samedi 21 avril 2018

Gartenlabyrinth

Nächste Woche wird endlich der Garten gemacht. Endlich!. Dauert 4-5 Tage, hat man uns zugesagt, bis der Wildwuchs endlich verschwunden, neu Erde aufgefüllt und neue Platten gelegt wurden.
Jede Menge Himbeeren, Stachelbeeren und Erdbeeren sollen bleiben. Mit neuer Erde eholen sie sich schnell. Der Maiglöckchenteppich wird verkleinert. Anscheinend liebte die Vorbesitzerin Maiglöckchen. Sie duften schön, keine Frage, aber es sind zu viele. Ein Aprikosenbäumchen, zugewuchert mit Efeu. Christbäume die vom Zimmer in den Garten verpflanzt wurden. Ein winziger walnussbaum, der im Schatten der Christbäume nicht wachsen kann. Apfelbäume, Pflaumen und einen Pfirsichbaum der nicht schön gewachsen ist. Eine rostige Wellblechhütte. Allein habe ich Angst da reinzuklettern zwischen dem ganzen Unrat. Der Garten ist bestimmt 10 Jahre nicht benutzt worden und es wurde die ganze Zeit nichts darin getan, erzählten die Nachbarn. Dafür ist das Haus mit seinen 12 Jahren in einen optimalen Zustand.
Einige Stellen im Garten die bleiben, habe ich gekennzeichnet. Rosen. Ich weiß nicht welche Farbe sie haben, aber vorerst bleiben sie.
Harte Arbeit für die Gärtner, dieses Gestrüpp und die alten Bäume zu entfernen.
In einer Woche, werde ich mich  Zóe nur noch im Garten aufhalten.
Nächste Woche wird es laut werden.
Den ersten gemeinsamen Urlaub für dieses Jahr verbringen wir mit Gartenarbeit. Wir haben jede Menge Arbeit hier.




vendredi 20 avril 2018

L'heure de Toi,
l'heure de Moi
l'heure de Nous
Ah… Te le dire plus doux,
puis sur ta bouche tendre fondre.
Prendre, joindre, geindre et frémir
et te sentir toute répondre
jusqu'au même point de gémir…
Quoi de plus fort, quoi de plus doux
L'heure de Toi, l'heure de Nous

©Émilia

jeudi 19 avril 2018

Du hörst kein Wort von mir.

Du hörst kein Wort von mir.
Ich lasse alles ungesagt.
Ich werde nicht schreien
Ich werde nicht weinen.
Ich werde dich nicht ansehen.

Ich nehme das mit
was mir gehört.
Mein Lachen
Mein Glück
meine Freude

Danke für die Sonne
Danke für den Regen
und danke für den Schmerz.

Ich weiß wie man geht.

Der Ring liegt in der Schale auf der Kommode
einmal hast du ihn in meinen Haaren versteckt
und er hing an einer Locke
wie Leben am seidenen Faden.

©Émilia

Ich hatte das Gefühl
ich muss dir mein Herz geben.
Und ich gab es dir.
Du nahmst es, in deine Hände
berührtest die Herzhaut
zärtlich wie eine leichte Brise
und lächeltest.

Und ich hatte das Gefühl
du willst die Welt.
Ich schenkte dir die Welt
Du nahmst die Welt in deine Hände
wie ein Ball und lächeltest.
Ich dachte du wolltest den Mond.
Und ich schenkte dir den Mond.
Du nahmst den Mond in deine Hände
wie ein Ball und lächeltest

Dann fühlte ich
du willst die Sterne
Und ich pflückte alle Sterne vom Himmel
und schenkte sie dir.
Du nahmst alle Sterne und lächteltest.
Dann fühlte ich du willst das ganze Universum
Und ich gab dir das Universum.
Du nahmst das Universum
und lächeltest.

Und dann hatte ich nichts was ich dir geben konnte.
Du hattest mein Herz, die Welt um mich herum,
du hast den Mond und alle Sterne
und du hast das Universum.
Und du hattest für mich nur ein Lächeln.
Ich hatte das Gefühl
nichts reicht dir.
Und ich hatte nur noch mich.
"Ich wollte nur dich.
Ich habe die ganze Zeit gewartet
wann ich dich bekomme."

©Émilia

Ohne Worte

 Sie legte ihren Kopf an seine Schulter. Im linken Ohr hörte sie sein Herz rhythmisch schlagen.
"Warum lächelst du? " fragte er leise und legte seinen linken Arm auch noch um sie.
Versteckt  in seiner Umarmung wollte sie es ihm sagen. Sie wollte ihm sagen, dass es so warm ist, weil sie ihr Herz schlagen hören kann, sie wollte ihm sagen, dass sie glücklich ist, weil sie sich  so geborgen fühlt in seiner Lebendigkeit. Sie wollte  ihm so viel sagen.
Aber stattdessen schüttelte sie nur den Kopf und sagte: "Es ist nichts."
Und er drückte sie noch fester an sich. Und sie fühlte seinen Herzschlag noch stärker an ihrem Ohr rhythmisch pochen.
Liebe braucht manchmal keine Worte
©Émilia

Langsam,

Langsam,
sehr langsam
wachsen wir zusammen,
wie Bäume zusammenwachsen
wenn sie dicht nebeneinander stehen.
Und in den Stürmen?
Ihre Äste neigen sich einander zu,
Ihre Zweige verflechten sich ineinander.
Und die Blätter?
Die Blätter sind Teile von ihnen.
Von dir
von mir.
Und die Früchte?
Sind Liebe
sie gehören beiden.
Die Früchte sind Liebesfrüchte

Denke an den Apfel
und denke an die Passionsfrucht

Sind Liebe

©Émilia

geheime Amplitude

Die Nacht ist unsere geheime Amplitude. Der Raum unseres intimen, stummen Wahnsinns.
©Émilia

♥Ein Lied ohne Sehnsucht♥

Der Moment,
wenn du ein Lied hörst,
das du seit Jahren nicht mehr gehört hast.
Und jedes Wort
und jede Zeile
noch mitsingen kannst.

Und der Refrain
....ja der Refrain
so oft wie damals wiederholst.

Aber mit jedem Wiederholen
intensiver fühlst,
dass das Lied
deine Herzsaiten nicht mehr berührt,
deine Herzseiten nicht mehr klingen lässt,
nicht mehr shensuchtsvoll vibrieren lässt wie früher.

Der Moment,
ja der Moment
ist nur noch eine blasse Erinnerung
nur noch ein Lied
das du ab und zu hörst

♥Ein Lied ohne Sehnsucht♥

©Émilia

Musik zum Tag

mercredi 18 avril 2018

Wir fühlen wie Liebende

Wir fühlen wie Liebende
begleiten einander wie Freunde,
wir sind Gefährten im Alltag des Lebens.
Wir berühren uns,
wir träumen uns,
wir lieben uns,
wir streiten uns.



Liebe mit dir hat Vielfalt
und  das Leben mit dir Leben ebenso.
Und doch haben wir keine Definition
weder für das Glück,
noch für das Unglück.

©Émilia

mardi 17 avril 2018

Kleiner Vogel oben auf dem Baum


Kleiner Vogel oben auf dem Baum
Habe keine Angst, du bist hier bei mir willkommen.
Bau dir dein Nest in den Ästen,
oder flieg weg wenn du magst.

Sing mir ein Chanson de Matin,
oder eine Serenade D'amour,
ein Chanson de Nuit.
Ein Chanson D'adieu,
wenn du wegfliegen willst -
- ich werde dich nicht halten.

Auch wenn du mich bald vergessen wirst,
werde ich mich daran erinnern,
dass du da warst.
Da oben auf dem Baum
vor meinem Fenster.
©Émilia

Uns gibt es nur heute Abend.

Uns gibt es nur heute Abend.
Es gibt nur das Heute.
Nur das Hier und Jetzt.

Es gibt keinen Morgen danach.
Heute Abend
sind wir nur Liebende für einen Abend.
Morgen sind wir wieder Freunde
oder Fremde.

Heute Abend
da bist du,
da bin ich
Wir sind Hände die Orte finden
die Sinnlichkeit sind und Ekstase.

Wir sind Leidenschaft und Kuss.
Wir sind Arme und Beine die sich verflechten.
und Hüften die kreisen .
Am Morgen danach
wird es uns nicht geben
Du bist wieder du
und ich bin wieder ich.

Gehend

Gehend weiß ich,
dass kein Wind der Sehnsucht,
kein Herztraum, kein Wunschgedanke
mich zu dir zurücktreiben wird.
Liebe rührt an meinen Herzsaiten,
wie eine Liebeselegie.

Meine Herzmusik weint
alle Noten aus.
Still ist es um mich herum,
meine Herzstimme ist verstummt.
Ich habe meine Stimmbänder ausgeweint,
alle Worte haben sich verloren.

Gehend spüre ich die Gedanken
wie ein kalter Wind an mir zerren.
Sie durchwirbeln mich
mit Herzfragen
bis ich friere.
Gehend weiß ich,
dass ich dich verlassen muss.
Herzimpulse werden
mich ab und zu an dich erinnern,
wie man sich an vergangene Lieben erinnert.
Auf dem Herzsand meines Lebens
hast du deine Spuren hinterlassen
wie Liebende es tun an einem einsamen Strand
©Émilia

Verstecke mein Lächeln
hinter deinen Blüten
Umarme mich fest mit deinen Ästen
halte meine Herzfragmente fest mit deinen Zweigen,
damit die Pétalen nicht mit
dem Frühlingswind tanzen und wegfliegen
©Émilia

Herz oder Kopf?

Wandere ich wieder
zwischen Herz und Kopf
auf den roten und den blauen Wegen
und Schnellstraßen?
Wer verführt mich?
Herz oder Kopf?
Wer gewinnt mein Ich?
Das unzähmbare Wesen
in einem Lavendelfeld.
Wer gibt mir das Grün
damit ich das Blau finde-
- den Fluss der mich auf seinen Wellen vorwärts teibt
wie ein verlorenes Boot? -
Herz oder Kopf?
©Émilia

lundi 16 avril 2018

Musik zum Montag

Life has a habit of resembling storms. But I figured that since you are getting wet anyway, you might as well dance in the rain.

wir werden uns wieder sehen

Wenn ich uns denke
kehren meine Gedanken zurück als wir noch
einsame Wanderer waren
und die Stille der Natur suchten
um der Einsamkeit ein Bild zu malen. 

