mardi 18 juillet 2017

"Was fühlst du?" fragst du mich.
"Es ist nicht die Leidenschaft," antworde ich dir.
 "Nicht die Passion die meine Sinne berührt,
nicht die Ekstase
die ungeduldig wartet
als pure Lust aus den Sinnen herauszutreten
bis man sich in ihr verliert.

Es ist mehr."

"Was mehr?"

"Es ist das Fühlen
dass du auslöst in meinem Ich.
Es ist als würdest du meine Lungen mit Atem erweitern
mich beleben mit einem einzigen Kuss."

"Dann küsse mich immer wieder" flüsterst du,
"ich belebe dich."

"Ja nein,
es ist mehr was ich fühle mit dir.
Deine Küsse und deine Berührungen,
deine Fingerspitzen auf meiner Haut,
malen Worte unter meine Haut
und ich fühle sie in den Venen,
in den Herzfasern
in den Muskelfasern bis in die Knochen.

In deinen Armen fühle ich mich zu Hause."

"Ich halte dich dann ganz fest," legst deine Arme um nich
und schließt deine Augen.
"Es ist mehr als Passion und Romantik.
Es ist eine einfache Berührung meines Ichs,
das mich zum Wachsen und knospen und blühen bringt.
Es ist eine einzige Berührung deines Ichs."

"Ich werde nicht aufhören dich zu berühren."

©Émilia






dimanche 16 juillet 2017

Manchmal
wenn du nur einen Augenblick
von mir entfernt bist,
und die Sehnsucht da ist
und über mich herauswächst
denke ich dich
und umrahme mein Gesicht
mit beiden Händen
liebkose meine Wangen
meinen Mund mit den Fingerspitzen
genau so wie du es tust
wenn du sagst:
"Komm her lass dich küssen
ich habe dich vermisst,"
oder wenn mich die Regentränen überfluten.
mit deinen schönen sanften Händen

©Émilia

samedi 15 juillet 2017

Métamorphoses


On s'éprend d'une personne à cause de la musicalité que tout son style exprime
Émilia
Unter meiner Haut
schläfst du kleines Wunder den Schlaf des Nachmittags.
Ich ummantele dich mit vielen Häuten
die alle einen Namen haben,
damit kein Regen und Kälte
und Wind und Windeskinder
durch die Häute stürmen.

Und schwimmst und tauchst
im Fruchtwassermeer
fühlst meine Hände dich halten
und lächelst im Traum
und du bist Herzschlag in meinem Ich.

Schlafe
ich liebe dich sehr
und schlafe mit dir ein.
Und du verschwendest stolz Liebe
malst mein Ich mit Farben die ich noch nicht kenne
und deine Seele träumt schön bunt

©Émilia



vendredi 14 juillet 2017

Leben ist
die Musik die wir in uns tragen
und noch einen Herzschlag dazu.

Liebe ist
die Musik der wir Worte schenken
die in ein Lied verwandelt wird.
©Émilia
Wir sind fremd einander
und Wildnis
Noch führt kein Herzweg weg vom einen
und führt zum anderen hin.
Wir schenken uns Sterne
um einander den Weg zu weisen
Wir schenken uns die Nacht
in einem Augenblick Distance über der Welt
und der erste Kuss ist ein wachsender Mond.

Émilia Rennart

jeudi 13 juillet 2017

Und wenn man an die Weltordnung glaubt und hofft, dass sie es doch endlich mal gut meint mit mir, lacht sie mir ins Gesicht.
"Pustekuchen mit Vanillesauce, du pendelst jeden Tag zur Arbeit und zurück, bis zu Beginn deines Mutterschutzes......" sagt die Welt.
"Aber ja, ist klar, sonst verliere ich.......Geld und Rechte." somit hat die Welt ja recht. Und bis ich endgültig wechseln kann ist es ja wieder Sommer. Das ist schon geklärt, wer Eltenzeit übernimmt. 
Ich habe geheult vor Wut über die Weltordnung. Der Wechsel wurde nicht genehmigt.  Aber, komm das kriege ich noch hin. Es war so viel Schweres schon was ich durchgestanden habe und noch durchstehe. Noch eines auf den Haufen geht noch. 
Ein Kilo zuzunehmen ist jetzt wenig, viel zu wenig. So klein und schon so wählerisch an der Nabelschnur.
Es ist normal, dass man zuerst abnehmen kann. 
Es ist alles gut. 

Es wird schon.

Während ich mich in deinen Armen beruhige, verwühlen deine Hände meine Haare.
"Wuschelkopf, deine Haare sind fester. Du hast mehr Haare." bewunderst du meine Haare.
"Aber ja, wie ein ungeschorenes Schaf sehe ich aus," antworte ich. Und du kannst nicht mehr vor Lachen und kringelst dich wie ein riesiger Embryo im Bett. 
Es ist sinnlos meine Haare zu glätten, die halten keinen Tag mehr. Und wenn es regnet, dann nur für ganz kurze Zeit ganz ohne Chemie wie Festiger und Spray( und das juckt auf der Kopfhaut)
Und du ärgerst mich immer wieder damit.
Du bringst mich zum Lachen.
Und ich muss über meine Strubbelfrisur lachen. Von wegen die Haare schön, ich könnte diese blöden Antennen alle abschneiden die in alle Himmelsrichtungen zeigen.

Und ich  bin wütend auf die Götter auf die Welt.
Nur auf dich nicht.

©Émilia








Der frühe Morgen entblättert das Licht der Sonne.
Die frühe Morgensonne kitzelt mich wach.
Am Morgenhimmel verschiebt in diesem Augenblick
mit jedem Flügelschlag ein Vogel seine Himmelsordnung
und wählt die Himmelsrichtung
in die er fliegen möchte.

Und ich erinnere mich als Kind
wie ich die Vögel am Himmel zählen wollte.
Es gelang mir nicht.
Immer wenn ich glaubte,
ein paar Vögel gezählt zu haben,
flatterten sie wieder auseinander,
zogen rotierende Linien und Kreise,
bildeten Rauten, verwirbelten sich.

Ich kniff die Augen zusammen,
meinte so bekomme ich Ordnung in das Vogelchaos
ohne zu wissen,
dass jedes Lebewesen seine eigene Herzordnung hat.

Wie es ihnen gelang,
nicht zusammenzustoßen,
so wie Kinder sich zanken,
so wie Liebende sich streiten,
konnte ich mir nicht erklären.
Es muss eine innere Absprache zwischen ihnen geben,
wie bei Fledermäusen ein Radar.
Nonverbale Zeichen, Herzzeichen
wie sich Liebende geben.

Plötzlich fühle ich dich 
einen Augenblick nur von mir entfernt.
Nur einen Hauch Raum zwischen unserer Haut.
Ich lehne mich in diesen Augenblick
in diese Hauchzärtlichkeit.

Was unterscheidet uns 
unsere Erdordnung von der Himmelsordnung der Vögel.
Eigentlich nichts.

Dann sehe ich dich an.
Es ist nicht der Schlaf der sich aus den Augen verzieht
Tränen zitterten in deinen Augen wie  Regentropfen
nach einem Gewitter im Kelch einer Blume.

"Wir haben unsere Erdornung gefunden. 
Wir fühlen uns
Wir verlieren uns nicht, 
wenn wir uns immer wieder finden"

©Émilia

mardi 11 juillet 2017

Ich kann nur Gitarre spielen
und kenne ein paar Akkorde in Dur und Moll.
Sobald ich die Saiten anschlage finde ich den Rhythmus.
Dann trägt mich die Sehnsucht zu dir.
Dann habe ich Heimweh nach dir.
Dann liebkosen meine Finger die Saiten
aus dem Fühlen heraus.


Ich lehne mich dann an den Stamm eines Baumes
und im Schatten seiner Blätter
und spiele eine Ballade für dich
und fühle das ganze Heimweh.

Während ich die Saiten streichele
fühle ich mich dir nahe
So nahe,
dass ein Wimpernschlag
deine Haut berührt
©Émilia



About....

Tell me what ist love?
In my heart  your love rests safely there.
©Émilia


I almost turn around,

and run back to you.

I almost jump to the edge

and fall in love with you.

I almost unlock the door

and let you in.

Once more.

I do

I ever let you

hold my heart

again and again


©Émilia
In tones of my silent heart
where our souls give
I found where
angels live…
©Émilia
"Keine Ablenkungen, keine Pausen!" sagte ich nachdem der Handywecker klingelte. Das letzte Körnchen Schlaf ist aus dem Schleier der indigofarbenen Nacht gerieselt.
"Guten Morgen! Wie wäre es mit einem wunderschöneninnigenliebevollenheftigenwärmenden  Guten-Morgen-Kuss?" lachtest du und zogst mich im selben Augenblick auf dich.
"Ja nein, der lenkt ab. Weil.....es bleibt nie beim Kuss," sage ich schmollend, lege meinen Kopf an deinen Hals und küsse deine pochende Halsvene.
"Echt nicht? Du lenkst mich gerade ab, ist dir klar!?" lachst du laut und kitzelst mich ohne Vorwarnung am Hals.
Als deine Hand zwischen meinen Schenkeln lag, waren meine Sinne und mein Körper bereit für dich. Ich wollte nicht die Nacht so abrupt enden lassen und den neuen Tag nicht vernünftig beginnen, sondern noch einmal von den Flammen unserer Begierde und Liebe verschlungen zu werden. 
Meine Fingerspitzen streichen hauchzärtlich über deine Bartstoppeln und ich küsse dich wunderschönliebevollinnigwild.
Ich fühle deine Hand in meinen Haaren und deine Lippen nehmen sich noch einen Kuss. Und noch einen....und mehrere. ich schlinge meine Hände um deinen Hals und wir geben uns dem unkontrollierten Tanz aus Zungen, Lippen und Zähnen. Sinnlichkeit, Passion und Hingabe führen uns in den Tag. Das Fühlen wie mein Körper ebenso ihm gehört wie mir und sein Körper sein Körper mir gehört wie sich, lässt meine Augen mit Tränenregen füllen.
"Weinst du?" fragst du besorgt.
"Hm ja nein"
"Na klar tust du das! Sagst du mir wieso?"
"Halte die Klappe!" und ich sagte dir was ich gefühlt habe.
Und ich fühle wie jede Zelle deines Körpers nach mir griff.
"Lass uns aufstehen," sagtest du beherrscht.

