lundi 17 avril 2017

Ich lege mein Ohr an dein Herz und höre das Meer in dir Wellen schlagen
©Émilia Rennart


Vielleicht war ich die Frau in deinem Leben mit der du befreundet sein konntest. Vielleicht haben wir uns deshalb so gut verstanden, besser als ich mich je mit einem Mann verstanden habe. Vielleicht wolltest du mir deshalb so viel geben, wo doch alles was ich wollte, war deine Freundschaft.

Vielleicht mussten wir erst ähnlich schmerzhafte Erfahrungen machen, um zu erkennen, wie viel wir teilen und teilen können. Vielleicht musste ich erst weggehen, um heute deine Nähe so sehr wertzuschätzen.

Vielleicht liebte ich dich da schon. Ich habe dich immer vermisst. Meine Gedanken waren oft bei dir.

Wir streiten uns nicht, weil du bereit bist mir meine Nonkonformität zuzugestehen.

Ich rechne es dir hoch an, dass du mich so lieben kannst wie du es tust. Ich glaube heute verstehe ich deine Sentimentalität, die mir immer ein Rätsel war. Du liebtest mich und ich habe nicht in mein Herz gehört, ob ich dich auch liebe.

Einen Menschen zu lieben ohne es ihm zu sagen kannte ich bis anhin so nicht.

Du gabst mir immer eine gewisse Stabilität mit deinen Wurzeln, wir kletterten nicht aneinander hoch. Du hast mir deinen Sinn für Familie gezeigt und ich lernte Zusammenhalt.

Du hast mir gezeigt wie ich dich lieben kann.

"Komm her, meine Liebe reicht für uns beide," sagtest du.

Du lehrtest mich wachsen.

Ich liebe dich

©Émilia Rennart

dimanche 16 avril 2017

Es regnete an diesem Tag
Wir tanzten mit dem Wind,
die Welt um uns herum stand still.
Regentropfen waren die Worte
unserer Liebesballade.

Deine Finger umklammerten meine Handgelenke
und wir sangen das Liebeslied
das wir heute geschrieben haben.
In unsere Herzfasern,
in unsere Sinne, auf unsere Haut
auf unsere Lippen, in unsere Augen.
Ein Lied das in uns widerhallte

Es war kein Liebeslied, keine Elegie
keine Enigma.
Es war die Stille um uns herum
die wie ein Echo
unser Lied sang.

Es regnete heute
als wir uns Liebe schenkten
Und Regentropfen war liebevolles Flüstern.
Wir tanzten
mit den Sinnen
du der Regen, ich der Wirbelwind
wir verloren uns
im Rhythmus
bis die Sonne sich in den Himmel malte
auf dem seidenen Laken

©Émilia Rennart


samedi 15 avril 2017

Wie ein Wassertropfen
fielst du in mein Ich
als meine Augen voller Trauer waren,
und ziehst Kreise  um Kreise
Welle um Welle.
Du weißt
meine tiefste Seelenmelodie
zu entlocken.

Du lehrst mich in Farben zu träumen.
Mein Ich fand Boden in deinem Ich
und erblühte.

Auch dann als ich dich
aus meinem Leben wegfühlen wollte,
dein freches Grinsen,
deinen flatternden Schatten um deine Wimpern
der Tanz deiner Hände auf meiner Haut,
deinen Hunger auf meine feurigen Küsse
die deine Sehnsucht von deinen brennenden Lippen küssten
meinen Hunger auf deinen Duft
nachdem du mir deine Nacht zeigtest.

Dich träumend
legte ich meine Hand auf dich
und fühlte die Farben deiner Träume.
Manchmal denke ich,
du sprichst die Sprache ungeborener Sterne.
Du nahmst meine Hand
zeigtest mir deine Liebe
zeigtest mir den Weg zu dir.
Und an diesem Tag
stand die Geschichte still.
Ich ging in den Regen
und mit jedem Tropfen fühlte ich dich.

Wir leben die Geschichte neu
mit anderen Farben.

©Émilia Rennart



Nachtfarben
und neben mir du.

Einrollen will ich mich
in deine Arme.
Du öffnest deine Arme für mich,
ich lege mich in deine Herzlandschaft
und höre deine Herzmusik.

"Du schläfst nicht ein,
du lässt mich nicht allein."
Ich küsse dich lachend,
lege meine Hände auf deinen Brustkorb.
Unter meinen Händen
rauschen Bäche durch deine Herzkammern.
Deine Haut ist eine sonnige Landschaft.
Unerschöpfliche Quellen
strömen aus deinen Handhöhlen.
Wir erkunden uns
um uns neu zu entdecken.
Unsere Hände
haben uns viel zu sagen.
Ich sehe meine Hände.

wie sie sich öffnen
Ich sehe deine Hände.
wie du meine hälst.
Wir sind eine Metapher

"Kreieren wir ein Leben neu
das uns beiide verbindet"
flüsterst du.
"Love makes art" 
sagst du zwischen zwei Küssen
"Es wird schön werden."
Das flackernde Kerzenlicht
wirft Schatten auf unsere Haut.
Ich verspüre einen Hunger auf  Leben
und möchte alles kosten
bis hin zu deiner fragenden Stille."
"Mit oder ohne Sommersprossen" frage ich.
Du lachst 
und ich liebe dich


Du und ich
in unserer Unterschiedlichkeit
spüren das Geheimnisvolle
eines Ganzen.
Vergessen einander
und uns selbst.
Wir zähmen uns nicht,
brechen Welle für Welle
bezwingen das Meer 
und die warme Quelle
die sich ergießt
und dein "I love you"
ist mein schönstes Liebeslied.

©Émilia Rennart




vendredi 14 avril 2017


When I come to the end of the day
and the sun has set for me
I want no rites in a gloom filled room.
Why cry for a soul set free.
Miss me a little, but not too long.
And not with your head bowed low.
Remember the life we once shared.

Miss me, but let me go.

For this is a journey we all must take
and each must go alone
It's all part of the maker's plan,
a step on the road to home.

When you are lonely and sick at heart
go to friends we know.
And bury your sorrows in doing good deeds.

Miss me, but let me go.

©Émilia Rennart
C’est tous les jours que je toi
les mots sont courts ou s’allongent,
mais tous se mêlent pour faire
de nous des récitants,
de notre récit une phrase,
qui nous dérive et nous verbe.

Tellement tout bouge et nous prend,
que notre langage est
en avant de nous,
car il ne vient que d’entendre.
C’est pourquoi nous dormons peu
et nos mots bien moins que nous.

©Émilia Rennart
Zögerlich verzeichne ich Glück
auf den Herzwänden.
Die Herzsaiten
spielen Liebe
als leise Ballade.

Heute fühle ich
dein leises Sehnen
nach mir.
Du willst ein lautes Erwidern
auf deine Liebe.
Ich fühle 
das Heben und Senken deiner Brust
unter meinen Fingerkuppen.
Du fühlst
mein Biegen und Beben
unter deinen Händen.

Wir lieben uns mit Verlangen,
Liebe, Hingabe und Vollendung.

Wir entfachen in uns eine Sehnsucht nach mehr.

Du fährst aus deinen Herzhäuten in meine
bis du dich dort wohlfühlst.
Ich fahre aus meinen Herzhäuten in deine
bis ich mich dort wohlfühle.
"Werden wir irgendwann untergehen, wenn
wir anfangen, uns unter die Haut zu gehn?"
frage ich 
"Wir lernen schwimmen" sagst du.
"Falling in love with each other?"
In die Liebe des anderen fallen.
"Man geht nicht unter wenn man liebt," sagst du.
Man schwimmt miteinander, nebeneinander
und wenn einer Kraft verliert
fängt der andere ihn auf ."
Liebe ist ein grundloser Fluss und kein stilles Wasser.

Zögerlich verzeichne ich Glück

©Émilia Rennart

jeudi 13 avril 2017



Die ganzen Jahre

glaubten wir Freunde zu sein

du und ich.

Und jeder von uns

war für den anderen ein Ort

wo wir uns zu Hause fühlten.




Die stille Liebe trugen wir seit Jahren in uns

Wir sprachen von uns

wie Freunde von Freunden

Vermissten wir uns wie Freunde sich gegenseitig vermissen?

Wieso dann die Sehnsucht in uns?

Küssten wir uns nicht mit geschlossenen Augen

und länger wie Freunde sich küssen?

Umarmten wir uns nicht inniger und länger

wie Freunde sich umarmen?




Sagen Freunde

"Ich liebe dich. Pass auf dich auf!"

Stritten wir uns nicht

wie Freunde sich streiten?

War die Versöhnung

"Ich habe dich wieder - Gott sei gedankt"

ein Zeichen von Liebe?

Geh mir ja nicht verloren,

verliere dich nicht,

verliebe dich nicht..." sagtest du.

War das auch Liebe?




Du siehst mich an:

" Hinterfrage nicht, " sagst du.

"Es ist jetzt was es ist

und es ist wundervoll und schön."