Als unsere schüchternen Blicke sich trafen
wusste mein Herz
wir werden uns wieder sehen.
Wir haben uns gegenseitig zugerufen
wortlos mit staunenden Augen
und mit rasendem Herzen.


©Émilia
Vous revêtu de votre nudité, un habit de peau sensible et frissonnant, votre corps était contenu tout entier, compact et lumineux dans l'ombre qui vous cernait, une ombre épaisse. Dans votre main, votre sexe d'homme bandé et votre corps offert nu dans la lumière.
Votre corps pour moi. Rien d'autre que cela. L'image, noire et blanche, était érotique, crûe et sidérante, sans énigme aucune, sans secret. Encore, venant de vous, ces paroles muettes qui m'étaient adressées “Vois, je suis nu, désire-moi… veux-tu ?”.

Votre corps était l'exhibition même. Pourtant, rien de provocant, rien de vulgaire à cela. Dans cet espace jusqu'alors inconnu de moi, j'ai rougi, j'ai frissonné et il n'y eut plus que vous. Plus rien d'autre autour. Seulement vous. Vous avez aspiré mon regard et, l'aspirant, vous avez happé tout mon être. Vous m'avez bue, en quelque sorte. J'étais envahie d'un trouble indicible. J'étais perdue. Délicieusement et définitivement perdue.

Je vous ai vu dans le ravissement du désir.
C'est un amour que j'ai pour vous, c'est un amour sans fin qui ne se lasse de rien et m'attache à vous. . Je vous veux toujours, vous qui ne m'avez jamais nommée autrement qu'avec les mots aveugles et vibrants du désir.

Je dis oui à vous, encore et encore.

Je laisserai le lit comme elle l'a laissé, défait et rompu, les draps mêlés, afin que la forme de son corps reste empreinte à côté du mien.
Jusqu'à demain je n'irai pas au bain, je ne porterai pas de vêtements et je ne peignerai pas mes cheveux, de peur d'effacer les caresses.
Ce matin, je ne mangerai pas, ni ce soir, et sur mes lèvres je ne mettrai ni rouge ni poudre, afin que son baiser demeure.
Je laisserai les volets clos et je n'ouvrirai pas la porte, de peur que le souvenir resté ne s'en aille avec le vent.


Émilia

Egoismus

Es gibt Menschen die küssen dich ein einziges Mal, als würden sie auf dein Leben spucken und danach sagen: "So, ich habe es angeknabbert. Jetzt gehört es mir. Alles Meins. Wehe du versuchst dich freizukämpfen. Dann fressen sich dich auf mit Haut und Haar und Innereien. Wenn die Knochen nicht zu hart sind fressen sie die auch noch.
©Émilia

Heute Morgen


Heute Morgen,
nachdem du mich geküsst und
dich von mich verabschiedet hast
noch bevor ich die Tür des Zimmers hörte,
wie sie leise ins Schloss fiel,
so als könntest du mich aus dem Morgentraum wecken,
schlug mein Herz schneller.

So als würdest du es aus meinem Brustkorb heben
und mitmehmen wollen.
Ich sah aus dem Fenster
den fallenden Nieselregentropfen zu.
Mit den Augen hielt ich dich
am Rücken fest.

Und als die Haustür in Schloss fiel
und der Schlüssel sich zweimal darin drehte,
rannte ich zum anderen Fenster
um dir zuzuwinken.

Als dich umdrehtest
fühltest du, dass ich dir zuwinken würde?
So habe ich dir noch nie zugewunken.
Und nun zeige mir
in welchen Regentropfen hast du
mir einen Kuss gelegt?

©Émilia

dimanche 15 avril 2018

Alle mir zugeteilten Jahre

Alle mir zugeteilten Jahre
werde ich gerne ausgeben
mit dir zu teilen.

Alle meine zugeteilten Jahre
werde ich versuchen
immer neue Wege zu finden

dich zu lieben

©Émilia
Tief im Traum schlüpfe
unter den Sternenhimmel,
der sich weich wie die Geborgenheit eines Federbettes anfühlt,
liebevoll und warm.

Dann bin ich über den höchsten Baumkronen
und berühre die grüne Haut der Blätter sanft wie ein Windhauch
Umgeben von flauschigen Zuckerwolken
schwebe ich in einem magischen Mitternachtshimmel.

Dieser Moment
wenn der Traum zu Ende ist
wenn ich aufwache
und mich zurück in den Traum wünsche,
sehne ich mich dach dir,
wie du zärtlich meine Wange berührst,
deine Finger hauchzart meinen Wangenknochen nachzeichnen,
wünsche ich möge nie enden.

Vielleicht liebe ich dich zu sehr,
so dass ich mich sogar im Traum nach dir sehne.
Und ich bin in völliger Hingabe -
wenn ich aufwache und dich küsse
werde dich am Ende begehren.

Wenn du mich ganz fest in deinen Armen hältst,
wenn du mich ansiehst und ich dich ansehe
und jedes Wort und jeder Gedanke nicht mehr ausreicht.
Denn was ich fühlen kann, ist mehr.

Ich würde mein Ich in Sternenstaub zerfallen lassen,
nur um eine Konstellation zu bilden,
die deinen Weg nach Hause erleuchtet.
Ich würde Liebesgedichte auf deine Haut schreiben.
die für immer bleiben.
Ich würde im Schatten deines Herzens stehen und dir sagen,
dass ich keine Angst vor deiner Dunkelheit habe.

©Émilia
Tanze auf Zehenspitzen,
leise und laut
wenn der Mond rund und voll ist wie ein goldener Ball.

Lass uns diese Nacht unsere Namen singen.
Komm, die Laken erwarten unsere Zärtlichkeit.
Ich werde dich mit all meiner Kraft
zum höchsten Punkt tragen
und mit jedem Kuss werden wir unsere Träume wahr werden lassen.

Lass uns unter unsere Haut lieben
und die Tropfen teilen, die sich auf ihr bilden.
Lass uns das Flüstern sein,
dass alle Sinne spannt
wie die Saiten einer Gitarre.

Jede Berührung uns leidenschaftlich klingen lässt.
Lass uns in Ekstasen über uns hinaus schweben,
jeden Zaun und Draht unseres Ichs brechen.
Wir werden in jeder Sackgasse eine neue Straße beginnen,
denn hinter jeder Straße liegt eine Straße,
die uns weiter führt.

Komm, wir finden uns wieder,
auf Wolken und umgeben von allem, was wir fühlen.
Ich flüstere ich deinen Namen auf deine Haut und beobachte,
wie du vor Erregung zitterst.
Nein, wir werden schweigen.
Nur Atem und Herzschlag sind hörbar und fühlbar
bis wir den Punkt erreicht haben, an dem es kein Zurück mehr gibt
und von dort werden wir neue Wege gehen.

Lass uns in uns verlieren,
denn heute Nacht ist die Nacht,
und der Mond ist
rund wie ein Ball
der Himmel über uns
und wir unter ihm irreversibel verschmelzen.

©Émilia
Sag mir Worte, die du noch nie gesagt hast
beiße Galaxien in mich mit allen Sternen in den Zähnen
küsse den Mond auf meine Lippen
und gieße alles was du bist auf meine Haut.

Liebe mich
und lass mich das gleiche tun
Lass mich alle Worte sagen, die ich sagen wollte
ich mische die Farben in meinem Ich
und male dich in meine Galaxie.
Dann lege ich mein Ich auf deine Haut.
Wir werden indigofarben.

©Émilia

Ich tanze mit dir wie die Sonne mit dem Mond tanzt.

Ich tanze mit dir
wie die Sonne mit dem Mond tanzt.
Wir legen unsere Herznoten
auf unterbrochene Notenzeilen ohne Notenschlüsseln.
Wir haben uns kein gemeinsames Lied versprochen.

Das Herz schlägt nach seinen eigenen Noten
und schreibt sein eigenes Lied.
Wir tanzen um einen gemeinsamen Rhythmus zu finden.
Wir finden unsere gemeinsame Kadenz

Wir küssen die Noten vom Nacken und Hals,
und malen ein Sonett auf unsere Haut.

Unsere Berührungen sind hauchzärtlich sanft.
Wir seufzen sinnliche Metaphern
auf unsere Haut in einer gemeinsamen Ekstase

Wir erliegen
dem verführerischen Tanz der Sinne.
in einer verlockenden Harmonie.

Strophen entstehen und fließen
in prickelnden Strömungen
über die von Liebe erregte Haut.
zu unserer verführerischen Melodie
wir bewegen uns im Rhythmus unserer Hüften
 - ein Crescendo der Erotik


Weiche Adagio Brisen
zittern durch unsere Körper
wir verfallen in einer Umarmung dem Schlaf.


Deine Hände streicheln entlang des Wirbelsäulenbogens
mein Kopf versteckt sich in deiner Achselhöhle
zusammenwiegen wir uns in den Schlaf.

Meine Haut fühlt sich an wie Samt
unter deinen hauchzärtlichen Liebkosungen.
Wie Schmetterlingsflügel im sanften Wind,
bin ich von deinen Küssen,
völlig verzaubert.
Bin ich bereit wie eine Blume mich zu öffnen
mich deinen Küssen zu schenken.

Ich unterwerfe mich deinem Hunger,
deiner Lust nach mir,
schenke dir meinen Nektar,
mein Ich.