Wir trotteten ins Bad. Und als das Wasser wie ein Fluss zwischen uns und an uns herab floss waren wir bereit uns heftig zu lieben.
Ich umarmte dich und zog mich an dir hoch und schlang meine Beine um dich und stützte meinen Rücken an den Fliesen ab. Ich hörte deinen Stimme sehr weit weg, als du sagtest: "ich kann nicht mehr warten."
Ich klammerte mich an dich und nahm dich auf. Du umklammertest meine Hüften Wir waren Feuer und Glut und Feuer Glut waren unsere Küsse. Wir wollten nichts versäumen, aber hatten diese Kontrolle nicht, um jeden Augenblick intensiv vernünftig aufzunehmen.
Als ich beobachten konnte wie unsere haut sich wie einen Sonnenuntergang rötete bevor er ins Meer fiel, hörte ich dich leise sagen: "ich habe dich" und hieltest mich fest.
Du nahmst das Shampoo und begannst meine Haare zu waschen.
Binnen zwei 4 Minuten waren sie gewaschen und gepflegt.
"Ich kann das noch selber," sagte ich schnell und ich fühlte wie mein Gesicht sich rot färbte. Irgendwie war es mir peinlich von dir gewaschen zu werden.
"Ich mag es dich zu berühren. Lass mich dich ein wenig umsorgen!" flüstertest du und trocknetest mich mit einen kuscheligen Handtuch ab.
" Komm her, ich trockne dich ab," lachte ich und ich knuddelte dich als ich dich abtrocknete.
"Sei artig! Sonst kommen wir hier gar nicht mehr weg."
"Aber ja!" Ich küsste dich noch einmal sehr sanfthauchzärtlichfrech.

Und schnell waren wir angezogen.

Während du die Katzen füttertest kochte ich dir Kaffee und mir machte ich mein Zitronenwasser. 

Mir ist es peinlich, dass du meine Morgenübelkeit siehst. Es ist ekelig. Du hälst meinen Kopf.
Es macht mich wütend und bis ich nicht ganz leer bin, hört es gar nicht auf.
Nachdem ich mich frisch machte und Zähne putzte mit Fluorid(was mich wieder fast niederstreckt), damit die Zähne gestärkt werden, nahmst mich in die Arme und hieltest mich fest.

Danach ging es wieder.

Wir haben viel getan. Es sind schon alle Möbestücke die wir aus dem alten Haus mitgenommen haben schön aufgebaut. Teilweise haben wir einige Sachen eingeräumt.
Das Untergeschoß allein ist noch nicht ausgebaut. Alles andere ist alles neu. Neue Böden, neues Bad und Gästedusche. Neue Wändeisolation, neues Dach. Es ist trotzdem noch viel zu tun. Der Hof, der Garten und Vorgarten, die Garage ist verkommen. Es haben Rentner darin gewohnt die zu den Kindern gezogen sind. Sie haben uns sehr gut im Preis nachgelassen. 12 € /m² ist ein guter Preis in dieser teuren Gegend.

Meine Ungeduld macht mich wütend. Bis Samstag muss hier alles eine Struktur haben. Wir diskutierten und du lächeltest mich an.
"Hörst du mir zu?" fauchte ich.
"Aber ja, ich sag dir gleich etwas dazu."
"Ich habe den Eindruck dich interessiert das hier nicht. Du lachst mich aus. Bist wie ein herausgewachsenes Kommunionkind."
Ich habe deinen Nerv getroffen. Wenn es um die Kirche geht, verstehst du keinen Spaß.
"Aus die Maus. Jetzt höre du mir zu!" sagtest du mit ernster Miene, dass ich lachen muss.
Und wir lachen über uns, über die Unstruktur hier, über meine Ideen, die nicht alle brauchbar sind.
Dann legtest du mit deinen Ideen los. Und ich falle dir ins Wort, wenn mich etwas an einer Idee stört.

Wir haben einen gemeinsamen Nenner gefunden, wie wir es so hinbekommen, damit wir uns wohl fühlen





lundi 10 juillet 2017

Regentränen
fallen kalt auf sonnengebräunte Haut.
So kristallfarben und so traumverloren
zeichnen sie kühle winzige Flüsse
auf  Schultern und Arme,
verfangen sich in den Haaren,
verlieren sich.
Es ist schwer den Himmel zu sehen
wenn Regentränen
aus meinen Augen rinnen.

Ein leises Frösteln bleibt zurück.
Dein Hemd auf meinen Schultern
ist wie eine innige Umarmung von dir.

Du küsst den Regen
von meinem Gesicht
von meinen Lippen.

Ich liebe deine Regenküsse.
Du schenkst mir mit jedem Kuss
ein Stück Sonne.

©Émilia Rennart


Ich werde dich lieben.
ich werde deine schwächsten Momente
zu deinen stärksten hin lieben.
Ich werde dich lieben wenn du glücklich bist
und ich werde dich noch mehr lieben
wenn du traurig bist.
Ich bin hier um dich zu lieben.


©Émilia Rennart


Ich sang und staubsaugte
und du sahst mir nur zu.
"Ich liebe deine Bewegungen
und deine leise Stimme:"
"Und jetzt du!
Zeig was du kannst!"

Und jeder tanzt auf dem Parkett ein Solo
und jeder singt für sich ein Lied.

Und jeder berührt den anderen
in seinem Ich

Auch eine Art Liebe

©Émilia Rennart

dimanche 9 juillet 2017

Dämmerung fällt in den Fluss
die Wolken regnen über den Tag
die Abendsonne
ist noch fiebrig.
Goldrotfarben lacht sie den Abend an.
Gefühltes Leises
Liebe is auch leise schön

©Émilia Rennart

Am frühen Sonntagmorgen
versteckst dein Gesicht unter meinen Haaren
in meinem Nacken.
Deine Hände verstecken sich in meinen Haaren
Strähne um Strähne wickelt sich um deine Finger
Deinen Kuss auf meinem Halswirbel
kitzelt ein Lachen aus mir.
Deine Lippen auf meinen halten sanft mein Lachen auf
und meine Worte.
Du hast die wilde Natur in mir geweckt
da wo Zikaden lauter summen
als ich dich nicht vernünftig denken kann.
Eine Quelle fließt aus dem Grundgestein meines Ichs
und fließt wie das Blut in meinen Venen fließt
warm und belebend.
Ich öffne die Augen
und sehe in deine
und es ist als würde ich die aufgehende Sonne in dir berühren.
Auf dem Bettboden
wo Gefühle Wurzeln zeichnen
wie Seerosen im Teich
genau so wie das Skelett in meinem Fleisch
und deine Liebe in seinen Fasern
bin ich bei dir
Du bist mein Zu Hause

©Émilia Rennart

samedi 8 juillet 2017

Wir
sind wie ein Meer
stürmisch und aufbrausend im Streit
wir sind Gezeiten
in der Versöhnung

Wir
sind ruhig in Diskussionen
genießen die Zweisamkeit
die Worte wechseln wir leise
malen ein Lachen in unsere Gesichter

Wir sind unzähmbar in unserem Ich
in der Liebe

Wir sind nicht immer auf einer Wellenlänge.
Wir sind Gegensätze die sich nicht immer ergänzen
Wir sind Wanderer
jeder wandert allein zu seinem Ich

Um der Liebe Willen
sind wir nie eins

©Émilia Rennart

vendredi 7 juillet 2017

Diese Stille
sie wirft Schatten.
In dieser Stille
glaube ich meine Gedanken zu dämpfen,
zu mildern den Schmerz
zu stärken die Liebe
zu reflektieren das Herz.
Ich glaube  hier
die Schreie aus Glück und Unglück zu dämpfen.

Ich bin ein Sternenstaubkörnchen
aus Licht und Schatten
im Universum.
Der Himmel und das Meer
sind blaue Symphonien der Erde.
Ich bin eine Geisel
meiner Gedanken, meiner Gefühle.

Werde ich überleben
auf der Erde
wenn ich still bin
im Fühlen und im Denken?

Ich bin mehr als lebendig.
Ich lache und liebe und lebe und weine

Legt sich jetzt ein Zauber um mich
und beschützt meinen Kern der zur Blume wird?

©Émilia Rennart


Der dritte Tag im neuen Haus, war mit viel körperlicher Arbeit verbunden. Körperliche Arbeit machte mir nie etwas aus, aber der ganze Haufen hier wollte nicht weniger werden.
Gestern am späten Nachmittag erreichte uns das Unwetter und wie mussten alles sehr schnell ins Haus tragen, damit nichts nass wird.
"Wir bauen nur noch schnell den Küchentisch auf, bestelle du uns etwas Essbares, Pizza oder vom Chinesen."
Ich wusch meine Hände und mein Gesicht, kämmte mit den Fingern mein Haar, band es zu einem Pferdeschanz. Ich musste laut lachen. Meine Gedanken machte eine Zeitreise in 2014. Nach einer gemeinsamen Nacht, mussten wir früh aus den Federn. Die Zeit war so knapp und wir mussten uns so sehr beeilen, damit wir nicht zu spät kommen, dass ich vergessen habe meine Haare zu kämmen und zusammenzubinden.
Mir war das so peinlich. Ich dachte: "Wie denkst du mich jetzt?" Zerstreut und chaotisch wie ich in Gefühlsdingen immer war und bin, dachte ich das wäre das Ende.
"Fällt gar nicht auf, du bist von Natur aus strubbelig," lachtest du laut.

Jedes mal wenn ich mit den Fingern meine Haare bändige, ist dieser Blitzgedanke da. Und jedes mal muss ich darüber lachen.
Ich nahm meinen Rucksack und die Autoschlüssel an mich.
"Wo fährst du jetzt noch hin, wir haben zwanzig Uhr? riefst du erstaunt.
"Etwas zum Essen kaufen. Etwas Gutes und kein fast food," konterte ich.
Ich drückte dir einen Kuss auf den halb geöffneten Mund.
"Es regnet, lass mich losfahren. Schreib auf, was ich mitbringen soll."
"Ja nein, du musst dich erst waschen und das dauert. Ich fahre." und draußen war ich.

Nach dem Essen(Aufschnitt, Brot, Obst, Gemüse und Eis) verabschiedeten sich unsere Helfer.

Mein Körper verlangte nach Schlaf. Wir wühlten uns über alle Berge um in unser Nest zu gelangen.
Wir lagen nebeneinander und redeten über den Tag.  Ich fühle deine Wärme und schmiegte mich ganz eng an dich wie ein kleines Kätzchen.
Meine Muskeln entspannten sich neben deinen und ich hörte dich schon weit weg.
Ich war eingeschlafen.


Ich bin wach. So richtig wach. Ich sehe auf die Uhr auf meinem Handy. 0:11 Uhr. Du liegst so entspannt neben mir. Deine Hand greift nach mir. Ich nehme deine Hand und drücke sie leicht.
Du öffnest für einen Augenblick deine Augen und schließt sie wieder.

