vendredi 25 octobre 2019

Tu me regardes comme si j'étais un poème

Et maintenant,
vous regardez mes imperfections,
vous ressentez chaque part de moi
comme si elles étaient à vous dès le début. 

Tu me regardes comme si j'étais un poème,
comme si le monde allait
s'effondrer sans mon existence. 

Tu me regardes comme si j'étais la quintessence de l'amour.

jeudi 24 octobre 2019

Lass uns sein was wir sind

Komm, schenken wir zwei Träume dem Wind,
einen von dir, einen von mir.
Unsere Liebe leben wir gemeinsam
auch wenn der Wind unsere Träume zerreißt.

Komm, bitten wir den Regen
unsere Tränen zu verstecken.
Ein paasr von dir, ein paar von mir.
Wir lächeln die die Menschen auf der Straße an
und niemand sieht unsere Tränen.

Komm, bitten wir dem Herbst um Farben,
ein bisschen schwarz, 
ein bisschen weiß, ein bisschen grau
und ganz viel purpur.
Er wird uns seine schönsten Farben schenken
und wir lieben uns bunt. 

Und alles was wir tun
und alles was wir sind,
komm lass uns nicht selbt verlieren
in diesem Herbst,
in diesen Farben,
in diesem Regen,
in diesem Wind.

Lass uns sein was wir sind

©Émilia

Musik für die Sinne - einen Folkabend



Ich liebe Folk Musik.
Seit meine Mutter mich und mein Bruder an der Musikschule anmeldete. Musikalische Früherkennung für 7jährige.
Nach dem Grundkurs sollten wir uns für ein Instrument entscheiden. Mein Bruder interressierte sich für Gitarre und ich sollte, so wollte Mama Klavier spielen lernen.
Pustekuchen! Ohne mich! Ich wollte auch Gitarre spielen lernen.
Nach langen Diskussionen, Debatten, Tränen und Schmollen, durfte ich endlich Gitarre spielen lernen.
Ich hätte viel zu kleine Hände, sagte der Musiklehrer und empfiel meiner Mutter mir eine Kindergitarre mit schmalem Hals zu kaufen.
Egal. Hauptsache ich kann damit spielen.
Damit ging ich fleißig zum Unterricht.
Die Monatsgebüren waren keinen Taschengeldbetrag und Mama achtete darauf, dass wir etwas lernten. Später schenkte sie mir eine große Gitarre.
Als wir dann aufs Lycée gingen konnten wir entscheiden ob wir genug Lust und Zeit hatten weiter dahin zu gehen. Lernen und jeden Donnerstag Nachmittag 30 Minuten bis zur Musikschule zu pendeln, wurde dauerhaft zu viel.
So ging die Gittare am Nagel und blieb auch hängen. Ab und zu, wenn ich nostalgisch werde, oder Gitarrensehnsucht habe spiele ich schon noch.
Aber hier die können es allemal besser als ich.

Jeden Donnerstag gibt es Folk auf die Ohren wer möchte.

mercredi 23 octobre 2019

Des petits mots au hasard

Des petits mots au hasard

mardi 22 octobre 2019

Les aimants

À la tombée du jour, dans des draps satinés,
quand auront disparus le moindre de leurs atours,
quand les voix et les mains se feront de velour,
quand ils se rendent l'un à l'autre aucun des deux ne se verra gênés.

Ils sont amoureux pour cette nuit, 
pudeur qui se découvre,
il n'en faudra pas plus pour se laisser séduire,
de l'ami à l'amour, les coeurs enfin s'ouvrent,
et les corps fusionnent, aucun désir de fuir.


Ces instants de bonheur arrivent à leurs termes,
Dans leurs bras serrés, leurs corps sont épuisés,
Et au petit matin, doucement les yeux se ferment,
Les aimants s'endorment, dérivent en heures rêvées.

©Émilia

lundi 21 octobre 2019

Ta pensée

Ta pensée est plus forte le soir.
J'aime l'écouter quand il fait froid,
j'aime le sentir
dans n'importe quel regard
et le prendre avec des baisers sur les lèvres chaudes.
J'aime entendre chaque idée de toi et les mettre toutes dans mon esprit.

Oui, ta pensée est plus belle le soir.
J'aime la façon dont le silence tu fait sourire
et lève les yeux au ciel,
j'aime penser que de ton souffle,
je peux faire un petit miracle pour plus tard.
J'aime te sentir trembler dans le noir,
les mains jointes autour de moi
et le pouce assis sur la poitrine ...


Et tu sais juste que ta pensée est plus propre le soir.
J'aime que rien ne soit plus important
lorsque ton esprit ne veut
que ce moment de normalité
où tout est possible et où les passions sont si grandes,
j'aime passer mes doigts dans tes cheveux et tu redresser perdu.
J'aime chaque pensée que je ne fais que deviner,
j'aime la question que tu n'a pas le courage
de poser et la réponse que je t 'entende aussi clairement que tu la fermez ..

Mon esprit est plus propre chaque soir
quand tu oublies de tomber.
J'aime vous prendre par les épaules et vous aider à desserrer vos ailes,
j'écoute ton âme
alors qu'elle vole à travers les sourires et les espoirs.
Oui, ingère, dans le silence du matin,
seule ta pensée coule à travers tout mon corps et me fait croire à nouveau à l'amour ...

©Émilia

Nacht, Regen und Mond

Meine Augen sind wie ein Mond in einer Regennacht
Von meinen Augenlidern fällt ein Gedanke,
verfängt sich in den Wimpern.
Auf meinen Lippen wird ein Kuss geboren,
hauchzart.

Die Uhr zählt leise jeden Atemzug sekundenweise
Ein Seufzer der Sehnsucht ... ich blinzele in die Nacht ...
Meine Augen sind dunkel wie ein Mond in einer Regennacht

Eine Nacht mit Regen und Stille und Mond..
durch die Gedanken geht eine Liebe
in der Stille verloren,
und ein Gebet wird auf meinen Lippen geboren ...
Die Uhr beobachtet meinen Gedankenflug,
eine Träne der Sehnsucht fällt aus den Augenwinkeln... auf mein Haar ...
und in meinem Haar verfängt sich die Nacht und der Regen und der Mond.

Mein Haar, liegt wie ein Vorhang aus zerknitterter Nachtseide neben mir,
meine Unterlippe zittert im Schlaf.
Ein Flüstern löst sich aus den Mundwinkeln,
eine leise Sehnsucht nach dir entfacht wie ein Herzfeuer.
Unter den Augenlidern haben sich schon etwa sieben Himmel geöffnet,
und auf der Stirn knien blitzen schon sieben Gedanken auf...

Ich bin still
Die Zeit steht still und die Sekunden in einer Sanduhr
haben lange aufgehört zu rieseln
Ich schreibe  zum ersten Mal einen Refrain
Musik wird wie immer dein Lächeln sein.
Mein Herz wird den Rhythmus schlagen,
auf meinen Fingerspitzen
werde ich ein Klavier mit verzauberten Tasten erfinden,
und unter den langen Wimpern kann ich mir vorstellen,
wie eine Geige sehnsüchtig weint...
Komm..
komm lass es dir einfach sagen,
Ich liebe dich ...
komm, klammere dich an meine Seele
und lass mich dich durch die Haare fühlen.

©Émilia

Herbstmetapher

Das Laub der Bäume färbt sich
für einen Blättertanz im Herbstwind.
Es weinen die Wolken
über den Tanz
und der Wind wirbelt Blatt für Blatt
bis zu Boden fällt und Farbe verliert.

Decke mich zu mein Lieber
mit einem Vorhang aus Morgennebel,
oder mit deinen Herzhäuten.
Lass mich den Herbst verschlafen und die Farben.
Ich verpuppe mich
wie ein Schmetterling sich verpuppt
hinter den Herbstaugen.

Ich gehe in meine Stille und schweige
wie ein Stein irgendwo am Rand eines Weges
Ich verstecke mich nicht,
ich hülle meine Liebe nur in Seide.
Und dann kitzele ich die Zeit
und erwache aus dem Schlaf
als große Liebe.