Vieles halte ich zurück.
Du magst die Langsamkeit.
Du genießt das Entfalten.
Ich schenke mich dir
mit Herz und Haut und Sinne
Inmitten der brechenden Wellen
unser Flüstern wird getragen
wir geben uns gegenseitig hin
Aufzuwachen in deinen Armen
die Stunde nicht zu kennen
oder den Tag
ist Glück


©Émilia
Die Transparenz des Augenblickszeigt die Zartheit eines Gefühls und die Intensität einer Emotion

©Émilia







Insomnia


Wenn du nicht neben mir bist,
wache ich nachts auf und denke dich.
Also nehme ich mein Notizbuch
und schreibe wie sehr ich dich vermisse,
wie sehr du mir fehlst
wie sehr ich mich nach dir sehne.

Bis ich wieder einschlafe schreibe ich dich
in alle Sinne,
auf alle Herzwände
wie sehr du Sonnenuntergänge liebst
und in die Unendlichkeit starrst,
wie du mich in deinen Armen wiegst
und flüsterst, dass alles gut wird.
Wie wir zusammen versuchen,
die Wellen unseres Herzens zu erklären,
wenn wir die Wunder um uns herum wieder sehen.

©Émilia
. Kannst du das Universum erklären? "



Ich liebe ich
sagte ich.
"Wie lange? "
"Bis zum nächsten Streit?" lache ich.
"Wie lange?"
Für immer, würde ich sagen
wenn ich wüsste, dass es ein Für Immer gäbe.
Es gibt kein Für Immer und kein Ewig.
Es gibt ein Jetzt.
Ich weiß es nicht ob es für mich ein Morgen gibt.
Ich weiß, es gibt eine Gegenwart.
Der Augenblick.
Ich antworte nicht.
"Wie lange"
"Jetzt."

"Wie lange?"
"Bis die Kerzen ausgebrannt sind."
"Wie lange?"
"Bis der Himmel den Boden berührt."
"Wie lange?"
"Bis zum Ende der Zeit."
Für immer existiert nicht.
"Immer." antworte ich.

©Émilia
Sanft kühlt dein Atem
die von Küssen brennende Haut.
Zärtlich schreiben deine Finger
Ich liebe Dich
zwischen zwei Küsse.
©Émilia

samedi 14 avril 2018

Ich weiß wie es sich anfühlt

Ich weiß wie es sich anfühlt
deine Hand zu halten
im Schmerz.
Sie wärmt mich
und gibt mir Kraft
Atlas zu sein
um das Gewicht der Welt
auf meinen Schultern zu tragen.

Ich weiß wie es sich anfühlt
mich dem Regen zu ergeben
und wenn der Sturm mich verschlingen droht
stellst dich wie ein Fels vor mich
und wehst ihn ab

Ich weiß
wie es sich anfühlt von dir geliebt zu werden
bei jedem Wetter
durch jedes Glück,
durch jedes Unglück.

Ich weiß du verkörperst de Liebe

©Émilia

Um 2 Uhr Morgens

Wir sind ein Gewirr von Gliedmaßen
deine warmen Hände
finden meine kalten Arme
und ich vergrabe
mein Gesicht
in deinem Kissen
So bist du mir ganz nahe
©Émilia

Der unsichtbare Faden

Mein Herz folgte seinem eigenen Wissen, als es sich mit dir verband.
Es folgte einfach diesem unsichtbaren Faden, der es zu dir führte.
Es begann deinen Namen in seine Herzhäute zu nähen
und verband sich zuerst unsichtbar mit dir.
Es zog mich zu dir.
Ich gehörte zu dir ohne zu wissen ob du zu mir gehörst.

Ich weiß nicht wer zuerst in wessen Gedanken war.
Ich weiß nicht wann unsere Herzfäden
sich lieberot färbten.
War es mit der ersten Berührung,
mit dem ersten Kuss.
Ich fühlte dich in meinem Herzen eingenäht
Ich fühlte den roten Faden
der uns so stark miteinander verband
dass unsere Herzen nicht mehr alleine schlugen. 

Ich fühlte mich eingenäht in deinem Herzen.
Ich werde immer meinem roten Faden folgen
wohin er mich auch führen wird.

©Émilia

Schneemond

Du kamst in mein Leben
wie das Geräusch von Sommerregen
eine schwache circadiane Rhythmik
einer leisen Balade.

Chiasmatisch, voller Leben
wie der Schneemond
der in einer Winternacht wächst,
und dann still seinem silbernen Hafen liegt,
warst du plötzlich um mich herum.

Und das Leben führte mich zu dir
Und mein Weg zu dir
hatte viele Umwege.

Mit jedem Atemzug,
habe ich dich in mein Herz geschlossen
Der Klang deiner Stimme
wurde zu meiner Lieblingsmusik,
zum Wellenklang
im liebenden Fluss meines Lebens.

Die Musik liebkoste meine Sinne und mein Ich
Wie eine Portage zum Wiegenlied
wurde deine Liebe zu mir.
Voll Licht und leiser Musik
wie ein Schneemond.

©Émilia

Heute bin ich ganz dein

Heute bin ich ganz dein.
Mit Herz und Sinne,
mit Haut und Fleisch und Knochen.
Ich werde immer dein sein
so lange ich dich liebe.
Jetzt in diesem einzigartigen Augenblick

Halt mich, lass mich nicht los
in dieser Ewigkeit.

Liebe mich langsam, innig und wild
Wir haben die Zeit für uns
und ein ganzes Leben über diesen Augenblick hinaus

Liebe mich still,
liebe mich laut.
Heute bin ich dein
mit Seele und Gedanken.
Lege deine Arme um mich
halte mich fest an dein Herz gedrückt.
Heute
Jetzt


©Émilia

vendredi 13 avril 2018

Entfesselte Gewässer

Ich verliere mich
in meinen Gedanken
die unsichtbar fließen
in leidenschaftlichen Flüssen

Ich sehne mich,
dir jede Schicht meiner Herzhaut
zu zeigen,
dich jede Herzkammer entdecken zu lassen.
Jede unberührte Herzlandschaft
für dich freizugeben.
Vollständig.
An alles was ich bis anhin gebunden war
freizugeben

Ich möchte dich umarmen,
jeden zarten Strom in deinem Ich fühlen.
Mit dir Wasser und Brot und Salz teilen.

Ich weiß wir werden nicht die Freunde sein
nicht die Liebenden sein
die wir waren.
Wir werden Gefährte sein
auf unbekannten Lebenswegen.

Erlaube den Flüssen freien Lauf
ich möchte in diesen chaotischen Gewässer schwimmen und tauchen.
Ich erlaube dir
ein Feuer in meinem Ich zu entfachen
mit riesigen Flammen.
Lass uns Sonne und Mond sein
lass uns Sternenstaub streuen
und baden in entfesselnden Gewässern

©Émilia

Liebe ist..

Liebe ist.....
dich denken...
dich zu fühlen...
dich sehen wie du lächelst.
Dein Lächeln erzählt von Liebe
die Leidenschaft in deinen Augen
ist meine Definition von Glück.

An diesem regenschweren Tag
spreche ich von der Intensität meiner Liebe
danke dir für den wunderschönen Tag.

Du hast dich heute
in meine Gedanken gesetzt
küsst mich gutenmorgen
und gutenacht.

Heute liebe ich dich auch

©Émilia

jeudi 12 avril 2018

Die tosenden Wellen berühren unsanft das Ufer.
Ich atme tief durch und lasse mich hineinziehen in dieses Meer
Ich lasse mich fallen, ich lasse mich treiben,
und die Strömungen leiten mich.

Ich vertraue darauf, dass sie wissen, wohin sie fließen.
Wenn ich mein Ziel erreiche,
werde ich es in meiner Seele fühlen.

Gehe zur Quelle meines Verlangens
liebe und entdecke.
mein Verlangen,
meine Quelle, nicht meinem Durst.


©Émilia

mercredi 11 avril 2018

Zoé macht deutliche Fortschritte. Sie wiegt jetzt 3300g und ist 51 cm groß. Die ersten zwei Wochen kämpfte sie gegen den Neugeborenen - Ikterus(Icterus neonatorum) an und nahm eher ab als zu. Ihr Gewicht fiel(2450g) deutlich unter das Geburtsgewicht.
Ich wollte lernen, mich mit dem Gedanken anzufreunden, sie nicht mehr zu stillen, da ja Muttermilch den Abbau von Billirubin eher hemmt als fordert. Aber diesen Gedanken habe ich schnell verworfen.
Sie hatte mehr Geduld mit sich selbst als ich. Trotz allen Wissens und Könnens, gab es Tage und Nächte, - und es werden nicht die letzten sein - da weinte ich mit ihr in den Armen. Nicht weil ich nicht wusste was zu tun wäre, sondern weil ich keine Geduld hatte und wenig Fortschritt sah. Schon während der Geburt, sank ihr Puls sehr rapide. Der schlimmste Augenblick in meinem Leben.

Es gab Tage da war ich müde und Nächte da konnte ich nicht schlafen. Ich fühlte immer wieder ihren Puls, beobachtete sie wie sie atmet. Ich dachte, ich würde nie mehr schlafen. Vor Angst, vor Freude, vor Glück, vor Verantwortung und vor allem Möglichen.

Und plötzlich ging es ihr gut, sie nahm langsam wieder zu, der Restnabelschnur fiel ab und die Nabelpflege wurde leichter.
Mein Leben verläuft anders als vorher. Und es geht nicht um die paar Kilos die ich während der Schwangerschaft zugelegt habe. Denn die habe ich dadurch abgebaut, da ich keinen Appetit und starke Nachwehen hatte.
Ich habe eine andere Verantwortung.
Zu sehen wie ihre Instinkte sich entwickeln, ihre Reaktionen, wie energisch sie sich uns mitteilt. Noch ein Lachgrübchengesicht. Und wehe jemand zwickt da rein wenn sie größer ist, der kriegt heftig ein paar über die Pranken.  Sie lächelt  spontan, sie folgt dem Finger über ihrem Gesicht spontan mit den Augen. Entweder werden ihre Augen grünbraun oder braun. Noch haben sie alle Schattierungen. Grau oder blau werden sie nicht. Niemand von unserer Familie hat helle Augen. Noch sind die Haare flaumig, fein und dunkel.
Ihr Bettchen ist klein, aber nicht so klein wie sie. Deshalb legen wir sie so in ihr Bettchen, damit sie das Fußende mit ihren Füßchen erreichen kann.
Somit fühlt sie Grenzen wie im Uterus und fühlt sich geborgen. Babies erschrecken die ersten Wochen nach der Geburt, wenn sie ins Leere strampeln.
Zum Glück sind ihre Koliken Seltenheit geworden undsie schläft die Nacht ganze 5 h durch.
Wir haben sie an Musik gewöhnt, an Alltagsgeräusche und sie erschreckt nicht mehr, wenn die unvermeidlichen Alltagsgeräusche etwas lauter werden.

