jeudi 30 mars 2017

Am frühen Morgen
bevor der Wecker meinen Schlaf durchbrechen will,
greife ich auf meine Herzseite des Bettes.
Meine Fingerspitzen berühren hauchzärtlich deine Wangen.

Ich fühle dein Lächeln bevor meine Lider
meine Augen freigeben.

Deine Hand legt sich sanft auf meine.
"Kannst du bitte mein Herz kurz halten?"
will ich fragen.
"Nein, das fragst du nicht!" denke ich.

Ich schließe die Augen und träume:
ich will dich zeichnen.
Deine Augen, dein Lächeln,
deine Hände auf meiner Haut,
das braungrünblaue Meer in deinen Augen,
die Tiefe deines Blickes auf meinem Gesicht.

Alles was dich ausmacht und was dich trägt.
Konturen die bleiben
tief in meinem Ich.
Zu viel von zu wenig,
zu wenig von zu viel von deinem Ich
was ich fühle und sehe.

Ich wünsche mir
noch mehr Herz
noch mehr Augen
um dich zu fühlen, um dich zu lieben
um dich zu sehen

©Émilia Rennart

Dear Lars,
you will not always be happy with me, as I have scars from countless battles engraved on my skin and soul. I may not remember the date of the first day we met, and I may forget the name of your favorite songs. But I will always remember the way you wear your smile, the smell of your skin and how you like your coffee.
There will be times when you may feel that I am becoming a little distant, like I am a little lost inside of my head. But please know that in those times, I still love you. In those times, I will quietly hum to the sound of your laughter at the back of my head, and I will fall quietly. I may not always say it, but you will always be the home to my heavily scarred soul.
And always, behind your back, I will run to strangers just to tell them:
This is what I live for.
This is what keeps me going.
This is why I am still smiling.

mercredi 29 mars 2017

Heute war nur Zeit für ein paar Küsse
und ein "Ich liebe Dich"
zwischendurch.
Aber ich sage dir,
ich warte mit all meiner Sehnsucht auf dich.

Wir werden zurückwachsen
in die Wurzeln,
wir werden umkehren zu den Strömen,
als Wasserfall
aus dem Herzen fallen
mit unseren Steinen weich werden
Wir werden herauswachsen aus unserer Herzerde,
wie die Kirschbäume im Frühling
werden wir blühen
und mit den Ästen uns umarmen
und endlich wissen
was wir sind
Liebende

©Émilia Rennart
In diese Stille hinein
denke ich dich
so lange bis es ein Lied wird.

Im Morgenlicht der auf aufgehenden Sonne
nehme ich meine Gitarre aus Kirschbaumholz
und spiele eine unerwartete Melodie
die Noten hauchzärtlich drückend
die Saiten mit den Fingerkuppen liebkosend.

Akkorde durchbrechen mein Ich
klingen aus mir heraus.
Noch ist es kein Lied
noch fehlen die Worte.

Ich streiche mit den Fingerspitzen
durch die Laken
dich suchend
nach den leisen Worten suchend
die du mir heute Früh geflüstert hast,
als sich die Nacht dem Tag hingab.
Wort für Wort
entsilbt sich
wie dein warmer Atem auf meiner Haut.

Ja, das ist mein Liebeslied für dich

©Émilia Rennart

mardi 28 mars 2017

Ich singe jetzt ein Liebeslied auf meine Weise
ich singe es sanft,
ich singe es zart,
ich singe es leise.

Irgendwann
wenn es zu meinem Herzen passt
schicke ich es zu dir
auf die große Reise.

Dass es lauter werde dann
liebevoller
dass man es als Liebe erkennen kann.
©Émilia Rennart

lundi 27 mars 2017

Ich liebe dich
weil du mich ansiehst
wie ich als Frau angesehen werden möchte
Mit einer Intensität
aus Liebe, Feuer und Passion.
Du siehst mich an
als würdest du
mir alle Liebe auf einmal schenken wollen.
So als könntest du erst glücklich sein
wenn ich glücklich bin.
Lass mich das alles dir zuerst schenken
und wenn du glücklich bist,
bin ich glücklicher
©Émilia Rennart

vendredi 24 mars 2017



Die Blausterne blühen
und wir brechen auf
Hand in Hand
Herz in Herz
innerlich.
Äußerlich sind wir Gefährten
schreiben die Ewigkeit neu.
Und da sind Fäden die aus dem Herzen hängen
mit deinen möchte ich sie verflechten

mardi 21 mars 2017



Jeder Regentropfen am Fenster
ist eine Träne
unmerklich suchen wir uns
im graublauen Himmel
Vermissen umsäumt meine Herzspur
und die deiner Flügel.

Wenn ich mich verliere
zeige mir den Weg
Wenn ich keine Worte finde
lege mir welche in mein Herz


Sollte ich irgendwann
den Klang deiner Stimme vergessen
dein Lachen
setze dich in meinen Traum
und singe mir



Maman les p´tits bateaux
Qui vont sur l´eau
Ont-ils des jambes?
Mais non, mon gros bêta
S´ils en avaient, ils marcheraient!

Maman les p´tits bateaux
Qui vont sur l´eau
Ont-ils une âme?
Mais oui, mon gros bêta
S´ils n´en n´avaient pas, ils n´avanceraient pas!

Va, quand tu seras grand
Tu feras le tour du monde
Pour lutter vaillamment contre le vent et la mer



lundi 20 mars 2017

"Wir teilen uns das Haus.
Jeder nimmt die Hälfte."

Jeder ein halbes Herz

Wenn  ich jetzt die Zwischentür
zu deiner Herzhälfte öffne
fühle ich dich.

Dann setze ich mich auf die kleine Treppe
auf meinen Lieblingsplatz
wie ich es immer machte.

Dein Platz bleibt leer
und meine Herzhälfte schmerzt.
Wieso zum Teufel
hast du dein Blut nicht verdünnt?

©Émilia Rennart
Wäre ich Blätter und du der Wind
und wir gemeinsam ein Rascheln.
Du wärst Holz und ich der Funke
wir gemeinsam das Feuer und das Knistern
Ich das Meer und du die Welle
wir gemeinsam das Rauschen.
Ich die Nacht und du der Tag
gemeinsam der Morgentau.
Ich die Abendsonne
du der Abendhimmel
wir gemeinsam fallen ins Meer
um am nächsten Morgen
gemeinsam Tag zu sein



©Émilia Rennart

dimanche 19 mars 2017


Heute Morgen hast du
ein Photo von mir gemacht
als ich noch schlief.

"Du siehst niedlich aus wenn du schläfst,"
sagtest du,

"Aber ja,
vielleicht
und so friedlich irgendwie."

Der Schlaf bettet
die Gedanken zart
die Träume weich
die Liebe beschützend.

Dann wache ich auf
und du bist bei mir,
lächelst mich liebevoll an.

"Wie lange beobachtest du mich?"
fragte ich.
"Die ganze Zeit."
Ob dir etwas Stille als Antwort reicht?
Und herzwärts strömen dein Blick, dein Lachen
dein nicht enden wollenden Kuss.
Liebe ist Hintergrundmusik
Lass uns gemeinsam die Noten lernen



©Émilia Rennart

vendredi 17 mars 2017

Ich denke dich
in den Tag und in die Nacht hinein
Doch das Wesen Gott und Licht
zertrennte Zeit und Raum.
Was bleibt ist dein Gesicht
in meinem Traum.
©Emilia Rennart

jeudi 16 mars 2017

Wenn ich dich denke
fühlst du es?
Wenn ich Worte kreiere
die dich berühren?

Wenn ich deine Küsse beschreibe
wie sie sich anfühlen.
wenn sie mich berühren,
welche Herzfasern sie wärmen,
wie sie schmecken?

Fühlst du es
wenn ich mich nach dir sehne
mit jeder Faser meines Ichs?

Fühlst du es wenn ich dich träume?

Und wenn ich im Schlaf nach dir greife?

©Émilia Rennart


mardi 14 mars 2017



Les soirs se creusent sous ton œil.
Recueillies
avec la lèvre, des syllabes
– beau cercle en silence –
guident l’étoile qui rampe
vers leur centre.
La pierre,
autrefois proche des tempes,
ici s’ouvre.
Une parole sans musique
Une musique sans paroles
Une parole de silence
Un silence sans parole.
Et puis
rien, vraiment
plus rien.

©Émilia Rennart

lundi 13 mars 2017

Ich wache auf
habe deinen Namen noch auf den Lippen.
Habe ich dich im Traum gerufen?
Ich habe tief und fest geschlafen.
Habe ich dich geträumt
und der Traum war weg,
bevor ich ihn in den Tag mitnehmen konnte?

Hinter meinen Rippen
fühlt mein Herz Liebe für dich.

Ich bin an den Dingen des Alltags zerbrochen,
ich habe zu viele Fragen gestellt.

Das große Ganze ist Liebe

©Émilia Rennart

Je t'aimerai
en été
Je t'aimerai
au printemps
Je t'aimerai
quand les oiseaux
va chanter
Je t'aimerai
du matin
Je t'aimerai
dans la nuit
Je t'aimerai
à travers l'obscurité.
Et aussi à travers
la lumière
Je t'aimerai
dans la douleur
Je t'aimerai
dans la pluie
©Émilia Rennart


Toi aussi tu visais haut, mais l'amour nous courbe

Tous de force, nous plie tous la douleur plus forte,

Et portant notre arc ne revient pas

A son point de départ en vain.


Und sie sprechen alle davon,

als kannten sie es und wüssten es

und könnten damit leben,

das der Tod alterlos ist

und dass es jeden treffen kann

irgendwann, irgendwie.

Aber sie wissen nicht wie es ist

tatsächlich damit zu leben

dimanche 12 mars 2017

Sanfter Vollmond
knapp über den Dächern,
mein Herzblut reicht nicht
um Ewigkeit zu schreiben.
Ich weiß nicht wie viel Liebe
und wie viel Leben
noch vor mir liegt.

Ich mag den Sonnenaufgang
wie er mit den Achseln zuckt
wie er sich dem Tag freigibt

Ich kenne den Weg des Herzens nicht
und lasse mich führen
durch die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge,
durch die blauen Farben des Himmels
durch das brennende Rot des Feuers.
Denke ich an Unendlichkeit
zieht sich mein Herz schmerzhaft zusammen.

