dimanche 21 mai 2017

Kein einziges Mal
habe ich es im Traum besucht -
das Schloss im Himmel
wovon man mit als Kind erzählte
das mich in den Schlaf sang
das mich als Kind lehrte
was Liebe ist,
wie sich Einsamkeit anfühlt,
und Sehnsucht.
Sehnsucht nach dem Besonderen.

Und dann traf ich dich.
Wir legten uns,
wie in der Legende
sich zwei Freunde
Steine oder Bonbons auf die Bank an der Straßenecke legten,
winzige Zeichen, wenn unsere Wege sicht kreuzten,
und wussten ohne Worte
wir sind für einander da.

Du lehrtest mich wie Liebe sich anfühlt,
und Einsamkeit und Geborgenheit
Du zeigtest mir, dass das Besondere
nicht zu finden ist.
Man muss es Kreieren

©Émilia Rennart





Ich bleibe für immer Kind
auf dieser Erde
und zähle Blüte für Blüte
bis ich sterbe

Dann zähle ich die Sterne
im Nachtstaub des Himmels über der Erde
und bleibe immer noch Kind
aber eines der Sterne

©Émilia Rennart

samedi 20 mai 2017

Wäre ich der Kern eines Apfels
würde ich keimen
in deiner hohlen Hand.
Du wärst die Erde
und ich würde wachsen als Baum.

Wärst du ein Meer
wäre ich deine Gezeiten.
Du wärst der Strand
ich würde dir Sandburgen bauen.

Wärst du ein Vulkan
wäre ich Glut und Feuer
Du wärst Lawa und Asche und Magma
Ich würde aus dir ausbrechen.


©Émilia Rennart

vendredi 19 mai 2017

Fragile Momente

ist über Amazon, kobo, i Tunes, Thalia und Google play erhältlich

Buch 2. zum Blog

Ars amandi
Du hast heute Nacht
deine warme Seele um mein Herz gelegt,
hast mich zugedeckt mit deinem Ich.
Die dunklen Töne
eines Albtraumes
sind wie ferne Donner verklungen.

Und ich legte mich leise
in deine Arme
schließe die Augen,
als deine Finger sich in meinem Haar verstecken
dein warmer Atem meine Wange streift
bis dein Mund meine Lippen findet für ein Kuss.

Unter meinen Fingern hebt und senkt sich dein Brustkorb
Unter deinen Händen
mein Beben und Biegen dir entgegen
ein lautes erwidern deines ebenso lauten Sehnens.

Wir gehen eineinander auf
sind Resonanz und Sehnen und Körper.
Wir lieben uns lachend
weil wir uns in unserem Ich berühren.
Frequenzen aus dem Ich
die selbe Melodie
in vielen Variationen
bis wir uns gemeinsam verlieren.
Finger die am Laken reißen
leise Schreie die die Nacht durchbrechen
verstummen unter Küssen.
Wir fallen in die Liebe
tief
ich fühle mein Herz
wie es feine Haarrisse in meinen Rippenbogen schlägt
im Feuer
in der Lawa
im Staub.

Wir sammeln uns ein Kuss um Kuss.

Der Schlaf weicht aus den Augen.

©Émilia Rennart

jeudi 18 mai 2017

Dein leiser Atem
bedeckt sanft die Nacht
eine süße Schwere entfaltet sich über uns.

Dein Mund auf meinem Haar,
mein Mund an deinem Hals.
Schlafküsse
In dieser Zärtlichkeit
murmeln wir im Schlaf Worte.

Es spricht die Nacht
was der Tag denkt.
Was der Tag nicht sagt wenn es laut ist.

Worte die bin in den Tag klingen werden
bis sie der Tag mit anderen Worten bedeckt.

In der Stille der Nacht sind sie wieder da
murmeln wieder im Schlaf
©Émilia Rennart

mardi 16 mai 2017

Urlaub bis Montag den 22. Mai 2017
Lege eine schützende Decke über uns
damit sie uns schützt.

In deinen Armen zu schlafen,
deinen Herzschlag an meinem Ohr fühlen, 
der Melodie deines Herzens lauschen
fühle ich mich geborgen.

Lass uns 
Träume entwirren mit unseren Händen
lass uns den Augenblick um eine Ewigkeit erweitern.

Lass uns Gast sein in unseren Ich
du in meinem,
ich in deinem.
Lass uns all die Dinge sehen was wir uns nicht trauen zu erzählen,
was in uns vorgeht.
In dir, 
in mir.
Wir kennen unser Liebegesicht,
wir kennen unser Traurigkeitsgesicht,
wir kennen unser Sprachlosgesicht
wir kennen unser Orgasmusgesicht
wir kennen unser Müdegesicht,
wir kennen unser Schlafgesicht
wir kennen den Klang hintern unseren Worten
die Musik 

Lass diese Musik einfließen in unser Ich.
Lass uns sie Stille lauschen die uns umgibt
lass uns nichts verpassen.

©Émilia Rennart.


dimanche 14 mai 2017

Gedanken zum Muttertag



Ich sehe dich lachen und ich sehe dich auch weinen. Ich sehe dich atmen und ich sehe auch, wie du aussahst, als alles Leben aus dir weggeflogen war um als Seele den Himmel zu finden.

Heute wenn ich anrufen würde, würdest mich sicher fragen, wie es mir geht und ich würde dir sagen, dass es mir gut geht. Und ich weiß nicht wie du dich heute fühlen würdest ohne dein Kind. Für dich waren wir dein Kleeblatt. Und da ein Blatt fehlt hättest du es heute mehr vermisst als die anderen zwei.

Ich erinnere mich noch genau, wie du bei unserem vorletzten Treffen sagtest. "Du wist nie erwachsen werden. Es liegt in deiner Natur wie ein wildes Kind su sein."

Aber ich komme klar. Ich bin erwachsen. Zumindest sind meine Probleme die eines Erwachsenen. Du würdest erkennen, dass ich es nie sein werde, jedenfalls nicht ohne dich. Und manchmal verliere ich mich und ohne dich finde ich nur schwer nach Hause.

Aber ich komme klar. Ich weine noch um euch, aber nur heimlich. Du würdest es bestimmt sehen. Und du wüsstest auch es auch fühlen, wie sehr wütend ich war, als irgendein Gott, über unsere Köpfe hinweg, entschied, dass du gehen solltest. Niemand hat uns gefragt, ob es an der Zeit war. Es wäre nie an der Zeit gewesen, wenn es nach mir ginge. Doch es geht nie nach mir.


Aber ich komme klar.


Ich komme klar.


Vielleicht verstehst du jetzt auch, weshalb ich dich nur ungern besuchen komme, dort, bei der Erde, wo das, was von dir übrig blieb, in dem kleinen Gefäß liegt, gemeinsam mit der Puppe von Oma, die mit dem roten Samtkleid und dem Eisbären von mir, den ich dir mal zu Weihnachten geschenkt habe. Du hattest dich so gefreut.


Du warst immer so fragil. Ich hätte mehr tun müssen, um dir zu helfen. Selbst bei unserem letzten Treffen tat ich es nicht. Sie haben dir die Haare offen gelassen. Auf deine Haare warst du immer schon stolz, wie auf deine vielen Hochsteckfrisuren die du immer trugst. Ich kann gerade mal einen Zopf flechten, und kann kaum die Strähnen bändigen die sich nach kurzer Zeit aus dem Gewühle lösen. Aber ich war so gelähmt, bitte versteh das. Denn du warst es, die da lag und doch warst du es nicht mehr.


Ich würde dir so viel erzählen, könnte ich nur kurz mit dir persönlich reden. Ich muss nun aufhören, denn die Tränen, die da nicht sein sollten, regnen auf die Tastatur.


Ich liebe dich


Émi

Lass mich schweben
auf einem Meerbett,
mit den Wellen tanzen,
mit den Wellen gleiten
Wellen die mich tragen
um am Ufer zu schlafen
in deinen Armen
die mich umschlingen und betten.

Lass mich schwimmen
dir entgegen bis ich sinke
und in deinem Ich
mein Haus finde.

©Émilia Rennart

samedi 13 mai 2017



I love it when we are joking and teasing each other. When you’ve got that half-mocking half-stern look in your eyes and when I know that one single word from me can tip the scale to each side. Either we’ll be resolving into helpless laughter, clutching our stomachs because they start to ache, or you’ll get upset. You’ll close up again and I know I have missed another chance to experience the beauty of your laughter.

And I love you for that because it teaches me to act carefully whilst being with you. But when you’re laughing, I can finally breathe, knowing you’re safe for the moment.

And I love your laughter when you’re truly not holding back anymore. When your eyes are sparkling and your joy seems to be pouring out of you. Those are the moments I feel most in love with you.

Nur ein Gedanke sonst nichts

Glück malt man mit Punkten, das bedeutet Fortsetzung
Unglück mit Strichen
Achte man auf das Unbewusste
Ich betrete das Zimmer, du liegst auf dem Bett mit geschlossenen Augen. Ich denke du schläfst schon. Du öffnest die Augen und lächelst mich an. Dein Blick scheint mich in die Tiefen deines Ichs zu ziehen, damit ich darin ertrinke.
Es erinnert mich an einen Feldbrunnen aus meiner Kindheit. Ich blickte in dieses runde Wasserauge wie ich mich darin spiegele.
Erwachsene warten mich: "Da sitzt jemand und zieht dich in die Tiefe und du ertrinkst." Irgendwann hatte ich Angst mich über diesen Zementring zu bücken.
Ich kann in deinen Augen lesen, wie neugierig du bist. Und du erkennst, dass ich mich frage: "was ist wenn?"
Du nimmst meine rechte Hand, ziehst mich zu dir. Ich erinnere mich an den Brunnen und lege mich auf dich. "Ich habe Angst, dass...."
Von dir gehen so viel Zärtlichkeit und Verständnis aus, dass ich das Gefühl habe davor überzulaufen.
"Habe ich auch....ich habe Hoffnung und ich bete dafür, dass..." 
Als ich mich schließlich etwas entspanne, fühle ich wie glücklich du bist. Aber ich weiß jetzt, was es bedeutet einen Moment zu teilen.

vendredi 12 mai 2017

Es ist da
das Fühlen
das unbedingte Fühlen.
Es ist die Liebe die ich fühle
es ist das Leben das ich fühle.
Ich liebe und bin lebendig in meinem Ich

Ich fühle die Leidenschaft,
das in sich gelöst sein.
Die stille Enge im Moment die sich weitet
die Verbundenheit
und die Tiefe.