Am Montag war ich mit ihr kurz Einkaufen, da ich Milch und Eier brauchte. Ihrgendetwas hat sie gestört und sie schrie die ganze Zeit, bis ich sie in die Arme nahm. Der tiefe Seufzer und der winzige Schmollmund bleibt unvergesslich in meinem Herzen.

Ich packte mit einer Hand meinen Einkauf ein(Natürlich half man mir) und die Welt hätte untergehen können, Zoé hatte den ganzen Ausflug verschlafen.

So petit à petit pendelt sich der Alltag ein.



Heute vermisse ich dich.

Heute
vermisse ich dich.
Ich vermisse
deine Umarmung,
deine Wärme
ich vermisse deine Küsse,
ich vermisse dich. 

©Émilia

Wenn wir zum Lied werden

Wenn wir aus einer Umarmung ein Kuss werden,
wenn aus einem Kuss Liebe wird,
wenn die Welt um uns herum versinkt
und wir auf dem Laken
zu einer Welt werden.
Wenn wir aus dieser Stille zu einem Lied werden
wir es mit einem Lächeln summen
den Refrain - Ich liebe dich - endlose Male wiederholen
wenn unsere Wirbelsäulen uns halten,
wenn wir aus uns heraus wachsen.
Wenn unser verträumtes Lächeln
unseren Augen einen unbeschreiblichen Glanz gibt,
wenn Liebestränen in unseren Wimpern hängen
und in den Augenwinkeln ihr Nest bauen,
wünsche ich mir
dieses Lied
möge nie verstummen

©Émilia

Wenn ich dich vermisse

Wenn ich dich vermisse
erinnere ich mich an die Morgen,
wenn wir beide immer noch voll von unserem Schlaf sind,
und du versuchst, tiefer in meine Arme zu rollen und ich will dich nicht loslassen.
Wenn die Decken schon seit einiger Zeit verschwunden sind, war es uns nie kalt.
Und wir verlieren uns erneut in uns
und die Wellen schlagen über uns,
ziehen uns in die Tiefe.
Wir betten uns im Meer.
Wir sind Meer.

Wenn ich dich vermisse
erinnere ich mich an diese Morgen.

Dann berührst du meinen Mund mit deinen weichen Lippen,
deine sandrauhe Stimme flüstert Beschwörungen
schützt mich wie Traumfänger.

Ich lehne mich an dich
du umwickelst mich mit deinen Armen
wie eine weiche Decke
Wir schlafen in deiner Kraft,
und träumen uns
Meer
©Émilia
Das tanzende Kerzenlicht
reflektiert sich in deinen Augen
Du siehst mich an
mit so viel Liebe im Blick.

Ich fühle deine Berührung
lange bevor deine Hände
mein Gesicht umrahmen,
dein Kuss meine Lippen sucht
bevor deine Hände meine Hüften umfassen.

Ich halte den Atem an
in Erwartung
dass du meine Wellen erkundest
sanft und zärtlich
und mich zu einem Wellentanz herausforderst
Und ich seufze.

Ich werde weich und geschmeidig
unter deinen glatten Händen.

So geschickt ist dein Wissen
über die Geographie meines Körpers,
dass ich wie hypnotisiert bin
von ihrer Geschicklichkeit
wie du jede Landschaft erkundest
und mich anmutig absorbierst.

©Émilia

mardi 10 avril 2018

Es gibt keine Tür im Wald.

Es gibt nichts zu öffnen oder zu schließen.
Jeder findet darin seinen Weg
sein Licht in den Bäumen.


©Émilia

Es ist Frühling

Es ist Frühling und die Bäume
strecken ihre Äste den Wolken entgegen
Warten immer noch auf ihre Flügel.
Warten darauf gekrönt zu werden
mit Blättern und Blüten.
Und wir wissen nichts
über ihr Fühlen im Herz und in den Ringen.
Von dem Schmerz ihrer Rinde
wenn wir darin Wunden reißen
um uns zu verewigen.
Wir wissen nichts
über die Knoten im Stamm
die einer neuen Generation von Erdlingen
Nahrung und Nest bieten
Also nein,
wir wissen nichts
von dem was der Himmel ihnen singt.
Aber wir wissen
uns unter sein Blätterdach zu stellen
in seinen Schatten
und Frucht für Frucht pflücken,
ohne zu wissen
wie schwer es ist Früchte zu tragen.

©Émilia

Divine

Je t’adore
a genoux
et dans tes yeux
puise ma foi.

Je te caresse
comme une relique
et mords dans ton corps,
comme dans du pain bénit.

Je vois le vin
de tes lèvres
et je me signe
avec ton eau sacrée.

Je suis à tes pieds
et te prie jour et nuit
ma résurrection.

©Émilia

Eines Tages

Eines Tages
werde ich für dich ein Poème schreiben.
Über deine Augen
die mich ansehen
und mich lesen wie eine Landkarte.
Jeden Berg erklimmen,
jedes Tal durchwandern,
jeden Fluss mit der ersten Träne erkennen
jedes Wetter in meinem Gesicht erkennen.

Über deine Stimme
wie sie meinen Namen sagt,
wie liebevoll und warm sie klingt
wenn du über Liebe redest
wie sie zittert wenn du traurig bist
und wie kraftvoll sie klingt wenn du wütend bist.
Und wie leise sie sein kann
wenn du über Gott und die Welt sprichst.

Ich schreibe eines Tages
einen Poème
über die Intensität deiner Arme
wie sie mich umarmen,
wie sie mich halten,
wie sie mich fangen und hochheben
Arme die mich nicht fallen lassen.

Über deine Hände
die meine warm halten
Über deine Finger
wie sie mich berühren,
mich entdecken
einen Poème auf meine Haut malen.

Nicht heute
aber irgendwann
werde ich ein Poème schreiben
ohne Metaphern
über den Duft deiner Haut,
über den Rhythmus deines Herzens.

Dieses Poème
wird unvollendet bleiben
mit meinem letzten Atemzug
werde ich aufgeben es zu ergänzen.
Liebe endet nicht
in den wogenden Wolken
©Émilia



lundi 9 avril 2018

Lass uns leer werden


Unter dem abendrotfarbenen Himmel
lass unsere Liebe verblassen
und zu Staub werden.
Lass uns dort stehen,
und unser mit Liebe volles Herz endlich leeren.

Lass uns leer werden
von uns
von Sehnsüchten
von Vermissen
von Gedanken.
Lass den Wind brüllen,
den Himmel donnern
die Sonne untergehen,
lass es gewittern in Herz und Gedanken,
lass es regnen
über alle Herzflüsse
lass die Welt untergehen.

Nimm deine Hand aus meiner
deine Finger aus meinen Haaren
deinen Blick aus meinen Augen,
deinen Kuss von meinem.
Lass uns für eine Weile hier stehen
und uns freiatmen.
Du von mir und ich von dir.

©Émilia


dimanche 8 avril 2018

Ne danse pas tout ce qu'on te chante

Ne danse pas tout ce qu'on te chante

J’essaye d’écrire que je t’aime.

Dans le noir j’essaye d’écrire ton nom.
J’essaye d’écrire que je t’aime.
Sans y voir j’essaye de le dire.
à trois heures du matin,
déambulant dans la chambre
rempli de toi, amoureux,
rempli de toi et te déversant.

Je dis ton nom avec tout le silence de la nuit,
mon cœur le crie.
Je répète ton nom à nouveau, encore,
je le redis
et je suis sûr que le jour se lèvera avec toi.
©Émilia

samedi 7 avril 2018

Ce que je n'ai su te dire

Ce que je n'ai su te dire
est juste là
dans cette ombre fragile.
Toujours proche
Dans ces mots de ceux que je ne te dirais pas.
©Émilia

vendredi 6 avril 2018

Le plus petit instant de la vie

Ich liebe es
in der Gegenwart der Nacht,
langsam zu sein und geräuschlos zu gehen
und sehr leise zu sprechen.
Leiser als ein Flüstern.

Ich liebe es in dieser Stille zu sitzen
ihren Schlaf zu bewachen
ihr beim Träumen zuzusehen
wenn Engelchen mit ihr spielen,
ihr Engelslächeln,
ihr Liderzittern
das aussieht wie ein tanzender
Mond im Meer.
©Émilia

Le plus petit instant de la vie me fait chanter

Couleurs

jeudi 5 avril 2018

Viele Farben



Elegie


Du bist in der Abenddämmerung eine Wolke in meinem Himmel,
deine Form, deine Farbe sind so wie ich sie fühle
Meine Herzenfarben malen dich blass bis intensiv leuchtend
in meinen Abendhimmel. 

Ich schreie lautlos meine Traurigkeit in den Wind.
Manchmal wie eine frische Brise, manchmal als Wirbelsturm.
Tief in meinen Nachtblick
schleicht sich die Agonie als Zaungast an.

Ich verteile keine Bonbons an verfressene Agonien.

Und wenn der Melancholiesturm vorüber ist
und du als Wolke auch,
singe ich lautlos
und mein Notenblatt ist so unendlich wie der Himmel,
und mein Lied hat unendliche Nuancen.

Dann an den Rändern meiner trauernden Augen
wird meine Seele neu geboren.
Meine Elegie wird zum Liebeslied
in der Morgendämmerung.