©Émilia Rennart
Es regnet und ich fühle es kaum.
Die Welt versinkt im Regenmeer
und das Herz erzittert.
Die Kleidung ist nass
und so verächtlich schmiegt sie sich an meine Haut
bis sie für alle sichtbar ist.
Ein Regentropfen der sich zu Nichts auflöst
sieht mein Herz
was noch niemand sah.
So sinnlos tief in der Erde löst er sich auf.
Mein Haar ist zerwühlt
und die Regentropfen verfangen sich in den nassen Stränen.
Laternenlicht spiegelt sich darin
bis es dann ebenso versinkt im Regen.
©Émilia Rennart
Man gibt der Trauer eine Zeit
als wäre sie ein Blatt Papier,
in dessen eng gezognen Rändern
sich – weißen
Fasern gleich – die Tag und Stunden
sich formen
Und all die Gefühle
sollte ich in diese Zeit schreiben :
jeden Tag und jede Stunde
mit Zeichen zu versehen,
bis sich eine Ordnung findet und
die Welt sich wie gewohnt wieder dreht.
©Émilia Rennart

jeudi 9 mars 2017

Credo

Ich glaube an mein Herz
aus duftenden Kirschblüten- und Apfelblütenästen,
das wie ein Blätterdach schützt
und Liebesblumen die das  ganze Leben durchduften
und Gestein und Quelle und Fluss
Hat Er gesegnet.

Ich glaube an mein Herz
das sich nicht entfleht
weil es fähig ist zu lieben
zu träumen, zu säen, zu leben.

Ich glaube an mein Herz. das wenn es singt
in die Quelle des Lebens taucht
um aus ihr, dem Brunnen des Lebens aufzuerstehen.

Ich glaube an mein Herz das schwingt und Wellen schlägt
wenn es Meere aufwühlt
und das Leben in ihm Akkorde anschlägt,
wie seingende Wellen und tosende Meeresfluten.

Ich glaube an mein Herz
dass ich aus ihm Farben presse
wie lieberot und himmelblau,
um die Leinwand des lebens zu färben.
Ich mache sie zur Feuerwand
für alle die ich beschütze.

Ich glaube an mein Herz
das es Liebe sät und aus den nie endenden Furchen wächst
Ich glaube an mein Herz
das liebt ohne sich zu leeren.

Und ich glaube an mein Herz
das die Erde nicht auflöst,
das dem Tod die Zähne ausschlägt
und die Knochen zermalt
Ich glaube an mein Herz das ruht,
in den starken Armes des unendlichen Himmels

©Émilia Rennart



mercredi 8 mars 2017



Le chemin oublié

Ne pas se retourner

suivre à nouveau la trace de l’ours

le chemin oublié

Le ciel est à la neige

lourde muraille blanche

à écraser l’horizon

Retrouver la lumière

le chemin oublié


Du gehst hinaus
siehst die Sterne
die ich nicht sehen kann
wie sie mit Hingabe tanzen für dich
und stellst die Uhr auf eine Stunde
die es im Leben noch nicht gibt

©Émilia Rennart.

lundi 6 mars 2017

Du hast dein Lächeln verlegt
so, dass ich es nicht mehr sehen kann.
Als du dich in das Dazwischen verlegt hast hattest die Augen offen
als wärst du deiner Schritte noch nicht sicher, noch nicht zerdacht.
Mit einer Extrasystole, als wolltest du Anlauf nehmen warst du weg.
Du wolltest mir zeigen wie es geht.
Ich sehe nur einen graublauen Himmel
Un dann fallen Gedanken über mich.


In der Leere und in der Weite dieses Gartens,
den wir gemeinsam angelegt haben
(wir haben zusammen in einer Uterushöhle gelebt
jeder mit seiner eigenen Nabelschnur,
Händchen haltend und lächelnd)
stehe ich da
während mir der Wind die Haare ins Gesicht peitscht
und ich habe noch so viele Fragen an dich.


Nun wächst deine endliche Stille über mich.
Du bekamst Flügel und hast dich bewegt
ich verblieb zurück.


©Émilia Rennart.

dimanche 5 mars 2017

Du wirst Sterne haben, ich nicht


Und jedesmal wenn es eine Verkündung gibt

steht ein Engel dabei

und nimmt mir Menschen die ich liebe weg

Ich habe keine Lust mehr

Alle zwei Jahre.


Und ich stehe hilflos daneben.

Bei allem Wissen und Können

kann ich nicht gegen die Engel ankämpfen.

Mein Wissen ist ein kleiner Tropfen

gegen das Wissen und Können der Engel.


Ich kann nicht zaubern,

sonst würde ich ein Radiergummi zaubern

das Fehler ausrradiert

wenn Götter sich verschrieben haben


Le vent n’a pas d’ombre


les hommes

n’en connaissent

que les traces qu’il porte


le vent n’a pas d’ombre


mais soutient les oiseaux

la colère la caresse

et le chant


il dort dans les arbres

fait l’amour dans l’herbe


mais on peut lire son âme

sur l’eau


ce qu’il dit le laisse libre

de parler fort ou

de se taire
Prends vite une plume
Écris
je volerai
L’orbite de la lune sauvage
Les grêles sanglots des vagues
Venues de l’autre rive
Vagues vaguelettes bandelettes et habillage
Ecris
Roule entre mes bras
Ainsi qu’un caillou entre le ciel et le fond
D’un puits
Le sable sauvegarde de l’aveugle
Sur le parchemin de sa nuit
Prends vite du papier
Écris
Suis-moi entre les plates-bandes


Je suis un messager
sans message
un chanteur ambulant
sans chanson

Je traîne ma nostalgie
de la vie
j’ai oublié
la nouvelle que j’apporte

Je ne sais pas chanter
je suis un messager
sans message
comme le vent

vendredi 3 mars 2017

Ich setze mich als Schmetterling
auf deine Handfläche
und streichele mit meinen Flügeln
deine Fingeransätze,
deine Fingerkuppen.

In deiner Handhöhle
siehst du mich lebendig flatternd
und unbeständig
wie ich dich liebkose
hauchzärtlich sanft.

Ich liege in deiner Hand
und Sterne liegen wach,
wenn meine Seele ihre Schattenangst verliert.

In deiner Hand nimmt Leben und Liebe Platz,
verlieren sich Pigmente
und Flügelstaub malt deine Handfläche bunt
wenn ich mich verliere
mein Atem wärmt sich an dir.


©Émilia Rennart

jeudi 2 mars 2017

Wie sich die Liebe doch einnäht,
doppelt und dreifach.
Einmal in die Fäden,
dann in den seidenen Herzstoff,
und dann in den umgelegten Saum in den Herzhäuten.

So ist es auch mit den Gedanken;
sie nähen sich fest
jeden Augenblick einen neuen Gedankenstich
der am Gewebe liebkost oder zerrt.

Und so ist es mit der Liebesinsel,
wenn die Sonne sich ins Meer bettet.
Das Meer und die Felsen fangen Feuer.
Salz und Sand auf der Haut
und Liebe die flüssig wird.

Die Nacht legt die Arme liebevoll um uns
bis wir unzählige kleine Tode sterblich sind
um im Herzstoff unsterblich zu bleiben.


©Èmilia Rennart

lundi 27 février 2017

tu étais un petit dieu
j' étais une pauvre âme
dans notre pays, d'amour.
Und es gibt diese Liebe
die mich lehren wollte zu bleiben

Wurzeln zu schlagen
lebendig zu werden,
um dann ausgerissen zu werden
lange bevor man wachsen kann?

Lege ich mein Ich
in diese Liebe,
was ist wenn ich nicht dunkelrot,
sondern nur zartrosa blühe?

Lege ich mich in diese liebende Erde
was wenn ich doch nur Unkraut bin 
das man niicht braucht?

Lege ich mich in diese liebende Erde
bleibt meine Liebe hier. 
Und dann wenn ich nicht wachsen kann,
werde ich übersehen,
werde ich irgendwann ausgerissen.

©Émilia Rennart


dimanche 26 février 2017



Und es gibt diese Liebe
die ist,
die alle Gezeiten überdauert,
die bleibt
bei Regen und Sturm, bei Ebbe und Flut und Sandkorn ist.
Diese Liebe die sich als Sonne hinter der Wolke zeigt
die laut fühlt, aber leise ist.
Diese Liebe die sich als unstillbare Sehnsucht anfühlt,
als Herzfluss, als Welle,
als Herzmusik, als nie enden wollende Liebesbalade.
als Hauthunger in allen Sinnen, als Wellenbrecher.


Diese Liebe die sich als erster Gedanke zeigt
im Morgengrauen,
als Nachtgedanke dich im Traum begleitet,
Diese Liebe die als vertraute Hände deine Haut liebkost.
Diese Liebe dich mich lehrt
das Bleiben
das Wurzeln
das Wachsen
das Blühen
©Émilia Rennart

samedi 25 février 2017



Das ist das Gesetz eines Vulkans:
keine Höhe ohne Tiefe,
kein Feuer ohne brennenden Kern,
keinen Ausbruch ohne Krater.
Lass uns gemeinsam
mit allen Fasern
die glühenden Adern fühlen,
lass uns mit allen Sinnen
mit Passion
brennen
Glut und Feuer und Lava in den Himmel spucken,
lass uns Magma werden und Gestein.
Lass das Herz Krater sein
lass uns in Liebe ausbrechen,
lass uns fließen und sein
©Émilia Rennart

mercredi 15 février 2017


Liebe in einen einzigen Tag zu packen,
nur vierundzwanzig Stunden lang an die Liebe zu denken
wenn es im Leben so viele Liebesaugenblicke gibt
Augenblicke für einen einzigen Tag zu sammeln ist unmöglich.
Liebe in einem einzigen Augenblick:
Ich
dann einen weiteren für
liebe
dann noch einen für
dich

Da sind aber noch die Augenblicke
die mein Ich erobern
Herz und Gedanken und Sinne und Hände erobern.

Dann gibt es noch die bedeutungslos scheinenden Augenblicke,
die sich konstant im Kreis drehen,
die kein Lächeln in den Augen gebären
das leise in die Mundwinkel wandert, wärmt und laut wird.
Augenblicke die nicht zur LiebesHymne werden.
Wenn ich die Herztür öffne,
meine Herzräume der Fülle an Liebe für dich betrete,
Herzschläge unerschöpfbares Rot durch Lebensquellen pulsieren,
wenn Liebe unberührte Landschaften bunt malt und belebt.

Dann gibt es noch Augenblicke mit Sehnsucht gefüllt,
ein liebevolles bis schmerzhaftes Sehnen.
Augenblicke in denen ich dich denke,
mich danach sehne
deinen Rippenbogen zu dehnen und spannen
mit Liebe und Sinne und Fingern.

Dann aber gibt es noch die Augenblicke
die Fragilität des Ichs
fühlbar wird.
Das Schweigen - eine andere Unbegreiflichkeit des Fühlens .

Augenblicke der Stille
die mehr sagen als Worte.
Liebevolle Stille - liebevolles Schweigen

Augenblicke für das Wachsen, das Blühen, das Werden

Dafür brauche ich ein Leben.

