mercredi 21 juin 2017



Meistens bin ich Minuten vor dem Morgenwecker wach. "Morning glory" summt mein Handywecker und liest mir die Uhrzeit vor "es ist 06:00 Uhr."
Obwohl ich immer gleich aus dem Bett hüpfe, wäre ich heute gerne liegen geblieben. Ich habe mit kurzen Unterbrechungen zwar sehr gut geschlafen. Ich bin ein wenig erschöpft. Gestern war ein langer stressiger Tag. Von allen Seiten kam etwas. Und alles war "urgent". Seit einer Woche habe ich keine Pause oder nur kurze Ess-Trink-Pipipause.
Zu Hause beschäftigte ich mich noch mit Kisten packen. und beschriften und freute mich wie viel du schon vorgearbeitet hast. Einiges davon gebe ich weg.
Die Nacht war wieder zu kurz. Der Schlaf auch. Ich habe noch Nacht, Schlaf und Liebe in den Augen.
"Du hast um 08:30 Uhr Termin und stehst so früh aus?" wunderst du dich.
"Halte die Klappe!" schimpfte ich weil sich wieder Wasser in meinem Mund sammelte. "Morgenübelkeit auch das noch."
Deine Hand greift nach meinem Arm und zieht mich zurück aufs Bett. Du lächelst mich an, legst deine Hände auf meine Taille und legst mich auf dich. "So jetzt bleibst du noch lieben."
"Grins nicht!" schimpfe ich lächelnd. unfähig deiner Berührung zu widerstehen. Ich umarme deinen vertrauten Körper und meine Sinne gehorchen mir nicht mehr.
Deine Finger verstecken sich in meinen Haaren während deine Lippen meine Stirn küssen. Ich sehe in deine warmen  grünbraungoldfarbenen Augen und fühle mich geborben.
Wir lächeln uns an. Sagen nichts,........gar nichts.
Dein Gesicht ist weich vor Liebe.
Ich berühre mit meinen Lippen deine Wangen, deinen Nasenrücken.
Du küsst mich sanft, fast schüchtern und fragend. "Ich will dich jetzt" flüsterst du rauh. "Ich bin verrückt nach dir."
Ich küsse dich heftig und wild. Ich fordere dich küssend heraus. "Ich will dich auch. Hier und jetzt." sagte ich leise.
Wir wollen es beide, Und das heftig. Und es ist so viel Sehnsucht, so viel Liebe und so viel Hoffnung dabei.
Wir bedeckten unsere Haut gegenseitig mit Küssen. Du küsst meinen Bauch, legst deine  Hand auf meinen Bauch und lächelst.
Deine Zunge reizt meine Brust als sie mit den Knospen spielt. Zur Zeit reagiert mein Körper auf jede Berührung sensibler. Jede Berührung von dir löst Gänsehaut aus. Du saugst fest an meinen Knospen bis du winzige Orgasmen in mir auslöst. Wir lieben uns heftig und als wir erschöpft neben einander liegen sagst du mit einen frechen Grinsen."Soll ja gegen die Morgenübelkeit helfen."
"Ja nein, alles klar!" lache ich und stehe auf. "Es ist spät, muss mich beeilen."  Aber ja, sag das meinen Kreislauf.
"Mist hier!" schreie ich und erreiche in letzter Sekunde das Bad.
Du kniest neben mir, streichelst über meine Haare und hältst mich fest. Hältst meine Haare zusammen, während ich mich kaum gegen diese Übelkeit wehren kann.
Ich reisse mich zusammen, weil die Zeit drängt und wenn ich diesen Termin nicht platzen lassen will.
"Ich fahre dich!" sagst du.
Ich bin mit allem einverstanden was keine Übelkeit auslöst.
Selterssprudelwasser mit Zitrone.
Er(bitte lass es ein Er werden) oder sie hat Geschmack.



Stille
ist keine Pause vom Leben,
keine Ruhe vor Liebe
kein Schweigen
keinen Rückzug.

Stille ist ein Ort
um inne zu halten,
ein verzauberter Ort
wo die Zeit still steht
wo Worte fehlen

Fühlen
Ja, das Fühlen ist da zu Hause.
In stillen Atempausen
wenn nur der Herzschlag zu hören ist
und die leise innere Stimme.

©Émilia Rennart

mardi 20 juin 2017



Should you know that I will still be entirely yours, no matter where you are, no matter I carry your heart in my arms? Should you know that I will always love you ?

Émilia

dimanche 18 juin 2017

Ich sehe auf die Herzflüsse
Werde Teil ihrer Wellen
und tauche in Rot und Blau
tauche unter in die Stille.

In dieser Stille lerne ich atmen und lieben.
Ich atme mich frei
und liebe mich frei
über alle Grenzen meines Ichs

Mit einem Herzschlag springe ich in dein Ich
tauche kopfüber und herzüber
in deine Herzflüsse

Liebe - Herzflüsse die fließen
um Meer zu werden

©Émilia Rennart
Ich zeige dir heute
dass, wenn
hinter dem Vorhang der Nacht
die Sonne den Tag weckt,
dich über den Rand des Ichs beugen kannst,
die Welt mit den Augen einer Sonnenblume zu sehen.
Drehe dann den Kopf nach der Sonne
und der Tag ist sonnengelb
und Liebe hat die Farbe des Honigs

©Émilia Rennart




Der Radiowcker reißt mich mit diesem Lied aus dem Schlaf. Ich bin wach. Wacher geht es nicht mehr. Ich bin bereit für die Welt. Mit geschlossenen Augen atme ich tief ein und langsam aus, richte mich auf. Es hat etwas rituelles.
Das Dämmerlicht des Rollladens reflektiert mich, meinen Körper, meine Bewegungen. Im Schlafshirt renne ich in die Küche. Zuerst müssen die beiden Katzenteufel gefüttert werden, sonst nehmen die die Bude auseinander. Maurice wartet auf einem der Hängeschränkchen(neuer Platz) und Teufelchen neben der Kaffeemaschine auf ihr Frühstück.
Dann lenkt mich das Radio mit

ab. Dancesport.
Ich sammele meine "sieben Zwetschgen",  - wie Mama immer sagte - die auf dem Sessel vor der Kommode(Unterwäsche, Duschtuch, Haartuch) liegen ein, und renne unter die Dusche.

Ich streife mir das Schlafgewand vom Körper und stelle mich unter den Regen und wasche den Schlaf von meinem Körper.
Ich wünschte ich könnte die Gedanken wegwaschen, die Ängste, den Schmerz, die Verzweiflung wo ich jemand anderen liebte(und ja ich liebte diesen Menschen. Anders als dich, aber ich liebte ihn aus tiefstem Herzen heraus. Und du ahntest es, du fühltest es und du weißt es. Und wenn deine Eifersucht dich packt schreist du mich wegen ihm an. Und ich schreie dich an für alles was wir uns nicht gesagt haben, für die Liebe die du als selbstverständlich erklärtest, für Entscheidungen die du ohne mich traftest, aber von mir jeden Atemzug gerechtfertigt erwartetest. Und beides wiegt gleich schwer. Mein Vergehen an der Liebe und dein Verhalten davor)
Das Wasser, erst zu kalt, natürlich, dann fast zu heiß, genau richtig. Der Duschschaum mit Birnenduft  macht die Haut weich, zart. Meine Finger wandern über den Körper. Das ist mein Körper. Das ist mein Körper der sich verändern wird, wenn die Quelle des Red River ihren Lauf nicht findet. Noch ist es nicht zu spät, aus ihrem Punkt zu springen.  Nach dem Trockenschrubben werden Haare und Handtuch zum Turban.(Ich weiß sie werden noch feucht sein, wenn ich aus dem Haus gehe und sich wild kringeln.). Meine Unterwäsche ist mir heilig und jede Spitze und jeder Träger muss sitzen. 
"Espressoooo!" sage ich leise vor mich hin und husche in die Küche.
Boaaaaahhhhhh. Da ist dieser Kaffeegestank wieder. Wasser sammelt sich in meinem Mund. 
Dann klingelt mein Dienstphone. Ich sehe auf die Uhr. "Ich habe noch eine halbe Stunde Zeit für mich," schimpfe ich murmelnd vor mich hin.
Dann leuchtet deine Nummer auf. Ich begrüße mit "Espresso stinkt ekelig" und du lachst so laut, dass mein Trommelfell schmerzt. "Guten Morgen Teufelchen," lacht mich deine Stimme an.
"Halte die Klappe!Keinen guten Morgen!" schimpfe ich belustigt. 
"Na dann keinen Guten Morgen. I love you. Bis später und fahre vorsichtig!" Dann legst du auf. Und ich fühle dich wie meine Begrüßung bei dir ankam.
Wenn es sein soll, freue ich mich innerlich und bin glücklich. Ich mache mir Gedanken. Obwohl die medizinischen Fakten keine Beunruhigung auslösen könnten, mache ich mir Gedanken.
Ich rufe dich zurück um dir mein Fühlen zu erklären.
"Aber nein," sagst du und ich höre und fühle dein Lächeln. "Ich weiß nicht was ich sagen soll. Ich freue mich so, ich .....komm her du.  I love you!"
"Ich liebe dich!" 
Und nun fahre ich los
Zu dir.



samedi 17 juin 2017

Ich wache auf
fühle dich mit jeder Herzfaser.
Ich fühle deinen weichen Liebessand
vergangener Nacht auf mir.
Vergangener Wellen
die uns durchwirbelten
der stimmlose Gesang
der an unseren Küssten verschallte.

Ich halte die Augen geschlossen,
die Lider halte ich still,
um den Hauch vergangener Nacht nicht zu vertreiben.
Liebesknospe die aufging 
und zur Blume wurde
zwischen den Liebesperlen
am Grund des Meeres.

Ich fühle deine Küsse
überall wo sie waren,
ich rieche deinen Duft dem Laken
ich schmecke dich,
das Salz zwischen den winzigen Härchen auf meiner Haut.

Deine Finger die mein Ich erkunden,
Dein Gewicht das mich nach unten drückt 
und hoch reißt.
Wir wechseln uns ab.
Mal bist du Sturm,
mal bist du Meer.

Ich öffne die Augen
und sehe dich neben mir
in der Brandung schlafen
mit einem Lächeln auf den Lippen,
an den Klippen 
einer Liebesnacht.

Ich küsse dich heftig wach
und du ziehst mich in deine Arme
in den Sand
vergangener Nacht.

©Émilia Rennart





vendredi 16 juin 2017

Rot
Mir fehlt diese Farbe seit zwei Tagen
Ich sehne mich nach dem Roten Meer.

Vorerst fehlen mir die Worte.
Die Gedanken ebenso

Deine Umarmung ist warm wie ein Nest,
wir sind ineinander verflochten.
miteinander verwoben.

In deinen Augen ist Glanz
ist Hoffnung
Der Morgenhimmel zeigt sich hinter den Fensterscheiben

Was soll ich jetzt machen?
Der Sommerhimmel verliert langsam sein blau
und ich habe Fragen.
Müsste ich nicht glücklich sein?