©Émilia



Tu es au crépuscule un nuage dans mon ciel,

Nur einen Augenblick lang

Nur einen Augenblick lang
denke ich nach Hause
wo der alte Maulbeerbaum
mit Efeu bewachsen
nur noch einen Teil unserer geschnitzten Herzen freigibt.

Nur einen Augenblick lang
denke ich nach Hause
wie wir unsere Namen
mit einem Bleistift
in den nassen Zement
in einer  Ecke unter die Treppe schrieben,
als wir lernten, was Liebe ist
und wie Liebe kam und ging.

©Émilia



La mort fait de nous des anges et nous donne des ailes là où nous avions des épaules douces



mercredi 4 avril 2018

Vermissen

Es sind Osterferien und wir haben lieben Besuch. Die Mädels. Die Töchter meines verstorbenen Zwillingbruders. Die Große ist ganz vernarrt in Zoé und der beste Babysitter der Welt. Ja nein, ich lasse Zoé nicht einen Augenblick aus den Augen.
Die Kleine bewundert sie. Zoé ist viel zu klein und viel zu fragil, um dass man mit ihr spielen kann. Wenn es nicht regnet wie eben, machen wir kleine Spaziergänge.
Gestern am frühen Abend, saßen wir im Wohnzimmer und warteten mit dem Abendessen bis Lars vom Dienst kam.
" Es ist schön hier." sagte die Große sich im Wohnzimmer umsehend.
"Zoé's Zimmer ist aber schöner!" sagte die Kleine. Aber ja, ist klar es ist ja auch ein Kinderzimmer und Nöelle ist ja auch noch ein Kind.
Noch ist Zoé's Zimmer unbewohnt.
Während sich Nöelle mit ihrem Ostergeschenk von uns beschäftigt und das neue Haus für ihre Eisenbahn zusammenbaut, sagte Fabienne leise:
"Ich vermisse Papa und ich vermisse das Haus, den Garten und Oma Elke."
Ich vermisse meinen Bruder auch. Es gibt Tage, da kann ich nicht einmal richtig atmen, so vermisse ich ihn. Ich spreche mit niemandem darüber. Es ist eine Leere in mir die nie mehr gefüllt werden kann. Über diese Leere zu sprechen schmerzt zusätzlich. Leben ist endlich und das ist das Traurige am Tod.

Manchmal frage ich mich, ob ich alles für ihn getan habe, ob nicht mehr hätte tun können. Mit jedem Fortschritt seiner Erkrankung(en) wurde auch der Stress zwischen uns größer. Es war Teil seiner Erkrankung Verantwortungen in meine Hände zu legen. Zwischendurch ging es ihm besser, dann meinte er Bäume ausreißen zu können und zu müssen, was ihn erneut gesundheitlich zurückwarf.
Je mehr ich mich mit ihm auseinandersetzte, umso mehr fühlte er sich von mir mißverstanden. Er wurde aggressiv. Bei mir hat er sich zusammengerissen. Wenn er wütend wurde und Kraftausdrücke benutzte, habe ich ihn rausgeschmissen. Hätte ich mich an dem Tag aufgerafft um nach ihm zu sehen, bestimmt wäre mir etwas aufgefallen und ich wäre mit ihm in die Klinik gefahren.
Aber ich habe geschmollt. Ich habe ihn beschimpft. Ihm verbal Sachen an den Kopf geschmissen, die ich nie hätte denken, geschweige denn sagen dürfen.
Das Bild habe ich immer noch vor Augen. Es verblasst nicht. Ich habe nicht alles für ihn getan.

Ich vermisse das Haus,  ich vermisse den Garten, ich vermisse die Tür zu deinem Garten, ich vermisse seinen Garten, ich vermisse die Terrasse, ich vermisse den Geruch des  Zuhauses, ich vermisse  den Spiegel, ich vermisse die schwere Tür seiner Hausseite, ich vermisse das Zimmer, ich vermisse das Zimmer, ich vermisse das Zimmer, ich vermisse das Zimmer.  Ich vermisse den Boden neben dem Bett, ich vermisse meinen alten Schreibtisch, ich vermisse seine Schritte im Haus. Ich vermisse den Sandwich Maker, ich vermisse die Käsesandwiches mit ganz viel Ketchup die er genüßlich aß. Ich kann nichts mit Tomaten essen.  Ich vermisse seine Tasse mit "alles wird gut" und die mit "mach dir keine Sorgen, sei glücklich", die immer nie sauber auf seinen Küchentisch stand. Ich vermisse sein Lächeln wenn ich mch über seine Tasse lustig machte und ich vermisse das Wohnzimmer, ich vermisse die Couch , Ich vermisse die Decke auf der Couch, ich vermisse seinen Fernseher und die Filme die er schaute und ich vermisse die Fernbedienung.  Ich vermisse seine  gepflegten weißen Zähne, sein Kaugummi ds er kaute und wie er es kaute. Ich nannte ihn Wiederkäuer.  Ich vermisse seine Fingernägel. Er legte Wert darauf gepflegt zu sein.
Ich vermisse ihn.
Ich verstehe ihr Vermissen.

"Du sollst dich auf dich konzentrieren und vorwärts schauen. Verharre nicht im vermissen wie Nöelle. Bitte nicht du auch noch."
"Ein bisschen darf ich aber vermissen?" fragte sie mit einem Zittern in der Stimme.
"Ein bisschen Vermissen ist darf man." sagte ich.
"Zoé guckt." rief Nöelle.
Zoé kann energisch weinen.

Ich muss vorwärts blicken.



Musik zum Tag

Das Unmögliche

Ich träumte dich

Wir gingen in diesem Traum,
Hand in Hand.
Meine Hand lag warm in deinen Händen
und ein sanftes Lächeln umspielte deine Lippen.
Wir gingen langsam Hand in Hand,
um das Unmögliche zu erreichen.

Auf den Straßen hallte dieses Lied,
und es regnete.
Lachender Regen befeuchtete unsere Stirnen und unsere Lippen.
Dem Licht, dem Moment zu danken,
Wir hielten uns an den Händen
und lauschten die Melodie des Regens.

Zwischen deinen Wimpern sah ich mich.
Meine Stärke, meine Schwäche.
Zwischen deinen Wimpern lernte ich,
wie man der Stille zuhört.

Ich kannte die Eitelkeit der Eitelkeiten.
Ich habe in deinen Augen gelernt,
wie sehr ich dich liebe
In deinen Augen sah ich mich.

Oh! diese exquisite Musik deines Herzens,
das nah an meinem schlägt.
Lachender Regen auf unseren Mündern
als wir im Traum Hand in Hand gingen
und sanft das Unmögliche überqueren

©Émilia

mardi 3 avril 2018

Gib niemals auf

Gib niemals auf,

auch wenn der Weg , der dich trägst, ganz steil bergauf zu führen scheint. Du möchtest lächeln, da die Natur ihre Landschaft viel zu schön vor dir ausbreitet,  aber du musst seufzen, weil du müde wirst vom Entdecken und Gehen.
Ruhe dich am Wegrand aus. Setze dich auf die verwitterte Bank oder ins Gras, denke nach, wenn du denken musst, aber hör nicht auf das Gute und das Schöne auf diesem Weg zu sehen.. Obwohl das Tempo dir viel zu langsam scheint und deine Müdigkeit zunimmt, geh weiter.
Jeder von uns lernt etwas in den Wendungen des Lebens, also bitte gib nicht auf.

Es ist eine Kombination aus Besonderem und Seltenem - das sollte man bewunderen
Und wohin du auch gehst, was immer du tust,  du wirst ankommen.
Der Silberton des Selbstzweifels wird auch irgendwann verblassen und du wirst erkennen, du kannst stark sein, wenn du willst.

Deine Wirbelsäule wird stark genug und dein Herz wird groß genug sein,  um alles zu tragen

À bientôt, de tout cœur présent

Émilia


Je vous prie. Je pense à votre amour et au pouvoir qu'elle a.

lundi 2 avril 2018

Gib mir, ich bitte dich,

Ich lege mich zu dir unter die Schneedecke
die frisch und flauschig über den stillen Garten gefallen ist.
Ich drückte mich gegen dich,
erinnere mich nostalgisch
an vergangene Umarmungen,
du hast mich empfangen
wie die Nacht die Sterne empfängt.
Die Stille danach und der Schlaf
vor dem neuen Tag.

Wie gelöst der Tag ist der vor uns liegt.

Gib mir heute Morgen die Stunden
dieses frühen Morgen,
lange bevor der neue Tag geboren wird.
Gib mir, ich bitte dich,
einen hauchzärtlichen Morgenkuss,
der mich weckt.
Bewege ganz sanft die Zweige,
einen Atemzug lang, nicht länger.
Empfange mich,
wie der Tag
die ersten Gerüchte von der Morgendämmerung empfängt.

Auch wenn ich nicht weiß
weder was kommt noch was geht,
gib mir, ich bitte dich
nur ein kleines bisschen Himmel oder einen Kieselstein.

Erzähle mir von der aufgehenden Sonne,
vom Baum den wir gepflanzt haben,
dass er Wurzeln geschlagen hat.
Erzähle mir von den ersten Vögel,
wie sie ihr Nest bauen.

Gib mir, ich bitte dich
diese Stunde

©Émilia






Est-ce que tu crois qu'un jour,

samedi 31 mars 2018

Es ist nur ein Gefühl

Wir stehen an einer Kreuzung
zwischen der Zukunft und der Vergangenheit.
"Wohin gehen wir von hier?" fragst du stumm.
Ich schüttle den Kopf.
"Ich weiß nicht, wohin ich gehen werde."

 Du senkst den Kopf und drehst dich weg, 
aber ich beantworte die stille Frage trotzdem für mich stumm.
Ich möchte nicht bleiben,
ich will gehen.
Ich bin ein ein Berg  hoch und ein Meer tief
von meiner Seele entfernt.

Ich schließe meine Augen
lasse mein  Herz fühlen
und ich lasse meine Gedanken wandern. 
Sie wandern an einen vertrauten Ort. 
Ein Ort, über den ich nicht spreche 
Ein Ort, wo mein Herz mich hinzieht
ein Ort den ich liebe.