©Émilia



Powersong 21. Oktober 2019

Ich bin

Ich bin das,
was deine Augen nicht sehen können.
Tief in mir verbirgt sich eine sanfte Seele,
die ich nie zeige.
Man muss nur genauer hinsehen.
Leider hat man nicht viel Geduld mit mir.
In mir ist die Sonne,
die dein Herz und deinen Körper wärmen kann,
der Regen deines Lebens,
der während der Dürre unerwartet auftaucht,
das Medikament, das deine Schmerzen lindert,
das Feuer, das du entzündet hast,
der Stern, der deinen Weg beleuchtet,
in der Dunkelheit der Nacht.

Das Geheimnis,
die Muse, die dich inspiriert,
der Traum, aus dem du nicht aufwachen möchtest.
Ich bin lebendige Energie, in deinem Blut,
ich bin alles, was du willst,
ich bin alles, was du nicht sehen kannst.

Ich gab dir ein Herz zum Lieben.
Ich gebe dir unendliche Liebe.

©Émilia

samedi 19 octobre 2019

Duft der Sehnsucht

Sehnsucht riecht nach Trauben und nach reifen Äpfeln,
nach dir, nach mir, nach uns,
nach Sommer der endet und nach Träumen.

Sehnsucht riecht nach fallende Blätter,
nach Frühnebel und Regen
Nach Warten das an den Fenstern rostet
Und nach Flügel, die aufgegeben haben zu fliegen.

Sehnsucht riecht nach Gedanken im Regen
nach Sonnenlicht das sich darin bricht.
nach versteckten Worten zwischen den Zeilen.

Sehnsucht riecht nach Leben 
und das Leben riecht
nach Sonnenblumen und Quitten und Poesie
Und die Illusionen, die uns verwöhnen
Wenn Farbe in die Erinnerung fällt.

©Émilia

Tränenfarben

Hast du gesehen, wie die Bäume ihre Blätter weinen?
In den Gassen,
in den Gärten,
auf den Straßen,
auf Menschen und unter ihren Schritten,
Ohne sich Sorgen zu machen,
über neugierige Blicke,
ohne sich für ihre Leere und Verletzbarkeit zu schämen.
Immer offensichtlicher,
ohne Angst vor Verwundbarkeit
vor dem Wind vor dem Sturm.
Sie machen sich keine Gedanken
über das Urteil anderer Blätter,
über die Sympathie für andere Bäume
oder über ihre Mitschuld am Herbst

Der Herbst lässt sie ihre Blätter weinen,
offensichtlich für die Welt.
Ihre Herzgedanken,
ihr Fühlen.
Und sie verstecken sich nicht
vor ihrer Fragilität
nicht vor Menschen,
nicht vor anderen Bäumen,
nicht vor dem Wind
und nicht vor anderen Blättern.
Sie beweinen ihre sterbenden Blättern
vor der Sonne, vor dem Mond
bei Tag und bei Nacht.

Hast du schon gesehen, 
wie Menschen mit anderen Menschen reden?
In den Gassen,
in den Gärten,
auf den Straßen,
mit anderen Menschen,
Begleitet von ihren Schritten?
Ich auch nicht.
Weil,
sie weinen nicht
sorgen sich über neugierige Looks,
sie schämen sich dass ihre Schwäche
zu offensichtlich wird,
fühlen sich verwundbar
haben Angst vor ihrer eigenen Fragilität
vor dem Urteil anderer Tränen.

Sie weinen ihre Sehnsucht still,
ohne sichtbaren Tränen.
Innerlich erstarrt,
innerlich traurig tränenüberschwämmt.

Sie verstecken sich hinter einem Lächeln
in den traurigen Augen.
Sie verstecken ihre Sehnsüchte 
in den fallenden Blättern
in den Herbstfarben

In der Nähe der Bäume die ihre Blätter weinen
sammeln sich oft die Träumer,
sie bleiben stehen, bewundern den Baum,
freuen sich wie Kinder
über seine fallenden Blätter
und deren Farben.
"Schaut mal was für ein schöner Baum!" exklamieren sie.

Auf den Menschen, der so weint,
zeigen andere Menschen mit den Fingern.
Sie sehen die Tränen
doch sie sehen weder Glück noch Undglück,
weder Freude noch Traurigkeit.
"Da weint jemand!" exklamieren sie neugierig und gehen weiter,
weil Tränenfarben sind unsichtbar

©Émilia

vendredi 18 octobre 2019

Prognosen in Gedanken


Regen wird angekündigt, und ein Sturm
wird alles verwüsten, so das Gerücht.
Und morgen wird alles vergessen sein.

Ich habe einen Schal über dieses eine Wort gelegt
das noch an den Lippen hängt, bevor der Regen kommt
und es durchnässt und der Sturm es in der Luft zerreißt.

Rächen sich unsere Wolken, und es wird Sturm geben?
Geh nicht vor das Haus, denn alles ist verlassen,
Die Blätter fallen und wirbeln um dich herum,
um dich an unsere Worte im Sreit zu erinnern.

Ich bitte dich die Fenster zu schließen,
sonst werden wir Angst haben
vor unserem Fühlen
und unseren Worten.
Dass wir irgendwann nicht mehr Liebende sein werden.

Wie auch immer,
die ganze Nacht wird es regnen.
Bis morgen regnet es,
und Sturm wird erwartet
Vielleicht wird es bis morgen vorbei sein
und wir vergessen.
Bis dahin verlieren wir unsere Schritte im Wort.

©Émilia

Zwischen den Zeilen

Es gibt endlose farblose Tage,
dann verliere ich mich im Nebel.
Ungesagte Worte zwischen gesagten Worten
in meiner Stille
Und ich bitte dich, zwischen den Zeilen zu lesen
den Sinn.

Es gibt viele, unendliche Momente,
schmerzhafte Momente
Und während ich mit der Zeit einen Pakt beschließe
Erinnerungen hinter dem nebligen Schleier der Zeit,
verstecken zu dürfen
scheint die Sonne manchmal durch
und die Erinnerung steht im Licht,
bekommt Farbe und Liebe und Leben.

Es gibt Nächte ohne Träume
weil in schlaflosen Nächten
die Träume sich verstecken.
Dann finde ich Zuflucht in Gedanken
Und in dem versprochenen Versprechen
Sie machen ihren Frühling, damit sie kühlen können.

Und ich nehme Zuflucht in meinen Gedanken,
wandere ich zwischen den Zeilen
suche nach ungesagten Worten
schreibe ihre Bedeutung zwischen die Zeilen.

©Émilia

jeudi 17 octobre 2019

Blattgrüne Sehnsucht

Ich sammelte den Regen
der tropfenweise in meine Hand fiel.
Es ist Herbst
Soll ich mich meine Sehnsucht unter dem Blätterteppich 
zwischen den Farben verstecken?
Denn ich liebe dich.

Sonst würde ich alle ungeträumten Träume 
dem Wind schenken, damit er sie verweht.
Und sie tanzen den bunten Sehnsuchtstanz
wie die Blätter den Herbsttanz
bis sie fallen.
Und die Liebe haucht ihr Chlorophyll aus.
Die Liebe ist intensiver in Ihren Farben und Aromen.

Es ist Herbst

Es regnet, die Blätter verlieren ihr Grün und es ist kalt,
Diesen ganzen Herbst sehne ich mich nach dir
In der guten Stube bringt mich die Stille zum Schweigen,
Meine Sinne laben sich an den Herbstaromen.
In Gedanken, liebe ich dich.

Es ist Herbst 
und ich sehne sehne mich nach Träumen.
Es ist spät und ich liebe dich herbstfarben.
Der Herbst lächelt unweigerlich über mich
denn ich kann nicht anders, als dich zu lieben.

Regenträne um Regenträne fiel in meine Hand
und ich verstecke mich zwischen den Farben,
die Sehnsucht ist blattgrün
denn liebe ich dich.

Und die Liebe
ist farbenprächtig tief und fragil wie ein Herbstblatt,
und trägt die Zartheit des Frühlings und die Wärme des Sommers
durch den Regen.