Ich sehne mich danach
es dir zu sagen.

Du ahnst es bestimmt schon

Die Abendsonne scheint über unsere ausgestreckten Körper
zu kommst mir zu nahe
und unsere Farben vermischen sich
du legst den Arm um mich
und wir gehen schlafen

©Émilia Rennart







Ich sehe ihn an. Sein Gesicht ist nur eine Atemlänge von meinem entfernt. Ich sehe in seine abendseefarbenen Augen, vertiefe mich darin und vergesse für einen kurzen Augenblick alles um mich herum. Die Zeit, die Menschen, der Ort.
Er küsst mich lächelnd und meine Augen und Fingern wandern über die pulsierende Halsschlagader.
"Hey, wir wollen nicht auffallen," flüstert er. Aber sein Blick brennt auf meiner Haut und ich fühle wie er dagegen ankämpft mich fordernd zu küssen
"Dann halte den Sicherheitsabstand ein, " necke ich ihn.
Und er prustet im gleichen Augenblick los.
"Ja was denn?!" lache ich.
" Nichts, komm lass und fahren," sagte er lachend und nahm mich an der Hand.
Er hat eine Außergewöhnliche Art. In diese Art verliebte ich mich zuerst. Er kann unheimlich nervenaufreibend kindisch und hilflos wirken und gleichzeitig ist er fürsorglich und sanft.
Und an Tagen wie diesen,
synchron mit der Sonne
wache ich auf
stecke mir die Hoffnung ins Haar.
Wie eine Spange halte ich Strähne für Strähne fest.
Und wenn ich wüsste, dass sie mir Glück bringt
oder wie ein Pfeil dahin zeigt
wohin der Weg mich führt,
würde ich ihr folgen.

Ich träume davon
mit dir
neue Wege zu beschreiten.
Herzfaser für Herzfaser zieht es mich weg
von alten Pfaden.
Ich trage deine Melodie in mir
die nicht enden will.
Ich übersinge sie um sie zu überhören.

Ich möchte deine Liebe zu mir mit deinen Augen sehen
Die Sonne, den Regen, den Wald
die Nacht und den Morgen,
den Tag und den Abend.

Ich habe einmal Sternenstaub
in dein Ich gestreut
unter diesem Himmel unter dieser Sonne
und an Tagen wie diesen.
Deine Hände trugen mich
dein Ich sang mir eine leise Melodie
und ich passte den Rhythmus meiner Sinne an
im Liebestanz.

Damals war der Fluss unser Spielplatz
und die Steine die wir in die Wellen warfen
zogen Kreise um unser Ich.

Wir definierten die Farben,
die das Meer am Morgen, am Mittag am Abend trug.
Jede einzelne beschrieb ich dir 
– wie sie sich brach, 
wie sie über die Wellen floss 
und wie die Sonne das Wasser vergoldete. 
Wolken flogen unter Wasser, 
entfernten sich voneinander und kamen neu zusammen.
Wie wir.

Sternenstaub, den du in mein Ich gestreut hast,
um zu dir zurück zu finden,
streue ich in deines wieder.

Sanft
Ganz sanft
so bin ich bei dir
an Tagen wie diesen.

Ich versuche der Hoffnung in meinem Haar zu folgen.


©Émilia Rennart


jeudi 15 juin 2017



Die Wanduhr zeigt uns 23:35. Es ist schon kurz vor Geisterstunde. Obwohl ich nicht daran glaube, träume ich häufig von den besonderen Menschen in meinem Leben die der Himmel verschluckt hat. Sie sind nicht mehr greifbar, so wie der Himmel nicht greifbar ist.

Gemeinsam liegen wir in meinem Bett, immer noch viel zu wach und viel zu spät in Anbetracht der wenigen Stunden später, die mein Wecker klingeln wird. Du liegst halb auf mir, ich spüre, wie sich dein Körper im Takt deines Atems hebt und senkt. Mein eigener Atem geht flach, kaum spürbar. Deine Arme um mich gelegt, meine Hände in deinem Rücken. Du hältst mich fest, und ich mich an dir.

Du bist still. Du hast eine Art stumme Akzeptanz der Dinge. Du gehst selten auf Konfruntation mit mir. Ich schließe die Augen, um dich nicht zu einer Diskussion herauszufordern, in der du mir eh immer recht gibst. Ich kann nicht einschlafen und es liegt in meiner Natur dich zu provozieren.

"Meinst du wir schaffen es?" frage ich leise.

"Was meinst du?" fragst du ebenso leise.

"Alles!"

"Werde bitte konkret!" Zunächst sprichst dunoch leise. Dann irgendwann so, wie ich es von dir gewohnt bin. Leise aber bestimmend.

"Na, Umzug, Job, und uns etwas aufzubauen."

Du holst mich raus aus diesem blöden Karussell, in dem meine Ängste und meine Gedanken auf unzähmbaren Wildpferden reiten.

Und du zählst mir alle Möglichkeiten auf, wie wir das schaffen.

"Das sagt mein Gefühl." beendest du deinen Satz wie immer.

Und du hältst meine Hand, damit ich plötzlich so viel seltener ins Wanken gerate. Aber selten ist nicht nie. Und ich will nicht mehr so viel Angst haben vor dem was kommt und wie es kommt und keine Zweifel daran hegen.

Du bist zuversichtig, Das ist deine Art. Du vertraust deinem Gott und bist felsenfest davon überzeugt, dass man mit Liebe und Zuversicht und Geduld alles hinbekommt. Ich habe sehr wenig Geduld und ich habe kein Gottvertrauen. Und Kerzen verbinde ich zwar mit Leben und Nostalgie und Romantik, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Gott sich dafür interessiert ob ich eine Kerze anzünde.

Vielleicht bin ich doch noch nicht alt genug, um die Erfahrungen aus meinem Kopf zu löschen. Vielleicht niemals alt genug dafür. Kann manchmal nicht verstehen, dass Problemlosigkeit nicht nur ein trügerisches In-Sicherheit-Wiegen ist. Dass man ohne Sorgen auskommen kann und dass ein Laissez faire, laissez passer eben nicht zwangsläufig das Vorspiel eines großen, bedrohlichen Abers ist.

Manchmal, wenn der Tag seine Farben verliert und grau wird, bevor es Nacht wird und ich mich nicht einmal mehr traue aus dem Fenster zu sehen, dann flüstere ich dir zu, dass all diese Ängste da sind. Lege dir mein Innerstes offen mit all seinen Rissen und bin jedes Mal aufs Neue erstaunt darüber, dass du einfach ruhig liegen bleibst. Mich weiterhin festhältst und mir zwar niemals etwas versprichst, was du nicht versprechen kannst. Mir aber umso mehr zeigst, dass ich all das mit Liebe überwinden kann. Und wenn du mich dann so innig und wild küsst, dass ich nicht aufhören kann deine Küsse dreifach und zu zehnfach zu erwidern, und wenn wir verrückt und kindisch und unüberlegt und so verdammt schön albern sind, dann bringst du mir bei, wie Loslassen geht.

Und wenn ich dasitze und sage, dass ich mir selbst auf die Nerven gehe, dass ich anstrengend bin und dass du dir das alles mit mir nochmal gut überlegen solltest. Wir hatten schon Chaos genug. Er reicht für mein ganzes Leben.  Dann lächelst du mich an und zuckst mit den Schultern. Und wenn ich sage, ich hätte dich gewarnt, dann bedankst du dich. "Sehr lieb von dir, aber ich weiß das alles."

Und bleibst.

Dennoch.

Bringst mir damit Tag für Tag mehr bei, dass ich ganz langsam glauben darf, dass Festhalten bei dir wirklich Festhalten bedeutet. Und dass du eben nicht loslässt.

mercredi 14 juin 2017





Den Kaufvertrag unterzeichnet.
Bis am 1 August umziehen.
Ich fühle mich zu Hause
ich hoffe ich fühle richtig

Es gibt verschiede Arten zu lieben.
Eine in der man jemanden zu sehr liebt
bis es schmerzt,
weil man vergisst
dass man selbst etwas Besonderes ist.
Eine die
die das Ich herausfordert
die wilde ungezähmte Natur zu leben,
weil gerade die Natur das Besondere ausmacht.
Und es gibt die stille Liebe
die nicht viele Worte braucht
sondern Hände die halten
und Hände die die Stille dazwischen wiegen

©Émilia Rennart



Nimm meine Hand
und wir verlieren uns in der Nacht
im Tag, überall zu jeder Zeit,
so wie die Sonne sich im Tag
und der Mond in der Nacht verlieren.
Sich einer Unendlichkeit unterwerfen.
Die Kadenz unserer Herzschläge
einen Rhythmus spielen
auf den Saiten unseres Ichs

Kreieren wir eine uns noch unbekannte Melodie
eine wilde chaotische Harmonie
im Atrium des Ichs.
Eine Melodie
die durch unsere Sinne,
durch unsere Adern und Venen fließt

Eine Melodie die uns trägt
durch alle Herzlandschaften.
Worte die Feuer und Leidenschaft entfachen.
Leidenschaft die die Wildheit in uns weckt
die uns führt
durch alle dunklen Wälder.

Nimm meine Hand
führe mich nicht
so wie ich dich nicht führe.
Lass uns gemeinsam gehen
Hand in Hand
Arm in Arm
Seite an Seite,
Saite an Saite

©Émilia Rennart


mardi 13 juin 2017

Als ich voller Agonie
über die Liebe zu dir war,
über das was uns voneinander entfernte,
ich dir ins Gesicht schrie:
"Ich gehe jetzt,"sahst du mich an
und deine Augen waren dunkelgrünbraun
wie ein See nach dem Sturm.
"Ja, und ich bleibe, " schriest du zurück.

Bis heute hast du mir nicht verraten:
"Woher hast du die Schokolade mit Rosenduft
die täglich(bis du auszogst) auf dem Küchentisch lag
mit einer Notiz für mich?"
"Die bekommst du von mir geschenkt, geht dich nichts an" lachtest du.

Als ich unsicher war
und nicht an deine Liebe mehr glaubte,
mich ungeliebt und unverstanden fühlte
und dir bei einem Spaziergang sagte
"Lass es gut sein, wir quälen uns nur gegenseitig.
Liebe ist mehr.
Und wir haben nichts daraus gemacht,"
brachtest du mich vor die Haustür
und sagtest
"Ich werde dich immer lieben. You are my home."

Und als ich deine Liebe vergaß
und mich selbst vergaß
und glaubte dich nicht mehr zu lieben,
hast du mir jeden Tag
einen Brief geschrieben
mich an alles erinnert was wir gemeinsam hatten
und haben könnten
.
Heute habe ich zum ersten Mal in die Schokolade mit Rosenduft gebissen,
habe deine Notizen in mein Moleskine geklebt.
Heute sage ich dir laut
was ich für dich fühle
- You are my home -
und wenn sich Agonie in mein Ich schleichen sollte
werde ich deine Briefe lesen
einer nach dem anderen
immer und immer wieder
und sie in mein Herz einschließen

©Émilia Rennart

lundi 12 juin 2017

Der Tag endet im flüssigen Purpurfarben
der sinkenden Sonne im Fluss
Purpurfarben, das Feuer in meinem Ich.
Ich liebe dich stumm
über alles Fühlen hinaus
über alle Gedanken
und weiter.

