lundi 8 novembre 2021

Punkt

 
Wer soll hinter dieser Liebesgeschichte einen Punkt setzen?
Derjenige der eilig geht und Asche zurücklässt,
oder derjenige der nur mit seinem Herzen in den Händen zurückbleibt,
verloren im Ungesagten, in der Illusion und Rauch?

Im Grunde welchen Sinn würde es machen,
zu wissen wer das letzte Satzzeichen setzt,
den Punkt am Ende der Liebe,
da sowieso alles vorbei ist
und im Epilog die schon Liebe fehlte?

Es ist eine Geschichte wie jede andere,
zurückgelassen auf einer Bank,
vergessen in einer Schublade,
mit der Neige in der Teetasse weggeschüttet.
Man fühlt noch die eine oder andere Nachwehe 
der Herzneige bis zum Ende.

Aber nur einer geht und der andere bleibt zurück
einer schweigt und der andere bleibt traurig zurück.
Einer vergisst und der andere möchte nicht den schlussendlichen Punkt 
auf das Schicksalblatt setzen.

©Émilia

dimanche 31 octobre 2021

Cycle: maybe it is about love, or dreams, or about thoughts (2)

 

Dann,

wenn ich dich vermisse,

verstecke ich mich

hinter dem Regen

und lerne

die Sehnsucht zu singen.

Die Regenwolke

schließt ihre Augenlider

nach einer letzten Träne

und zieht lachend weiter

schäfchenwolkenweiß


©Émilia

Cycle: maybe it is about love, or dreams, or about thoughts (1)

Heute,

wollte ich dir 

über den Herbst schreiben.

Über den Blättertanz,

über das Fallen,

über den Tod.

Alle Worte

sind mir abhanden gekommen,

verloren gegangen in mir.

An Abenden mit dir

in meiner Sehnsucht,

fühle ich sie brennen,

wild, ungestüm,

unaufhaltsam.

Dann tanzen sie wild durch mein Ich

feuerfarbenen 

Tango.


©Émilia

 

jeudi 28 octobre 2021

Elle


Elle cherche l'amour dans les infinis,
dans cette vie et celle qui suit....
dans les éternités réincarnées,
Elle cherche...
sa moitié d'âme, ses attous
partie d'elle, partie de son "tout",
complètude à sa vie,
certitudes à toutes ses envies.
Elle cherchera.
elle reconnaitra..
Peut-être dans un hasard,
peut-être plus tôt,
peut-être au fil de ses mots,
mais jamais en retard.....
Elle cherchera sans fin,
empruntera tous les chemins....
Elle survivra à tous les desarrois,
pour prendre la route qui mène à soi...
Elle. cherchera..
Elle reconnaitra.
Elle le promet.
pour aimer et continuer a aimer

©Émilia

Kastanienfarben

U
nd wieder ist es an der Zeit,
dass Oktober seine letzten Geschichten
über die Liebe, über die Farben
mit silbernen Fäden im Regen
und in der goldfarbenen Herbstsonne webt.
Die Straßen und Wege seufzen laut
unter den purpurfarbenen Blätterteppichen.
Verliebte treffen sich 
unter dem Kastanienbaum
für herbstsüße Küsse
und flüstern ihre Liebe 
für den Augenblick, für Morgen, für ein Jahr
oder für immer
uns fühlen sich glücklich.
Wir, 
 du und ich
sind ebenso Verliebte und Liebende
und Pläneschmiede
Wir haben uns Worte, Verse, Gedichte, Serenaden
in den Tee getropft.
Aromen und Hoffnung und Traum.
Liebe und Sehnsucht löffelchenweise
Du bist mir Liebe, bist mir Hoffnung,
bist mir Farbe und Sehnsucht
die mich beflügeln.
Es ist Herbst und Oktober.
Lass uns einen Tee kochen
mit allen Aromen und Süßen und Kräften
Lass uns Kastanien sammeln
und lauschen wie der Asphalt unter den Herbstblättern säufzt
und ein Regenlied fällt Note für Note
auf uns
in unsere Küsse
und wir lächeln uns herbstfarben an.


©Émilia


mercredi 27 octobre 2021

Absichtlich

Absichtlich 
habe ich die andere Richtung eingeschlagen
bin ich wie ein Zugvogel
auf der Suche nach Wärme
in dein Leben geflogen.

In deinem Leben war ich ein Ersatz.

Nichtsahnend,
dass jemand auf mich wartet 
mich vor dem Erfieren zu retten
flog ich zurück
mit Sehnsucht in den Flügeln
mit Liebe im Herzen.

©Émilia



lundi 25 octobre 2021

Folk am Montag

samedi 23 octobre 2021

Heute

Heute,
die Natur duftet nach Nebel.
fruchtig süss
wie ein Glas frischen Most
aus honigsüßen Trauben
in dem sich
noch die Morgensonne spiegelt
und der Tag
hat den unverwechselbaren Duft
von ängstlichen Blättern
die sich in den Armen des Windes wiegen
kurz bevor sich sich von den Ästen lösen
für letzten Tanz vor dem Fall.

Heute 
duftet der Herbst nach Bitterschololade,
nach dieser bittersüßen Farbe
die mich nachts in Erinnerungen einhüllt,
dafür, dass ich allen logischen Sinnen trotzte
und meinen Herzsinnen folgte dich mehr zu lieben,
- dich stets mehr zu lieben als erlaubt.
Und nun wird der Tag abendlich und sehnt sich nach der Nacht.
Entweder ich ziehe die Vorhänge zusammen,
oder aber ich schaue hinaus in die Nacht,
in die Weite und zu den Bäumen, 
die immer ihre versprechen halten,
komme was wolle,
hält er sein Wort 
in allen Farben
in all seinen Blättern.

Ich sollte der Natur der Bäumen folgen,
mein immer mein Versprechen einzulösen,
in allen meinen Herzblättern.