Ich beobachte dich im Schlaf. Du atmest leise und ich weiß Glück ist nur ein Atemzug und ein Herzschlag.
Ich halte deine Hand in meiner, schließe die Augen und der Schlaf trägt mich in einen Traum.


Einen Kuss zu Mitternacht
im Augenblick zwischen Gestern und Heute
Ich denke "Augenblick verweile doch
du bist einzigartig".

Weißt du was ich an dir liebe
außer deinen Mund, deine Augen und deine Hände?
Dein inneres Gleichgewicht.
die Ruhe in deiner Wildheit.
Den Menschen an meiner Seite
der mir vor dem Einschlummern
ein Schlaflied mit happy end singt.

Ich lege mein Ohr auf deine Brust
lausche das rauschende Leben in dir
fühle deinen Herzschlag an meinem Ohr
und während ich wegschlummere
fühle ich mich unendlich in dir.

©Émilia Rennart

mercredi 5 juillet 2017

Langsam, sehr langsam, da mein Körper mich noch ein paar Augenblicke nachbeben lässt, kehre ich zu dir zurück.
Ich öffne meine Augen und sehe dich an. Du lächelst mich an. Deine Augen sprühen Liebe auf mich.
Oh, meine Götter, meine Haare sind wild zerzaust und meine Lippen brennen, da ich mich selbst gebissen habe.
Du ziehst mich nach untern und küsst mich leidenschaftlich wild und zärtlich.
"Du vergisst immer etwas?" lächelst du verschmitzt.
"Was denn? fauche ich verspielt. "Du kannst nicht genug bekommen!"
"Du solltest meine Shorts ausziehen!" lächelst du entspannt.
"Ja nein! Kannst du auch, sei nicht faul!" fauche ich dich an und beiße dich leicht in deine Brust.
"Du bist mir ausgeliefert."
Du sagst kein Wort und führst meine Hände an deine Shorts.
"Jetzt habe ich Zeit! Jede Menge Zeit, " bestimme ich und meine Hände und Finger wandern über deinen Brustkob bis du deine Lust nicht mehr unterdrücken kannst.
Ich sehe dich an, atme tief ein und befreie deine Lust aus den Shorts. Du hebst deine Hüften an damit ich dir die Shorts ausziehen kann.
Deine Muskeln sind erwartungsvoll angespannt und du siehst mir tief in die Augen.
"Verdammt, wenn ich dich jetzt berühre, kommst du."


mardi 4 juillet 2017

Diese Art Müdigkeit die einem kaum schlafen lässt. Es war ein langer harter Tag mit viel körperlicher Arbeit, mit vielen Gedanken und mit vielen Gefühlen.


Ich sitze frisch gebadet und mit frisch gewaschenen Haaren am Küchentisch und warte auf dich.
Ich habe eine Unruhe in meinem Ich, die mich nicht denken lässt. Ich weiß du fährst vorsichtig, aber ich bin erst beruhigt wenn du bei mir bist.
Endlich höre ich den Schlüssel in der Eingangstür und meine Unruhe ist weggeflogen.
Ich renne in deine Arme und küsse dich lachend auf den Mund
"Wow, was für eine Begrüßung!" exklamierst du. Deine grünbraunen Augen blitzen auf.
Du umarmst mich und drückst mich fest an dich. Deine Zunge wandert über meine Unterlippe. Ich schließe die Augen und genieße dich.
"Ich werde mich jetzt schnell duschen und dann hast du mich frisch und munter für dich." sagst du mit rauher Stimme. Wir können uns beide kaum beherrschen.
Im Bad liegt alles schon für dich bereit. Während du dich im Bad entspannst, beziehe ich das Bett. Danach renne ich zu dir ins Bad. Du stehst vor mir nur mit dem Duschtuch bekleidet. Deine Haare sind nass und deine Schultern und Arme noch mit Wassertropfen bedeckt.
Mit beiden Händen packe ich dein Duschtuch und ziehe dich an mich. Das sonnengelbe Tuch löste sich von deinen Hüften und fiel auf den Boden. Nackt stehst du vor mir.
Ich umarme dich stürmisch und küsse dich heftig auf den Mund.
Du hältst mich ganz fest an dich gedrückt und dein Mund wandert an meinem Hals entlang.
"Hmmmm, du riechst gut," flüsterst du an meinem Hals.
Du greifst nach meinen Hüften, drückst mich ganz fest an dich und deine rechte Hand wandert über jeden einzelnen Wirbel meiner Wirbelsäule.
Gefühlte Endlosaugenblicke verstecken nicht deine Hände in meinen Haaren. Unsere Lippen finden sich in einem sanften zärtlich forderndem Kuss. Ich fühle nur noch Wärme und dein Verlangen.
Deine Zunge gleitet sanft über meine Unterlippe. Ich fordere dich mit einem Zungenspiel heraus. Die feinen Fasern meines BH reiben sich an sich auf eine sehr wunderbare Art an meinen empfindlichen Brustknospen und verschlagen mir den Atem.
Und plötzlich weckst du in mir unanständige wilde Phantasien.
"Ich habe dich die ganze Zeit vermisst" flüsterst du und ich höre das pure rohe Verlangen in deiner Stimme. Lass uns Abendbrot essen und dann haben wir die ganze Nacht für uns."
"Ja nein," protestiere ich.
Meine Brüste drücken gegen deinen Brustkorb und ich küsse dich wild und herausfordernd heftig.
"Ich bin hungrig und freue mich auf dein Essen, dear one."
Du ziehst die Shorts die ich für dich bereit gelegt habe über deine aufgerauhte Nachtheit,


Ich habe für uns Abendbrot vorbereitet.
"Die Lasagne schmeckt richtig lecker!" lobst du mich. Es ist mir wichtig, dass dir mein Essen sehr gut schmeckt."
"Merci," antworte ich und lächele dich an.
Wir erzählen uns unsere Fortschritte mit dem Umzug.
Wir besprechen was wir Morgen alles vorhaben.
Du hilfst mir beim Tischabräumen.
Die ganze Zeit beobachtest mich konzentriert.
"Ist etwas?"
"Du hast eine sehr schöne Gesichtsfarbe und deine Augen lächeln."
Ich umrahme dein Gesicht mit den Händen und küsse dich hauchzärtlich sanft. ich beiße dich ganz leicht in die Unterlippe.
"Hey du Teufelchen" lachst du und küsst mich heftig und fordernd.

"Wir werden es sehr langsam genießen," flüsterst du und deine Stimme hört sich so verloren an, so wie ich mich schon verloren habe.
Unsere Hüften sind aneinander gepresst und du drückst mich sanft hinten gegen die Wand. Ich schlinge meine Beine um deine Hüften und deine Erektion drückt sich genau an der richtigen Stelle gegen mich und reibt sich an mir
Vorspiele sind Feuer für mein Temperament.
"Du könntest binnen einer Sekund in mir sein und mich schnell wild und hart nehmen;" denke ich.
"Schön langsam dear one," lachst du.
Deine Hüften liegen still an meinen. Du siehst mich an und ich habe das Gefühl, dass deine grünbraunen Augen sich in meinem Feuer verlieren.
"Und was wenn ich es nicht langsam will, sondern heftig?" protestiere ich
"Das hier wirst du mehr wollen dear one, " flüsterst du. Deine Zunge wandert sanft meinen Hals entlang zu meinen Schulternblättern. Meine Haut reagiert mit Gänsehaut und jede Faser meines Körpers zittert unter deinen Küssen.
Wortlos hast du mir Ekstase versprochen, wenn ich dir nur folge und ich folge dir.  Mein Pragmatismus ist jetzt machtlos gegen dich, als dein Mund mit kleinen zärtlichen Bissen über meinen Hals wandert und du abwechselnd deine Zunge auf meine Haut drückst.
Deine Hände wandern von meinen Haaren über meine Arme, Armbeuge, Unterarme um meine Hände zu nehmen. Du weißt genau was du auslöst. Nämlich unzählige winzige Orgasmen.
Unsere Finger verflechten sich. Wahnsinnig tief bis in Kochen- und Herzfasern zittere ich.
"Verrückt, aber ich muss weinen," denke ich.
"Du wirst heute Nacht mit mir reden," flüsterst du, "wann du dich mit mit gut fühlst und wenn nicht."
"Bis anhin ist es gut" sage ich leise und küsse dich sanft
"Aber?"
"Ich habe dich vermisst und will es eigentlich wild und heftig."
"Echt?"
"Aber ja!"
Dein Blick verdunkelt sich, wie ein See vor dem Sturm. Du nimmst meine Hände an deinen Mund und küsst beide gleichzeitig und lässt sie wieder sinken. Deine Hände gleiten sanft über meine Oberschenkel und spreizen sie.auseinander.
Du verführst nicht nur meine Sinne, sondern mein ganzes Ich bin in den letzten Herzwinkel.
Während du jede Pore meiner Haut auf dich wirken lässt, fühle ich wie ich unter deinen Berührungen fast verbrenne.
Deine Fingerspitzen berühren  hauchzart wie eine Feder  meinen Bauch, meinen Rippenbogen, meine Brüste.
Ich atme tief ein und fühle eine intensive Lust unter deiner Sinnlichkeit. Ich beiße auf meine Lippen, unterdrücke meine Stöhnen, als deine Finger meine Knospen liebkosen und wölbe meinen Brustkorb dir entgegen. Als du deine Lippen spitzt und über ein meiner Knospen bläst musste ich einen Schrei unterdrücken.
"Schön!" flüsterst du während deine Zeigefinger und Daumen mit meinen Knospen spielen.
Noch bevor ich etwas sagen kann hebst du mich hoch und trägst mich zum Bett.
"Wenn du für mich kommst, sollst du es bequem haben."
Meine Arme umklammern deinen Hals, als du dich auf mich legst. Deine Hände sind überall auf mir, in mir und ich explodiere fast. Der wunderbare Druck deiner Muskeln auf mir deine weichen Brusthaare lassen mich bald heftig explodieren. Mit einem leichten Schaudern versuche ich mich zu kontrollieren.
Du beobachtest mich und siehst jede Mimik, jede Geste.
"Was erregt dich? fragst du neugierig
"Du!"
"Ich. Was genau?" Deine Zunge malt Kreise auf meine Haut.
"Das hier," meine Stimme ist leise und rau, während deine Zunge über meinen Knospenvorhof tanzt.
Meine Hüften pressen sich an deine Schenkel und mein Becken wölbt sich dir entgegen.
"Was genau?" Deine Zunge spielt mit meinen empfindlichen Knospen. Ich muss mich zurückhalten, sonst verliere ich mich ganz und schreie.
"Wenn ich schreie, was dann?"
Deine Augen leuchten auf vor Erregung
"Und?"
" Was und?"
Meine Hände durchwühlen deine Haare und ich genieße deine Hände, deine Küsse auf meiner Haut auf meinem ganzen erregten Ich. Das ist keinen Sex, du betest mich mit all deinen Sinnen, mit deinem Körper und mit deinem ganzen Ich an.
Unsere Hüften wiegen sich synchron, wir erregen uns gegenseitig heftig.
"Zeige es mir bitte!" flüsterst du mit rauchiger Stimme. "Jetzt bitte! Du hast Feuer in den Augen"
 Und was ist wenn ich dich erschrecke. Du hast eine sehr empfindsame Art. Was ist wenn ich dich irgendwie verletze?
"Du siehst mir zu?" flüstere ich mit geschlossenen Augen.
"Wobei?" lächelst du und weißt genau wobei.
"Weisst schon," lächele ich verlegen
"Wissen ist relativ. Ich weiß es nicht."
Ich schließe die Augen und fühle wie du mich beobachtest. Mein Verlangen nach dir ist so intensiv, dass meine Hände an meinen Innenschenkel entlang zu meiner Vagina wandern und mit dem Mittel- und Zeigefinger die Feuchtigkeit in mir fühle. Meine Hüften wiegen sich meiner Hand entgegen und kreisen um meine Finger. Meine Beckenmuskulatur umklammert meine Finger, während diese mein Inneres erkunden.
Meine andere Hand liegt auf meiner Brust und steigert meine Erregung ins Unermessliche, indem sie meine Knospen zwischen Zeigefinger und Daumen reibt.
Ich öffne die Augen und sehe wie du mich durch halb geöffnete Lider beobachtest und lächele dich an.
Ich steigere meine Lust für dich bis ich schwebe. Außerhalb meines Körpers, außerhalb meines Ichs.
Ich  höre dich leise stöhnen.
"Das ist unbeschreiblich schön" höre ich und urplötzlich fühle ich deine Hände auf meinen Schenkeln, ich fühle deine Finger in mir, meine Klitoris zwischen deinen Lippen.
"Ich überlebe diesen Orgasmus nicht", denke ich während ich mein Herz in meinen Ohren pochen fühle.
"Ich halte es keine Sekunde ohne dich aus hier," schreie ich. Du lächelst nur und küsst mich weiterhin lang und gemächlich. Du küsst meinen Bauch, meine Hüften, meine Rippen, mein Schulterblatt
meinen Hals und dann erneut meinen Mund.
Ich drehe dich energisch auf den Rücken und klettere auf dich. Meine Haut ist von Orgasmen gerötet.
Mein Gesicht fühlt sich an wie ein Feuermelder.
Ich küsse deinen Mund, deinen Hals. Meine Haare kitzeln dein Kinn. Ich küsse dich nicht nur, sondern meine Zunge malt Kreise auf deine Haut und meine Zähne berühren dich sanft.
"Du folterst mich." stöhnst du.
"PPPHHH, selber schuld!" lache ich.
Du könntest mich schnell wieder auf den Rücken drehen und in mich eindringen können, aber das tust du nicht.
"Langsam ist auch schön, " stelle ich fest.
Du lächelst mich an und zwingst dich still zu liegen damit ich noch frecher mit dir spielen kann. Du forderst mich heraus indem du nur still da liegst.
Meine Hände gehorchen mir nicht mehr und meine Sinne erst recht nicht mehr als deine Hände meine Hüften umfassen, mein Becken anheben und mich auf deine Erektion setzen. Ich wiege mich instinktiv dir entgegen und meine Hände stützen sich auf deiner Brust ab. Mit Daumen und Zeigefinger drehst sanft meine empfindlichen Knospen
Meine Bewegungen sind heftig und fordernd und kann mich nicht zurückhalten erneut für dich zu kommen.
Meine Augen verdunkeln sich über dir und meine Haut glüht vor Lust und Feuer. Ich drücke meine Brüste fester in deine Hände und bewege mich heftig auf dir. Ich fühle deine Errektion heftig unter mir zucken. Jede Muskelfaser meines Körpers spannt sich an, bebt und zittert und fällt zusammen als ich für dich komme. Ich gehe mich dir hin, halte nichts zurück und gehe in dieser Ekstase auf.
Du liebst es wie sich jede Zelle meines Körpers und jede Faser meines Ichs sich dir hingibt, wenn ich für dich komme.