Ich verwechsele Liebe und Wärme
nicht mit Sehnsucht nach der vollkommenen Unvollkommenheit.

Ich sehne mich nach einer Verbundenheit
im Guten und im Schlechten
nach dem Lagerfeuer
am Ufer deiner Liebe.
Ich sehne mich
nach der von Dauer Liebesballade
wenn unsere Finger die Saiten unseres Ichs berühren.

Lass uns in dieser Herzballade verlieren
geben wir uns einander hin
der Liebeskunst.
Lass uns Herzkunst werden
auf eine vollkommene unvollkommene Art

©Émilia Rennart



dimanche 11 juin 2017








Unsere Hände
Handfläche an Handfläche.
Die Morgensonne
bricht sich im Fluss
tanzt mit den Wellen
spielt mit deinen Haaren
Du senktest die Augen
für einen Moment
und lächeltest vor dich hin.
Als du sie wieder erhobst
lag mein Herz darin.
Ich konnte nicht wegsehen
also sah ich dich an
und meine Augen weiteten sich
vom zärtlichen Glanz in deinen Augen.
"Die Mittagsonne wird brennen," flüstertest du rau
"komm lass uns nach Hause fahren."
"Hier fühle ich mich glücklich mit dir,
hier könnte ich sofort einschlafen." Das sage ich nicht laut.
Ich schweige
bis die Stille laut wird in meinen Sinnen
in ihr liegt ein Zauber
Ich berühre dich,
mit den Händen, mit den Augen
und ohne Worte.
Eine Wolke eilt
und das Wasser teilt dein Sand.
Ich lege mein Ich ab
in deine Stille,
Nichts ist köstlicher als deine Küsse
©Émilia Rennart



samedi 10 juin 2017

Das Haus am Rande des Dorfes.
Es leert sich
Zimmer für Zimmer
Küche und Bäder und Flure
verlieren den Atem, das Licht, die Melodie des Lebens.

Das Haus mit dem bunten Vorgarten
hat die Farbe der Liebe,
die Farbe des großen Glücks
die Farbe des großen Unglücks.
Es hat kirschrot und blattgrün und schneeweiß und indigonachtblau.
Es hat himmelblau und milchkafeebraun.

Es hat so viel Lachen in den Wänden,
so viel Weinen hinter den Fenstern
So viel Küsse sind noch lebendig auf den Kissen,
so viel Geborgenheit in den Federdecken.
Und die Leinen schlingen sich um die Körper
wie eine lebendige Haut.

Die Kletterrosen blühen und ranken
als wollten sie kein eiziges Leben freigeben
an die vom Himmel erzählte Ewigkeit.

Wiederbeleben!

Im letzten Augenblick
die Fenster öffnen
Kuss für Kuss
Himmelblau ins Haus lassen
der verlassene Tisch in kirschrot tauchen

Hinter dem Haus wächst goldgelb das Feld

Lass uns Brot backen
und den Regen sammeln
aus dem Weinen.

Es gibt einen Brunnen.

Lass uns die Hoffnung.

©Émilia Rennart










vendredi 9 juin 2017



jeudi 8 juin 2017

Ed Sheeran - Bibia Be Ye Ye [Official Audio]

mercredi 7 juin 2017

Abendregen

Einen Augenblick nur,
halte die Zeit an.
Halte inne,
lausche den Abendregen.
Den sanften Rhythmus einer Liebestanzes
an diesem Juniabend.

Schenke einen Augenblick
dem Liebestanz des Windes
mit den Bäumen und Blumen.
Sieh nur
wie er mit seinen hauchzarten Fingern
die Juniblätter liebkost,
wie sie sich wiegen, sich neigen, sich necken.
Wie sich die Regentropfen grüngoldbraunfarben spiegeln!

Und dann lass uns aneinander schmiegen
wie der Wind und der Baum,
lass unsere Finger
über unsere Haut tanzen
wie der Abendwind.

Es tanzt sich gut im Abendregen
Halte inne
Erweitere den Augenblick
um ein unbekanntes Zeitmaß,
lass uns einen Rhythmus finden
lass uns tanzen
neu und anders
als gäbe es nur einen Augenblick
in den wir all unsere Liebe,
all unser Wissen,
all unsere Hoffnungen,
all unsere Sehnsüchte,
all unser Genuss,
unsere Neugier,
unser Erkennen,
unsere Schweigen legen
und tanzen
unser Junitanz im Abendregen
©Émilia Rennart.





lundi 5 juin 2017

Du willst wissen, wer mein Leben perfekt macht und wen ich liebe?
Dann lies mal das erste Wort des ersten Satzes.
©Émilia Rennart

Umarme mich
wie die Wolken die Berge umarmen
Ich möchte mich in dir verlieren
wie sich die Berge in den Wolken verlieren.
Wie die Regentropfen sich im Meer verlieren
möchte ich mich in deinem Ich verlieren und wiederfinden.
Wie die Sonne sich hinter den Wolken versteckt
möchte ich mich unter deinen Achseln verstecken und träumen.
Wie ein Wasserfall die Felsen verschlingt
liebe mich innig wild.
©Émilia Rennart

dimanche 4 juin 2017

Heute schreibe ich dir nicht,
heute liebe ich dich
Dein ganzes Du
mit meinem ganzen Ich

©Émilia Rennart

samedi 3 juin 2017

Dem Herzen zu folgen, ist wie der Klang des feinen Regens zu lauschen.
Man hört ihn besser wenn man die Augen schließt und die Stille lauscht.
Es könnte ja sein,
dass es genügt den Regen zu hören,
wie er tropfenweise fällt,
wie jeder Tropfen sich entfaltet, Meer wird,
um herzschlagweise Regentropfen zu zählen bis sie Meer werden.
©Émilia Rennart

jeudi 1 juin 2017

So warm sind deine Hände,
so samtig.
Du ertastest gerade innigst verborgenes Fühlen
bis unter die Herzhäute.

Sinnlich flüsterst mir wortlos
Ich liebe dich auf jede Faser meines Ichs
mit deinem warmen Atem auf meiner Haut.

Atemberaubend schön
sind die Orte die wir gemeinsam erkunden.
Der Heimweg herzwärts ist der schönste.

Lass uns Brotkrumen streuen
damit wir herzschrittweise nach Hause finden,
wenn wir uns aus den Augen verlieren sollten.

Du kamst näher,
viel näher als ich Nähe definieren kann.
Du liebtest
und du bliebst.

Ich zeigte dir meinen Herzschlag
du sahst meine Schwächen.
Du zeigtest mir deinen Herzschlag
deine Liebe
und ich hielt deine Hand
als es schwer war.

Ich sah deinen Glanz in deinen Augen,
sah dein Lächeln
Du sahst meinen Glanz in den Augen
Glückstränen verwechseltest du mit Traurigkeit
mit Melancholie.

Meine ganze Liebe war bei dir
ich hatte nichts mehr für mich
keine Zeit, keinen Schlaf, keine Ruhe.
Dich zu halten
ich hatte keine Hände mehr,
mein Herz verlor Fasern.

Als Fäden heraushingen
riss ich sie ab.

Du nähtest und webtest
Tag für Tag
Stunde für Stunde
neue Herzstoffe
aus schönsten Leinen
aus stärkster Seide
und aus wärmster Wolle.

Du webtest mich zurück zu dir
in dein Ich
webtest Hände und Herzwände und Augenblicke
in mein Ich.

Verwebtest deine Liebe in mein Ich
hieltest meine Hand
als es schwer war.

Du bist mein Glück
mein Lachen, meine Glückstränen
der Glanz in meinen Augen.
Das wofür man uns beneidet
Für die Liebe
die Herzstoffe
und die Farben

©Émilia Rennart


mercredi 31 mai 2017

Heute Nacht
vor 2 Jahren
gab ich dir den Ring zurück.
"Ich halte mich an das "Für immer" schriest du mich an.

Heute vor einem Jahr
sagtest du
"du fehlst mir immer mehr."

Heute am letzten Tag im Mai
legtest deine Hand auf meine
Küsst mich verliebt und ich küsse dich verliebter.

Nächstes Jahr im Mai
werde ich immer noch Sommersprossen auf deiner Haut zählen.
"Es sind zu viele, du kannst gar nicht mehr aufhören zu zählen," lachst du.
"Wenn ich sie alle gezählt habe?"
"Es gibt doch eh immer neue."
©Émilia Rennart
Und so still liegt der Fluss in seinem Bett
ahnt unsere Nähe,
spürt unsere Liebe,
wir atmen den lauwarmen Abend,
lauschen die Stille des Wassers.
Diese Zärtlichkeit
kein Wort darf sie durchbrechen
und kein Kuss.

"Die Sonne geht unter", sagst du.
und als der Himmel sich abendrotfarben färbt.
Im Spätrot
umarmen wir uns unter diesem Himmel,
synchronisieren unsere Herzschläge.
"Ich liebe dich" flüsterst du.
Meine Lippen schmecken deinen Kuss.
"Ich liebe dich" sage ich leise.

Und ich fühle nicht diese Art Liebe die mich zerreißt,
wie Rodin's Liebende sich aneinanander klammern
um sich nicht gegenseitig verlieren.
Ich fühle das tiefe vorfreudige Vermissen,
den Gleichklang.
Herz an Herz
Atem an Atem.


©Émilia Rennart

dimanche 28 mai 2017

Wir sind Liebe.

Ich schreibe über Liebe, ich rede über Liebe, ich gebe Liebe, ich empfange Liebe, ich sehne mich nach Liebe und ich habe Liebe. Und diese Liebe, in der ich dich vermisse, in der ich mich um dich sorge, die Liebe die ich mit dir teile und Liebe in der wir Tag für Tag näher zusammen rücken, diese Sehnsucht, die ich verspüre, wenn du nicht da bist und ich über uns nachdenke. Das Gefühl  ist wie Hintergrundmusik vorhanden und es begleitet mich mal leise, mal laut, wie Hintergrundmusik nun mal ist.
 Aber ich bin nicht einsam wenn du nicht da bist, auch fühle ich mich nicht allein, es ist auch keine traurige Sehnsucht ohne Ziel, eher ist es eine Kraft die Hoffnung gibt immer das Ich zu öffnen und empfänglich zu sein für das “Wir”. Denn “Wir” sind Liebe Liebe  in ihrer ganzen Vielfalt und Größe.