"Beides" sagst du

"alle zwei," sage ich

"und der Kuss?" frage ich

Und wir lachen wie Liebende und Freunde lachen.




©Émilia Rennart

mercredi 12 avril 2017

Wir waren zuerst ein ungetanzter Tanz,
eine nie gesungene Ballade,
ein leiser Klang,
ein halber Atemzug,
ein leiser Gedanke ohne Flügel.

Wir sind alles:
Tanz, Ballade. Klang,
Atem und Sinn.
Wir sind was wir sind
durch die Liebe
für dich, für mich, für uns.

Wir sind ein Tanz
takte die sich ergänzen.
Wir sind das was wir uns geben
im Augenblick.

©Émilia Rennart

mardi 11 avril 2017



Was passiert, wenn die Kompassnadel Richtung Herz zeigt?
Soll ich dich denken, dass ich dich liebe?
Ich sehe dich nicht nur mit den Augen,
weiß dass mit Herzschritten Liebe
nicht messbar ist.
Du bist hier.
Für die Dauer aller Herzschritte
macht Liebe Sinn

©ÉmiRennart

lundi 10 avril 2017

Dans le pavillon d'or de ton oreille
je fourre ma langue avec,
Mon aimé, des mots de miel,
des mots arrachés aux limbes.

Je bois le suc de ta jouissance
à petites gorgées
et tes yeux fiévreux répondent
à mes nuits blanches.

Dans ce monde empreint
de doute, nous allons
parcourant les landes
avides de notre part manquante
jusqu'à ce que viennent s'étendre
des loups dociles et las
sous nos paupières bleuies.

Liebe ist ein Baum

Eines Tages
gabst du mir Mut und Kraft
meine Herzmauern einzureissen
wissend wohin
um glücklich zu sein.
Dann rannte ich zu dir
umarmte dich ganz fest
wie man einen Freund umarmt
den man lange vermisst hat.

Bei dir fühlte ich mich zuhause.
Liebe ist kein Gefühl.
Liebe ist ein Kern
der jemand in deine Herzerde setzt
damit er aufkeimt.
Liebe ist Lebendigkeit
die wachsen muss.
Und ich wachse aus dir heraus
wild und chaotisch.
Du lässt mir meine Wildheit
meine innere Natur.

Liebe ist keine Liane
die sich um den Baum schlingt.
Sie ist ein Baum
Dessen Äste sich zum anderen Baum  neigen
deren Zweige sich ineinander verflechten.
Jeder hat sein Herz und seine Seele für sich allein. 

©Emilia Rennart

dimanche 9 avril 2017

Es hängen noch Fetzen deiner Liebe
an meinen Herzwänden,
seitdem du  
in mein Herz geschlichen bist
und meine Herzwände mit Liebe bemalt hast.

Frage mich
wie die Farben und Eindrücke 
sich in die Häute 
eingeprägt haben.
Wie tief und wie unlöslich.

Ich vermisse meine Liebe 
die einfach ist
und meine Unbefangenheit

©Émilia Rennart
Je te revois dans la lumière
Dans les caresses du soleil
Tu m'as donné l'amour
Et ses merveilles.

©Émilia Rennart

jeudi 6 avril 2017

He is easy to love,” she said. “He is easy to talk to and be around and smile with. He is easy to do all of those things with because we fit each other. I think if we met 10 years later under different circumstances I would’ve married him.” She laugh gently, her eyes grow soft. “And I love him. I know he does think so too. God, I love him. I love his hair and his eyes and his smile and how easy he is to love, who wouldn’t love that?”

Then her smile turned over. “But love isn’t supposed to be that easy. When it’s so easy like that, it’s right? It’s right if he’s easy to talk to and easy to sit in total silence with? It might feel easy at first but it what will it be ten years later?”


But her eyes were still soft. “And yet you love him. You’ll don't move on and find the one who’s not always easy, you don’t stop loving him. You can’t.” She smiled again, but this time it’s rain instead of the sun. “Because people always love what’s easy. It tends to hurt them less.”
Und jeder steht allein
mit den Füßen
auf dem Herzen der Erde
mit dem Kopf in den Wolken.

Von der Sonne gewärmt,
vom Regen gewaschen,
vom Wind liebkost.

Von den Stürmen durchwirbelt,
Vom Hagel geschlagen
Vom Sonnenaufgang gutemmorgengeküsst
Vom Abendrot zugedeckt.

Und dann....
dann .....
begegnet man einem Menschen
entdeckt das Besondere in seinem Ich,
macht ihn zum Freund.

Und dann achtet man
auf die Stille.
Kann man gemeinsam schweigen,
dieses Schweigen,
das mehr sagt als alle Worte die man kennt
und noch lernen wird,
das man vernimmt,
obwohl es still ist
hat man die Liebe gefunden.
©Émilia Rennart


Der Unterschied
zwischen dir und mir
besteht in unserem Verhalten bei Regen.

Du hüllst dich
in eine wasserabweisende Jacke
und rennst, mit gesenktem Kopf,
auf dem nassen Asphalt
jeder noch so winzigen Pfütze ausweichend.
"ich mag den Regen nicht," sagst du.


Ich spaziere im Regen,
in jede noch so winzige Pfütze tretend.
Sehe den tanzenden Regentropfen zu,
wie sie sich in meinen Wimpern verfangen,
wie winzige Bächlein durch den Wimpernsaum
über die Wangen rinnen.
Wenn meine regenschweren Haare
regenperlenbestickt
auf meinen Schultern
sich wie eine Umarmung anfühlen.
Wenn mein Haare mein Gesicht umrahmen
als würden sie es in den Händen halten.
Wenn die Regentropfen meine Lippen sanft küssen.

ich lade dich zu einem Regenspaziergang ein,
küsse dir dann die Regentränen weg
und du wirst dann den Regen lieben

©Émilia Rennart



mercredi 5 avril 2017

Am frühen Morgen,
die Bäume sind noch eingebunden in die Nacht,
der Tag ist noch unberührt
und in den Häusern brennt noch kein Licht.

Da erhebt sich
zwischen den Kastanienbäumen ein Engel.
es ist als würde er im Flug
noch schlafen.
Im Schlaf singt er.
Er singt keine Lieder,
keine bekannten Lieder.

Er besingt den Tag
als Ballade, als Elegie,
als Ironie oder als Liebeslied.

Vielleicht hört jemand etwas
wenn er die Allee entlangläuft
und wundert sich über den Gesang
aber sieht niemanden.
Vielleicht ahnt er etwas, dass hier im Haus
ein Herz aufgehört hat zu schlagen.

Der Rasen ist grün
und der Garten blüht frühlingsfarben
Der Kirschbaum treibt Knospen,
wie die anderen Bäume auch.

Das ist was von ihm übrig blieb.
Leben

Und ich gehe durch die Menschenmenge
und suche unter den vielen Gesichtern deines.
Und ich weiß
dein Körper wirft keine Schatten mehr,
du kannst nicht mehr in den Himmel sehen und sagen
wie ein Kind:
"Siehe die Wolken, sie folgen uns."
denn Wolken folgen dir nicht mehr.
Und dann sehe ich zu
dass ich nicht von der Erde falle.

©Émilia Rennart
I promise
to plant kisses
like seeds
on your body,
so in time
you can grow
to love yourself
as I love you.

©Émilia Rennart

mardi 4 avril 2017

Fünfzehn Minuten bevor mein Handywecker klingelt bin ich wach. Ich bin bereit für die Welt. meine Augen sehen durch die Rolladenschlitze das Dämmerlicht.
Ich streife mir mein Pyjamahemd vom Körper und wasche alles ab. Liebe, Schlaf, Gedanken an dich, meine Fehler, meine Traurigkeit, ein Vermissen.
Es gab bis anhin noch keinen einzigen Tag, wo das Gefühl "Es fehlt etwas" mich losließ. Entweder ist dieses Gefühl so greifbar nahe, oder es ist Hintergrundgefühl.
Jetzt kommt noch die andere Herzhälfte dazu. Er fehlt. ich wünschte ich wäre mehr für ihn da gewesen, als ich es war. "Pass auf dein Bruder auf," sagte Mama immer. Habe es nicht getan.
Ich wasche meine Verzweiflung und mein Scheitern ab.

Das Wasser ist gut temperiert und die Duschmilch riecht nach Gänseblümchen und Brommbeere. Gut zur Haut. Ich bemale mit Brommbeere/Gänseblümchen-Milch meine Haut.
Haare und Kopfhandtuch halten sich gegenseitig.
Ich schließe die Augen und denke dich.

Kann man Sorgen mit einem Lächeln austreiben?
Und nimmt sich die Wildnis zurück was ihr gehört? Sagt das auch das Naturgesetz der Liebe? Verlieren wir uns im Leben in der Zivilisation Vernunft und wenn man liebt und sich dann trennt, nimmt sich diese Liebe alles wieder zurück?