©Émilia Rennart



jeudi 9 février 2017



Alle Türen sind heute aus Glas.
Ich bin durchsichtig und verletzbar.
Ich verstecke mein Ich im Herzflechtwerk.
Bevor das Morgenlicht
sich im Fensterglas bricht,
lege ich meine Gedanken ab.
Ich weiß, nackt bin ich (an)greifbar
für Seelenfresser.

Ich denke dich leise
unter dem Mantel aus Fell von espressofarbenen Schafen
unter der Bluse aus duftendem Weiß.
Ich liebe dich 
tagträume mich zu dir.
Näher liebe ich mich zu dir
Bis wir sind
Feuer und Flamme und Liebe 
und rieselnde Körper und
liebende Seelen.
bis wir uns häuten und fliegen und fließen
bis wir Meer sind und Flut und Ebbe
und Sandkörner die Schwüre knüpfen herzwärts


©Emilia Rennart

dimanche 29 janvier 2017

Ich habe mich leer geweint.
Ich habe Sand in den Augen.
ich habe keine einzige Träne mehr übrig für dich.

Ich habe noch Liebe für dich
im Herzen.
Auch diese wird irgendwann nicht mehr reichen.
Ich werde dann Sand
in den Herzkammern haben
der an den Herzwänden
kratzt und schmerzt.

Denke mich
wie du mich denken magst,
wenn es dir hilft zu gehen.

Ich wünschte ich könnte
mich verwandeln in eine unendliche Liebe
die alle Schmerzen wegzaubert,
die eine Melodie kreiert
für die Ewigkeit.

Ich kann es nicht
deshalb gehe ich lieber.

©Émilia Rennart

Wenn auf dem Land der neue Tag erwacht ist es still. Der unbewegte Himmel malt sich nachtblaufarben über die Welt.
Ein paar nachtgraue Wolken malen sich in diesen Himmel. Verschlafen regen sie sich ab und zu in ihren Wolkenbetten.

Und ich sehe dem Wind beim Tanzen zu.
Den verschlafenen Apfelbaum vor meinem Fenster hat er sich als Tanzpartner ausgesucht. 
Ich beobachte mit welcher hauchzarten Eleganz er den Baum an den Zweigenhänden nimmt, wie er sich um seine Äste legt, sich an ihre Rinde schmiegt. Wie er jede Pore erfühlt und mit hauchsanftzarten Küssen weckt. 
Wie er sich in ein Wolkenbett legt, ein paar Tropfen Mondlicht auf die Zweigspitzen verteilt. Es durchsichtig, fast unsichtbar scheinen lässt, im blassen Nachtblau des Himmels.
Ich sehe genau hin, wie er den Baum mal hauchzart sanft mal heftig auffordert zum begleitendem Lichtspiel seiner Musik sich mit ihm im Takt zu wiegen. Sich zu ihm zu neigen, die Äste auf seine Schultern zu legen und mit ihm zu tanzen.
Wie er die Wolken zu Tränen rührt mit seinen Bewegungen, mit seinen gefühlvollen Drehungen. Wie er den Baum zu seinem Eigen macht, ihn dreht und wirbelt und wie er inne hält, um ihn zu liebkosen, um die Regentränen zu küssen. 
Ich lausche seinen befreienden Klang, die Stille nach dem Sturmtanz. So leicht, so unbeschreiblich still.

Wärend ich das sehe, denke ich dich.
Wie ich dich hauchzärtlich sanft aus dem Schlaf küsse, Wie ich deine Hände nehme, meine Finger mit deinen verflechte, dich aus dem Wolkenbett ziehe, mich an dich schmiege, jede Pore deiner Haut liebkose. 
Ich denke dich, wie du mich zärtlich fest umarmst, deine Hände, deine Finger über meine Haut streicheln. 
Ich denke uns wie wir uns liebend unsere eigene Musik kreieren, Gemeinsam die Noten schreiben, die Melodie komponieren. Zärtlich rhythmisch sanft bis leidenschftlich wild, fordernd herausfordernd
mit leidenschaftlicher Hingabe bs zur Extase. Das atemraubende Ausklingen..
Die Stille nach dem Liebessturm .

Ich fühle die Traurigkeit mich zu betäuben,
Ich wehre mich gegen die Tränenquelle. 

Ich schlupfe in frische Kleidung, ziehe meine Joggingschuhe an und renne und renne an den Ställen vorbei, über den Garten, über winterschlafende Feldwege.

Die beden Hunde rennen mir nach. Rennen neben mir, vor mir und hinter mir her. 
Stellen sich vor mich, damit ich sie streichele. legen ihre Pfoten in meine Hand

Sie führen mich nach Hause. 

Während ich meinen Herzschlag bis über die Ohren wahrnehme, denke ich an dich

Ich darf dich nicht vermissen.


©Émilia Rennart








samedi 28 janvier 2017

Wenn du nachts nicht schlafen kannst
schlupfe unter meine Herzhäute.
Berühre nicht meine Herzwellen,
ertrinke nicht darin.

Lege dich ganz leise
in eine meiner Herzkammern
und fühle dich geborgen und warm.

Werde zum Seelentaucher
atme dich frei in mir

©Émilia Rennart
Ich habe geliebt
mit  Herz
ich liebte mit Verstand
Vielleicht sollte ich beginnen mit meiner Seele zu lieben.

Mein Herz ist zu wild,
zu unvollkommen.
Wenn ich liebe bin ich kindisch
nicht erwachsen genug.

Mein Verstand
stellt der Liebe zu viele Fragen
und wartet nicht auf Antworten.
Vielleicht bin ich nicht gut genug
für jemanden oder etwas.

Die Seele
bittet die Liebe bestimmt
in die warme Stube
nährt und hegt sie.

Ich bin nur ein Mensch der Fehler macht
und ich bin nicht weg
von dir.
Ich war nie mit meiner Liebe weg von dir.

Ich sollte meine Seele in deine Hände legen

©Émilia Rennart




Ce serait juste comme un rêve… et ce serait....
Es gibt diese Liebe...
Ich höre dein Herz schlagen,
als wäre es meines.

Ich schlafe nicht ohne dich ein

Ich liebe dich nicht
für deine Art mich zu lieben,
sondern für die Art
wie du meine Hand gehalten hast
als ich
weg rannte.

©Émilia Rennart

vendredi 27 janvier 2017

Ich denke dich
wie du mein Herz streifst
hauchzärtlich sanft
wie ein warmer Sommerwind im Winter.

Ich weiß wie es sich anfühlt in den Gedanken des anderen zu sein.

Irgendwo
zwischen zwei Augenblicken
verändert sich viel mehr
als man fühlt.

Wir müssen
eine neue Herzsprache lernen,
die nur wir beide kennen.

Nur so können wir laut fühlen,
dem Fühlen Worte schenken und Gehör.
Augen und Mund und Herz

Alles was wichtig ist

So können wir frei sein und wild und ungestüm.

Lass uns Wurzeln schlagen
damit der Wind des Alltags
uns nicht verweht,
die Stürme des Lebens uns nicht auseinander reißen.

Dann lass uns ein Nest bauen
aus Liebe

©Émilia Rennart



jeudi 26 janvier 2017


mercredi 25 janvier 2017

Neugierig
bin ich
wohin mein Herz mich führt.
An Kreuzungen und Gabelungen
welchen Weg es wählt.

Vielleicht reicht auch nur
ein einziger Augenblick,
ein einziger Herzschritt
bis ich weiß.

Ich setze mich auf die Herztürschwelle
trinke Milch mit Honig
und sehe in deine Richtung.

Ich schweige mich satt
lege alles ab.
Haut und Haar und Knochen und Augen,
nehme Nadel und Faden
und nähe mich ein in meine Herzhäute.

Ich liebe die Stille
vor dem Gefühlssturm

Vielleicht reicht ein klarer Morgenblick
bis die Nähte reißen
die Herzhäute in Fetzen liegen
und ich dir entgegenwachse
Liebe voll
dir

©Émilia Rennart




mardi 24 janvier 2017

Es ist ein Frühabend im Januar und ich denke leise laute Gedanken die mich immer wieder zu dir führen. Ich sollte, ich müsste eigentlich bei dir sein, doch ich bin es nicht.
Du bist mein bester Freund und du liebst mich, ich bin deine beste Freundin, doch ich liebe dich nicht wie eine Frau einen Mann liebt, sondern eher wie eine Freundin die einen besten Freund liebt.
Ich umarme dich wie eine Freundin einen Freund umarmt, ich lege meine Hand auf deine wie eine Freundin es tut.
Du liebtest mich, du liebst mich. Ich wollte dich lieben und ich will dich lieben. Mehr als eine Freundin, mehr als eine Frau. Ich wünsche ich könnte diese Liebe die ich nicht für dich empfinde, für dich fühlen.
Ich versuche dich zu denken, da wo ich aufgehört habe dich zu denken. Da wo ich aufgehört habe dich zu vermissen.
Du bist tagtäglich um mich herum. Ich sehe dich, spreche mit dir, lache mit dir und am Ende eines langen Tages verabschiede ich mich mit einer Umarmung von dir.
Ich fühle deine erwartungsvollen Blicke in meinen Augen, auf meinem Gesicht.
"Bis Morgen, komm gut nach Hause," sagst du.
Und ich beeile mich nach Hause zu kommen. Meine Gedanken sind dann nicht mehr bei dir.
Liebe kennt keine Distance, keine Grenzen. Ich weiß du denkst mich und ich denke an einen Menschen der weit weg von mir wohnt. Ich weiß, dass ich alles aufgeben muss um bei ihm zu sein. Und es nicht einfach sein wird zu gehen.

Und am nächsten Tag, sehe ich dich an, lächele dich an und wünsche dir einen "schönen guten Morgen". Doch meine Gedanken sind nicht bei dir.
Du würdest mich gerne vor Gott und der Welt in die Arme schließen, fühle ich. Und es macht mich traurig.


Ich wünsche mir ich kann dich lieben, mich nach dir sehnen,  ich wünsche ich kann dich vermissen.
Und ich wünsche mir, dass daraus Liebe wächst.

©Émilia Rennart

I give too much of myself away.I am afraid there may not be
anything left to salvage.

 Émi Rennart



lundi 23 janvier 2017

Demain descendra en nous
sans remord, sans regret, sans gêne
visant avidement dans ses flèches
la force de nos contes,
les couleurs de nos rêves.
Eperdument amoureux de la même fleur
tu sentiras son parfum
comme pour la première fois...
au centre d'un rayon de lune l
e temps s'arrêtera
pour que tu puisses embrasser ton passé encore une fois.
tu t'abandonneras alors
dans les bras de ton demain
sans remord, sans regret, sans gêne
les instants se renfermeront sur tes paupières ...
Et au-delà des montagnes
les couleurs de l'arc-en-ciel
se couvriront d'un tendre mystère,
l'ambre de tes yeux.