©Émilia

Rund um die Uhr

Meine Augen sind tränenvoll
wie ein Abend im Sommerregen.
Irgendwann zu später Stunde
berührt die Nacht meine Augenlider
und ein Gedanke fällt aus dem Herzaugenwinkel
in diese spätabendliche Stille
und berührt meine Lippen
wie ein hauchsanfter Kuss.
Der Sekundenzeiger der Uhr
synchronisiert jeden Atemzug
und stoppt die Zeit
auf punktgenau auf die Minute
mit einem sehnsuchtsvollen Seufzer.
In meinen Wimpern hängt noch eine Regenträne,
und spiegelt das Braun meiner Augen.

Mein Haar ist noch regennass
vom Abendregenspaziergang.
Ein ungedachter Gedanke an eine Liebe
fällt als Regentropfen aus einer Haarsträhne
und verliert sich in der Stille.
Ein Wort aus dem Gedanken flüstern meine Lippen.
Die Zeit unterwirft sich der Uhr
und punktgenau stoppt der Minutenzeiger
mit einem sehnsuchtsvollen Seufzer
jede Regenträne, jeden Gedanken und jedes Wort.
Die Nacht legt sich auf meinen Traum
auf die Liebe
und auf den Tag.



samedi 12 octobre 2019

Powersong 12.10.2019

vendredi 11 octobre 2019

Wir zählen, wenn wir lieben.

Wir zählen die Worte,
wir zählen die Blicke, wir zählen das Lächeln,
wir zählen die kleinste Geste und den kleinsten Seufzer.
Wir zählen immer ein bisschen mehr.
Die sehnsuchtsvollen brennenden Herzschläge,
die die Anzahl der Sekunden und Schritte zählen, die uns voneinander trennen
von Umarmungen,von der Stimme, diese Wärme, die wir vermissen,
zählen wir, ohne Zweifel.
Wenn wir lieben, zählen wir.
Vielleicht ist es nicht genug für den anderen,
während für uns nichts auf der Welt  mehr zählt,  als der Mensch den man liebt.

©Émilia

Das alles bist du

Zwischen den zerwühlten Laken,
die Konturen deines Körpers,
farblich abgestimmt mit einem Sonnenaufgang

Du bist jetzt nicht hier bei mir,
du bist überall.
Im Wind, im Regen, in der Herbstsonne,
im verzauberten Sonnenuntergang.
Du bist überall hier
und das Überall ist voll mit Du.

Du bist mein Lieblingslied,
du bist meine Serenade,
du bist mein Schlaflied und mein Morgenlied
Du bist meine Sehnsucht,
meine Stille
du verzauberst mich mit deinem Du.

Im frühen Morgenrot
duftet deine Haut nach Schokolade mit Pistazien.
Manchmal nach Milch mit Honig.

Dein erster Kuss ist frisch wie Morgentau
auf meinem Mund.
und deine Finger sind hauchzart wie feine Seide
auf meiner nackten Haut.

Du bist alle Jahreszeiten.
Der zärtliche Frühling,
der warme Sommer,
der Herbst mit seinen satten Farben
und der Winter mit seiner Schneestille.

Das alles bist du
am Morgen zwischen den zerwühlten Laken.

©Émilia


Powersong 11.Oktober 2019

jeudi 10 octobre 2019

Sie tanzt

Sie tanzt schrittweise ihr Leben
mit sicheren und unsicheren Schritten,
sie dreht sich und wirbelt und fällt,
hinterlässt Spuren im Sand.
Einige werden von den Meereswellen weggespült,
andere bleiben für immer
fernab von den Wellen,
unerreichbar für die Gezeiten.

Sie tanzt und tanzt schrittweise
allein und mit anderen,
für sich und für andere.

Und die Wellen umspielen ihre Schritte
sie reißen sie mit,
sie fällt in den Schlamm
das Wasser zupft an ihrem Kleid
an den nackten Füßen
die Wellen peitschen ihre Haut
Sie entzieht sich dem Meer und den Fluten
und tanzt.....sie tanzt.....
jede Farbe die sie ausmacht
leicht wie eine feder in der Meeresbrise.

2019©Émilia


Powersong 10.10.2019

mercredi 9 octobre 2019

Oktobermorgen


Ein kalter regnerischer Oktobermorgen
hat seinen Zauber
in einem Lächeln zwischen zwei  "Ich Liebe Dich"
geflüstert am frühen Morgen
bei Liebe und Hingabe.

Ein kalter regnerischer Oktobertag
hat seinen Charme
in einem Lindenblütentee mit Honig
und Hintergrundmusik
die den Nachzauber untermalt.

Ein kalter regnerischer Oktobermorgen
hat seinen Reiz,
wenn mit zärtlichen Händen
Kleider abgestreift werden,
zu Füßen fallen wie Blätter im Herbsttanz,
wir sind nackt und leicht wie Wolken
und tanzen einen herbstfarbenen Tanz
auf einem herbstfarbenen Laken
an einem regnerischen Oktobermorgen.

©Émilia





dimanche 6 octobre 2019

Zwei Herzen und eine Seele

Zwei Herzen und eine Seele
spazierten im Herbstregen.
in einer Geschichte,
für einen warmen regnerischen Herbstabend.
Er und Sie spazierten durch die fallenden Regentropfen
Er küsste sie, sie schloss ihre schüchternen Augen.

Er nahm ihre Hand.
Hand in Hand rannten sie durch die Pfützen
Ihr Buch fiel ihr aus der Hand.
Er hob es auf
und sah sie mit einem gewissen Bedauern an.
"Ich schenke dir ein neues." - flüsterte er.
Sie antwortete ihm nur mit einem Lächeln.
Und so setzten sie ihre Reise durch das Leben fort...
Wenn es regnet, rennen sie durch die Pfützen.

Sie und Er,
zwei unterschiedliche Herzen in einer gemeinsamen Seele.
Was würde die Bank auf der sie sich ausruhten, über die sie erzählen?
Was würde der Herbstwind jetzt über sie singen?
Wie viele Herzen auf der Welt haben eine gemeinsame Seele?
Was würden die Regentropfen über sie flüstern?
Lebensseiten können nicht gelöscht werden.
Liebe schreibt sich von allein auf die Seiten.
Und sie löscht sich nicht von selbst.
Sie verblasst und verschwindet,
doch sie löscht sich nicht von den Herzseiten.
Zwei Herzen und eine Seele im Regen draußen,
Eine Liebe, die in Regennoten singt.
Vielleicht sollten wir lernen, mit Zuversicht zu lächeln ...

La dame aux yeux d'ambre comme moi

 Mon automne, la dame aux yeux d'ambre comme moi.
Ça s'est passé comme ça à l'automne, en un claquement de doigts, il a tout enlevé et nous a laissés engourdis et désolés ... vous savez, comme une plus grande forêt..
Il est parti et ne vivra plus, car la nature est en train de mourir pour renaître encore plus verte et plus étonnante que jamais.
Et comme il pleut dans les parcs aux feuillages itinérants.
Des tapis de souvenirs émergent, au travers desquels les passants ne voient plus leurs pensées et leurs soucis, ceux qui ont une âme de bébé et commencent à courir dans les feuilles, comme dans les champs verdoyants du passé ...
Nous avons chacun notre automne. Le mien est un jeu. Oui, mon automne est un jeu de couleurs, un jeu de sentiments et d’émotions. Mon automne est une jeune femme douce et élégante, qui connaît très bien ses atouts et s’attrape, exigeant encouragement et admiration. Mon automne est la magie de la création. C'est la rouille et les rêves. Calme. C'est un coucher de soleil qui descend sur terre. Il semble que le soleil ne se couche pas dans le ciel mais partout. Ma chute, telle que je la vois, est une fée aux yeux ambrés ...

Autoumnale

Ich lege meine Stirn
an die verwitterte Rinde des alten Winterlindenbaumes
Die fallenden kürbisgelben Blätter,
müde vom wirbelnden Prae-Mortem-Blättertanz
verheddern sich zwischen den Zweigen.

Der Baum beginnt 
die alljährliche autoumnale Geschichte zu erzählen
von den prae-mortem Farben,
mit der gleichen flüsternden enigmatischen Stimme,
als würde er das letzte frenetische Grün noch nicht wecken wollen.

Ich schließe die Augen, 
weil der Anblick mich am Fühlen hindert.
Spürten die Blätter den Trennungsschmerz
von den Zweigen?
Weinen sie still synchron mit dem Oktoberregen?
Stumme Tränen - Herbstelegie,
der Trost einer längst vergessenen Wurzel.