©Émilia


mercredi 20 octobre 2021

Der Duft des Regens

U
nter unzähligen Herzschlägen 
erkannte ich deinen.
Ich erfühle deine Sehnsucht darin
und legte ihn sanftzärtlich als Lesezeichen
zwischen die Seiten eines nichtgeschriebenen Buches.
Manchmal lese ich darin
lächelnd, seufzend, weinend
so wie der Wind mir 
beim Blick in deine Augen zuflüstert,
wie sich der Himmel darin spiegelt.
Ich schreibe dir manchmal 
tropfenweise ein Gedicht
über den Duft des Regens
und ich lasse jede Regenträne staunen
wie nah du mir bist
in meinen Gedanken.
Ich werde die Worte 
in meiner Handfäche sammeln
und dich still lieben.

©Émilia







mardi 19 octobre 2021

Entliebende

D
ein Schatten und mein Schatten
blieben in einem letzten Tanz
den wir vor langer Zeit beendet haben,
miteinander umwickelt,  miteinander verkettet,
eng umschlungen.
Schulter an Schulter,
mit einem gequälten Lächeln,
warten wir ungeduldig,
dass der Vorhang fällt,
dass jeder seines Weges geht.
Wir sind Entliebende.


©Émilia

dimanche 17 octobre 2021

Blaue Endlosigkeit

 Ich habe dich geträumt.
Du warst Träne und Sehnsucht
und blaue Endlosigkeit
verloren in den Wellen des Meeres
die meine sanft Füße umspielt
Wasserfarbene Sehnsucht die sich an mich schmiegt,
um mich daran zu hindern
weiter zu gehen
dahin wo es weder Sehnsucht
noch Tränen
noch blaue Endlosigkeit gibt

©Émilia

vendredi 15 octobre 2021

Liebesballade oder Tränenlied

Manchmal träume ich eine Möwe zu sein,
doch die blaue Weite des Himmels
schmerzte zu sehr an meinen Flügeln.
Ich hätte mich vielleicht an das Blau des Himmels gewöhnt,
doch mein Herz sehnte sich nach dem Meer.
Getragen von den Wellen,
die mich in einer Liebesballade wiegten zog mich an.
Von Zeit zu Zeit
wurde meine Seele eine Möwe
um bei dir zu sein.
Dann wurden die Tränen zum Lied
und der Himmel wurde zur blauen Freude.
Dann flog ich zurück ans Meer 
und wiegte meine Sehnsucht in einer Ballade wieder.
Bals wurden meinen Tränen 
wieder zum Lied und das Blau des Himmels zur Liebe.
Und wenn ich nicht mehr fliegen kann
und zu schwach bin für die Meereswellen
werde ich geerdet, werde Erde
und Asche.

©Émilia


dimanche 10 octobre 2021

Die Walnussbäume in meinem Garten

 Ein Hauch ungesagter Worte

durchbricht die anmutige Stille,

der alten Bäume.

Müde durch die Jahreszeiten,

die an ihren Ästen haften

werfen sie ihre Blätter ab.

Wievielen Sehnsüchten

haben sie mit ausgestreckten Armästen 

Schatten gewährt?

Wieviele Geheimnisse haben sie verborgen?

Wieviele Seufzer haben sie unter ihrer Rinde versteckt?

Wieviele salzige Tränen haben sie getrunken?

Sie schütteln die Blätter der Erinnerungen

als rostfarbener Laubteppich ab.

Sie warten geduldig und lauschen....

Sie hören die inocenten Stimmen der Kleinen,

die die Welt erobern wollen,

das Flüstern der Verliebten,

das Liebesversprechen der Liebenden.

Nachsichtig lauschen sie

die Geschichten derer 

die sie bei den Bäumen gut aufgehoben fühlen.

Sie sammeln alles und sprießen es in zartgrünen Blättern 

und lassen sie sattgrün wachsen und  geben sie der Welt zurück

in einer harten Schale die sie vor dem Regen schützt, 

damit sie nicht verwässern,

ihre Bedeutung nicht verändern.

Auch ich habe ein paar Träume 

und Wünsche  nach grünen Walnüssen duftend

an den alten Walnussbaum gehängt.

Ich weiß nicht, 

wieviel Schalenteilchen 

sich schon aus meinem Ich gelöst haben.





L'orgueil humain

 Nous sommes tous comme les feuilles d'un arbre. Quand une feuille tombe, l'arbre ne bouge pas, et le vent continue ses voyages. C'est comme s'il ne s'était rien passé. L'orgueil humain ne vaut même pas un grain de sable!

jeudi 7 octobre 2021

Herbstfarben


Es ist Oktober

und wir verlieren uns im Regen,

die Blätter fallen von den Bäumen

Du und ich 

wir werden seelennackt sein wie sie.

Wir lösen uns von unseren Ästen,

von der Liebe

von einander

Es ist keine Zeit mehr für uns 

auf dem Ziffernblatt der Liebe.

Es ist Herbst in den Gedanken,

in den Träumen, in den Nächten,

die Sehnsucht düftet nach süßen Trauben

und verfällt im purpurfarbenen Laub.

Wir sind uns zwei Fremde im Regen 

die sich verlaufen haben.

Mit einer unbeschreibbaren Zärtlichkeit

haben wir alle Herbstfarben ausgeweint.


©Émilia


dimanche 3 octobre 2021

Automne ...

 
L
'automne est partout. Où que vous regardiez, où que vous touchiez. Sous vos pieds, au-dessus de votre tête, dans une tasse de thé, dans la poésie, dans les vêtements, dans vos yeux, dans votre humeur, en musique, dans votre cœur... Je l'ai lu dans votre sourire, dans les échos des troupeaux de oiseaux, en gouttes de pluie. Je le respire. Je le collectionne en bouquets. Bouquets de feuilles, odeurs, sons. L'automne est partout... Il nous a comblés de feuilles dorées. Enveloppes de romantisme et de mélancolie est en nous. Il relie nos âmes en une mélodie, une chanson, un amour .... L'automne est partout .. Dans mon âme .... dans ton baiser .... dans notre bonheur ...

Hello Octobre


Pour chacun, l'automne apportera ce qu'il a lui-même envie d'y voir, beauté, couleurs vives, mélancolie ou inspiration...

samedi 2 octobre 2021

Herbstserenade - Reprobatio Amoris


Es löst sich Blatt für Blatt von den Ästen,

schweigsam mit einer schüchternen Zärtlichkeit,

mit einer filigranen Hauchzartheit,

als wollten sie weder Zaungäste noch Zeugen.

Die Sommersonne berührt sie noch einmal sanft

mit ihren Lichtstrahlen.