lundi 3 juillet 2017

Urlaub und Umzug und Neubeginn

Der Handywecker weckte mich um sechs Uhr mit "Morning Glory". ( es ist nicht so schrill wie die meisten anderen Klingeltöne und ich schrecke nicht auf wie bei den meisten anderen) Ich war zehn Minuten früher wach.
Radio an:

Ich drehe den Ton etwas lauter und während der Katzenfütterng ich gröhle mit. Es ist Montag und ich habe offiziell Urlaub.

Keinen Espresso, sondern eiskaltes Mineralwasser mit Zitrone.
Ich nehme mein Glas und setze mich raus auf die Terrasse.
Der Morgentau perlt sich auf den Rosenblättern und auf dem Rasen. Ich schließe die Augen und atme die frische Morgenluft ein.
Die Sonne zeigt sich nur kurz, um dann wieder hinter den Wolken zu verschwinden. Ein Teil des Himmels ist wolkenverhangen und dunkel, im anderen Teil des Himmels wandern Schäfchenwolken umher.
Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben, das urplötzlich da ist und nicht mehr weichen will. Es ist als würde ich hier etwas vermissen. Gibt es ein winziges Eckchen, das meine Hände und Füße noch nicht berührt haben. 
Ich fühle es vom Himmel bis zur Erde. Auf dieser Terrasse werde ich nur noch ein schöne Stunden aus sechs Tagen verbringen.
Das Gelände ist mahagonifarben lackiert und ich weiß ich werde es am Samstag zum letzten Mal anfassen. 
Ich habe in den letzten zwei Monaten so viel Freizeit in dieses Haus gesteckt, um es den Menschen die es gekauft haben schön zu übergeben.
Der Garten ist dieses Jahr schöner den je. Vielleicht liegt es am nahenden Abschied, dass ich alles mit anderen Augen sehe.
Ich gehe langsam den Steinweg entlang bis in die hinterste Gartenecke und präge mir jeden Grashalm, jede Blume, jeden Baum ein. Nächstes Jahr wird der Garten bestimmt anders aussehen. Vielleicht etwas verwildert, oder schön gepflegt und strukturiert. Die Ecke mit den Wildblumen und dem wilden Wein war meine Lieblingsecke. 
Die Sauerkirschen sind reif. Die müssen wir noch pflücken.
Am Samstag zur Abschiedsfeier gibt es dann unter anderem Kirschkuchen und Sorbet. 
Ich pflücke ein paar Kischen und esse sie auf. Ungewaschen. 
Da meldet sich prompt Bebé und protestiert. Die Kirschen landeten alle raus. Das Wasser auch.
"Wie ein kleines Ferkelchen isst du ungewaschenes Obst, " kam Schimpfe.
"Aber ja, genau deswegen ja!"  antworte "Der Regen hat sie abgewaschen. Egal. Dreck fegt den Magen."
Im Augenwinkel sehe ich Kopfschütteln. Und Lächeln.

Ich pflücke neue Sauerkirschen und esse sie ....gewaschen. 
Die sind wirklich saueeeeeer.

Im Flur stapeln sich die Kisten. Die meisten Möbel nehme ich mit, da die Unikate und Handarbeit aus Kirsch und Walnussholz sind.
Bei der Feinarbeit habe ich sogar mithelfen dürfen. 
Einige lasse ich hier. Die Küche bleibt ganz hier. So gestückelt und gewinkelt wie die ist, passt sie nicht das neue Haus.

Manchmal habe ich dieses Haus gehasst. Es war immer irgendetwas daran zu reparieren. Wir hatten so viel Unglück und so viel Streit in diesem Haus. Und so weng Glück.
Und mein Herz war nie hier. Niemals. Es wirkt so leblos auf mich m Augenblick. Für jedes Gefühl habe ich bezahlt. Das eine oder andere Stückchen Ich habe ich hier verloren. Ich habe hier tief geliebt, wurde hier tief verletzt, habe hier tief verletzt. Was mein Ich braucht weiß ich und sehe weg. Wo ich zu Hause bin weiß ich und denke weg.


Es ist Zeit zum Frühstücken. Ich decke liebevoll den Tisch in der Küche. Während des Frühstücks besprechen wir wie wir weiter packen und wie wir alles laden. Einiges muss noch abgebaut und abmontiert werden. Die Kandelaber und Lichter bleiben da.
Ich bin schnell. Und ich kann handwerkeln. Auf dem Land lernt man mehr als in der Stadt.

.



Morgen geht der zweite Transport nach Hessen. Und jetzt vermisseeeeee ich .....
und ich regne Tränen, als hätte ich ein riesiges Tränenmeer in meinem Ich

Das neue Haus ist viel kleiner und hat nur einen kleinen Garten. Hat aber einen schönen Vorgarten. Und der lässt sich schön gestalten. Vor dem Fenster steht ein mauvefarbener Fliederbaum. Mehr nicht.
Vorerst muss nichts umgebaut werden. Noch sind die Maler im Haus und es riecht frisch nach Farbe, nach Sommer und wartet auf uns.
Bevor wir den Kaufvertrag unterzeichneten, gingen wir durch die Räume und ich fühlte, dass ich mich hier wohlfühle. Das Haus ist hell mit viel Tageslicht und warm. Obwohl alle Wände der Räume weiß sind, ("wir haben sie neutral gelassen, damit ihr sie gestalten könnt wie ihr wollt") sind sie warm. Der Duft nach frischem Brot.
"Ich mache ein Landhaus daraus" sagte ich bestimmt, als wir dann wieder in unser altes Haus zurückfuhren.
"Du hast Narrenfreiheit," sagtest du. Ich fragte dich ob es dich nicht interessiert, ob es dir egal ist.
"Bitte nicht!" batest du mich. "Es ist, weil ich es liebe wie du es gestaltest. Mir ist es egal wo ein Tisch, ein Schrank  oder ein Bett steht. Hauptsache ich habe dich da bei mir. Mehr will ich nicht. Nur dich bei mir."

Ich hoffe ich werde mein Glück hier finden.



©Émilia Rennart

dimanche 2 juillet 2017

Cling to me,
my love,
the way a wet leaf
paints itself to a window
after a heavy rainfall.

The kind that's been in hiding
because you've yet to find
a soul strong enough to stand
in the middle of your storm.

Cling to me,
my love,
for I will be the thunder
to your lightening.
And together,
we will paint
many windows
with fallen leaves.

We will be a force not to be reckoned with. 
I will be the eye of your storm.