Du ziehst an meinem Arm, ich schaue zu dir auf und krieche als leichte Brise Gänsehaut unter dein Hemd.  Es ist Dämmerlicht und du kaum mehr als eine Silhouette über mir, aber wir fühlen uns wild beben und zittern und lieben und erschöpft nebeneinander "ich liebe dich" flüstern.





In einem noch unentdeckten Meer
in meinem Ich
verstecke ich meine Gedanken an dich.
In unsichtbaren Wellen,
im unsichtbaren Grund
baue ich dir ein witterunggeschütztes Nest

In einer unsichtbaren gefühlten Liebe
denke ich dich
wie Hintergrundmusik
die mich unsichtbar begleitet.

Und manchmal singe ich unhörbar für andere, laut,
wähle Akkorde auf meiner Kirschholzgitarre,
zupfe die Saiten
um deinen Herzschlag zu imiteren.
Manchmal schließe ich die Augen
und singe leise
eine noch ungeschriebene Melodie.
Ich streichele sanft die Saiten
als würde ich deinen Rippenbogen liebkosen.

Eine Ballade hängt im Herzsaum
und ich halte sie fern
von dem was sichtbar ist
für andere.
Ich singe sie leise
und sie wird Anker sein
der mich bindet an dich,
wenn ich dich vergessen will
erinnert sie mich an dich
©Émilia Rennart



Il y a,
des brassées d'étoiles dans nos bras,
des poignées de rêves dans nos poings,
des passages déroutés dans nos pas.
De la poussière d'ange à tes paupières,
Du rouge à tes joues,
De la sueur  à tes hanches,
Du ressac de bacchante entre tes cuisses,

Et puis encore le souffle au large,
Et puis encore la fièvre au front,
Et puis encore l'amour sans fin.
©Emilia Rennart
"Je recommence à te désirer. Je te désire tu ne peux pas imaginer combien…"
Et puis il dit qu'il la désire aussi, de la même façon.

lundi 3 avril 2017

Wenn Sehnsucht,
Begehren und Liebe
in die Nacht fallen.

Wenn sie Kreise um uns herum ziehen,
wenn Laken sich falten
Die Stille nimmt statt gibt.

Ich spanne deinen Rippenbogen
mit meinen Fingerspitzen
und Sehen kennt keine Sprache.

Wir häuten uns herzwärts
und knüpfen uns aneinander.

Du lächelst
meine Knochen zerrinnen wie Sand
durch deine Finger.

Du fällst
und ich klammere mich an dich
wir werden Welle
und Wellenbrecher
Wir rinnen
bis wir Fluss
und Meer werden.

Und dann liegen wir
herzwarm blinzelnd
als Sand.

Deine Fingerspitzen
formen sanft
"ich liebe dich"
auf meiner Haut

Lass und von einer Liebessanduhr träumen.

©Émilia Rennart

Ich bin ein Kern.
Lege mich in deine warme Erde
und decke mich in Liebe zu.

Sei mit Sonne,
sei mir Regen,
sei mir Schatten,
sei mir Licht.
Sei mir Liebe, sei mir Segen,
sei mir ein ewiges Gedicht.

Ich bin dir dann Farbe, Duft und Blüte,
ich bin dir Liebe,
ich bin dir Güte.

Ich bin dir Sehnsucht,
ich bin dir Frucht.
Ich bin dir Halt,
ich bin dir Trost.

Ich bin dir noch ein Kern.

©Émilia Rennart




samedi 1 avril 2017

Ich breche deinen inneren Frieden nicht.
Es sind ab und zu nur ein paar Gedanken die wie ein leichter Schatten auf dich fallen.

vendredi 31 mars 2017

Der letzte Tag im März
sonnig und windstill.
Ein Tag von Liebenden kreiert
für einen langen Spaziergang am Flussufer.

März ist der Monat der Erwartung, sagst du.
Von Verlust und Neubeginn.
Rote und weiße Fäden verflechten sich
wie unsere Finger wenn wir uns an der Hand fassen.

Der Fluss nimmt alle Farben des Himmels auf
bis er selbst zum Himmel wird.

Vielleicht ist es das was wir von der Natur lernen sollen:
Alles ist ein Sammeln
in den eigenen Tiefen.

Am Flussufer versteckt
bauen Vögel ihre Nester.
Ihr gefiedertes Herz verliert sich, verschenkt sich stückchenweise als Feder
Eine Möwe versteckt sich in einer Wolke.
Monat der Erwartung, wiederhole ich.

Leben ist Warten, sagst du.

©Émilia Rennart





Seit siebentausendzweihundert Sekunden
bin ich wach.
In meinen Lidern hängt noch unsere gemeinsame Nacht
und ruht immer noch da
im Saum der Wimpern versteckt.
Verfangen....

Noch ein einziges Mal von der Süße zu zehren
bevor sie es mit sich geschehen lässt,
dass ein Wimpernschlag
sie auf die Wangen fallen lässt.


In die Mundwinkel näht sie sich ein
für die Stunden
die ich nicht bei dir sein kann
und zaubert ein Lächeln
auf meinen Mund
und in Mein Ich

©Émilia Rennart
Ich verliere mich in dir,
verschenke mich immer wieder
als Tropfen an dich.
Kaum fange ich an
in meinem Ich zu blühen
forderst heraus,
dass wir uns erneut lieben
ich dein Sehnen nach Meer erwidere.

Ich liebe dich
du wirst Feuer und Flamme und Glut
Ich verflechte mein Ich mit deinem Feuer
bis wir fließen.
Ich halte inne
bis du Welle wirst
werde Teil deiner Wellen
wir werden ein Wirbel

Ich werde Welle
du wirst Welle
wir werden Wellenbrecher
streust dich ins Meer.
Ich versteue alle Perlen.
Wir werden Seelentaucher
im Liebesmeer.

Wo beginnt der Himmel in uns?
Wir werden wir zum Orkan
zum Wirbeksturm
zur Sinflut
zum Wulkan

Wir beben und zittern
und brennen

Lass uns lieben
lass uns uns fühlen

©Émilia Rennart

jeudi 30 mars 2017

Am frühen Morgen
bevor der Wecker meinen Schlaf durchbrechen will,
greife ich auf meine Herzseite des Bettes.
Meine Fingerspitzen berühren hauchzärtlich deine Wangen.

Ich fühle dein Lächeln bevor meine Lider
meine Augen freigeben.

Deine Hand legt sich sanft auf meine.
"Kannst du bitte mein Herz kurz halten?"
will ich fragen.
"Nein, das fragst du nicht!" denke ich.

Ich schließe die Augen und träume:
ich will dich zeichnen.
Deine Augen, dein Lächeln,
deine Hände auf meiner Haut,
das braungrünblaue Meer in deinen Augen,
die Tiefe deines Blickes auf meinem Gesicht.

Alles was dich ausmacht und was dich trägt.
Konturen die bleiben
tief in meinem Ich.
Zu viel von zu wenig,
zu wenig von zu viel von deinem Ich
was ich fühle und sehe.

Ich wünsche mir
noch mehr Herz
noch mehr Augen
um dich zu fühlen, um dich zu lieben
um dich zu sehen

©Émilia Rennart

Dear Lars,
you will not always be happy with me, as I have scars from countless battles engraved on my skin and soul. I may not remember the date of the first day we met, and I may forget the name of your favorite songs. But I will always remember the way you wear your smile, the smell of your skin and how you like your coffee.
There will be times when you may feel that I am becoming a little distant, like I am a little lost inside of my head. But please know that in those times, I still love you. In those times, I will quietly hum to the sound of your laughter at the back of my head, and I will fall quietly. I may not always say it, but you will always be the home to my heavily scarred soul.
And always, behind your back, I will run to strangers just to tell them:
This is what I live for.
This is what keeps me going.
This is why I am still smiling.

mercredi 29 mars 2017

Heute war nur Zeit für ein paar Küsse
und ein "Ich liebe Dich"
zwischendurch.
Aber ich sage dir,
ich warte mit all meiner Sehnsucht auf dich.

Wir werden zurückwachsen
in die Wurzeln,
wir werden umkehren zu den Strömen,
als Wasserfall
aus dem Herzen fallen
mit unseren Steinen weich werden
Wir werden herauswachsen aus unserer Herzerde,
wie die Kirschbäume im Frühling
werden wir blühen
und mit den Ästen uns umarmen
und endlich wissen
was wir sind
Liebende

©Émilia Rennart
In diese Stille hinein
denke ich dich
so lange bis es ein Lied wird.

Im Morgenlicht der auf aufgehenden Sonne
nehme ich meine Gitarre aus Kirschbaumholz
und spiele eine unerwartete Melodie
die Noten hauchzärtlich drückend
die Saiten mit den Fingerkuppen liebkosend.

Akkorde durchbrechen mein Ich
klingen aus mir heraus.
Noch ist es kein Lied
noch fehlen die Worte.