Herzwarm, liebewarm färben sich die Blätter 

sonnenfarben und rostrotfarben

für ihren letzten Blättertanz 

zwischen Sein und Vergehen.

So viel Sinnlichkeit in den Farben,

so viel Liebe im Herzfeuerwirbel des Sommer-Herbst-Tango.

im Ein- Werden im Nichts

aus der grüngelben Explosion der Sinne

das rostrote Fallen in Liebe.

Und sind wir nicht manchmal wie die Blätter, 

wenn die Süße aus Sehnsucht mit dem Salz der Tränen tanzt,

taub und blind vom Warten

sich tränenweise von den Wimpern löst,

unter dem Kinn im Nirgendwo verschwindet

und im Nichts auflöst?

Oftmals 

bleiben die Blätter zwischen den Jahreszeiten

in ihrem Dazwischentanz verschlafen hängen

bis sie im Augenwinkel des Frühlings aus dem Schlaftanz erwachen,

lebenszartgrün im Frühlinswind sich an den Ästen wiegen

und herzschlagfrühlingsrote Knospen gebären.

Reprobatio amoris kennen wir nicht.

Kein Raunen der Sehnsucht

kein monotoner Herzschlag.

Liebe bleibt im Nichts.

Kein Frühlingserwachen im Herznotenschlüssel,

die Herzkammern halten ihre Herzflügel still.

Kein Frühlingsliebkosen der Sinne

für den Herztanz der Liebe

Kein Reprobatio amoris.

Stille, tiefe Stille im  post tempus Nichts 

©Émilia



jeudi 30 septembre 2021

Universum

 Dein Universum ist groß

meines ist so klein

dass es in ein einziges Leben passt

und nicht mehr.

Vielleicht ist dein Universum unendlich

und meinem wird in jedem Augenblick,

mit jedem Herzschlag

mit jedem Atemzug 

seine Endlichkeit aufgezeigt.

Dein Universum dehnt sich

über die Berge, über das Wasser

und meines bemüht sich vergeblich Brücken zu bauen.

Dein Universum ist der Himmel

und er spiegelt seine unendlichen Tiefen im Meer.

Und meines ist nur eines Fleckchen auf der Erde

das ständig genäht werden muss.

Wie kostbar ist ein einziger Faden aus Sternenstaub?

Mein ganzes Leben?


©Émilia


entre L'âme et le Coeur...

 


E
t si dans le manque

tu cries mon nom,

je viendrai à toi

et je resterai là

cachée dans les souvenirs passés

entre L'âme et le Coeur...

Je suis partie.


Je suis partie. 
Sans un mot, ni un regard. 
Comme si le “nous” se denouait devant mes yeux embués.
Comme si le “jeu” cessait de jouer, devant mon cœur émietté. 
Je suis partie. 
Sans explication. 
Sans raison. 
Sans me retourner. 
Et moi j'ai prie tous les stylos du monde. 
Toutes les craies. 
Toutes les feuilles blanches et enveloppes timbrées. 
Pour lui écrire mon vide, je voulais lui raconter. 
Mais je part. 
C'est que la fin est là pour moi. 
Dans le mot fin, il n'y a pas de suite. 
Combien de fois j'ai été déçue du film, 
quand le mot fin s'affiche en me disant" non je veux un autre final" 
Je veux en savoir plus. 
Je voulais pas que ça se finisse ainsi. 
Et je n'écrie pas au réalisateur pour autant, 
pour qu'il fasse la fin à mon image. 
Le mot fin, je vous assure c'est le même pour tout le monde. 
C'est pas forcément là ni pour être compris ni pour rendre heureux. 
C'est le livre qui se ferme. 
La page qui s'arrache. 
Le clapet qui tombe. 
C'est un adieu sans retour. 
Un saut dans le vide. 
Souvent on a se besoin complètement débile d'harcèlement. 
Mais pourquoi ? Attends. Expliques moi ? Dis moi …. 
Mais pourtant peu importe le taux d'amour, le lien indéfinissable. 
Peu importe l'histoire, et ses détours. 
Je crois que s'user à vouloir s'accrocher à quelque chose 
qui ne vit plus c'est une perte de temps précieux. 
Il faut avaler sa pilule. Guérir son égo. 
Changer de trottoir si la flaque de larme commence à nous mouiller les bottes. 
Il faut faire prendre l'air à ses flots de peine.
Je suis partie et c'est pas en se raccrochant à la douleur qu'on va être mieux. 
C'est pas en suppliant qu'on va se guérir. 
Je suis partie pour mon ailleurs, et c'est qu'on en a un autre aussi. 
C'est l'évidence. 
Je ne serai pas partit si nous n'avions plus rien à vivre. 
Je suis partie et j'ai la sensation de sombrer, 
de m'arracher les jours comme des pétales de fleurs mortes. 
Alors que je dois replanter mes demains. 
Il ne faut pas, jamais, s'enliser dans le passé, 
pour rester auprès de quelq'un dans le souvenir. 
C'est pas notre place. Ce n'est la place de personne. 
Si c'est la fin, c'est que c'est le début d'autre chose.”

©Émilia

lundi 27 septembre 2021

👋 Bon début de semaine à toutes et tous 🙂 🍁🍄 

samedi 25 septembre 2021

Herbstanfang


Der Herbstanfang

duftet süß nach Trauben und nach Äpfeln,

nach dem Ende eines Sommers,

nach Ernte und Verwüstung,

nach rostigen Farben und nach Traumruinen.

Er duftet nach Blätter

die sich von den Zweigen lösen 

für den letzten Farbentanz.

Rostrote Erwartungen,

die verlernt haben zu hoffen,

chlorophylentleerte Herzgedanken

warten auf den endlosen Schlaf

in einem mystischen Dazwischen.

Es duftet nach Regen,

verwaschene Emotionsfarben schmiegen sich 

an die Schwelle der Nacht.

Ich verstecke mich zwischen den Zeilen

und es duftet nach Sehnsucht und Poesie.

Es duftet nach Leben und Liebe und Herbstrot,

nach Quitten und und Herbstgelb

und Erinnerungen an einen vergangenen Sommer.