©Émilia Rennart
An den Wolkenrändern
stauen sich die Flüsse des Himmels blauraufarben.
Als Sonnenregen weinen die Wolken schneller.
Abends bevor ich einschlafe
fällt mir immer ein
was ich noch gerne getan hätte
bevor der Tag endet.
Den frühen Vogelgesang
würde ich gerne einmal verschlafen.
Pünktlichkeit ist ein Gefühl
mit der Zeit gehen zu müssen,
auch wenn der Traum noch in den Lidern hängt.
Schaut man auf die Uhr
und die erste Sekunde ist länger als alle anderen,
nennt man Chronostasis.
Ein Augenblicksfühlen.
Es betrifft auch auf das Hören.
Sollte ich meinem Herzen zuhören
wenn es anders an meinen Rippenbogen klopft.
Vergeht die Zeit schneller
wenn man liebt?
Und steht die Zeit still
wenn man sich entliebt?

Chronostasis für die Liebe
sollte es dringend geben.

©Émilia Rennart







samedi 1 juillet 2017

Nur ein Gedanke

Kann man jemanden so sehr vermissen,
dass man in jedem ähnlichen Fremden diesen Menschen sieht?
Dass dieses Vermissen einem so wie Hintergrundmusik
durch den Alltag begleitet?

Es gibt so viel
was ich zu fühlen und zu denken habe.
Doch es gibt Augenblicke
die Hintergrundmusik wird laut
und das Vermissen wird zu einer Elegie die man nicht tanzen kann.

©Émilia Rennart

vendredi 30 juin 2017

Das was dir denken
bleibt in unseren Gedanken
als Erinnerung
Das was wir sehen
bleibt als Bild in unseren Augen
Das wa wir hören
bleibt als Stimme in inseren Ohren.
Das was wir halten
bleibt in unseren Händen
Und das was wir fühlen
bleibt in unserem Ich

außerhalb der Zeit
außerhalb des Seins

©Émilia Rennart

Im Garten hinter dem Haus
lasse ich ohne Bedenken
die Sonne meinen ausgestreckten Körper wärmen.

Ich fühle dich
wie du mir nahe kommst.
deine Hände zärtlich auf meinen Bauch legst,
deine Finger meine Haut streicheln.

Ich fühle mich wie ein Weizenfeld
das sich im Wind wiegt.
Lieberote Klatschmohnküsse
berühren meine Lippen.

In den Zweigen des Kirschbaums
hängen vereinzelt noch Kirschen.
Du pflückst sie für uns.
Juni ist zu Ende.

Während ich nachdenke
wie ich diesen Garten vermissen werde
ob er verwildern oder noch schöner blühen wird
singt ein Rotkehlchen am anderen Ende des Gartens.
Am Ende singt es langsamer
als fühle es den Verlust in meinem Ich.

"Wir werden es schön haben,"

Ist es so einfach sein Herz zu nehmen
es verpflanzen
und einfach nur hoffen dass es Wurzeln zieht aus dem Neuen?

Ich weiss wo mein Herz ist......

©Émilia Rennart

jeudi 29 juin 2017

Wie male ich Zukunft?
Ein Horizontstreifen der sich mir immer nähert?
Wie male ich Leben?
Einen Himmel wo Regenwolken und Schäfchenwolken sich lieben und streiten?

Wie male ich Liebe?
Einen Herzsturm, einen Gefühlsorkan,
einen Krischbaum der all seine Blüten
unerwartet über mich regnet?

Wie male ich Glück?
Einen langen Weg,
mit Wald und Feld
und ab und zu öffnet und schließt eine
feuerrote  Blume
ihre Petalen?

Und Trennung?
Ein Weg der sich gabelt
am Ende der Liebe?

Und wie male ich Tod?
Ein Himmel der aufgeht und sich schließt
ein Mensch der nicht mehr da steht.
Erde die aufgeht
sich schließt
und eine Rose wachsen lässt?


Es ist alles Fühlen.
Vernunft ist still,
wenn das Herz spricht

©Émilia Rennart



mardi 27 juin 2017

Es ist Juni
und ich stehe mitten im Sommer,
als stünde ich in einem goldfarbenen Weizenfeld
mit roten Mohnpunkten und blauen Kornblumensternchen.

Ich gebe Leben,
ich gebe Liebe,
ich gebe mein Ich.

Vor fünf Wochen war das Feld noch grün.
Der Mohn und die Kornblumen waren noch grüne Knöpfe.

Ich stehe mitten im Weizenfeld
vor einer Mohnblume und einer Kornblume.
Meine Augen auf die Kornblume gerichtet.
Die Ähren wiegen sich leicht im Wind,
legen sich um meine Hüften
und halten nichts von Selbstzweifel
Das Rascheln sagt, dass sie geerntet werden müssen.

Gedanken sind Zugvögel
die in die in die Vergangenheit und in die Zukunft fliegen
und immer wieder ein paar Halme mitbringen.

Ich nehme deine Hand
und fühle deine Finger wie sie sich mit meinen verflechten.

avoir toi, c'est avoir les étoiles.

©Émilia Rennart

lundi 26 juin 2017

Von Natur aus brauche ich brauche Struktur,
im Leben, im Tag, im Augenblick, in den Gedanken
in der Liebe, in meinem Ich.

Aber ich liebe das Chaos im Tag, im Augenblick
in den Gedanken und manchmal auch in meinem Ich
aber nicht in der Liebe und nicht im Leben.
Als Wesen bin ich schon explosiv,
das allein ist für das Ich schon destruktiv.

Es sind die sprühenden Funken in der Metamorphose
zum Schmetterling,
die im Puppenstadium zu Staub
in ein sich aushöhlendes
Exoskelett zerfallen.
Ich brauche Leben,
ich brauche Sauerstoff zum Atmen
der aktiv weiter diffundiert,
so, dass die Funken atmen,
so dass die Farben meines Ich nicht in Staub zerfallen.

Ich brauche eine Struktur in meinem Ich mit dir.
Mit dir habe ich sie verloren
und wieder gewonnen.
Ich habe meine Farben verloren
und du hast sie mich wieder finden lassen.
Ich habe die Kraft verloren,
du gabst sie mir wieder zurück.
Und mit dir kann ich mich heben,
mich in den Molekülfluss der Luft mischen.
Ich lass mich nicht treiben,
ich will selber die Farben meiner Flügel
vor dir ausbreiten
dir mich zeigen.
Jedes einzelne Farbkorn, dass mich ausmacht


©Émilia Rennart

samedi 24 juin 2017

Eigentlich heißt es doch so,
eine Frau sollte einen Mann lieben
der sie das fühlen lässt, was sie fühlt, wenn sie Musik hört.
Meisten suchst du die Musik aus, die wir gemeinsam hören.
Und meistens fühle ich viel.

Es heißt doch
eine Frau sollte einen Mann lieben
der witzig ist und sie zum Lachen bringt
Du erzählst keine Witze.
Du bist nicht witzig.
Du hast einen Humor den man erst lernen muss zu verstehen.
Ich lache schon über deine Wortwahl.

Es heißt eine Frau sollte einen Mann lieben
der sie respektiert.
Du baust mich auf, hältst mich fest, forderst mich heraus.
Und das alles gleichzeitig

Es heißt doch,
eine Frau sollte einen Mann lieben
der romatisch ist.
Du bist es auf eine seltsame Art.
Ich kann Romantik nicht ausstehen
aber

ich liebe dich.



©Émilia Rennart
Du winziger Punkt Leben
in meinem Uterus
zehrst Energie aus jeder Faser.

Der seidige Raum rippennah und herznah
in dem du heranwächst
ist noch winzig.
Er wächst mir dir.
Deine Händchen werden meinen Herzschlag fühlen,
deine Füsschen werden auf meinem Rippenbogen
den ersten Tanz tanzen.


Du wirst darüber lachen wenn du groß bist,
wenn ich dir sage,
dass ich dich mit meinen Händen gehalten habe
dass ich dich schon als winziger Punkt umarmen wollte.
Ich warte ungeduldig
bis du heranwächst,
dass ich meinen Bauch umarmen kann.
Dass ich meine Wirbelsäule biege,
mein Ohr an meinen Bauch lege
um deinen Herzschlag zu hören.
Für dich mache ich mich gelenkiger wie ein Wirbelwind.
Ich warte ungeduldig
bis du gegen meine Rippen und Bauchdecke strampelst
um mich zu begrüßen.
Ich warte ungeduldig,
bis du meinen warmen Uterus verlässt
um mit dem ersten Atemzug zu schreien.
"Hier bin ich!"

Durch die Nabelschnur bist du mit mir verbunden.
Meine Liebe fließt in dein Ich.
Die Hände deines Vaters auf meinem Bauch,
lassen dich fühlen
dass er dich halten wird.
Seine Küsse auf meinem Bauch sind für dich.
Lege dein Öhrchen an die seidige Wand
und lausche wenn er dir flüstert:
"Ich liebe dich!"

Ich warte ungeduldig
bis ich dich in meinen Armen halten kann,
deinen seidigweichen Körper fühle
deine seidigen Haare bewundere,
den Duft deiner Haut
in mir aufnehme
der mich ein Leben lang begleiten wird

Wenn es an der Zeit ist
wirst du die Sehnsucht haben
geboren zu werden.
Und mit dir
werde ich neu geboren werden.
Mit dir werde ich Kind
.
Wir werden die erste und längste Umarmung
des Lebens zelebrieren
Und dann werde ich dich in meinen Armen halten
auf Händen tragen.
ich werde dich loslassen
damit du die Welt umarmst
dich umarmen wenn du
zurückkehrst um mich zu umarmen
nur noch eine Sekunde,
eine Sekunde noch

für immer

©Émilia Rennart



jeudi 22 juin 2017

In deiner Sehnsucht
nehme ich deine Hand
und die Zeit steht still
und der Ort  - die Unendlichkeit im Augenblick.

©Émilia Rennart
"Espresso!" grinse ich dich an.
Du siehst etwas besorgt aus "Solltest keinen Kaffee mehr trinken."
Ich sehe dich böse an und du lachst über meinen Gesichtsausdruck.
"Das ist keinen Kaffee, das ist Espresso, ja!?"
Du lachst laut "OK, Espresso. Solltest damit aufhören!"
Ich stelle die Tasse auf die Arbeitsplatte und umarme dich. "Schmeckt nicht."
Deine Wangen sind rot. "Was? Der Kaffee oder ich?"
Ich küsse dich heftig. "Kannst dir aussuchen." Ich drehe mich mit dem Rücken zu dir und will gerade den Kapselbehälter aus der Kaffeemaschine entfernen, als deine Arme sich fester um mich legen und deine Lippen meine Wirbelsäule berühren. Wirbel für Wirbel.
Du hebst mich hoch, trägst mich ins Schlafzimmer und legst mich auf unser Bett. Meine Hände verstecken sich in deinen Haaren als du mich leidenschaftlich wild küsst. Ich liebe deinen intensiven Blick wenn wir uns lieben Wir lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Unsere Hände und Küsse sind überall. Unermüdlich und wild. Deine Hände drücken meine Hände auf die Decke. Ich lasse mich nicht beherrschen und wehre mich.
Du lachst als ich auf dir liege und dich heftig küsse. "Du solltest dich nicht anstregen."
"Passiert nichts, ist fest eingenistet." sage ich.
Du lachst laut und schüttelst den Kopf.
"Ich habe es doch richtig gesagt," beschwere ich mich.
"Alles richtig," und du lachst weiter.
Du stehst auf. "Tee zum Frühstück?"
Ich renne dir hinterher und küsse dich lachend.