Ich streiche mit den Fingerspitzen
durch die Laken
dich suchend
nach den leisen Worten suchend
die du mir heute Früh geflüstert hast,
als sich die Nacht dem Tag hingab.
Wort für Wort
entsilbt sich
wie dein warmer Atem auf meiner Haut.

Ja, das ist mein Liebeslied für dich

©Émilia Rennart

mardi 28 mars 2017

Ich singe jetzt ein Liebeslied auf meine Weise
ich singe es sanft,
ich singe es zart,
ich singe es leise.

Irgendwann
wenn es zu meinem Herzen passt
schicke ich es zu dir
auf die große Reise.

Dass es lauter werde dann
liebevoller
dass man es als Liebe erkennen kann.
©Émilia Rennart

lundi 27 mars 2017

Ich liebe dich
weil du mich ansiehst
wie ich als Frau angesehen werden möchte
Mit einer Intensität
aus Liebe, Feuer und Passion.
Du siehst mich an
als würdest du
mir alle Liebe auf einmal schenken wollen.
So als könntest du erst glücklich sein
wenn ich glücklich bin.
Lass mich das alles dir zuerst schenken
und wenn du glücklich bist,
bin ich glücklicher
©Émilia Rennart

vendredi 24 mars 2017



Die Blausterne blühen
und wir brechen auf
Hand in Hand
Herz in Herz
innerlich.
Äußerlich sind wir Gefährten
schreiben die Ewigkeit neu.
Und da sind Fäden die aus dem Herzen hängen
mit deinen möchte ich sie verflechten

mardi 21 mars 2017



Jeder Regentropfen am Fenster
ist eine Träne
unmerklich suchen wir uns
im graublauen Himmel
Vermissen umsäumt meine Herzspur
und die deiner Flügel.

Wenn ich mich verliere
zeige mir den Weg
Wenn ich keine Worte finde
lege mir welche in mein Herz


Sollte ich irgendwann
den Klang deiner Stimme vergessen
dein Lachen
setze dich in meinen Traum
und singe mir



Maman les p´tits bateaux
Qui vont sur l´eau
Ont-ils des jambes?
Mais non, mon gros bêta
S´ils en avaient, ils marcheraient!

Maman les p´tits bateaux
Qui vont sur l´eau
Ont-ils une âme?
Mais oui, mon gros bêta
S´ils n´en n´avaient pas, ils n´avanceraient pas!

Va, quand tu seras grand
Tu feras le tour du monde
Pour lutter vaillamment contre le vent et la mer



lundi 20 mars 2017

"Wir teilen uns das Haus.
Jeder nimmt die Hälfte."

Jeder ein halbes Herz

Wenn  ich jetzt die Zwischentür
zu deiner Herzhälfte öffne
fühle ich dich.

Dann setze ich mich auf die kleine Treppe
auf meinen Lieblingsplatz
wie ich es immer machte.

Dein Platz bleibt leer
und meine Herzhälfte schmerzt.
Wieso zum Teufel
hast du dein Blut nicht verdünnt?

©Émilia Rennart
Wäre ich Blätter und du der Wind
und wir gemeinsam ein Rascheln.
Du wärst Holz und ich der Funke
wir gemeinsam das Feuer und das Knistern
Ich das Meer und du die Welle
wir gemeinsam das Rauschen.
Ich die Nacht und du der Tag
gemeinsam der Morgentau.
Ich die Abendsonne
du der Abendhimmel
wir gemeinsam fallen ins Meer
um am nächsten Morgen
gemeinsam Tag zu sein



©Émilia Rennart

dimanche 19 mars 2017


Heute Morgen hast du
ein Photo von mir gemacht
als ich noch schlief.

"Du siehst niedlich aus wenn du schläfst,"
sagtest du,

"Aber ja,
vielleicht
und so friedlich irgendwie."

Der Schlaf bettet
die Gedanken zart
die Träume weich
die Liebe beschützend.

Dann wache ich auf
und du bist bei mir,
lächelst mich liebevoll an.

"Wie lange beobachtest du mich?"
fragte ich.
"Die ganze Zeit."
Ob dir etwas Stille als Antwort reicht?
Und herzwärts strömen dein Blick, dein Lachen
dein nicht enden wollenden Kuss.
Liebe ist Hintergrundmusik
Lass uns gemeinsam die Noten lernen



©Émilia Rennart

vendredi 17 mars 2017

Ich denke dich
in den Tag und in die Nacht hinein
Doch das Wesen Gott und Licht
zertrennte Zeit und Raum.
Was bleibt ist dein Gesicht
in meinem Traum.
©Emilia Rennart

jeudi 16 mars 2017

Wenn ich dich denke
fühlst du es?
Wenn ich Worte kreiere
die dich berühren?

Wenn ich deine Küsse beschreibe
wie sie sich anfühlen.
wenn sie mich berühren,
welche Herzfasern sie wärmen,
wie sie schmecken?

Fühlst du es
wenn ich mich nach dir sehne
mit jeder Faser meines Ichs?

Fühlst du es wenn ich dich träume?

Und wenn ich im Schlaf nach dir greife?

©Émilia Rennart


mardi 14 mars 2017



Les soirs se creusent sous ton œil.
Recueillies
avec la lèvre, des syllabes
– beau cercle en silence –
guident l’étoile qui rampe
vers leur centre.
La pierre,
autrefois proche des tempes,
ici s’ouvre.
Une parole sans musique
Une musique sans paroles
Une parole de silence
Un silence sans parole.
Et puis
rien, vraiment
plus rien.

©Émilia Rennart

lundi 13 mars 2017

Ich wache auf
habe deinen Namen noch auf den Lippen.
Habe ich dich im Traum gerufen?
Ich habe tief und fest geschlafen.
Habe ich dich geträumt
und der Traum war weg,
bevor ich ihn in den Tag mitnehmen konnte?

Hinter meinen Rippen
fühlt mein Herz Liebe für dich.

Ich bin an den Dingen des Alltags zerbrochen,
ich habe zu viele Fragen gestellt.

Das große Ganze ist Liebe

©Émilia Rennart

Je t'aimerai
en été
Je t'aimerai
au printemps
Je t'aimerai
quand les oiseaux
va chanter
Je t'aimerai
du matin
Je t'aimerai
dans la nuit
Je t'aimerai
à travers l'obscurité.
Et aussi à travers
la lumière
Je t'aimerai
dans la douleur
Je t'aimerai
dans la pluie
©Émilia Rennart


Toi aussi tu visais haut, mais l'amour nous courbe

Tous de force, nous plie tous la douleur plus forte,

Et portant notre arc ne revient pas

A son point de départ en vain.


Und sie sprechen alle davon,

als kannten sie es und wüssten es

und könnten damit leben,

das der Tod alterlos ist

und dass es jeden treffen kann

irgendwann, irgendwie.

Aber sie wissen nicht wie es ist

tatsächlich damit zu leben

dimanche 12 mars 2017

Sanfter Vollmond
knapp über den Dächern,
mein Herzblut reicht nicht
um Ewigkeit zu schreiben.
Ich weiß nicht wie viel Liebe
und wie viel Leben
noch vor mir liegt.

Ich mag den Sonnenaufgang
wie er mit den Achseln zuckt
wie er sich dem Tag freigibt

Ich kenne den Weg des Herzens nicht
und lasse mich führen
durch die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge,
durch die blauen Farben des Himmels
durch das brennende Rot des Feuers.
Denke ich an Unendlichkeit
zieht sich mein Herz schmerzhaft zusammen.

©Émilia Rennart
Es regnet und ich fühle es kaum.
Die Welt versinkt im Regenmeer
und das Herz erzittert.
Die Kleidung ist nass
und so verächtlich schmiegt sie sich an meine Haut
bis sie für alle sichtbar ist.
Ein Regentropfen der sich zu Nichts auflöst
sieht mein Herz
was noch niemand sah.
So sinnlos tief in der Erde löst er sich auf.
Mein Haar ist zerwühlt
und die Regentropfen verfangen sich in den nassen Stränen.
Laternenlicht spiegelt sich darin
bis es dann ebenso versinkt im Regen.
©Émilia Rennart
Man gibt der Trauer eine Zeit
als wäre sie ein Blatt Papier,
in dessen eng gezognen Rändern
sich – weißen
Fasern gleich – die Tag und Stunden
sich formen
Und all die Gefühle
sollte ich in diese Zeit schreiben :
jeden Tag und jede Stunde
mit Zeichen zu versehen,
bis sich eine Ordnung findet und
die Welt sich wie gewohnt wieder dreht.
©Émilia Rennart

jeudi 9 mars 2017

Credo

Ich glaube an mein Herz
aus duftenden Kirschblüten- und Apfelblütenästen,
das wie ein Blätterdach schützt
und Liebesblumen die das  ganze Leben durchduften
und Gestein und Quelle und Fluss
Hat Er gesegnet.

Ich glaube an mein Herz
das sich nicht entfleht
weil es fähig ist zu lieben
zu träumen, zu säen, zu leben.