Wolkentränen
Omegas Elegie.
Rostfarbener Tanz der Blätter,
purpurfarbene Romanze
nach der Melodie des Herbstwindes.
Gold und Feuer,
Begrenzte Endlichkeit, abstraktes Nichts
vor der großen Stille.

Ich schlage eine leere Seite
im ICH-Kapitel auf,
schreibe mit bunter Tinte
in Klammern gesetzt, Platz lassend für neue Satzzeichen des Lebens.

vendredi 4 octobre 2019


Everyone wants happiness, no one wants pain. But you can't have a rainbow without a little rain.

Powersong 04. Oktober 2019

jeudi 3 octobre 2019

Délire d'automne ...

Moi, toi ... et un nouveau monde ...
Fin d'automne ... il pleut dehors ...
Et je cours, je cours mon ange, loin dans les nuages

Je veux vous faire dire doucement ... "nous ne sommes pas mortels" ...
Et j'écris, et j'écris mon ange, des poèmes sur nous
Je veux que tu dises doucement ... "aime-moi vivant".

Moi, toi ... et le grand univers ...
Une âme vide et un rêve rêveur…
Et j'espère, et j'espère mon ange, me jouer de votre guitare
Épelle-moi avec de vagues notes, comme la première fois ...
Et je m'endors et mon ange s'endort avec la lune près de moi
Parce que je t'attends souvent ... toujours ... que sur toi.

Moi, toi ... et un enfer d'une star ...
Une robe blanche avec des volants et de la dentelle.
Et je vois, et je vois mon ange ... un monde de lumière
Parce que la nuit noire attend qu'un soleil vienne ...
Et j'attends, et j'attends mon ange ... avec une âme d'espoir
Apprends-moi que tout le monde est dans tes bras ...

Powersong 03. Oktober 2019

mercredi 2 octobre 2019

Und so schließt sich der Kreis.
Ich war gerade einmal 19 Jahre alt, als ich mich auf den Weg machte in ein mir nicht ganz fremdes Land. Abgesehen davon, dass ich zwar die Sprache kannte, aber sie nicht regelmäßig sprach, kannte ich hier niemanden und nichts.

Heute, vermisse ich den Mut von damals, diese Innocence zu glauben, dass vieles Unmögliche Möglichkeit wird, wenn man nur hart genug daran arbeitet, wenn man geduldig ist und wenn man es mit Liebe tut.
"Alles was du tust, tue es mit Liebe, dann wird es richtig gut!"
Und heute vermisse ich diese kindliche Leichtigkeit mit der ich alles anpackte.
Es ist ein Unterschied wie zwischen Himmel und Erde, aus einem liebevollen warmen Nest zu fliegen, wo man liebte und geliebt wurde, wo man sich keine Sorgen machen brauchte um den morgigen Tag.

Nun ja, es ist schon eine ganze Weile her und es gab enorm viel Hürden zu bewältigen, es gab Stolpersteine über die ich fiel. Und es gab auch viel Liebe. Und vielleicht deshalb und weil ich das Kindische, das Verspielte, die Leichtigkeit(ich will nicht sagen Naivität, oder doch. Egal!)immer noch in mir trage, habe ich vieles durchgestanden, überstanden und vieles erreicht.
Wege ohne Ziel....und man kommt trotzdem irgendwann irgendwo an.

Um Gottes Willen so viel Chaos! Aber ja, ich lebe noch.

Kurzschlusshandlungen, Kurzschlussreaktionen, oder wie man manche Entscheidungen nennen mag, mag nicht jeder. Aber ich. Augen zu und durch.
Nun ich bin allein auf der Welt und trage Verantwortung. Also kann ich Kompromisse nicht umgehen und Entscheidungen im Alleingang treffen.

Nun schließt sich der Kreis und ich gehe endlich wieder nach Hause. Ursprünglich war es auch so geplant, nach dem Studium wieder heimzukehren. Aber ei mir dauert es eh immer alles länger als geplant.
Wäre ich jetzt abergläubisch, würde ich sagen, Mama und Oma würden mich dafür bis in den Himmel und zurück loben und abknutschen wie immer wenn sie auf mich stolz waren.
Immer muss das Schicksal zuschlagen, bis man erkennt, dass das Leben mehr zu bieten hat, als in Selbstmitleid zu zerfließen.

Und ja, ich habe Angst. Ich habe riesengroße Angst. Manchmal fliegt mir das Herz fast aus dem Brustkorb vor Angst.
Ich habe große Angst, ich hoffe, dass alles in Ordnung ist, da dies auf allen Ebenen über meine Zukunft entscheidet. Ehrlich gesagt bin ich nicht zu optimistisch, aber ich werde mich bemühen und das Beste von mir geben.
Wir haben nun alles in die Wege geleitet, damit wir Ende Oktober fahren können. Einiges muss ich noch für Nöelle klären, denn es muss ja seine Richtigkeit haben. Es wird November vergehen bis ich mich da eingerichtet habe. So weit ist alles schon in den Tüchern. Lars beginnt am 18 November seinen ersten Arbeitstag. Es hat es etwas besser als ich. Bei mir zieht sich das bis Ende Dezember hin. Dann greifen erstmals alle Versicherungen und....und ...und drumherum.
Ab Montag abe ich Urlaub....Noch 2 Tage arbeiten.....Freuuuu.

Es schließt sich der Kreis und ich werde Augen und Herz öffnen und in neue Horizonte schauen die vor mir liegen.


Powersong 2. Oktober 2019

mardi 1 octobre 2019

Entzauberung und Beständigkeit

Das Träumen den Sonnenuntergang betrachtend führt mich mit meinen Gedanken weit weg. Und da will ich wieder hin.
Der Wärme des Sonnenuntergangs, nachdem die Sonne hinter der Horizontliene verschwunden ist,  hinterlässt sie Farben für einen Traum , dann folgt die Wärme eines Körpers im Schutz der Nacht.
Möge die Liebe bleiben wie die Sonne. Wissend dass jedem Sonnenuntergang ein Morgenrot folgt und ein Sonnenaufgang.

Ich mag den Norgenwecker nicht. Er entzaubert die Farben und die Wärme.

Nur die Farben und der lauf der Liebe sind beständig.


Rund um die Uhr

Dich
einmal rund um die Uhr gedacht,
ab und zu für einen Augenblick,
für einen Wimpernschlag,
für einen Herzschlag.

Ein Du
und dann zieht die Zeit weiter
und ich mit ihr.
Sekundenweise.
Ach, weißt du,
dass mit mit dir in Herz und Gedanken
jeder Weg schöner,
jeder Weg leichter ist.

Die Uhr?
Die Uhr ist nur eine Konstante.

Sanft bei dir ab und zu
mit einem Gedanke
einen Herzschlag lang
mit Sehnsucht im Augenblick
und dann die Zeit zieht weiter
mit den Jahreszeiten,
mit den Gezeiten.

Ich schreibe das hier
und versuche
dich nicht zu denken
dich nicht zu fühlen
die Sehnsucht zu verscheuchen.

Dann sehe ich zu wie weitere Augenblicke
an mir vorbeiziehen
wie ein Schwarm  hellsilberfarbene Wildgänse.

Doch in den Gedanken
hängt hauchfeinzart noch ein Wort
dass sich zu Tinte verflüssigt
und dunkelblau in ein Tagebuch tropft.

Eine Kerze die mir Licht ist
tanzt ihren Lebenstanz
in den Augenblick hinein.

Es ist still
nur der Uhrzeiger
stellt sich von einer Sekunde auf die andere,
Augenblicke flanieren
durch die Zeit,
legen sich in einen Wimpernschlag
auf meine Wimpern
die zärtlich mit einem Du
meine Wangen berühren
mein Herz
und mein Traum



Powersong 01. Oktober. 2019


Espressoduft

Ich trinke keinen Kaffee. Ich trinke Espresso. Nun ja, Espresso ist auch Kaffee, würden viele behaupten.
Ich sage einfach nein.