Silberfarben fließt der Fluss
im anbrechenden Morgen.
Die Sonne zeigt sich von ihrer rotgoldfarbenen Seite.
Mein Herz liegt in deiner Hand
Dein Herz liegt in meiner Hand
Die Nacht gibt die Wolkenbetten frei
Der Fluss die Sonne
Die Laken geben uns frei
Das Herzgeheimnis
die Körper
mit ihrem Duft nach Früchten
das aufgewühlte Meer.

Ich weiß noch nicht
wieviel Wunder
Liebe freigibt

©Émilia Rennart

mercredi 21 juin 2017

Von der Liebe
will ich Kunst.
Vom Morgen
will ich Kaffee.
Von der Dunkelheit
will ich Licht.
Vom Leben will ich mehr.

Aus der Vernunft
will ich Gefühl
Vom Himmel
will ich Glaube
Von der Sonne
will ich eine Blume
Von der Nacht
will ich den Mond
Von Passion
will ich Hingabe
Von einem Buch
ein glückliches Ende
Von der Wunde
will ich Heilung.
Von einem Mund
will ich ein Lächeln
Von einem Kuss
will ich Liebe
Aus dem Garten
will ich Blumen
aus dem Wald
will ich Bäume

Was will ich von dir?
Dich

©Émilia Rennart



Meistens bin ich Minuten vor dem Morgenwecker wach. "Morning glory" summt mein Handywecker und liest mir die Uhrzeit vor "es ist 06:00 Uhr."
Obwohl ich immer gleich aus dem Bett hüpfe, wäre ich heute gerne liegen geblieben. Ich habe mit kurzen Unterbrechungen zwar sehr gut geschlafen. Ich bin ein wenig erschöpft. Gestern war ein langer stressiger Tag. Von allen Seiten kam etwas. Und alles war "urgent". Seit einer Woche habe ich keine Pause oder nur kurze Ess-Trink-Pipipause.
Zu Hause beschäftigte ich mich noch mit Kisten packen. und beschriften und freute mich wie viel du schon vorgearbeitet hast. Einiges davon gebe ich weg.
Die Nacht war wieder zu kurz. Der Schlaf auch. Ich habe noch Nacht, Schlaf und Liebe in den Augen.
"Du hast um 08:30 Uhr Termin und stehst so früh aus?" wunderst du dich.
"Halte die Klappe!" schimpfte ich weil sich wieder Wasser in meinem Mund sammelte. "Morgenübelkeit auch das noch."
Deine Hand greift nach meinem Arm und zieht mich zurück aufs Bett. Du lächelst mich an, legst deine Hände auf meine Taille und legst mich auf dich. "So jetzt bleibst du noch lieben."
"Grins nicht!" schimpfe ich lächelnd. unfähig deiner Berührung zu widerstehen. Ich umarme deinen vertrauten Körper und meine Sinne gehorchen mir nicht mehr.
Deine Finger verstecken sich in meinen Haaren während deine Lippen meine Stirn küssen. Ich sehe in deine warmen  grünbraungoldfarbenen Augen und fühle mich geborben.
Wir lächeln uns an. Sagen nichts,........gar nichts.
Dein Gesicht ist weich vor Liebe.
Ich berühre mit meinen Lippen deine Wangen, deinen Nasenrücken.
Du küsst mich sanft, fast schüchtern und fragend. "Ich will dich jetzt" flüsterst du rauh. "Ich bin verrückt nach dir."
Ich küsse dich heftig und wild. Ich fordere dich küssend heraus. "Ich will dich auch. Hier und jetzt." sagte ich leise.
Wir wollen es beide, Und das heftig. Und es ist so viel Sehnsucht, so viel Liebe und so viel Hoffnung dabei.
Wir bedeckten unsere Haut gegenseitig mit Küssen. Du küsst meinen Bauch, legst deine  Hand auf meinen Bauch und lächelst.
Deine Zunge reizt meine Brust als sie mit den Knospen spielt. Zur Zeit reagiert mein Körper auf jede Berührung sensibler. Jede Berührung von dir löst Gänsehaut aus. Du saugst fest an meinen Knospen bis du winzige Orgasmen in mir auslöst. Wir lieben uns heftig und als wir erschöpft neben einander liegen sagst du mit einen frechen Grinsen."Soll ja gegen die Morgenübelkeit helfen."
"Ja nein, alles klar!" lache ich und stehe auf. "Es ist spät, muss mich beeilen."  Aber ja, sag das meinen Kreislauf.
"Mist hier!" schreie ich und erreiche in letzter Sekunde das Bad.
Du kniest neben mir, streichelst über meine Haare und hältst mich fest. Hältst meine Haare zusammen, während ich mich kaum gegen diese Übelkeit wehren kann.
Ich reisse mich zusammen, weil die Zeit drängt und wenn ich diesen Termin nicht platzen lassen will.
"Ich fahre dich!" sagst du.
Ich bin mit allem einverstanden was keine Übelkeit auslöst.
Selterssprudelwasser mit Zitrone.
Er(bitte lass es ein Er werden) oder sie hat Geschmack.



Stille
ist keine Pause vom Leben,
keine Ruhe vor Liebe
kein Schweigen
keinen Rückzug.

Stille ist ein Ort
um inne zu halten,
ein verzauberter Ort
wo die Zeit still steht
wo Worte fehlen

Fühlen
Ja, das Fühlen ist da zu Hause.
In stillen Atempausen
wenn nur der Herzschlag zu hören ist
und die leise innere Stimme.

©Émilia Rennart

mardi 20 juin 2017



Should you know that I will still be entirely yours, no matter where you are, no matter I carry your heart in my arms? Should you know that I will always love you ?

Émilia

dimanche 18 juin 2017

Ich sehe auf die Herzflüsse
Werde Teil ihrer Wellen
und tauche in Rot und Blau
tauche unter in die Stille.

In dieser Stille lerne ich atmen und lieben.
Ich atme mich frei
und liebe mich frei
über alle Grenzen meines Ichs

Mit einem Herzschlag springe ich in dein Ich
tauche kopfüber und herzüber
in deine Herzflüsse

Liebe - Herzflüsse die fließen
um Meer zu werden

©Émilia Rennart
Ich zeige dir heute
dass, wenn
hinter dem Vorhang der Nacht
die Sonne den Tag weckt,
dich über den Rand des Ichs beugen kannst,
die Welt mit den Augen einer Sonnenblume zu sehen.
Drehe dann den Kopf nach der Sonne
und der Tag ist sonnengelb
und Liebe hat die Farbe des Honigs

©Émilia Rennart




Der Radiowcker reißt mich mit diesem Lied aus dem Schlaf. Ich bin wach. Wacher geht es nicht mehr. Ich bin bereit für die Welt. Mit geschlossenen Augen atme ich tief ein und langsam aus, richte mich auf. Es hat etwas rituelles.
Das Dämmerlicht des Rollladens reflektiert mich, meinen Körper, meine Bewegungen. Im Schlafshirt renne ich in die Küche. Zuerst müssen die beiden Katzenteufel gefüttert werden, sonst nehmen die die Bude auseinander. Maurice wartet auf einem der Hängeschränkchen(neuer Platz) und Teufelchen neben der Kaffeemaschine auf ihr Frühstück.
Dann lenkt mich das Radio mit

ab. Dancesport.
Ich sammele meine "sieben Zwetschgen",  - wie Mama immer sagte - die auf dem Sessel vor der Kommode(Unterwäsche, Duschtuch, Haartuch) liegen ein, und renne unter die Dusche.

Ich streife mir das Schlafgewand vom Körper und stelle mich unter den Regen und wasche den Schlaf von meinem Körper.
Ich wünschte ich könnte die Gedanken wegwaschen, die Ängste, den Schmerz, die Verzweiflung wo ich jemand anderen liebte(und ja ich liebte diesen Menschen. Anders als dich, aber ich liebte ihn aus tiefstem Herzen heraus. Und du ahntest es, du fühltest es und du weißt es. Und wenn deine Eifersucht dich packt schreist du mich wegen ihm an. Und ich schreie dich an für alles was wir uns nicht gesagt haben, für die Liebe die du als selbstverständlich erklärtest, für Entscheidungen die du ohne mich traftest, aber von mir jeden Atemzug gerechtfertigt erwartetest. Und beides wiegt gleich schwer. Mein Vergehen an der Liebe und dein Verhalten davor)
Das Wasser, erst zu kalt, natürlich, dann fast zu heiß, genau richtig. Der Duschschaum mit Birnenduft  macht die Haut weich, zart. Meine Finger wandern über den Körper. Das ist mein Körper. Das ist mein Körper der sich verändern wird, wenn die Quelle des Red River ihren Lauf nicht findet. Noch ist es nicht zu spät, aus ihrem Punkt zu springen.  Nach dem Trockenschrubben werden Haare und Handtuch zum Turban.(Ich weiß sie werden noch feucht sein, wenn ich aus dem Haus gehe und sich wild kringeln.). Meine Unterwäsche ist mir heilig und jede Spitze und jeder Träger muss sitzen. 
"Espressoooo!" sage ich leise vor mich hin und husche in die Küche.
Boaaaaahhhhhh. Da ist dieser Kaffeegestank wieder. Wasser sammelt sich in meinem Mund. 
Dann klingelt mein Dienstphone. Ich sehe auf die Uhr. "Ich habe noch eine halbe Stunde Zeit für mich," schimpfe ich murmelnd vor mich hin.
Dann leuchtet deine Nummer auf. Ich begrüße mit "Espresso stinkt ekelig" und du lachst so laut, dass mein Trommelfell schmerzt. "Guten Morgen Teufelchen," lacht mich deine Stimme an.
"Halte die Klappe!Keinen guten Morgen!" schimpfe ich belustigt. 
"Na dann keinen Guten Morgen. I love you. Bis später und fahre vorsichtig!" Dann legst du auf. Und ich fühle dich wie meine Begrüßung bei dir ankam.
Wenn es sein soll, freue ich mich innerlich und bin glücklich. Ich mache mir Gedanken. Obwohl die medizinischen Fakten keine Beunruhigung auslösen könnten, mache ich mir Gedanken.
Ich rufe dich zurück um dir mein Fühlen zu erklären.
"Aber nein," sagst du und ich höre und fühle dein Lächeln. "Ich weiß nicht was ich sagen soll. Ich freue mich so, ich .....komm her du.  I love you!"
"Ich liebe dich!" 
Und nun fahre ich los
Zu dir.



samedi 17 juin 2017

Ich wache auf
fühle dich mit jeder Herzfaser.
Ich fühle deinen weichen Liebessand
vergangener Nacht auf mir.
Vergangener Wellen
die uns durchwirbelten
der stimmlose Gesang
der an unseren Küssten verschallte.