Ich glaube an mein Herz. das wenn es singt
in die Quelle des Lebens taucht
um aus ihr, dem Brunnen des Lebens aufzuerstehen.

Ich glaube an mein Herz das schwingt und Wellen schlägt
wenn es Meere aufwühlt
und das Leben in ihm Akkorde anschlägt,
wie seingende Wellen und tosende Meeresfluten.

Ich glaube an mein Herz
dass ich aus ihm Farben presse
wie lieberot und himmelblau,
um die Leinwand des lebens zu färben.
Ich mache sie zur Feuerwand
für alle die ich beschütze.

Ich glaube an mein Herz
das es Liebe sät und aus den nie endenden Furchen wächst
Ich glaube an mein Herz
das liebt ohne sich zu leeren.

Und ich glaube an mein Herz
das die Erde nicht auflöst,
das dem Tod die Zähne ausschlägt
und die Knochen zermalt
Ich glaube an mein Herz das ruht,
in den starken Armes des unendlichen Himmels

©Émilia Rennart



mercredi 8 mars 2017



Le chemin oublié

Ne pas se retourner

suivre à nouveau la trace de l’ours

le chemin oublié

Le ciel est à la neige

lourde muraille blanche

à écraser l’horizon

Retrouver la lumière

le chemin oublié


Du gehst hinaus
siehst die Sterne
die ich nicht sehen kann
wie sie mit Hingabe tanzen für dich
und stellst die Uhr auf eine Stunde
die es im Leben noch nicht gibt

©Émilia Rennart.

lundi 6 mars 2017

Du hast dein Lächeln verlegt
so, dass ich es nicht mehr sehen kann.
Als du dich in das Dazwischen verlegt hast hattest die Augen offen
als wärst du deiner Schritte noch nicht sicher, noch nicht zerdacht.
Mit einer Extrasystole, als wolltest du Anlauf nehmen warst du weg.
Du wolltest mir zeigen wie es geht.
Ich sehe nur einen graublauen Himmel
Un dann fallen Gedanken über mich.


In der Leere und in der Weite dieses Gartens,
den wir gemeinsam angelegt haben
(wir haben zusammen in einer Uterushöhle gelebt
jeder mit seiner eigenen Nabelschnur,
Händchen haltend und lächelnd)
stehe ich da
während mir der Wind die Haare ins Gesicht peitscht
und ich habe noch so viele Fragen an dich.


Nun wächst deine endliche Stille über mich.
Du bekamst Flügel und hast dich bewegt
ich verblieb zurück.


©Émilia Rennart.

dimanche 5 mars 2017

Du wirst Sterne haben, ich nicht


Und jedesmal wenn es eine Verkündung gibt

steht ein Engel dabei

und nimmt mir Menschen die ich liebe weg

Ich habe keine Lust mehr

Alle zwei Jahre.


Und ich stehe hilflos daneben.

Bei allem Wissen und Können

kann ich nicht gegen die Engel ankämpfen.

Mein Wissen ist ein kleiner Tropfen

gegen das Wissen und Können der Engel.


Ich kann nicht zaubern,

sonst würde ich ein Radiergummi zaubern

das Fehler ausrradiert

wenn Götter sich verschrieben haben


Le vent n’a pas d’ombre


les hommes

n’en connaissent

que les traces qu’il porte


le vent n’a pas d’ombre


mais soutient les oiseaux

la colère la caresse

et le chant


il dort dans les arbres

fait l’amour dans l’herbe


mais on peut lire son âme

sur l’eau


ce qu’il dit le laisse libre

de parler fort ou

de se taire
Prends vite une plume
Écris
je volerai
L’orbite de la lune sauvage
Les grêles sanglots des vagues
Venues de l’autre rive
Vagues vaguelettes bandelettes et habillage
Ecris
Roule entre mes bras
Ainsi qu’un caillou entre le ciel et le fond
D’un puits
Le sable sauvegarde de l’aveugle
Sur le parchemin de sa nuit
Prends vite du papier
Écris
Suis-moi entre les plates-bandes


Je suis un messager
sans message
un chanteur ambulant
sans chanson

Je traîne ma nostalgie
de la vie
j’ai oublié
la nouvelle que j’apporte

Je ne sais pas chanter
je suis un messager
sans message
comme le vent

vendredi 3 mars 2017

Ich setze mich als Schmetterling
auf deine Handfläche
und streichele mit meinen Flügeln
deine Fingeransätze,
deine Fingerkuppen.

In deiner Handhöhle
siehst du mich lebendig flatternd
und unbeständig
wie ich dich liebkose
hauchzärtlich sanft.

Ich liege in deiner Hand
und Sterne liegen wach,
wenn meine Seele ihre Schattenangst verliert.

In deiner Hand nimmt Leben und Liebe Platz,
verlieren sich Pigmente
und Flügelstaub malt deine Handfläche bunt
wenn ich mich verliere
mein Atem wärmt sich an dir.


©Émilia Rennart

jeudi 2 mars 2017

Wie sich die Liebe doch einnäht,
doppelt und dreifach.
Einmal in die Fäden,
dann in den seidenen Herzstoff,
und dann in den umgelegten Saum in den Herzhäuten.

So ist es auch mit den Gedanken;
sie nähen sich fest
jeden Augenblick einen neuen Gedankenstich
der am Gewebe liebkost oder zerrt.

Und so ist es mit der Liebesinsel,
wenn die Sonne sich ins Meer bettet.
Das Meer und die Felsen fangen Feuer.
Salz und Sand auf der Haut
und Liebe die flüssig wird.

Die Nacht legt die Arme liebevoll um uns
bis wir unzählige kleine Tode sterblich sind
um im Herzstoff unsterblich zu bleiben.


©Èmilia Rennart

lundi 27 février 2017

tu étais un petit dieu
j' étais une pauvre âme
dans notre pays, d'amour.
Und es gibt diese Liebe
die mich lehren wollte zu bleiben

Wurzeln zu schlagen
lebendig zu werden,
um dann ausgerissen zu werden
lange bevor man wachsen kann?

Lege ich mein Ich
in diese Liebe,
was ist wenn ich nicht dunkelrot,
sondern nur zartrosa blühe?

Lege ich mich in diese liebende Erde
was wenn ich doch nur Unkraut bin 
das man niicht braucht?

Lege ich mich in diese liebende Erde
bleibt meine Liebe hier. 
Und dann wenn ich nicht wachsen kann,
werde ich übersehen,
werde ich irgendwann ausgerissen.

©Émilia Rennart


dimanche 26 février 2017



Und es gibt diese Liebe
die ist,
die alle Gezeiten überdauert,
die bleibt
bei Regen und Sturm, bei Ebbe und Flut und Sandkorn ist.
Diese Liebe die sich als Sonne hinter der Wolke zeigt
die laut fühlt, aber leise ist.
Diese Liebe die sich als unstillbare Sehnsucht anfühlt,
als Herzfluss, als Welle,
als Herzmusik, als nie enden wollende Liebesbalade.
als Hauthunger in allen Sinnen, als Wellenbrecher.


Diese Liebe die sich als erster Gedanke zeigt
im Morgengrauen,
als Nachtgedanke dich im Traum begleitet,
Diese Liebe die als vertraute Hände deine Haut liebkost.
Diese Liebe dich mich lehrt
das Bleiben
das Wurzeln
das Wachsen
das Blühen
©Émilia Rennart

samedi 25 février 2017



Das ist das Gesetz eines Vulkans:
keine Höhe ohne Tiefe,
kein Feuer ohne brennenden Kern,
keinen Ausbruch ohne Krater.
Lass uns gemeinsam
mit allen Fasern
die glühenden Adern fühlen,
lass uns mit allen Sinnen
mit Passion
brennen
Glut und Feuer und Lava in den Himmel spucken,
lass uns Magma werden und Gestein.
Lass das Herz Krater sein
lass uns in Liebe ausbrechen,
lass uns fließen und sein
©Émilia Rennart

mercredi 15 février 2017


Liebe in einen einzigen Tag zu packen,
nur vierundzwanzig Stunden lang an die Liebe zu denken
wenn es im Leben so viele Liebesaugenblicke gibt
Augenblicke für einen einzigen Tag zu sammeln ist unmöglich.
Liebe in einem einzigen Augenblick:
Ich
dann einen weiteren für
liebe
dann noch einen für
dich

Da sind aber noch die Augenblicke
die mein Ich erobern
Herz und Gedanken und Sinne und Hände erobern.

Dann gibt es noch die bedeutungslos scheinenden Augenblicke,
die sich konstant im Kreis drehen,
die kein Lächeln in den Augen gebären
das leise in die Mundwinkel wandert, wärmt und laut wird.
Augenblicke die nicht zur LiebesHymne werden.
Wenn ich die Herztür öffne,
meine Herzräume der Fülle an Liebe für dich betrete,
Herzschläge unerschöpfbares Rot durch Lebensquellen pulsieren,
wenn Liebe unberührte Landschaften bunt malt und belebt.