Ich schließe die Augen
fühle deine Wärme,
ich fühle den Lächeln
deine Hand auf meinem Arm
deine Finger auf meinem Handrücken,
auf meinen Fingern.

Ich öffne lächelnd die Augen
und sehe dein Gesicht über meinem,
deine Hand zerwühlt mein Haar
wir sind auf einmal miteinander verwoben.

©Émilia Rennart

Sa déclaration d'amour

Tu est sensuel. Tes mains aime danser sur les peaux, prendre des sexes et les amener au bord du souffle, apeurés, étonnés. Tu marche avec des désirs coulés dans les hanches et ton âme basculait, consentante. Tu aime les odeurs de mon corp. Glisser ton nez dans l’aisselle, dans les aines, les cheveux.
Tu aime caresser, toucher, tu aime que je te découvre. Partout.
Tu aime que je te morde la nuque, que je frotte mon sexe entre tes fesses. Tu aime mon langue derrière tes genoux, que je te dit « Dis-moi ce que tu aimes » et que je fasse connaissance avec ton corps.

Tu aime que j'entre en toi pas seulement avec mon sex, mais avec l’âme, le désir. Tu aime moi mon le désir ne s’arrête pas au sexe, mais est vénération, communion. Prendre et donner tout. Tu aime que j' emmêle tes cheveux entre mes doigts et murmur« je t’aime » pendant l’amour.

Tu aime les fruits entre les caresses, l’eau sur les corps.
Tu aime que je pleure, parfois, parce que je touche à un monde inexploré et que le désir est sur le chemin le plus lumineux de l’inconnu.

Tu aime que te regarde en essayant de tout saisir de toi, de me livre quand on m’abandonne. Tu aime que je cherche sur ton corps le carré de peau le plus doux, celui qui chatouille. Tu aime accéder à mon intériorité alors que vos corps se soudaient, s’imbriquaient, exigeaient de se fondre l’un dans l’autre. Tu aime goûter au sel des plages dans ma peaux, les textures des salives. Tu aime entendre chaque soupir.Tu aime pencher la tête et te sentir vaincue par l’absolu, la plénitude.

jeudi 11 mai 2017



Ma main caresse ton rêve

Et pour le caresser mieux

Se transforme elle même en rêve.

Mais alors ton rêve

Se transforme en une main,

Pour correspondre à cette caresse.

L'amour sera t'il toujours

La croisée d'une main qui va

Et d'une autre main qui vient?

Ou sera t'il simplement

La foulée de deux rêves qui se croisent?
Letzte Nacht,
eine Stunde vor Mitternacht
saßen wir auf der alten Holzbank im Garten.
Eigentlich viel zu spät für Gespräche
unter dem Himmel ohne Sterne.

Wir teilten miteinander unsere Schmerzen
du nahmst meine
ich nahm deine.
Liebevoll Hand in Hand
Schulter an Schulter
redeten, weinten, lächelten wir.

Wir nahmen unser Boot und
setzten die Segel neu.
Jeder neue Tag wird uns weiter tragen
und irgendwann sind wir meilenweit.

Wir werden stärker sein,
weil wir unsere Herznacktheit kennen.
Wir lernen unsere Haut zu heilen,
wir schützen uns gegenseitig.
Wir werden uns annehmen
mit allem was uns ausmacht

Letzte Nacht
unsere Tränen, unser Flüstern
unsere Versprechen
lässt uns miteinander wachsen.

Mit Liebe wachsen wir gemeinsam

©Émilia Rennart





Wir sprechen Herzsprache
das ist die Sprache die ich heute sprechen möchte mit dir
©Émilia Rennart

mardi 9 mai 2017

L'Arbre et sa beauté,
sa générosité,
sa grandeur,
sa longévité,
sa symétrie,
sa perfection,
son harmonie,
sa paix…

Mais,

Les arbres doivent se résigner,
ils ont besoin de leurs racines ;
les hommes pas.
Nous respirons la lumière,
nous convoitons le ciel,
et quand nous nous enfonçons dans la terre,
c’est pour pourrir. …

©Émilia Rennart


See!

We under the tree!
Some would say a dream!
The dream is we!
Eyes of dreams!
The tree dances for we!
Where else should we be!
And we dance in our dreams,
each night bringing us closer,
until the day we finally met
and embraced with us
lingering in our hearts.


©Émilia Rennart
Notre promenade
celle de nos mots
mot dans le mots

Our walk
our words
word in word

Wege
unserer Worte
Wortwege
©Émilia Rennart



Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich anlächelst

würde ich gerne fliegen.

Als gäbe es ein Schicksal

würde ich zu dir rennen als hätte ich hundert Beine.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

ich will dich glücklich sehen

dich glücklich fühlen in meinem Ich

und möchte glücklich sein

weil du glücklich bist in meinem Ich

als wäre es dein ZuHause.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich zum Lachen bringst

möchte ich lachen bis ich keinen Atem mehr habe.

Ich lache schon so sehr viel bei dir.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn ich dich denke

weiss ich nicht wie ich dich denken soll,

Denn jetzt bin ich das was die Liebe aus mich macht für dich.



©Émilia Rennart




lundi 8 mai 2017

Nur ein Fragment

Alles was bleibt ist Liebe.

©Émilia Rennart

Sous un canopée d'étoiles
Nous écrivons des contes
Rêver des jours invisibles
Aucune mention des jours passés
Sur la colline des amoureux, nous sommes optimistes
Porter l'espoir et ne pas promettre
Porter l'amour
Essayer un nouveau départ
Ensemble
Amener les jours invisibles qui viendront

©ÉmiliaRennart

Happier - Ed Sheeran [Lyric]

dimanche 7 mai 2017

Und heute Morgen
lagst du neben mir
so still
Dein leiser Atem
kaum wahrnehmbar.
Dein Schlaf riecht gut
nach Honig und Milch.

Du küsst meinen Mund
und meinen Hals
und dann bin ich ganz bei dir
an deinem Herzen.
Du bist ganz bei mir
an meinem Herzen.

Dann sind wir ein Liebeslied.
aus Herzschlägen
aus Atem
aus Flüstern
aus Glut und Feuer
aus Vulkan
aus Lava und Wellen.

Und dann tauchen wir ein
in die Stille des Morgens.

©ÉmiliaRennart



Und du bist der
den ich heute Nacht geträumt habe.
Der der mich geträumt hat.
Der der seinen Arm um mich legte
und sich an mich schmiegte,
sich an meinen Rücken legte
mit dem Gesicht in meinen Haaren wühlte
und mich mit einem Nackenkuss weckte.

Ich streichelte deinen Arm
und deinen Handrücken
bis sich die feinen Härchen
unter meinen Fingerspitzen
wie Weizenähren der Sonne entgegenstreckten.

Ich legte meine Hand auf deine
und drückte sie an mein Herz.
Dein Herzschlag fühlte ich an meinem Schulterblatt.

Wir träumen uns gemeinsam.

Tiefer atmend
neigt sich ein Erfüllen nieder zu uns.

Wir schenken uns zu eigen
leidenschaftlich zitternd.
In der indigofarbenen Nacht
im Halbschlaf
haben wir uns Sterne auf die Haut gemalt.
Wir waren leise Musik
und haben den Himmel beschwört.


Es ist kein Traum
der im Saum unseres Ichs saß
und mit dem Allmorgendlichen davon fliegt
wenn wir das Fenster öffnen für den Tag.

Wir finden uns mit dem ersten Augenblick
in den Tag
Haut an Haut liegend
in den mit Liebe vollen Laken.

©Émilia Rennart



samedi 6 mai 2017

Wort für Wort
reiht sich Zärtlichkeit in deiner Stimme.
Du sprichst mit Herzblut
und Rhythmus.
Deine Hände malen
Flüsse auf meine Haut
die herzwärts fließen
und dein Atem
an meinem Ohr
weitet mein Ich.

Aus deinen Haaren entwirre
ich mehr Zärtlichkeit
aus deinen Küssen tropft Honig.

Hier wo wir gerade sind
geben wir uns hin.
Mit uns in unseren Händen
schweben wir für eine kleine Ewigkeit
über dem Boden.

Meine Finger malen neckende Kreise auf deiner Brust
und ich sehe das Meer in deinen Augen
grünbraun, dunkel, tosend und gefährlich wild.
Ich spiegele mich in seinen Augen.
Du fühlst das Meer in mir
heftige Wellen schlagen.
"Ich liebe dich"
ist ein Gebet
für dich
für mich.
"Pulse of passion" flüsterst du
Wir lauschen unsere Herzschläge
genießen uns

©Émilia Rennart



jeudi 4 mai 2017

Am späten Abend
schrieben wir uns wieder ein Gedicht
auf die Haut und in die Sinne.
Wir schrieben uns die Liebe
in unser Ich
Wir liebten uns neu.
Wir entdeckten uns neu.

Sanft streichen seine Finger über meine Augenwinkel
wischen den Tag weg.
Ich berühre seine Augenbrauen,
seine Stirn, seine Nase, seine Wangenknochen.
Seine Haut fühlt sich an wie immer.
Weich, warm und vertraut.
Sein Atem ist warm,
als deinen Mund meinen verschließt.

Er klemmst mich zwischen sich
und die Wand im Hausgang.
Ich fühle deine Wärme, deinen Körper, deine Kraft.
Sein Herz schlägt schnell,
sein Atem geht tief.
"Ich liebe dich," flüstert er
und lässt mich los.
Ich vermisse ihn.
Im Bad mache ich mich frisch
putze die Zähne
und er siehtt mir zu.
"Hast du nichts zu tun?" fauche ich verlegen.
"Doch," sagst er "dich zu nehmen." flüstert er in mein Ohr.
Küsst mein Ohrläppchen, meinen Hals,
meine pulsierende Halsvene.
Ich stehe in Flammen.
Seine Hände liegen auf meiner Brustd
seine Finger liebkosen meine Knospen.
Er schmiegst sich an mich
umschlingt mich fester mit einem Arm
und seine andere Hand versteckt sich in meinem Haar.
Ich will mehr von ihm,
mehr von seiner Haut,
ihn. Alles.
Ich winde mich,

fordere mehr und mehr.
Er hebt den Saum meiner Bluse,
seine Finger streicheln meinen Rücken
schmiege ich mich an seine Brust.
Seine feine Brustbehaarung kitzelt
und ich bekomme Gänsehaut.