©Émilia Rennart

vendredi 30 mars 2018

Grün


Gründonnerstag.

Traditionen sind für mich Bäume, zu denen ich ab und zu zurückkehre, sie umarme mich unter ihre Äste stelle, damit sie mich beschützen.
Gründonnerstag ist ein Tag für Vorbereitungen für Ostern. Das Haus wird dekoriert, es werden die Böden für die Kuchen gebachen, die Eier gefärbt und bemalt usw.

Grün durfte dominieren.

Ich empfinde Gründonnerstag nicht als Stresstag. So schnell stresst man mich nicht.

Als ich von zu Hause auszog, hatte Gründonnerstag für mich mich seine Importance verloren. Ich hatte weder Zeit noch Lust Vorbereitungen für Ostern zu treffen. meistens dekorierte ich nicht, denn ich fuhr nach Möglichkeit immer nach Hause. Entweder war da alles schon vorbereitet, oder aber ich durfte mithelfen.

Anders ist es heute. Man findet mich in den Ostervorbereitungen. Zum einen bin ich erwachsen geworden, bin keine Studentin mehr, noch habe ich Oma und Mama die für mich etwas vorbereiten. Was geblieben ist, sind Erinnerungen an Menschen die ich liebe und Nostalgie. Ich mag keine kitschige Basteleien. Ich mag Natur auch im Haus. Ich liebe Kerzen und natürliche Dekorationen(Steine, Kies, Sand..)




Ich fuhr nach dem Frühstück einkaufen. Zum ersten Mal seit Lynn Zoé-Marie's Geburt, einkaufen.
Erstens geht es schneller als bei meinem Parter und ich wollte ihn nicht noch schnell vor seinem Dienst mit einem Einkaufszettel losschicken. Und die Anrufe oder Nachrichten mit Produkten wenn er was nicht findet und nach Alternativen fragt erspare ich mir.
Zweitens muss ich mal unter die Menschheit und Zoé ist noch viel zu winzig, dass ich sie zum Wochenendeinkauf mitnehmen kann.

Ich habe mich wirklich beeilt. Ich habe mich nirgendwo lange aufgehalten außer bei den Pflanzen. Ich brauche immer mal ein paar Pflanzen. Auch Zimmerpflanzen. Zum ersten Mal seit 5 Jahren habe ich einen Osterbaum.
Leider ist er nicht vor Maurice Pfoten sicher. Das Katzenvieh muss konsequent erzogen werden.

Entweder ich habe bis anhin nie so darauf geachtet, oder ich werde aufmerksamer. Ich sehe nur gestresste Menschen mit überfüllten Einkaufswägen als würde die Hungersnot ausbrechen. Leider musste ich auch unsere Vorräte aufstocken, denn langsam neigte sich auch das Katzenfutter, das Waschmittel und  das Putzmittel zu Ende.

Nachdem dreißig Minuten nur an der Kasse, eine gefühlte Ewigkeit dauerten, war ich erschöpft. Als hätte ich einen ganzen Weinberg umgegraben, so fühlte ich mich.

Während des Fahrens musste ich an Oma denken die uns erzählte, dass sie  Stunden nach der Geburt, das Mittagessen zubereitete und am nächsten Tag die Tiere fütterte und mithalf die Ställe auszumisten. Sie hatte kein Wochenbett.
Wieso schaffe ich das nicht? Ich muss meine Ställe reinigen und die Katzen werden versorgt. mein Haushalt ist nicht so groß, dass ich es gut fast allein schaffe Ordnung in die Bude zu bringen. Ich kann meine Zeit einteilen, kann Pausen machen, aber ich kann noch keine Bäume ausreißen.
Ich schaffe es gerade ohne Erschöpfung mal 10 m eine Tüte zu tragen.
Als ich nach Hause kam, hatte Zoé Hunger. Sie bekommt Stimme und sie wird energisch. Sie in den Armen zu halten, ihr beim Trinken zuzusehen entspannt. Sie riecht gut. Nach Pfirsich. Die Müdigkeit verflog im Nu.
Ich bereitete meine grüne Kräutersauce vor. Natürlich darf ich nicht alles essen, was durch die Muttermilch bei Zoé zu Koliken führen könnte.

Danach suchte ich einen Platz für meine Pflanze



Musik zum Tag

Tagesanbruch

Im verschlafenen Haus heute Morgen,
durch das offene Fenster
zeigt sich das Morgenlicht
ist wie ein Stern, der über Nacht geblieben ist.

Ich ging langsam die Treppe hinunter,
ging in den Garten,
an den Hecken vorbei zum Wildpflaumenbaum.

In der ruhigen Kühle dieser Morgendämmerung,
in den Bäumen die Zartheit fragiler Knospen.
Über den Steinpfad, geht  meine Reise weiter
zum weißen Magnolienbaum,
dessen Knospen wie grüne Kerzen
den Himmel streifen.

Dann gehe ich ins Haus,
setze mich auf den Stuhl am Fenster
sehe mir den Sonnenaufgang an.
©Émilia



Dreh die Musik leiser

Dreh die Musik leiser
ich möchte die leisen Schneeflocken hören
wie sie tanzen,
wie sie flüstern,
wie sie fallen.

Puste alle Kerzen aus
und lege ein Lesezeichen
auf die heutige Seite.

Wir haben uns Liebe zugeflüstert
und mit roter Tinte Flüstern für Flüstern aufgeschrieben
Lass mich deine Tränen küssen
und das Salz schmecken

Lass mich deinen Atem sehen
wie er in die Wolken zieht.
Hülle uns in Decken
damit wir uns herznah sind.

Dreh die Musik nicht lauter
ich möchte deinen Herzschlag nicht hören.
Lass uns ein Lied singen
in diese Stille
lass uns laut singen
ich möchte nicht fühlen
wie Sehnsucht mir Herzschlag und Atem nimmt.

®.Émilia


mercredi 28 mars 2018

Ich möchte

Ich möchte
Regentropfen aus der hohlen Hand trinken
unter dem vollen Mond unser gemeinsames Liebeslied singen.
Ich möchte am frühen Morgen
den Sonnenaufgang auf
auf meinem Gesicht fühlen,
wenn ich in den Meereswellen tanze.

Ich möchte die zerbarsten Sterne
im kühlen Morgentau zählen,
wenn sie sich in den Strähnen meiner Haare verstecken.

Ich will meine Augen schließen,
die Mitternachtsluft atmen.
Ich will dich heute so innig lieben
als ob es keinen Morgen mehr gäbe
und jeden Schatten der Nacht
zerfallen und fallen lassen.
Einer nach dem anderen.



©Émilia

Bindungen

Zoé ist genau zweiundzwanzig Tage und 8 Stunden alt, wiegt 3100g und ist 50 cm groß. Eine handvoll Leben, eine handvoll Liebe und eine handvoll Glück lehrt mich jeden Tag etwas über Mutter-Tochter Bindungen.
Ich spreche nicht von den Umstellungen die Kinder und Mütter körperlich wie seelisch durchleben. Es ist von der Natur so gewollt, dass Neugeborene sich zuerst an das Leben außerhalb des Mutterleibes anpassen, dass Mütter sich ebenso ihrem Kind anpassen. So viel zur Biologie.

Zoé ist ein ruhiges Kind. Natürlich kann sie sehr energisch werden wenn sie Hunger hat, oder die Windel voll ist. Da kommt ihre angborene Ungeduld zum Ausbruch.
Sie hat schnell ihren eigenen Schlafrhythmus gefunden und schläft nachts fünf bis sechs Stunden durch.
Zur Zeit beginnen auch die sogenannten 3Monatskoliken die sie unsanft wecken. Aber dafür gibt es viele natürliche Mittel um sie zu lindern.

Was mich aber sehr beeindruckt ist ihre noch unwillkürliche seelische Bindung zu mir. Noch ist ihr Engelslächeln im Schlaf unbewusst. Sie reagiert auf meine Stimme und sie fühlt sich in meinen Armen wohl. Sie entspannt sich, wenn ich sie streichele. Wenn sie wegen ihren Koliken unruhig ist, lege ich sie auf mich und streichele ihren Rücken. Das liebt sie. Ich spreche zu ihr, singe ihr bis sie einschläft. Aber zu ihrem Papa hat sie eine innigere Bindung. Ich habe den Eindruck, sie fühlt sich wohler bei ihm als bei mir.
Er ist ja ruhiger als ich.

Wenn ich allein bin mit ihr, kann ich nicht da sitzen und sie in den Armen halten. Ich mache meinen ganzen Haushalt, auch dann wenn sie wach ist und nicht weint. Sie gewöhnt sich sehr gut an die Geräusche des Alltags. Sie schreckt mal leicht auf, wenn es etwas lauter wird(Staubsauger, Kaffeemaschine, Musik). Sie genießt es wenn ich sie in den Armen halte, sie ein meinen Armen wiege.
Ihr Papa muss seit Montag wieder zum Dienst. Wenn er nach Hause kommt, kann er sich voll und ganz auf Zoé konzentrieren.
Und Zoé geniest es sichtlich. Kaum liegt sie in seinen Händen schfäft sie sofort ein.
Vielleicht fühlt sie meine Unruhe oder sie vermisst ihren Papa schon wenn er aus dem Haus geht.

Gestern Abend waren wir beide erstaunt.
Er wollte noch schnell einkaufen fahren. Schon als er sie in ihr Bettchen legte und zur Tür ging, begann sie zu quängeln.
Er ging zurück, nahm sie in die Arme und schon war Ruhe in der Hütte. Kaum legte er sie wieder in ihr Bettchen, fing sie an zu quängeln.
Ich nahm sie in die Arme, wigte sie, sang ihr, sprach mit ihr, spazierte mit ihr durchs Haus. Sie war zwar ruhig, schlief aber nicht.
Als er wieder zu Hause war, sie in seine Arme nahm, schlief sie friedlich wie ein Engelchen ein.
Was für ein Papamädchen!

Ich liebe diese Tochter-Vater Bindung.


