mercredi 11 avril 2018

Zoé macht deutliche Fortschritte. Sie wiegt jetzt 3300g und ist 51 cm groß. Die ersten zwei Wochen kämpfte sie gegen den Neugeborenen - Ikterus(Icterus neonatorum) an und nahm eher ab als zu. Ihr Gewicht fiel(2450g) deutlich unter das Geburtsgewicht.
Ich wollte lernen, mich mit dem Gedanken anzufreunden, sie nicht mehr zu stillen, da ja Muttermilch den Abbau von Billirubin eher hemmt als fordert. Aber diesen Gedanken habe ich schnell verworfen.
Sie hatte mehr Geduld mit sich selbst als ich. Trotz allen Wissens und Könnens, gab es Tage und Nächte, - und es werden nicht die letzten sein - da weinte ich mit ihr in den Armen. Nicht weil ich nicht wusste was zu tun wäre, sondern weil ich keine Geduld hatte und wenig Fortschritt sah. Schon während der Geburt, sank ihr Puls sehr rapide. Der schlimmste Augenblick in meinem Leben.

Es gab Tage da war ich müde und Nächte da konnte ich nicht schlafen. Ich fühlte immer wieder ihren Puls, beobachtete sie wie sie atmet. Ich dachte, ich würde nie mehr schlafen. Vor Angst, vor Freude, vor Glück, vor Verantwortung und vor allem Möglichen.

Und plötzlich ging es ihr gut, sie nahm langsam wieder zu, der Restnabelschnur fiel ab und die Nabelpflege wurde leichter.
Mein Leben verläuft anders als vorher. Und es geht nicht um die paar Kilos die ich während der Schwangerschaft zugelegt habe. Denn die habe ich dadurch abgebaut, da ich keinen Appetit und starke Nachwehen hatte.
Ich habe eine andere Verantwortung.
Zu sehen wie ihre Instinkte sich entwickeln, ihre Reaktionen, wie energisch sie sich uns mitteilt. Noch ein Lachgrübchengesicht. Und wehe jemand zwickt da rein wenn sie größer ist, der kriegt heftig ein paar über die Pranken.  Sie lächelt  spontan, sie folgt dem Finger über ihrem Gesicht spontan mit den Augen. Entweder werden ihre Augen grünbraun oder braun. Noch haben sie alle Schattierungen. Grau oder blau werden sie nicht. Niemand von unserer Familie hat helle Augen. Noch sind die Haare flaumig, fein und dunkel.
Ihr Bettchen ist klein, aber nicht so klein wie sie. Deshalb legen wir sie so in ihr Bettchen, damit sie das Fußende mit ihren Füßchen erreichen kann.
Somit fühlt sie Grenzen wie im Uterus und fühlt sich geborgen. Babies erschrecken die ersten Wochen nach der Geburt, wenn sie ins Leere strampeln.
Zum Glück sind ihre Koliken Seltenheit geworden undsie schläft die Nacht ganze 5 h durch.
Wir haben sie an Musik gewöhnt, an Alltagsgeräusche und sie erschreckt nicht mehr, wenn die unvermeidlichen Alltagsgeräusche etwas lauter werden.

Am Montag war ich mit ihr kurz Einkaufen, da ich Milch und Eier brauchte. Ihrgendetwas hat sie gestört und sie schrie die ganze Zeit, bis ich sie in die Arme nahm. Der tiefe Seufzer und der winzige Schmollmund bleibt unvergesslich in meinem Herzen.

Ich packte mit einer Hand meinen Einkauf ein(Natürlich half man mir) und die Welt hätte untergehen können, Zoé hatte den ganzen Ausflug verschlafen.

So petit à petit pendelt sich der Alltag ein.



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