Dann gibt es noch Augenblicke mit Sehnsucht gefüllt,
ein liebevolles bis schmerzhaftes Sehnen.
Augenblicke in denen ich dich denke,
mich danach sehne
deinen Rippenbogen zu dehnen und spannen
mit Liebe und Sinne und Fingern.

Dann aber gibt es noch die Augenblicke
die Fragilität des Ichs
fühlbar wird.
Das Schweigen - eine andere Unbegreiflichkeit des Fühlens .

Augenblicke der Stille
die mehr sagen als Worte.
Liebevolle Stille - liebevolles Schweigen

Augenblicke für das Wachsen, das Blühen, das Werden

Dafür brauche ich ein Leben.

©Émilia Rennart



jeudi 9 février 2017



Alle Türen sind heute aus Glas.
Ich bin durchsichtig und verletzbar.
Ich verstecke mein Ich im Herzflechtwerk.
Bevor das Morgenlicht
sich im Fensterglas bricht,
lege ich meine Gedanken ab.
Ich weiß, nackt bin ich (an)greifbar
für Seelenfresser.

Ich denke dich leise
unter dem Mantel aus Fell von espressofarbenen Schafen
unter der Bluse aus duftendem Weiß.
Ich liebe dich 
tagträume mich zu dir.
Näher liebe ich mich zu dir
Bis wir sind
Feuer und Flamme und Liebe 
und rieselnde Körper und
liebende Seelen.
bis wir uns häuten und fliegen und fließen
bis wir Meer sind und Flut und Ebbe
und Sandkörner die Schwüre knüpfen herzwärts


©Emilia Rennart

dimanche 29 janvier 2017

Ich habe mich leer geweint.
Ich habe Sand in den Augen.
ich habe keine einzige Träne mehr übrig für dich.

Ich habe noch Liebe für dich
im Herzen.
Auch diese wird irgendwann nicht mehr reichen.
Ich werde dann Sand
in den Herzkammern haben
der an den Herzwänden
kratzt und schmerzt.

Denke mich
wie du mich denken magst,
wenn es dir hilft zu gehen.

Ich wünschte ich könnte
mich verwandeln in eine unendliche Liebe
die alle Schmerzen wegzaubert,
die eine Melodie kreiert
für die Ewigkeit.

Ich kann es nicht
deshalb gehe ich lieber.

©Émilia Rennart

Wenn auf dem Land der neue Tag erwacht ist es still. Der unbewegte Himmel malt sich nachtblaufarben über die Welt.
Ein paar nachtgraue Wolken malen sich in diesen Himmel. Verschlafen regen sie sich ab und zu in ihren Wolkenbetten.

Und ich sehe dem Wind beim Tanzen zu.
Den verschlafenen Apfelbaum vor meinem Fenster hat er sich als Tanzpartner ausgesucht. 
Ich beobachte mit welcher hauchzarten Eleganz er den Baum an den Zweigenhänden nimmt, wie er sich um seine Äste legt, sich an ihre Rinde schmiegt. Wie er jede Pore erfühlt und mit hauchsanftzarten Küssen weckt. 
Wie er sich in ein Wolkenbett legt, ein paar Tropfen Mondlicht auf die Zweigspitzen verteilt. Es durchsichtig, fast unsichtbar scheinen lässt, im blassen Nachtblau des Himmels.
Ich sehe genau hin, wie er den Baum mal hauchzart sanft mal heftig auffordert zum begleitendem Lichtspiel seiner Musik sich mit ihm im Takt zu wiegen. Sich zu ihm zu neigen, die Äste auf seine Schultern zu legen und mit ihm zu tanzen.
Wie er die Wolken zu Tränen rührt mit seinen Bewegungen, mit seinen gefühlvollen Drehungen. Wie er den Baum zu seinem Eigen macht, ihn dreht und wirbelt und wie er inne hält, um ihn zu liebkosen, um die Regentränen zu küssen. 
Ich lausche seinen befreienden Klang, die Stille nach dem Sturmtanz. So leicht, so unbeschreiblich still.

Wärend ich das sehe, denke ich dich.
Wie ich dich hauchzärtlich sanft aus dem Schlaf küsse, Wie ich deine Hände nehme, meine Finger mit deinen verflechte, dich aus dem Wolkenbett ziehe, mich an dich schmiege, jede Pore deiner Haut liebkose. 
Ich denke dich, wie du mich zärtlich fest umarmst, deine Hände, deine Finger über meine Haut streicheln. 
Ich denke uns wie wir uns liebend unsere eigene Musik kreieren, Gemeinsam die Noten schreiben, die Melodie komponieren. Zärtlich rhythmisch sanft bis leidenschftlich wild, fordernd herausfordernd
mit leidenschaftlicher Hingabe bs zur Extase. Das atemraubende Ausklingen..
Die Stille nach dem Liebessturm .

Ich fühle die Traurigkeit mich zu betäuben,
Ich wehre mich gegen die Tränenquelle. 

Ich schlupfe in frische Kleidung, ziehe meine Joggingschuhe an und renne und renne an den Ställen vorbei, über den Garten, über winterschlafende Feldwege.

Die beden Hunde rennen mir nach. Rennen neben mir, vor mir und hinter mir her. 
Stellen sich vor mich, damit ich sie streichele. legen ihre Pfoten in meine Hand

Sie führen mich nach Hause. 

Während ich meinen Herzschlag bis über die Ohren wahrnehme, denke ich an dich

Ich darf dich nicht vermissen.


©Émilia Rennart








samedi 28 janvier 2017

Wenn du nachts nicht schlafen kannst
schlupfe unter meine Herzhäute.
Berühre nicht meine Herzwellen,
ertrinke nicht darin.

Lege dich ganz leise
in eine meiner Herzkammern
und fühle dich geborgen und warm.

Werde zum Seelentaucher
atme dich frei in mir

©Émilia Rennart
Ich habe geliebt
mit  Herz
ich liebte mit Verstand
Vielleicht sollte ich beginnen mit meiner Seele zu lieben.

Mein Herz ist zu wild,
zu unvollkommen.
Wenn ich liebe bin ich kindisch
nicht erwachsen genug.

Mein Verstand
stellt der Liebe zu viele Fragen
und wartet nicht auf Antworten.
Vielleicht bin ich nicht gut genug
für jemanden oder etwas.

Die Seele
bittet die Liebe bestimmt
in die warme Stube
nährt und hegt sie.

Ich bin nur ein Mensch der Fehler macht
und ich bin nicht weg
von dir.
Ich war nie mit meiner Liebe weg von dir.

Ich sollte meine Seele in deine Hände legen

©Émilia Rennart




Ce serait juste comme un rêve… et ce serait....
Es gibt diese Liebe...
Ich höre dein Herz schlagen,
als wäre es meines.

Ich schlafe nicht ohne dich ein

Ich liebe dich nicht
für deine Art mich zu lieben,
sondern für die Art
wie du meine Hand gehalten hast
als ich
weg rannte.

©Émilia Rennart

vendredi 27 janvier 2017

Ich denke dich
wie du mein Herz streifst
hauchzärtlich sanft
wie ein warmer Sommerwind im Winter.

Ich weiß wie es sich anfühlt in den Gedanken des anderen zu sein.

Irgendwo
zwischen zwei Augenblicken
verändert sich viel mehr
als man fühlt.

Wir müssen
eine neue Herzsprache lernen,
die nur wir beide kennen.

Nur so können wir laut fühlen,
dem Fühlen Worte schenken und Gehör.
Augen und Mund und Herz

Alles was wichtig ist

So können wir frei sein und wild und ungestüm.

Lass uns Wurzeln schlagen
damit der Wind des Alltags
uns nicht verweht,
die Stürme des Lebens uns nicht auseinander reißen.

Dann lass uns ein Nest bauen
aus Liebe

©Émilia Rennart



jeudi 26 janvier 2017


mercredi 25 janvier 2017

Neugierig
bin ich
wohin mein Herz mich führt.
An Kreuzungen und Gabelungen
welchen Weg es wählt.

Vielleicht reicht auch nur
ein einziger Augenblick,
ein einziger Herzschritt
bis ich weiß.

Ich setze mich auf die Herztürschwelle
trinke Milch mit Honig
und sehe in deine Richtung.

Ich schweige mich satt
lege alles ab.
Haut und Haar und Knochen und Augen,
nehme Nadel und Faden
und nähe mich ein in meine Herzhäute.