Dann drehe ich mich zu ihm,
lehne mich an die kalten Badkacheln,
meine Hände wandern unter sein T-shirt,
streichele seine Haut
und fühle wie seine Musklen unter meinen Fingern zucken.
Ich weiß wie er sich anfühlt,
aber so kenne ich ihn noch nicht.
Das hier ist neu und schön und aufregend.
Küssend bewege ich mich seinen Hals entlang,
küsse seine Brust, seinen Bauch.
Ich schmecke seine Haut,
höre seinen tiefen Atem
ich fühle wie er genießt,
was ihn erregt
und was ihn die Kontrolle verlieren lässt.

Er streichelt mich mit seiner weichen Hand
meine Brust
und ich halte den Atem an,
verliere mich in Berührungen.
Er lächelt an  meiner Haut
und mit jedem Kuss
kitzelt sein 2Tage-Bart
Er weiß wie er meine Sinne verführen kann.
Mir fehlt nur ein Kuss
und ich sterbe den ersten petite mort.



Er hebst mich hoch trägt mich in Schlafzimmer,
wirft mich auf den Rücken
beugt sich über mich
und sieht mich einen Augenblick lang lächelnd an.
Um zu begreifen was passiert.
"Ich verhüte nicht, du auch nicht mehr, bitte!" sagte er.
Er presst seine Hüften am meine,
streift meine restliche Kleidung ab.
Er lächelt als hätte ich einen meinen witzigen Sprüche losgelassen.
Er küsst mich, berüht mich, entflammt mich, quält mich
und zögert mich zu nehmen.

Ich lenke ihn mit Küssen ab
rolle ihn herum, setze mich auf ihn.
Seine Arme ziehen mich näher,
er küsst mich heftig und wirft mich zurück auf den Rücken.
"Netter Versuch, aber ich bin dir so näher."
Er verharrt
"Ich verwöhne" er ist tief in mir, "ich foltere," er ist ganz tief in mir
"bis du vor Lust zerfließt."
Seine Bewegungen sind langsam
und ich kralle mich an seinem Rücken fest.
"Schläfst du ein?" flüstere ich.
"Nein," lachte er und bewegt sich furchtbar langsam weiter.
Dann zeigt er mir dass er es auch heftig kann
und dringt heftig tiefer in mich ein.
"Ich glaube ich bin heftig genug"
Ich versuche das Tempo zu verändern.
"Ich kann auch ganz anders"
Gnadenlos sinnlich
bewegt er sich und hält Blickkontakt.
Er ist überall auf und in mir.
Seine Lippen sind überall.
Auf meinen Knospen, auf meiner Brust,
am Hals, am Ohrläppchen.
Seine Hände packen meine Hüften
und halten mich fest
damit er mich teufelisch ganz langsam quälen kann.
" Ich habe dich vermisst,
wie du dich windest,
wie sich deine Hüften an meinen anfühlen
wie du schmeckst,
wie deine Augen leuchten,
deine Punktchen wie sie Funken sprühen wenn du mehr möchtest."
Ich küsse ihn heftig, fordernd und wild.
Ich lasse ihn fühlen, was er auslöst in mir.
Unsere Zungen umtanzen sich.
Er hält inne und stützt sich über mir auf.
Er malt mit dem Daumen die Konturen meiner Lippen nach
Ich küsse seinen Finger
sage an ihm.
Er ist noch tief in mir
und ich fühle seine Erregung hart und groß wie sie mich weitet.
Ich fühle sein Pulsieren.
Er sprengt mich und ich pulsiere synchron mit ihm.
Er beißt mich leicht in den Hals
fordert mich heraus,
küsst mich heftig
und fortführt was wir noch nicht beenden wollen
und er mit mir anstellt was er will
mich berührt und verführt
und eine neue Art petite mort auslöst,
die jede einzelne Zelle meines Körpers umfasst.
Als ich denke,
"schöner und liebevoller kann es nicht werden"
bewegt er sich schneller,
reiß mich mit seinem heftigen Orgasmus mit,
steigert meinen Höhepunkt
und wir empfinden eine Lust
die kaum enden will.

Ich fühle ihn bis in die Fingersptzen, bis in die Zehenspitzen.
Wir kleben aneinander.
Ich fühle mich als hätte ich zwei Herzen.
Ich fühle ihn als einen Teil von mir.

Zum ersten Mal hat er mich so voller Begehren angesehen,
zum ersten Mal hat er gezeigt, wie sehr er das schätzt was ich ihm gebe.
Zum ersten Mal habe ich mich mit ihm auf eine Art verbunden gefühlt,
dass es schmerzt.

Ein Tränenregen weinen meine Augen
und ich ziehe ihn näher
um mein Gesicht in seiner Achselhöhle zu vergraben.
Dann zerreisst es mich erneut.
Und ich schreie mich frei
und fühle mich für einen Augenblick frei.
Seine heftigen Küsse schlucken mein Schreien
begleiten meinen petite mort.
Sein Stönen wird tiefer und
stönennd lässt er sich fallen.
Wir beobachten uns
und uns fehlen die Worte
Wir lachen und lachen.
Dann löst er sich von mir,
und küsst mich weg,
umhüllt mich mit seinem Körper
und zieht die Decke über uns,
küsst meinen Nacken
und legt seine Hand auf meinen Bauch
und die andere zwischen meine Beine.
Zum ersten Mal haben wir nicht verhütet.
"Hast du Angst? fragt er vorsichtig
"Du?"
"Nein. Vertraue es wird gut. Alles!" flüstert er
"Ich denke schon. Ich hoffe es." Er weiß dass ich Angst habe.
Er fühlt es.
"Ich habe ein bisschen Angst."
Er bettet mich in seine Achselhöhle
damit ich mich bei ihm geborgen fühle.

Ich fühle dieses Nest in meinem Ich
und bin bereit es mit Leben zu füllen.

Wir sind wie Feuer und Wasser
Aber bilden nicht gerade Gegensätze eine Einheit?






Das Meer in uns
und Augenblicke um uns herum
die sich weiten und vertiefen.

Jetzt und immer
warten wir auf einander
uns nach unseren Händen sehnend
nach unseren Küssen
nach unserer Güte,
nach unserer Haut,
nach unserer Liebe.

Wir schenken uns ganz
wir denken uns ganz
wir lieben uns ganz in allen Dingen
unsere Sonnen werden uns scheinen
wir werden uns sein
wir werden uns werden
mehr als wir uns sind
mehr als wir uns waren.

Zärtlich und wild unsere Träume uns sind
Unser Blut singt unsere Unendlichkeit
wir sind uns Liebende
im Gestirn Liebe
©Émila Rennart


mercredi 3 mai 2017

In diese frühe Morgenstille,
denke ich dich
In diesen ereignisvollen Tag
denke ich dich.
Ich erinnere mich jeden Augenblick daran
wie es ist dich zu lieben,
wie es ist dich mit einem Morgenkuss zu wecken
um dein Lächeln zu sehen,
in deine noch schlafstillen Augen
den Sonnenaufgang zu malen
Feuer und Glut in deinen Sinnen zu entfachen.

Und dann liebe ich dich
mit allen Herzsaiten
die meinen Rippenbogen spannen
bis es ein Lied wird.
Und wir erinnern uns
an die Melodie,
an die Worte:
-Ich liebe dich für immer-

Liebend verwandeln wir uns
brechen alle Vernunft,
fühlen die Freiheit
erinnern uns an das Glück
das wir hatten.
Wir lernen geduldig
das Sonnenlicht
an die Haustür zu hängen.
Den Mond zu Mitternacht
über das Bett zu hängen.
Wir bringen den Sonnenaufgang
und den Sonnenuntergang
wieder nach Hause.

©Émilia Rennart




Vor meinem Haus regnet es Kirschblüten.
Verfangen im Regennetz
weben sie einen weißen Blütenteppich.

Zur Wolke geworden
schneit eine Seele
Blüten über uns.
Traumzarte hingetupfte grüne Hoffnung
Kirschembryos
hängen an pastellgrünen dünnen Fäden
an den Ästen.

In diesem Haus
haben wir so viele Schlüssel gefunden
und verloren.
Wenn ich hier mit dir
auf den Sommer warte
trägt unsere Liebe Frucht?
Trage ich dann Ohrringe aus Kirschen?

©Émilia Rennart

lundi 1 mai 2017

Zwei Schritte von mir entfernt steht er.
Wir strecken uns die Hände entgegen,
doch unsere Fingerspitzen berühren sich nicht.
Ich nicke ihm nur zu
und für einen Augenblick
schließe ich die Augen.
Ein winziges hoffnungvolles Lächeln
umspielt seine Mundwinkel
Wir sehen uns an,
ich spiegele mich in seinen Herbstaugen
und senke den Blick.

Zwei Schritte voneinander entfernt
sind wir
und zwischen uns
die tiefe Schlucht.
"Lass uns vernünftig miteinander reden,"
sagst er.
"Ich bin nicht vernünftig!" schreie ich.
Und renne weg.

Seine Hand 
fängt meinen rechten Arm.
Du drehst mich zu dir
"Du rennst nich weg. Nicht mehr!"
Seine Augen sind dunkelherbstfarben.
Grünbraungold.
"Du sagst mir gar nichts mehr!"
sage ich bestimmend.

"Doch," seine Stimme ist sanft und ruhig wie immer.
"Ich liebe dich! Du bist gegangen, ich nicht."
"Du warst innerlich weg von mir!" schreie ich.
"War ich nicht und du weißt das auch."

Zwei Schritte nur
sind wir voneinander entfernt
und jeder steht auf seinem Berg
entstanden aus Missverständnissen und Ängsten.
In kleinen und großen Rinnsale,
fließen die Tränen
plätschernde Wasserfälle
ins Tal wo unsere liebe liegt.
Der Berg unter uns bebt
in ihm ein Vulkan aus Wut
droht auszubrechen.
Unsere Worte spucken Feuer,
heiße Lava aus Bitterkeit
pulsiert aus unserem Herzen.
In uns die noch glühende Glut
der Liebe.

"Küsse mich jetzt, "bestimmt er.

"Lass uns uns friedlich trennen." bitte ich
"Nie im Leben." schreit er
"Ja nein, du hältst mich nicht!"
"Immer für immer!"

Liebe ist für einander da zu sein
in guten und in schmerzhaften Tagen.
Ich habe es dir versprochen
und werde mein Versprechen halten 
für immer.