©Émilia Rennart


Ne disons pas au jour
les secrets de la nuit.

C'est au creux
de nos fragilités
que résident souvent
nos plus grandes
beautés…

J'ouvre les mots qu'on voie le ciel
et la pluie
caressée de soleil.
Viens me chercher
là où tu ne m'attends pas
et tu me trouveras.
Tu cherches
un mot de rien
qui dirait tout
tu trouves
une parole silencieuse
assise au fond de ta respiration.

Je t'aime profondément et complètement.
Et je t'aimerai toujours.
©Émi Rennart

mercredi 18 janvier 2017

Á mon amour,

après tout ce temps
je t'aime encore.

Ça a toujours été toi.

C'était toi hier,
c'est toi aujourd'hui,
ce sera toi demain.

Et

pour le reste de ma vie
ce sera
toi.

Je t'aime
Ich gehe die einsame Straße entlang,
um zu lernen dich nicht zu denken,
dich wegzudenken
aus meinen Gedanken
aus meinem Herzen,
aus allen Sinnen,
aus allen Dingen.
Aus dem Honig mit Zimt,
aus der Teetasse,
aus dem Wasserglas.....
Alles ist viel ....viel mehr

Mein Herz wehrt sich
mit unzähligen Schlägen gegen die Herzwände.
Ich schließe die Augen für einen Moment,
wie man eine Tür schließt.

Stille.

Ich fühle die Tränenquelle
die mit das Atmen nimmt,
zum Tränenfluss heranwachsen.
Sie weint sich
aus der Tiefe heraus über mich.

Und ich denke dich unter Tränen.

Soll ich dir mein Ich wie einen Mantel hinhalten
in dem du reinschlupfen kannst
wenn es dir kalt ist?
Habe ich das nicht getan?
War mein Mantel zu dünn,
du klein, nicht weich genug?
Unvollkommen.
Ich bin unvollkommen für dich

Die Welt dreht sich
verändert sich
und ich weine das Salz aus dem Meer.

Ich denke dich
will dir schreiben,
da gehorchen mir meiner Finger nicht.
"Tue es nicht!" schreit meine Herzstimme.
Er ist weg
für immer.
Und eine Fragen bleibt:
-Habe ich zu wenig zurückgeliebt?-

Meine Füße tragen mich weiter
bis vor die Haustür.
Ich denke an den Herzschlüssel

Ich lächele
und denke dich
-ich liebe dich mehr-
!Ich liebe dich am meisten?
Denke mich ich habe die Steigerung nicht gefunden.
Ich liebe mich zu dir hin, mehr und mehr und mehr
ist meine Steigerung



Und jetzt weine ich mich leer

©Émilia Rennart










mardi 17 janvier 2017

Ed Sheeran - Castle On The Hill (Live)

Zwischen den ungeschriebenen Zeilen,
zwischen den ungesagten Worten
male ich unausgesprochene Gedanken.
Ich male unsichtbare Buchstaben
mit unsichtbaren pastellfarbenen Schwingungen
auf noch leere Seiten.
Zeile für Zeile gestaltet sich
Leben und Liebe neu.

Ich werde aufmerksam sein
mit Herzworten
behutsam sein.
Ich werde Schreibfehler vermeiden,
mein Herz fragen wohin es mich führt.

©Émilia Rennart

lundi 16 janvier 2017



Der Schnee hüllt die Natur
in glitzerndes Weiß,
wie eine warme Winterdecke die Seele einhüllt
in die nächtliche Stille.


Ich hülle mich ein
und meine Sehnsucht nach dir
hüllt mich ein in einen Traum

Ich träume dich als Knospe
- ein Hauch von wohltuende Wärme -
die sich hingibt und öffnet und blüht.

Ich sehe dein pastellfarbenes Lachen
fühle wie es mich hauchzärtlich küsst.
Deine Fingerspitzen die streicheln
sanftzärtlich über das zartgrüne Erwachende.

Der Schnee blüht
christallfarbenweiß.
Lass uns gemeinsam die Zeit verträumen
unter dem Schnee
und wecke mich noch vor Morgengrauen

- setze dich als Winterschmetterlingkuss auf meinen Mund -

mit einem Liebeslied©Émilia Rennart.

vendredi 13 janvier 2017

Nach
- Ich liebe dich -
und Kuss um Kuss
für eine traumvolle Nacht
krieche ich in mein Bett
aus Vogelfedern.

ich sinke in mein Laken
wie Füße einsinken im Sandstrand
und lasse mich in den Schlaf wiegen.

Ich legen meinen Kopf auf Wolkenkissen
und schließe die Augen.
Schläfrig greife ich nach deiner Hand
und lasse mich führen
zu dir

©Émilia Rennart


Liebend

übersetzt du meine Stille,
meine Worte
Auch die gefühlten.

Du übersetzt meine Berührungen.

Sonderbar,

wie die Evolution es poetisch beschreibt:

aber manchmal wäre ich gerne

als Rippe in deinem Körper,

die Haut die uns trennt möge sich auflösen.

Wären wir dann ein Herz und eine Seele?

Oder

zwei Lieben die sich multiplizieren

von minus bis plus

ad infinitum?

©Émilia Rennart
Wange an Wange liegen wir.
Wir sind uns so nahe
die Haut die uns trennt ist Feuer.
Wimpern kitzeln die Wangen
mit jedem Augenblick.
Lippen berühren sich für eine Kusslänge
um Liebe zu geben
Hände halten sich an den Flächen
pulsieren , führen, wärmen, beleben
Finger verflechten sich ineinander
wie Seile die halten und tragen.
Fingerspitzen malen herzwärts
kleine Wunder
©Emilia Rennart

dimanche 18 décembre 2016

Ich träume mich zu dir
unter den indigofarbenen Nachthimmel
Kuss um Kuss
entdecken wir die Wärme
in unseren Mundhöhlen,
den Strom in uns.
Mit Mündern
die sich küssend suchen
mit  Händen die sich finden
und Armen die sich halten und loslassen
sind wir Wellenbrecher
und Taucher.
Küssend, fingernd und tastend
entdecken wir die geheimen Gänge in unserem Ich,
das Meer in uns.
Mit einem nicht stillbaren Verlangen
nach unersättlichen Feuern
nach Berührungen
nach Fließen
branden wir gemeinsam an den Strand.

Wir geben alle Orte frei
wir geben uns hin
den Wellen und dem Meer.

Und wenn uns dann alle Worte fehlen,
lass uns beieinander liegen
und ohne Worte alles sagen.

©Émilia Rennart


vendredi 16 décembre 2016



Wir lieben nicht gleich
Lieben lernen wir
wie wir laufen lernen.
Das unsichere Stehen
das unsichere Tapsen
das unsichere gehen
schrittweise
das Fallen
das Aufstehen
das Weitergehen.
Und dann bleiben wir stehen
oder rennen weg.
Gehen aufeinander zu.
Wir lieben uns schrittweise in die Seele des anderen
halten einander
halten fest.
Liebende werden niemals erwachsen,
bleiben ewig Lernende.


©Émilia Rennart

jeudi 15 décembre 2016

Aus dieser Nacht rupfe ich eine Feder,
streichele deine schlafwarme Haut,
küsse dich sehnsuchtsfarben
espressoleidenschaftlich wach.
Aus meinem Ich 
breche ich Liebe heraus für dein Morgenbrot
und küsse dich honigfarben süß.
Ich stärke dich aus meiner Herztasse
und bitte dich 
um ein liebefarbenes Lächeln
für meinen Tee

©Émilia Rennart

mardi 13 décembre 2016



Am noch nachtfrühen Morgen
hüllten sich die Häuser
in eine rauhreiffarbene Winterdecke.

Unter einem nachtblauen Himmel
streckten sich die Bäume mit ihren blattleeren aus.
Mit ihren rauhreifgepuderten frostkalten Fingern
malten sie dunkelgrauweiße Schatten in den erwachenden Morgen.
Verlassene Vogelnester wiegen sich traurig
im milchigen Nebel,
verloren für die morgenverschlafenen Augen der Welt.


Ich atme den frühen Morgen,
feine Ariadnefäden verflechten sich im Lungenlabyrinth,
geben hauchzarte Wärme frei.


Ich denke dich,

fühle deine Finger

auf meinen Wangen

rosafarbene Wolken malend,

fühle deinen Kuss

auf meinen Lippen

das Rot freigebend

herzwärts.


Ich atme dich liebevoll

und finde mich in diesem Verlorensein.

ich finde mich bei dir


©Émilia Rennart
Während die Welt noch schläft,
während du noch schläfst,
während die Musik noch schläft,
wache ich auf,
weil die Uhr mich aus dem Schlaf reißt,
aus dem Traum nimmt.
Schlaftrunken drehe ich mich im Kreis,
tanze einen unkoordinierten Morgentanz
auf Zehenspitzen dem Uhrzeiger entgegen.
Vor einem Augenblick träumte ich dich noch,
träumte mich einen gemeinsamen Knäuel mit dir.
Nun entwickele ich mich nur mühsam von dir.
Für einen Augenblick noch lege ich mich zu dir
für einen Kuss noch.
Für eine Kusslänge lege ich mich noch einmal zu dir
in deinen Schlaf,
schleiche für einen Kuss in deinen Traum
©Émilia Rennart


Bild: ©Émilia Rennart

lundi 12 décembre 2016

Dein Morgenkuss
weckte meine Sinne,
dein Atem warm und sanft
malte mit hauchzarten Zügen
pastellfarbene Landschaften
auf einer neu entdeckten Landkarte in mir

Deine Finger zogen Meridiane
und erdeten mich.
Kuss um Kuss
entdecktest du alle Meridianpunkte
unter meiner Haut
und zeichnetest immer tiefer werdende Kreise
du leise mir
ich leise dir
herzwärts.

Laut waren nur die Wellen
im inneren Fluss
Kuss um Kuss entdecktest das Meer in mir
gehalten von deinen Armen
küsstest du
ein Lachen aus meinem Ich
©Émilia Rennart

James Bay - Craving (with lyrics)

dimanche 11 décembre 2016



Wenn wir lieben
lieben wir wie die Gezeiten.
Stillbar, unstillbar
an unsere Seelenufer brandend
unser Herz überschwemmend


Wir treiben von unserem Ich weg
sind Ebbe und Flut und Welle und Flut und Ebbe
strömen zu unserem ich zurück
mit Liebe den anderen in sich tragend

Wir sind die ruhigen Wellen
die Ruhigen vor dem großen Sturm der Gefühle
Wir wissen aber
wenn wir alles geben haben wir gar nichts verloren
außer uns selbst.