Und ich stehe hier,  hoffend dass diese Sehnsucht mich bewegt und mit nimmt zu diesem “Dir”, “Wir”, “Uns”.  Aber gerade weil ich es fühlen kann, weil ich hoffe und weil ich sie spüre, diese Liebe, dieses “Wir”, schreibe ich weiter über Liebe, rede ich weiter über Liebe, gebe ich weiter Liebe, empfange ich weiter Liebe, werde mich weiter sehnen nach deiner Liebe und du wirst weiterhin meine Liebe haben. Diese Liebe werde ich Tag um Tag in mir tragen. Diese Tag um Tag weiter zu dir tragen. Um immer wieder zu erkennen, dass “Wir” Liebe sind, sie spüren und leben können, in ihrer ganzen Größe.

©Émilia Rennart

mercredi 24 mai 2017

Du bist der Richtige für mich.
Ich weiß es und ich fühle es.

Mag sein, dass es nicht alles perfekt ist
aber es ist wie es ist
und es ist schön.
Es ist unser Perfekt.

Eine Krise zu überleben
ist Liebe.

©Émilia Rennart
Was ich dir bis nie sagte:
Ich liebe deine Notizen
die überall herumliegen,
damit ich sie finde.

Wenn du einen Tag
keine Notiz an der Kaffeemaschine klebt
oder in der Espressotasse steckt
vermisse ich dich.

Das ist neu
und du weißt schon
die Kammer unter dem Schlüsselbein
Das Fenster ist offen
und die Sonne in dir
ist Liebe

©Émilia Rennart
Suche mich
in der Stille der Nacht
in meinen Träumen
im Resonanzkörper
meines Ichs

Küsse mich aus dem Traum,
küsse mich wach
ich tanze mit dir auf den Saiten
deiner Sinne

©Émilia Rennart
Ich denke dich
meine Tage beginnen mit dir.
Ich fühle deinen Atem
auf meiner Haut,
ein Kuss der meine Lippen streift .
Ich fühle die Wärme in deinem Blick,
wenn du mich ansiehst
und die Liebe in deiner Stimme
wenn sie flüstert
"Ich Liebe dich"

Dann möchte ich bei dir sein
in deinem Ich
in deinen Gedanken
um zu fühlen
wie sich der Tag dir öffnet,
als gäbe es keinen weiteren Tag.

Meine Nächte
beginnen mit dir.
Ich fühle das Knistern meiner Haut
unter deinen neugierigen Fingern
Chaos und Hingabe.
Das flüstern in einer gemeinsamen Sprache
Zwei Flüsse die ins Meer fließen.
Brückenzerbrochen
wüten sie gegen alle Sinne
Sturm und Wellen brechend
schwimmen wir herzwärts.

Dann möchte ich
bei dir sein
in deinem Ich, in deinen Gedanken
möchte fühlen
wie sich die Nacht in deinen Händen entfaltet
als gäbe es keine weitere Nacht

©Émilia Rennart


lundi 22 mai 2017

Geh dort hin
wohin der Weg dich führt,
wohin dich die Gedanken tragen,
dort wo dein Morgenblick dich hinzieht.
Du wirst mit dem Herzen getragen,
dort wo du schutzlos und verletzlich bist
unter feinen Rippen
zusammengerollt.

©Émilia Rennart

dimanche 21 mai 2017

Kein einziges Mal
habe ich es im Traum besucht -
das Schloss im Himmel
wovon man mit als Kind erzählte
das mich in den Schlaf sang
das mich als Kind lehrte
was Liebe ist,
wie sich Einsamkeit anfühlt,
und Sehnsucht.
Sehnsucht nach dem Besonderen.

Und dann traf ich dich.
Wir legten uns,
wie in der Legende
sich zwei Freunde
Steine oder Bonbons auf die Bank an der Straßenecke legten,
winzige Zeichen, wenn unsere Wege sicht kreuzten,
und wussten ohne Worte
wir sind für einander da.

Du lehrtest mich wie Liebe sich anfühlt,
und Einsamkeit und Geborgenheit
Du zeigtest mir, dass das Besondere
nicht zu finden ist.
Man muss es Kreieren

©Émilia Rennart





Ich bleibe für immer Kind
auf dieser Erde
und zähle Blüte für Blüte
bis ich sterbe

Dann zähle ich die Sterne
im Nachtstaub des Himmels über der Erde
und bleibe immer noch Kind
aber eines der Sterne

©Émilia Rennart

samedi 20 mai 2017

Wäre ich der Kern eines Apfels
würde ich keimen
in deiner hohlen Hand.
Du wärst die Erde
und ich würde wachsen als Baum.

Wärst du ein Meer
wäre ich deine Gezeiten.
Du wärst der Strand
ich würde dir Sandburgen bauen.

Wärst du ein Vulkan
wäre ich Glut und Feuer
Du wärst Lawa und Asche und Magma
Ich würde aus dir ausbrechen.


©Émilia Rennart

vendredi 19 mai 2017

Fragile Momente

ist über Amazon, kobo, i Tunes, Thalia und Google play erhältlich

Buch 2. zum Blog

Ars amandi
Du hast heute Nacht
deine warme Seele um mein Herz gelegt,
hast mich zugedeckt mit deinem Ich.
Die dunklen Töne
eines Albtraumes
sind wie ferne Donner verklungen.

Und ich legte mich leise
in deine Arme
schließe die Augen,
als deine Finger sich in meinem Haar verstecken
dein warmer Atem meine Wange streift
bis dein Mund meine Lippen findet für ein Kuss.

Unter meinen Fingern hebt und senkt sich dein Brustkorb
Unter deinen Händen
mein Beben und Biegen dir entgegen
ein lautes erwidern deines ebenso lauten Sehnens.

Wir gehen eineinander auf
sind Resonanz und Sehnen und Körper.
Wir lieben uns lachend
weil wir uns in unserem Ich berühren.
Frequenzen aus dem Ich
die selbe Melodie
in vielen Variationen
bis wir uns gemeinsam verlieren.
Finger die am Laken reißen
leise Schreie die die Nacht durchbrechen
verstummen unter Küssen.
Wir fallen in die Liebe
tief
ich fühle mein Herz
wie es feine Haarrisse in meinen Rippenbogen schlägt
im Feuer
in der Lawa
im Staub.

Wir sammeln uns ein Kuss um Kuss.

Der Schlaf weicht aus den Augen.

©Émilia Rennart

jeudi 18 mai 2017

Dein leiser Atem
bedeckt sanft die Nacht
eine süße Schwere entfaltet sich über uns.

Dein Mund auf meinem Haar,
mein Mund an deinem Hals.
Schlafküsse
In dieser Zärtlichkeit
murmeln wir im Schlaf Worte.

Es spricht die Nacht
was der Tag denkt.
Was der Tag nicht sagt wenn es laut ist.

Worte die bin in den Tag klingen werden
bis sie der Tag mit anderen Worten bedeckt.

In der Stille der Nacht sind sie wieder da
murmeln wieder im Schlaf
©Émilia Rennart

mardi 16 mai 2017

Urlaub bis Montag den 22. Mai 2017
Lege eine schützende Decke über uns
damit sie uns schützt.

In deinen Armen zu schlafen,
deinen Herzschlag an meinem Ohr fühlen, 
der Melodie deines Herzens lauschen
fühle ich mich geborgen.

Lass uns 
Träume entwirren mit unseren Händen
lass uns den Augenblick um eine Ewigkeit erweitern.

Lass uns Gast sein in unseren Ich
du in meinem,
ich in deinem.
Lass uns all die Dinge sehen was wir uns nicht trauen zu erzählen,
was in uns vorgeht.
In dir, 
in mir.
Wir kennen unser Liebegesicht,
wir kennen unser Traurigkeitsgesicht,
wir kennen unser Sprachlosgesicht
wir kennen unser Orgasmusgesicht
wir kennen unser Müdegesicht,
wir kennen unser Schlafgesicht
wir kennen den Klang hintern unseren Worten
die Musik 

Lass diese Musik einfließen in unser Ich.
Lass uns sie Stille lauschen die uns umgibt
lass uns nichts verpassen.

©Émilia Rennart.


dimanche 14 mai 2017

Gedanken zum Muttertag



Ich sehe dich lachen und ich sehe dich auch weinen. Ich sehe dich atmen und ich sehe auch, wie du aussahst, als alles Leben aus dir weggeflogen war um als Seele den Himmel zu finden.

Heute wenn ich anrufen würde, würdest mich sicher fragen, wie es mir geht und ich würde dir sagen, dass es mir gut geht. Und ich weiß nicht wie du dich heute fühlen würdest ohne dein Kind. Für dich waren wir dein Kleeblatt. Und da ein Blatt fehlt hättest du es heute mehr vermisst als die anderen zwei.

Ich erinnere mich noch genau, wie du bei unserem vorletzten Treffen sagtest. "Du wist nie erwachsen werden. Es liegt in deiner Natur wie ein wildes Kind su sein."

Aber ich komme klar. Ich bin erwachsen. Zumindest sind meine Probleme die eines Erwachsenen. Du würdest erkennen, dass ich es nie sein werde, jedenfalls nicht ohne dich. Und manchmal verliere ich mich und ohne dich finde ich nur schwer nach Hause.

Aber ich komme klar. Ich weine noch um euch, aber nur heimlich. Du würdest es bestimmt sehen. Und du wüsstest auch es auch fühlen, wie sehr wütend ich war, als irgendein Gott, über unsere Köpfe hinweg, entschied, dass du gehen solltest. Niemand hat uns gefragt, ob es an der Zeit war. Es wäre nie an der Zeit gewesen, wenn es nach mir ginge. Doch es geht nie nach mir.


Aber ich komme klar.


Ich komme klar.


Vielleicht verstehst du jetzt auch, weshalb ich dich nur ungern besuchen komme, dort, bei der Erde, wo das, was von dir übrig blieb, in dem kleinen Gefäß liegt, gemeinsam mit der Puppe von Oma, die mit dem roten Samtkleid und dem Eisbären von mir, den ich dir mal zu Weihnachten geschenkt habe. Du hattest dich so gefreut.


Du warst immer so fragil. Ich hätte mehr tun müssen, um dir zu helfen. Selbst bei unserem letzten Treffen tat ich es nicht. Sie haben dir die Haare offen gelassen. Auf deine Haare warst du immer schon stolz, wie auf deine vielen Hochsteckfrisuren die du immer trugst. Ich kann gerade mal einen Zopf flechten, und kann kaum die Strähnen bändigen die sich nach kurzer Zeit aus dem Gewühle lösen. Aber ich war so gelähmt, bitte versteh das. Denn du warst es, die da lag und doch warst du es nicht mehr.


Ich würde dir so viel erzählen, könnte ich nur kurz mit dir persönlich reden. Ich muss nun aufhören, denn die Tränen, die da nicht sein sollten, regnen auf die Tastatur.


Ich liebe dich


Émi

Lass mich schweben
auf einem Meerbett,
mit den Wellen tanzen,
mit den Wellen gleiten
Wellen die mich tragen
um am Ufer zu schlafen
in deinen Armen
die mich umschlingen und betten.