"Kaffee trinkt man nicht, man genießt ihn." sagte Oma immer.  Und seit ich weiß gab es bei uns immer Milchkaffee. Den besten konnte Oma kochen. Oma kochte Milch und schäumte einen Teil davon auf. Dann gab sie starken Esspresso dazu. Und Zucker. Opa liebte ihn mit Zucker.
So mit 10 Jahren stibitzte ich den einen oder anderen Schluck Milchkaffee aus Oma's Kaffeekrug.
Ich mochte den Zucker darin nicht.
Grund genug für Oma, den Kaffee nicht zu verzuckern und Opa den Kaffee in seiner Tasse so zu verzuckern bis der Zucker am Tassenboden klebte.
Espresso gab es nur bei Mama. Stark und ohne Zucker. Oftmals benetzte ich meine Zunge mit dem  einen oder anderen Tropfen  und konnte mich mit Espresso nicht anfreunden.
Ich liebe Kaffeeduft. Den Duft von frisch gemahlenen Kaffee kann ich stundenlang genießen. Ich mag keinen Kaffee in Kuchen, Torten oder Schokolade. Bittersüß mag ich nicht.
Heute trinke ich jeden Morgen zwei Espressi. Bitter.
Für meine Lieben zaubere ich schon den einen oder anderen Cappuccino. Sie lieben meinen Zauberkaffee.
Schön mit Kakaopulver oder Schokoladeflöckchen, Zimt und Zucker ist auch sehr beliebt.

Heute Morgen stand ich vor Dienstbeginn kurz bei den Rauchern. Als alleinige Nichtraucherin wollte ich nicht abseits stehen. So erfährt man die eine oder andere Neuigkeit innerhalb der Schichten.
Zigarettenrauch mag ich nicht.

Danach saß ich während der Besprechung neben einem Kettenraucher. Seine Kleidung duftete sehr intensiv nach Zigarettenrauch. Er verteilte ein paar Unterlagen aus dem Drucker. Sogar die hatten seinen Duft angenommen.
Ich wurde plötzlich müde und unkonzentriert und meine Augen brannten.
Urplötzlich dachte ich: "Bei dem stinkt alles, wirlich alles nach Zigaretten." und musste ein Schmunzeln unterdrücken.
"Was amüsiert dich?" flüstere der Kollege neben mir.
"Halt die Klappe, du stinkst so nach Zigarettenrauch." zischte ich und unterdrückte ein Lachen.
"Du rauchst wie ein Schornstein. Non Stop."
Und bei "Non Stop" mussten wir beide lachen, denn es erinnerte uns an eine Kollegin, die wenn sie wütend ist sagt sie immer "Non Stop - Überstunden, Non Stop sage ich das....."
Als hätte die Kollegin Tentakeln und konnte fühlen, dass wir lästern.
"Non Stop neue Veränderungen. Das ist Schikane! Non Stop auf etwas Neues umzustellen....
Wenn es nicht so ernst wäre, hätten wir über sie gelacht.
"Non Stop Kollegin, komm ich gib einen Espresso aus!" sagte ich
"Ohhhh!" sie war begeistert von der Idee und mit Non Stop in jedem Satz ging es weiter.....
Espresso tröstet . Und der Rauchschwan schloss sich an.
Ohne Zigarette.
Und ohne Zigarette ist er ein wunderbarer Mensch.

lundi 30 septembre 2019

Powersong 30.09.2019

Bon début de semaine à tous et à toutes Einen guten Start in die neue Woche euch

dimanche 29 septembre 2019

Ich streite mir dir

Ich streite mit dir obwohl es Abend ist,
in der Hoffnung, dass du mir nachts verzeihst.
Ich streite mit dir über Gott un die Welt
nur nicht über dich und mich.

Wieso hast du dich in meine Gedanken eingenistet,
wieso das Vermissen?
Wieso wanderst du noch in meinen Träumen
und hinterlässt ein Tränenmeer?

Wieso soll ich dich noch denken?
Es ist lange her.
Und ich bin nicht frei um dich mehr zu lieben
als ich dich eh schon liebe.
Auch nicht von dir bin ich frei.

®Émilia

samedi 28 septembre 2019

Auf dem Weg nach Hause. Ich habe für fünf Tage (Nächte) einen für meinen Körper belastenden Dienst. Ich beginne um 23: 45 meinen Dienst und arbeitete gestern "open end" bis 12:15. Es war extrem viel los und wir waren wieder total unterbesetzt. Urlaube, Krankenstand häufen sich gerade in der Ferienzeit. Viele haben Kinder und keine Betreuung für die Ferienzeit. Freitag war wieder Unfalltag, Notfalltag und Chaostag.

Ich geriet auf dem Nachhauseweg in einen Stau, dann in einen abartigen Stop-and-go und dann in eine rote Welle. Rot, rot, rot und ich im Semischlafmodus.
Frankfurter Straßen sind  durch die Innenstadt Samstags immer überfüllt und Zweiradfahrer schlängeln sich noch zusätzlich kreuz und quer durch. Hinzu kommen die hektischen und ungeduldigen Fußgänger die keine Ampel kennen und schlängeln sich noch seelenruhig mit dem Kinderwagen oder mit Kindern an der Hand über die Straße.

Da bekomme ich immer ein mulmiges panikartiges Gefühl. Und meine Augen und Brille sind überall.
Ich stand am Affentor(das heißt so!) in Sachsenhausen in einem ziemlich langen (ca 10 Minuten) Stau. Es fühlte sich für meine verschlafenen Augen an, wie eine kleine Ewigkeit.
Hinter mir hörte ich ein Hupen aus gefühlter weiter Ferne. Aus dem Nebenverkehr rief neben mir
eine männliche Stimme "Liebe Frau, nicht träumen!"
Mein Herz machte gefühlte tausend Sprünge vor Schreck. Der Mann, ich sah in nicht, da er ja weiter fahren konnte. Meine Reaktion war am NULLPUNKT überhaupt.

Zum ersten Mal, seit langer Zeit betete ich. "Lieber Gott, lass mich gesund und ohne Unfall zu Hause ankommen.

Als ich Zu Hause ankam, war ich wunschlos glücklich. Ich habe mich so gefreut, ich hatte so eine Euphorie in mir, dass ich die ganze Welt hätte umarmen konnen.
Gott sei aller Dank.

Ich sah meine Lieben um mich herum wie durch einen milchigen Schleier. Ich hatte so viel Schlaf in mir wie noch nie.
Lars hat gekocht. Kürbissuppe mit Omi Elke-Anleitung. War superlecker mit gerösteten Kürbiskerne und Creme fraiche.
Zoé schmeckte es und Nöelle ißt eh alles. Hauptsache "selbstgemacht" denn das ist für sie heilig. Woher ihr Hype kommt, weiß ich nicht, aber die hilft kochen und backen und ist so stolz auf ihr Können.
Bein Espresso, hörte ich alle um mich herum weit weg.
Ich machte mich bettfertig und kroch unter die Decke. lars legte Zoé neben mich und ich bekam es nicht einmal mehr mit. Ich wollte mich irgendwann umdrehen und Zoé lag auf meiner Brust.
So gegen 17:00 Uhr hatte ich Händchen im Gesicht und Küsschen auf meinem Mund.
"Aufstehen! Augen auf! Auuuufstehen! Aus gehen. Rrrrausgehen, korrigiert sie sich." Ich habe mich schlafend gestellt um sie zu genießen. Dann beißt sie mich leicht in die Wange.
"Hey du Frechdachs, bist keine Katze." rief ich lachend.

Ich liebe diesen Frechdachs.

Auch wenn sie eigensinnig nach ihrer Liebingsstrumpfhose mit Glückskäfer sucht und keine andere anziehen möchte als diese.

Ich kaufe ihr am Montag noch eine davon.

"Noch eine Stumpfhose!" rief sie.

Ich war so müdeee....

Macht mich nachdenklich.... Alles.... das ganze Leben

mardi 24 septembre 2019

Nichts

Ich schreibe mal über Nichts.
Ich öffne eine leere weiße Seite und schreibe über Nichts. Ich denke nicht und fühle nicht. Also schreibe ich nichts und veröffentliche es.
Ich erwarte nichts, da ich weder einen Gedanken, noch eine Farbe, noch ein Geühl gebe.
manchmal erwarte ich nichts, gar nichts und bekomme viel.
Meine Gdankenhöhle ist weiß, meine Raumhöhle auch. Und mein Herz....ist wortleer.
Nun gut ich schreibe über die Farbe Weiß.
Weiß ist keine Leere, es ist eine Füllfarbe. Das Weiß zwischen den Buchstaben, zwischen den Worten und Sätzen bedeckt das Ungesagte, das Ungeschiebene. Das Weiß ist ein Fühlen, unsichtbar für andere.
Sichtbar für jene die auch zwischen den Buchstaben und Worten richtig fühlen können.
Nun schreibe ich über das weiße Nichts.