Ich halte die Augen geschlossen,
die Lider halte ich still,
um den Hauch vergangener Nacht nicht zu vertreiben.
Liebesknospe die aufging 
und zur Blume wurde
zwischen den Liebesperlen
am Grund des Meeres.

Ich fühle deine Küsse
überall wo sie waren,
ich rieche deinen Duft dem Laken
ich schmecke dich,
das Salz zwischen den winzigen Härchen auf meiner Haut.

Deine Finger die mein Ich erkunden,
Dein Gewicht das mich nach unten drückt 
und hoch reißt.
Wir wechseln uns ab.
Mal bist du Sturm,
mal bist du Meer.

Ich öffne die Augen
und sehe dich neben mir
in der Brandung schlafen
mit einem Lächeln auf den Lippen,
an den Klippen 
einer Liebesnacht.

Ich küsse dich heftig wach
und du ziehst mich in deine Arme
in den Sand
vergangener Nacht.

©Émilia Rennart





vendredi 16 juin 2017

Rot
Mir fehlt diese Farbe seit zwei Tagen
Ich sehne mich nach dem Roten Meer.

Vorerst fehlen mir die Worte.
Die Gedanken ebenso

Deine Umarmung ist warm wie ein Nest,
wir sind ineinander verflochten.
miteinander verwoben.

In deinen Augen ist Glanz
ist Hoffnung
Der Morgenhimmel zeigt sich hinter den Fensterscheiben

Was soll ich jetzt machen?
Der Sommerhimmel verliert langsam sein blau
und ich habe Fragen.
Müsste ich nicht glücklich sein?

Ich sehne mich danach
es dir zu sagen.

Du ahnst es bestimmt schon

Die Abendsonne scheint über unsere ausgestreckten Körper
zu kommst mir zu nahe
und unsere Farben vermischen sich
du legst den Arm um mich
und wir gehen schlafen

©Émilia Rennart







Ich sehe ihn an. Sein Gesicht ist nur eine Atemlänge von meinem entfernt. Ich sehe in seine abendseefarbenen Augen, vertiefe mich darin und vergesse für einen kurzen Augenblick alles um mich herum. Die Zeit, die Menschen, der Ort.
Er küsst mich lächelnd und meine Augen und Fingern wandern über die pulsierende Halsschlagader.
"Hey, wir wollen nicht auffallen," flüstert er. Aber sein Blick brennt auf meiner Haut und ich fühle wie er dagegen ankämpft mich fordernd zu küssen
"Dann halte den Sicherheitsabstand ein, " necke ich ihn.
Und er prustet im gleichen Augenblick los.
"Ja was denn?!" lache ich.
" Nichts, komm lass und fahren," sagte er lachend und nahm mich an der Hand.
Er hat eine Außergewöhnliche Art. In diese Art verliebte ich mich zuerst. Er kann unheimlich nervenaufreibend kindisch und hilflos wirken und gleichzeitig ist er fürsorglich und sanft.
Und an Tagen wie diesen,
synchron mit der Sonne
wache ich auf
stecke mir die Hoffnung ins Haar.
Wie eine Spange halte ich Strähne für Strähne fest.
Und wenn ich wüsste, dass sie mir Glück bringt
oder wie ein Pfeil dahin zeigt
wohin der Weg mich führt,
würde ich ihr folgen.

Ich träume davon
mit dir
neue Wege zu beschreiten.
Herzfaser für Herzfaser zieht es mich weg
von alten Pfaden.
Ich trage deine Melodie in mir
die nicht enden will.
Ich übersinge sie um sie zu überhören.

Ich möchte deine Liebe zu mir mit deinen Augen sehen
Die Sonne, den Regen, den Wald
die Nacht und den Morgen,
den Tag und den Abend.

Ich habe einmal Sternenstaub
in dein Ich gestreut
unter diesem Himmel unter dieser Sonne
und an Tagen wie diesen.
Deine Hände trugen mich
dein Ich sang mir eine leise Melodie
und ich passte den Rhythmus meiner Sinne an
im Liebestanz.

Damals war der Fluss unser Spielplatz
und die Steine die wir in die Wellen warfen
zogen Kreise um unser Ich.

Wir definierten die Farben,
die das Meer am Morgen, am Mittag am Abend trug.
Jede einzelne beschrieb ich dir 
– wie sie sich brach, 
wie sie über die Wellen floss 
und wie die Sonne das Wasser vergoldete. 
Wolken flogen unter Wasser, 
entfernten sich voneinander und kamen neu zusammen.
Wie wir.

Sternenstaub, den du in mein Ich gestreut hast,
um zu dir zurück zu finden,
streue ich in deines wieder.

Sanft
Ganz sanft
so bin ich bei dir
an Tagen wie diesen.

Ich versuche der Hoffnung in meinem Haar zu folgen.


©Émilia Rennart


jeudi 15 juin 2017



Die Wanduhr zeigt uns 23:35. Es ist schon kurz vor Geisterstunde. Obwohl ich nicht daran glaube, träume ich häufig von den besonderen Menschen in meinem Leben die der Himmel verschluckt hat. Sie sind nicht mehr greifbar, so wie der Himmel nicht greifbar ist.

Gemeinsam liegen wir in meinem Bett, immer noch viel zu wach und viel zu spät in Anbetracht der wenigen Stunden später, die mein Wecker klingeln wird. Du liegst halb auf mir, ich spüre, wie sich dein Körper im Takt deines Atems hebt und senkt. Mein eigener Atem geht flach, kaum spürbar. Deine Arme um mich gelegt, meine Hände in deinem Rücken. Du hältst mich fest, und ich mich an dir.

Du bist still. Du hast eine Art stumme Akzeptanz der Dinge. Du gehst selten auf Konfruntation mit mir. Ich schließe die Augen, um dich nicht zu einer Diskussion herauszufordern, in der du mir eh immer recht gibst. Ich kann nicht einschlafen und es liegt in meiner Natur dich zu provozieren.

"Meinst du wir schaffen es?" frage ich leise.

"Was meinst du?" fragst du ebenso leise.

"Alles!"

"Werde bitte konkret!" Zunächst sprichst dunoch leise. Dann irgendwann so, wie ich es von dir gewohnt bin. Leise aber bestimmend.

"Na, Umzug, Job, und uns etwas aufzubauen."

Du holst mich raus aus diesem blöden Karussell, in dem meine Ängste und meine Gedanken auf unzähmbaren Wildpferden reiten.

Und du zählst mir alle Möglichkeiten auf, wie wir das schaffen.

"Das sagt mein Gefühl." beendest du deinen Satz wie immer.

Und du hältst meine Hand, damit ich plötzlich so viel seltener ins Wanken gerate. Aber selten ist nicht nie. Und ich will nicht mehr so viel Angst haben vor dem was kommt und wie es kommt und keine Zweifel daran hegen.

Du bist zuversichtig, Das ist deine Art. Du vertraust deinem Gott und bist felsenfest davon überzeugt, dass man mit Liebe und Zuversicht und Geduld alles hinbekommt. Ich habe sehr wenig Geduld und ich habe kein Gottvertrauen. Und Kerzen verbinde ich zwar mit Leben und Nostalgie und Romantik, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Gott sich dafür interessiert ob ich eine Kerze anzünde.

Vielleicht bin ich doch noch nicht alt genug, um die Erfahrungen aus meinem Kopf zu löschen. Vielleicht niemals alt genug dafür. Kann manchmal nicht verstehen, dass Problemlosigkeit nicht nur ein trügerisches In-Sicherheit-Wiegen ist. Dass man ohne Sorgen auskommen kann und dass ein Laissez faire, laissez passer eben nicht zwangsläufig das Vorspiel eines großen, bedrohlichen Abers ist.

Manchmal, wenn der Tag seine Farben verliert und grau wird, bevor es Nacht wird und ich mich nicht einmal mehr traue aus dem Fenster zu sehen, dann flüstere ich dir zu, dass all diese Ängste da sind. Lege dir mein Innerstes offen mit all seinen Rissen und bin jedes Mal aufs Neue erstaunt darüber, dass du einfach ruhig liegen bleibst. Mich weiterhin festhältst und mir zwar niemals etwas versprichst, was du nicht versprechen kannst. Mir aber umso mehr zeigst, dass ich all das mit Liebe überwinden kann. Und wenn du mich dann so innig und wild küsst, dass ich nicht aufhören kann deine Küsse dreifach und zu zehnfach zu erwidern, und wenn wir verrückt und kindisch und unüberlegt und so verdammt schön albern sind, dann bringst du mir bei, wie Loslassen geht.

Und wenn ich dasitze und sage, dass ich mir selbst auf die Nerven gehe, dass ich anstrengend bin und dass du dir das alles mit mir nochmal gut überlegen solltest. Wir hatten schon Chaos genug. Er reicht für mein ganzes Leben.  Dann lächelst du mich an und zuckst mit den Schultern. Und wenn ich sage, ich hätte dich gewarnt, dann bedankst du dich. "Sehr lieb von dir, aber ich weiß das alles."

Und bleibst.

Dennoch.