Ich liebe die Stille
vor dem Gefühlssturm

Vielleicht reicht ein klarer Morgenblick
bis die Nähte reißen
die Herzhäute in Fetzen liegen
und ich dir entgegenwachse
Liebe voll
dir

©Émilia Rennart




mardi 24 janvier 2017

Es ist ein Frühabend im Januar und ich denke leise laute Gedanken die mich immer wieder zu dir führen. Ich sollte, ich müsste eigentlich bei dir sein, doch ich bin es nicht.
Du bist mein bester Freund und du liebst mich, ich bin deine beste Freundin, doch ich liebe dich nicht wie eine Frau einen Mann liebt, sondern eher wie eine Freundin die einen besten Freund liebt.
Ich umarme dich wie eine Freundin einen Freund umarmt, ich lege meine Hand auf deine wie eine Freundin es tut.
Du liebtest mich, du liebst mich. Ich wollte dich lieben und ich will dich lieben. Mehr als eine Freundin, mehr als eine Frau. Ich wünsche ich könnte diese Liebe die ich nicht für dich empfinde, für dich fühlen.
Ich versuche dich zu denken, da wo ich aufgehört habe dich zu denken. Da wo ich aufgehört habe dich zu vermissen.
Du bist tagtäglich um mich herum. Ich sehe dich, spreche mit dir, lache mit dir und am Ende eines langen Tages verabschiede ich mich mit einer Umarmung von dir.
Ich fühle deine erwartungsvollen Blicke in meinen Augen, auf meinem Gesicht.
"Bis Morgen, komm gut nach Hause," sagst du.
Und ich beeile mich nach Hause zu kommen. Meine Gedanken sind dann nicht mehr bei dir.
Liebe kennt keine Distance, keine Grenzen. Ich weiß du denkst mich und ich denke an einen Menschen der weit weg von mir wohnt. Ich weiß, dass ich alles aufgeben muss um bei ihm zu sein. Und es nicht einfach sein wird zu gehen.

Und am nächsten Tag, sehe ich dich an, lächele dich an und wünsche dir einen "schönen guten Morgen". Doch meine Gedanken sind nicht bei dir.
Du würdest mich gerne vor Gott und der Welt in die Arme schließen, fühle ich. Und es macht mich traurig.


Ich wünsche mir ich kann dich lieben, mich nach dir sehnen,  ich wünsche ich kann dich vermissen.
Und ich wünsche mir, dass daraus Liebe wächst.

©Émilia Rennart

I give too much of myself away.I am afraid there may not be
anything left to salvage.

 Émi Rennart



lundi 23 janvier 2017

Demain descendra en nous
sans remord, sans regret, sans gêne
visant avidement dans ses flèches
la force de nos contes,
les couleurs de nos rêves.
Eperdument amoureux de la même fleur
tu sentiras son parfum
comme pour la première fois...
au centre d'un rayon de lune l
e temps s'arrêtera
pour que tu puisses embrasser ton passé encore une fois.
tu t'abandonneras alors
dans les bras de ton demain
sans remord, sans regret, sans gêne
les instants se renfermeront sur tes paupières ...
Et au-delà des montagnes
les couleurs de l'arc-en-ciel
se couvriront d'un tendre mystère,
l'ambre de tes yeux.

©Émilia Rennart


Ne disons pas au jour
les secrets de la nuit.

C'est au creux
de nos fragilités
que résident souvent
nos plus grandes
beautés…

J'ouvre les mots qu'on voie le ciel
et la pluie
caressée de soleil.
Viens me chercher
là où tu ne m'attends pas
et tu me trouveras.
Tu cherches
un mot de rien
qui dirait tout
tu trouves
une parole silencieuse
assise au fond de ta respiration.

Je t'aime profondément et complètement.
Et je t'aimerai toujours.
©Émi Rennart

mercredi 18 janvier 2017

Á mon amour,

après tout ce temps
je t'aime encore.

Ça a toujours été toi.

C'était toi hier,
c'est toi aujourd'hui,
ce sera toi demain.

Et

pour le reste de ma vie
ce sera
toi.

Je t'aime
Ich gehe die einsame Straße entlang,
um zu lernen dich nicht zu denken,
dich wegzudenken
aus meinen Gedanken
aus meinem Herzen,
aus allen Sinnen,
aus allen Dingen.
Aus dem Honig mit Zimt,
aus der Teetasse,
aus dem Wasserglas.....
Alles ist viel ....viel mehr

Mein Herz wehrt sich
mit unzähligen Schlägen gegen die Herzwände.
Ich schließe die Augen für einen Moment,
wie man eine Tür schließt.

Stille.

Ich fühle die Tränenquelle
die mit das Atmen nimmt,
zum Tränenfluss heranwachsen.
Sie weint sich
aus der Tiefe heraus über mich.

Und ich denke dich unter Tränen.

Soll ich dir mein Ich wie einen Mantel hinhalten
in dem du reinschlupfen kannst
wenn es dir kalt ist?
Habe ich das nicht getan?
War mein Mantel zu dünn,
du klein, nicht weich genug?
Unvollkommen.
Ich bin unvollkommen für dich

Die Welt dreht sich
verändert sich
und ich weine das Salz aus dem Meer.

Ich denke dich
will dir schreiben,
da gehorchen mir meiner Finger nicht.
"Tue es nicht!" schreit meine Herzstimme.
Er ist weg
für immer.
Und eine Fragen bleibt:
-Habe ich zu wenig zurückgeliebt?-

Meine Füße tragen mich weiter
bis vor die Haustür.
Ich denke an den Herzschlüssel

Ich lächele
und denke dich
-ich liebe dich mehr-
!Ich liebe dich am meisten?
Denke mich ich habe die Steigerung nicht gefunden.
Ich liebe mich zu dir hin, mehr und mehr und mehr
ist meine Steigerung



Und jetzt weine ich mich leer

©Émilia Rennart










mardi 17 janvier 2017

Ed Sheeran - Castle On The Hill (Live)

Zwischen den ungeschriebenen Zeilen,
zwischen den ungesagten Worten
male ich unausgesprochene Gedanken.
Ich male unsichtbare Buchstaben
mit unsichtbaren pastellfarbenen Schwingungen
auf noch leere Seiten.
Zeile für Zeile gestaltet sich
Leben und Liebe neu.

Ich werde aufmerksam sein
mit Herzworten
behutsam sein.
Ich werde Schreibfehler vermeiden,
mein Herz fragen wohin es mich führt.

©Émilia Rennart

lundi 16 janvier 2017



Der Schnee hüllt die Natur
in glitzerndes Weiß,
wie eine warme Winterdecke die Seele einhüllt
in die nächtliche Stille.


Ich hülle mich ein
und meine Sehnsucht nach dir
hüllt mich ein in einen Traum

Ich träume dich als Knospe
- ein Hauch von wohltuende Wärme -
die sich hingibt und öffnet und blüht.

Ich sehe dein pastellfarbenes Lachen
fühle wie es mich hauchzärtlich küsst.
Deine Fingerspitzen die streicheln
sanftzärtlich über das zartgrüne Erwachende.

Der Schnee blüht
christallfarbenweiß.
Lass uns gemeinsam die Zeit verträumen
unter dem Schnee
und wecke mich noch vor Morgengrauen

- setze dich als Winterschmetterlingkuss auf meinen Mund -

mit einem Liebeslied©Émilia Rennart.

vendredi 13 janvier 2017

Nach
- Ich liebe dich -
und Kuss um Kuss
für eine traumvolle Nacht
krieche ich in mein Bett
aus Vogelfedern.

ich sinke in mein Laken
wie Füße einsinken im Sandstrand
und lasse mich in den Schlaf wiegen.

Ich legen meinen Kopf auf Wolkenkissen
und schließe die Augen.
Schläfrig greife ich nach deiner Hand
und lasse mich führen
zu dir

©Émilia Rennart


Liebend

übersetzt du meine Stille,
meine Worte
Auch die gefühlten.

Du übersetzt meine Berührungen.

Sonderbar,

wie die Evolution es poetisch beschreibt:

aber manchmal wäre ich gerne

als Rippe in deinem Körper,

die Haut die uns trennt möge sich auflösen.

Wären wir dann ein Herz und eine Seele?

Oder

zwei Lieben die sich multiplizieren

von minus bis plus

ad infinitum?

©Émilia Rennart
Wange an Wange liegen wir.
Wir sind uns so nahe
die Haut die uns trennt ist Feuer.
Wimpern kitzeln die Wangen
mit jedem Augenblick.
Lippen berühren sich für eine Kusslänge
um Liebe zu geben
Hände halten sich an den Flächen
pulsieren , führen, wärmen, beleben
Finger verflechten sich ineinander
wie Seile die halten und tragen.
Fingerspitzen malen herzwärts
kleine Wunder
©Emilia Rennart

dimanche 18 décembre 2016

Ich träume mich zu dir
unter den indigofarbenen Nachthimmel
Kuss um Kuss
entdecken wir die Wärme
in unseren Mundhöhlen,
den Strom in uns.
Mit Mündern
die sich küssend suchen
mit  Händen die sich finden
und Armen die sich halten und loslassen
sind wir Wellenbrecher
und Taucher.
Küssend, fingernd und tastend
entdecken wir die geheimen Gänge in unserem Ich,
das Meer in uns.
Mit einem nicht stillbaren Verlangen
nach unersättlichen Feuern
nach Berührungen
nach Fließen
branden wir gemeinsam an den Strand.