Lass uns auf dem Meeresspiegel tanzen
unsere Füße werden mit Sehnsucht umspült,
wir werden mit Liebe getragen.#
Lass uns an Land schwimmen
lass uns gemeinsam ein Ufer entdecken
und nach Perlen im Sand suchen

©Émilia Rennart

dimanche 4 décembre 2016



Wenn du liebst

verlierst dich

bist nackt

bist verletzlich.

Die Wellen des Meeres

wirbeln dich in den Himmel

reißen dich in die Tiefe

kostet von dir

dann gibt es dich frei

Dann liegst du ungeschützt

auf dem ruhigen Blau

es trägt dich seidigsamt leicht

Der Himmel spiegelt das zerwühlte Wolkenbett

in deinen Augen.

Es riecht noch nach Liebe

nach Honig und Meer



©Émilia Rennart

samedi 3 décembre 2016



Ich nehme deine Hände,

meine Finger verflechten sich mit deinen,

hauchzahrt berühren meine Lippen deine.

Mit einem sanften innigen Kuss erweitern wir den Augenblick

in eine kleine Ewigkeit.

In einer Umarmung fühle ich mich geborgen.

Ich versuche perfekt zu sein für dich,

es wird aber Ewigkeiten dauern.

Die Welt wird sich weiter drehen,

wir werden gemeinsam wachsen,

wir werden lernen wie wir sein sollen,

wir werden lernen unvollkommen zu sein.




Lass uns das Beste aus uns nehmen und weiter ziehen,

lassen wir graue Wolken hinter uns,

wir werden gemeinsam lernen unvollkommen zu sein

und die Welt wird sich weiter drehen mit uns


©Émilia Rennart

jeudi 1 décembre 2016



Ich denke dich....


Eines Abends streckst du deine Hand nach mir aus, damit ich mich zu dir setze. Du legst deinen Arm um meine Schultern, drückst mich fest an dich. Ich schmiege mich an deine Achsel, fühle deine Haut mit einer neuen, mir noch unbekannten Intensität. Du greifst mit der rechten Hand in meine Haare und deine Finger verflechten sich spielend darin. Du riechst den frischen zitronigen Duft meiner Haare.


Ich berühre deine rechte Schulter mit den Lippen. Ich küsse sanft deine Schläfen, wandere küssend zu deinem Hals, küsse, zu deinen Schulterblätter. Ich wandere küssend über deine Brust und schmecke auf den Lippen deine meeresfrische salzige Haut.

Du lächelst mich an und drückst mich noch enger an dich. Es fühlt sich an als würde die Haut die uns voneinander trennt, verschwinden. Ich schmiege mich ganz eng an dich und du verspürst die Lust in mich reinzubeißen wie in eine Frucht. Deine Lippen wandern küssend über meinen Hals.

Ich nehme deine linke Hand und küsse jeden einzelnen Finger.

Während ich dich auf diese Weise erkunde, betrachtest du mich mit einem faszinierenden Lächeln.

Deine Finger erkunden die Wärme meines Mundes. das Meer in meinem Inneren. Und das Meer in dir? Die Flut in deinem Inneren?

Du fühlst wie der Strom in dir anschwellt, durch die Beine und Rückenmark aufsteigt und in deinen Lenden zu zerschellen droht.Di entziehst dich für einen Augenblick diesem intensiven Reiz und blickst auf meine geschlossenen Augen. Mit den Händen streichelst du über meine Brüste, berührst sanft die Aureolen, die sich unter deinen Fingern versteifen.

Wir sind gespannt wie ein Bogen, geben unserem Verlangen, unserer Passion nach. Geben uns gegenseitig hin, lassen uns sein und werden.

Hände und Münder suchen sich gegenseitig lachend, erforschen sich gegenseitig fingernd und streichelnd und küssend. Ohne Eile und mit viel Zartheit, jedoch leidenschaftlich, fordern wir uns gegenseitig heraus.

Plötzlich sind wir einen Rhythmus, ein fließender Fluss. Entdecken verborgene Fähigkeiten in uns, verborgene Wildheit, verborgene Meere, verborgene Gänge wo der Fluss des einen an den Strand des anderen Wellen schlagend brandet.

Zwei schwitzende Feuer unstillbaren Verlangens, nach Berührung, nach Tiefe, nach Meer sind wir.

Wir geben uns hin, einer dem anderen entgegen, wir sind miteinander verschmolzen am Ausgangspunkt . Wir häuten uns wir sind zerbrechlich und stark zugleich. Wir sind neu.




©Émilia Rennart

dimanche 27 novembre 2016




Regenschwer und grau hängt der Himmel über dem Zenit. Die Wolken galoppieren wie schwarze Wildpferde und hinterlassen bizarre Schatten im blassen Rot der sterbenden Sonne.Gedankenverloren fahre ich die Straße entlang in diese atemberaubende frühmorgendliche Stille. Es ist als hätte die Natur oder Gott ahnend den Atem angehalten.Kreischende Bremsen, wildes Hupen, wütende, ängstliche Stimmen, Warnlichter durchbrechen diese unheimliche Stille. Bremsen schreien noch einmal auf... heulen eine Elegie um diesen künstlichen Frieden zu zerreißen."Ich......wer...?"Ein Auto rast in Windeseile an mir vorbei, sein Sturm raubt mir den Atem. Ich klammere mich am Lenkrad wie an einem Rettungsring fest, und ich fühle, dass ich der Spur einer Schlange folge.Erschrocken starre ich zwei riesengroße marronfarbene Samtaugen. Ich erwidere den staunenden, schüchternen samtigen Blick. Als würden diese Augen mich begrüßen wollen."Ein Reh!" schreien meine Sinne. "Ein Reh schaut mir in die Augen." Ein junges Reh, liegt auf der Motorhaube meines Wagens und starrt mich neugierig und "pass-doch-auf -vorwurfsvoll an.Mit zitternden Knien stieg ich aus, tastete mich vorsichtig heran um es nicht zu erschrecken und spürte sein samtiges Fell. Ich streichelte es zärtlich über den Rücken und entdeckte eine Wunde im Fell, aus der ein winziges blutiges Rinnsal sickerte und einen weißen Punkt im Fell rot färbteIch wollte mir die Wunde näher ansehen. Da sprang das kleine zierliche Tier auf, schaute mich erschrocken an, hüpfte mit einem Satz von der Motorhaube. Mit dem hinteren Huf streifte es protestierend den rechten Scheinwerfer und rannte über die Straße, über den Acker und weiter, immer weiter... und verschand wie Fata Morgana. Plötzlich rissen die schweren Wolkenkissen auf und es regnete.....regnete als würden sich Rehtränen mit meinen vermengen und weinen


©Émilia Rennart (Februar 2011)

Musik für die Ewigkeit * musique pour l'´éternité*






Ein kleines Bäumchen stand umgeben von riesigen und alten Bäumen in einem riesengroßen Wald. Die anderen Bäume beachteten es kaum. Sie nahmen ihm sogar das Sonnenlicht weg und schlugen es oft mit ihren Zweigen. Nur der Wind strich ihm ab und zu zärtlich durch die Zweige und wiegte es tröstend in seinen Armen.
So stand das Bäumchen lange Zeit da und bewunderte den Himmel über seinen Zweigen, dessen Umfang ihm unendlich zu sein schien.
Dieser Himmel und diese Wolken schienen, mit ihm in einer ihm unbekannten Sprache zu sprechen .
Und das Bäumchen bat den Wind ihm die Sprache des Himmels und die der Wolken beizubringen. Es wollte die Sprache der Unendlichkeit lernen. Es nährte sich mit den Mineralien aus der Erde, sammelte Kraft und wuchs auf einmal immer mehr. Es sehnte sich den Himmel mit seinen Ästen zu berühren. Es hatte das Verlangen, nach Wissen, nach Erfahrung, nach Leben. Es wollte sich aus seiner Erde herauszureißen, sich von der Erde befreien um weit, weit, zu reisen. Es wollte reisen und singen und es wollte unendlich werden.
Eines Tag blieb der Förster vor dem Bäumchen stehen und staunte über seine Größe und Stärke.
Da er ein guter Mensch war, fühlte er, dass das Bäumchen nicht glücklich war.
Er fragte es: - „Was bedrückt dich denn? Was ist los mit dir, dass du unbedingt groß und stark sein willst?“
Der kleine Baum starrte den Förster mit leuchtenden Blättern an und antwortete: „Ich wünsche mir mehr vom Leben, ich wünsche mir für die Ewigkeit zu leben. Ich will reisen und singen, den Wind begleiten und die Wolken umarmen.
„Vieles ist möglich wenn man es will,“ antwortete der Förster auf rätselhafter Art.

Die Zeit verging, und der Baum war jetzt groß und stark. Der Förster staunte über die Willenskraft und Stärke des Baumes. Er fragte ihn zum zweiten Mal:
„Und jetzt willst du immer für die Ewigkeit leben?“
„Oh ja,“ antwortete der Baum. „ Ich träume immer noch davon! Nichts wünsche ich mir sehnsüchtiger!“.
„ Ich glaube, dass ich dir helfen kann, aber es ist notwendig, dass du mir dein Vertrauen schenkst. Ich werde dich fällen und zerschneiden müssen.“ sagte der Förster leise.
Der Baum erschrak und schüttelte wild seine Äste. „Ich will ewig leben und nun sagst du dass du mich töten wirst. Wie soll ich dir denn mein ganzes Vertrauen schenken?“
„ Auch wenn es dir unmöglich scheint, aber irgendwann wird dein Stamm morsch werden, deine Äste werden brechen und die Stürme des Lebens werden dich nieder reißen. Ich verspreche dir, wenn ich dich fällen darf, dass du unendlich sein wirst.„
Nachdem er lange darüber nachdachte, akzeptierte der Baum den Vorschlag des Försters.