©Émilia Rennart
Und ich ging
über Wald und Wiesen und Flüsse.
Ich wollte lieben,
intensiv lieben.
Mit Herz und Sinnen
mit viel Feuer
mit viel Passion.

Es ist wichtig:
Die Weite des Ichs
mit allen Unwettern
mit dem Honig in der Blüte,
mit allen Gezeiten,
mit allen Himmeln und allen Meeren
Mit aller Glut, allem Feuer und aller Asche.

All das Unsichtbare und Erhabene.

Und manchmal siegt die Vernunft
des Lebens
Liebe ist immer nur das was man daraus macht,
Und die Liebe liegt allein in meinen Händen
um sie zu formen
zu dem was sie sein soll.


©Émilia Rennart

dimanche 30 avril 2017

Liebe ist wenn man gemeinsam schweigen kann,
und deine Stille genieße ich.
Sie ist die Ruhe vor dem Liebessturm.
Dein sanfter grünbraunen Blick
nimmt die Farbe der Gezeiten an.

Wir sehen uns dann im Herzwasserspiegel
du in meinem,
ich in deinem
gemeinsam spiegeln wir uns
im Tränensee
im Roten Liebesmeer.

Dort sind wir Liebende
dort sind wir Gefährten,
sind uns Liebe
sind uns Glück.

Wr teilen uns Liebe
wir teilen uns Brot
wir teilen uns Kummer und Schmerz.

Wir teilen uns Sonne und Mond
Himmel und Meer
Tag und Nacht
Kuss um Kuss

Liebe und Leben entstehen durch Hingabe
Lass uns einander hingeben
in Liebe

©Émilia Rennart
Dieser letzte Aprilsonntag
war länger als alle anderen Sonntage bis anhin.
Der Zeitgott schenkte uns heute jede Menge Zeit.

Er hielt Zeit an,
als wir uns berührten.
Haut an Haut geschmiegt
unsere Wärme fühlten,
unsere Herzschläge zählten,
unsere Fasern miteinander verflochten
um uns zu vertauen
um uns zu teilen
um uns zu verlieren
bis unter die Haut und Knochen
um unsere Perlen
im Meer zu versinken
sie aneinander reihen
Perle um Perle.

Er hielt den Atem an
als unsere Berührungen
Liebesspuren auf das Laken malten,
als wir kleine Tode starben
du für mich
ich für dich
gemeinsam für uns.
Wolken fangend, Sterne erntend
Feuerfangend,  Liebe brennend Glut werdend.
Asche werdend und Sternenstaub.

Der Zeitgott schenkte und jede Menge Zeit.
Und wenn der Himmel über dem April bricht
atmen wir Mai.



©Émilia Rennart
Appelez-moi et ne vous dites rien, je peux vous réconforter en silence. Montrer sur mon chemin et ne pas faire de son, je peux vous tenir tranquillement. Honnêtement, je ferais tout juste pour vous faire trouver la paix et espérer que vous le trouverez en moi.
Vous aimer est comme réveiller à quatre heures du matin et prendre mon téléphone pour envoyer un message texte rapide en disant "je me manque". Parce que Dieu sait que je ne rêve que de vous tous les jours depuis le moment où vous êtes entré dans ma vie . Il vous appelle à toute heure du jour où je désire désespérément entendre votre voix et il se moque de vos blagues quand il n'y a personne d'autre à notre entendre. L'amour de vous est spontanément mouvementé et plein de hauts et de pieds, mais ça vaut la peine. Cela vaut vraiment la peine.

samedi 29 avril 2017

Der Tag hat noch kein Morgen,
er ist noch Nacht,
etwas Nachthimmel, etwas Wolke
und er ist noch Halbtraum.

Und ich bin halbwach
halb Herz noch liebeverloren ganz bei dir,
Halbgedanke bei dir.

Der Tag ist noch nachtblau
färbt sich leicht gold und morgenblau
und leicht grau leuchtet noch der Mond

Die Helligkeit übermalt die Nacht
und der Uhrzeiger malt Veränderungen
an die Wand.
Und ich sammle die Worte die gerade da sind,
aus deinen Augenwinkeln entwirre ich einen Traum.

Mit der Liebe in den Händen
kleben wir noch schwebend in der Nacht.
und wissen nicht ob wir stehen oder schweben in einem Kuss

Als Antwort reicht uns etwas Stille
eines Atemzugs im Moment.
Ich lege mein Herz nach vorne
um zu fühlen
bis der Tag sich sammelt und wird.

©Émilia Rennart



Du bist überall
hier bei mir.
im Wolkensaum eines frühen Morgens
in der aufgehenden Sonne
in meinen Gedanken
in meinem Fühlen,

Begleite mich ein kleines Stück Weg,
berühre ganz zufällig meine Hand,
berühre mich herzwärts,

Lass mich bitte den Regen weinen,
sei mir Wolke
Lächele mir die Augen liebevoll,
sei mir Sonne.

Ich bin streiche dir dann
die Tautropfen von den Wangen,
eine Träne für die Erde.

Du darfst kein Regen sein.
Ich lasse es nicht zu,
dass Tränen dich auswaschen.

Alles ist kalt was uns regnen lässt

Mit einem Lächeln berühre ich
noch einmal leise deine Haut,
dein Kuss legt sich sanft auf mein Haar

Nur eine Minute
Nur eine Minute
wirst du traumgeküsst von mir
du bist überall hier bei mir

©Émilia Rennart

vendredi 28 avril 2017

Ich  höre dich
in deiner Stille.
Ich bin mit meinen Gedanken bei dir
in meinem Herzen wohnst du
und ich teile
mit dir Liebe und Schmerz und 
Brot und Wasser.

Und in einigartigen Augenblicken
halte ich deine Hand
damit du nicht allein bist,
damit dir nichts geschieht.
Halte mich fest
wenn du traurig bist

Ich bin dein Wiegenlied
zähle deine Atemzüge wenn du schläfst,
küsse dir ein Lächeln in deinen Traum

Ich bleibe bei dir
ich teile mit dir diese Stille
wie zwischen Blumen 
am frühen Morgen
und teile mit dir Honig und Sonne und Regen

©Émilia Rennart




jeudi 27 avril 2017


Lorsque la nuit j'effeuille et mords les roses
C'est comme si je tenais entre mes dents
Le clair de lune des nuits transparentes,
L'éclat des après-midis lumineuses,
Le vent baladin du printemps,
La douceur amère des couchants
Et l'exaltation de toutes les attentes.

©Émilia Rennart

Das Buch zum Blog

https://www.bookrix.de/_ebook-francine-emilia-rennart-fragile-momente/

Und es ist vorerst erhältlich bei: Amazon, kobo, Thalia und iTunes
Ich habe gestern
am späten Abend,
während meine Gedanken
bei dem Menschen waren
den ich liebe
noch eine Hand gehalten
und habe gefühlt wie sich Zerbrechlichkeit anfühlt.
Ich habe gewartet
wortlos und hielt den Atem an
als eine Seele sich auf den Weg machte
zu fliegen.
Und ich ging gedanklich mit an den Rand
um zu sehen was dort ist.


Dann fuhr ich nach Hause
und der Mensch der mich liebt
umarmte mich wortlos
Ich hielt den Atem an
als sein Kuss
mir zeige wie lebendig ich bin.
Und wie zerbrechlich.

Und meine Finger gehalten zwischen seinen
gaben mir Kraft.

©Émilia Rennart
Wir legen uns
unbekleidet in die Nacht
und küssen uns Sterne auf unsere Haut.
Wir sind leise Musik
die die Nacht beschwört.

Im Sonnenaufgang
liegen wir nackt
und küssen uns den Schlaf aus den Augen
Wir sind laute Musik
Kuss um Kuss
beschwören wir den Tag.

©Émilia Rennart

Wir

Wir haben uns gehalten,
durch alle Zeiten.
Wir haben uns geliebt.
Wir haben uns zerissen
in kleinste Stücke.
Wir haben uns eingesammelt
und wieder zusammengenäht.
Wir haben unser Buch geschrieben,
es in die Bibliothek gestellt.
Es zerissen und Blatt für Blatt zusammengeknüllt.
Wir haben all unsere Blätter eingesammelt.
und glatt gestrichen.
Wir haben uns verloren und wieder gefunden.
Wir haben uns gehalten
Wir haben uns geküsst.
Wir haben uns geliebt.
Wir sind uns wichtig
Und wenn wir uns zerreissen, verlieren
werden wir uns lieben
küssen uns wieder ganz.
Denn wir sind uns wichtig


©Émilia Rennart

lundi 24 avril 2017

Hommage



Wir verabschiedeten uns
mit salzigen Wangen
und tränenzerissenen Augen von dir.
Du hast nur die Augen geschlossen
für den Ewigkeitsschlaf.
Uns bleibt nichts übig
als deinen blumigen Erdhügel zu besuchen
und die Hoffnung,
du hast deinen inneren Frieden gefunden.

Heute scheint die Sonne hell.
Im Licht der aufgehenden Sonne
aus dem Apfelbaum hinter dem Haus
hören wir ein leises Lied.

Eine Amsel,
sie hüpft nach rechts
ein Nest mit zwei grünmarmorierten Eier
zeigt uns neues Leben.


Du hast den Weg
nach Hause gefunden
um uns zu zeigen
die Natur des Lebens
dass Leben sich erneuert,
dass Liebe endlos ist
wie das Leben

©Émilia Rennart
Wir lassen das Meer
herzwärts fließen
die Sonne werden wir abendrot anmalen
die Nacht indgofarben mit Sternschnuppen
den Mond riesig und rund
die Wolken schäfchenweiß bemalen
dem Wind Flügel malen
und die Zeit wird wachsen.
Lieben werden wir wir uns immer

©Émilia Rennart


dimanche 23 avril 2017

Die Nacht
nähert sich dem Tag,
wirft ihren indigofarbenen über ihn.
Komm lass uns
unter diesem Himmel
uns lieben.
Lass uns den Himmel
mit Sternen bemalen.
Sanft spielt der Wind eine Symphonie
nur du und ich können sie hören
Lieben wir uns
im rotgoldfarbenen Bett der untergehenden Sonne

Ich küsse dich dann
warm und zärtlich und weich,
bis du verträumt lächelst,
meine Kleidung berührst
und wie ein Geschenk
Schicht für Schicht auszehst.