Wir geben alle Orte frei
wir geben uns hin
den Wellen und dem Meer.

Und wenn uns dann alle Worte fehlen,
lass uns beieinander liegen
und ohne Worte alles sagen.

©Émilia Rennart


vendredi 16 décembre 2016



Wir lieben nicht gleich
Lieben lernen wir
wie wir laufen lernen.
Das unsichere Stehen
das unsichere Tapsen
das unsichere gehen
schrittweise
das Fallen
das Aufstehen
das Weitergehen.
Und dann bleiben wir stehen
oder rennen weg.
Gehen aufeinander zu.
Wir lieben uns schrittweise in die Seele des anderen
halten einander
halten fest.
Liebende werden niemals erwachsen,
bleiben ewig Lernende.


©Émilia Rennart

jeudi 15 décembre 2016

Aus dieser Nacht rupfe ich eine Feder,
streichele deine schlafwarme Haut,
küsse dich sehnsuchtsfarben
espressoleidenschaftlich wach.
Aus meinem Ich 
breche ich Liebe heraus für dein Morgenbrot
und küsse dich honigfarben süß.
Ich stärke dich aus meiner Herztasse
und bitte dich 
um ein liebefarbenes Lächeln
für meinen Tee

©Émilia Rennart

mardi 13 décembre 2016



Am noch nachtfrühen Morgen
hüllten sich die Häuser
in eine rauhreiffarbene Winterdecke.

Unter einem nachtblauen Himmel
streckten sich die Bäume mit ihren blattleeren aus.
Mit ihren rauhreifgepuderten frostkalten Fingern
malten sie dunkelgrauweiße Schatten in den erwachenden Morgen.
Verlassene Vogelnester wiegen sich traurig
im milchigen Nebel,
verloren für die morgenverschlafenen Augen der Welt.


Ich atme den frühen Morgen,
feine Ariadnefäden verflechten sich im Lungenlabyrinth,
geben hauchzarte Wärme frei.


Ich denke dich,

fühle deine Finger

auf meinen Wangen

rosafarbene Wolken malend,

fühle deinen Kuss

auf meinen Lippen

das Rot freigebend

herzwärts.


Ich atme dich liebevoll

und finde mich in diesem Verlorensein.

ich finde mich bei dir


©Émilia Rennart
Während die Welt noch schläft,
während du noch schläfst,
während die Musik noch schläft,
wache ich auf,
weil die Uhr mich aus dem Schlaf reißt,
aus dem Traum nimmt.
Schlaftrunken drehe ich mich im Kreis,
tanze einen unkoordinierten Morgentanz
auf Zehenspitzen dem Uhrzeiger entgegen.
Vor einem Augenblick träumte ich dich noch,
träumte mich einen gemeinsamen Knäuel mit dir.
Nun entwickele ich mich nur mühsam von dir.
Für einen Augenblick noch lege ich mich zu dir
für einen Kuss noch.
Für eine Kusslänge lege ich mich noch einmal zu dir
in deinen Schlaf,
schleiche für einen Kuss in deinen Traum
©Émilia Rennart


Bild: ©Émilia Rennart

lundi 12 décembre 2016

Dein Morgenkuss
weckte meine Sinne,
dein Atem warm und sanft
malte mit hauchzarten Zügen
pastellfarbene Landschaften
auf einer neu entdeckten Landkarte in mir

Deine Finger zogen Meridiane
und erdeten mich.
Kuss um Kuss
entdecktest du alle Meridianpunkte
unter meiner Haut
und zeichnetest immer tiefer werdende Kreise
du leise mir
ich leise dir
herzwärts.

Laut waren nur die Wellen
im inneren Fluss
Kuss um Kuss entdecktest das Meer in mir
gehalten von deinen Armen
küsstest du
ein Lachen aus meinem Ich
©Émilia Rennart

James Bay - Craving (with lyrics)

dimanche 11 décembre 2016



Wenn wir lieben
lieben wir wie die Gezeiten.
Stillbar, unstillbar
an unsere Seelenufer brandend
unser Herz überschwemmend


Wir treiben von unserem Ich weg
sind Ebbe und Flut und Welle und Flut und Ebbe
strömen zu unserem ich zurück
mit Liebe den anderen in sich tragend

Wir sind die ruhigen Wellen
die Ruhigen vor dem großen Sturm der Gefühle
Wir wissen aber
wenn wir alles geben haben wir gar nichts verloren
außer uns selbst.

Lass uns auf dem Meeresspiegel tanzen
unsere Füße werden mit Sehnsucht umspült,
wir werden mit Liebe getragen.#
Lass uns an Land schwimmen
lass uns gemeinsam ein Ufer entdecken
und nach Perlen im Sand suchen

©Émilia Rennart

dimanche 4 décembre 2016



Wenn du liebst

verlierst dich

bist nackt

bist verletzlich.

Die Wellen des Meeres

wirbeln dich in den Himmel

reißen dich in die Tiefe

kostet von dir

dann gibt es dich frei

Dann liegst du ungeschützt

auf dem ruhigen Blau

es trägt dich seidigsamt leicht

Der Himmel spiegelt das zerwühlte Wolkenbett

in deinen Augen.

Es riecht noch nach Liebe

nach Honig und Meer



©Émilia Rennart

samedi 3 décembre 2016



Ich nehme deine Hände,

meine Finger verflechten sich mit deinen,

hauchzahrt berühren meine Lippen deine.

Mit einem sanften innigen Kuss erweitern wir den Augenblick

in eine kleine Ewigkeit.

In einer Umarmung fühle ich mich geborgen.

Ich versuche perfekt zu sein für dich,

es wird aber Ewigkeiten dauern.

Die Welt wird sich weiter drehen,

wir werden gemeinsam wachsen,

wir werden lernen wie wir sein sollen,

wir werden lernen unvollkommen zu sein.




Lass uns das Beste aus uns nehmen und weiter ziehen,

lassen wir graue Wolken hinter uns,

wir werden gemeinsam lernen unvollkommen zu sein

und die Welt wird sich weiter drehen mit uns


©Émilia Rennart

jeudi 1 décembre 2016



Ich denke dich....


Eines Abends streckst du deine Hand nach mir aus, damit ich mich zu dir setze. Du legst deinen Arm um meine Schultern, drückst mich fest an dich. Ich schmiege mich an deine Achsel, fühle deine Haut mit einer neuen, mir noch unbekannten Intensität. Du greifst mit der rechten Hand in meine Haare und deine Finger verflechten sich spielend darin. Du riechst den frischen zitronigen Duft meiner Haare.


Ich berühre deine rechte Schulter mit den Lippen. Ich küsse sanft deine Schläfen, wandere küssend zu deinem Hals, küsse, zu deinen Schulterblätter. Ich wandere küssend über deine Brust und schmecke auf den Lippen deine meeresfrische salzige Haut.

Du lächelst mich an und drückst mich noch enger an dich. Es fühlt sich an als würde die Haut die uns voneinander trennt, verschwinden. Ich schmiege mich ganz eng an dich und du verspürst die Lust in mich reinzubeißen wie in eine Frucht. Deine Lippen wandern küssend über meinen Hals.

Ich nehme deine linke Hand und küsse jeden einzelnen Finger.

Während ich dich auf diese Weise erkunde, betrachtest du mich mit einem faszinierenden Lächeln.

Deine Finger erkunden die Wärme meines Mundes. das Meer in meinem Inneren. Und das Meer in dir? Die Flut in deinem Inneren?

Du fühlst wie der Strom in dir anschwellt, durch die Beine und Rückenmark aufsteigt und in deinen Lenden zu zerschellen droht.Di entziehst dich für einen Augenblick diesem intensiven Reiz und blickst auf meine geschlossenen Augen. Mit den Händen streichelst du über meine Brüste, berührst sanft die Aureolen, die sich unter deinen Fingern versteifen.

Wir sind gespannt wie ein Bogen, geben unserem Verlangen, unserer Passion nach. Geben uns gegenseitig hin, lassen uns sein und werden.

Hände und Münder suchen sich gegenseitig lachend, erforschen sich gegenseitig fingernd und streichelnd und küssend. Ohne Eile und mit viel Zartheit, jedoch leidenschaftlich, fordern wir uns gegenseitig heraus.

Plötzlich sind wir einen Rhythmus, ein fließender Fluss. Entdecken verborgene Fähigkeiten in uns, verborgene Wildheit, verborgene Meere, verborgene Gänge wo der Fluss des einen an den Strand des anderen Wellen schlagend brandet.

Zwei schwitzende Feuer unstillbaren Verlangens, nach Berührung, nach Tiefe, nach Meer sind wir.

Wir geben uns hin, einer dem anderen entgegen, wir sind miteinander verschmolzen am Ausgangspunkt . Wir häuten uns wir sind zerbrechlich und stark zugleich. Wir sind neu.




©Émilia Rennart