.
Ich male den Sonnenuntergang in den Himmel
in sanften Farben.
Ich male die Weichheit der Baumwollwolken
Ich male die Nacht mit Sternschnuppen
und wünsche dir wunderschöne Träume

©Émilia


Douce nuit sereine parsemée d'étoiles

Que j’aimerais ce soir

Que j’aimerais ce soir
te déchirer le cœur
en faire du petit bois
et y mettre le feu t’allumer.

Attrape-rêves qui dansent
sur le ciel orangé.

Au-dessus de l’azur
qui peu à peu se fonce…

Tâche de soleil sur les flots qui écument.

Je te sens encore danser dans mon coeur

Je te caresse de mots,
avec la voracité d'une main qui ne se pose pas.
Je te touche d'un sourire,
qui s'efface sous la poigne d'un cri silencieux.

Les gestes suspendus
sont autant de blessures tendres,
de déchirements attendus.
Je me défends, contre cet amour
que j'ai pour toi,
Je te sens encore danser dans mon coeur.

©Émilia

Was denkst du

Was denkst du,
fragte ich dich zwischen zwei Gedanken
und in deinem Lächeln
entdeckte ich immer eine versteckte Antwort.

Jetzt vermisse ich es einfach ...
und ich möchte dir heute sagen,
dass ich dich liebe ...

Ich kenne viele deiner Gesten auswendig
und ich weiß
wann ein verstecktes Lächeln deinen Mund umspielt
wie die Wellen das Seeufer...
Ich lerne jeden Klang in der Musik deiner Stimme


Ich beobachte dich oft,
wenn du versuchst mich daran zu erinnern,
wie man fliegt ...
An deiner Brust wusste ich,
fühle ich mich wie ein Engelsküken
und genieße diese traumlose Stille
 ... und manchmal sehe ich deine Traurigkeit
und ich würde diese gerne verstehen ...

Du bist immer geduldig
... wenn du mir beibringst gut zu sein
und geduldig.
Ich habe aus deinem Lachen einen Papierflügel gebastelt
und du hast ihn mir dann auf den Rücken geklebt
mit ganz vielen Küssen ...
Ich lachte und tat so als würde ich fliegen.

Wenn ich meine Antworten vergesse
und jeder Gedanke schmerzt,
lächle ich ... du hast es mir beigebracht ... und ich habe auch von dir gelernt,
zu vergeben und weiterzumachen ...

Wie geht es dir?
Ich vermisse es so sehr, dich zu fragen ... und dir zu sagen,
wie sehr ich dich liebe ....

©Émilia

Heute noch ein Engel nach Hause geflogen.

Heute noch ein Engel
nach Hause geflogen.
Er fand seine Flügel,
sagte sein endliches Aufwiedersehen
unhörbar für mich
geflüstert mit dem letzten endlichen Atemzug.

Es fühlt sich verfrüht an,
surreal und traurig
mich jenseits meiner Traurigkeit
stehen zu lassen

Der Gewinn des Himmels
ist mein Verlust.
Dein Name wir irgendwann in Stein gemeißelt
und du wirst auf irgendeiner Ecke des Himmels
über mich lachen und weinen.

Bis in das Mark meiner  Knochen
fühle ich deine Stille
und dein Schmerz ist nun meiner
Ich bin wortlos, ruhelos, tränenvoll und schmerzvoll

Deine Stille bevölkert alle Räume
in meinem Herzen.

Die leeren Seiten deines Lebens
fülle ich mit Erinnerungen an dich.


Ich muss warten
damit du mich berührst
irgendwie irgendwo
auf eine andere Art und Weise.
Als wärmende Sonne,
als Regen,
als Schnee,
als Wind,

Komm zu mir in meine Träume
als blauer Himmel,
als Wildblucmenwiese,
als ein Rinnsal nach dem Regen,
als ein Fluss.

Ich werde dich jede Nacht erwarten,
lass eine Kerze brennen
damit du mich findest
egal wo ich sein werde
vergiss mich nicht...

©Émilia

Jemand

Jemand geht mit leisen Schritten durch mein Herz wie durch einen Wald,
auf der Suche nach meinem Ich.
Jemand passt seine Schritte nach dem Sekundenzeiger meins Herzschlags an.
Jede Systole, jede Abweichung von der Regel der Stille
nimmt er mit sich.

Jemand schleicht sich durch meine Herzhäute in meine Herzkammern
und sieht sich um in meinem Ich.
Wie ein bunter samtweicher Teppich breiten sich meine Herzhäute vor ihm aus.
Er setzt sich an den Fluss meiner Tränen,
er setzt sich auf die Gartenbank und beobachtet alles in meinem wilden Herzgarten.

Er setzt sich in meine Gedanken
und wohnt darin wie in einem blauen Haus mit großen Fenstern.
Jemand lächelt mich an,
und ich lächele zurück,
als würde mir die Sonne ein warmes Lächeln für den Tag schenken.
Manchmal füllen sich meine Taschentücher mit Tränen
wenn er weint.
Manchmal fallen Worte in meine Tinte
wie ein Goldpartikel aus irgendeinem Herzstern,
wie eine silberfarbene Träne aus einer Regenwolke,
wie ein fallendes Blatt aus einem Herzbaum,
wie ein Tag, wie eine Nacht.

Jemand begleitet mich ...