Dann schließe ich die Augen
und fühle deinen Blick auf meiner Haut.
Ich fühle dein Atem
auf meinem Schlüsselblatt
ich fühle deinen hauchzärtlichen Kuss

Und als deine Finger dem gleichen Weg folgen
wie deine Lippen fühl es sich heiß an.

Meine Hände streicheln deine Haut
Wie eine winzige Schar Ameisen
wandern meine Fngerspitzen
über deine Stirn, über deine Nase
den Schläfen entlang
zu deinem Hals.
Ich fühle das Feuer
das durch deine Adern  schießt
dein Blut das duch deine Venen rinnt
wie Flüsse die es eilig haben
sich im Meer zu leeren.

Du setzt dich hin
setzt mich auf deinen Schoß und wiegst mich wie ein Neugeborenes
zärtlich langsam und vertrauensvoll.
du küsst mich meinen Hals, meine Schultern
meine Brust.
Deine Hand drückst gegen mein Kreuz
und ich biege mich dir entgegen
Wir finden den Rhythmus unseres Liebestanzes
als deine Hände meine Hüften umfassen.
Wir sind Glut, Feuer und und Feuerblitze
wir sind Vulkan und Lava
wir sind Flüsse und Wellen
wir sind Meeresschaum und Meer
wir sind Himmel und Milchstraße
wir sind Liebe und Passion

Am frühen Morgen lass es regnen über uns
wir waschen uns die Nachtspuren von der Haut.
Wir verreiben das Duschgel mit den Handflächen
und waschen uns damit neu.

Und wir lieben uns neu
und es regnet über uns

©Émilia Rennart









samedi 22 avril 2017

Ich denke dich
und schreibe dich jetzt.
Ich verflechte in Worten
wie die Fingerspitzen deiner rechten Hand
meine linke Wange berühren.
Hauchzärtlich leicht.
Wie dein Daumen
die Kontur meiner Oberlippe nachzeichnet,
neugierig wie sie sich anfühlt.

Ich beschreibe dein Lächeln
das in den Mundwinkeln winzige Grübchen bildet
Deine grünbraunen Augen in den äußeren Winkeln
winzige Lachfältchen bilden.

Ich schreibe
wie du mein Haar hinter meine Ohren streichst,
wie du Strähnen um deine Zeigefinger wickelst und daran riechst.

Ich schreibe,
dass ich kaum atmen kann,
ich am ganzen Körper zittere
und hoffe du merkst es nicht.
Ich halte mein Blick gesenkt
und wünsche dass du mich küsst.

Ich schreibe
wie deine Zunge mit meinen Lippen spielt
bis sie sich öffnen
und mein Ich für dich freigeben.

Ich schreibe den Kuss
und wie meine Haut an deiner verbrennt.
Dein warmer Atem
als unsere Zungen unser Ich erkunden.
Dein Kuss, langsam,
als hättest du die ganze Weltzeit für dich allein.
Wie deine Zunge gegen meine stößt
und dein knabbern an meiner Unterlippe,
das wir Wellen bis ins Rückenmark sendet
und du meinen Hinterkopf hälst
als wäre ich ein Neugeborenes.
Es ist als würden wir Liebe machen.
Deine Lippen sind nass und glänzend
und vom Kuss leicht geschwollen.
Und meine auch.

Und ich beschreibe deine Hände
wie sie warm und weich
auf meiner Haut liegen,
deine sanften doch festen Berührungen
an Hals und Rücken, Bauch, Brustkorb
und Brust.
Deinen Mund auf meinem Schlüsselbein
auf meiner Brust
auf meinem Bauch.

Deine Finger zwischen meinen Schenkeln
umd die Öffnung freizulegen
für das Eins-Sein
Dein Mund auf meinem empfindlichen Fleisch
dein Warmer Atem
mein Winden an deiner Zunge
und die Bewegungen
die Anspannungen meines Körpers
die Wellen auslösen
Und mein Fleisch das sich dehnt für ihn
seine Härte tief in mir vergraben,
als würde sie mich von innen verbrennen.


Der Blitz der duch meinen Körper rast
mit einer Heftigkeit dass es kurz dunkel wird
mein Explodieren dein Höhepunkt hervorruft.
Dein leichtes Stöhnen an meinem Ohr,
dein Pulsieren und Herausspritzen deines Samens,
deine Bewegungen sanft und langsam bis zum Ausklang.

Ich danke dir.
Du lachst und küsst mich lange und intensiv
als würdest du mich an dich kleben wollen.

Ich denke dich
und schreibe dich
in mein Ich

Ich liebe dich
und schreibe deine Liebe zu mir


©Émilia Rennart



vendredi 21 avril 2017

Ich berühre dich sanft
wie man eine Violine berührt.
Ich lege meine Liebe,
meine Sehnsucht nach dir,
meine Sinnlichkeit
in meine Fingerspitzen,
in meine Finger,
in meine Hände
und streiche
über deine Saiten,
hauchzärtlich sanft
fordernd, herausfordernd
bis sie schwingen
vor Lust auf Liebe.

Und jede Rippe zähle ich
mit einem zartsamten Kuss.
Und jeden Punkt der pulsiert
jeden Wirbel der Säule
dich hält und trägt
streichele ich
bis sie sich bäumt und biegt.

Bis der Schaum des Meeres
zum Himmel spritzt.
Hingabe und Resonanz
Herz in Herz
Sinne in Sinne
Liebe in Liebe
im steten Wandel fließt,
bis leise Musik
laut wird in uns.

Weinen und Lachen vor Liebe
Passion und Hingabe,
befehlen und gehorchen
bis hin zu den kleinen Tode,
bis hin den Küssen
zum Ausklang
besiegt im Augenwinkel
eine Träne blitzt,
um später noch an einem Lächeln zu hängen
weil es so unendlich schön war.

©Émilia Rennart

jeudi 20 avril 2017

Dein Guten-Morgen-Kuss,
dein Blick auf meine Haut,
dein Blick auf das zerwühlte Laken,
dein sufficientes Lächeln,
dein nach Kaffee duftender Kuss
bittersüss
deine Umarmung
stürmisch und verspielt,
deine Finger in meinem Haar verflochten.

alles fließt herzwärts.

©Émilia Rennart

Lieben bei schöner Musik


Der harte lebendige Herzschlag einer Gitarre
durchfasert die melancholischen Klänge einer Ballade,
die Sinnlichkeit der Akkorde.
Salzig wie Ebbe, stürmisch wie Flut
Ich schließe die Augen,
meine Sinne
sind Gezeiten.

Ich denke dich
auf einem sandfarbenen Laken.
Ich schließe die Augen
und ich male Liebe auf deine Haut,
so wie man Herzen in den Strandsand malt.
Ich atme den Duft deiner Haut,
fühle deinen Herzschlag
auf meinen Lippen
wie er mein Kuss erwidert.

Ich denke uns als Meer
wie wir uns hineinlegen,
eintauchen in unsere Tiefen
uns verlieren
als Welle
uns wiederfinden,
auftauchen,
Worte ins Ohr flüstern,
mit unseren Haaren spielen
und uns erneut verlieren.

©Émilia Rennart





mercredi 19 avril 2017

1

ich gehe den Weg zurück
als wir noch zwei Fremde waren.
Den ganzen Weg zurück,
bis dahin
wo ich auf deine Hände sah,
deine schmalen Finger
bemalt mit Sommersprossen.
Ich begann deine Sommersprossen zu zählen.
Deine Augen fanden den Weg meiner Augen.
Du sahst auf deine Hände,
erstaunt war dein Blick.
Die Farbe deiner Augen zu definieren
war meine zweite Aufgabe an mich.
Grünbraun wie ein See in der Dämmerung,
wenn das Ufer sich im smaragdgrünen Wasser spiegelt.
Dein Lächeln färbte meine Wangen abendrotfarben.

Dann lag meine Hand in deiner.
Mein Gesicht spiegelte sich in deinen Augen.
"Ich habe die Sommersprossen gezählt.
Neun sind es."
Dein Blich wie ein tiefer See vor dem Sturm.
Vor dem heftigen Lachen.
Mein abendrotfarbenes Gesicht ging in deinem Augensee unter.
"Wollen wir gemeinsam zählen," fragtest du leise.
"Ja nein, ein anderes mal. Ich bin weg." ich rannte weg.

"Wir beginnen Morgen damit!" riefst du mir nach.

Du hast 12 auf der linken Hand

©Émilia Rennart



mardi 18 avril 2017

Bevor ich mich mein Herz verstand,
hatte ich Selbstzweifel,
machte ich Fehler.
Ich war gerne allein,
liebte und wollte nicht zurück geliebt werden.

Bevor ich mein Herz kannte,
dachte ich laut
war wild
verliebte mich schnell, liebte schnell, entliebte mich schnell.

Bevor ich mich selbst verstand,
fühlte ich war nicht genug,
ich liebte nicht genug,
aber dachte alles gegeben zu haben.

Bevor ich mein Herz fragte,
rannte ich weg,
wollte vor Menschen fliehen
die mich lieben wollten.

Du nahmst mein Herz,
öffnetest alle Herzkammern,
schältest alle Herzhäute
legtest sie vor mich, damit ich sie lese
sie fühle, sie streichele.
Ich fühlte den weichen Samt,
ich fühlte den Schmerz,
ich sah die Risse.
Ich sammelte die Fetzen ein,
nähte sie liebevoll und geduldig zusammen.


Jetzt kenne ich mein Herz,
fühle die Saiten,
höre seine Musik,
seine Worte.
Ich bin stärker geworden,
bin aus mir herausgewachsen
Ich habe mein Zu Hause gefunden.
Ich liebe dich
mit jeder Herzfaser
©Émilia Rennart



lundi 17 avril 2017

Der Garten
hinter dem Haus
blüht frühlingsfarben bunt
Pastellfarben
verwaschenes Aquarell zeigt sich
hinter dem grellen Purpur der Tulpen.
Das mauve des Flieders zeigt sich zu früh,
der weiße Schneeballenflieder
schläft noch grün.

Ich finde hier meinen Nabel nicht.

©Émilia Rennart


Ich lege mein Ohr an dein Herz und höre das Meer in dir Wellen schlagen
©Émilia Rennart


Vielleicht war ich die Frau in deinem Leben mit der du befreundet sein konntest. Vielleicht haben wir uns deshalb so gut verstanden, besser als ich mich je mit einem Mann verstanden habe. Vielleicht wolltest du mir deshalb so viel geben, wo doch alles was ich wollte, war deine Freundschaft.