©Émilia




vendredi 24 septembre 2021


T
u fleuris sous mes mains
Et je fleuris aussi
Notre lit est un jardin

Wenn du mich küsst

W
enn du mich küsst,
wird mein Herz lebendig wie ein Feuervogel,
der mit seinen Flügeln schlägt 
und ein Feuer in mir entfacht.
Ich werde dann zum Vulkan
meine Sinne sind Feuer und Flamme,
wenn du mich küsst.
Küss mich, halte mich fest
mit deinen Armen
drücke mich ganz fest an deine liebewarme Haut.
Ich bin dann Eruption und Erdbeben
Feuer und Lava zugleich.
Du machst mich zum Liebesfeuer.

Wenn du mich küsst,
sind wir Liebende
die sich begehren, 
ineinander verschmelzen.
Herz an Herz in einer zeitlosen Umarmung.

Wenn du mich küsst,
fühle ich,
wie ein goldener Abgrund sich öffnet
uns erleuchtet,
fühle ich 
wie der Himmel sich in uns ergießt,
fühle ich die reine kristaline Essenz unserer Liebe,
der flüssige Herd 
der in uns brennt
und seine unbändige Feuerflut
die uns überwältigt.

Und ich kenne 
die pure Süße,
das reine Verlangen,
den reinen Impuls meiner Sinne
und die wilde Natur
des Universums in uns.
Wenn du mich küsst werde ich zum Tempel
Du opferst und heiligst mich zugleich.

©Émilia



dimanche 19 septembre 2021

Beschreiben


Beschreibe ihn.

Ich kann ihn nicht beschreiben.

Ich kann nur die Augenblicke beschreiben wie ich mich an seiner Seite fühlte.

Er sieht was ich übersehe. 

Er ist wundervoll.

Er weiß was er will,

wohin er gehen will und wofür es sich lohnt zu sein.

vendredi 17 septembre 2021

Im Augenblick


Du und ich,
lass uns eine Reise machen 
durch den Augenblick.
Lass uns wandern,
du und ich 
Hand in Hand.
Das Sehnsuchtfeuer in meinen Augen,
lösche es mit deinem Tränenregen.
Verweilen wir einen Augenblick
in der brennenden Netzhaut unserer Augen
du und ich.

Lass uns trinken
du und ich
alle Tränen aus einem Kuss,
wie aus einem Feuerkelch
Die salzigen, die bittersüßen, die süßen.
Sieh mal, 
wie die Agoniewürfel schmelzen.
Lass uns warten 
im Augenblick 
du und ich
Herz an Herz
bis er sich verwässert,
bis er ausgewaschen ist.

©Émilia




lundi 13 septembre 2021

Blog e Pause



mercredi 8 septembre 2021

Silence

Nur wer dich liebt,
kann dich in der Stille verstehen.

dimanche 5 septembre 2021

Ungesagte Worte

Ich bin weder Himmel,
noch bin ich Erde,
ich bin weder Gedanke,
noch bin ich Wort, 
ich bin weder ganz fern,
noch bin ich ganz nah,
ich bin nur eine Wolke
schwimmend zwischen Himmel und Meer.
Zwischen Meer und Himmel
zwischen Weiden und Sternen,
blieb der Schmerz,
blieb das Mysterium.
Wieso ohne Segel und Flügel
segle und fliege ich in meinen Träumen?
Wieso wandere ich umher
zwischen rebellischen Gedanken
zwischen bedeutungslosen Gefühlen?
Wieso verirre ich mich im Traum
zwischen Sehnsucht und Wunsch,
weil es so natürlich ist
und so leicht
zwischen Himmel und Meer
schweben die ungesagte Worte
wie eine Wolke.


©Émilia


Im Seerosenwald

Im Traum letzte Nacht
bin ich durch einen dichten Seerosenwald geschwommen.
Ich schwebte zwischen duftenden Rosen
und haftenden Wurzeln
und plötzlich fühlte ich eine Schweere 
über mir, unter mir und in mir.
Ich schwamm mich frei 
durch Wurzeln und Blüten
befreite mich von der Liebe.
Für einen Augenblick drehte ich mich um
resigniert zwischen den Seerosen und Wolken
den Duft der Liebe zu atmen,
warf einen Blick auf die Wurzelverwirrungen,
wünschte mir, dass zwei Gitarren mir unser Liebeslied spielen.
ich wünschte mir der Regen
würde mich durch das sich biegende Gedankenschilf begleiten,
die eitlen Seerosen aus ihren Blätternest zu brechen
und fiel erschrocken aus dem Traum


©Émilia


Regenelegie

Es regnet leise, hauchzart sanft
unhörbar
in feinen Tropfen 
in meine Worte
eine Sehnsuchtsflut 
unheilbar.
Sie waschen Erinnerungen tropfenweisen heraus
und alles was bleibt
ist eine tiefe Leere.

Es regnet sanftzärtlich leise
auf die Haut des Meeres.
Tropfen ziehen winzige Kreise
bis unter die Meereshaut.
Das Meer schlüpft in sein Regenkleid.

Sehnsucht überflutet die Leere
und schreit lautlos in die Stille.
Es regnet 
und die Leere füllt sich
und die Stille füllt sich
mit kreiseziehender Sehnsucht.

Es regnet in meinen Tag,
es regnet in meine Nacht,
die regengewaschenen Worte
verlieren Farbe und und Musik
und mein Ich.
Die Küsten sind steil
zwischen meinen flüsterneden Worten
und das Schweigen fällt mir leichter

©Émilia

dimanche 29 août 2021

Notenblätter


Verloren in der Musik, 
mit den Fingern 
auf den Saiten der Zeit,
schreibe ich dich indigofarben
in die Stille zwischen den Noten
auf die noch notenleeren Notenblätten.
Mein Herzschlag tanzt auf dem Notenblatt augenblicksweise in winzigen Punkten 
die geraden Linien hoch und runter
als wären es Leitern.
Ich denke dich tanzend, schwebend 
wie Regentropfen 
und fallend wie Tautropfen.
Ich schreibe unser Lied neu,
auf alle Herzhäute mit jeder Herzschlagnote.

 


 

lundi 23 août 2021

Lieberoter Mond

 Und ich las:

"Du solltest das noch wissen:

Wäre ich die Nacht, würde ich deine Schönheit zudecken,

sie wärmen, sie vor der Kälte schützen.