Der Baum litt still vor sich hin als der Förster seine Äste absägte und seinen Stamm in Brettern zersägte. Die Bretter verkaufte der Förster und daraus wurden Möbel hergestellt. Ein besonderes Brett aber gelangte in die Hände eines bekannten Geigenbauers.
Er baute aus diesem Herzstück des Baumes eine wunderschöne Geige. Er legte die Geige in eine seiner Geigenkiste und bot sie zum Verkauf an.
Doch niemand wollte die Geige kaufen. Der Baum litt viel und verzweifelte an seinem Schicksal, Er machte sich Selbstvorwürfe, dem Förster sein Vertrauen am geschenkt zu haben.
Eines Tages jedoch, kaufte ein junger Musiker die Geige. Als der Geiger die Kiste öffnete, die Geige vorsichtig aus der Kiste hob und sie mit seinen feinen Fingern delikat liebkoste, sagte sich der Baum: „Der Zeitpunkt ist gekommen. Ich gehe in die Ewigkeit ein.“
Als der Musiker mit dem Bogen zärtlich über die Saiten der Geige strich, vibrierten die Saiten und lockten dem Baum einzigartige Töne aus der Seele.
Er spielte und spielte und verzauberte die Menschen mit seinen traumhaften Melodien.
Der Baum sang mit dem Wind, tanzte mit den Wolken in der Unendlichkeit des Himmels nach der Musik für die Ewigkeit.

Du wohnst in den Noten
in der Geige,
in dem Bogen,
in den Sinnen,
in der Melodie
des Windes,
im Herzen der Wolken,
in der Ewigkeit des Himmels©Émilia Rennart ( Dez.2013)
Nächtliche Stille
als der Schlaf
sie mitnahm in den Traum,
vergaßen sie zu sprechen,
während Kuss um Kuss
in den Schlaf verschwand.

Es blieben wunderschönen Farben zurück
in dieser zärtlichen Leere.

©Émilia Rennart
Einen Moment
halte ich inne,
bringe meine Gedanken zum schweigen,
lehne mich zurück
und lausche den Gesang meines Herzens.

Dich liebend
lerne ich den Gesang deines Herzens
und wenn du einmal nicht weiter weißt
werde ich dir ihn vorsingen.

Dann nehme ich deine Hände
halte sie warm
Finger für Finger verflechtet sich.
Schritt für Schritt
werden wir untrennbar.
Und wo alle Worte enden
beginnt meine Herzmelodie
Note für Note sich zu entfalten.

Wir sind dann zwei Liebende
umeinander gewachsen
Kuss um Kuss
ineinander verschlungen.
Du kennst mich
wie du die Sonne kennst und den Regen,
ich halte dich
wie die Erde mich hält.


©Émilia Rennart


samedi 26 novembre 2016



Du malst mit den Fingern

Linien auf meine Haut

wie Konstellationen am Nachthimmel.

Ich folge den Venen und Adern mit meinen Fingern


wie auf einem Atlas.

“Das ist dein Weg nach Hause” sage ich.


©Émilia Rennart




Wenn alles Leben sich aus uns zurückzieht,


aus Händen und Füßen weicht, wir uns nicht mehr halten,


wenn Augen nicht mehr sehen,


wenn keine roten Flüsse durch Adern und Venen fließen,


wir keine Worte mehr finden


und unser allerletztes


- Ich liebe dich-


hören,


unsere Herzen sich im Takt verlieren und aufhören zu tanzen


wären wir Nahrung für die Erde.


Unsere Herzen wären Nahrung für die Liebe,


so zart, so süß, so weich.


Weit entfernt vom Weltlärm,


keine bösen Worte, keine bösen Namen


ins Weltall geworfen.


Worte der Liebe


reißen dann ein Loch in die Atmosphäre


und dann sind wir Regen


und weinen auf die Blumen.


Wir sind dann Schneeflocken


und legen uns wie eine Decke auf die tragische Dunkelheit.


Wir kriechen in ein Loch und finden da Heimat.


Irgendwo wo irgendwann uns niemand mehr kennt.


Unsere Körper sind dann Nahrung für die Erde.


Wir schlafen in der Süße unserer Liebe


in der Liebe unserer Süße


und werden ewiges Leben.


Fernab vom Weltlärm schlafen wir


und sind Nahrung für die Erde






©Émilia Rennart
Geh nicht
ohne meinen Kuss
schlafen,
an kalten Tagen
soll er dich wärmen.

Gehe nicht
an kalten Tagen
ohne meine Umarmung schlafen.
Arme die dich halten
Hände die dich liebkosen
halten dich im Schlaf
an kalten Tagen

Und ich bin dir nahe
in Liebe


©Émilia Rennart



Deine Finger wandern über meine Haut

wie über einen Atlas

Du entdeckst mich.

Du entdeckst neue Kontinente, Meere und Dschungel in meinem Ich.

Du lernst die Geographie meines Herzens

immer wieder neu.

Du atmest den Duft meiner Haut

Milch und Honig ist Nahrung für deine Sinne.




Ich umarme dich

Kuss um Kuss

liebkose ich deine Haut.

Ich wandere mit den Finger über dein Ich

finde eine Insel in deiner Umarmung

Hier schlafe ich in einer Armkuhle.




Ich streichele meine Haut

auf den Spuren deinen Fingern wandere ich

und entdecke mich neu.

Sanft und liebevoll.

Meine Hände vergrabe ich in meinem Haar,

ich weiß dass du da warst

und deine Finger Strähne für Strähne zerwühlten.




Dann verschlafe ich in deiner Umarmung

alle Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge

und du entdeckst mich neu




©Émilia Rennart

mercredi 23 novembre 2016

Ich male uns
frühmorgenfarben
aquarellpastellzart
auf die noch indigofarbene Leinwand
der Frühmorgenhimmels.

Mit den Fingern male ich dich
auf meine Haut,
berühre mein Ich
hauchzart und sanft.
Dann liegen wir gezähmt nebeneinander
in einem innigen Kuss

Ich weiß wie sich deine Liebe anfühlen wird

©Émilia Rennart



mardi 22 novembre 2016

Augenblick
eine mit Liebe gefüllte Stille.
Eine hauchzarte enigmatische Stille.
Nur meine Hände malen
winzige Kreise auf deine Haut,
schnelle Herzrhythmen
atmende Frequenzen
komponieren eine Symphonie für die Sinne,
winzige Ewigkeiten
legen sich küssend
in alle Herzwinkel
die Stille durchbrechend
mit
- Ich liebe dich -
lass uns nicht aufhören,
die Augenblicke in winzige Ewigkeiten zu verzaubern,
nicht damit fertig werden Herzschläge zu zählen,
lass uns nicht aufhören
winzige Tode zu sterben
um neu geboren zu werden.


©Émilia Rennart


lundi 21 novembre 2016

Die Liebe ist ein Fluss in uns
Sie entspringt in den Augen
wenn sich zwei Blicke begegnen.
Sie fließt weiter in den Wangen
wenn sie den Atem eines Kusses spüren.
Sie fließt in den Armen 
wenn sie zärtliche Hände berühren.
Sie fließt und vertieft sich
und braucht Raum in uns
wird ein Meer.
Wir greifen nach dem Himmel
und spiegeln uns darin

©Émilia Rennart

dimanche 20 novembre 2016



Ich schreibe dir irgendwann
mit meinen Fingerspitzen
eine Liebesgeschichte auf die Haut.

Eine Liebesgeschichte
über den Rhythmus deines Herzens,
über den Duft deiner Haut,
über die Nuancen deiner Augen.




Eine Liebesgeschichte
mit vielen Metaphern,
über deine Umarmungen,
über die Sanftheit deiner Hände auf meiner Haut
über deine flüsternde Stimme an meinem Ohr
über deinen Atem auf meiner Wange
über jeden einzelnen deiner Küsse.




Über dein verträumtes Lächeln


Über mich
Über meine Herznoten
die die Melodien meines Glücks mit dir komponieren
über den Rhythmus meines Herzens
über den Gesang meiner Liebe zu dir




©Émilia Rennart

samedi 19 novembre 2016

Ein leichtes Schwingen
aus der Hüfte heraus,
meine linke Hand malt sinnlich
winzige Kreise
auf deinen Arm und Schulter,
du umfasst mit deiner linken Hand meine Hüfte,
die andere Hand haben wir frei
um sanftes Singen aus der Haut zu streicheln
Lass uns finden
eine gemeinsame Clave
für mehr verspielte Sinnlichkeit und verträumten Rhythmus.
Synchronität bis wir uns ineinander verlieren.
Ein sinnliches Salsa
oder die sinnliche Melancholie eines verspielten Tangos,
bewegende Leidenschaft
fließendes Feuer
das sich verlieren in der Glut
Liebe die langsam tanzt
Kuss um Kuss zurückzufinden
zu sich selbst -
zurückbringen - nach Hause
in eine einzige Umarmung

©Émi Rennart


vendredi 18 novembre 2016

Falls du im hektischen Alltag
dein Ich aus den Augen verlierst
und das Gefühl aus dem Herzen
dass du von mir geliebt wirst,
solltest du dich immer daran erinnern,
dass du den wichtigsten Platz in meinem Ich hast,
dass meine Arme Heimat für deinen Körper sind,
und mein Herz Heimat für dein Herz