Nichts ist der Punkt der Kreise zieht. Kreise haben keine Unvollkommenheiten, keine Ecken an denen man sich verletzen kann, keine scharfen Kanten die schneiden.
Da es in den Kreisen keine Ecken gibt, gibt es keine Winkel in denen man sich verstecken kann.

Und wenn ich nun über das weiße Nichts schreibe, habe so viele Gedanken und Träume im Weiß versteckt.



Powersong 24.09.2019

Nebelmorgen

Im Nebelmorgen

fallen schwere Regentränen
auf die Blätternester der Bäume.
Sanft fallen bunte Blätter
müde nach dem letzten Tanz
in das noch lebensgrüne Gras
am Ende des Sommers.

Träume werden eingeschult
und malen seit Tagen
bunte Worte auf fallende Blätter.

Ganz tief im Unterholz
singen die Worte
Partituren einer Herzballade
leise flüsternd.

In den Notenschlüssel meiner Herzmusik
schneidet der Nebel
neue Herzwege in Moll mit ein paar Sonnenstrahlen.

Ich tauche mein Herz in ein Tintenfass
mit rostfarbenen Hoffnungen,
schreibe heute die Liebe rostrot auf das Kalenderblatt.



dimanche 22 septembre 2019

Powersong 22.09.2019

jeudi 19 septembre 2019

Du schläfst

Du schläfst
deine Haut duftet nach Traum
winzige Elfen fliegen durch die sommerlauwarme Nacht
und zählen die rhythmischen Atemzüge der Wolken.
Die Sterne verflechten sich in deinen Fingern,
ein kleines Sternchen
klammert sich an dein verträumt zitterndes Augenlid
und in deinem Mundwinkel versteckt sich ein traumverlorenes Lächeln.

Du schläfst,
deine Wangen duften nach Sommer,
nach Sonnenblumen mit samtweichen Blättern
in die sich manchmal ein Regenbogen verirrt
worauf der Wind sein Morgenflüstern schreibt
in eine Unendlichkeit.

Du schläfst
und ich atme dich ein.
Sehnsucht, die in mir wächst,
mich einnimmt bis zu den Knochen
Sogar die Sanduhr steht für eine Ewigkeit still
und wartet zwischen den Küssen
auf kleine Wunder.

©Émilia

mercredi 18 septembre 2019

Tante Johanna

Vor zwei Wochen habe ich noch mit ihr telefoniert. Meine Tante hasst(e) Smalltalks. "Wie geht es euch?" Das war ihr Intro und dafür wollte sie unbedingt eine Antwort haben. Dann legte sie los. Sie war ein sehr direkter Mensch und die Gedanken, auch die Herzgedanken flogen nur so aus ihrem Mund heraus.
Sie wusste alles. Sie hatte ihre Augen und Ohren überall. "Das solltest du wissen....." Sie war unsere Familien-Tratschtante.
Sie lästerte nicht. Sie hatte nur gute Worte über jemanden. Vielleicht pickte sie nur das Gute, Schöne aus uns heraus, weil sie m Menschen nur das Gute sah. Ich weiß es nicht.
Wenn sie über jemanden wütend, oder von jemanden enttäuscht war, fand sie dennoch milde Worte. Sie war die älteste der drei Geschwister.

In letzter Zeit klagte sie über Magenschmerzen, über ihre Gewichtsabnahme und dass Onkel sie als Fliege bezeichnete, weil sie immer leichter wurde.
Sie tat es lange Zeit ab. Sie bewirtschaftete noch ein bisschen Feld und Garten. Und sie liebte ihr Federvieh. Sie züchtete Hühner, Gänse und Enten und hatte einen Marktstand. "Mit nichts, kommt nichts."
Als ich mit ihr telefonierte, sagte sie, dass sie zwar noch Magenschmärzen hätte, aber die wären nicht die Rede wert.
Am Sonntag brach sie in der Küche zusammen, zog die Pfanne vom Herd mit, und verbrannte ihre Hand mit heißem Öl.

Mein Onkel verarzte sie auf ihre Anweisungen hin,  wie er konnte und brachte sie erst am Montag  Morgen ins Krankenhaus. "Ich habe nicht mehr auf sie gehört, rief den Retteungswagen, schnappte sie, zog sie an, was ich schnell fand und ließ sie einfach schimpfen und weinen."

Sie wurde gründlich untersucht und danach sofort in den OP geschoben.
Nach der OP ging es ihr zwar besser, aber man erklärte meinem Onkel, dass man nicht mehr viel für sie tun konnte.
Er rief  darauf hin die ganze Verwandschaft an. Er war optimistisch, denn es ging ihr nach der OP doch so gut. Und er soll ruhig heimfahren und er sie gab ihm noch Anweisungen. Es soll sich zusammenreißen, er wäre hilflos wie ein Kleinkind. Noch gestern Nachmittag um 16:00 verstarb sie.

Onkel rief mich gegen 20 Uhr an. "Was mache ich jetzt ohne sie?" fragte er.
Ich konnte ihm keinen Vorwurf machen. Was macht man? Weiter machen. Irgendwie geht es schon.

Ich musste gestern hier alles regeln. Musste Zoé und Nöelle zu Oma Elke bringen, wir mussten unseren Arbeitgebern bescheid geben. So einfach Urlaub zu bekommen ist fast unmöglich. Ich musste mir einen fetten Vortrag anhören. " Geh, geh....mein Beileid."  Lars konnte sich diese Woche Freizeitausgleich nehmen. Bei denen geht alles über E-mail.

Ich muss packen und fahre los.

mardi 17 septembre 2019

Amie du silence

La feuille
amie du
silence,

laisse le vent
parler pour
elle

lundi 16 septembre 2019

5 Sekunden und ein Lächeln

Es war 10:30 Uhr. Der Raum war voll mit Kollegen und mit einigen die meinen man könnte Einiges besser und schneller machen. Ich hatte schon 3 Stunden Dienst hinter mir und ich war durstig und hungrig und im Raum war es viel zu warm und die frische Luft war etwas verbraucht.
Zwei hatten viel zu sagen. Und sie warfen um sich mit saueren Worten. Efektivität gehörte dazu. Dienstpläne auch. Viele kamen nicht, weil sie erkrankt sind und die Worte die für sie andressiert waren waren ebenso essiggurkensauer.
Und wir die da waren, mussten jedes sauere Wort zum Wasser, zum Saft, zum Espresso oder Kaffee und zu dem furztrockenen Gebäck zu essen.
30 Minuten und viele sauere Worte.

Ich schloss für 5 Sekunden die Augen und ich dachte dich neben mir. Deine Finger verlechten sich in meinen Strubbelhaaren.
Für 5 Sekunden war ich wunschlos glücklich.
Ich lächelte für einen Augenblick.


dimanche 15 septembre 2019

Nur ein Gedankengedicht

Nur ein Gedanke
Wenn du weinst mein Lieber,
stirbt eine ganze Welt in meiner Seele
und in meinen Augen
trocknen alle Ozeane und alle Meere aus.

Und ich wünschte nur,
ich könnte jede Träne von dir nehmen
und sie in ein Lächeln voller Wunder verzaubern.

Ich möchte nur wissen,
wie ich all die Traurigkeit von deiner Seele sammeln
und sie in die süßeste und vollkommenste Freude tauschen kann

©Émilia

samedi 14 septembre 2019

Erntemond


Du hast in meinen Träumen getanzt,
ich wirbelte den Herbstebel wie ein Ballkleid um uns,
und deine Hände waren warm und weich,
als wir uns geküsst haben
unter einem Erntemond,
inmitten von Sonnenblumen
die uns mit dunklen Kernaugen folgten.
wir tanzten durch die Vollmondnacht
und die Musik war so sehnsuchtsvoll

Wir haben im Mondlicht getantzt
und die Geigen füllten die Nacht mit Musik.
Es war Magie auf den Erntefeldern,
ich hatte Sonnenblumen im Haar.