Mutter -Tochter Bindungen sind tiefer denke ich. Nicht inniger. Wenn ich an meine Bindung zu meiner Mutter denke, stelle ich fest, dass sie liebevoll, innig aber auch seh autoritär war,
Meine Mutter war eine Kämpferin, eine Löwin wenn es um ihre Kinder ging, aber sie hatte eine liebevolle Natur, die sie nur selten zeigte. Harte Schale, wecher Kern, würde man sagen.
Sie war verletzlich, verletzt und verletzte seelisch alle die ihr zu nahe standen.
Sie zeigte ihre Liebe auf eine besondere Art. Sie bewertete. Wer brav war, bekam alles und wer aus der Reihe tanzte, ging leer aus. Und ich war nicht artig. Ich wollte von ihr nichts kaufen.
Was tief in ihr vorging, habe ich nie kennengelernt.
Eine Vater-Tochter Bindung hatte ich erst als erwachsene Frau. Mein Vater behandelte mich wie eine Erwachsene. Er sah meine Stärken, erkannte meine Schwächen.
Ich war sein Mädchen.
Er hatte viel Geduld mit mir.
"Mädchen so geht das mal gar nicht!" sagte er ruhig. Und wenn ich es mit meinen Frechheiten übertrieben habe schrie er. "Bist du bescheuert!" Da ließ er sich verbal gehen.
Bei ihm konnte ich eine starke Liebe fühlen. Dafür hatte er keine Worte. Aber auch ohne Worte wusste ich, unsere Bindung war stark.


mardi 27 mars 2018

Du bist die Musik die ich liebe.

Du bist die Musik
die ich liebe.
Die Melodie,
die sanft meine Herzsaiten berührt

Die Noten auf meinen Herzwänden
die du mit deinen Fingern zärtlich berührst,
klingen weiter in mir,
lange nachdem das Lied zu Ende ist.

Du bist vollendete Musik
die meine Herzsaiten beben lässt.

©Émilia

Nokturne

metaphorá

Langsam,
sehr langsam
wachsen wir zusammen,
wie Bäume zusammenwachsen
wenn sie dicht nebeneinander stehen.
Ihre Äste neigen sich einander zu,
Ihre Zweige verflechten sich ineinander.
Und die Blätter?
Die Blätter sind Teile von ihnen.
Von dir
von mir.
Und die Früchte?
Sind Liebe
sie gehören beiden.
Die Früchte sind Liebesfrüchte
Denke an den Apfel
und denke an die Passionsfrucht
Sind Liebe

©Émilia

Liebe mich auf eine mir noch unbekannte Art

Verstecke deine Hand
in meinen Haaren,
durchkämme
mit deinen zärtlichen Fingern
Strähne für Strähne.

Lehre mich dich zu lieben
auf eine mir noch unbekannte Art.

Liebe mich mit den Augen.
Entflamme sinnlich meine Haut
vom Nacken,
über meinen Schulternblätter
bis zum Rippenbogen.
zeichne mit den Augen
die Konturen meiner Brüste nach.
Zeichne mich mit deinen Fingern
auf das weiße Laken
Meine Haut brennt
unter deinen Fingern


Halte mich mit den Augen fest umklammert,
halte mich mit deinen Händen fest umklammert

Lehre mich dich zu lieben,
auf eine mir noch unbekannte Art.

Mache mich zur Metapher
deiner Sinne

©Émilia











dimanche 25 mars 2018

* liebe mich langsam *

Liebe mich langsam,
lass uns den Honig
der aus der Wabe dieser Leidenschaft tropft genießen.

Lass uns die Liebe mit roter Tinte
auf heiliges Papier schreiben.
Dafür lass uns eine neue Sprache erfinden
die nur wir beide sprechen
von allem, was niemals kann
geäußert werden.

Lass uns die Stille lauschen
wie unsere Gedanken sich
umarmen und küssen durch diese Sekunden
wie unsere Sinne sich gegenseitig begehren

Liebe mich langsam
lass uns den Honig genießen.
Lass uns Wachs sein in unseren Händen
und zusammenfließen

©Émilia




samedi 24 mars 2018

Ein Gedicht nur über einen Baum


Als Kind sah ich einen Baum wachsen.
Vor meinem Schlafzimmerfenster
tanzte er im Wind
und seine Zweige klopften an mein Fenster.
Er wuchs und blüte wunderschön.
Dann brach ihn der Sturm entzwei.

Und er erholte sich
und wuchs erneut groß, stolz und schön.

Wie deine Liebe in meinem Herzen
tief verwurzelt ist
und meine Liebe zu dir gewachsen ist
so wuchs der Baum,
wie der den ich als Kind beobachtete

©Émilia

So gefühlt


Jemanden geheim zu lieben
ist wilde Schönheit.
Und es gibt keine Götter
die es verbieten.
Vielleicht wählen wir deshalb diese Liebe
weil wir diese Liebe
ihre wilde Schönheit behält

©Émilia

jeudi 22 mars 2018

Frühlingsfarben

Ich hörte die Vögel singen,
ein zartfeinerer Duft erster Frühlingsblumen
lag in der Luft
und die Sonne,
sie streichelte meine Wange.

Nun bist du so still
in deinem Winterkleid aus zarten Schneeflocken,
das du über den gefrorenen Boden ausbreitest.
Ich male ein Herz auf den weichen Schnee
aber du sehnst dich danach, wie ich mich sehne
das Schneekleid wieder ausziehen
und ein zartgrünes Kleid verwoben mit Knospen,
pastellgrünen Blättern
das in der Knospung blutet,
wenn Nähte der Erde sich dehnen.

Ich muss mutiger sein
wenn ich wachsen will
mit Blättern und Blumen,
wenn ich die Haut des Himmels kitzeln will.
Ich muss die Erde um mich herum entblättern
meine Herzfarben zeigen

©Émilia

mercredi 21 mars 2018

Mein Leben reicht nicht um mein Herz zu erklären.

Ich beginne zu vergessen
die Farben der Morgenröte
und die Langsamkeit der Sonnenuntergänge
über der Dorfstadt.
Wie die Sonne mich wachküsste,
mich durch den Tag wärmte,
meine Haut bräunte,
meine Sehnsucht im Abendrot spiegelte.

Ich beginne zu vergessen
das Flüstern des Windes in den Kirschbäumen,
das Kerzenspiel der Kastanienblüten,
die Farben der Aprikosenblüten
und der süßliche Duft der Akazienblüten.
Die Apfelblüten die sich in den Augen spiegelten.
Erhabene Entheiligung der Natur.
Ich beginne zu vergessen
wie ich Löwenzahnblüten in meine Zöpfe steckte,
wie ich nach dem vierblättrigen Kleeblatt
im Kleefeld suchte und keines fand.

Ich sehne mich barfuß im Sommerregen zu rennen
nach den nassen Grashalmen,
dem Schlamm der sich zwischen die Zehen klebt.

Ich beginne mich
nach der kindlichen Wildheit in mir zu sehnen,
nach der Bedingunslosigkeit
mit der ich liebte,
nach der Ungeniertheit
in Momenten von überschäumenden Optimismus.

Ich könnte unzählige Worte schreiben,
die aufzeigen, was in meinem Herzen ist.
Ich könnte ein Lied singen, das erklärt, wie ich mich fühle.

Mein Leben reicht nicht um mein Herz zu erklären.

©Émilia





Bald hat die Welt viele Farben für dich

Wonach suchen deine Augen so sehnsuchtsvoll?
Ist es der Himmel oder das Lächeln auf einem liebenden Gesicht?
Wo möchte sich dein Kopf ausruhen? Ist es ein weiches Kissen
oder einfach nur Arme die dich zu Hause fühlen lassen?


400g mehr
1cm größer
weiche Pfirsichhaut
weiche feine Löckchen
mehr Lächeln im Schlaf
mit Liderzittern im Traum
ein erster kleiner Spaziergang an der frischen Mittagsluft
in der Wintersonne
nicht länger als 10 Minuten
und einen 4stündigen Schlaf
und ein erstes Vollbad
nicht länger als 5 Minuten
und einen riegengroßen Hunger.

Magie
eine Entdeckungsreise des Lebens.
Suchen mit allen Sinnen
Staunen.

Bald hat die Welt viele Farben für dich

©Émilia





lundi 19 mars 2018

nur ein Gedanke

Ich denke jeder Mensch hängt noch mit dem einem oder anderem Faden an vergangene Lieben. Ob es fair ist für die gegenwärtige Liebe? Logisch nicht. Das Herz aber, fühlt aber nach seiner eigenen Logik
— ©Émilia

dimanche 18 mars 2018

Musik zum Sonntag


Journal

samedi 17 mars 2018


Wir nehmen eine Zedernkiste,
um unsere Träume hineinzulegen
die unerfüllten ganz unten auf den Boden.
Wie drücken wir die Vergangenheit
in getrockneten Blumen zwischen Seiten
oder in Fotografien künstlerisch arrangiert.

Wir versiegeln Erinnerungen in einer Krypta
als ein Denkmal früherer Zeiten
aber selten heben wir den Deckel
über diese entfernten Schritte nachzudenken,

Was aber, wenn wir uns von Dingen trennen?
Als Gegenleistung für eine innere Göttlichkeit
Wir extrahieren die benötigten Lektionen
aus der Vergangenheit
und füllen unsere leeren Hände mit Zukunftsträume.