Erinnere dich immer daran
©Émilia Rennart

jeudi 17 novembre 2016

Der neugierige Tannenbaum

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten fuhren die Dorfbewohner, Kinder Mütter und Väter, auf ihren alten hölzernen Pferdeschlitten in den angrenzenden Wald und hatten sehr viel Freude daran, sich einen kleinen oder mittelgroßen Christbaum auszusuchen, um ihn mit nach Hause zu nehmen.
Die Pferde stampften schnaubend durch den frischen, weichen Neuschnee, als wollten sie mit ihrem warmen Atem dem schlafenden Tannenwald Leben einhauchen. Die Glocken an ihrem Geschirr durchbrachen mit ihrem Gesang die winterliche Stille.
Das Lachen der Kinder, der Frauen und Männer drang in das Herz des Waldes und es hörte sich an, als würden die Bäume es erwidern.
Im Herzen des Waldes, umringt von riesigen und mittelgroßen Tannen, stand eine winzige Tanne und lauschte wieder einmal die alten Geschichten, welche die riesigen Tannen, die zu mächtig für die gute Stube waren, raunten.
Wieder einmal, wie jedes Jahr zur gleichen Zeit erzählten sie, dass die gefällten Tannen an einen warmen Ort gebracht werden, den die Menschen ihr “Zu Hause” nennen.
In der warmen Stube, werden dann ihre Zweige mit der Hand geglättet und der schmerzende Stamm in einen Eimer mit frischem Wasser gestellt.
Jung und alt, von Kind bis Greis versammelten sich die Menschen fröhlich um den Baum und schmückten ihn mit Strohsternen, Lebkuchen, Glaskugeln, mit bunten Spiegelornamenten und Lametta. Auf die ausgebreiteten Arme des Tannenbaumes, setzten sie Kerzen.
Der Tannenbaum bekam einen Ehrenplatz in der Wohnstube und wurde immer wieder staunend, mit besonderem Glanz in den Augen betrachtet.
Die alten Bäume erzählten noch, dass die Menschen singen und feiern würden.
Schon seit ein paar Jahren wartete der kleine Tannenbaum, dass der Frühling, der Sommer und der Herbst wie im Flug vergingen und der Winter endlich kam. Wenn er den ersten frostigen Mantel über seinen Zweigen spürte, ging ihm das Herz auf vor Hoffnung.
Jedes Jahr sah er, wie die Erwachsenen seine Geschwister fällten, während die Kinder sich rückwärts in den Schnee warfen, die Ärmchen ausbreiteten und Engelchen in die weiche Schneedecke hineindrückten.
Irgendwann waren fast alle seine mittelgroßen Geschwister rings um ihn fort. Der Frühling setzte ihm Knospen auf die Zeige, im Sommer streichelte ihn die Sonne, im Herbst wusch ihn der Regen und er wuchs mehr als je zuvor.
Dieses Jahr biss der kalte Nordwind in seine Zweige und der Winter legte seinen Frostmantel darüber.
Schneebedeckt stand er da und beobachtete die Pferdeschlitten, die fröhlichen Kinder, die lauten Frauen und Männer, wie sie an ihm vorbeizogen.
Der Tannenbaum richtete sich auf um größer und schöner zu wirken. Die Sehnsucht rauschte in seinen Zweigen. “Ich will mit euch mit!”
Der Pferdeschlitten hielt an. Die Kinder stapften durch den Schnee auf den Tannenbaum zu Ein kleines Mädchen mit winterroten Wangen und frechen Augen rief:
“Seht her wie niedlich dieser Christbaum ist! Genau richtig für uns.”
Der Vater schüttelte den Schnee von den Zweigen, holte die Axt vom Schlitten und schlug die scharfe Klinge in den Stamm.
Der junge Tannenbaum wiegte sich vor Schmerzen. Tränen tropften aus der Wunde als er in tiefe Ohnmacht fiel und in den Schnee stürzte.
Die Menschen hievten ihn auf den Schlitten und banden ihn darauf fest. Als der Tannenbaum aufwachte, hörte er Kinderlachen und es fiel ihm dann ein, dass er etwas Besonderes sein wird. Der Schmerz ließ nach und Hoffnung durchzog seine Zweige.
Als sich die Dunkelheit über das Dorf senkte und der Himmel sternenklar darüber wachte, hielt der Schlitten vor einem alten Bauernhaus an.
Eine alte Frau und ein alter Mann kamen heraus, um den Christbaum zu bewundern.
“Oh, wie schön der ist!“, rief die Frau.
“Er hat sehr schöne Äste und Zweige. Ein besonders schöner Baum haben wir dieses Jahr.” stellte der alte Mann fest.
“Oh, wie herzlich mich die Menschen willkommen heißen!” staunte der junge Tannenbaum. “Hier waren bestimmt einige meiner Geschwister zu Gast.”
Als die Lichter im Haus der Reihe nach ausgingen, die Kinderstimmen verstummten und es still um ihn herum wurde, sehnte er sich nach dem sternenklaren Nachthimmel.
Ein winziges Stück davon, entdeckte er als er zum Fenster hinaus sah.
Und wieder stieg die Hoffnung etwas Besonderes zu werden in seine Zweige. Mit diesem Gedanken fiel er in einen tiefen Schlaf.
Am nächsten Morgen wurde er noch vor Tagesanbruch geweckt. Kinder und Erwachsene trugen Kartons und Kisten. Drinnen lag kunstvoll geformter Baumschmuck, Lametta, Girlanden und wunderschön geformte Kerzen.
Der Baum hielt den Atem an, als er damit geschmückt wurde. Und dann, als eine Kerze nach der anderen angezündet und auf die Zweige gesetzt wurde strahlte er bis in die Nadeln.
“Oh, das ist wirklich genau so wie die alten Tannen es im Wald beschrieben haben.” staunte er.
“Und noch viel, viel schöner!”
Er steckte seine Zweige noch weiter aus, richtete sich auf, damit er stattlicher wirkte.
Als das kleine Mädchen vom Großvater hochgehoben wurde, um an seine Spitze einen riesigen goldfarbenen Stern zu befestigen, war der Tannenbaum glücklich wie noch nie in seinem Leben.
In jener besonderen Nacht, während die Kinder schliefen, der Christbaum ebenso eingenickt war und der große Stern mit dem hellen Stern, der durchs Fenster schien liebäugelte, schlichen sich die Erwachsenen in die gute Stube und legten kleine und große Geschenkpäckchen und die handgefertigte Krippe unter den Baum. Der Christbaum legte ein paar seiner Zweige auf das Strohdach, so als würde er die heilige Familie beschützen wollen. Alle Geschenke waren in schönem bunt glänzendem Papier eingewickelt und mit ebenso bunten Stoffresten verziert.
Auf den Tisch stellten sie eine Schale mit Äpfeln, Nüssen und Orangen.
Am nächsten Morgen wurde der Baum von zarten, dünnen Kinderstimmen aus dem Schlaf gerissen.
“Oh, wie schön!” staunten sie laut.
Emsig, mit strahlenden Augen rissen sie ihre Päckchen auf. Sie rissen Lebkuchen, Nüsse und Äpfel vom Baum und der Baum raschelte glücklich mit den Zweigen.
Das alte Jahr verabschiedete sich und der Baum stand in voller Pracht auf der Schwelle des neuen Jahres. Der große Stern hing nun schräg über seiner Spitze. Dennoch fühlte er sich als der glücklichste Baum der Welt.
Am Abend des heiligen Drei-Königstages wurden ihm der Christbaumschmuck abgenommen und in Watte gelegt. Die restlichen Lebkuchen und Nüssen wurden ihm von den Zweigen gerissen.
Mitgenommen, mit hängenden Ästen und struppigen Zweigen stand er da mitten in der guten Stube und verstand die Welt und den Menschen nicht mehr.
Der Vater zerrte den Christbaum unsanft durch den Türrahmen und warf ihn in eine Ecke vor dem Holzschuppen im Hinterhof.
Entsetzt schrie der Baum auf. “Ich friere, denn meine Äste und Zweige sind ausgetrocknet und meine Nadeln verliere ich schon!” Er fühlte sich in alle Zweige hinein, um zu spüren ob etwas gebrochen war.
“Wie schrecklich die Menschen sind!” klagte er. “Was habe ich denn Schlimmes getan, dass man mich an so einem kalten, verlassenen Ort hinschmeißt?” haderte er mit seinem Schicksal.
“Ich habe nur die Kinder erfreut und sie zum Staunen gebracht.”
Niemand aber hörte ihn. Und so blieb der Tannenbaum viele Tage und Nächte vor dem Holzschuppen liegen.
Eines Nachts sah der Baum zwei gelb leuchtende Punkte und dies waren ein paar Katzenaugen. Eine streunende Katze suchte eines Nachts Unterschlupf unter seinen ausgetrockneten Ästen.
Schützend legte er ein paar Zweige auf ihren kleinen grau getigerten Körper. “Oh, mein liebes Kätzchen, weißt du vielleicht wann man mich hier abholen wird?” raunte er der Katze zu.
“Ha, ha, ha,” lachte die Katze. Sie zitterte vor Kälte, als ihr Samtpfötchen über seine rauen Nadeln strich. “Alles, lieber Baum, das Gute wie das Schlechte hat seine Endlichkeit.”
“Diese schöne Zeit, darf doch kein Ende nehmen!” rief der Baum erschrocken.
“Ja,” sagte de Katze und strich ihm sanft über die Nadeln. “ Neues folgt immer dem Alten!”
Die Katze kletterte unter die Äste und schlief ein. Der Baum beschützte sie vor dem eisigen Frost.
Am Morgen darauf hörten sie schwere Schritte auf sie zukommen. Die Katze sprang unter dem Baum hervor.
“Lebewohl lieber Baum!”
Ehe der Baum antworten konnte, wurde er unsanft gepackt und auf einen alten Stumpf geschmissen. Er sah eine riesige Axt und zwei starke Männerarme über sich und auf sich niedersausen. Er schrie entsetzt auf, spürte einen heftigen Schmerz und zersplitterte.
Als er aus seiner Ohnmacht erwachte, fand er sich in einer Ecke der guten Stube wieder. Er hatte zwar kein Nadelkleid mehr und seine Arme und Finger lagen auf einem Haufen.
Er erkannte die alten , die jungen Leute und die Kinder wieder. Alle saßen nun dicht vor dem Feuer mit seinen prasselnden Holzscheiten im Kamin.
Trotz seines Schmerzes, musste er über die Liebe, die alle miteinander verband lächeln.
Der alte Mann stand auf, legte ein Tannenzweig in das Feuer. Als die Flammen immer tiefer in seinen Herzkern vordrangen, begriff er, dass eine seiner wichtigsten Aufgaben darin bestand, Menschen Wärme zu spenden. Von innen durch Liebe zu wärmen und von außen durch Liebe gewärmt zu werden- ein immer wiederkehrender Kreislauf der Liebe.
Er brannte heller und stärker. “Oh, ich wusste es, dass ich vor Liebe brennen kann und somit Menschen Wärme schenke!” rief er und sein Holz zersprang in den Flammen und sprühte Funken.
Nacht für Nacht, Tag für Tag, gab sich der Tannenbaum diesem Feuertod hin. Er war zufrieden und brannte bis irgendwann nichts mehr von ihm übrig blieb, außer seine Asche unter dem Kaminrost.
Die alte Frau nahm die Asche sehr sorgfältig mit ihren weißen knochigen Händen von der Feuerstelle auf, dann schüttete sie alles in einen Beutel und hob ihn auf bis der Frühling kam.Am ersten warmen Frühlingstag, nahm der alte Mann den Beutel mit der Asche des Tannenbaumes und streute sie über das Feld und düngte damit die Fruchtstöcke. Liebevoll arbeitete er die Asche unter die warm gewordene Erde.
Der Frühlingsregen wechselte sich mit der Sonne ab. Die Sonne wärmte die saatreiche Erde. Eines Tages spürte der Baum, wie sich alles unter ihm zu regen begann.
Durch seine Asche hindurch traten aus dem Boden winzige Keime.
Der Baum lächelte glücklich.
“Oh, ich habe es gewusst, dass ich lichterloh brennen kann , um Wärme zu schenken, dass ich zu Asche zerfallen und doch neues Leben hervorbringen kann.
“Von allen Dingen die vergehen und wieder neu entstehen, ist die Liebe, nur sie allein, das einzige was immer, immer fortbesteht.
Und so lag der Tannenbaum unter dem Sternenhimmel, im Schoß der lebensreichen Erde und wärmte alle Samenkörner, alles Keimende und alle Wurzeln mit seiner Asche. In dieser wundersamen Erde, aus der er einst gekommen und wieder zurückgekehrt ist, schlief er tief und fest und träumte von etwas was größer und stärker ist als alles - die Liebe.
Mit einem Morgenkuss
berühre ich dich sanft.
Hauchzart berühre ich deinen Mund
mit einem innigen mit Liebe vollem Kuss.