Lass mich schwimmen
dir entgegen bis ich sinke
und in deinem Ich
mein Haus finde.

©Émilia Rennart

samedi 13 mai 2017



I love it when we are joking and teasing each other. When you’ve got that half-mocking half-stern look in your eyes and when I know that one single word from me can tip the scale to each side. Either we’ll be resolving into helpless laughter, clutching our stomachs because they start to ache, or you’ll get upset. You’ll close up again and I know I have missed another chance to experience the beauty of your laughter.

And I love you for that because it teaches me to act carefully whilst being with you. But when you’re laughing, I can finally breathe, knowing you’re safe for the moment.

And I love your laughter when you’re truly not holding back anymore. When your eyes are sparkling and your joy seems to be pouring out of you. Those are the moments I feel most in love with you.

Nur ein Gedanke sonst nichts

Glück malt man mit Punkten, das bedeutet Fortsetzung
Unglück mit Strichen
Achte man auf das Unbewusste
Ich betrete das Zimmer, du liegst auf dem Bett mit geschlossenen Augen. Ich denke du schläfst schon. Du öffnest die Augen und lächelst mich an. Dein Blick scheint mich in die Tiefen deines Ichs zu ziehen, damit ich darin ertrinke.
Es erinnert mich an einen Feldbrunnen aus meiner Kindheit. Ich blickte in dieses runde Wasserauge wie ich mich darin spiegele.
Erwachsene warten mich: "Da sitzt jemand und zieht dich in die Tiefe und du ertrinkst." Irgendwann hatte ich Angst mich über diesen Zementring zu bücken.
Ich kann in deinen Augen lesen, wie neugierig du bist. Und du erkennst, dass ich mich frage: "was ist wenn?"
Du nimmst meine rechte Hand, ziehst mich zu dir. Ich erinnere mich an den Brunnen und lege mich auf dich. "Ich habe Angst, dass...."
Von dir gehen so viel Zärtlichkeit und Verständnis aus, dass ich das Gefühl habe davor überzulaufen.
"Habe ich auch....ich habe Hoffnung und ich bete dafür, dass..." 
Als ich mich schließlich etwas entspanne, fühle ich wie glücklich du bist. Aber ich weiß jetzt, was es bedeutet einen Moment zu teilen.

vendredi 12 mai 2017

Es ist da
das Fühlen
das unbedingte Fühlen.
Es ist die Liebe die ich fühle
es ist das Leben das ich fühle.
Ich liebe und bin lebendig in meinem Ich

Ich fühle die Leidenschaft,
das in sich gelöst sein.
Die stille Enge im Moment die sich weitet
die Verbundenheit
und die Tiefe.

Ich schließe die Augen
fühle deine Wärme,
ich fühle den Lächeln
deine Hand auf meinem Arm
deine Finger auf meinem Handrücken,
auf meinen Fingern.

Ich öffne lächelnd die Augen
und sehe dein Gesicht über meinem,
deine Hand zerwühlt mein Haar
wir sind auf einmal miteinander verwoben.

©Émilia Rennart

Sa déclaration d'amour

Tu est sensuel. Tes mains aime danser sur les peaux, prendre des sexes et les amener au bord du souffle, apeurés, étonnés. Tu marche avec des désirs coulés dans les hanches et ton âme basculait, consentante. Tu aime les odeurs de mon corp. Glisser ton nez dans l’aisselle, dans les aines, les cheveux.
Tu aime caresser, toucher, tu aime que je te découvre. Partout.
Tu aime que je te morde la nuque, que je frotte mon sexe entre tes fesses. Tu aime mon langue derrière tes genoux, que je te dit « Dis-moi ce que tu aimes » et que je fasse connaissance avec ton corps.

Tu aime que j'entre en toi pas seulement avec mon sex, mais avec l’âme, le désir. Tu aime moi mon le désir ne s’arrête pas au sexe, mais est vénération, communion. Prendre et donner tout. Tu aime que j' emmêle tes cheveux entre mes doigts et murmur« je t’aime » pendant l’amour.

Tu aime les fruits entre les caresses, l’eau sur les corps.
Tu aime que je pleure, parfois, parce que je touche à un monde inexploré et que le désir est sur le chemin le plus lumineux de l’inconnu.

Tu aime que te regarde en essayant de tout saisir de toi, de me livre quand on m’abandonne. Tu aime que je cherche sur ton corps le carré de peau le plus doux, celui qui chatouille. Tu aime accéder à mon intériorité alors que vos corps se soudaient, s’imbriquaient, exigeaient de se fondre l’un dans l’autre. Tu aime goûter au sel des plages dans ma peaux, les textures des salives. Tu aime entendre chaque soupir.Tu aime pencher la tête et te sentir vaincue par l’absolu, la plénitude.

jeudi 11 mai 2017



Ma main caresse ton rêve

Et pour le caresser mieux

Se transforme elle même en rêve.

Mais alors ton rêve

Se transforme en une main,

Pour correspondre à cette caresse.

L'amour sera t'il toujours

La croisée d'une main qui va

Et d'une autre main qui vient?

Ou sera t'il simplement

La foulée de deux rêves qui se croisent?
Letzte Nacht,
eine Stunde vor Mitternacht
saßen wir auf der alten Holzbank im Garten.
Eigentlich viel zu spät für Gespräche
unter dem Himmel ohne Sterne.

Wir teilten miteinander unsere Schmerzen
du nahmst meine
ich nahm deine.
Liebevoll Hand in Hand
Schulter an Schulter
redeten, weinten, lächelten wir.

Wir nahmen unser Boot und
setzten die Segel neu.
Jeder neue Tag wird uns weiter tragen
und irgendwann sind wir meilenweit.

Wir werden stärker sein,
weil wir unsere Herznacktheit kennen.
Wir lernen unsere Haut zu heilen,
wir schützen uns gegenseitig.
Wir werden uns annehmen
mit allem was uns ausmacht

Letzte Nacht
unsere Tränen, unser Flüstern
unsere Versprechen
lässt uns miteinander wachsen.

Mit Liebe wachsen wir gemeinsam

©Émilia Rennart





Wir sprechen Herzsprache
das ist die Sprache die ich heute sprechen möchte mit dir
©Émilia Rennart

mardi 9 mai 2017

L'Arbre et sa beauté,
sa générosité,
sa grandeur,
sa longévité,
sa symétrie,
sa perfection,
son harmonie,
sa paix…

Mais,

Les arbres doivent se résigner,
ils ont besoin de leurs racines ;
les hommes pas.
Nous respirons la lumière,
nous convoitons le ciel,
et quand nous nous enfonçons dans la terre,
c’est pour pourrir. …

©Émilia Rennart


See!

We under the tree!
Some would say a dream!
The dream is we!
Eyes of dreams!
The tree dances for we!
Where else should we be!
And we dance in our dreams,
each night bringing us closer,
until the day we finally met
and embraced with us
lingering in our hearts.


©Émilia Rennart
Notre promenade
celle de nos mots
mot dans le mots

Our walk
our words
word in word

Wege
unserer Worte
Wortwege
©Émilia Rennart



Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich anlächelst

würde ich gerne fliegen.

Als gäbe es ein Schicksal

würde ich zu dir rennen als hätte ich hundert Beine.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

ich will dich glücklich sehen

dich glücklich fühlen in meinem Ich

und möchte glücklich sein

weil du glücklich bist in meinem Ich

als wäre es dein ZuHause.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn du mich zum Lachen bringst

möchte ich lachen bis ich keinen Atem mehr habe.

Ich lache schon so sehr viel bei dir.


Ich weiß nicht wie ich in meinem Ich bleiben soll

wenn ich dich denke

weiss ich nicht wie ich dich denken soll,

Denn jetzt bin ich das was die Liebe aus mich macht für dich.



©Émilia Rennart




lundi 8 mai 2017

Nur ein Fragment

Alles was bleibt ist Liebe.

©Émilia Rennart

Sous un canopée d'étoiles
Nous écrivons des contes
Rêver des jours invisibles
Aucune mention des jours passés
Sur la colline des amoureux, nous sommes optimistes
Porter l'espoir et ne pas promettre
Porter l'amour
Essayer un nouveau départ
Ensemble
Amener les jours invisibles qui viendront

©ÉmiliaRennart

Happier - Ed Sheeran [Lyric]

dimanche 7 mai 2017

Und heute Morgen
lagst du neben mir
so still
Dein leiser Atem
kaum wahrnehmbar.
Dein Schlaf riecht gut
nach Honig und Milch.

Du küsst meinen Mund
und meinen Hals
und dann bin ich ganz bei dir
an deinem Herzen.
Du bist ganz bei mir
an meinem Herzen.

Dann sind wir ein Liebeslied.
aus Herzschlägen
aus Atem
aus Flüstern
aus Glut und Feuer
aus Vulkan
aus Lava und Wellen.

Und dann tauchen wir ein
in die Stille des Morgens.

©ÉmiliaRennart



Und du bist der
den ich heute Nacht geträumt habe.
Der der mich geträumt hat.
Der der seinen Arm um mich legte
und sich an mich schmiegte,
sich an meinen Rücken legte
mit dem Gesicht in meinen Haaren wühlte
und mich mit einem Nackenkuss weckte.

Ich streichelte deinen Arm
und deinen Handrücken
bis sich die feinen Härchen
unter meinen Fingerspitzen
wie Weizenähren der Sonne entgegenstreckten.

Ich legte meine Hand auf deine
und drückte sie an mein Herz.
Dein Herzschlag fühlte ich an meinem Schulterblatt.

Wir träumen uns gemeinsam.

Tiefer atmend
neigt sich ein Erfüllen nieder zu uns.

Wir schenken uns zu eigen
leidenschaftlich zitternd.
In der indigofarbenen Nacht
im Halbschlaf
haben wir uns Sterne auf die Haut gemalt.
Wir waren leise Musik
und haben den Himmel beschwört.


Es ist kein Traum
der im Saum unseres Ichs saß
und mit dem Allmorgendlichen davon fliegt
wenn wir das Fenster öffnen für den Tag.

Wir finden uns mit dem ersten Augenblick
in den Tag
Haut an Haut liegend
in den mit Liebe vollen Laken.

©Émilia Rennart



samedi 6 mai 2017

Wort für Wort
reiht sich Zärtlichkeit in deiner Stimme.
Du sprichst mit Herzblut
und Rhythmus.
Deine Hände malen
Flüsse auf meine Haut
die herzwärts fließen
und dein Atem
an meinem Ohr
weitet mein Ich.

Aus deinen Haaren entwirre
ich mehr Zärtlichkeit
aus deinen Küssen tropft Honig.

Hier wo wir gerade sind
geben wir uns hin.
Mit uns in unseren Händen
schweben wir für eine kleine Ewigkeit
über dem Boden.