Vielleicht mussten wir erst ähnlich schmerzhafte Erfahrungen machen, um zu erkennen, wie viel wir teilen und teilen können. Vielleicht musste ich erst weggehen, um heute deine Nähe so sehr wertzuschätzen.

Vielleicht liebte ich dich da schon. Ich habe dich immer vermisst. Meine Gedanken waren oft bei dir.

Wir streiten uns nicht, weil du bereit bist mir meine Nonkonformität zuzugestehen.

Ich rechne es dir hoch an, dass du mich so lieben kannst wie du es tust. Ich glaube heute verstehe ich deine Sentimentalität, die mir immer ein Rätsel war. Du liebtest mich und ich habe nicht in mein Herz gehört, ob ich dich auch liebe.

Einen Menschen zu lieben ohne es ihm zu sagen kannte ich bis anhin so nicht.

Du gabst mir immer eine gewisse Stabilität mit deinen Wurzeln, wir kletterten nicht aneinander hoch. Du hast mir deinen Sinn für Familie gezeigt und ich lernte Zusammenhalt.

Du hast mir gezeigt wie ich dich lieben kann.

"Komm her, meine Liebe reicht für uns beide," sagtest du.

Du lehrtest mich wachsen.

Ich liebe dich

©Émilia Rennart

dimanche 16 avril 2017

Es regnete an diesem Tag
Wir tanzten mit dem Wind,
die Welt um uns herum stand still.
Regentropfen waren die Worte
unserer Liebesballade.

Deine Finger umklammerten meine Handgelenke
und wir sangen das Liebeslied
das wir heute geschrieben haben.
In unsere Herzfasern,
in unsere Sinne, auf unsere Haut
auf unsere Lippen, in unsere Augen.
Ein Lied das in uns widerhallte

Es war kein Liebeslied, keine Elegie
keine Enigma.
Es war die Stille um uns herum
die wie ein Echo
unser Lied sang.

Es regnete heute
als wir uns Liebe schenkten
Und Regentropfen war liebevolles Flüstern.
Wir tanzten
mit den Sinnen
du der Regen, ich der Wirbelwind
wir verloren uns
im Rhythmus
bis die Sonne sich in den Himmel malte
auf dem seidenen Laken

©Émilia Rennart


samedi 15 avril 2017

Wie ein Wassertropfen
fielst du in mein Ich
als meine Augen voller Trauer waren,
und ziehst Kreise  um Kreise
Welle um Welle.
Du weißt
meine tiefste Seelenmelodie
zu entlocken.

Du lehrst mich in Farben zu träumen.
Mein Ich fand Boden in deinem Ich
und erblühte.

Auch dann als ich dich
aus meinem Leben wegfühlen wollte,
dein freches Grinsen,
deinen flatternden Schatten um deine Wimpern
der Tanz deiner Hände auf meiner Haut,
deinen Hunger auf meine feurigen Küsse
die deine Sehnsucht von deinen brennenden Lippen küssten
meinen Hunger auf deinen Duft
nachdem du mir deine Nacht zeigtest.

Dich träumend
legte ich meine Hand auf dich
und fühlte die Farben deiner Träume.
Manchmal denke ich,
du sprichst die Sprache ungeborener Sterne.
Du nahmst meine Hand
zeigtest mir deine Liebe
zeigtest mir den Weg zu dir.
Und an diesem Tag
stand die Geschichte still.
Ich ging in den Regen
und mit jedem Tropfen fühlte ich dich.

Wir leben die Geschichte neu
mit anderen Farben.

©Émilia Rennart



Nachtfarben
und neben mir du.

Einrollen will ich mich
in deine Arme.
Du öffnest deine Arme für mich,
ich lege mich in deine Herzlandschaft
und höre deine Herzmusik.

"Du schläfst nicht ein,
du lässt mich nicht allein."
Ich küsse dich lachend,
lege meine Hände auf deinen Brustkorb.
Unter meinen Händen
rauschen Bäche durch deine Herzkammern.
Deine Haut ist eine sonnige Landschaft.
Unerschöpfliche Quellen
strömen aus deinen Handhöhlen.
Wir erkunden uns
um uns neu zu entdecken.
Unsere Hände
haben uns viel zu sagen.
Ich sehe meine Hände.

wie sie sich öffnen
Ich sehe deine Hände.
wie du meine hälst.
Wir sind eine Metapher

"Kreieren wir ein Leben neu
das uns beiide verbindet"
flüsterst du.
"Love makes art" 
sagst du zwischen zwei Küssen
"Es wird schön werden."
Das flackernde Kerzenlicht
wirft Schatten auf unsere Haut.
Ich verspüre einen Hunger auf  Leben
und möchte alles kosten
bis hin zu deiner fragenden Stille."
"Mit oder ohne Sommersprossen" frage ich.
Du lachst 
und ich liebe dich


Du und ich
in unserer Unterschiedlichkeit
spüren das Geheimnisvolle
eines Ganzen.
Vergessen einander
und uns selbst.
Wir zähmen uns nicht,
brechen Welle für Welle
bezwingen das Meer 
und die warme Quelle
die sich ergießt
und dein "I love you"
ist mein schönstes Liebeslied.

©Émilia Rennart




vendredi 14 avril 2017


When I come to the end of the day
and the sun has set for me
I want no rites in a gloom filled room.
Why cry for a soul set free.
Miss me a little, but not too long.
And not with your head bowed low.
Remember the life we once shared.

Miss me, but let me go.

For this is a journey we all must take
and each must go alone
It's all part of the maker's plan,
a step on the road to home.

When you are lonely and sick at heart
go to friends we know.
And bury your sorrows in doing good deeds.

Miss me, but let me go.

©Émilia Rennart
C’est tous les jours que je toi
les mots sont courts ou s’allongent,
mais tous se mêlent pour faire
de nous des récitants,
de notre récit une phrase,
qui nous dérive et nous verbe.

Tellement tout bouge et nous prend,
que notre langage est
en avant de nous,
car il ne vient que d’entendre.
C’est pourquoi nous dormons peu
et nos mots bien moins que nous.

©Émilia Rennart
Zögerlich verzeichne ich Glück
auf den Herzwänden.
Die Herzsaiten
spielen Liebe
als leise Ballade.

Heute fühle ich
dein leises Sehnen
nach mir.
Du willst ein lautes Erwidern
auf deine Liebe.
Ich fühle 
das Heben und Senken deiner Brust
unter meinen Fingerkuppen.
Du fühlst
mein Biegen und Beben
unter deinen Händen.

Wir lieben uns mit Verlangen,
Liebe, Hingabe und Vollendung.

Wir entfachen in uns eine Sehnsucht nach mehr.

Du fährst aus deinen Herzhäuten in meine
bis du dich dort wohlfühlst.
Ich fahre aus meinen Herzhäuten in deine
bis ich mich dort wohlfühle.
"Werden wir irgendwann untergehen, wenn
wir anfangen, uns unter die Haut zu gehn?"
frage ich 
"Wir lernen schwimmen" sagst du.
"Falling in love with each other?"
In die Liebe des anderen fallen.
"Man geht nicht unter wenn man liebt," sagst du.
Man schwimmt miteinander, nebeneinander
und wenn einer Kraft verliert
fängt der andere ihn auf ."
Liebe ist ein grundloser Fluss und kein stilles Wasser.

Zögerlich verzeichne ich Glück

©Émilia Rennart

jeudi 13 avril 2017



Die ganzen Jahre

glaubten wir Freunde zu sein

du und ich.

Und jeder von uns

war für den anderen ein Ort

wo wir uns zu Hause fühlten.




Die stille Liebe trugen wir seit Jahren in uns

Wir sprachen von uns

wie Freunde von Freunden

Vermissten wir uns wie Freunde sich gegenseitig vermissen?

Wieso dann die Sehnsucht in uns?

Küssten wir uns nicht mit geschlossenen Augen

und länger wie Freunde sich küssen?

Umarmten wir uns nicht inniger und länger

wie Freunde sich umarmen?




Sagen Freunde

"Ich liebe dich. Pass auf dich auf!"

Stritten wir uns nicht

wie Freunde sich streiten?

War die Versöhnung

"Ich habe dich wieder - Gott sei gedankt"

ein Zeichen von Liebe?

Geh mir ja nicht verloren,

verliere dich nicht,

verliebe dich nicht..." sagtest du.

War das auch Liebe?




Du siehst mich an:

" Hinterfrage nicht, " sagst du.

"Es ist jetzt was es ist

und es ist wundervoll und schön."

"Beides" sagst du

"alle zwei," sage ich

"und der Kuss?" frage ich

Und wir lachen wie Liebende und Freunde lachen.




©Émilia Rennart

mercredi 12 avril 2017

Wir waren zuerst ein ungetanzter Tanz,
eine nie gesungene Ballade,
ein leiser Klang,
ein halber Atemzug,
ein leiser Gedanke ohne Flügel.

Wir sind alles:
Tanz, Ballade. Klang,
Atem und Sinn.
Wir sind was wir sind
durch die Liebe
für dich, für mich, für uns.

Wir sind ein Tanz
takte die sich ergänzen.
Wir sind das was wir uns geben
im Augenblick.

©Émilia Rennart

mardi 11 avril 2017



Was passiert, wenn die Kompassnadel Richtung Herz zeigt?
Soll ich dich denken, dass ich dich liebe?
Ich sehe dich nicht nur mit den Augen,
weiß dass mit Herzschritten Liebe
nicht messbar ist.
Du bist hier.
Für die Dauer aller Herzschritte
macht Liebe Sinn

©ÉmiRennart

lundi 10 avril 2017

Dans le pavillon d'or de ton oreille
je fourre ma langue avec,
Mon aimé, des mots de miel,
des mots arrachés aux limbes.

Je bois le suc de ta jouissance
à petites gorgées
et tes yeux fiévreux répondent
à mes nuits blanches.

Dans ce monde empreint
de doute, nous allons
parcourant les landes
avides de notre part manquante
jusqu'à ce que viennent s'étendre
des loups dociles et las
sous nos paupières bleuies.

Liebe ist ein Baum

Eines Tages
gabst du mir Mut und Kraft
meine Herzmauern einzureissen
wissend wohin
um glücklich zu sein.
Dann rannte ich zu dir
umarmte dich ganz fest
wie man einen Freund umarmt
den man lange vermisst hat.