So werden die Klagemauern
uns von schmerzhaften Vergangenheiten befreien
und uns Segnungen schenken in unserer Zukunft

©Émilia

vendredi 16 mars 2018

Stichwort

Oligodendroglioma
zum nachlesen

der Augenblick

Ich bin seit ca 5:30 Uhr wach. Zoé findet langsam ihren nächtlichen Schlafrhythmus. Sie schläft nachts im Durchschnitt ihre 5 h durch.
Gedankenversunken stehe ich am Fenster und blicke auf den Horizont.
Das gestrige Telefonat mit meinen beiden Nichten ging mir durch Gedanken und Herz.
Die Mädels zanken sich andauernd. Schwestern sollten eigentlich zusammenhalten. Außerdem ist der Altersunterschied zu groß, um sich unentwegt zu streiten.
Die Kleinere vermisst ihren Vater so sehr, dass sie ihren ganzen Alltag danach gestaltet. Sie ist zu ordentlichund zu gewissenhaft für ein Kind. Sie zieht sich von anderen zurück und ist verträumt.
Die Größere ist wild, chaotisch und laut. Streitsüchtig. Sie streitet mit ihrer Mama, mit ihrem Stiefvater, mit der Schwester.
Und sie versuchte es am Telefon mit mir.
Auf die Frage hin, wieso sie so zu ihrer Schwester ist wie sie ist hatte sie eine erschreckende Antwort.
Mir blieb der Atem weg.
"Ja, Papa war kein Heiliger wie Nöelle ihn lobt." schrie sie. "Der war genau so ein Arschloch wie Mama es ist. Und sie nervt mich andauernd. Ich will von Papa nichts mehr hören."
Ich wollte genau wissen was sie meint.
"Er hat mich oft georfeigt, wegen nichts und wieder nichts. Seine schlechte Laune bekam ich zu spüren. Immer wieder schrie er mich an. Auch wenn ich nichts getan habe, schrie er nur mich an. Den kleinen Furzbeutel nie. Die konnte alles haben, alles sagen und musste nie ihr Zimmer aufräumen."
Und ich fragte nach und sie weinte und ich verstand sie nicht was sie sagte. Und sie beruhigte sich nur langsam.
Ihr Vater kann ich nicht zur Rede stellen. Natürlich war er kein Choleriker. Bei mir traute er sich nicht seine Stimme zu heben. Mit ihm konnte ich mich unendlich auseinandersetzen, er verteitigte sich nicht einmal. Er sah mich nicht einmal an. Was hätte ihn davon denn abhalten sollen, sich bei mir cholerisch zu zeigen?

Natürlich sagte er mir seine Meinung und natürlich hatte er viel an mir auszusetzen. Aber so richtig gestritten haben wie nie.
Auch meine anderen Brüder kannten ihn nicht als aufbrausend.
Ich will es wissen. Ich weiß nicht was in der letzten Zeit vor seinem Tod mit ihm los war. Er hatte in den letzten Monaten nicht einmal mehr die Kraft zu brüllen. Wochen davor hatte eine
Endocarditis und eine Lungenentzündung die ihn sehr geschwächt haben.
Er hatte kaum Kraft vor die Tür zu gehen und einzukaufen.
Es blieb so vieles über viel Zeit hinweg ungesagt. So viel.
Und alle trauern auf ihre individuelle Art. Und jede muss irgendwie damit fertig werden und loslassen.

Und ich muss an meinen Papa denken. Zu uns Kinder war er der liebste Papa. Bis zu einem gewissen Punkt, konnten wir frech sein. Es reichte nur wenn er uns einmal zu Raison ermahnte. Mit mir wurde er strenger bis ich dann fürs Studium wegzog. Er beschimpfte mich grundlos wenn ich mich nur 10 Minuten verspätete. "Mit wem warst du, was habt ihr getan ....und pass ja auf dich auf sonst breche ich dir jeden Knochen" Aber nie schlug er zu.
Zu Mama war er extrem aggressiv, extrem eifersüchtig und extrem cholerisch.

***
Ich denke es sollte auf unserer Reise durchs Leben irgendwann alles gesagt werden. Wir sollten lernen irgendwann auch den Weg durch tiefe Gefühle und Emotionen gehen, uns aber nicht darin verlieren, und alles sagen zu lernen.

Mein Kopf und mein Herz fühlen sich uneins, während ich anfange, auf unsere Zeit zurückzublicken.

Wissend wie zerbrechlich das Leben sein kann und wie die Zeit durch deine Hände gleitet, werde ich über alles reden. Ich werde die Menschen die ich liebe und die die mir nahe stehen wissen lassen was ich fühle und meine Meinung äußern und auch ändern.

***

Ich sehe die Morgensonne die sich für einen Moment zeigt und wieder verschwindet. Ich sehe zu dem Menschen den ich liebe, wie er friedlich schlummert und sehe zu meinen winzigen Engelchen das im Schlaf lächelt und ich fühle Glück und Melancholie zugleich tief in meinem Ich.
Die schwere Bürde  eines vergangenen Moments und das Glück des Augenblicks lassen mich seufzen.

Und als ob diese beiden besonderen Menschen die mir den glücklichen Augenblick schenken, fühlen dass ich die denke, wachen sie auf.

Wie die Morgensonne ....sie zeigt sich mir in diesem Augenblick.

jeudi 15 mars 2018

Das Mädchen und der Mond II

Sehr vorsichtig küsst er sie.
Zuerst die Spitzen ihrer Finger,
die Innenseite ihres Handgelenks.
Sie streckt ihren Arm aus bis er landet
auf ihrer weichen, nackten Schulter.
Zuerst küsst er ihren Hals
und schließlich ihre Lippen.

So begrüßt er sie Abend für Abend
wenn die Sonne untergeht
und es Nacht wird.
Dann erhebt sich lieberot der Mond. 
Vom indigofarbenen Himmel getragen
schwebt er zu ihr.

Und wenn die Morgensonne erwacht
hob er sein Herz, seufzte,
küsste sie noch einmal
und erhob sich zu den Sternen.


©Émilia

mercredi 14 mars 2018

Musik zum Abend

Meine spezielle Sprache



Ich hatte schon immer meine eigene Sprache. Es ist nicht ausschlaggebend, dass ich 2sprachig aufgewachsen bin, oder dass ich verschiedene Dialekte in Deutsch und Französisch spreche.
Mag sein, dass es ein wenig ausschlaggebend ist, dass mein Zwillingsbruder und ich, als wir sprechen lernten, eine eigene Sprache enwickelten und plapperten und keiner verstand uns.
"Die haben ihre eigene Sprache. Ich verstehe kein Wort." lachte Mama über unsere spezielle Sprache. Später hatten meine Brüder und ich eine Geheimsprache, damit Mama und unsere Großeltern nicht alle Geheimnisse mitbekamen.

Eine eigene Sprache spreche ich wenn ich traurig bin. Eine Sprache die ich mit niemandem teile. Vielleicht deshalb weil sie schwer zu verstehen ist. Man kann den Schmerz nicht teilen, weil die Worte mit dem man ihm bespreibt ist eine intime, fragile und besondere Sprache, die niemand verstehen kann.
Wenn ich verliebt bin, habe ich eine eigene Sprache. Ich teile sie nicht gleich

Liebend kreiere ich gerne mit dem Menschen den ich liebe eine gemeinsame Sprache. Wir kreieren liebevolle gemeinsame Worte, liebevolle Gesten die Worte ersetzen. Eine Sprache die nur uns verbindet.

mardi 13 mars 2018

Nur ein Gedanke

Wenn ein Lied dein Herz berührt,
solltest du es wertschätzen.
©Émilia

lundi 12 mars 2018

Ich kenne dich

Ich kenne dich nur im Schatten der Dämmerung
(wenn die Sonne untergegangen ist,
der Mond in der Dunkelheit verschwindet
und die Sterne vom Umweltschmutz verdeckt sind)
und als Kind glaubte ich
da sind Schatten zwischen uns.
Und ich sprach zu dir ein Abendgebet und ein Morgengebet.

Ich kenne dich
nicht so wie man einen Menschen kennt
(die Länge deiner Finger
die Tiefe deines Lachens
den Duft deiner Haut)
sondern als jemand der mich kennt
und mir nahe steht.

Als Kind imaginierte ich dich aus der Ferne
(Ehrfurcht in deiner Stimme, die Bände spricht
Intensität Ihrer Augen, unergründlich
du, unendlich)
wo ich von weitem auf deine Silhouette schaue.

Du bist nicht der Mond, die Sonne oder die Erde
Du bist weder messbar noch endlos.
Ich kenne dich und ich kenne dich nicht.

Und ich habe es verlernt dich anzubeten.
Weder ein Morgengebet, noch ein Abendgebet
widme ich dir
noch bin ich aufmerksam auf dich
(aber wie ich wünsche ich könnte es erneut lernen) 

©Émilia

dimanche 11 mars 2018

Wildheit ist fragil

Sie steht in einem Weizenfeld.
Wilder Mohn wiegt seine roten fragilen Blüten
im sonnengelben Ährenbett.
Wildheit ist fragil und samtrot.

Während ihre Hände
die abendrotfarbenen die gelbroten Wellen berühren,
und ihre Augen
in den Himmel sehen,
um die vorbeigegelnden Regenwolken beobachten
flüstert sie lautlos
, Ich vermisse dich."
Leise wie Regentropfen fallen
- So beschreibt sie den  Schmerz der Sehnsucht.

©Émilia



samedi 10 mars 2018

Geduld ist der Schlüssel

 Während sie träumte ein Baum zu sein, mit vielen Zweigen und Asten.
 landete ein kleiner Vogel auf ihrer Schulter und flüsterte mir ins Ohr,
"Was du verloren hast, kann leicht gefunden werden."
Sie konnte nicht antworten, denn sie konnte nicht sprechen.
(Bäume sprechen nie)
"Was wir verlieren, finden wir nie wieder", dachte sie.
"Falsch", sagte der Vogel.
"Kannst du meine Gedanken hören?", dachte sie überrascht.
"Nur die Gedanken, die ich hören soll", sagte der Vogel.
Sie dachte nichts.
"Höre nur uns Vögel zu." Flüsterte der Vogel, "Wir wissen es immer. "
"Was weißt du?" Dachte sie.
" Wo verlorene Dinge gefunden werden können."
"Dann zeig es mir bitte."
"Höre weiter zu. Sei geduldig. "Sagte der kleine Vogel.
"Geduld ist der Schlüssel."
Er ist weggeflogen.
Sie erinnerte sich, dass sie kein Baum war und Geduld hat sie nicht.
Aber sie hört zu so lange bis sie Geduld lernt.

©Émilia