Dann hast du mir in die Augen gesehen,
als der Erntemond hell schien,
und ich wusste, dass ich nicht träume,
in dieser  Erntenacht.

©Émilia

Zwischen den Worten - Farben in Metaphern


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vendredi 13 septembre 2019

Freitag der 13.

Jadeblau ist der frühe Morgenhimmel,
der Nebel dehnt den Augenblick,
hebt nur langsam seinen milchigen Schleier
und gibt die Farben langsam frei.
Der Spätsommermorgen
entflammt das Grün.

Morgensonnenfarben
löst sich das eine und andere Blatt von unserem Baum
und tanzt nach dem Lied des Windes.
Im Blättertanz entflammt ein Liebesfeuer
und lieberot fällt Blatt für Blatt
in das noch Grün im Gras.

Komm,
lass uns die Kleeblätter
um ein bisschen Glück für uns bitten.
Was für ein Glück für mich und für dich,
ein Glückskäfer nährt sich
vom Kleeglück.
Was für eine Ironie,
das gepunktete Glück ist eigentlich giftig.

Und die die Zahl 13 am Freitag
soll das Unglück in sich tragen.
Und schwarze Katzen
rennen kreuz und quer über unsere Wege.

Komm,
lass uns durch ein Kleefeld rennen
Hand in Hand
wenn es helfen soll
das Unglück von uns abzuwenden.

und wenn nicht,
dann lieben wir uns einfach weiter
als gebe es nur Glücksklee auf unserem Weg.

©Émilia



mercredi 11 septembre 2019

Let me be ......
Let me go to all the streets I've never been to,
let me dance alone in the rain.

Stille, Farben und Musik

Die Stille ist im Herzen nicht still,
sie ist nur nach außen nicht hörbar.
Sie ist ein Lied, ein Sturm, ein Unwetter
sie ist ein liebevolles Flüstern, eine Elegie.
Ihre Farben sind pastell oder bunt oder nur schwarz-weiss.
Unsichtbar für andere.

Nur manchmal hat jemand Augen und Ohren
und ein besonderes Fühlen.
Und er sieht und hört und fühlt
das Lied und die Farben und die Musik.

Das Fühlen, dass sinnliche Fühlen ist der größte Sinn.

Ich versuche zu fühlen, zu empfinden,
tief, nuancenreich die Liebe und auch den Schmerz.
Ich versuche mich einzufühlen, einzudenken,
ich liebe mich ein.
Verstehen ist Lieben
Einfühlen ist Lieben.
Lieben im Schwersten wie im Schönsten

©Émilia




Erinnerungen

Ich habe "Message in a Bottle"  erneut angesehen.... Ich denke, es ist das vierte oder sogar das fünfte Mal ... Einmal im Kino, einmal im TV und dann auf DVD ....Es ist eigentlich egal wie oft... jedes Mal, denke ich das Gleiche:" Wenn du liebst, ist nichts zu schwer, alles passiert ... man muss nur wollen und Mut haben" ... Und nun ja, ... man kann an Geschichten glauben, aber so einfach ist es nun mal nicht. Nicht wenn der Alltag eintritt und unzählige Hindernisse sich uns in den Weg stellen ...
Was wenn man einfach über die Hindernisse hüpft? Ich weiß nicht genau ...ich bin zwar sportlich und schnell, aber ich tue nichts Hals über Kopf. Nichts.
Ich weiß zwei Dinge: man kann es versuchen auch wenn man es nicht darf und man kann etwas Wertvolles verlieren, genau deswegen. Man gewinnt  also selten. Und in der Liebe verändert sich alles nicht immer nur zum Guten.



Tatsächlich

Ich bin oft weggegangen ... von meiner Familie, von Freunden, von einer Liebe....aus einer Stadt, in die ich mich verliebt hatte.
Tatsächlich ist das Leben eine lange Reihe von Orten und Menschen, von denen aus man weggeht ....
Mal ist es das Erwachsenwerden, das einem von Zu Hause wegzieht, das Studium, der Job, mal die  eine oder andere Liebe und manchmal ist es ein Ort in den man sich verliebt.
Egal, wie viel Kleidung man in seinem Gepäck hat, und wieviele Paar Schuhe ... egal was im Koffer steckt, auf den man sich setzen muss, damit man den Reißverschluss zuziehen kann, etwas bleibt von einem immer zurück.
Die Menschen zu verlassen, die man liebt, oder den Orten die man mit der Zeit liebgewonnen hat, den Rücken zuzudrehen, ist schwer. Je mehr Liebe da war, umso schwerer geht man weg. Und immer bleibt ein Stück Herz zurück.
Und manchmal zieht einem das Stück Herz, das man zurückgelassen hat wieder dahin. 

Man nimmt sein Herz zwischen die Zähne, folgt dem Weg und macht weiter ... man beginnt mit dem Auspacken und versucht sich zu Hause zu fühlen und an das Stück Herz anzuknüpfen. Immer wird eine Naht sichtbar bleiben...auch wenn sie verblasst. Man war ja schließlich mal weg.

Und an diesem Punkt stehe ich nach langen Überlegungen heute. Wir haben abgewogen, gezankt, geweint, uns einander fast aufgefressen und letztendlich schon viele Vorbereitungen getroffen. Es wird bis November oder sogar Dezember dauern, bis ich  wir weg können. Aber ja, verliert man auch dabei..wegen dem einen blöden Schaden am Haus, konnten wir etwas aushandeln, und somit den Verlust geringer zu halten. Somit und deswegen wird kein Stück Herz zurückbleiben.
 Aber man gewinnt auch. Wir haben Babysitter für Zoé-Marie, wir haben ein Haus wo wir nichts umbauen müssen, keinen Nachbar der alte Bäume ausreißt und einen wesentlichen Teil der Hinterwand beschädigt und nur für einen Teil des Schadens aufkommt. Nein, es wird kein Herz Stück Herz bleiben.
Ein bisschen Herz in Fulda vielleicht, denn da fühlen wir uns sehr wohl und haben ein paar sehr gute Freundschaften geschlossen.
Und ich hoffe letztendlich das Richtige getan zu haben, als ich entschieden habe meinem Herzen zu folgen und Menschen die ich liebe mitzunehmen in einen Ort der für sie neu ist, eine Sprache die sie nicht gut sprechen.
Nun ja, ich spreche auch keine Sprache so richtig gut und akzentfrei und lebe auch noch. Ja nein, so witzig ist das Ganze doch nicht, aber Humor tröstet hinweg.
Auch wenn diese Menschen mit der Zeit, Menschen die sie lieben, den Ort und die Sprache liebgewonnen haben, es ist ein totaler Neubeginn für sie. 

Liebe ist .....ich werde alles tun, diesen besonderen Menschen alle meine Liebe zu geben so gut ich kann. Manchmal wird es schwer sein. Manchmal werden wir an unsere Grenzen kommen.
Dann nehme ich mein Herz zusammen und gebe alles was ich habe.

Oubli ton passé
qu'il soit simple ou composé
et participe á ton presént
pour que ton futur
soit plus-que-parfait.



mardi 10 septembre 2019

Lindenblütentee


Ich liebe den Herbst und seine Farben. Gestern am frühen Nachmittag (gegen 14:00 Uhr) hatte ich Pause. Urselten kann ich meine ganzen 45 Minuten Pause genießen.
Im Aufenthaltsraum roch es nach undefinierbarem Essen. Manche Kollegen lassen sich oft etwas liefern. Und es stinkt abartig.
Ich schnappte meinen kleinen esspressobraunen Lederrucksack, rannte die Treppe hinunter und wollte mich auf eine Bank im kleinen Park setzen. 
Pustekuchen! Daraus wurde nichts, denn er regnete. Die Sonne schien und vom Himmel sprühte ein feiner Regen. Ich setze mich auf die dunkelblaue Bank in der Raucherecke neben der Tür. 
Die Lindenbäume blühen Anfang Juni und die Silberlinden im August.
Wir haben September, aber wegen der lange andauernden Sommerhitze, litten die Bäume an Wassermangel und werfen früher ihre Blätter ab.
Ein paar Blätter lösten sich vom Lindenbaum und tanzen verloren im Wind, im feinen Sonnenregen und in der Zeit. Mit einem versteckten Lächeln in den Mundwinkeln bewunderte den Blättertanz der honigfarbenen Blättern.
Eine von der Zeit getragene Magie. Ich sehne mich nach Freizeit.
Ich aß nichts. 