Bei dir fühlte ich mich zuhause.
Liebe ist kein Gefühl.
Liebe ist ein Kern
der jemand in deine Herzerde setzt
damit er aufkeimt.
Liebe ist Lebendigkeit
die wachsen muss.
Und ich wachse aus dir heraus
wild und chaotisch.
Du lässt mir meine Wildheit
meine innere Natur.

Liebe ist keine Liane
die sich um den Baum schlingt.
Sie ist ein Baum
Dessen Äste sich zum anderen Baum  neigen
deren Zweige sich ineinander verflechten.
Jeder hat sein Herz und seine Seele für sich allein. 

©Emilia Rennart

dimanche 9 avril 2017

Es hängen noch Fetzen deiner Liebe
an meinen Herzwänden,
seitdem du  
in mein Herz geschlichen bist
und meine Herzwände mit Liebe bemalt hast.

Frage mich
wie die Farben und Eindrücke 
sich in die Häute 
eingeprägt haben.
Wie tief und wie unlöslich.

Ich vermisse meine Liebe 
die einfach ist
und meine Unbefangenheit

©Émilia Rennart
Je te revois dans la lumière
Dans les caresses du soleil
Tu m'as donné l'amour
Et ses merveilles.

©Émilia Rennart

jeudi 6 avril 2017

He is easy to love,” she said. “He is easy to talk to and be around and smile with. He is easy to do all of those things with because we fit each other. I think if we met 10 years later under different circumstances I would’ve married him.” She laugh gently, her eyes grow soft. “And I love him. I know he does think so too. God, I love him. I love his hair and his eyes and his smile and how easy he is to love, who wouldn’t love that?”

Then her smile turned over. “But love isn’t supposed to be that easy. When it’s so easy like that, it’s right? It’s right if he’s easy to talk to and easy to sit in total silence with? It might feel easy at first but it what will it be ten years later?”


But her eyes were still soft. “And yet you love him. You’ll don't move on and find the one who’s not always easy, you don’t stop loving him. You can’t.” She smiled again, but this time it’s rain instead of the sun. “Because people always love what’s easy. It tends to hurt them less.”
Und jeder steht allein
mit den Füßen
auf dem Herzen der Erde
mit dem Kopf in den Wolken.

Von der Sonne gewärmt,
vom Regen gewaschen,
vom Wind liebkost.

Von den Stürmen durchwirbelt,
Vom Hagel geschlagen
Vom Sonnenaufgang gutemmorgengeküsst
Vom Abendrot zugedeckt.

Und dann....
dann .....
begegnet man einem Menschen
entdeckt das Besondere in seinem Ich,
macht ihn zum Freund.

Und dann achtet man
auf die Stille.
Kann man gemeinsam schweigen,
dieses Schweigen,
das mehr sagt als alle Worte die man kennt
und noch lernen wird,
das man vernimmt,
obwohl es still ist
hat man die Liebe gefunden.
©Émilia Rennart


Der Unterschied
zwischen dir und mir
besteht in unserem Verhalten bei Regen.

Du hüllst dich
in eine wasserabweisende Jacke
und rennst, mit gesenktem Kopf,
auf dem nassen Asphalt
jeder noch so winzigen Pfütze ausweichend.
"ich mag den Regen nicht," sagst du.


Ich spaziere im Regen,
in jede noch so winzige Pfütze tretend.
Sehe den tanzenden Regentropfen zu,
wie sie sich in meinen Wimpern verfangen,
wie winzige Bächlein durch den Wimpernsaum
über die Wangen rinnen.
Wenn meine regenschweren Haare
regenperlenbestickt
auf meinen Schultern
sich wie eine Umarmung anfühlen.
Wenn mein Haare mein Gesicht umrahmen
als würden sie es in den Händen halten.
Wenn die Regentropfen meine Lippen sanft küssen.

ich lade dich zu einem Regenspaziergang ein,
küsse dir dann die Regentränen weg
und du wirst dann den Regen lieben

©Émilia Rennart



mercredi 5 avril 2017

Am frühen Morgen,
die Bäume sind noch eingebunden in die Nacht,
der Tag ist noch unberührt
und in den Häusern brennt noch kein Licht.

Da erhebt sich
zwischen den Kastanienbäumen ein Engel.
es ist als würde er im Flug
noch schlafen.
Im Schlaf singt er.
Er singt keine Lieder,
keine bekannten Lieder.

Er besingt den Tag
als Ballade, als Elegie,
als Ironie oder als Liebeslied.

Vielleicht hört jemand etwas
wenn er die Allee entlangläuft
und wundert sich über den Gesang
aber sieht niemanden.
Vielleicht ahnt er etwas, dass hier im Haus
ein Herz aufgehört hat zu schlagen.

Der Rasen ist grün
und der Garten blüht frühlingsfarben
Der Kirschbaum treibt Knospen,
wie die anderen Bäume auch.

Das ist was von ihm übrig blieb.
Leben

Und ich gehe durch die Menschenmenge
und suche unter den vielen Gesichtern deines.
Und ich weiß
dein Körper wirft keine Schatten mehr,
du kannst nicht mehr in den Himmel sehen und sagen
wie ein Kind:
"Siehe die Wolken, sie folgen uns."
denn Wolken folgen dir nicht mehr.
Und dann sehe ich zu
dass ich nicht von der Erde falle.

©Émilia Rennart
I promise
to plant kisses
like seeds
on your body,
so in time
you can grow
to love yourself
as I love you.

©Émilia Rennart

mardi 4 avril 2017

Fünfzehn Minuten bevor mein Handywecker klingelt bin ich wach. Ich bin bereit für die Welt. meine Augen sehen durch die Rolladenschlitze das Dämmerlicht.
Ich streife mir mein Pyjamahemd vom Körper und wasche alles ab. Liebe, Schlaf, Gedanken an dich, meine Fehler, meine Traurigkeit, ein Vermissen.
Es gab bis anhin noch keinen einzigen Tag, wo das Gefühl "Es fehlt etwas" mich losließ. Entweder ist dieses Gefühl so greifbar nahe, oder es ist Hintergrundgefühl.
Jetzt kommt noch die andere Herzhälfte dazu. Er fehlt. ich wünschte ich wäre mehr für ihn da gewesen, als ich es war. "Pass auf dein Bruder auf," sagte Mama immer. Habe es nicht getan.
Ich wasche meine Verzweiflung und mein Scheitern ab.

Das Wasser ist gut temperiert und die Duschmilch riecht nach Gänseblümchen und Brommbeere. Gut zur Haut. Ich bemale mit Brommbeere/Gänseblümchen-Milch meine Haut.
Haare und Kopfhandtuch halten sich gegenseitig.
Ich schließe die Augen und denke dich.

Kann man Sorgen mit einem Lächeln austreiben?
Und nimmt sich die Wildnis zurück was ihr gehört? Sagt das auch das Naturgesetz der Liebe? Verlieren wir uns im Leben in der Zivilisation Vernunft und wenn man liebt und sich dann trennt, nimmt sich diese Liebe alles wieder zurück?


Du ziehst an meinem Arm, ich schaue zu dir auf und krieche als leichte Brise Gänsehaut unter dein Hemd.  Es ist Dämmerlicht und du kaum mehr als eine Silhouette über mir, aber wir fühlen uns wild beben und zittern und lieben und erschöpft nebeneinander "ich liebe dich" flüstern.





In einem noch unentdeckten Meer
in meinem Ich
verstecke ich meine Gedanken an dich.
In unsichtbaren Wellen,
im unsichtbaren Grund
baue ich dir ein witterunggeschütztes Nest

In einer unsichtbaren gefühlten Liebe
denke ich dich
wie Hintergrundmusik
die mich unsichtbar begleitet.

Und manchmal singe ich unhörbar für andere, laut,
wähle Akkorde auf meiner Kirschholzgitarre,
zupfe die Saiten
um deinen Herzschlag zu imiteren.
Manchmal schließe ich die Augen
und singe leise
eine noch ungeschriebene Melodie.
Ich streichele sanft die Saiten
als würde ich deinen Rippenbogen liebkosen.

Eine Ballade hängt im Herzsaum
und ich halte sie fern
von dem was sichtbar ist
für andere.
Ich singe sie leise
und sie wird Anker sein
der mich bindet an dich,
wenn ich dich vergessen will
erinnert sie mich an dich
©Émilia Rennart



Il y a,
des brassées d'étoiles dans nos bras,
des poignées de rêves dans nos poings,
des passages déroutés dans nos pas.
De la poussière d'ange à tes paupières,
Du rouge à tes joues,
De la sueur  à tes hanches,
Du ressac de bacchante entre tes cuisses,

Et puis encore le souffle au large,
Et puis encore la fièvre au front,
Et puis encore l'amour sans fin.
©Emilia Rennart
"Je recommence à te désirer. Je te désire tu ne peux pas imaginer combien…"
Et puis il dit qu'il la désire aussi, de la même façon.

lundi 3 avril 2017

Wenn Sehnsucht,
Begehren und Liebe
in die Nacht fallen.

Wenn sie Kreise um uns herum ziehen,
wenn Laken sich falten
Die Stille nimmt statt gibt.

Ich spanne deinen Rippenbogen
mit meinen Fingerspitzen
und Sehen kennt keine Sprache.

Wir häuten uns herzwärts
und knüpfen uns aneinander.

Du lächelst
meine Knochen zerrinnen wie Sand
durch deine Finger.

Du fällst
und ich klammere mich an dich
wir werden Welle
und Wellenbrecher
Wir rinnen
bis wir Fluss
und Meer werden.

Und dann liegen wir
herzwarm blinzelnd
als Sand.

Deine Fingerspitzen
formen sanft
"ich liebe dich"
auf meiner Haut

Lass und von einer Liebessanduhr träumen.

©Émilia Rennart

Ich bin ein Kern.
Lege mich in deine warme Erde
und decke mich in Liebe zu.

Sei mit Sonne,
sei mir Regen,
sei mir Schatten,
sei mir Licht.
Sei mir Liebe, sei mir Segen,
sei mir ein ewiges Gedicht.

Ich bin dir dann Farbe, Duft und Blüte,
ich bin dir Liebe,
ich bin dir Güte.

Ich bin dir Sehnsucht,
ich bin dir Frucht.
Ich bin dir Halt,
ich bin dir Trost.

Ich bin dir noch ein Kern.

