jeudi 18 janvier 2018

Die Ruhe vor dem Sturm

Regenverhangen der Himmel.
Aus den dunkelgrauen Wolken
fallen große und kleine Tränen
die an den winterkahlen Ästen und Sträuchern hängenbleiben
als würden sie sich an ihr Leben klammern.

Der Wind ist still.
Er berührt hie und da ein morbides Blatt
und haucht ihm für einen Augenblick Leben ein,
oder er fordert ein Zweig zum Tanz auf.

Ist es die Ruhe vor dem Sturm?

Warum werden Stürme nach Menschen benannt?

Sind ihre Gedanken Donner
und ihre Augen Blitze?
Ist ihre Stimme  so beruhigend wie fallender Regen
oder so sanft und leise wie Schnee?

Streiten sich Himmel und Erde?

Noch lächeln sie sich gegenseitig an.

©Émilia










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