Du bist mein Herzschlag, mein Atem, mein Leben

und ich beschütze dich mit allem was ich habe.

Ich habe nichts, außer mein Herz

und ich hoffe nicht dass dir nur meine Seele bleibt

und meine alten Schuhe mit löchrigen Sohlen.

Ich bin bei dir

und im Schein des Mondes entwirre ich 

deine ängstlichen Gedanken an mich und an uns.

Wäre ich eine Quelle

auf dem Gipel eines Berges, 

würdest du zu mir hochblicken

und ich würde ich deinen Durst mit meinem Glück löschen,

dich erfrischen, dich waschen.

Das lebendige Wasser für dich sein,

das dich in meine Liebe verwandelt.

Ich möchte so viel mehr sein für dich 

bis der Mond weiter wandert 

und ich nicht mehr sehe was ich schreibe."

Was für ein Zufall, denke ich.....

der Mond ist heute lieberot.


©Émilia.



dimanche 22 août 2021

Nicht mehr aktuell

 Weit weg, fast am Ende der Geduld,
- Geduld ist wie ein einsamer langer Weg.
Man wartet allein am Wegrand 
und irgendwann sagt das Herz, 
es hat das Ende des Weges errreicht - 
das Fadenende wie ein verschmolzener Komet 
im Schicksalsfeuer.
Und dann steht die Zeiit still.
Gibt es nur eine winzige Illusion von Glück?
So schnell bricht der Augenblick
- unfassbar schnell -
Jetzt regnet es vor dem Fenster,
greifbar nass,
und wie er duftet!
Dann sage ich lautlos
P.S:
Pass auf  mein Ich und mein Herz auf.
Ich bin dir immer noch in Liebe verbunden.
Ich wusste nicht wie ich dich lieben sollte,
wie ich dich halten sollte, 
wie ich dich vor dem Regen schützen sollte, 
wie ich dich trösten sollte.
Wie ich still sein sollte
und wie ich mit Worten Brücken schlagen sollte.
Pass auf  mein Ich und mein Herz auf
und vergib meinen Händen, 
die dich nicht hielten,
vergib meinen Augen
für die Augenblicke,
wo sie nicht wussten was sie dir sagen sollten.
Vergib meinem Herzen 
wenn es dir nicht genug Liebe gab
für deine Sehnsucht.
In Liebe,
in Verzweiflung,
im Zweifel des Augenblicks
liebe mein Ich und mein Herz.
Es war zu früh dir zu begegnen
und zu spät zu gehen


Alles andere ist nicht mehr aktuell.


©Émilia

Il n'y a pas de retour

I
l n'y a pas de retour. La vie a pourtant des inversions qui renversent le sens du voyage. 
Des fleurs qui renouvellent leur floraison 
comme si elles cherchaient les visages de l'origine. 
Des regards qui se font circulaires 
comme s'ils poursuivaient l'extrémité du regard d'hier. 
Des pensées qui altèrent leurs voeux 
et soudain prennent en charge l'enfance de la pensée. 
Des mots qui séparent leurs lettres 
comme s'ils souhaitaient les unir différemment. 
Il n'y a pas de retour, 
mais toute chose vit en se palpant le dos, 
en marchant de dos, en se rêvant le dos
et en essayant de comprendre le dos d'autrui.

samedi 21 août 2021

DU

 In meinen Träumen

denkst du in einer wunderschönen Sprache.

Also ging ich immer wieder den Weg zurück

und fand dich im versteckt im Schatten eines Baumes,

im Schatten eines Liedes,

hinter den Noten,

hinter den Worten

im Refrain.

Ein Hauch deiner Berührung,

-immer nur ein Hauch davon der verzaubert-

streift mich.

Ich fühle deine hauchzarte Berührung

als würdest du 

etwas Geheimnisvolles dahinter entdecken wollen.

Und ich streckte mich im Traum

unter deiner Berührung.

Das Nachtblau des Himmels berührte meine Augenlider

und mein Lächeln

zeichnete sich wie ein ausgebreiteter Flügel ab.

Als hätte die Morgensonne 

den verschneiten Gipfel eines Berges berührt und 

in winzige Kristalle fragmentiert.

So dauerhaft schön blieb der Traum

in meinen Erinnerungen.

Wie kleine Kristalle fragmentiert er mein Ich


©Émilia

une chose étrange

 L'oubli est une chose étrange et difficile, une angoisse de l'âme, un film qui as pris la lumière et puis s'est effacé..

jeudi 19 août 2021

Il



Il riait alors même que nous nous embrassions et nous nous embrassions à nouveau. Il n'y a pas de meilleur goût que celui-ci : le rire de quelqu'un d'autre dans la bouche

mercredi 4 août 2021

Chaque femme

Chaque femme vit plusieurs existences à la fois. Tour à tour une fille, une amie, une soeur, une mère, une compagne, elle est, selon le moment, une enseignante, une médecine, une ménagère, une mère....une amante.

Derrière la façade lisse d'un quotidien presque banal se cache bien souvent l'autre femme, celle de l'ombre, de la nuit, celle qui rêve, celle qui fantasme....celle qui aime.

mardi 3 août 2021

machines à remonter le temps

 Nous avons tous nos machines à remonter le temps. 
Certains nous ramènent en arrière et sont appelés souvenirs. 
D'autres nous portent en
avant et sont appelés rêves.

jeudi 29 juillet 2021

Die Ohnmacht eines Gedankens

 Wenn ich könnte, würde ich dir jeden Tag 
ein neues Wort schreiben
und du bist seine Essenz und sein Sinn.
Was soll ich noch über die Liebe sagen,
wenn schon alles gesagt, geweint ist.
Dir ein noch ungesagtes Wort schreiben?

Ich kann es nicht,
wenn jede Silbe, jeder Buchstabe,
sich dem Sonnenuntergang entgegen neigt.
Ich würde mein Herz in jede Silbe, in jeden Buchstaben legen
wenn ich wüsste es gäbe noch das Ungesagte
im Schatten aller Erwartungen, 
im Regen aller Tränen.