Ich küsse mich in deine Sinne
Kuss um Kuss
Herzschritt um Herzschritt
lasse ich mich fallen.
In deine Arme,
in deine Liebe,
in dein Ich.

Noch einen kusslangen Augenblick
umarme ich dich.
noch ein kusslanges Anschmiegen.
Noch eine kusslange Geborgenheit
liebe ich mich zu dir.

Ich muss jetzt einen Gedanken weiter

Lass uns eine Uhr ohne Uhrwerk kreieren

mercredi 16 novembre 2016

Kuss um Kuss einen Herzschritt weiter
und jede Berührung ist ein Alles 
Jeder Blick senkt sich herzwärts
das Sehnen ist ein Meer
jede Antwort ist Liebe
die Zeit wird das endlose Jetzt

Lass uns zu Wellenbrecher werden
Gezeiten tragen uns.
Ein Sandkorn entfaltet sich im Meer
das Ufer schwimmt davon
Lass uns anlegen
lass uns vergessen
die Zeit
lass uns das Jetzt

©Émilia Rennart

lundi 14 novembre 2016



Als wir heute Morgen
auf unterschiedliche Arten dachten merkten wir schnell
die Asynchronität unserer Herzschläge.

Küsse in Liebe
haben uns wiederbelebt.

Nur einen Augenblich voneinander herzfern,
ahnten wir einen
-Ich -vermisse-dich-Herzschlag.

Kuss um Kuss
holten wie unsere Gedanken zurück
fügten sie zusammen
in eine
Ich -liebe-dich Synchronität.

©Émilia Rennart

dimanche 13 novembre 2016

In allen Farben der Jahreszeiten
möchte ich mich bei dir verlieren.
Ich senke die Lider
aus den Wimpern spinne ich
Wünschedirunsgarn
bis zum Augenschluss
und male dir dann blind
mit den Fingerspitzen
sanfte Worte auf deine Haut.
Mit mir legt sich deine Haut zum Schlaf,
nur die Härchen zeigen ein leichtes Schaudern,
ein kleines Echo flieht über die Laken der Nacht.
©Émilia Rennart


samedi 12 novembre 2016

Ich liebe dich.
Und in der Liebe darf ich eigentlich alles.

Ein Gedicht für dich schreiben,
ein Lied für dich singen,
für dich malen,
für dich tanzen.

Doch
ich schreibe Gedichte ohne Reim,
meine Handschrift ist nicht lesbar
meine Stimbänder vibrieren nicht,
ich singe nicht klangvoll,
meine Hände malen ohne Pinsel,
nur mit den Fingern
und pastellfarben.
Ich tanze nicht
wenn du mir zusiehst,
denn ich verliere mich im Rhythmus.

Trotzdem
liebe ich dich.
Ich schreibe
- Ich liebe dich - mit Lettern in dein Ich,
ich male mich mit den Fingerspitzen
honigfarben auf deine Haut,
Ich singe dir mein lautloses Herzlied
und ich fordere dich imLiebestanz auf
einen einzigartigen Rhythmus zu finden
©Émilia Rennart








vendredi 11 novembre 2016

Ich lese die Feuerschrift
deiner Herzwärtsblicke.
Deine Liebe verzaubert sie in ein ewiges Märchen.

Ich lese es herzwärts
male uns liebefarben in mein Ich.
Das Feuer knistert
eine endlose Serenade.


Funken tanzen goldig und kupferrot
wie lebendige Sternchen
Nächte werden zu Glut,
malen den Nachthimmel morgenfarbenrot.

Die Liebesfelder sind aufgekratzt
bereit für das Säen.
Wir lieben uns zusammen zu Asche.

In das Hellblaue zwischen zwei Liebessonnen
schreibe ich
Ich liebe dich
in Feuerschrift
und großes Glück regnet in mir - Du

©Émilia Rennart


jeudi 10 novembre 2016

Die Vögel wissen von Sehnsucht und Liebe
lieben sich hin
werden zu  beweglichen Punkten
wenn sie sich hinsehnen.

Ich sehne mich zu dir hin,
liebe mich zu dir hin,
trage bei offenen Augen
dich in mir und liebe mich zu dir hin bis am Abend
bis ich Anlauf nehme
für das möglich Unmögliche.
Einen langen Anlauf
bis die Sterne erlöschen und der Horizont sich zeigt
in einem neuen mit Liebe vollen Tag

©Émilia Rennart

mercredi 9 novembre 2016

Heimwärts die stillen Abendstraßen entlang
unter stillem Abendhimmel flanieren.
langsam gehen und alles Vorbeiziehende ansehen.
Herbstwege, beleuchtete Häuser,
Wege im spärlichen Laternenlicht.

Einen Augenblick lang stehen bleiben
dich mit den Gedanken berühren,
dich vermissen
dich anrufen um deine Stimme zu hören,
nur ein paar Worte reden
und ein - Ich liebe Dich- .
Fühlen
die Verbundenheit,
die Liebe.

Heimwärts gehen
mit der Sehnsucht nach dir betaut
im dämmernden nieselnden Regen
bei dir Wärme und Geborgenheit finden.

©Émilia Rennart

Dein Flüstern lange noch im Ohr,
deinen Kuss lange noch auf den Lippen...
Weißt du das?
Wenn du träumst, verlangsamt sich die Welt um mich herum
Wenn mein Traum seinen Anfang nimmt
lausche ich die Musik von sanften Küssen.
Mit leidenschaftlichen Rhythmen
und Feuer in einer leisen Melodie träume ich dich.

Weißt du wie schwer es ist,
dich am frühen Morgen
aus meinem Traum los zu lassen
und dich dem Tag zu geben?

Ich lege deshalb meine Arme um dich
halte dich,
liebkose dich mit meine Händen
Hauchkuss um Hauchkuss ertaste ich den Weg
von deinen Lidern zu deinem Mund
wecke ich dich Kuss um Kuss
mit einem lachenden Kuss,
damit du nicht weißt
wie schwer es ist
dich dem Tag zu geben

©Émilia Rennart



dimanche 6 novembre 2016

Die Liebe trägt uns in die Lichtung.
langsam führt sie uns durch Sonnen- und Regentage.
Sie trägt uns über den Morgentau
bevor die Sonne ihn aufnimmt.
Sie trägt uns durch das regennasse Gras
mit all unseren gemeinsamen Augenblicken
in einen Herzurstoff gewebt
in den Händen.

Wir sind lebendig im Fühlen.
Du siehst mich mit viel Liebe an
und deine Augen sind überall in mir, auf mir.
ich bin geborgen bei dir.
Ich sehe dich an
und wärme dich mit Liebe
halte deine Hände,
halte dich.

Heute gehört jeder Augenblick uns.
ich träume uns
spazierend im Regen,
im indigofarbenen Regen dieser Nacht.
Jeder Schritt ist ein Rauschen,
ein Tanz mit dem Regen.

Alles ist Liebe.

Wir halten uns, wir halten Liebe in der Hand,
eine Alchemie die uns glücklich macht,
wenn unsere Arme sich weiten
sich um uns schlingen, uns geborgen halten.
Wir sehen herzwärts
die Farben des Regens.

Hand in Hand über den Rand aller Augenblicke
über den Rand der Zeit
sind wir Herztaucher

©Émilia Rennart




Wir beginnen auf Herzhöhe
ein großes, mit Liebe gesegnetes Erleben.
Eine Liebe die die Seele weitet

Und Leben schlingt sich um uns.
Ich schweige um noch Leiseres zu zeigen.
Heiße deine Lippen zu schweigen

Liebe und Leben mit dir ist Genuss.


©Émilia Rennart

samedi 5 novembre 2016



Wir waren alle einmal ein winziger Punkt in einem Uterus.

Ein wage erkennbarer Punkt auf einem Ultraschallbild

bevor wir Konturen annahmen, wie Kopf und Brustkorb und Bauch,

Füße die gehen, Hände die halten.

Der Herzschlag aber,
die Frequenz des lebenden Augenblicks
lässt sich nicht einfangen
auch nicht auf Thermopapier.




Wir werden Kinder mit leuchtenden Augen

und wehenden Haaren.

Wir werden Liebende




©Émilia Rennart

vendredi 4 novembre 2016

Ich liebe dich
mit allem.
Mit Atem und Herzschlag
mit Haaren und Haut.
Dann wünsche ich mir
dich zu lieben
auf meine Arten zu fühlen.

Und alles Wissen und Können
sind nichtig gegen das Fühlen.
©Émilia Rennart


Ich will dir noch sagen
-Ich liebe dich-
eigentlich wollte ich gar nicht aufhören
es dir zu sagen.

Aber da die Uhr sekundenwörtlich sagt
-nimm es mit-
trage ich
-ich liebe dich-
immer in mir.

Ich weiß nicht ob du das verstehst,
aber versuche doch mal
mich zu fühlen,
wenn ich dir sage
-bis später-
und ich dich dann einpacke in mein Ich.

Mit dir in jedem Atemzug
in jedem Herzschlag
in jedem Gedanken lebe und liebe ich.

Und du ist wie Musik
die mich herzwärts stimmt.
Überall bist du.
Im Morgenerwachen
fühle ich dich
wie du dich aus dem Schlaf schälst
dein pochendes Sehnsuchtherz,
deine Stimme die mich sanft begleitet.
Du umhüllst mich
in vielen Farben und Nuancen und
und Musik
Du bist überall in mir
und ich trage dich mit Liebe

©Émilia Rennart

mercredi 2 novembre 2016

Wir schließen die Augen....
wie durchsichtig unsere Lider doch sind
wenn ein hauchzarter Kuss sie streift.

Wir multiplizieren unsere Finger ineinander verflechtend.
Wie warm unsere Hände doch sind
wenn sie uns halten, uns festhalten.

Wie leise unsere Küsse doch sind
wenn sie sich  herzwärts entfalten
innig und mit Liebe voll.

Wir schließen die Augen
wenn Küsse uns tief berühren,
wenn Hände unsere Haut frei geben
wenn Knöpfe klackern
und Kleidung den Boden berührt
wenn Nacktheit unsere Verlegenheit weckt.

Wie fragil wir doch sind
wenn Liebe uns einhüllt
unser Ich gegen das Licht hält

Wir tragen uns auf ein Feld
auf dem das Feuer uns wärmt
wir zu Glut und zu Asche werden,
über uns sich der Himmel dann freut
wenn das Meer uns aufnimmt

©Émilia Rennart