Bringst mir damit Tag für Tag mehr bei, dass ich ganz langsam glauben darf, dass Festhalten bei dir wirklich Festhalten bedeutet. Und dass du eben nicht loslässt.

mercredi 14 juin 2017





Den Kaufvertrag unterzeichnet.
Bis am 1 August umziehen.
Ich fühle mich zu Hause
ich hoffe ich fühle richtig

Es gibt verschiede Arten zu lieben.
Eine in der man jemanden zu sehr liebt
bis es schmerzt,
weil man vergisst
dass man selbst etwas Besonderes ist.
Eine die
die das Ich herausfordert
die wilde ungezähmte Natur zu leben,
weil gerade die Natur das Besondere ausmacht.
Und es gibt die stille Liebe
die nicht viele Worte braucht
sondern Hände die halten
und Hände die die Stille dazwischen wiegen

©Émilia Rennart



Nimm meine Hand
und wir verlieren uns in der Nacht
im Tag, überall zu jeder Zeit,
so wie die Sonne sich im Tag
und der Mond in der Nacht verlieren.
Sich einer Unendlichkeit unterwerfen.
Die Kadenz unserer Herzschläge
einen Rhythmus spielen
auf den Saiten unseres Ichs

Kreieren wir eine uns noch unbekannte Melodie
eine wilde chaotische Harmonie
im Atrium des Ichs.
Eine Melodie
die durch unsere Sinne,
durch unsere Adern und Venen fließt

Eine Melodie die uns trägt
durch alle Herzlandschaften.
Worte die Feuer und Leidenschaft entfachen.
Leidenschaft die die Wildheit in uns weckt
die uns führt
durch alle dunklen Wälder.

Nimm meine Hand
führe mich nicht
so wie ich dich nicht führe.
Lass uns gemeinsam gehen
Hand in Hand
Arm in Arm
Seite an Seite,
Saite an Saite

©Émilia Rennart


mardi 13 juin 2017

Als ich voller Agonie
über die Liebe zu dir war,
über das was uns voneinander entfernte,
ich dir ins Gesicht schrie:
"Ich gehe jetzt,"sahst du mich an
und deine Augen waren dunkelgrünbraun
wie ein See nach dem Sturm.
"Ja, und ich bleibe, " schriest du zurück.

Bis heute hast du mir nicht verraten:
"Woher hast du die Schokolade mit Rosenduft
die täglich(bis du auszogst) auf dem Küchentisch lag
mit einer Notiz für mich?"
"Die bekommst du von mir geschenkt, geht dich nichts an" lachtest du.

Als ich unsicher war
und nicht an deine Liebe mehr glaubte,
mich ungeliebt und unverstanden fühlte
und dir bei einem Spaziergang sagte
"Lass es gut sein, wir quälen uns nur gegenseitig.
Liebe ist mehr.
Und wir haben nichts daraus gemacht,"
brachtest du mich vor die Haustür
und sagtest
"Ich werde dich immer lieben. You are my home."

Und als ich deine Liebe vergaß
und mich selbst vergaß
und glaubte dich nicht mehr zu lieben,
hast du mir jeden Tag
einen Brief geschrieben
mich an alles erinnert was wir gemeinsam hatten
und haben könnten
.
Heute habe ich zum ersten Mal in die Schokolade mit Rosenduft gebissen,
habe deine Notizen in mein Moleskine geklebt.
Heute sage ich dir laut
was ich für dich fühle
- You are my home -
und wenn sich Agonie in mein Ich schleichen sollte
werde ich deine Briefe lesen
einer nach dem anderen
immer und immer wieder
und sie in mein Herz einschließen

©Émilia Rennart

lundi 12 juin 2017

Der Tag endet im flüssigen Purpurfarben
der sinkenden Sonne im Fluss
Purpurfarben, das Feuer in meinem Ich.
Ich liebe dich stumm
über alles Fühlen hinaus
über alle Gedanken
und weiter.

Ich verwechsele Liebe und Wärme
nicht mit Sehnsucht nach der vollkommenen Unvollkommenheit.

Ich sehne mich nach einer Verbundenheit
im Guten und im Schlechten
nach dem Lagerfeuer
am Ufer deiner Liebe.
Ich sehne mich
nach der von Dauer Liebesballade
wenn unsere Finger die Saiten unseres Ichs berühren.

Lass uns in dieser Herzballade verlieren
geben wir uns einander hin
der Liebeskunst.
Lass uns Herzkunst werden
auf eine vollkommene unvollkommene Art

©Émilia Rennart



dimanche 11 juin 2017








Unsere Hände
Handfläche an Handfläche.
Die Morgensonne
bricht sich im Fluss
tanzt mit den Wellen
spielt mit deinen Haaren
Du senktest die Augen
für einen Moment
und lächeltest vor dich hin.
Als du sie wieder erhobst
lag mein Herz darin.
Ich konnte nicht wegsehen
also sah ich dich an
und meine Augen weiteten sich
vom zärtlichen Glanz in deinen Augen.
"Die Mittagsonne wird brennen," flüstertest du rau
"komm lass uns nach Hause fahren."
"Hier fühle ich mich glücklich mit dir,
hier könnte ich sofort einschlafen." Das sage ich nicht laut.
Ich schweige
bis die Stille laut wird in meinen Sinnen
in ihr liegt ein Zauber
Ich berühre dich,
mit den Händen, mit den Augen
und ohne Worte.
Eine Wolke eilt
und das Wasser teilt dein Sand.
Ich lege mein Ich ab
in deine Stille,
Nichts ist köstlicher als deine Küsse
©Émilia Rennart



samedi 10 juin 2017

Das Haus am Rande des Dorfes.
Es leert sich
Zimmer für Zimmer
Küche und Bäder und Flure
verlieren den Atem, das Licht, die Melodie des Lebens.

Das Haus mit dem bunten Vorgarten
hat die Farbe der Liebe,
die Farbe des großen Glücks
die Farbe des großen Unglücks.
Es hat kirschrot und blattgrün und schneeweiß und indigonachtblau.
Es hat himmelblau und milchkafeebraun.

Es hat so viel Lachen in den Wänden,
so viel Weinen hinter den Fenstern
So viel Küsse sind noch lebendig auf den Kissen,
so viel Geborgenheit in den Federdecken.
Und die Leinen schlingen sich um die Körper
wie eine lebendige Haut.

Die Kletterrosen blühen und ranken
als wollten sie kein eiziges Leben freigeben
an die vom Himmel erzählte Ewigkeit.

Wiederbeleben!

Im letzten Augenblick
die Fenster öffnen
Kuss für Kuss
Himmelblau ins Haus lassen
der verlassene Tisch in kirschrot tauchen

Hinter dem Haus wächst goldgelb das Feld

Lass uns Brot backen
und den Regen sammeln
aus dem Weinen.

Es gibt einen Brunnen.

Lass uns die Hoffnung.

©Émilia Rennart










vendredi 9 juin 2017



jeudi 8 juin 2017

Ed Sheeran - Bibia Be Ye Ye [Official Audio]

mercredi 7 juin 2017

Abendregen

Einen Augenblick nur,
halte die Zeit an.
Halte inne,
lausche den Abendregen.
Den sanften Rhythmus einer Liebestanzes
an diesem Juniabend.

Schenke einen Augenblick
dem Liebestanz des Windes
mit den Bäumen und Blumen.
Sieh nur
wie er mit seinen hauchzarten Fingern
die Juniblätter liebkost,
wie sie sich wiegen, sich neigen, sich necken.
Wie sich die Regentropfen grüngoldbraunfarben spiegeln!

Und dann lass uns aneinander schmiegen
wie der Wind und der Baum,
lass unsere Finger
über unsere Haut tanzen
wie der Abendwind.

Es tanzt sich gut im Abendregen
Halte inne
Erweitere den Augenblick
um ein unbekanntes Zeitmaß,
lass uns einen Rhythmus finden
lass uns tanzen
neu und anders
als gäbe es nur einen Augenblick
in den wir all unsere Liebe,
all unser Wissen,
all unsere Hoffnungen,
all unsere Sehnsüchte,
all unser Genuss,
unsere Neugier,
unser Erkennen,
unsere Schweigen legen
und tanzen
unser Junitanz im Abendregen
©Émilia Rennart.





lundi 5 juin 2017

Du willst wissen, wer mein Leben perfekt macht und wen ich liebe?
Dann lies mal das erste Wort des ersten Satzes.
©Émilia Rennart

Umarme mich
wie die Wolken die Berge umarmen
Ich möchte mich in dir verlieren
wie sich die Berge in den Wolken verlieren.
Wie die Regentropfen sich im Meer verlieren
möchte ich mich in deinem Ich verlieren und wiederfinden.
Wie die Sonne sich hinter den Wolken versteckt
möchte ich mich unter deinen Achseln verstecken und träumen.
Wie ein Wasserfall die Felsen verschlingt
liebe mich innig wild.
©Émilia Rennart

dimanche 4 juin 2017

Heute schreibe ich dir nicht,
heute liebe ich dich
Dein ganzes Du
mit meinem ganzen Ich

©Émilia Rennart

samedi 3 juin 2017

Dem Herzen zu folgen, ist wie der Klang des feinen Regens zu lauschen.
Man hört ihn besser wenn man die Augen schließt und die Stille lauscht.
Es könnte ja sein,
dass es genügt den Regen zu hören,
wie er tropfenweise fällt,
wie jeder Tropfen sich entfaltet, Meer wird,
um herzschlagweise Regentropfen zu zählen bis sie Meer werden.
©Émilia Rennart

jeudi 1 juin 2017

So warm sind deine Hände,
so samtig.
Du ertastest gerade innigst verborgenes Fühlen
bis unter die Herzhäute.

Sinnlich flüsterst mir wortlos
Ich liebe dich auf jede Faser meines Ichs
mit deinem warmen Atem auf meiner Haut.

Atemberaubend schön
sind die Orte die wir gemeinsam erkunden.
Der Heimweg herzwärts ist der schönste.

Lass uns Brotkrumen streuen
damit wir herzschrittweise nach Hause finden,
wenn wir uns aus den Augen verlieren sollten.

Du kamst näher,
viel näher als ich Nähe definieren kann.
Du liebtest
und du bliebst.

Ich zeigte dir meinen Herzschlag
du sahst meine Schwächen.
Du zeigtest mir deinen Herzschlag
deine Liebe
und ich hielt deine Hand
als es schwer war.

Ich sah deinen Glanz in deinen Augen,
sah dein Lächeln
Du sahst meinen Glanz in den Augen
Glückstränen verwechseltest du mit Traurigkeit
mit Melancholie.

Meine ganze Liebe war bei dir
ich hatte nichts mehr für mich
keine Zeit, keinen Schlaf, keine Ruhe.
Dich zu halten
ich hatte keine Hände mehr,
mein Herz verlor Fasern.

Als Fäden heraushingen
riss ich sie ab.

Du nähtest und webtest
Tag für Tag
Stunde für Stunde
neue Herzstoffe
aus schönsten Leinen
aus stärkster Seide
und aus wärmster Wolle.

Du webtest mich zurück zu dir
in dein Ich
webtest Hände und Herzwände und Augenblicke
in mein Ich.

Verwebtest deine Liebe in mein Ich
hieltest meine Hand
als es schwer war.

Du bist mein Glück
mein Lachen, meine Glückstränen
der Glanz in meinen Augen.
Das wofür man uns beneidet
Für die Liebe
die Herzstoffe
und die Farben

©Émilia Rennart