©Émilia Rennart




samedi 1 avril 2017

Ich breche deinen inneren Frieden nicht.
Es sind ab und zu nur ein paar Gedanken die wie ein leichter Schatten auf dich fallen.

vendredi 31 mars 2017

Der letzte Tag im März
sonnig und windstill.
Ein Tag von Liebenden kreiert
für einen langen Spaziergang am Flussufer.

März ist der Monat der Erwartung, sagst du.
Von Verlust und Neubeginn.
Rote und weiße Fäden verflechten sich
wie unsere Finger wenn wir uns an der Hand fassen.

Der Fluss nimmt alle Farben des Himmels auf
bis er selbst zum Himmel wird.

Vielleicht ist es das was wir von der Natur lernen sollen:
Alles ist ein Sammeln
in den eigenen Tiefen.

Am Flussufer versteckt
bauen Vögel ihre Nester.
Ihr gefiedertes Herz verliert sich, verschenkt sich stückchenweise als Feder
Eine Möwe versteckt sich in einer Wolke.
Monat der Erwartung, wiederhole ich.

Leben ist Warten, sagst du.

©Émilia Rennart





Seit siebentausendzweihundert Sekunden
bin ich wach.
In meinen Lidern hängt noch unsere gemeinsame Nacht
und ruht immer noch da
im Saum der Wimpern versteckt.
Verfangen....

Noch ein einziges Mal von der Süße zu zehren
bevor sie es mit sich geschehen lässt,
dass ein Wimpernschlag
sie auf die Wangen fallen lässt.


In die Mundwinkel näht sie sich ein
für die Stunden
die ich nicht bei dir sein kann
und zaubert ein Lächeln
auf meinen Mund
und in Mein Ich

©Émilia Rennart
Ich verliere mich in dir,
verschenke mich immer wieder
als Tropfen an dich.
Kaum fange ich an
in meinem Ich zu blühen
forderst heraus,
dass wir uns erneut lieben
ich dein Sehnen nach Meer erwidere.

Ich liebe dich
du wirst Feuer und Flamme und Glut
Ich verflechte mein Ich mit deinem Feuer
bis wir fließen.
Ich halte inne
bis du Welle wirst
werde Teil deiner Wellen
wir werden ein Wirbel

Ich werde Welle
du wirst Welle
wir werden Wellenbrecher
streust dich ins Meer.
Ich versteue alle Perlen.
Wir werden Seelentaucher
im Liebesmeer.

Wo beginnt der Himmel in uns?
Wir werden wir zum Orkan
zum Wirbeksturm
zur Sinflut
zum Wulkan

Wir beben und zittern
und brennen

Lass uns lieben
lass uns uns fühlen

©Émilia Rennart

jeudi 30 mars 2017

Am frühen Morgen
bevor der Wecker meinen Schlaf durchbrechen will,
greife ich auf meine Herzseite des Bettes.
Meine Fingerspitzen berühren hauchzärtlich deine Wangen.

Ich fühle dein Lächeln bevor meine Lider
meine Augen freigeben.

Deine Hand legt sich sanft auf meine.
"Kannst du bitte mein Herz kurz halten?"
will ich fragen.
"Nein, das fragst du nicht!" denke ich.

Ich schließe die Augen und träume:
ich will dich zeichnen.
Deine Augen, dein Lächeln,
deine Hände auf meiner Haut,
das braungrünblaue Meer in deinen Augen,
die Tiefe deines Blickes auf meinem Gesicht.

Alles was dich ausmacht und was dich trägt.
Konturen die bleiben
tief in meinem Ich.
Zu viel von zu wenig,
zu wenig von zu viel von deinem Ich
was ich fühle und sehe.

Ich wünsche mir
noch mehr Herz
noch mehr Augen
um dich zu fühlen, um dich zu lieben
um dich zu sehen

©Émilia Rennart

Dear Lars,
you will not always be happy with me, as I have scars from countless battles engraved on my skin and soul. I may not remember the date of the first day we met, and I may forget the name of your favorite songs. But I will always remember the way you wear your smile, the smell of your skin and how you like your coffee.
There will be times when you may feel that I am becoming a little distant, like I am a little lost inside of my head. But please know that in those times, I still love you. In those times, I will quietly hum to the sound of your laughter at the back of my head, and I will fall quietly. I may not always say it, but you will always be the home to my heavily scarred soul.
And always, behind your back, I will run to strangers just to tell them:
This is what I live for.
This is what keeps me going.
This is why I am still smiling.

mercredi 29 mars 2017

Heute war nur Zeit für ein paar Küsse
und ein "Ich liebe Dich"
zwischendurch.
Aber ich sage dir,
ich warte mit all meiner Sehnsucht auf dich.

Wir werden zurückwachsen
in die Wurzeln,
wir werden umkehren zu den Strömen,
als Wasserfall
aus dem Herzen fallen
mit unseren Steinen weich werden
Wir werden herauswachsen aus unserer Herzerde,
wie die Kirschbäume im Frühling
werden wir blühen
und mit den Ästen uns umarmen
und endlich wissen
was wir sind
Liebende

©Émilia Rennart
In diese Stille hinein
denke ich dich
so lange bis es ein Lied wird.

Im Morgenlicht der auf aufgehenden Sonne
nehme ich meine Gitarre aus Kirschbaumholz
und spiele eine unerwartete Melodie
die Noten hauchzärtlich drückend
die Saiten mit den Fingerkuppen liebkosend.

Akkorde durchbrechen mein Ich
klingen aus mir heraus.
Noch ist es kein Lied
noch fehlen die Worte.

Ich streiche mit den Fingerspitzen
durch die Laken
dich suchend
nach den leisen Worten suchend
die du mir heute Früh geflüstert hast,
als sich die Nacht dem Tag hingab.
Wort für Wort
entsilbt sich
wie dein warmer Atem auf meiner Haut.

Ja, das ist mein Liebeslied für dich

©Émilia Rennart

mardi 28 mars 2017

Ich singe jetzt ein Liebeslied auf meine Weise
ich singe es sanft,
ich singe es zart,
ich singe es leise.

Irgendwann
wenn es zu meinem Herzen passt
schicke ich es zu dir
auf die große Reise.

Dass es lauter werde dann
liebevoller
dass man es als Liebe erkennen kann.
©Émilia Rennart

lundi 27 mars 2017

Ich liebe dich
weil du mich ansiehst
wie ich als Frau angesehen werden möchte
Mit einer Intensität
aus Liebe, Feuer und Passion.
Du siehst mich an
als würdest du
mir alle Liebe auf einmal schenken wollen.
So als könntest du erst glücklich sein
wenn ich glücklich bin.
Lass mich das alles dir zuerst schenken
und wenn du glücklich bist,
bin ich glücklicher
©Émilia Rennart

vendredi 24 mars 2017



Die Blausterne blühen
und wir brechen auf
Hand in Hand
Herz in Herz
innerlich.
Äußerlich sind wir Gefährten
schreiben die Ewigkeit neu.
Und da sind Fäden die aus dem Herzen hängen
mit deinen möchte ich sie verflechten

mardi 21 mars 2017



Jeder Regentropfen am Fenster
ist eine Träne
unmerklich suchen wir uns
im graublauen Himmel
Vermissen umsäumt meine Herzspur
und die deiner Flügel.

Wenn ich mich verliere
zeige mir den Weg
Wenn ich keine Worte finde
lege mir welche in mein Herz


Sollte ich irgendwann
den Klang deiner Stimme vergessen
dein Lachen
setze dich in meinen Traum
und singe mir



Maman les p´tits bateaux
Qui vont sur l´eau
Ont-ils des jambes?
Mais non, mon gros bêta
S´ils en avaient, ils marcheraient!

Maman les p´tits bateaux
Qui vont sur l´eau
Ont-ils une âme?
Mais oui, mon gros bêta
S´ils n´en n´avaient pas, ils n´avanceraient pas!

Va, quand tu seras grand
Tu feras le tour du monde
Pour lutter vaillamment contre le vent et la mer



lundi 20 mars 2017

"Wir teilen uns das Haus.
Jeder nimmt die Hälfte."

Jeder ein halbes Herz

Wenn  ich jetzt die Zwischentür
zu deiner Herzhälfte öffne
fühle ich dich.

Dann setze ich mich auf die kleine Treppe
auf meinen Lieblingsplatz
wie ich es immer machte.

Dein Platz bleibt leer
und meine Herzhälfte schmerzt.
Wieso zum Teufel
hast du dein Blut nicht verdünnt?

©Émilia Rennart
Wäre ich Blätter und du der Wind
und wir gemeinsam ein Rascheln.
Du wärst Holz und ich der Funke
wir gemeinsam das Feuer und das Knistern
Ich das Meer und du die Welle
wir gemeinsam das Rauschen.
Ich die Nacht und du der Tag
gemeinsam der Morgentau.
Ich die Abendsonne
du der Abendhimmel
wir gemeinsam fallen ins Meer
um am nächsten Morgen
gemeinsam Tag zu sein



©Émilia Rennart

dimanche 19 mars 2017


Heute Morgen hast du
ein Photo von mir gemacht
als ich noch schlief.

"Du siehst niedlich aus wenn du schläfst,"
sagtest du,

"Aber ja,
vielleicht
und so friedlich irgendwie."

Der Schlaf bettet
die Gedanken zart
die Träume weich
die Liebe beschützend.

Dann wache ich auf
und du bist bei mir,
lächelst mich liebevoll an.

"Wie lange beobachtest du mich?"
fragte ich.
"Die ganze Zeit."
Ob dir etwas Stille als Antwort reicht?
Und herzwärts strömen dein Blick, dein Lachen
dein nicht enden wollenden Kuss.
Liebe ist Hintergrundmusik
Lass uns gemeinsam die Noten lernen



©Émilia Rennart

vendredi 17 mars 2017

Ich denke dich
in den Tag und in die Nacht hinein
Doch das Wesen Gott und Licht
zertrennte Zeit und Raum.
Was bleibt ist dein Gesicht
in meinem Traum.
©Emilia Rennart

jeudi 16 mars 2017

Wenn ich dich denke
fühlst du es?
Wenn ich Worte kreiere
die dich berühren?

Wenn ich deine Küsse beschreibe
wie sie sich anfühlen.
wenn sie mich berühren,
welche Herzfasern sie wärmen,
wie sie schmecken?

Fühlst du es
wenn ich mich nach dir sehne
mit jeder Faser meines Ichs?

Fühlst du es wenn ich dich träume?

Und wenn ich im Schlaf nach dir greife?

©Émilia Rennart