Meine Finger malen neckende Kreise auf deiner Brust
und ich sehe das Meer in deinen Augen
grünbraun, dunkel, tosend und gefährlich wild.
Ich spiegele mich in seinen Augen.
Du fühlst das Meer in mir
heftige Wellen schlagen.
"Ich liebe dich"
ist ein Gebet
für dich
für mich.
"Pulse of passion" flüsterst du
Wir lauschen unsere Herzschläge
genießen uns

©Émilia Rennart



jeudi 4 mai 2017

Am späten Abend
schrieben wir uns wieder ein Gedicht
auf die Haut und in die Sinne.
Wir schrieben uns die Liebe
in unser Ich
Wir liebten uns neu.
Wir entdeckten uns neu.

Sanft streichen seine Finger über meine Augenwinkel
wischen den Tag weg.
Ich berühre seine Augenbrauen,
seine Stirn, seine Nase, seine Wangenknochen.
Seine Haut fühlt sich an wie immer.
Weich, warm und vertraut.
Sein Atem ist warm,
als deinen Mund meinen verschließt.

Er klemmst mich zwischen sich
und die Wand im Hausgang.
Ich fühle deine Wärme, deinen Körper, deine Kraft.
Sein Herz schlägt schnell,
sein Atem geht tief.
"Ich liebe dich," flüstert er
und lässt mich los.
Ich vermisse ihn.
Im Bad mache ich mich frisch
putze die Zähne
und er siehtt mir zu.
"Hast du nichts zu tun?" fauche ich verlegen.
"Doch," sagst er "dich zu nehmen." flüstert er in mein Ohr.
Küsst mein Ohrläppchen, meinen Hals,
meine pulsierende Halsvene.
Ich stehe in Flammen.
Seine Hände liegen auf meiner Brustd
seine Finger liebkosen meine Knospen.
Er schmiegst sich an mich
umschlingt mich fester mit einem Arm
und seine andere Hand versteckt sich in meinem Haar.
Ich will mehr von ihm,
mehr von seiner Haut,
ihn. Alles.
Ich winde mich,

fordere mehr und mehr.
Er hebt den Saum meiner Bluse,
seine Finger streicheln meinen Rücken
schmiege ich mich an seine Brust.
Seine feine Brustbehaarung kitzelt
und ich bekomme Gänsehaut.

Dann drehe ich mich zu ihm,
lehne mich an die kalten Badkacheln,
meine Hände wandern unter sein T-shirt,
streichele seine Haut
und fühle wie seine Musklen unter meinen Fingern zucken.
Ich weiß wie er sich anfühlt,
aber so kenne ich ihn noch nicht.
Das hier ist neu und schön und aufregend.
Küssend bewege ich mich seinen Hals entlang,
küsse seine Brust, seinen Bauch.
Ich schmecke seine Haut,
höre seinen tiefen Atem
ich fühle wie er genießt,
was ihn erregt
und was ihn die Kontrolle verlieren lässt.

Er streichelt mich mit seiner weichen Hand
meine Brust
und ich halte den Atem an,
verliere mich in Berührungen.
Er lächelt an  meiner Haut
und mit jedem Kuss
kitzelt sein 2Tage-Bart
Er weiß wie er meine Sinne verführen kann.
Mir fehlt nur ein Kuss
und ich sterbe den ersten petite mort.



Er hebst mich hoch trägt mich in Schlafzimmer,
wirft mich auf den Rücken
beugt sich über mich
und sieht mich einen Augenblick lang lächelnd an.
Um zu begreifen was passiert.
"Ich verhüte nicht, du auch nicht mehr, bitte!" sagte er.
Er presst seine Hüften am meine,
streift meine restliche Kleidung ab.
Er lächelt als hätte ich einen meinen witzigen Sprüche losgelassen.
Er küsst mich, berüht mich, entflammt mich, quält mich
und zögert mich zu nehmen.

Ich lenke ihn mit Küssen ab
rolle ihn herum, setze mich auf ihn.
Seine Arme ziehen mich näher,
er küsst mich heftig und wirft mich zurück auf den Rücken.
"Netter Versuch, aber ich bin dir so näher."
Er verharrt
"Ich verwöhne" er ist tief in mir, "ich foltere," er ist ganz tief in mir
"bis du vor Lust zerfließt."
Seine Bewegungen sind langsam
und ich kralle mich an seinem Rücken fest.
"Schläfst du ein?" flüstere ich.
"Nein," lachte er und bewegt sich furchtbar langsam weiter.
Dann zeigt er mir dass er es auch heftig kann
und dringt heftig tiefer in mich ein.
"Ich glaube ich bin heftig genug"
Ich versuche das Tempo zu verändern.
"Ich kann auch ganz anders"
Gnadenlos sinnlich
bewegt er sich und hält Blickkontakt.
Er ist überall auf und in mir.
Seine Lippen sind überall.
Auf meinen Knospen, auf meiner Brust,
am Hals, am Ohrläppchen.
Seine Hände packen meine Hüften
und halten mich fest
damit er mich teufelisch ganz langsam quälen kann.
" Ich habe dich vermisst,
wie du dich windest,
wie sich deine Hüften an meinen anfühlen
wie du schmeckst,
wie deine Augen leuchten,
deine Punktchen wie sie Funken sprühen wenn du mehr möchtest."
Ich küsse ihn heftig, fordernd und wild.
Ich lasse ihn fühlen, was er auslöst in mir.
Unsere Zungen umtanzen sich.
Er hält inne und stützt sich über mir auf.
Er malt mit dem Daumen die Konturen meiner Lippen nach
Ich küsse seinen Finger
sage an ihm.
Er ist noch tief in mir
und ich fühle seine Erregung hart und groß wie sie mich weitet.
Ich fühle sein Pulsieren.
Er sprengt mich und ich pulsiere synchron mit ihm.
Er beißt mich leicht in den Hals
fordert mich heraus,
küsst mich heftig
und fortführt was wir noch nicht beenden wollen
und er mit mir anstellt was er will
mich berührt und verführt
und eine neue Art petite mort auslöst,
die jede einzelne Zelle meines Körpers umfasst.
Als ich denke,
"schöner und liebevoller kann es nicht werden"
bewegt er sich schneller,
reiß mich mit seinem heftigen Orgasmus mit,
steigert meinen Höhepunkt
und wir empfinden eine Lust
die kaum enden will.

Ich fühle ihn bis in die Fingersptzen, bis in die Zehenspitzen.
Wir kleben aneinander.
Ich fühle mich als hätte ich zwei Herzen.
Ich fühle ihn als einen Teil von mir.

Zum ersten Mal hat er mich so voller Begehren angesehen,
zum ersten Mal hat er gezeigt, wie sehr er das schätzt was ich ihm gebe.
Zum ersten Mal habe ich mich mit ihm auf eine Art verbunden gefühlt,
dass es schmerzt.

Ein Tränenregen weinen meine Augen
und ich ziehe ihn näher
um mein Gesicht in seiner Achselhöhle zu vergraben.
Dann zerreisst es mich erneut.
Und ich schreie mich frei
und fühle mich für einen Augenblick frei.
Seine heftigen Küsse schlucken mein Schreien
begleiten meinen petite mort.
Sein Stönen wird tiefer und
stönennd lässt er sich fallen.
Wir beobachten uns
und uns fehlen die Worte
Wir lachen und lachen.
Dann löst er sich von mir,
und küsst mich weg,
umhüllt mich mit seinem Körper
und zieht die Decke über uns,
küsst meinen Nacken
und legt seine Hand auf meinen Bauch
und die andere zwischen meine Beine.
Zum ersten Mal haben wir nicht verhütet.
"Hast du Angst? fragt er vorsichtig
"Du?"
"Nein. Vertraue es wird gut. Alles!" flüstert er
"Ich denke schon. Ich hoffe es." Er weiß dass ich Angst habe.
Er fühlt es.
"Ich habe ein bisschen Angst."
Er bettet mich in seine Achselhöhle
damit ich mich bei ihm geborgen fühle.

Ich fühle dieses Nest in meinem Ich
und bin bereit es mit Leben zu füllen.

Wir sind wie Feuer und Wasser
Aber bilden nicht gerade Gegensätze eine Einheit?






Das Meer in uns
und Augenblicke um uns herum
die sich weiten und vertiefen.

Jetzt und immer
warten wir auf einander
uns nach unseren Händen sehnend
nach unseren Küssen
nach unserer Güte,
nach unserer Haut,
nach unserer Liebe.

Wir schenken uns ganz
wir denken uns ganz
wir lieben uns ganz in allen Dingen
unsere Sonnen werden uns scheinen
wir werden uns sein
wir werden uns werden
mehr als wir uns sind
mehr als wir uns waren.

Zärtlich und wild unsere Träume uns sind
Unser Blut singt unsere Unendlichkeit
wir sind uns Liebende
im Gestirn Liebe
©Émila Rennart


mercredi 3 mai 2017

In diese frühe Morgenstille,
denke ich dich
In diesen ereignisvollen Tag
denke ich dich.
Ich erinnere mich jeden Augenblick daran
wie es ist dich zu lieben,
wie es ist dich mit einem Morgenkuss zu wecken
um dein Lächeln zu sehen,
in deine noch schlafstillen Augen
den Sonnenaufgang zu malen
Feuer und Glut in deinen Sinnen zu entfachen.

Und dann liebe ich dich
mit allen Herzsaiten
die meinen Rippenbogen spannen
bis es ein Lied wird.
Und wir erinnern uns
an die Melodie,
an die Worte:
-Ich liebe dich für immer-

Liebend verwandeln wir uns
brechen alle Vernunft,
fühlen die Freiheit
erinnern uns an das Glück
das wir hatten.
Wir lernen geduldig
das Sonnenlicht
an die Haustür zu hängen.
Den Mond zu Mitternacht
über das Bett zu hängen.
Wir bringen den Sonnenaufgang
und den Sonnenuntergang
wieder nach Hause.

©Émilia Rennart




Vor meinem Haus regnet es Kirschblüten.
Verfangen im Regennetz
weben sie einen weißen Blütenteppich.

Zur Wolke geworden
schneit eine Seele
Blüten über uns.
Traumzarte hingetupfte grüne Hoffnung
Kirschembryos
hängen an pastellgrünen dünnen Fäden
an den Ästen.

In diesem Haus
haben wir so viele Schlüssel gefunden
und verloren.
Wenn ich hier mit dir
auf den Sommer warte
trägt unsere Liebe Frucht?
Trage ich dann Ohrringe aus Kirschen?

©Émilia Rennart

lundi 1 mai 2017

Zwei Schritte von mir entfernt steht er.
Wir strecken uns die Hände entgegen,
doch unsere Fingerspitzen berühren sich nicht.
Ich nicke ihm nur zu
und für einen Augenblick
schließe ich die Augen.
Ein winziges hoffnungvolles Lächeln
umspielt seine Mundwinkel
Wir sehen uns an,
ich spiegele mich in seinen Herbstaugen
und senke den Blick.