©Émilia





Hast du jemals gedacht



 Hast du jemals gedacht, dass unsere Küsse nicht mehr und nicht weniger als ein Wortwechsel sind? Denn wenn wir uns etwas Wichtiges erzählen wollen, reden wir nicht - wir küssen uns. Und unsere Zungen geben dann beeindruckende Mengen von Worte frei, die uns Nahrung sind für die Liebe. Worte sie wir in der Stille genießen. Wir essen die Konsonanten und Vokalen und teilen unsere Sätze in Haupt- und Nebenküsse ein. Wir küssen uns in längeren oder kürzeren Repliken und respektieren dabei die Techniken des absurden Küssens Weil wir uns so sehr lieben. Und weil alle Worte in uns bleiben. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass sie das Licht der Sonne oder die Dunkelheit einfangen und unsere versuchen zu oxidieren. Und ja, wir haben manchmal ein scharfes Wort auf unserer Zunge liegen, aber wir ärgern uns nicht (und nehmen es nicht einmal zu Herzen) -tatsächlich trägt jeder solche Worte in sich. Und das liegt daran, dass unsere Sinne eine wunderbare Syntax haben und unser Herz viel Liebe in sich trägt. Kein Wort verliert sich im Wind.

Am Rand der Worte




Am Rand der Worte
sitze ich und schweige.
In deiner Sprache habe ich alle Worte gesagt.
Lerne mich neue Worte.
Verleihe ihnen Farben, Bedeutung und Musik,
damit mein Herz ihr Geheimnis versteht.

Ich sitze am Rand des Lächelns
und ich lächle.
Du siehst mich einen Augenblick lang an
Was könnte ich mir mehr wünschen
als gewärmt vom Licht deines liebevollen Blickes,
getragen von deinem Lachen voller Musik?

Ich sitze am Rande der Worte,
und bin still.

In der Stille meines Herzens
legst du neue Worte ab!

Ich lerne....dich

©Émilia

Schlaf bitte nicht ein

Schlaf bitte nicht ein,
wenn der Himmel weint
und Tränen an dein Fenster klopfen.
Öffne dein Fenster bitte,
der Himmel umarmt dich
mit einem blauen Herzen.
Lösche die Sehsucht der Kerze nicht
die am Ende des Tisches leicht zittert,
wenn dein leiser Atem sie berührt.
Sie flackert warm, hält dich am Leben.

Schlaf bitte nicht ein,
wenn die Nacht fällt
wie ein indigofarbener Vorhang über den Tag.
Ich bitte den Himmel für dich,
die Sterne zu entfachen.
Sieh aus dem Fenster,
sieh der Wind weht
So viele Blätter fallen von den Bäumen,
und alle tragen Träume, Sehnsüchte in sich.
Und eines trägt meine Liebe zu dir.

Schlaf nicht ein,
wenn der Regen fällt,
sieh die Tränen wie sie glänzen
wie winzige Diamante
auf dem regennassen Asphalt.
Sie die bunten Blätter
so viel Farbe, so viel Leben......und so viel Liebe für dich

©Émilia




Schließe die Augen

Schließe die Augen,
es ist schon spät.
Komm schon, lass dich
küssen in den Schlaf.
Die Stille der Nacht verwandelt Gedanken in Träume,
Ich bin einen Kuss weit weg von dir

Schließe sorglos die Augen,
meine Liebe deckt dich wärmend zu,
lege deine Wange an meine,
lege dein Herz am mein Herz,
damit ich deinen Herzschlag spüre.

Dann schließe ich meine Augen und flüstere dir ...  schlaf schön.

Farbentraum

Schenke mir ein Stück von deinem Herbst,
damit ich mich unter deinem Blätterhaufen verstecke
und in all deinen Farben träume.

©Émilia

Alle Tränen

Ich fühle deine unsichtbaren Tränen
wie sie mein Herz erreichen.
Auf unsichtbaren Regenwolken,
rinnen sie in unsichtbaren Flüsse
bis sie mein Herzufer erreichen.
Ich küsse die Traurigkeit weg,
aus all deine Tränen,
bevor sie sich in meinem Herzmeer verlieren
und unter gehen 
wie trübe Salzwasser Perlen.

Ich küsse sie weg,
alle Tränen,
so als wären sie Blütenblätter
und so als würde ich mich in den Frühling verlieben.

©Émilia

Manchmal

Manchmal
wenn es draußen grau und nebelverhangen ist,
der Tag länger war als eine gefühlte Ewigkeit,
und man zu müde ist
um zu träumen
reicht eine einzige Umarmung und ein Kuss
und man fühlt sich als könnte man die ganze Welt tragen.

©Émilia

Kein Gebet


Himmel, erhöre mein Gebet
Und lass mich ein Stern sein
Ab dort
möchte ich
Augen, die mich ansehen den Blick erwidern .
Lass mich Himmel, ein Stern sein!

Wind, umarme mich fest
Und mache meinen Traum
zu einer lindernden Brise
und lass mich in die Ferne schweben
um jemanden zu trösten
wenn er traurig ist.
Mach mich zur lindernden Brise!

Herz, lass dir Flügel wachsen
und fliege dahin, wo du dich wohl fühlst.
Bade deine Flügel im Licht
und fliege dann zurück zu mir
Sei mir Licht und Wärme
Mach mich Herz zur Liebe!

©Emilia

Sommerregen




Manchmal möchte ich weinen
wie die Wolken den Regen weinen
in salzigen Tränen
nach einer vergangenen Liebe.
Doch keine einige Träne
verfängt sich in den Wimpern
um aus den Augenwinkeln zu fallen.
Nur das Herz schlägt unruhig
und ich wünsche mir den Regen,
den heftigen warmen Sommerregen,
der mein Herz reinigt,
der über meine Wangen rinnt
wie ein reißender Fluss
und Stille hinterlässt.
©Émilia