Ich wünschte mir einen Lindenblütentee mit Honig. Das Wetter ist passend dazu. 
 Nachbarn von Oma hatten immer Bienen. 
Und sie schwirrten auch in Oma's Garten herum. Zwischen den Blumen, bei den Sonnenblumen, in den Maulbeerenbäumen, in den Lindenbäumen und Kastanienbaumkerzen auf den Straßen. Ich hatte Angst vor Bienen. Sie stechen nur wenn man sie bedroht. Trotzdem konnte ich ihr Summen nicht ausstehen. Aber sie schenkten uns immer so viel Honig, dass wir nie welchen kaufen mussten.
Lindenblütentee erinnert mich immer an Mama.
Sie konnte den besten Lindentee mit Honig zaubern. Als isch sie eines Tages fragte wieso ihr Tee so gut schmeckt, lachte sie uns sagte: "da sind  zwei Tropfen Liebe drinnen und Geduld. Trinke ihn wenn er noch ganz warm ist. Unten am Tassenboden liegen zwei Tropfen Geduld."
Ich machte riesengroße Augen und schluckte den noch fast heißen Tee herunter. 
Geduldig bin ich heute immer noch nicht, honigsüß ist relativ, aber ich mag Geschirr mit gemusterten Boden. 

Ich war noch Schülerin(im letzten oder vorletzten Jahr des Lycée) lud mich ein Mitschüler zum Café au lait in ein schönes gemütliches Nachmittagscafé ein. Damals trank ich weder Kaffee noch vertrug ich Milch. "Dann zu einem Kamillentee," bat er. 
"Ich bin nicht krank um Kamillentee zu trinken!" rief ich.
"Komm schon, wir finden etwas für dich!" beharrte er.
Wir setzen uns in die hinterste Ecke des Café's. Unser Schülerstammplatz.
Die Bedienung kam an den Tisch um unsere "Bestellung" entgegen zu nehmen. 
"Haben Sie Lindenblütentee?" fragte ich und schämte mich zugleich für meine Extrawünsche. Und sie hatte.
Sie hatte Lindenblütentee. Ich freute mich wie ein Kind und die Bedienung lachte über mein Gehabe.
Als sie noch ein Portionsgläschen Honig dazustellte war ich wunschlos glücklich.
"Löscht die Kerzen wenn ihr geht!" sagte sie als er bezahlte. Sicherlich war der Tee mit Liebe gemacht. Denn Oma und Mama wussten bevor ich nach Hause kam, dass ich mich über den Lindenblütentee sehr gefreut hatte und sehr artig und höflich war. 
"Ah das alte Tratschblättchen!" murmelte ich verlegen. Base Ésther wollte mich nur bei Oma loben. Sie hatte mich irgendwie gern. Für meine Art oder weil ich mit ihr auch gute Gespräche führen konnte. Und für uns Schüler hatte sie immer ein "Extra". Ich war verärgert aber nicht auf sie, sondern auf die zu Hause, denn da wollte man nicht dass ich in "männlicher" Begleitung in irgendein Café gehe. Was würden die Leute sagen?

Und es endete mit einem Streitgespräch zwischen Oma, Mama und mir. Ich hatte keine amoureusen Gedanken im Kopf . Ich war zu dem Zeitpunkt noch so kindisch, noch so verspielt. 
Oma konnte beleidigend und Mama sarkastisch und ironisch werden. "Was willst denn mit dem?" Und Mama fragte ob er wenigstens drei cm vor der Nase etwas gesehen hätte.
Opa mischte sich schneller als üblich ein. "Ihr zwei blöde F..... lasst das Kind in Ruhe. Und schaut euch selber an! Dann wurde er beleidigend und ich rannte raus und schlug die Tür extra heftig zu. Sie wollten mich beschützen, aber wovon denn? Ich verliebte mich erst Jahre später richtig. Und Liebe ist immer nur das was man selbst daraus macht.
Danach sprachen wir ein paar Tage nur das Nötigste.
Für "Leck mich am Arsch alte Schachtel, Oma,"  erhielt ich von Mama eine Ohrfeige. Ich machte ein paar flinke Schritte zurück, so konnte sich mich nur an der Wange streifen.

Und ich ging weiterhin mit Schulkollegen und Freunden ins Café. 

Trotzdem liebe ich bis heute Lindenblütentee. Nach Jahren treffen wir uns "Ehemaligen"immer noch für einen Lindenblütentee mit Honig und reden über die Götter und die Welt, über die eine oder andere Liebe, über das Leben.Und da er wieder in seinem Elternhaus wohnt, treffe ich auch ihn, wenn ich nach Hause fahre. Er ging seinen Weg, ich meinen. Es war nie mehr als Gute Freundschaft zwischen uns. Ob es ihm dmals etwas ausmachte, von vielen nicht gemocht zu werden nur weil er nicht gut sah und nicht überall dabei sein konnte, fragte ich ihn nie. b es ihm etwas ausmachte auch von den Lehrern ausgegrenzt zu werden, fragte ich nie. Er machte sein Studium in Forstwirtschaft und liebt seinen Job. Warum er nie geheiratet hat, auch nicht. Ich frage nicht gerne jemanden aus. Nicht weil es mich nicht interessiert, sondern weil jeder Mensch seine Intimität und sein innerliches Leben hat, die man respektieren sollte.
Im Streit verletzt man jemanden zu sehr damit, weil man genau weiß wo der wunde Punkt zu finden ist.

Ich weiß nicht mit welchen Augen er mich sieht. Seine Sehkraft ist immer noch schlecht, aber verschlechtert sich nicht.  Ich sehe ihn mit braunen Augen und freundschaftlich an.
"Du wirst nie erwachsen werden!" lacht er.
"Egal!" Ja, nein, es ist mir nicht egal, das ist nun mal meine Natur. Und ich ecke damit oft an.

"Wenn du etwas machst, mach es mit Liebe." denke ich an die Worte von Mama.

Es gibt so viele verdammte Arten von Liebe......
so viele.....wie es Arten von Lindenblütentee gibt. Mit Honig, mit Zucker, mit ohne Alles.


Ich versuche alles besser zu machen und mit Liebe. Alles wird besser wenn es die Liebe anspornt ... einen Tee, einen Kaffee, ein Mensch den man liebt.


Seitdem habe ich versuche, diese Liebe zu geben, die meine Seele braucht, um besser zu werden.





lundi 9 septembre 2019

Zwischen den Worten

Zwischen den Worten

jeudi 5 septembre 2019

Liebe mich nicht

Liebe mich nicht
wenn ich nur irgendein Grün bin,
das seine Blüten versteckt
unter den vielen Blumen im Garten.

Liebe mich nicht
als hätte ich das ganze Salz deiner Tränen
in mir gesammelt.

Liebe mich nicht,
wie eine Pflanze die niemals blühen wird
und das Licht wilder Blumen in sich trägt.

Liebe mich nicht
denn ich schlage keine Wurzeln,
wenn ich die Tiefe des Bodens nicht kenne,
weil Liebe über mich hinauswachsen würde
und ich würde brechen.

Und da ich weiß
von der Endlichkeit der Liebe
von Blättern ohne Halt,
von entwurzeltem Leben,
verstecke ich meine Blüten
und mein Licht.

Liebe mich so nicht
zwischen Kaffee und Zigaretten
und zwischen verschwommenen Herzgedanken
erst recht nicht.
Lass mir diese ungezähmte Wildnis in meinem Herzen,
meine ungezähmte Liebe
liebt anders und tiefer und höher.


Ich liebte dich in diesem Licht meiner Seele
ich liebte dich heimlich
egal wo, egal wie und egal wann
wild und ungezähmt
denn es war der einzige Weg
dich zu lieben.






heute

Wohin mein Herz mich heute Morgen führt,
ich weiß es jetzt noch nicht