Zwei Schritte voneinander entfernt
sind wir
und zwischen uns
die tiefe Schlucht.
"Lass uns vernünftig miteinander reden,"
sagst er.
"Ich bin nicht vernünftig!" schreie ich.
Und renne weg.

Seine Hand 
fängt meinen rechten Arm.
Du drehst mich zu dir
"Du rennst nich weg. Nicht mehr!"
Seine Augen sind dunkelherbstfarben.
Grünbraungold.
"Du sagst mir gar nichts mehr!"
sage ich bestimmend.

"Doch," seine Stimme ist sanft und ruhig wie immer.
"Ich liebe dich! Du bist gegangen, ich nicht."
"Du warst innerlich weg von mir!" schreie ich.
"War ich nicht und du weißt das auch."

Zwei Schritte nur
sind wir voneinander entfernt
und jeder steht auf seinem Berg
entstanden aus Missverständnissen und Ängsten.
In kleinen und großen Rinnsale,
fließen die Tränen
plätschernde Wasserfälle
ins Tal wo unsere liebe liegt.
Der Berg unter uns bebt
in ihm ein Vulkan aus Wut
droht auszubrechen.
Unsere Worte spucken Feuer,
heiße Lava aus Bitterkeit
pulsiert aus unserem Herzen.
In uns die noch glühende Glut
der Liebe.

"Küsse mich jetzt, "bestimmt er.

"Lass uns uns friedlich trennen." bitte ich
"Nie im Leben." schreit er
"Ja nein, du hältst mich nicht!"
"Immer für immer!"

Liebe ist für einander da zu sein
in guten und in schmerzhaften Tagen.
Ich habe es dir versprochen
und werde mein Versprechen halten 
für immer.

©Émilia Rennart
Und ich ging
über Wald und Wiesen und Flüsse.
Ich wollte lieben,
intensiv lieben.
Mit Herz und Sinnen
mit viel Feuer
mit viel Passion.

Es ist wichtig:
Die Weite des Ichs
mit allen Unwettern
mit dem Honig in der Blüte,
mit allen Gezeiten,
mit allen Himmeln und allen Meeren
Mit aller Glut, allem Feuer und aller Asche.

All das Unsichtbare und Erhabene.

Und manchmal siegt die Vernunft
des Lebens
Liebe ist immer nur das was man daraus macht,
Und die Liebe liegt allein in meinen Händen
um sie zu formen
zu dem was sie sein soll.


©Émilia Rennart

dimanche 30 avril 2017

Liebe ist wenn man gemeinsam schweigen kann,
und deine Stille genieße ich.
Sie ist die Ruhe vor dem Liebessturm.
Dein sanfter grünbraunen Blick
nimmt die Farbe der Gezeiten an.

Wir sehen uns dann im Herzwasserspiegel
du in meinem,
ich in deinem
gemeinsam spiegeln wir uns
im Tränensee
im Roten Liebesmeer.

Dort sind wir Liebende
dort sind wir Gefährten,
sind uns Liebe
sind uns Glück.

Wr teilen uns Liebe
wir teilen uns Brot
wir teilen uns Kummer und Schmerz.

Wir teilen uns Sonne und Mond
Himmel und Meer
Tag und Nacht
Kuss um Kuss

Liebe und Leben entstehen durch Hingabe
Lass uns einander hingeben
in Liebe

©Émilia Rennart
Dieser letzte Aprilsonntag
war länger als alle anderen Sonntage bis anhin.
Der Zeitgott schenkte uns heute jede Menge Zeit.

Er hielt Zeit an,
als wir uns berührten.
Haut an Haut geschmiegt
unsere Wärme fühlten,
unsere Herzschläge zählten,
unsere Fasern miteinander verflochten
um uns zu vertauen
um uns zu teilen
um uns zu verlieren
bis unter die Haut und Knochen
um unsere Perlen
im Meer zu versinken
sie aneinander reihen
Perle um Perle.

Er hielt den Atem an
als unsere Berührungen
Liebesspuren auf das Laken malten,
als wir kleine Tode starben
du für mich
ich für dich
gemeinsam für uns.
Wolken fangend, Sterne erntend
Feuerfangend,  Liebe brennend Glut werdend.
Asche werdend und Sternenstaub.

Der Zeitgott schenkte und jede Menge Zeit.
Und wenn der Himmel über dem April bricht
atmen wir Mai.



©Émilia Rennart
Appelez-moi et ne vous dites rien, je peux vous réconforter en silence. Montrer sur mon chemin et ne pas faire de son, je peux vous tenir tranquillement. Honnêtement, je ferais tout juste pour vous faire trouver la paix et espérer que vous le trouverez en moi.
Vous aimer est comme réveiller à quatre heures du matin et prendre mon téléphone pour envoyer un message texte rapide en disant "je me manque". Parce que Dieu sait que je ne rêve que de vous tous les jours depuis le moment où vous êtes entré dans ma vie . Il vous appelle à toute heure du jour où je désire désespérément entendre votre voix et il se moque de vos blagues quand il n'y a personne d'autre à notre entendre. L'amour de vous est spontanément mouvementé et plein de hauts et de pieds, mais ça vaut la peine. Cela vaut vraiment la peine.

samedi 29 avril 2017

Der Tag hat noch kein Morgen,
er ist noch Nacht,
etwas Nachthimmel, etwas Wolke
und er ist noch Halbtraum.

Und ich bin halbwach
halb Herz noch liebeverloren ganz bei dir,
Halbgedanke bei dir.

Der Tag ist noch nachtblau
färbt sich leicht gold und morgenblau
und leicht grau leuchtet noch der Mond

Die Helligkeit übermalt die Nacht
und der Uhrzeiger malt Veränderungen
an die Wand.
Und ich sammle die Worte die gerade da sind,
aus deinen Augenwinkeln entwirre ich einen Traum.

Mit der Liebe in den Händen
kleben wir noch schwebend in der Nacht.
und wissen nicht ob wir stehen oder schweben in einem Kuss

Als Antwort reicht uns etwas Stille
eines Atemzugs im Moment.
Ich lege mein Herz nach vorne
um zu fühlen
bis der Tag sich sammelt und wird.

©Émilia Rennart



Du bist überall
hier bei mir.
im Wolkensaum eines frühen Morgens
in der aufgehenden Sonne
in meinen Gedanken
in meinem Fühlen,

Begleite mich ein kleines Stück Weg,
berühre ganz zufällig meine Hand,
berühre mich herzwärts,

Lass mich bitte den Regen weinen,
sei mir Wolke
Lächele mir die Augen liebevoll,
sei mir Sonne.

Ich bin streiche dir dann
die Tautropfen von den Wangen,
eine Träne für die Erde.

Du darfst kein Regen sein.
Ich lasse es nicht zu,
dass Tränen dich auswaschen.

Alles ist kalt was uns regnen lässt

Mit einem Lächeln berühre ich
noch einmal leise deine Haut,
dein Kuss legt sich sanft auf mein Haar

Nur eine Minute
Nur eine Minute
wirst du traumgeküsst von mir
du bist überall hier bei mir

©Émilia Rennart

vendredi 28 avril 2017

Ich  höre dich
in deiner Stille.
Ich bin mit meinen Gedanken bei dir
in meinem Herzen wohnst du
und ich teile
mit dir Liebe und Schmerz und 
Brot und Wasser.

Und in einigartigen Augenblicken
halte ich deine Hand
damit du nicht allein bist,
damit dir nichts geschieht.
Halte mich fest
wenn du traurig bist

Ich bin dein Wiegenlied
zähle deine Atemzüge wenn du schläfst,
küsse dir ein Lächeln in deinen Traum

Ich bleibe bei dir
ich teile mit dir diese Stille
wie zwischen Blumen 
am frühen Morgen
und teile mit dir Honig und Sonne und Regen

©Émilia Rennart




jeudi 27 avril 2017


Lorsque la nuit j'effeuille et mords les roses
C'est comme si je tenais entre mes dents
Le clair de lune des nuits transparentes,
L'éclat des après-midis lumineuses,
Le vent baladin du printemps,
La douceur amère des couchants
Et l'exaltation de toutes les attentes.

©Émilia Rennart

Das Buch zum Blog

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Und es ist vorerst erhältlich bei: Amazon, kobo, Thalia und iTunes
Ich habe gestern
am späten Abend,
während meine Gedanken
bei dem Menschen waren
den ich liebe
noch eine Hand gehalten
und habe gefühlt wie sich Zerbrechlichkeit anfühlt.
Ich habe gewartet
wortlos und hielt den Atem an
als eine Seele sich auf den Weg machte
zu fliegen.
Und ich ging gedanklich mit an den Rand
um zu sehen was dort ist.


Dann fuhr ich nach Hause
und der Mensch der mich liebt
umarmte mich wortlos
Ich hielt den Atem an
als sein Kuss
mir zeige wie lebendig ich bin.
Und wie zerbrechlich.

Und meine Finger gehalten zwischen seinen
gaben mir Kraft.

©Émilia Rennart
Wir legen uns
unbekleidet in die Nacht
und küssen uns Sterne auf unsere Haut.
Wir sind leise Musik
die die Nacht beschwört.

Im Sonnenaufgang
liegen wir nackt
und küssen uns den Schlaf aus den Augen
Wir sind laute Musik
Kuss um Kuss
beschwören wir den Tag.

©Émilia Rennart

Wir

Wir haben uns gehalten,
durch alle Zeiten.
Wir haben uns geliebt.
Wir haben uns zerissen
in kleinste Stücke.
Wir haben uns eingesammelt
und wieder zusammengenäht.
Wir haben unser Buch geschrieben,
es in die Bibliothek gestellt.
Es zerissen und Blatt für Blatt zusammengeknüllt.
Wir haben all unsere Blätter eingesammelt.
und glatt gestrichen.
Wir haben uns verloren und wieder gefunden.
Wir haben uns gehalten
Wir haben uns geküsst.
Wir haben uns geliebt.
Wir sind uns wichtig
Und wenn wir uns zerreissen, verlieren
werden wir uns lieben
küssen uns wieder ganz.
Denn wir sind uns wichtig


©Émilia Rennart

lundi 24 avril 2017

Hommage



Wir verabschiedeten uns
mit salzigen Wangen
und tränenzerissenen Augen von dir.
Du hast nur die Augen geschlossen
für den Ewigkeitsschlaf.
Uns bleibt nichts übig
als deinen blumigen Erdhügel zu besuchen
und die Hoffnung,
du hast deinen inneren Frieden gefunden.

Heute scheint die Sonne hell.
Im Licht der aufgehenden Sonne
aus dem Apfelbaum hinter dem Haus
hören wir ein leises Lied.

Eine Amsel,
sie hüpft nach rechts
ein Nest mit zwei grünmarmorierten Eier
zeigt uns neues Leben.