Du und ich,
Hand in Hand 
durch den Regen längst vergangener Augenblicke
wie in der Geschichte der Apfelblüten.
Was bleibt ist die Ohnmacht eines Gedankens


©Émilia

jeudi 22 juillet 2021

Tu m'as rempli le cœur


Tu m'as rempli le cœur et mon âme en déborde,
afflue jusqu'à ta peau pour y boire à ton être.
Tu m'as rempli le cœur et ton souffle à mes lèvres
me berce de douceur.
J'entends battre ton sang de ton pouls à mon pouls,
je fond dans ta chaleur,
je t'aime avec les mains.

Tu m'as rempli le cœur et je sens des frissons....
Un sourire intérieur et l'envie de tes bras
 qui me serrent et me serrent...
Tu m'as rempli le cœur.

Mon cœur,
et tu es là, même absent, tu es là,
et me tient en émoi...
Je ne respir' que toi
qui m'habite et m'inspire
Tu fleuris sous mes mains
et je fleuris aussi.
Mon lit est un jardin.

©Émilia


samedi 17 juillet 2021

Et la pluie

 
E
t la pluie tombe enfin, 
vient rafraichir le monde 
et rincer tous les pleurs et la sueur accumulés. 
Je regarde ruisseler ces flots, 
perler les gouttes à ma fenêtre, 
j'inspire ce renouveau béni 
et je pense à toi. 
Je marcherais bien sous la pluie, 
à ta rencontre, 
je gouterais bien avec toi 
la joie profonde de l'averse, 
et le plaisir de te sentir à mes côtés, 
toi qui m'est une pluie d'été 
plus vivifiante que cette onde.

©Émilia

vendredi 9 juillet 2021

Pardonne-moi

...
Ensemble nous irons cueillir
au jardin fou de la tendresse.
La fleur d’amour qui va s’ouvrir
Mais c’est trop tôt pour dire je t’aime,
trop tôt pour te l’entendre dire.
La voix que j’entends, c’est la sienne.
Ils sont vivants, mes souvenirs.
Pardonne-moi : c’est lui que j’aime.
Le passé ne veut pas mourir.

mardi 6 juillet 2021

Ein Gedicht?


Ein Gedicht?
Das ist nur ein fühlender Herzschlag
und ein Blitzgedanke
im Ich-Gewitter.
Der Tagregen 
wirbelt den Staub vergangener Augenblicke auf
und der Nachtregen
wäscht all die Traurigkeit weg.
Es ist keine Poesie der Sinne
das Salz der Regentränen zu kosten
unter dem Nachthimmel
und an das Universum zu denken.
Man sollte den blutenden Sonnenaufgang am frühen Morgen sehen
und die Farben des Meerwassers bewundern
das wir in uns tragen und darin das Wunderbare sehen

©Émilia




Je cherche

Je cherche dans tes yeux l'écho des mois passés à nous serrer si fort que ton cœur en battant martelait de ton sceau et de frissons ma peau. Nos souffles mélangés avaient un goût sorcier et ta chaleur en moi transformait l’indicible en or... Je te désire encore.

Depuis longtemps

Depuis longtemps tu fuis,
depuis longtemps je cours,
depuis longtemps je suis
dans tes bras mon amour,
en pensée.
Loin des yeux mais mon cœur
ne fait que t'adorer.
Où sont passés les jours passés?
Où nous nous sommes aimés?

dimanche 27 juin 2021

Noch verabschiede ich mich nicht von dir,
noch spielen die Apfelblütenblätter mit dem Wind
Sehnsucht und Liebe und Vermissen
an ihren Zweigen und in meinen Haaren.
Morgen verabschiede ich mich auch nicht,
denn ich erlebe mit den Apfelblütenblättern im Haar
den Augenblick wie ein Wunder
als stünde mir die Unendlichkeit zur Verfügung.

Ich verabschiede mich vielleicht nie von dir,
ich finde dafür keine Worte.
Es wurde dafür noch kein Wort kreiert,
noch keines erfunden.
Passe auf dich auf, sage ich dir,
oder bis irgendwann
in einem anderen Augenblick,
oder ich sage dir es geht dir besser ohne mich.
Aber ich habe noch Apfelblüten im Haar
und der Wind spielt noch mit den Blütenzweigen 
an unserem Baum.

Ich bleibe,  eine Weile oder eine Ewigkeit
setze mich hin ins Gras
und denke:
Ohne Flügel,
kann man nicht fliegen
Und wie kann es regnen
ohne Wolke?

Was wäre ein Abend 
ohne Sonnenuntergang?
Ohne Tränen gibt es kein Weinen,
was wäre ein Meer ohne Wellen,
ein Sommertag.ohne Sonnenlicht ?

Was würde ich sein ohne Gedanken,
ohne Worte, ohne Sehnsucht, ohne Traum.
Was wäre ich
ohne Himmel über mir 
ohne Liebe in mir
und ohne Unendlichkeit unter mir?





samedi 26 juin 2021

Es ist leicht mir zu sagen ich liebe dich

 E
s ist mir leicht zu sagen
-Ich liebe dich-
wenn der Wind mein Flüstern
in ein Liebeslied verwandelt.
Ich kann mich in den Hoffnungen verstecken
an der Schwelle zur Nacht.
Ich vermisse es manchmal
dir zu sagen, dass ich dich vermisse.
Aber es ist einfacher für mich zu schweigen,
so sehr meine Herzhäute schmerzen
wenn sie sich dehnen vor Sehnsucht nach dir.
Ich fühle mich gut hier mit dir
im Schatten des Zufalls
Ich habe so viele Augenblicke gesammelt von uns
wie Samen seltener Blumen.
Ich teile alle Augenblicke durch zwei.
Es ist Frühling mit dir und Sommer,
irgendwann wird es herbst sein und Winter mit uns
im Regen, in der Sonne, im Nebel und und im Schnee,
im Flüstern und in der Nacht.
Es ist leicht mir zu sagen 
- Ich liebe dich-
Ich weiß wir sind näher uns
im flüsternden Wind
und im Lied.


©Émilia


vendredi 25 juin 2021

Das besondere Halten ist das Händehalten

 

Je porte

 
J
e ne quitte personne
Les personnes me perdent.
Quand je sens que rien ne nous unit, 
rien ne nous est commun,
rien n'est en harmonie....
je respire et me retire.
Discrètement,
sans rien dire ni prévenire,
avec le sourire.
J'ai pris d'autre chemin.
Mais sachez,
que toujours je vous ai aimés.
Je porte ton coeur avec moi.
je le porte dans mon coeur.