Du hast den Weg
nach Hause gefunden
um uns zu zeigen
die Natur des Lebens
dass Leben sich erneuert,
dass Liebe endlos ist
wie das Leben

©Émilia Rennart
Wir lassen das Meer
herzwärts fließen
die Sonne werden wir abendrot anmalen
die Nacht indgofarben mit Sternschnuppen
den Mond riesig und rund
die Wolken schäfchenweiß bemalen
dem Wind Flügel malen
und die Zeit wird wachsen.
Lieben werden wir wir uns immer

©Émilia Rennart


dimanche 23 avril 2017

Die Nacht
nähert sich dem Tag,
wirft ihren indigofarbenen über ihn.
Komm lass uns
unter diesem Himmel
uns lieben.
Lass uns den Himmel
mit Sternen bemalen.
Sanft spielt der Wind eine Symphonie
nur du und ich können sie hören
Lieben wir uns
im rotgoldfarbenen Bett der untergehenden Sonne

Ich küsse dich dann
warm und zärtlich und weich,
bis du verträumt lächelst,
meine Kleidung berührst
und wie ein Geschenk
Schicht für Schicht auszehst.

Dann schließe ich die Augen
und fühle deinen Blick auf meiner Haut.
Ich fühle dein Atem
auf meinem Schlüsselblatt
ich fühle deinen hauchzärtlichen Kuss

Und als deine Finger dem gleichen Weg folgen
wie deine Lippen fühl es sich heiß an.

Meine Hände streicheln deine Haut
Wie eine winzige Schar Ameisen
wandern meine Fngerspitzen
über deine Stirn, über deine Nase
den Schläfen entlang
zu deinem Hals.
Ich fühle das Feuer
das durch deine Adern  schießt
dein Blut das duch deine Venen rinnt
wie Flüsse die es eilig haben
sich im Meer zu leeren.

Du setzt dich hin
setzt mich auf deinen Schoß und wiegst mich wie ein Neugeborenes
zärtlich langsam und vertrauensvoll.
du küsst mich meinen Hals, meine Schultern
meine Brust.
Deine Hand drückst gegen mein Kreuz
und ich biege mich dir entgegen
Wir finden den Rhythmus unseres Liebestanzes
als deine Hände meine Hüften umfassen.
Wir sind Glut, Feuer und und Feuerblitze
wir sind Vulkan und Lava
wir sind Flüsse und Wellen
wir sind Meeresschaum und Meer
wir sind Himmel und Milchstraße
wir sind Liebe und Passion

Am frühen Morgen lass es regnen über uns
wir waschen uns die Nachtspuren von der Haut.
Wir verreiben das Duschgel mit den Handflächen
und waschen uns damit neu.

Und wir lieben uns neu
und es regnet über uns

©Émilia Rennart









samedi 22 avril 2017

Ich denke dich
und schreibe dich jetzt.
Ich verflechte in Worten
wie die Fingerspitzen deiner rechten Hand
meine linke Wange berühren.
Hauchzärtlich leicht.
Wie dein Daumen
die Kontur meiner Oberlippe nachzeichnet,
neugierig wie sie sich anfühlt.

Ich beschreibe dein Lächeln
das in den Mundwinkeln winzige Grübchen bildet
Deine grünbraunen Augen in den äußeren Winkeln
winzige Lachfältchen bilden.

Ich schreibe
wie du mein Haar hinter meine Ohren streichst,
wie du Strähnen um deine Zeigefinger wickelst und daran riechst.

Ich schreibe,
dass ich kaum atmen kann,
ich am ganzen Körper zittere
und hoffe du merkst es nicht.
Ich halte mein Blick gesenkt
und wünsche dass du mich küsst.

Ich schreibe
wie deine Zunge mit meinen Lippen spielt
bis sie sich öffnen
und mein Ich für dich freigeben.

Ich schreibe den Kuss
und wie meine Haut an deiner verbrennt.
Dein warmer Atem
als unsere Zungen unser Ich erkunden.
Dein Kuss, langsam,
als hättest du die ganze Weltzeit für dich allein.
Wie deine Zunge gegen meine stößt
und dein knabbern an meiner Unterlippe,
das wir Wellen bis ins Rückenmark sendet
und du meinen Hinterkopf hälst
als wäre ich ein Neugeborenes.
Es ist als würden wir Liebe machen.
Deine Lippen sind nass und glänzend
und vom Kuss leicht geschwollen.
Und meine auch.

Und ich beschreibe deine Hände
wie sie warm und weich
auf meiner Haut liegen,
deine sanften doch festen Berührungen
an Hals und Rücken, Bauch, Brustkorb
und Brust.
Deinen Mund auf meinem Schlüsselbein
auf meiner Brust
auf meinem Bauch.

Deine Finger zwischen meinen Schenkeln
umd die Öffnung freizulegen
für das Eins-Sein
Dein Mund auf meinem empfindlichen Fleisch
dein Warmer Atem
mein Winden an deiner Zunge
und die Bewegungen
die Anspannungen meines Körpers
die Wellen auslösen
Und mein Fleisch das sich dehnt für ihn
seine Härte tief in mir vergraben,
als würde sie mich von innen verbrennen.


Der Blitz der duch meinen Körper rast
mit einer Heftigkeit dass es kurz dunkel wird
mein Explodieren dein Höhepunkt hervorruft.
Dein leichtes Stöhnen an meinem Ohr,
dein Pulsieren und Herausspritzen deines Samens,
deine Bewegungen sanft und langsam bis zum Ausklang.

Ich danke dir.
Du lachst und küsst mich lange und intensiv
als würdest du mich an dich kleben wollen.

Ich denke dich
und schreibe dich
in mein Ich

Ich liebe dich
und schreibe deine Liebe zu mir


©Émilia Rennart



vendredi 21 avril 2017

Ich berühre dich sanft
wie man eine Violine berührt.
Ich lege meine Liebe,
meine Sehnsucht nach dir,
meine Sinnlichkeit
in meine Fingerspitzen,
in meine Finger,
in meine Hände
und streiche
über deine Saiten,
hauchzärtlich sanft
fordernd, herausfordernd
bis sie schwingen
vor Lust auf Liebe.

Und jede Rippe zähle ich
mit einem zartsamten Kuss.
Und jeden Punkt der pulsiert
jeden Wirbel der Säule
dich hält und trägt
streichele ich
bis sie sich bäumt und biegt.

Bis der Schaum des Meeres
zum Himmel spritzt.
Hingabe und Resonanz
Herz in Herz
Sinne in Sinne
Liebe in Liebe
im steten Wandel fließt,
bis leise Musik
laut wird in uns.

Weinen und Lachen vor Liebe
Passion und Hingabe,
befehlen und gehorchen
bis hin zu den kleinen Tode,
bis hin den Küssen
zum Ausklang
besiegt im Augenwinkel
eine Träne blitzt,
um später noch an einem Lächeln zu hängen
weil es so unendlich schön war.

©Émilia Rennart

jeudi 20 avril 2017

Dein Guten-Morgen-Kuss,
dein Blick auf meine Haut,
dein Blick auf das zerwühlte Laken,
dein sufficientes Lächeln,
dein nach Kaffee duftender Kuss
bittersüss
deine Umarmung
stürmisch und verspielt,
deine Finger in meinem Haar verflochten.

alles fließt herzwärts.

©Émilia Rennart

Lieben bei schöner Musik


Der harte lebendige Herzschlag einer Gitarre
durchfasert die melancholischen Klänge einer Ballade,
die Sinnlichkeit der Akkorde.
Salzig wie Ebbe, stürmisch wie Flut
Ich schließe die Augen,
meine Sinne
sind Gezeiten.

Ich denke dich
auf einem sandfarbenen Laken.
Ich schließe die Augen
und ich male Liebe auf deine Haut,
so wie man Herzen in den Strandsand malt.
Ich atme den Duft deiner Haut,
fühle deinen Herzschlag
auf meinen Lippen
wie er mein Kuss erwidert.

Ich denke uns als Meer
wie wir uns hineinlegen,
eintauchen in unsere Tiefen
uns verlieren
als Welle
uns wiederfinden,
auftauchen,
Worte ins Ohr flüstern,
mit unseren Haaren spielen
und uns erneut verlieren.

©Émilia Rennart





mercredi 19 avril 2017

1

ich gehe den Weg zurück
als wir noch zwei Fremde waren.
Den ganzen Weg zurück,
bis dahin
wo ich auf deine Hände sah,
deine schmalen Finger
bemalt mit Sommersprossen.
Ich begann deine Sommersprossen zu zählen.
Deine Augen fanden den Weg meiner Augen.
Du sahst auf deine Hände,
erstaunt war dein Blick.
Die Farbe deiner Augen zu definieren
war meine zweite Aufgabe an mich.
Grünbraun wie ein See in der Dämmerung,
wenn das Ufer sich im smaragdgrünen Wasser spiegelt.
Dein Lächeln färbte meine Wangen abendrotfarben.

Dann lag meine Hand in deiner.
Mein Gesicht spiegelte sich in deinen Augen.
"Ich habe die Sommersprossen gezählt.
Neun sind es."
Dein Blich wie ein tiefer See vor dem Sturm.
Vor dem heftigen Lachen.
Mein abendrotfarbenes Gesicht ging in deinem Augensee unter.
"Wollen wir gemeinsam zählen," fragtest du leise.
"Ja nein, ein anderes mal. Ich bin weg." ich rannte weg.

"Wir beginnen Morgen damit!" riefst du mir nach.

Du hast 12 auf der linken Hand

©Émilia Rennart



mardi 18 avril 2017

Bevor ich mich mein Herz verstand,
hatte ich Selbstzweifel,
machte ich Fehler.
Ich war gerne allein,
liebte und wollte nicht zurück geliebt werden.

Bevor ich mein Herz kannte,
dachte ich laut
war wild
verliebte mich schnell, liebte schnell, entliebte mich schnell.

Bevor ich mich selbst verstand,
fühlte ich war nicht genug,
ich liebte nicht genug,
aber dachte alles gegeben zu haben.

Bevor ich mein Herz fragte,
rannte ich weg,
wollte vor Menschen fliehen
die mich lieben wollten.

Du nahmst mein Herz,
öffnetest alle Herzkammern,
schältest alle Herzhäute
legtest sie vor mich, damit ich sie lese
sie fühle, sie streichele.
Ich fühlte den weichen Samt,
ich fühlte den Schmerz,
ich sah die Risse.
Ich sammelte die Fetzen ein,
nähte sie liebevoll und geduldig zusammen.


Jetzt kenne ich mein Herz,
fühle die Saiten,
höre seine Musik,
seine Worte.
Ich bin stärker geworden,
bin aus mir herausgewachsen
Ich habe mein Zu Hause gefunden.
Ich liebe dich
mit jeder Herzfaser
©Émilia Rennart



lundi 17 avril 2017

Der Garten
hinter dem Haus
blüht frühlingsfarben bunt
Pastellfarben
verwaschenes Aquarell zeigt sich
hinter dem grellen Purpur der Tulpen.
Das mauve des Flieders zeigt sich zu früh,
der weiße Schneeballenflieder
schläft noch grün.

Ich finde hier meinen Nabel nicht.

©Émilia Rennart