©Émilia

lundi 21 juin 2021

Liebevoller Gedanke (summarium)



(Summarium von gestern)

Liebervoller Gedanke.
Zu Beginn des Tages fallen zitternd
tausende Sterne aus seinen Erinnerungen 
und tausende Sonnen gehen auf ... 
Eine Möwe schreit an seinen Schläfen
und aus seinen Augen fließen große Meere und Ozeane ... 
an seiner Schultern kräuseln sich schäumende Wellen zu Flügel 
und im Flug folgt er seinen Gedanken von gestern ...

Zu Beginn des Abends fällt aus der Stille ein Lächeln, 
schmerzende Sehnsucht legt sich in sein Herz. 
Doch die Erinnerung küsst hauchzärtlich sanft seine Schläfen, 
und in seinem Augenmeer badet ein lächelnder Engel ... 
Auf seinen Schultern ist wieder Frühling, 
und am anderen Ende des Wunders findet er seinen Traum von gestern ...

Und zu Beginn der Nacht, aus Gebeten, 
wird Gott erschüttert und tausende Welten werden geräuschvoll geboren ... 
seltsame Geschichten verlieren sich an seinen Schläfen, 
ein Wunder legt sich auf seine Augenlider ... 
er schneit wieder auf seinen Schultern mit Engelsfedern 
und - im Traumflug findet er endlich wieder seine Liebe ...
nur für einen Traum.

Zu Beginn des nächsten Tages 
lösen tausende Morgenröte den Traum auf
und tausende Sonnen wie tausende Lächeln wärmen ihn.
Die Engelsfedern schmelzen auf den Schultern
Sein Augenmeer ist still und ruhig
und der Himmel spiegelt sich darin.
Die Sehnsucht küsst sanft und hauchzärtlich seine Schläfen
Dann fällt ein Lächeln auf die Erde.
Noch eines und weitere Lächeln fallen.
Wie viel Leben .....im Heute.


©Émilia


dimanche 20 juin 2021



Die süßenden Träume sind die kürzesten, als ob das Leben uns selbst im Unterbewusstsein beigebracht hätte, dass Glück vergänglich und daher noch schöner ist. Und in diesem Traum liebte ich dich so sehr wie nie zuvor, und für einen kurzen Moment lernte ich fliegen. In jenem Augenblick mit dir  habe ich alles um mich herum vergessen.
Das Wissen, dass ich einmal etwas so Perfektes hatte und dass das Leben es mir genommen hat, ist zu schmerzhaft und ich wage es nicht, es zu denken, aus Angst, ich höre auf zu atmen. Deshalb ziehe ich es vor, dich als Traum zu betrachten, dich nicht zu denken um dich zu vergessen, dich der mein Herz einmal geträumt hat.


Menschen sterben nicht. Sie ziehen nur um zu den Sternen, in unsere Herzen, in unsere Gedanken. Wenn wir sie sehr vermissen, schließen wir die Augen und sie sind bei uns. Sie setzen sich auf unsere verwitterte  Sehnsuchtbank vor unserer Herztür, oder auf die alte Gedankenbank in unserem Gedankengarten und hören uns wortlos zu. Und manchmal fühlen wir sie im Wind der unsere Haut leicht berührt, oder unsere Haare zerzaust.

©Émilia

la femme est un ange


 De tous les ennemis des femmes, je vous dis que les pires sont ceux qui insistent sur le fait que la femme est un ange. Dire que la femme est un ange, c’est lui imposer, de manière sentimentale et admirative, tous les devoirs et se réserver pour lui-même tous droits ; c’est présupposer que sa spécialité est l’annulation de soi, la résignation et le sacrifice ; c’est lui suggérer que la plus grande gloire d’une femme, son plus grand bonheur, est de se sacrifier pour les personnes qu’elle aime. C’est à dire qu’elle répondra à l’absolutisme avec soumission, à la brutalité avec docilité, à l’indifférence avec tendresse, à l’inconstance avec fidélité, à l’égoïsme avec dévotion.

 Nous savons, tout n'est pas supposé devenir quelque chose de beau et de durable dans la vie.


Was soll ich schreiben?

Zu meinen Füßen liegen die Gedanken in Wellen
wie die Gezeiten im Meer.
Was soll ich über mich schreiben?
Über das Gestern, das Heute? 
Das Gestern - hat sich schon in Erinnerungen gehüllt,
oder in Nebelwänden versteckt 
und zeigt sich manchmal augenblicksweise,
oder aber es ist schon längst in Vergessenheit geraten.
Soll ich über meine Farben schreiben? 
Ich bin voller Nuancen von Pastell bis Intensiv
Alles was ich fühle und denke hat seine Farben
Manchmal trage ich an kalten Abenden einen geblümten Schal
und an warmen Tagen feine weiße Spitze.

Ich war ein lang gehegter Traum.
Soll ich diesen Traum in eine Poésie schreiben?
Soll ich mich singen? 
Mich in Verse und Strofen und Fragmente zersplittern?

Soll ich mich in ein Lied schreiben? 
In Noten?
Ich habe viele Notenschlüssel und Noten schon verloren
Ich würde mich in  Erinnerungs-Akkorden verlieren.
Ich kann weder Troubadur noch Muse sein.
Selbst in gewählten Rhythmen, kann ich mich nicht singen.

Und dann... was soll ich schreiben?
Heute schreibe ich mich
mit all meinen Unstimmigkeiten.
Die Spitze eines Gedanken
formt Salzworte in einer Träne
und mein Herzmeer ist stürmisch und wild und salzig
Ich höre gerne meine Musik,
aber manchmal möchte ich nur ein Lied hören
dass mich nicht an meine Farben, an meinen Träume an meine Gedanken erinnert
und erst recht nicht an Liebe.
Doch heute möchte ein Gedanke sein,
aber einen mit einer Calligraphiefeder an der Spitze
der Worte nur mit viel Liebe darin schreibt,
oder ein Lied aus Herznoten und Hoffnungsnoten.
Abwechselnd leise, fast flüsternd, dann laut wie ein starker Herzschlag
von Leben und Liebe erzählt Augenblick für Augenblick.


Le secret de l’existence

Un jour je t’inviterai au coeur des nuits sans lune
ecouter le chant de la terre
on l’entend les soirs d’été,
frémir des soupirs dans la nuit
et répondre au balbutiement des matins d’hivers,
des caresses solaires.
Un jour je t’inviterai
et nous partagerons aux murmures de l’amour
entre deux longs silences
le secret de l’existence.
Viens avec moi, je t'emmène dans mon rêve.
Dis-moi tous tes silences que je sache ton cœur.

©Émilia

Je suis

Je suis la dangereuse et la très douce.
Celle qui tourbillonne mais ne change jamais.
Je suis la puissance et l’innocence,
la tempête et l’embellie.
Le printemps tenace et le sang sur la neige.
L’amante aux gestes lents, aux yeux plein de lumière.
La clémente et la très lointaine.

Je bouscule tous vos plans d’un grand rire,
j’éparpille vos lois
et en tremblant je vous offre une rose.
Je suis la nostalgie au fond de votre cœur.
Je vous attends depuis l’aube du monde,
 je veille sur chaque heure de votre sommeil.

C’est mon sourire
qui vous a portés jusqu’à ce jour
et qui vous fait croire en la vie.
Je suis votre destin, je fais tourner la roue.


Je suis, ce que je suis. 
Je vaux, ce que je vaux.
Mais qu'importe, 
je vais dire ce que j'ai à dire,  
je vais faire, ce que j'ai à faire.
Ce sera peut-être pas parfait, mais ce sera ! 
©Émilia

samedi 19 juin 2021


Mein Herz seufzt.
Die Spuren deiner  graublaufarbenen Tränen.
-wie aufgewühltes Meerwasser-
berühren meine Herzhäute
wie Schmetterlingsflügel.
Was ist wenn ich ein Schmetterling bin?
Depuis trop longtemps, 
nous avons été séduits par un chemin 
qui ne nous conduisait pas à nous-mêmes. 
Pendant trop longtemps, 
nous avons dit oui alors que nous voulions dire non. 
Et depuis trop longtemps,
nous avons dit non 
alors que nous voulions désespérément dire oui…. 

Lorsque nous n’écoutons pas notre intuition,
nous abandonnons nos âmes. 
Et nous abandonnons nos âmes 
parce que nous avons peur 
si nous ne le faisons pas, 
les autres nous abandonneront.
Éteignez le monde, 
ses voix, ses catastrophes. 
Donnez-moi le coucher du soleil, 
faites-le maintenant. 
Puisse-t-il durer un temps infini, 
que son silence et ses couleurs 
donnent la paix à l'âme,
aux battements du cœur .. aux pensées.

©Émilia

Verspielter Gedanke

Man freut sich auf die nächste Zeit wie ein Küken, das sich vorbereitet aus dem Ei zu schlüpfen.

Sehe, hier werde ich meine Flügel entfalten und in die Welt strecken. Zuerst der eine, dann der andere. Und hier an dieser Linie, die ich mühsam mit dem Schnabel in meine Schale gezeichnet habe, wede ich meine Hülle sprengen und mich enthüllen.
Niemand weiß, wie sorgfähltig man sich auf das Leben vorbereitet. Nur die Sonne, der Mond und die Sterne strahlen auf das Schalengewölbe und dann sieht man sich wie in einem großen Spiegel.
Man lächelt, wenn Träume einem über die Stirn rennen und in den Mundwinkeln geht die Sonne oder der Mond auf und unter.
Ich werde für jemanden das Besondere sein, sage ich lautlos und schlafe glücklich in den Armen eines ungeborenen Augenblicks.

©Émilia

E
in Gedanke ist wie eine Wolke.
Sie verliert sich im Blau des Himmels

©Émilia

 In einem Lichtfaden
tanzen Staubfäden
um das Licht im Faden
spielt der Staub im Licht.

Das ist es:

Es ist nie zu spät
im Staub den Faden zu finden
dann das Licht
und dann die Welt in einem Lichtfaden.

Ich mag Menschen 
die Augenblicke sammeln, 
um daraus die Unendlichkeit zu flechten.

©Émilia

Du

Du wiegst mein Herz
wie der Mond das Meer wiegt
als großes gelbes Licht
voll mit Liebe.
Zusammen sind Mark und Knochen und Fleisch und Seele. 
Mit Höhen und Tiefen 
und der dazugehörigen Liste von Eigenschaften. 
Wir lieben das Leben, 
sind euphorisch wenn das Glück uns umarmt 
und melancholisch und traurig, 
wenn das Unglück uns umwirft

Ich mach den Anfang, du das Ende.
Dazwischen machen wir alles gemeinsam

©Émilia

Elle

Elle est restée là au milieu du poème
comme au centre d’une île
à manger la lumière
comme on mange à pleine bouche
les fruits mûrs de l'été
et ceux au soir des râles.
À manger la lumière
et sa pulpe,
sentir le jus dans la gorge
comme un sirop de vie
et mordre dans ses éclats
jusqu'au noyau
jusqu'à l'amertume
sans regrets.
Elle s’est tenue assise dans l’été pourrissant
comme les figues du jardin
à dévorer la lumière des mots
et puis les mots d'absinthe du poète
jusqu'au frémissement de l’aube
jusqu’à la nausée
à voir mourir le jour et la dernière églantine.
Tu sais toi, tout ce que l’on peut trouver
dans la chair des mots et celle de la mer.
L’éternité dans une étreinte. 

©Émilia

mein Herz wird leer sein von dir

Die Spuren deiner Schritte
waren vor einem Augenblick
doch noch so lebendig, noch so tief
Sie verlieren sich in diesem Augenblick
im silbergraufarbenen Sand…
Der Sand verliert sich
in einer Welle
die das Meer schäumend über den Sand wirft,
wie eine meerblaufarbene flauschige Decke
und bedeckt das Parfüm
einer vergeblichen Liebe mit Meeresduft.
Nur noch einen Augenblick,
nur noch einen Wellenschlag
und das Meer nimmt seine Muscheln zurück
und mein Herz wird leer sein von dir.

 ©Émilia (12. Juli.2009)